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Die Autoren Lothar und Manfred Mönnich, geben in diesem Buch ihre Erfahrungen und Tips als langjährige Pilger auf vielen Jakobswegen weiter, ihre Vorlieben für bestimmte Ausstattungen und Materialien, die sich auf dem Jakobsweg für sie bewährt haben. Ausrüstungsartikel und Materialien werden ausführlich beschrieben und mit anderen verglichen. Diese Informationen und eine detaillierte Packliste, stellen sie Jakobspilger in diesem Buch zur Verfügung.
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Seitenzahl: 114
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Manfred Mönnich
Packliste, was muss mit und was nicht
Tips für Jakobspilger
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Impressum
Haftungsausschluss:
Urheberrecht:
Wie entstand der Jakobsweg?
Der Pilgerausweis,
Die Krankenversicherungskarte EHIC
Die Pilgerurkunde
Pilgerbüro Kontaktdaten
Die Jakobsmuschel als Wegweiser
Der gelbe Pfeil zeigt dir den Weg.
Dein Rucksack
Das Gewicht des leeren Rucksacks
Das Sitzkissen,
Das Trinksystem
Der Frontloader,
Schnallen und Verschlüsse
Wie trage ich einen Rucksack?
Das Tragegewicht des Rucksackes,
Wie packe ich meinen Rucksack?
Die Fußbekleidung
Das Material der Wanderschuhe
Die Sohle
Leder oder Gore-Tex?
Die Pflege von Gore-Tex Schuhen
Die Pflege von Lederschuhen
Unsere Meinung über Wanderschuhe
Sandalen und Trekkingsandalen
Mein persönliches Fazit die Merino Wolle betreffend:
Hirschtalg ist unverzichtbar
Poncho mit Gamaschen, Regenjacke und -Hose
Regenjacke und Regenhose
Der Regenschirm
Der Schlafsack
Wander- & Trekkingstöcke
Der Micro-Fleece Pulli
Die Treckinghose
Der Sonnenhut
Der Sonnenstich
Der Hitzekrampf
Der Hitzekollaps
Die Hitzeerschöpfung
Der Hitzschlag
Der ideale Sonnenhut
Ein Schlauchschal
Das Outdoorhemd
Die Funktionsunterwäsche
Underpants und Büstenhalter
Das Reisehandtuch
Die Lampe für alle dunklen Fälle
Handschuhe
Die lange Unterhose
Die Kulturtasche
Das Wetter
Pilger gehen über den Ibañeta-Pass
Die Mehrzahl der Pilger geht die Route Napoléon über die Berge
Bei Schnee und Nebel kann man sich verlaufen.
Das Telefonieren
Wann kannst du den Camino Francés gehen?
Anzahl der Pilger 2017,
Wie sollte man den Jakobsweg gehen?
Waldbrände
Was muss mit und was nicht?
Gewichtsreduzierung mit Köpfchen
Unterwegs auf dem Jakobsweg wird noch einiges an Gewicht dazukommen.
Die Hundeabwehr mit Pfefferspray
Falls du freilaufende Hunde antriffst,
Falls du einer Schafsherde begegnest,
Die Hunde werden dich nicht angreifen oder beißen,
Wilde Tiere
Die Versorgung mit Lebensmitteln
Für die kleine Blase zwischendurch
Getränkeautomaten
Mit Kaffeeautomaten
Der kleine Hunger zwischendurch wird dich öfter mal überfallen.
Das beste Mittel gegen Muskelkrämpfe
Frauensachen
Männerhosen sind günstiger,
Männersachen
Rucksacktransporte
Reservierungen
Diebstahl
Geldangelegenheiten
Das Training für den Jakobsweg
Der Outdoorführer
Blasenbehandlung und Vorbeugung
Die Isomatte
Ohrenstöpsel
Zelten
Ein Camping Topfset mit Kocher
Packliste
Für Diebstahl gibt es auch eine deutschsprachige Telefon-Nr. der Polizei: 902 102 112
Impressum neobooks
Was muss mit
und was nicht?
