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Die Neuauflage berücksichtigt neuere Entwicklungen in der europäischen bzw. nationalen Rechtssetzung, insbesondere zum Europäischen Einheitspatent, und bringt die Vertragspraxis auch hinsichtlich der Rechtsprechung auf den neuesten Stand. Neben Patent- und Know-how-Lizenzverträgen werden Veräußerungs-, Kreditsicherungs- und Treuhandgeschäfte, Prioritätsvereinbarungen, Forschungs- und Entwicklungsverträge und Vereinbarungen über Kreuzlizenzen und Technologiepools einschließlich der vertrags- und kartellrechtlichen Grundlagen ausführlich und praxisnah behandelt. Ein besonderes Augenmerk gilt auch den Besonderheiten der Bilanzierung und Besteuerung von Patenten und Lizenzverträgen. Vertrags- und Formularmuster – zum Teil in mehrsprachlicher Fassung – erleichtern die Anwendung der komplexen Materie auf den konkreten Fall. Ein weiteres Plus ist die elektronische Verfügbarkeit der Vertrags- und Formularmuster. Im Einzelnen sind folgende Muster verfügbar: - Patentübertragungsvertrag - Lizenz-Standardvertrag (deutsch, englisch, französisch) - Lizenzvertrag - Nachtragsvereinbarung - Supplement - Nachbau-Lizenz-Standardvertrag - EU-Lizenzvertrag (englisch) - Unterlizenzvertrag - Lizenz-Marketing-Vertrag - Lizenz-Einzelvertrag (USA-Pauschallizenz) - Joint-Venture-Vertrag - Forschungs- und Entwicklungsvertrag - Kreuzlizenz-Abkommen - Vertragsabschlussvollmacht (deutsch, englisch) - Vertragskündigungsschreiben - Geheimhaltungs- und Nichtverwendungsvereinbarung - Non Disclosure Agreement
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Veröffentlichungsjahr: 2023
Grundprinzipien – Vertragsformen – Rechtsgestaltung
Herausgegeben von
Prof. Dr. Louis PahlowGoethe-Universität Frankfurt am Main
Bearbeitet von
Prof. Dr. Hubertus Baumhoff
Dr. Burkhard Führmeyer, LL.M.
Prof. Dr. Ronny Hauck
Dr. Sven Kluge
Dr. Constanze Krenz
Dr. Matthias Lamping
Prof. Dr. Martin Löhnig
Dr. Herwig Lux
Eike Bodo Matthes, LL.M.
Prof. Dr. Louis Pahlow
7. neu bearbeitete Auflage
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ISBN 978-3-8114-8956-1
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Das von Günter Henn begründete Handbuch „Patent- und Know-how-Lizenzvertrag“ wurde 2017 unter dem vorliegenden Titel grundlegend überarbeitet und neu herausgegeben. Nicht nur mit dem GeschGehG 2019 und dem im Juni 2023 in Kraft getretenen „Europäischen Patent mit einheitlicher Wirkung“ haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen inzwischen sichtbar verändert und teilweise präzisiert. Auch in der Rechtspraxis haben der BGH und die Instanzgerichte das Patentvertragsrecht weiterentwickelt. Die vorliegende Neuauflage geht auf die Veränderungen ein und wird zudem durch ein neues Kapitel zur Übertragung von Prioritätsrechten ergänzt.
Mit Burkhard Führmeyer, Constanze Krenz, Herwig Lux und Eike Matthes wurde das Autorenteam um Expertise aus der Praxis erweitert. Herbert Zech ist auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Rechtsprechung und Literatur wurden bis Ende Mai 2023 berücksichtigt.
Frankfurt/Main, im Juli 2023
Die fünfte Auflage des Handbuchs „Patent- und Know-how-Lizenzvertrag“ von Günter Henn erschien zuletzt 2003. Seit dem haben sich nicht nur die rechtlichen Grundlagen des Patentrechts und seiner vertraglichen Verwertung, sondern auch die Märkte für Erfindungen und technisches Know-how dynamisch weiterentwickelt. Die veränderten Rahmenbedingungen einschließlich des enormen Bedeutungszuwachses des nationalen wie grenzüberschreitenden Technologietransfers machen eine konzeptionelle und inhaltliche Erweiterung der Neuauflage erforderlich. Neben Patent- und Know-how-Lizenzverträgen berücksichtigt der Band auch Veräußerungs-, Kreditsicherungs- und Treuhandgeschäfte, Forschungs- und Entwicklungsverträge und Vereinbarungen über Kreuzlizenzen und Technologiepools. Die Anlagen wurden aktualisiert und um weitere Vertrags- und Formularmuster ergänzt. Sie sollen auch weiterhin einen wesentlichen Bestandteil ausmachen und dem Anwender eine Hilfestellung bieten.
Günter Henn hat sich aus Altersgründen an der Neubearbeitung nicht mehr beteiligen können. Seine Verdienste für das Patentvertragsrecht und die Vorauflagen bleiben aber unbenommen. Dafür sei ihm an dieser Stelle aufrichtig gedankt.
Frau Bettina Götz M.A. las die Manuskripte Korrektur und erstellte das Stichwortverzeichnis. Dr. Franz Hederer, Felix Jehle, Clarissa Kraus und Catherine Rossmann haben sich um die Einhaltung der Formatierungsvorgaben verdient gemacht. Auch im Namen der anderen Autoren sei ihnen allen an dieser Stelle herzlich gedankt.
Frankfurt/Main, im Juli 2016
Prof. Dr. Hubertus Baumhoff
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Bonn
§§ 14–15 (zusammen mit Kluge)
Dr. Burkhard Führmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz, Frankfurt
§ 10 (zusammen mit Matthes)
Prof. Dr. Ronny Hauck
Humboldt-Universität zu Berlin
§§ 5, 7
Dr. Sven Kluge
Steuerberater, Stuttgart
§§ 14–15 (zusammen mit Baumhoff)
Dr. Constanze Krenz,
Rechtsanwältin, München
§ 11
Dr. Matthias Lamping
Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, München
§ 4
Prof. Dr. Martin Löhnig
Universität Regensburg
§ 6
Dr. Herwig Lux,
Rechtsanwalt, Stuttgart
§ 12
Eike Bodo Matthes, LL.M. (Columbia),
Rechtsanwalt, Frankfurt
§ 10 (zusammen mit Führmeyer)
Prof. Dr. Louis Pahlow
Goethe-Universität Frankfurt/Main
§§ 1–3, 8–9, 13
Vorwort
Vorwort zur 6. Auflage
Bearbeiterverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
1. TeilGrundlagen
§ 1Einführung
§ 2Historische Grundlagen
§ 3Patentvertragsrecht und Bürgerliches Recht
§ 4Kartellrechtliche Rahmenbedingungen
2. TeilBesondere Vertragsformen
§ 5Veräußerung
§ 6Treuhand
§ 7Pfändung
§ 8Nießbrauch
§ 9Patentlizenz und Patentlizenzvertrag
§ 10Know-how-Lizenzvertrag
§ 11Kreuzlizenzierung und Patentpooling
§ 12Forschungs- und Entwicklungsverträge
§ 13Die Übertragung von Prioritätsrechten
3. TeilBilanzierung und Besteuerung
§ 14Bilanzierung
§ 15Besteuerung von Übertragungs- und Lizenzgeschäften
Anhang
Stichwortverzeichnis
Vorwort
Vorwort zur 6. Auflage
Inhaltsübersicht
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
1. TeilGrundlagen
§ 1Einführung
§ 2Historische Grundlagen
§ 3Patentvertragsrecht und Bürgerliches Recht
I.Vorbemerkung1 – 3
II.Vertragsfreiheit und Patentrecht4 – 25
1.Grundlagen4 – 8
2.Übertragungszwecklehre und Spezifizierungslast9 – 12
3.Risiko- bzw. Wagnisgeschäft?13 – 17
4.Absichtserklärungen, Vorverträge, Optionsrechte18 – 25
III.Grundprinzipien26 – 40
1.Typenzwang und Typenfixierung27 – 30
2.Gutgläubiger Erwerb31, 32
3.Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäfte, Trennungs- und Abstraktionsprinzip33 – 37
4.Sukzessionsschutz38 – 40
§ 4Kartellrechtliche Rahmenbedingungen
I.Einleitende Bemerkungen1 – 11
II.Reichweite der Wettbewerbsaufsicht12 – 19
III.Überblick und Systematik20 – 33
1.Anwendungsbereich21 – 23
2.Anwendbares Recht24, 25
3.Zuständigkeit und Zusammenarbeit26 – 29
4.Normstruktur und Beweislast30 – 32
5.Exkurs: Leitlinien der Kommission33
IV.Verbotstatbestand34 – 79
1.Normadressaten34 – 36
2.Verhaltenskoordination37 – 46
a)Vorbemerkungen37 – 39
b)Tatbestandsmerkmale40 – 46
aa)Vereinbarungen zwischen Unternehmen40, 41
bb)Beschlüsse von Unternehmensvereinigungen42
cc)Aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen43 – 46
3.Wettbewerbsbeschränkung47 – 76
a)Vorbemerkungen47 – 51
b)Tatbestandsmerkmale52 – 72
aa)Bezweckte Wettbewerbsbeschränkungen52 – 60
bb)Bewirkte Wettbewerbsbeschränkungen61 – 70
cc)Spürbarkeit der Wettbewerbsbeschränkung71, 72
c)Lizenzvereinbarungen73 – 76
4.Zwischenstaatlichkeit77 – 79
V.Freistellung80 – 149
1.Allgemeines80 – 82
2.Einzelfreistellung83 – 105
a)Vorbemerkungen83, 84