Packliste
& Tipps für Jakobspilger
Lothar & Manfred Mönnich
Texte: © Copyright by
Lothar & Manfred Mönnich
Umschlag: © Copyright by Manfred Mönnich
Bilder: © Copyright by
Lothar & Manfred Mönnich
Zeichnungen: © Copyright by
Lothar & Manfred Mönnich
Verlag: Manfred Mönnich Dissener Str. 69, 49326 Melle
Druck: epubli ein Service der
Neopubli GmbH, Berlin
Printed in Germany
Wir, die Autoren Lothar und Manfred Mönnich, geben in diesem Buch lediglich unsere Erfahrungen als Pilger auf dem Jakobsweg weiter, unsere Vorlieben für bestimmte Ausstattungen und Materialien, die sich auf dem Jakobsweg bewährt haben. Diese Informationen stellen wir Jakobspilgern in diesem Buch zur Verfügung.
Die Autoren, der Händler oder der Verkäufer dieses Buches übernehmen für die Verwertung der Informationen, Schäden oder Verluste, die indirekt oder direkt durch dieses Buch entstehen bzw. angeblich entstanden sind, keine Verantwortung und Haftung gegenüber anderen Personen oder Gesellschaften. Dieses Buch wurde zur Unterhaltung und Bildung von Pilgern geschrieben. Es wird unter der Voraussetzung verkauft, keinen beratenden Zweck zu erfüllen.
Unsere Informationen sind nach bestem Wissen erfolgt. Eine Garantie kann für den Inhalt, auch im Sinne einer Produkthaftung, nicht übernommen werden.
Informationen können sich mit der Zeit ändern, deshalb können wir auch keine Garantie für die Richtigkeit aller hier aufgeführten Adressen, Telefonnummern, Anschriften, Webseiten oder Ähnliches auf Dauer übernehmen.
Alle Rechte sind vorbehalten, kein Teil dieses Buches darf ohne unsere Zustimmung in irgendeiner Form verwendet werden. Ausnahmen sind Rezensionen und Werbeaktionen für dieses Buch, in den unterschiedlichsten Formen.
Das Jakobsbuch, genannt Codex Calixtinus oder Codex Calixtus, ist eine Sammelhandschrift aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurde vermutlich von dem französischen Gelehrten Aimeric Picaud zusammengestellt, entstanden als erste Anregung für Pilger zum Besuch des Reliquienschreins des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela. Dieser erste Pilgerführer nannte im französischen Raum vier weitere Pilgerwege, die sich in den Pyrenäen zu einem Weg vereinigen.
Nach der Wiederbelebung, in den 70 und 80er Jahren, wurde der Hauptweg in Spanien 1993 im UNESCO-Welterbe aufgenommen. 1998 erhielten auch die vier französischen Wege diesen Titel. Zuvor hatte der Europarat, diese Wege der Jakobspilger durch ganz Europa zur europäischen Kulturroute erklärt.
Die erste urkundliche Erwähnung des Jakobsweges stammt aus dem Jahr 1047, in einer Gründungsurkunde des Hospitals Arconada aus der Provinz Palencia (heute liegt das Dörfchen 4 km nordöstlich von Villalcáza de Sirga, an der “Pilgerautobahn“ nach Carrión de los Condes).
1985 wurde der Hauptverkehrsweg Spaniens durch eine vom Europarat eingesetzte Expertenkommission zum Camino de Santiago ernannt. Er wird auch als Sternenweg bezeichnet, da die Milchstraße in gleicher Richtung verlaufen soll.
Santiago de Compostela entwickelte sich schon im Mittelalter zur drittgrößten Pilgerstätte der Christen. Nach einer Überlieferung aus dem 7. Jahrhundert, soll der Apostel Jakobus der Ältere nach der Himmelfahrt Jesu auf der Iberischen Halbinsel missioniert haben. Allerdings ohne großen Erfolg. Als er mutlos und verzweifelt am Ufer des Flusses Ebro saß, erschien ihm die Jungfrau Maria auf einer Säule und versicherte ihm ihre Unterstützung.