b)Voraussetzungen85 – 102
aa)Gesamtbilanz der Vereinbarung85 – 95
bb)Unerlässlichkeit der Beschränkung96 – 98
cc)Ausschaltung des Wettbewerbs99 – 102
c)Exkurs: Außerwettbewerbliche Belange103 – 105
3.Gruppenfreistellung106 – 149
a)Vorbemerkungen106, 107
b)Regelungstechnik108 – 114
aa)Freistellung108, 109
bb)Marktanteilsschwellen110, 111
cc)Beschränkungen112 – 114
c)Kurzdarstellung der Verordnungen115 – 149
aa)Technologietransfer117 – 129
bb)Forschung und Entwicklung130 – 135
cc)Spezialisierung136 – 142
dd)Vertikale Vereinbarungen143 – 149
VI.Rechtsfolgen eines Kartellverstoßes150 – 161
1.Zivilrechtliche Rechtsfolgen150 – 159
a)Nichtigkeit und Teilnichtigkeit152 – 156
b)Beseitigung, Unterlassung, Schadensersatz157 – 159
2.Geldbußen und Zwangsgelder160, 161
VII.Fallgruppen162 – 230
1.Lizenzgebühren164 – 170
2.Exklusiv- und Alleinlizenzen171 – 178
3.Verkaufsbeschränkungen179 – 189
4.Output- bzw. Mengenbeschränkungen190 – 195
5.Beschränkungen auf den Eigenbedarf196 – 200
6.Nutzungsbeschränkungen201 – 205
7.Forschung und Entwicklung206 – 208
8.Nutzung eigener Technologien209 – 211
9.Rücklizenz-Verpflichtungen212 – 215
10.Nichtangriffs- und Kündigungsklauseln216 – 222
11.Kopplungen und Bündelungen223 – 226
12.Wettbewerbsverbote227 – 230
2. TeilBesondere Vertragsformen
§ 5Veräußerung
I.Grundlagen1 – 16
1.Vorbemerkung1, 2
2.Veräußerung von Patenten3 – 8
a)Regelungen im PatG3 – 5
b)EPÜ und Gemeinschaftspatentverordnung6, 7
c)Gebrauchsmuster8
3.Motive zur Veräußerung und zum Erwerb von Patenten9 – 14
a)Strategischer Patenterwerb10, 11
b)Veräußerung im Konzern12
c)Veräußerung zur Poolbildung13
d)Sonstige Motive14
4.Abgrenzung zur Lizenzerteilung15
5.Anwendbares Recht16
II.Verpflichtungsgeschäft17 – 55
1.Patentveräußerung als Rechtskauf19 – 32
a)Verkauf künftiger Rechte (bedingte Patentübertragung)20, 21
b)Der Patentkaufvertrag22
c)Besonderheiten bei Patentgemeinschaften23 – 28
aa)Anteilsveräußerung und Verfügungsverbote24 – 26
bb)Veräußerung des Patents27
cc)Gesellschaftsrecht28
d)Besonderheiten bei Arbeitnehmererfindungen29
e)Formvorgaben30, 31
f)Option und Vorvertrag32
2.Übertragungswille und Übertragungszweck33 – 37
a)Rechtskauf oder Lizenzierung?34
b)Abgrenzungsprobleme35 – 37
3.Ergänzende Vertragsauslegung; Störung und Wegfall der Geschäftsgrundlage38, 39
4.Vertragsschluss40 – 42
5.Willensmängel; Anfechtung und Rückabwicklung43 – 46
6.Die „Leerübertragung“ eines Patents47 – 51
a)Begriff47
b)Rechtsfolgen48 – 50
c)Fall der nachträglichen Unwirksamkeit51
7.Allgemeine Geschäftsbedingungen52 – 55
III.Verfügungsgeschäft56 – 65
1.Verfügungsberechtigung57, 58
2.Übertragungsvertrag; Bestimmtheitsgebot59 – 62
3.Beschränkte und unbeschränkte Übertragung63 – 65
IV.Umschreibungsverfahren66 – 69
V.Rechte und Pflichten der Parteien70 – 99
1.Hauptleistungspflichten70 – 81
a)Verkäufer70 – 75
b)Käufer76 – 81
aa)Höhe des Kaufpreises77 – 79
bb)Fälligkeit; Zahlungsmodalitäten80, 81
2.Neben(-leistungs-)pflichten82
3.Verschulden bei Vertragsschluss83
4.Mängelrechte des Käufers84 – 96
a)Sach- und Rechtsmängel84 – 89
aa)Sachmangel85, 86
bb)Rechtsmangel87 – 89
b)Vertragliche und gesetzliche Rechte90 – 96
aa)Nacherfüllungsanspruch91
bb)Rücktritt, Minderung92 – 95
cc)Schadensersatz, Aufwendungsersatz96
5.Verjährung und Verfristung97 – 99
VI.Folgen der Patentübertragung100 – 109
1.Prozessführungsbefugnis/Aktivlegitimation und Passivlegitimation100 – 103
2.Bestandsschutz für Lizenzen104 – 108
3.Belastungen109
VII.Übertragung von ergänzendem Know-how110 – 121
1.„Lizenzierung“ oder Veräußerung?110 – 113
2.Besondere Vertragspflichten114 – 119
3.Rechtsfolgen des Inhaberwechsels120, 121
VIII.Internationales Privatrecht122, 123
§ 6Treuhand
I.Technische Schutzrechte und Treuhand1 – 7
1.Zulässigkeit treuhänderischer Geschäfte1 – 4
2.Zum Begriff der Treuhand an einem technischen Schutzrecht5 – 7
II.Innenverhältnis zwischen Patenttreugeber und Patenttreuhänder (einschließlich Haftung)8 – 37
1.Patenttreuhand als Geschäftsbesorgung8 – 10
2.Rechte und Pflichten des Patenttreuhänders11 – 31
a)Interessenwahrnehmungspflicht11 – 17
b)Informationspflichten18 – 21
c)Pflichten nach § 667 BGB22 – 25
aa)Machtmittel22, 23
bb)Resultate24, 25
d)Rechtsfolgen einer Verletzung von Patenttreuhänderpflichten26 – 31
aa)Schadensersatz26 – 29
bb)Gewinnabschöpfung30, 31
3.Pflichten des Patenttreugebers32 – 37
a)Vergütung32, 33
b)Aufwendungsersatz34 – 37
III.Beendigung des Patenttreuhandverhältnisses38, 39
IV.Verfahrensfragen (Vollstreckung)40 – 46
1.Vollstreckung durch Patenttreuhändergläubiger40 – 44
2.Vollstreckung durch Patenttreugebergläubiger45, 46
V.Internationales Privatrecht47, 48
§ 7Pfändung
I.Vorbemerkung – Pfändung und Patent1 – 14
1.Patente als Sicherungsmittel5 – 11
a)Die belastbaren Rechte im Einzelnen8, 9
b)Sonstige (Patent-)Rechte10, 11
2.Sicherungsfunktion der Verpfändung; Beteiligte12 – 14
II.Die Bestellung eines vertraglichen Pfandrechts15 – 43
1.Grundverhältnis15, 16
2.Akzessorietät17 – 22
3.Sicherungsabrede23 – 25
4.Verfügungstatbestand26 – 43
a)Verpfändung durch Einigung26 – 28
b)Anwendbares Recht; Trennungsprinzip29
c)Übertragbare Rechte30
d)Form; kein gutgläubiger Pfanderwerb31, 32
e)Folgen für den Patentinhaber33 – 36
f)Auswirkungen auf bestehende Lizenzen und Nebenrechte37 – 41
g)Besonderheiten bei Patentgemeinschaften und Arbeitnehmererfindungen42, 43
III.Das Rechtsverhältnis der Parteien44 – 69
1.Das gesetzliche Schuldverhältnis der §§ 1273 ff., 1204 ff. BGB44, 45
2.Rechte und Pflichten bis zur Pfandreife46 – 61
a)Begründungsphase46
b)Latenzphase47 – 57
aa)Verzicht49
bb)Lizenzerteilung50, 51
cc)Veräußerung des Patents52, 53
dd)Abwehransprüche des Pfandgläubigers54
ee)Nutzungsrecht des Pfandgläubigers?55 – 57
c)Erledigung des Sicherungszwecks58
d)Konsolidation und Konfusion59, 60
e)Ablösungsrecht bei Drittsicherung61
3.Das Rechtsverhältnis der Parteien bei Pfandreife62 – 69
a)Ausübungsphase62, 63
b)Verwertungsphase64
c)Verwertung nach Parteivereinbarung?65
d)Verwertung nach Zwangsvollstreckungsvorschriften66 – 69
IV.Verfahrens- und vollstreckungsrechtliche Besonderheiten70 – 87
1.Verfahrensablauf70 – 84
a)Duldungstitel70
b)Voraussetzungen des Pfändungsbeschlusses und Pfändungspfandrecht71 – 73
c)Verfügungsverbot74
d)Zustellung an Drittschuldner beim Patent?75 – 77
e)Überweisungsbeschluss78
f)Verwertung79 – 83
aa)Bestimmung durch das Vollstreckungsgericht80 – 82
bb)Zugriff auf Unterlagen und Werkstücke83
g)Vorpfändung84
2.Zuständigkeiten85
3.Auslandspatente; Sicherungsverträge mit Auslandsberührung86, 87
§ 8Nießbrauch
I.Technische Schutzrechte als Gegenstand des Nießbrauchs (§§ 1068 ff. BGB)1 – 7
1.Grundlagen1 – 3
2.Bestellung des Patentnießbrauchs4 – 6
3.Sonderformen7
II.Pflichten des Patentinhabers8
III.Pflichten des Patentnießbrauchers9
IV.Übertragung und Beendigung des Patentnießbrauchs10
§ 9Patentlizenz und Patentlizenzvertrag
I.Die Lizenz als privatautonomes Nutzungsrecht1 – 33
1.Begriff1 – 3
2.Inhalt und Umfang der Lizenz4 – 25
a)Arten der Lizenz5, 6
b)Inhaltliche Ausformung7 – 25
aa)Vorbemerkung8
bb)Herstellungs-, Vertriebs- oder Gebrauchslizenzen9 – 15
cc)Betriebs- und Konzernlizenzen16 – 18
dd)Zeitliche Beschränkungen19 – 23
ee)Räumliche Beschränkungen24, 25
3.Wirkung26 – 33
a)Meinungsstand26, 27
b)Vorrang der Parteiabrede28 – 33
II.Der Lizenzvertrag34 – 42
1.Grundlagen34, 35
2.Vertragstypologische Einordnung und dogmatische Konstruktion36 – 42
a)Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäft36, 37
b)Nutzungsart38, 39
c)Der Lizenzvertrag als kausale Grundlage der Lizenz40
d)Vertragstypologische Einordnung41, 42
III.Pflichten des Lizenzgebers43 – 72
1.Die Pflicht zur Einräumung der Lizenz43 – 56
a)Inhalt43 – 45
b)Haftung46 – 50
aa)Anfängliche Unmöglichkeit46 – 48
bb)Sach- und Rechtsmängel49, 50
c)Nachträglicher Wegfall des Schutzrechts mit ex-tunc-Wirkung51 – 56
aa)Meinungsstand51, 52
bb)Stellungnahme53 – 56
2.Die Pflicht zur Aufrechterhaltung des Lizenzgegenstandes57 – 59
a)Grundlagen57, 58
b)Haftung59
3.Vorgehen gegen Schutzrechtsverletzungen?60 – 66
4.Verbesserungserfindungen67, 68
5.Meistbegünstigungsklausel69 – 71
6.Sonstige Pflichten72
IV.Pflichten des Lizenznehmers73 – 120
1.Lizenzgebühr73 – 99
a)Grundlagen75 – 77
b)Gebührenarten78 – 85
c)Fälligkeit und Leistungsstörungen86 – 90
d)Rechenschaftspflicht91 – 97
e)Verjährung98, 99
2.Ausübungspflicht100 – 108
a)Begründung100 – 102
b)Fälligkeit, Inhalt und Umfang103 – 108
3.Nichtangriffsabreden109 – 119
a)Begründung109 – 114
aa)Ausdrückliche Vereinbarung110 – 112
bb)Treuwidriges Verhalten113, 114
b)Sachlicher und persönlicher Geltungsbereich115, 116
c)Verletzung und prozessuale Wirkungen117 – 119
4.Austausch von Schutzrechten120
V.Übertragung der Lizenz und Unterlizenz121 – 125
VI.Beendigung des Lizenzvertrages126 – 132
1.Befristung der Lizenz126, 127
2.Rücktritt bzw. Kündigung128 – 132
a)Ordentliche Kündigung129, 130
b)Außerordentliche Kündigung131, 132
VII.Lizenz und Lizenzvertrag in der Insolvenz133 – 157
1.Die Insolvenz des Lizenzgebers135 – 154
a)Problemstellung135 – 137
b)Lösungsansätze in der Literatur138
c)Lizenzmodelle in der Rechtsprechung139 – 154
aa)Kündigungsklausel und aufschiebend bedingte Rechtsübertragung140, 141
bb)Einräumung abgeleiteter Nutzungsrechte142 – 146
cc)Unwiderruflichkeit der Lizenz und antizipierter Verzicht147 – 150
dd)Lizenzkauf151 – 154
2.Die Insolvenz des Lizenznehmers155 – 157
VIII.Internationales Lizenzvertragsrecht158 – 166
1.Schutzlandprinzip159 – 162
2.Vertragsstatut163 – 166
IX.Europäische Patente mit einheitlicher Wirkung167, 168
§ 10Know-how-Lizenzvertrag
I.Das Know-how im Rechtsverkehr1 – 7
1.Allgemeines1 – 3
2.Begriff und Schutzkonzeption4 – 7
II.Der Know-how-Lizenzvertrag8 – 15
1.Allgemeines8 – 12
2.Bestimmung des Vertragsgegenstandes13 – 15
III.Pflichten des Lizenzgebers16 – 23
1.Verschaffung des Zugangs zum Know-how16 – 19
2.Geheimhaltungspflicht20 – 23
IV.Pflichten des Lizenznehmers24 – 39
1.Vergütung24 – 26
2.Ausübungspflicht27, 28
3.Geheimhaltungspflicht29 – 31
4.Einbeziehung Dritter32 – 36
5.Feststellung der Offenkundigkeit (sog. Nichtangriffsabreden)37 – 39
V.Übertragung und Unterlizenz40, 41
VI.Beendigung und nachvertragliche Pflichten42, 43
VII.Internationales Lizenzvertragsrecht44 – 46
§ 11Kreuzlizenzierung und Patentpooling
I.Allgemeines1 – 3
II.Kreuzlizenzverträge4 – 16
1.Kartellrecht5
2.Rechte und Pflichten der Parteien6 – 15
a)Wechselseitige Einräumung einfacher Lizenzen6 – 8
b)Entgeltlichkeit9
c)Dauer der Lizenzen und vertragstypologische Einordnung10 – 12
d)Bestimmung der erfassten Schutzrechte13, 14
e)Übertragbarkeit, Berechtigung zur Einräumung von Unterlizenzen15
3.Insolvenz16
III.Patentpooling17 – 38
1.Patentpools und Standardsetzung; Clearinghouses17 – 21
2.Defensive Patent Aggregation22, 23
3.Kartellrecht24 – 38
a)Die Poolvereinbarung (Innenverhältnis)25 – 33
b)Vereinbarungen zwischen dem Pool und Lizenznehmern (Außenverhältnis)34 – 38
§ 12Forschungs- und Entwicklungsverträge
I.Forschung und Entwicklung als Vertragsgegenstand1 – 3
II.Der Entwicklungsvertrag4 – 25
1.Die Abgrenzung zwischen Dienst- und Werkvertrag5
2.Die Bestimmbarkeit des Vertragsgegenstands6 – 8
3.Rechte und Pflichten der Parteien (einschließlich Haftung)9 – 23
a)Pflichten des Bestellers (Auftraggebers)9 – 13
b)Pflichten des Entwicklers (Auftragnehmers)14 – 23
4.Abnahme und Rechtstransfer24, 25
III.Forschungsverträge26 – 34
1.Wesen des Forschungsvertrags26
2.Rechte und Pflichten der Parteien27 – 31
a)Dienstberechtigter (Auftraggeber)27 – 29
b)Dienstverpflichtete Partei (Auftragnehmer)30, 31
3.Haftungsfragen32 – 34
IV.F&E-Kooperationen35 – 42
V.Zwischenstaatliche bzw. internationale Vereinbarungen43
VI.Weitere Aspekte44, 45
§ 13Die Übertragung von Prioritätsrechten
I.Prioritätsrecht1 – 10
1.Funktion und Bedeutung1 – 4
2.Entstehung und Inanspruchnahme5, 6
3.Rechtliche Einordnung7 – 10
II.Übertragung des Prioritätsrechts11 – 19
1.Übertragbarkeit11, 12
2.Anwendbares Recht13 – 19
a)Meinungsstand13, 14
b)Keine Anwendbarkeit des Schutzrechtsstatuts15 – 17
c)Vertragsstatut18, 19
III.Formale Anforderungen20 – 30
1.Formfreiheit20 – 23
2.Übertragungsfrist24 – 26
3.Identität von Vor- und Nachanmelder27 – 30
3. TeilBilanzierung und Besteuerung
§ 14Bilanzierung
I.Bilanzierung von Patenten1 – 20
1.Qualifikation als immaterielle Wirtschaftsgüter bzw. Vermögensgegenstände1 – 3
2.Unterscheidung der Bilanzierung nach Anschaffung und Herstellung bzw. Anlagevermögen und Umlaufvermögen4
3.Aktivierungsgebot für angeschaffte immaterielle Vermögensgegenstände/Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens5
4.Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände/Aktivierungsverbot für selbst geschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens6, 7
5.Aktivierungsgebot für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände/Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens8
6.Abgrenzung, Anschaffung und Herstellung immaterieller Vermögensgegenstände/Wirtschaftsgüter9 – 12
7.Abgrenzung verschiedener Forschungs- und Entwicklungsformen13 – 20
II.Bilanzierung von Lizenzverträgen21 – 45
1.Vorbemerkung21, 22
2.Bilanzierung beim Lizenznehmer23 – 34
3.Bilanzierung beim Lizenzgeber35 – 37
4.Abschreibungen38 – 41
5.Steuerbilanzielle Besonderheiten42 – 45
§ 15Besteuerung von Übertragungs- und Lizenzgeschäften
I.Vorbemerkung1
II.Behandlung von Patenten, Know-how und Lizenzen in den einzelnen Steuerarten2 – 162
1.Ertragssteuerrechtliche Behandlung2 – 15
a)Steuerpflicht und Einkunftsarten des Einkommensteuergesetzes2 – 12
b)Steuerpflicht im Körperschaftsteuerrecht13 – 15
2.Gewerbesteuerrecht16 – 22
a)Steuerpflicht im Gewerbesteuerrecht16, 17
b)Gewerbesteuerliche Besonderheiten18 – 22
3.Umsatzsteuer23 – 69
a)System der Allphasennettoumsatzsteuer23 – 25
b)Abgrenzung steuerbarer und steuerfreier Umsätze26 – 28
c)Steuerbarkeit29 – 47
aa)Vorbemerkung29
bb)Unternehmer und Unternehmen30 – 37
cc)Umsatzsteuerlicher Leistungsaustausch38 – 40
dd)Abgrenzung Lieferung oder sonstige Leistung41 – 47
d)Sonstige Leistungen48 – 63
aa)Vorbemerkung48, 49
bb)Ort der sonstigen Leistung50 – 53
cc)Bestimmung der Bemessungsgrundlage54
dd)Steuersatz bei sonstigen Leistungen55 – 61
ee)Entstehung der Steuer und Steuerschuld62, 63
e)Lieferungen64 – 69
aa)Vorbemerkung64
bb)Ort der Lieferung65, 66
cc)Bestimmung der Bemessungsgrundlage67
dd)Steuersatz bei Lieferung68
ee)Entstehung der Steuer und Steuerschuld69
4.Quellenbesteuerung70 – 146
a)Vorbemerkung70
b)Lizenzzahlungen an eine im Ausland ansässige Person71 – 100
aa)Begründung einer beschränkten Steuerpflicht71 – 77
bb)Erhebung und Entstehung der Steuer78, 79
cc)Zins- und Lizenzrichtlinie80
dd)Doppelbesteuerungsabkommen81 – 84
ee)Verfahren85 – 89
ff)Vermeidung der Doppelbesteuerung90 – 100
c)Lizenzzahlungen an eine im Inland ansässige Person101 – 138
aa)Welteinkommensprinzip101, 102
bb)Vermeidung der Doppelbesteuerung103 – 138
d)Extraterritoriale Lizenzen – Registerfälle139 – 146
aa)Hintergrund139 – 141
bb)Auffassung des BMF142 – 144
cc)Gesetzliche Neuregelung145, 146
5.Hinzurechnungsbesteuerung147 – 162
a)Vorbemerkung147 – 149
b)Beherrschung150
c)Zwischengesellschaft151 – 155
d)Niedrige Besteuerung156, 157
e)Europarechtswidrigkeit158, 159
f)Besteuerung des Hinzurechnungsbetrags160 – 162
III.Besonderheiten für Übertragungen und Lizenzierungen zwischen nahestehenden Personen163 – 311
1.Vorbemerkung163 – 169
2.Fremdvergleich im Rahmen der Nutzungsüberlassung immaterieller Wirtschaftsgüter170 – 274
a)Vorbemerkung170 – 175
b)Arten von Lizenzgebühren176 – 178