Nach einer anderen Überlieferung kehrte Jakobus nach Jerusalem zurück und wurde nach seiner Enthauptung von seinen Jüngern einem Schiff ohne Besatzung übergeben. Das Schiff landete im Nordwesten Spaniens in Galicien. Helfer begruben den Leichnam im Landesinneren, und das Grab geriet langsam in Vergessenheit.
Die Christen brauchten zur Vertreibung der Mauren eine Identifikationsgestalt. Diese Vision, gestützt von König Alfonso II. von Asturien, veranlasste die Auffindung des Apostelgrabes 818 bis 834 in Galicien und förderte die Legendenbildung von der Hinrichtung in Jerusalem und die Überführung nach Nordspanien.
Der Apostel Jakobus wurde von den Königen von Asturien und León zunehmend zum Schutzheiligen und Schlachtenhelfer. Asturien wehrte von 791 bis 841 drei große islamische Offensiven ab. In diesem Existenzkampf gegen das Emirat von Córdoba, wurde Jakobus zum Patron der Christen ernannt. In Chroniken bekam der Apostel den Beinamen Matamoros (Maurentöter), wobei er als Ritter auf einem Schimmel dargestellt wird. Die bekannteste Matamoros-Darstellung befindet sich als Relief über dem Hauptportal der Santiagokirche von Logroño.
Martin Luther behauptete, es gibt keinen Grund, das Grab für echt zu halten, denn die Quellenkritik im 19. Jahrhundert sei zum gleichen Ergebnis gekommen. Die Legende kann bestritten, angezweifelt oder auch geglaubt werden, sie wird trotz aller Kritik weiterleben.
Seit dem 8. Jahrhundert ist der 25. Juli der Namenstag von Jakobus dem Älteren, Bruder des Evangelisten Johannes. Seit dem 12. Jahrhundert wird, auf Erlass des Papstes Calixto, das Heilige Compostelanische Jahr gefeiert, wenn der Namenstag von Jakobus auf einen Sonntag fällt. Dann ist auch die Heilige Pforte der Kathedrale von Santiago de Compostela für Pilger und Besucher geöffnet.
Heute gehen die meisten Pilger den Camino de Santiago (Camino Francés) zu Fuß von Saint-Jean-Pied-de-Port, ca. 850 km über die Pyrenäen, quer durch Nordspanien bis nach Santiago de Compostela. Könige, Bischöfe, Büßer, Kranke, Händler, Heilige, Künstler, Schurken und Gauner sind diesen Weg gegangen, der Pilgerstrom übertrifft sogar den Menschenstrom nach Rom und Jerusalem.
Goethe sagte mal, Europa sei auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela entstanden.
Die Jakobspilger haben schon vor langer Zeit eine Fülle von Wegen geschaffen, die von ganz Europa durch Frankreich, über die Pyrenäen nach Spanien und bis nach Santiago de Compostela verlaufen.
Auch von Portugal führen verschiedene Pilgerwege nach Santiago. In Spanien gibt es eine ganze Reihe von gut bis spärlich ausgezeichneten „Caminos de Santiago.“
Pilgerpass oder Pilgerbrief ist ein Dokument, ein Nachweis für eine ordnungsgemäße Pilgerschaft/ Pilgerreise. Darin steht der jeweilige Vorname und Nachname sowie das Ziel Santiago de Compostela. Ebenso ist die Fortbewegungsart angegeben: Zu Fuß oder mit dem Pferd mindesten 100 km, mit dem Fahrrad mindestens 200 km. Bei der Beantragung wird die Motivation des Pilgers, religiös/spirituell, kulturell, sportlich, die Adresse und einiges mehr vermerkt.