c)Gesetzliche Neuregelung durch das ATADUmsG179 – 189
aa)Vorbemerkung179 – 181
bb)Immaterielle Werte182, 183
cc)DEMPE-Konzept184 – 187
dd)Umsetzung des DEMPE-Konzepts188, 189
d)Auffassung des BMF zur Verrechnung von Lizenzgebühren dem Grunde nach190 – 192
e)Auffassung der OECD zur Verrechnung von Lizenzgebühren dem Grunde nach193 – 197
f)Sonderfälle der Lizenzierung199 – 220
aa)Abgrenzung der Markenüberlassung und der Führung des Firmennamens199 – 203
bb)Lizenzierung bei gleichzeitigem Leistungsaustausch204, 205
cc)Lizenzierung von Vorrats- oder Sperrpatenten206 – 208
dd)Lizenzierung von Leistungsbündeln – Globallizenz209 – 217
ee)Lizenzierung bei gleichzeitiger Erbringung von Dienstleistungen218 – 220
g)Verrechnungspreismethoden zur Bestimmung angemessener Lizenzgebühren221 – 273
aa)Vorbemerkung221 – 223
bb)Standardverrechnungspreismethoden224 – 244
cc)Geschäftsvorfallbezogene gewinnorientierte Methoden245 – 265
cc)Methodenwahl266 – 273
h)Beschränkung des steuerlichen Betriebsausgabenabzugs274 – 274
3.Fremdvergleich im Rahmen der Übertragung immaterieller Wirtschaftsgüter274 – 284
4.Preisanpassungsklausel gem. § 1a AStG285 – 290
5.Ergebnisse des BEPS-Projektes291 – 298
6.Mitwirkungs- und Dokumentationspflichten gem. § 90 AO299 – 311
a)Mitwirkungspflicht gem. § 90 Abs. 1 AO299
b)Erhöhte Mitwirkungspflicht gem. § 90 Abs. 2 AO300, 301
c)Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten gem. § 90 Abs. 3 AO302 – 305
d)Verletzung der Mitwirkungspflichten307 – 311
Anhang
1.Patenübertragunsvertrag
2.Lizenz-Standardvertrag (deutsche Fassung)
3.Lizenz-Standardvertrag (englische Fassung)
4.Lizenz-Standardvertrag (französische Fassung)
5.Lizenzvertrag
6.Nachtragsvereinbarung
7.Supplement
8.Nachbau-Lizenz-Standardvertrag
9.EU-Lizenzvertrag (englisch)
10.Unterlizenzvertrag
11.Lizenz-Marketing-Vertrag
12.Lizenz-Einzelvertrag (USA-Pauschallizenz)
13.Joint-Venture-Vertrag
14.Entwicklungsvertrag
15.Kreuzlizenz-Abkommen
16.Vertragsabschlussvollmacht (deutsch)
17.Vertragsabschlussvollmacht (englisch)
18.Vertragskündigungsschreiben
19.Geheimhaltungs- und Nichtverwendungsvereinbarung
20.Non Disclosure Agreement
Stichwortverzeichnis
a.A.
andere Ansicht
abl.
ablehnend
ABlEU
Amtsblatt der Europäischen Union
ABlEG
Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
ABlEPA
Amtsblatt des Europäischen Patentamtes
Abs.
Absatz
Abschn.
Abschnitt
AcP
Archiv für civilistische Praxis
a.E.
am Ende
AEUV
Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union vom 1.12.2009
Afa
Absetzung für Abnutzung
AG
Amtsgericht, Aktiengesellschaft
AJP
Aktuelle Juristische Praxis
AktG
Aktiengesetz
a.M.
anderer Meinung
Anm.
Anmerkung
AO
Abgabenordnung
ArbNErfG
Gesetz über Arbeitnehmererfindungen
Art.
Artikel
AStG
Außensteuergesetz
ATADUmsG
Gesetz zur Umsetzung der Anti-Steuervermeidungsrichtlinie
Aufl.
Auflage
AWD
Außenwirtschaftsdienst des Betriebsberaters
AWG
Außenwirtschaftsgesetz
AWV
Außenwirtschaftsverordnung
BAG
Bundesarbeitsgericht
BAnz
Bundesanzeiger
BayObLG
Bayerisches Oberstes Landesgericht
BB
Betriebsberater
Bd.
Band
BDI
Bundesverband der Deutschen Industrie
BEPS
Base Erosion and Profit Shifting
betr.
betreffend
BewG
Bewertungsgesetz vom 1.2.1991
BFH
Bundesfinanzhof
BFHE
Entscheidungen des Bundesfinanzhofs
BFH/NV
Sammlung nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH
BGB
Bürgerliches Gesetzbuch
BGBl
Bundesgesetzblatt
BGE
Entscheidungen des schweizerischen Bundesgerichts
BGH
Bundesgerichtshof
BGHZ
Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen
BKartA
Bundeskartellamt
BlPMZ
Blatt für Patent-, Muster- und Zeichenwesen
BMF
Bundesministerium der Finanzen
BPatG
Bundespatentgericht
BPatGE
Entscheidungen des Bundespatentgerichts
BRAO
Bundesrechtsanwaltsordnung
BR-Drucks.
Bundesratsdrucksache
bspw.
beispielsweise
BStBl
Bundessteuerblatt
BZSt
Bundeszentralamt für Steuern
BVerfG
Bundesverfassungsgericht
bzw.
beziehungsweise
CMLRev.
Common Market Law Review
CR
Computer und Recht
DB
Der Betrieb
DBA
Doppelbesteuerungsabkommen
DBA-BOL
Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland – Bolivien
DBA-CI
Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland – Elfenbeinküste
ders.
derselbe
d.h.
das heißt
dies.
dieselbe
Diss.
Dissertation
DNotZ
Deutsche Notarzeitschrift, Zeitschrift des Deutschen Notarvereins
DPMA
Deutsches Patent und Markenamt
DStR
Deutsches Steuerrecht
DStRE
Deutsches Steuerrecht – Entscheidungsdienst
DVBl
Deutsches Verwaltungsblatt
ECJ
European Competition Journal
ECLR
European Competition Law Review
EDGAR
Electronic Data Gathering, Analysis, and Retrieval System
EG
Europäische Gemeinschaften
EGBGB
Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch
Einl.
Einleitung
EIPR
European Intellectual Property Review
EL
Ergänzungslieferung
ELRev
European Law Review
Entw.
Entwurf
EPA
Europäisches Patentamt
EPÜ
Europäisches Patentübereinkommen
EStDVO
Einkommensteuer-Durchführungsverordnung
EStG
Einkommensteuergesetz
EStH
Einkommensteuer-Hinweise
ETSI
European Telecommunications Standards Institute
EU
Europäische Union
EuG
Gericht der Europäischen Union
EuGH
Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften
EuGVVO
Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2012 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen
EUPatVO
Verordnung (EU) Nr. 1257/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2012 über die Umsetzung der verstärkten Zusammenarbeit im Bereich der Schaffung eines einheitlichen Patentschutzes
EuR
Zeitschrift für Europarecht
EUV
Vertrag über die Europäische Union
EU-GeschGehRL
Richtlinie (EU) 2016/943 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2016 über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen Geschäftsgeheimnisse) vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger Nutzung und Offenlegung
EU-ZuStVO
Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen
EuZW
Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht
evtl.
eventuell
EWG
Europäische Wirtschaftsgemeinschaft
EWGV
Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vom 25.3.1957 in der Fassung des Amsterdamer Vertrags vom 2.10.1997
EWR
Europäischer Wirtschaftsraum
EWS
Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht
FamFG
Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
FB
Finanz-Betrieb
FE-GVO
Gruppenfreistellungs-Verordnung Forschung und Entwicklung (Nr. 1217/2010)
FG
Finanzgericht
FGO
Finanzgerichtsordnung
FN-IDW
Fachnachrichten IDW
FR
Finanz-Rundschau
FRAND
Fair, Reasonable and Non-Discriminatory
FS
Festschrift
FuE-GVO
Gruppenfreistellungsverordnung für Forschung und Entwicklung
FVerlV
Funktionsverlagerungsverordnung
GAufzV
Gewinnabgrenzungsaufzeichnungsverordnung
GebrM
Gebrauchsmuster
GebrMG
Gebrauchsmustergesetz
gem.
gemäß
GeschGehG
Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen
GewStG
Gewerbesteuergesetz
GG
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
ggf.
gegebenenfalls
GGVO
Gemeinschaftsgeschmacksmusterverordnung
GIW
Gesetz über internationale Wirtschaftsverträge vom 5.2.1976 (frühere DDR)
GKG
Gerichtskostengesetz
GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GmbHG
Gesetz über die Gesellschaften mit beschränkter Haftung
GMVO
Gemeinschaftsmarkenverordnung
GNotKG
Gerichts- und Notarkostengesetz
GPÜ
Übereinkommen über das europäische Patent für den Gemeinsamen Markt vom 15.12.1975
GRUR
Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht (Zeitschrift der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht)
GRUR Ausl
s. GRUR, Auslands- und internationaler Teil (bis 1966)
GRUR Int
s. GRUR, Internationaler Teil (seit 1967)
GVBl
Gesetz- und Verordnungsblatt
GVG
Gerichtsverfassungsgesetz
GVO
Gruppenfreistellungsverordnung
GWB
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
HGB
Handelsgesetzbuch
h.M.
herrschende Meinung
Hrsg.
Herausgeber
HS
Halbsatz
IC
Integrated Circuit
i.d.F.
in der Fassung
IDW
Institut der Wirtschaftsprüfer
Ifst
Institut Finanzen und Steuern
IHK
Internationale Handelskammer
i.H.v.
in Höhe von
IIC
International Review of Intellectual Property and Competition Law
inkl.
inklusive
InsO
Insolvenzordnung
InstGE
Entscheidungen der Instanzgerichte zum Recht des geistigen Eigentums
IntPatÜG
Gesetz über internationale Patentübereinkommen
IP
Intellectual Property
IPRax
Praxis des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts
i.S.d.
im Sinne des
ISO/ IEC
International Organization for Standardization/ International Electrotechnical Commission
ISR
Internationale Steuer-Rundschau
IStR
Internationales Steuerrecht
i.S.v.
im Sinne von
i.V.m.
in Verbindung mit
IWB
Internationales Steuer- und Wirtschaftsrecht
JPS
Jahrbuch für die Praxis der Schiedsgerichtsbarkeit
JR
Juristische Rundschau
JW
Juristische Wochenschrift
JZ
Juristenzeitung
Kap
Kapitel
Kfz
Kraftfahrzeug
KG
Kammergericht, Kommanditgesellschaft
KGaA
Kommanditgesellschaft auf Aktien
KO
Konkursordnung
KStG
Körperschaftsteuergesetz
LG
Landgericht
LM
Lindenmaier/Möhring – Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs
MA
Musterabkommen
m.a.W.
mit anderen Worten
MDR
Monatsschrift für Deutsches Recht
Mitt.
Mitteilungen des Verbandes deutscher Patentanwälte
MK
Münchener Kommentar
MPI
Max Planck-Institut
MPÜ
Münchener Patentübereinkommen (Münchener Übereinkommen)
MuW
Markenschutz und Wettbewerb
m.w.N.
mit weiteren Nachweisen
ND
Nachdruck
NJW
Neue Juristische Wochenschrift
NJW-RR
NJW Rechtsprechung-Report
NPEs
Non-Practicing Entities
Nr.
Nummer
NZKart
Neue Zeitschrift für Kartellrecht
OECD
Organisation for Economic Co-operation and Development
OECD-MA
OECD-Musterabkommen
OECD-MK
OECD-Musterkommentar
OECD-RL
OECD-Verrechnungspreisleitlinien
OHG
Offene Handelsgesellschaft
OLG
Oberlandesgericht
OLGE
Sammlung der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte
ORDO
Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft
ÖZW
Österreichische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht
PatAnwGebO
Gebührenordnung für Patentanwälte
PatG
Patentgesetz
PatKostG
Patentkostengesetz
PreisklG
Preisklauselgesetz
ProdHaftG
Gesetz über die Haftung für fehlerhafte Produkte
PVÜ
Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums vom 20.3.1883
RabelsZ
Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht
RdA
Recht der Arbeit
REIT
Real Estate Investment Trust
RG
Reichsgericht
RGBl
Reichsgesetzblatt
RGebrMG
Reichsgebrauchsmustergesetz
RGSt
Entscheidungen des Reichsgerichts in Strafsachen
RGZ
Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen
RIW
Recht der Internationalen Wirtschaft
Rn.
Randnummer
Rom-I-VO
Verordnung (EG) Nr. 593/2008 über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht
Rom-II-VO
Verordnung (EG) Nr. 824/2007 über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht
RPatG
Reichspatentgesetz
RVG
Rechtsanwaltsvergütungsgesetz
S.
Seite, Satz
s.
siehe
SE
Societas Europaea
SEC
United States Securities and Exchange Commission
SEP
Software Engineering Professionals
SJZ
Süddeutsche Juristenzeitung
SchwJZ
Schweizerische Juristenzeitung
Slg.
Sammlung (Rechtsprechung des EuGH)
sog.
sogenannte
SolZ
Solidaritätszuschlag
StBp
Die steuerliche Betriebsprüfung
StGB
Strafgesetzbuch
st.Rspr.
ständige Rechtsprechung
SV-GVO
Gruppenfreistellungs-Verordnung Spezialisierungsvereinbarungen (Nr. 1218/2010)
SWD
Staff Working Document
TEHG
Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz
TNMM
Geschäftsvorfallbezogene Nettomargenmethode – Transactional net margin method
TT
Technologietransfer
TT-GVO
Gruppenfreistellungs-Verordnung Technologietransfer (Nr. 316/2014)
Tz
Teilziffer
u.a.
unter anderem
u.Ä.
und Ähnliches
Ubg
Die Unternehmensbesteuerung
UNCITRAL
United Nations Commission on International Trade Law
UntStRefG
Unternehmenssteuerreformgesetz
UNÜ
New Yorker Übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche vom 10.6.1958
UN-MA
United Nations-Musterabkommen
UR
UmsatzsteuerRundschau (Zeitschrift)
UrhG
Urheberrechtsgesetz
UStG
Umsatzsteuergesetz
UStDVO
Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung
u.U.
unter Umständen
UWG
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
VG
Verwaltungsgericht
VGH
Verwaltungsgerichtshof
vgl.
vergleiche
VO
Verordnung
Vorb.
Vorbemerkung
VV-GVO
Gruppenfreistellungs-Verordnung Vertikale Vereinbarungen (Nr. 330/2010)
VWG
Verwaltungsgrundsätze
wbl
wirtschaftsrechtliche blätter
WM
Wertpapier-Mitteilungen
WPg
Die Wirtschaftsprüfung
WRP
Wettbewerb in Recht und Praxis
WTO
Welthandelsorganisation
WuW
Wirtschaft und Wettbewerb
WuW/E
Wirtschaft und Wettbewerb (Entscheidungssammlung)
WZG
Warenzeichengesetz
ZA
Zusatzabkommen
z.B.
zum Beispiel
ZGE/IPJ
Zeitschrift für Geistiges Eigentum/Intellectual Property Journal
ZHR
Zeitschrift für das gesamte Handelsrecht und Wirtschaftsrecht
Ziff.
Ziffer
ZUM
Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht
ZWeR
Zeitschrift für Wettbewerbsrecht
z.Z.
zur Zeit
ZZP
Zeitschrift für Zivilprozess
Aden Internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit. Kommentar zu den Verfahrensordnungen, 2. Aufl. 2003
Ahlberg/Götting Beck‘scher Online-Kommentar Urheberrecht, 2014 ff. (zitiert: BeckOK-UrhR/Bearbeiter)
Ann/Barona Schuldrechtsmodernisierung und gewerblicher Rechtsschutz, 2002
Ann/Loschelder/Grosch Praxishandbuch Know-how-Schutz, 2010
Avery/Mayer/Butler/Molnia Das US-Patent, 5. Aufl. 2017
Azéma/Galloux Droit de la propriété industrielle, 8. Aufl. 2017
Bamberger/Roth Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 2003 ff. (zitiert: BeckOK-BGB/Bearbeiter)
Barona Die Haftung des Patentlizenzgebers für Tauglichkeitsmängel der Erfindung nach neuem Schuldrecht, 2004
Bartenbach, Britta Die Patentlizenz als negative Lizenz, 2002 (zitiert: Bartenbach Patentlizenz)
Bartenbach, Kurt Patentlizenz- und Know-how-Vertrag, 7. Aufl. 2013 (zitiert: Bartenbach)
Bartenbach/Volz Arbeitnehmererfindungsgesetz. Kommentar, 6. Aufl. 2019
Baumbach/Hopt Handelsgesetzbuch. Kurzkommentar, 42. Aufl. 2023
Anders/Gehle Zivilprozessordnung. Kurzkommentar, 81. Aufl. 2023
Bechthold/Bosch/Brinker EU-Kartellrecht. Kommentar, 4. Aufl. 2023
Benkard Patentgesetz Gebrauchsmustergesetz. Kurzkommentar, 12. Aufl. 2023 (zitiert: Benkard-PatG/Bearbeiter)
Benkard EPÜ Europäisches Patentübereinkommen. Kommentar, 4. Aufl. 2023 (zitiert: Benkard-EPÜ/Bearbeiter)
Berger/Wündisch Urhebervertragsrecht, 3. Aufl. 2021
Böhm Die Besteuerung des Know-how, 1967
Brandt Die Schutzfrist des Patents, eine rechtsvergleichende Untersuchung, 1996
Bucher Die neue internationale Schiedsgerichtsbarkeit in der Schweiz, 1989
Bunte/Sauter EG-Gruppenfreistellungsverordnungen. Kommentar, 1988
Busse/Keukenschrijver Patentgesetz. Kommentar, 9. Aufl. 2020
Calliess/Ruffert Das Verfassungsrecht der Europäischen Union mit Europäischer Grundrechtecharta, EUV/AEUV, 6. Aufl. 2022
Dreier/Schulze Kommentar zum Urheberrechtsgesetz, Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz, Verwertungsgesellschaftengesetz, Nebenurheberrecht, 7. Aufl. 2022
Dreyer/Kotthoff/Meckel/Hentsch Heidelberger Kommentar zum Urheberrecht, 4. Aufl. 2018 (zitiert: HK-UrhR/Bearbeiter)
Ekey/Bender/Fuchs-Wissemann Heidelberger Kommentar zum Markenrecht, Bd. 1, 4. Aufl. 2019 (zitiert: HK-MarkenR/Bearbeiter)
Emmerich/Lange Kartellrecht, 15. Aufl. 2021
Enneccerus/Kipp/Wolff Lehrbuch des Bürgerlichen Rechts, 15. Aufl.; Bd. 1: Nipperdey, 1959/1960; Bd. 2: Lehmann, 1958; Bd. 3: Wolff/Raiser, 1957 (zitiert: Enneccerus/Kipp/Wolff/Bearbeiter Bd.)