Die Adresse der deutschen Jakobusgesellschaft findet man im Internet. Kostenlos ist der Ausweis nicht, die Überweisungsart bestimmt man selbst. Nach ca. 8 Tagen, mit Expresszuschlag von 3,00 Euro in 4 Tagen, liegt der Pilgerausweis in deinem Briefkasten. Falls du den Pilgerausweis vergessen hast, kann der nachträglich im Pilgerbüro in Saint Jean Pied de Port in der Rue de la Citadelle ausgestellt werden. Da sich dort alle Pilger einen Stempel im Pilgerausweis holen, kannst du dich der Pilgerschlange vor Ort am Bahnhof, oder ab der Bushaltestelle anschließen.
Der Pilgerausweis/pass, credencial del peregrino, berechtigt zum Übernachten in einer Pilgerherberge/Albergue. Bei jeder Übernachtung, ob Herberge, Hostel, Hotel oder Pension, solltest du den Pilgerausweis stempeln lassen. Fast jede kleine Bar am Rande des Jakobsweges hat ihren eigenen Jakobsstempel mit Ortsnamen. Wichtig sind die Stempel nur bei der Ausstellung der Pilgerurkunde für den Nachweis der gelaufenen Kilometer. Läufst du nur die letzten 100 km, solltest du den Pilgerausweis zwei bis dreimal täglich an verschiedenen Orten stempeln lassen.
Jakobsstempel sammeln, ist für einige Pilger zum Sport geworden. Da der Pilgerausweis nur eine begrenzte Anzahl aufnehmen kann, wird er entweder verlängert, oder ein neuer beantragt und ausgestellt. Den bekommst du in sehr vielen Herbergen, Pilgerbüros und städtischen Einrichtungen unterwegs.
Alles, was für die Gewährung von medizinischen Leistungen im europäischen Ausland notwendig ist, wird auf deiner Europäischen Krankenversicherungskarte als Daten erfasst, deine Unterschrift, das EU-Emblem und DE für Deutschland. Die Vorlage der EHIC genügt, um dich im europäischen Ausland bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung medizinisch behandeln zu lassen.
Ferner besteht Anspruch auf Leistungen, die sich während des Aufenthalts im EU-Gebiet als medizinisch notwendig erweisen. Die anfallenden Kosten werden von deiner gesetzlichen Krankenkasse erstattet. Du wirst daher mit der europäischen Krankenversicherungskarte in allen EU-Staaten sowie Island, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen, der Schweiz und Serbien im medizinischen Notfall ambulant oder stationär behandelt.
Zusätzliche Versicherungen sind möglich: private Krankenversicherung und dein Krankenrücktransport.
2016 haben laut Statistik des Domkapitels der Kathedrale 278 041 Pilger Santiago de Compostela erreicht und ihre Compostela bekommen. Die Urkunde ist eigentlich nur für religiös motivierte Pilger gedacht, die ihre Pilgerreise mit dem Besuch der Kathedrale von Santiago de Compostela beenden. Sie bescheinigt das Ende ihres Jakobsweges.
Vor Ausstellung der Compostela wirst du von den Mitarbeitern im Pilgerbüro zu deiner Pilgermotivation befragt. Solltest du nur sportliche oder andere Aspekte für deine Pilgerreise angeben, kann es sein, dass dir die Urkunde verweigert wird.
Ein Pilger mit Compostela war ursprünglich berechtigt, sich 3 Tage kostenlos im Hospital de los Reyes Católicos (neben der Kathedrale) einzuquartieren, um sich von den Anstrengungen der Pilgerreise zu erholen. Heute ist es ein Luxushotel, das Parador de Santiago.
Da in der Gründungsurkunde als Stiftungszweck Mildtätigkeit verfügt wurde, werden heute als Relikt dieser Verfügung 10 Pilger mit Compostela täglich im Speiseraum des Luxushotels Parador mit Frühstück, Mittag- und Abendessen beköstigt.