Erman BGB. Kommentar, 2 Bd., 16. Aufl. 2020
Fezer Markenrecht. Kommentar, 4. Aufl. 2009
Fitzner/Lutz/Bodewig Patentrechtskommentar, 4. Aufl. 2012 (zitiert: BeckOK-PatR/Bearbeiter)
Flick/Wassermeyer/Baumhoff/Schönfeld Außensteuerrecht, Loseblatt (zitiert: Flick/Wassermeyer-Außensteuerrecht/Bearbeiter)
Flick/Wassermeyer/Kempermann Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland/Schweiz, Loseblatt (zitiert: Flick/Wassermeyer-Doppelbesteuerungsabkommen/Bearbeiter)
Frankfurter Kommentar zur Insolvenzordnung, 10. Aufl. 2023 (zitiert: FK-InsO/Bearbeiter)
Frankfurter Kommentar zum Kartellrecht, Loseblatt, 105. Aktualisierung 2023
Frey Die Rechtsnatur der Patentlizenz, 1976
Forkel Gebundene Rechtsübertragungen, 1977
Fromm/Nordemann Urheberrecht, 12. Aufl. 2018
Frotscher Kommentar zum Einkommensteuergesetz, Loseblatt, 1987 ff.
Geimer Internationales Zivilprozessrecht, 8. Aufl. 2020
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen und Europäisches Kartellrecht. Gemeinschaftskommentar, Loseblatt, 5. Aufl. 1999–2006
Gleiss/Hirsch EWG-Kartellrecht. Kommentar, 4. Aufl. 1993
Glossner/Bredow/Bühler Das Schiedsgericht in der Praxis, 3. Aufl. 1990
Götting Gewerblicher Rechtsschutz, 11. Aufl. 2020
Grabitz Kommentar zum EWG-Vertrag, Loseblatt, Erg.-Lfg. 5 1992
von der Groeben/Schwarze/HatjeEuropäisches Unionsrecht, 7. Aufl. 2015
Groß Der Lizenzvertrag, 12. Aufl. 2020 (zitiert: Groß Lizenzvertrag)
ders. Know-How-Lizenzvertrag, 7. Aufl. 2016 (zitiert: Groß Know-how-Lizenzvertrag)
ders. Patentlizenzverträge, 9. Aufl. 2016 (zitiert: Groß Patentlizenzverträge)
Groß/Strunk Lizenzgebühren, 5. Aufl. 2021 (zitiert: Groß Lizenzgebühren)
Grottel/Schmidt/Schubert/Winkeljohann Beck'scher Bilanz-Kommentar, 13. Aufl. 2022 (zitiert: Beck Bil-Komm/Bearbeiter)
Gruber/von Zumbusch/Haberl/Oldekop Europäisches und internationales Patentrecht, 7. Aufl. 2012
Grützmacher/Laier/May Der internationale Lizenzverkehr, 8. Aufl. 1997
Haedicke/Timmann Handbuch des Patentrechts, 2. Aufl. 2020
Haedicke Patentrecht, 6. Aufl. 2022 (zitiert: Haedicke Patentrecht)
Haertel/Kolle Europäisches Patentübereinkommen, 3. Aufl. 1998
Haertel Gemeinschaftspatentübereinkommen, 1977 (zitiert: GPÜ)
Hasselblatt Münchener Anwalts-Handbuch gewerblicher Rechtsschutz, 6. Aufl. 2022
Hauck Die wettbewerbsrechtliche Beurteilung von Lizenzverträgen in der EU und den USA, 2008 (zitiert: Hauck Beurteilung)
ders. Nießbrauch an Rechten, 2015 (zitiert: Hauck Nießbrauch)
Hauser Der Patentlizenzvertrag im französischen Recht im Vergleich zum deutschen Recht, 1984
Heimberg Lizenzen und Lizenzverträge in der Insolvenz, 2011
Henn Patent- und Know-How-Lizenzvertrag, 5. Aufl. 2003 (zitiert: Henn 5. Aufl. 2003)
ders. Problematik und Systematik des Internationalen Patent-Lizenzvertrages, 1967 (zitiert: Henn Systematik)
ders. Schiedsverfahrensrecht. Handbuch für die Praxis, 3. Aufl. 2000 (zitiert: Henn Schiedsverfahrensrecht)
Herbst Die rechtliche Ausgestaltung der Lizenz und ihre Einordnung in das System des bürgerlichen Rechts, 1968
Herrmann/Heuer/Raupach Einkommensteuer- und Körperschaftsteuergesetz mit Nebengesetzen, Loseblatt, 1950 ff.
Hilty Lizenzvertragsrecht, 2001Immenga/Mestmäcker Wettbewerbsrecht, Bd. 1: EU, 2 Teile, 6. Aufl. 2019 (zitiert: Immenga/Mestmäcker-EU/Bearbeiter)
Ingerl/Rohnke/Nordemann Markengesetz. Kommentar, 4. Aufl. 2023
Jauernig Bürgerliches Gesetzbuch. Kommentar, 18. Aufl. 2021
Jauernig/Hess Zivilprozessrecht, 30. Aufl. 2011 (zitiert: Jauernig-ZPO/Bearbeiter)
Kilian/Heussen Computerrechts-Handbuch, Loseblatt, 1989 ff.
Knoppe Die Besteuerung der Lizenz- und Know-how-Verträge, 2. Aufl. 1972
Kohler Deutsches Patentrecht, 1878 (zitiert: Kohler Patentrecht)
ders. Handbuch des deutschen Patentrechts, 1900 (zitiert: Kohler Handbuch)
Köhler/Bornkamm/Feddersen Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, 41. Aufl. 2023
Kraßer/Ann Lehrbuch des Patentrechts, 8. Aufl. 2022
Kübler/Prütting/Bork/Jacoby Kommentar zur Insolvenzordnung, Loseblatt, 96. Aktualisierung 2023 (zitiert: Kübler/Prütting/Bork/Bearbeiter)
Küchler Lizenzverträge im EWG-Recht, einschließlich der Freihandelsabkommen mit den EFTA-Staaten, 1976
Lachmann Handbuch für die Schiedsgerichtspraxis, 3. Aufl. 2008
Langen/Bunte Kommentar zum deutschen und europäischen Kartellrecht, 2 Bd., 14. Aufl. 2021 (zitiert: Langen Kartellrecht)
Lichtenstein Die Patentlizenz nach amerikanischem Recht, 1965
Lionnet/Lionnet Handbuch der internationalen und nationalen Schiedsgerichtsbarkeit, 3. Aufl. 2005
Lüdecke/Fischer Lizenzverträge, 1957
Magen Lizenzverträge und Kartellrecht, 1963
McGuire Die Lizenz, 2012
Mes Patentgesetz, Gebrauchsmustergesetz, 5. Aufl. 2020
Mestmäcker/Schulze Kommentar zum deutschen Urheberrecht, Loseblatt, 1965 ff.
Mestmäcker/Schweitzer Europäisches Wettbewerbsrecht, 3. Aufl. 2014
Möhring/Nicolini Urheberrechtsgesetz. Kommentar, 4. Aufl. 2018
Möschel Recht der Wettbewerbsbeschränkungen, 1983
Münchener Kommentar Wettbewerbsrecht: Band 1/1 und 1/2: Europäisches Wettbewerbsrecht / Band 2: Deutsches Wettbewerbsrecht. , 3. Aufl. 2020 (zitiert: MK-KartellR/Bearbeiter)
Münchener Kommentar zum BGB, 8. Aufl. 2019 ff. (zitiert: MK-BGB/Bearbeiter)
Münchener Kommentar zur Insolvenzordnung, 4. Aufl. 2019 (zitiert: MK-InsO/Bearbeiter)
Münchener Kommentar zum Lauterkeitsrecht (UWG), 2 Bde., 3. Aufl. 2020/2022
Nabrotzki Lizenzen an Immaterialgüterrechten als Mittel des Kapitalaufbringung, 2008
Nauta Consideration in Intellectual Property Licences, 2014
Metzger Patentrecht mit Gebrauchsmuster- und Sortenschutzrecht, 5. Aufl. 2023
Obergfell/Hauck Lizenzvertragsrecht, 2. Aufl. 2020
Ohly/Sosnitza Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Kommentar, 8. Aufl. 2023
Pagenberg/Beier Lizenzverträge/License Agreements, 6. Aufl. 2008
Pahlow Lizenz- und Lizenzvertrag im Recht des Geistigen Eigentums, 2006
Grüneberg BGB-Kommentar, 82. Aufl. 2023
Pfaff/Osterrieth Lizenzverträge, 4. Aufl. 2018
Pierson/Ahrens/Fischer Recht des geistigen Eigentums, 4. Aufl. 2018
Rasch Der Lizenzvertrag in rechtsvergleichender Darstellung, 1933
Münchener Kommentar zum Lauterkeitsrecht (UWG), 2 Bde., 3. Aufl. 2020/2022
Redeker, IT-Recht, 7. Aufl. 2020
Reithmann/Martiny Internationales Vertragsrecht, 9. Aufl. 2021
Rittner/Dreher Europäisches und deutsches Wirtschaftsrecht, 3. Aufl. 2008
Rosenberg/Schwab/Gottwald Zivilprozessrecht, 18. Aufl. 2018
Rosenberger/Wündisch, Verträge über Forschung und Entwicklung, 3. Aufl. 2017
Schack Urheber- und Urhebervertragsrecht, 10. Aufl. 2021
Schade Die Ausübungspflicht bei Lizenzen, 1967
Schlosser Das Recht der internationalen privaten Schiedsgerichtsbarkeit, 2. Aufl. 1989
Schmid/Wirth/Seifert Handkommentar zum Urheberrechtsgesetz, 2. Aufl. 2009
Schricker/Loewenheim Urheberrecht. Kommentar, 6. Aufl. 2020
Schüle/Teske/Wendt Kommentar zur Umsatzsteuer, Loseblatt, 1986 ff.
Schütze Schiedsgericht und Schiedsverfahren, 5. Aufl. 2012
Schulte Patentgesetz mit Europäischem Patentübereinkommen. Kommentar, 11. Aufl. 2021
Schultze/Pautke/Wagener Die Gruppenfreistellungsverordnung für Technologietransfer-Vereinbarungen, 2. Aufl. 2016
Schwab/Walter Schiedsgerichtsbarkeit, 7. Aufl. 2005
Singer/Stauder/Luginbühl Europäisches Patentübereinkommen, 9. Aufl. 2023
Soergel BGB-Kommentar, 13. Aufl. 1999 ff.
Spindler/Schuster Recht der elektronischen Medien, 4. Aufl. 2019
Staudinger Kommentar zum BGB, 13. Bearb., 1993 ff.
Stein/Jonas Kommentar zur Zivilprozeßordnung, 23. Aufl. 2014 ff.
Streinz EUV/AEUV. Kommentar, 3. Aufl. 2018
Ströbele/Hacker/Thiering Markengesetz. Kommentar, 13. Aufl. 2020
Stumpf Der Know-how-Vertrag, 3. Aufl. 1977
Teplitzky/Peifer/Leistner UWG Kommentar, 3 Bd., 2. Aufl. 2013 ff.
Terrell The Law of Patents, 19. Aufl. 2020
Thomas/Putzo Zivilprozessordnung, 44. Aufl. 2023
Troller Immaterialgüterrecht, 2 Bd., 3. Aufl. 1983 und 1985
Vortmann Lizenzverträge richtig gestalten, 3. Aufl. 1995
Walter/Bosch/Brönnimann Internationale Schiedsgerichtsbarkeit in der Schweiz, 1991
Wandtke/Bullinger Praxiskommentar zum Urheberrecht, 6. Aufl. 2022
Weinmann Die Rechtsnatur der Lizenz, 1996
Widmer Erfolg mit Lizenzen, praxisorientierter Leitfaden für die Unternehmensführung, 1980
Wieczorek/Schütze Zivilprozessordnung und Nebengesetze. Kommentar, 4. Aufl. 2012
Wiedemann Kommentar zu den Gruppenfreistellungsverordnungen des EWG-Kartellrechts, 2 Bd., 1989 und 1990
Wurzer/Reinhardt Handbuch der Patentbewertung, 2. Aufl. 2010
Zöller Zivilprozessordnung, 34. Aufl. 2022
Deutsche Bundesbank (Hrsg.) Technologische Dienstleistungen in der Zahlungsbilanz (Statistische Sonderveröffentlichung 12), 2011; Düll et al. Bewertungsdschungel bei selbst geschaffenen Patenten, DStR 2015, 1198; Gärditz/Pahlow Hochschulerfinderrecht, 2010; Menninger/Wurzer Bewertungsstandards für Patente und Marken, Kommentare zu DIN 77100, DIN ISO 10668, IDW S 5 und IVS 210, 2014; UNCITRAL (Hrsg.) Legislative Guide on Secured Transactions, 2010; Wurzer/Reinhardt/Grünewald Valuation of Patents, 2012.
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Patente und die ihnen verwandten Schutzpositionen weisen ihrem Inhaber gesetzlich nicht nur die vermögenswerten Ergebnisse einer geistigen Erfindungsleistung zu, sondern geben ihm auch das Recht, im Rahmen der ihm zustehenden privatrechtlichen Vertragsfreiheit darüber zu disponieren. Als Teil des Rechts des Geistigen Eigentums genießt diese privatrechtliche Dispositionsfreiheit den Schutz der Art. 2 Abs. 1, Art. 14 Abs. 1 S. 1 GG.[1] Bezogen auf das Patent hat sein Inhaber das ausschließliche Recht, die geschützte Erfindung im gesetzlich definierten Rahmen selbst zu nutzen oder im Rahmen des § 15 PatG auf vertraglichem Wege zu verwerten.[2]
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Technische Innovationen als Gegenstand privatrechtlicher Vereinbarungen haben in den letzten Jahren einen sprunghaften Anstieg verzeichnet. Betrugen die Einnahmen für technologische Dienstleistungen 1991 noch rund 10 Mrd. EUR, waren es 2010 bereits über 40 Mrd. EUR.[3] Die Ursachen dafür liegen in der zunehmenden Komplexität technischer Innovationen, die nicht nur schnelllebiger, sondern in den Transaktions- und Entwicklungskosten auch aufwendiger geworden sind. Die Unternehmen können die daraus resultierenden Herausforderungen nur durch Modelle technischer und wirtschaftlicher Kooperation oder der Partizipation an fremden Innovationsleistungen bewältigen. Das bedingt auch besondere Formen der vertraglichen Zusammenarbeit. Die hier zu beobachtenden Rechtsfiguren sind inzwischen vielfältig:
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Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsgemeinschaften auf zwischenbetrieblicher oder grenzüberschreitender Ebene dienen nicht nur der gezielten Schaffung neuer Erfindungsleistungen, sondern sind auch Ausdruck industrieller Rationalisierung und Arbeitsteilung, wobei die verwendeten Rechtsformen – etwa in Form sog. Joint Ventures (vgl. dazu auch Anhang 11) – unterschiedlich ausfallen können.[4] Auch staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen spielen hier eine zunehmende Rolle.[5]
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Lizenzvereinbarungen ermöglichen nicht nur eine vertragliche Teilhabe u.a. an bestehenden Patenten und erarbeitetem Know-how, sondern sind inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil arbeitsteiliger Produktions- und Vertriebsprozesse. Sie zeichnen sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Umweltbedingungen und durch eine weitreichende Gestaltungsmacht der Vertragspartner aus. Unternehmen können sich auf dem „Erfindungsmarkt“ die erforderlichen Rechte nicht nur kaufen, sondern jeweils zugeschnitten auf die eigenen Bedürfnisse auch entsprechende Nutzungsrechte erwerben. Das bietet sich gerade dann an, wenn die eigene Innovationsleistung entweder aufgrund fehlender Kapazität bzw. Qualifikation verwehrt oder aufgrund der dafür anfallenden Kosten unzweckmäßig erscheint. Umgekehrt kann das Unternehmen einen Teil der verausgabten Forschungs- und Entwicklungskosten durch eine Lizenz auf andere Partner abwälzen oder aktive Mitarbeiter für die Weiterentwicklung gewinnen, was wiederum Synergieeffekte auslöst.[6] Die Fertigung und der Vertrieb durch ausgesuchte Lizenznehmer können schließlich technische und wirtschaftliche Vorteile für den Lizenzgeber generieren, die sich aus einer effizienten, auch globalen Aufteilung von Fertigungs- und Vertriebsabläufen ergeben.
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Mit der Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes 2009[7] besteht für die Unternehmen die Möglichkeit, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wie u.a. Patente und Know-how im Jahresabschluss in Ansatz zu bringen (§§ 248, 255 HGB), sofern sich die Herstellungskosten auf die Entwicklungsphase beziehen (dazu im Einzelnen unter § 14). Das hat nicht nur die Diskussion[8] um die richtige Bewertung gewerblicher Schutzrechte angefeuert, sondern ermöglicht auch die Mobilisierung immaterieller Güter als Gegenstand von Veräußerungs-, Treuhand- und Kreditsicherungsgeschäften. Für viele Unternehmen gehören Wissen und Ideen zur zentralen Ressource ihres wirtschaftlichen Erfolgs und bestimmen damit auch ihren Wert. Immaterialgüterrechte und Lizenzen haben daher für die Finanzierung der Unternehmen eine zunehmende Bedeutung, was inzwischen auch der internationale Normgeber erkannt hat.[9]
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Die Vielfalt der möglichen und auch praktizierten Vertragsregimes über technische Schutzrechte und Know-how, die hier keineswegs abschließend skizziert werden können, und deren wachsende ökonomische Bedeutung stellen auch die juristische Beratungspraxis vor wachsende Herausforderungen. Nach wie vor hält sich der nationale wie internationale Gesetzgeber – von schutzrechtsbezogenen und kartellrechtlichen Einflüssen einmal abgesehen – mit verbindlichen Vorgaben für Verträge über Geistiges Eigentum weitgehend zurück. Das Vertragsrecht über geistige technische Leistungen wird vielmehr von der Rechtsprechung dominiert, die zusammen mit der Rechtswissenschaft auch die Entwicklung in der Vergangenheit geprägt hat.
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Trotz einer erkennbaren grenzüberschreitenden Vereinheitlichung des Patentrechts und der europarechtlichen Regulierung und Harmonisierung des Kartellrechts bzw. von sog. Technologietransfervereinbarungen ist die Frage nach der richtigen Vertragsgestaltung in erheblichem Maße durch nationale Regelungen zu beantworten. Daran hat sich auch in der Vergangenheit nicht viel geändert. Das Übereinkommen über die Erteilung europäischer Patente (EPÜ) vom 5.10.1973 hat zwar eine einheitliche Anmeldung für seine Vertragsstaaten durch ein einheitliches Erteilungsverfahren geschaffen. Sobald aber das europäische Patent als Bündelpatent erteilt ist, richtet sich seine Übertragung und Lizenzierung gem. Art. 74, 148 EPÜ nach dem Recht der Signatarstaaten (u.a. § 15 PatG). Das Schriftformerfordernis des Art. 72 EPÜ für die Übertragung einer europäischen Patentanmeldung spielt bereits bei Verfügungen über den nationalen Teil eines europäischen Patents keine Rolle mehr. Auch das seit 1.6.2023 in Kraft getretene Europäische Einheitspatent wird zwar ein übertragbares Vermögensrecht sein, ist aber gem. Art. 8 Abs. 1 EUPatVO „wie ein nationales Patent des teilnehmenden Mitgliedsstaates zu behandeln“. Daher fehlen auch hier zur rechtsgeschäftlichen Verwertung wie auch zu den einzelnen Vertragsarten gesonderte Regelungen; es bleibt im Geltungsbereich des deutschen Rechts also bei § 15 PatG.