Auf meine Anfrage, ob es heute noch so ist, hat mir das Hotel per email bestätigt:
Buenas tardes,Si, sigue siendo así. Para conseguir el tiket para restaurante, debe llegar a la oficina del peregrino a conseguir su Compostela entre los 10 primeros peregrinos.
Un saludo, Parador Hotel
Guten Tag, Ja, es wird weiterhin so sein. Aber um ein Ticket für das Restaurant zu erhalten, muss man im Pilgerbüro die Compostela erlangen, die den ersten zehn Pilgern den Eintritt ermöglicht.
Einen schönen Gruß, Parador Hotel
Anschrift: Praza do Obradoiro, Santiago de Compostela Tel +34 981 582 200, [email protected]
Die Pilgerurkunde ist in lateinischer Schrift, die deutsche Übersetzung lautet:
„Das Kapitel dieser segenspendenden Apostel- und Metropolitankirche von Compostela, Hüter des Siegels des Altares des seligen Apostels Jakobus, macht entsprechend seiner Absicht, allen Gläubigen und Pilgern, die aus der ganzen Welt aus frommer Neigung oder zur Erfüllung eines Gelübdes an der Schwelle unseres Apostels, des Patrons und Schutzherren der spanischen Lande, des heiligen Jakobus, zusammenkommen, eine gültige Urkunde zur Bestätigung ihres Besuches auszustellen, hiermit allen und jeden, die in die vorliegende Urkunde Einblick nehmen werden, bekannt, dass Herr/Frau (Vorname und Nachname des Pilgers) dieses hochehrwürdige Gotteshaus aus Frömmigkeit ehrerbietig besucht hat. Zur Beglaubigung dessen überreiche ich ihm/ihr diese vorliegende Urkunde, versehen mit dem Siegel der genannten heiligen Kirche. Ausgestellt in Compostela den...Tag des Monats...im....Jahr des Herrn (evtl. noch Annus Sanctus – heiliges Jahr).“
Wenn du vor dem Parador Hotel stehst, gehst du links die Treppe runter, biegst rechts in die Rúa das Carretas, nach 130 Meter befindet sich links der Eingang des Pilgerbüros Rúa das Carretas, nº33, 15705 - Santiago de Compostela - Tel. +34 981 568 846 - mail: [email protected]
Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag: 9:00-21:00 Uhr (Sommer) 10:00-20:00 Uhr (Winter, ab 1. November). Ausgenommen 25. Dez. und 1. Jan.
Es verfügt auch über eine Gepäck- und Fahrräderaufbewahrung nur für Pilger: Die Öffnungszeiten sind wie folgt: 10:00 - 14:00 Uhr / 16:00 - 20:00 Uhr.
Seit dem 13. Jahrhundert war die Pilgerurkunde (Compostela) ein Beglaubigungsschreiben für die Absolvierung der Pilgerreise. Dabei hatte sich auch die Jakobsmuschel als äußerst fälschungssicher erwiesen. Die bekam man aber nur am Kap Finisterre, am Strand der Atlantikküste.
Später wurde die Jakobsmuschel von Pilgern zum Schöpfen von Wasser benutzt. Heute bekommst du sie für ein paar Euro in jedem Souvenirladen oder bei der Anmeldung im Pilgerbüro von Saint-Jean-Pied-de-Port, falls du über die Pyrenäen pilgerst.
Dort wirst du wahrscheinlich deinen ersten oder zweiten Stempel in den Pilgerausweis bekommen. Die Jakobsmuschel ist heute das Symbol der Jakobspilger. Sie wird links oder rechts oben mit einem kurzen Bändchen am Rucksack befestigt, da sie sonst bei jedem Schritt klappert.
Als Symbol des Jakobsweges markiert sie die Richtung in allen Variationen. Die stilisierten gelben Strahlen auf den blauen Kacheln weisen auf die Hauptwege hin, das Muschelschloss auf das Ziel – Richtung Santiago de Compostela.