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Bislang hat sich die Handbuchliteratur nahezu ausschließlich mit der Gestaltung von Lizenzverträgen über Patente- und Know-how beschäftigt und andere Verwertungsformen weitgehend ausgeklammert.[10] Die eingeschränkte Auseinandersetzung sollte zugunsten einer systematischen Erfassung der im inländischen wie grenzüberschreitenden Rechtsverkehr praktizierten Vertragsformen überwunden werden. Die prägende Wirkung der gewerblichen Schutzrechte dürfte ohnehin nicht mehr allein für „das“ Lizenzvertragsrecht gelten. Zunehmend werden auch Regelungsinhalte von den Parteien berücksichtigt, die mit der Ausübung des jeweiligen Schutzrechts kaum noch, mitunter auch gar keine Verbindung mehr aufweisen. Daher wird inzwischen für eine Neuorientierung in der rechtlichen Erfassung von Verträgen über technische Innovationen plädiert, die einerseits den funktionalen Besonderheiten der praktizierten Rechtsgeschäfte, andererseits aber auch der wachsenden Dynamik der Rechtsentwicklung gerecht wird.[11] Der vorliegende Band unternimmt den Versuch, diese Dynamiken mit einer systematischen Erfassung der praktizierten Vertragsformen, den sich stellenden rechtlichen Fragen unter Berücksichtigung der kartell-, bilanz- und steuerrechtlichen Einflussfaktoren zu erfassen. Zahlreiche Vertrags- und Formularbeispiele sollen den Rechtsanwender dabei helfen, sich in diesem komplexen Bereich des Patentvertragsrechts zurecht zu finden.
Breuer Die rechtliche Natur der Patentlizenz, 1912; Emmerich Wettbewerbsrecht. Eine Einführung, 2. Aufl. 1976; Engel Produktionssysteme im Wettstreit. Wissensorganisation im Kampf um den Weltmarkt für Indigo, 1880–1910, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 50 (2005), 83; Klemm Geschichte der Technik, 3. Aufl. 1998; Kloeppel Der Licenzvertrag. Eine patentrechtliche Untersuchung, 1896; Kohler Zur Konstruktion des Urheberrechts, Archiv für Bürgerliches Recht 10 (1895), 273; Lerner/Tirole Efficient Patent Pools, American Economic Review, 94 (2004), 691; Liebenau The Management of High Technology: The Use of Information in the German Chemical Industry (1890–1930), in: Kudo/Hara (Hrsg.), International Cartels in Business History, 1992, S. 57; Munk Die Ausnutzung einer fremden patentierten Erfindung in rechtlicher und wirtschaftlicher Beziehung, Jahrbuch der Internationalen Vereinigung für vergleichende Rechtswissenschaft 5 (1899), 113; Nipperdey Deutsche Geschichte 1866–1918, Bd. 1, 3. Aufl. 1993; Nörr Die Republik der Wirtschaft, Bd. 2, 2007; Pahlow Zwischen unternehmerischer Verwertung und internationaler Verflechtung. Zur Geschichte des Patentrechts in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ZGE/IPJ 4 (2012), 186; ders. Monopole oder freier Wettbewerb? Die Bedeutung des „Licenzzwangs“ für die Reichspatentgesetzgebung 1876/77, in: Pahlow (Hrsg.), Die zeitliche Dimension des Rechts, 2005, 243; Petri (Hrsg.) Technologietransfer aus der deutschen Chemieindustrie (1925–1960), 2004; Seligsohn Patentgesetz und Gesetz betreffend den Schutz von Gebrauchsmustern, 1892; Stokes Assessing the Damages: Forced Technology Transfer and the German Chemical Industry, in: Judt/Ciesla (Hrsg.), Technology Transfer Out of Germany After 1945, 1996, S. 81; Wassermann Patentinhaber und Lizenznehmer, GRUR 1931, 319.
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Seit der Anerkennung eines einheitlichen gesetzlichen Erfindungsschutzes im Deutschland des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts wurden Patente als übertragbare Rechte definiert (§ 6 RPatG 1877 und 1891, § 9 RPatG 1936, § 9 PatG 1961 und 1967, § 15 PatG 1981). Gleiches gilt für die mit dem Patentrecht verwandten Schutzrechte wie das Gebrauchsmuster (§ 7 RGebrMG 1891, § 13 GebrMG 1961, § 22 GebrMG 1986). Anders als im Markenrecht, wo eine unbeschränkte Übertragbarkeit erst im Zuge der europarechtlichen Vorgaben im Laufe der 1990er Jahre eingeführt wurde, und im Gegensatz zum Urheberrecht, das seit 1965 unter Lebenden gar nicht mehr veräußert werden kann, ist die Verkehrsfähigkeit technischer Schutzrechte bis heute ein Kernelement ihrer Schutzregimes. Der Gesetzgeber hat – mit Ausnahme des Kartellrechts – keine verbindlichen Vorgaben für die vertragliche Verwertung von Patent- und Gebrauchsmusterrechten erlassen, allenfalls im Urheberrecht weitergehende Bestimmungen vorgesehen. Das gewährt bis heute ein hohes Maß an Privatautonomie. Das PatG kannte lange Zeit die Vereinbarung von „Benutzungserlaubnissen“ sowie „beschränkten“ oder „unbeschränkten Übertragungen“ (vgl. §§ 4, 6 und 11 PatG 1877 und 1891). Erst spät, nämlich 1981, hat der Gesetzgeber die „Lizenz“ im Patentrecht anerkannt, die 1987 um einen gesetzlichen Sukzessionsschutz ergänzt wurde; die beschränkte oder unbeschränkte Übertragung hat der Gesetzgeber in § 15 Abs. 1 S. 2 PatG ausdrücklich beibehalten. Aus der Gesetzesänderung können daher kaum und schon gar keine eindeutigen Beschränkungen in Bezug auf Verfügungen über das Schutzrecht abgeleitet werden. Nach der Gesetzesbegründung sollte § 15 Abs. 2 PatG daher keine rechtsändernde, sondern nur klarstellende Bedeutung haben.[1]
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Der vertraglichen und weitgehend privatautonomen Verwertung technischer Schutzrechte kam seit Beginn eines einheitlichen Patentschutzes eine wachsende Bedeutung zu. Das Zivilrecht als zuständige Fachdisziplin hat den Vertrag weitgehend anhand von Sachen und Forderungen konzipiert; immaterielle Rechte – das zeigt schon ein flüchtiger Blick in die Entstehungsgeschichte des BGB – spielten hier keine Rolle. Von Anfang an standen Vertragsrecht und Immaterialgüterrecht daher in einem Spannungsverhältnis, waren und sind die rechtswissenschaftlichen Debatten von der Frage dominiert, ob und inwieweit die vertragsrechtlichen Bestimmungen, auch zivilrechtliche Strukturprinzipien im Immaterialgüterrecht Anwendung finden können bzw. ob Abweichungen vorzunehmen sind. Diese Diskussionen verliefen dort weniger kontrovers, wo die vertraglichen Regelungen sich von vornherein gut mit dem Vertragszweck vereinbaren ließen, etwa bei der Patentveräußerung in der Form eines Rechtskaufs, warfen aber zahlreiche Fragen auf, wenn es um atypische Vertragsformen wie den Lizenzvertrag ging.[2] An dieser Stelle können nur generelle Entwicklungstendenzen dargestellt werden.
3
Rechtsgeschäfte über technische Schutzrechte sind erst im Laufe der Industrialisierung zu einem Gegenstand von Rechtsprechung und – wenn auch mit einiger Verzögerung – der Rechtswissenschaft geworden. Mit der Industrialisierung und dem beachtlichen technologischen Fortschritt in Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam dem Technologie- und Wissenstransfer der Unternehmen – auch im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr – eine wachsende Bedeutung zu. Bereits die Idee einer Zwangslizenz trug wesentlich zur Entschärfung der Patentkontroverse bei.[3] Da die Akteure in der Regel ihre Monopolrechte nicht aufgeben wollten, spielten vertragliche Partizipationsformen wie die Lizenz eine entscheidende Rolle. Die Lizenz als Gebrauchs- und Nutzungsrecht am Patent lieferte den Zugang zu den wesentlichen Erfindungen in den Jahrzehnten um 1900, etwa auf dem Gebiet der Elektrotechnik, der Chemie und der Pharmazie, der Kraftfahr- und Flugzeugtechnik, bis hin zum Radio- und Rundfunkwesen.[4]
4
Daraus folgte sehr schnell die Notwendigkeit eines effektiven rechtlichen Schutzes der industriellen Lizenznehmer, die nur mit erhöhtem finanziellem und technischem Aufwand die neuen Lizenzprodukte herstellen und vertreiben konnten. Die Geschichte der Lizenz und auch des Lizenzvertrages ist daher von einer zunehmenden Verrechtlichung der Position des Lizenznehmers gekennzeichnet. Während Patentlizenzen anfangs lediglich als eine vom Rechtsinhaber geduldete Nutzung der Erfindung erfasst wurden (sog. negative Lizenz),[5] sollte die Rechtsstellung des Lizenznehmers wachsende Anerkennung erfahren, sei es durch die Begründung eines „positiven“ Nutzungsrechts[6] oder einer „Verdinglichung“ der Lizenz.[7] Diese Konstruktionen waren vom Gesetzeswortlaut gedeckt, der seit 1877 die „beschränkte Übertragung“ des Patentrechts zuließ und damit vor dem BGB und unabhängig von den engen Rechtskategorien des Zivilrechts „jede Art von Rechtsgeschäft über die in dem Patent enthaltenen Befugnisse [zuließ], welche nicht deren Gesamtheit umfaßt“.[8] Damit stand den Autoren – auch unter Modifizierung der sachenrechtlichen Prinzipien des späteren BGB – eine Fülle zivilrechtlicher Teilhabeformen an fremden Erfindungsleistungen zur Verfügung. Bei der Vertragsgestaltung und der Vertragsinterpretation spielten industrielle Interessen eine zentrale Rolle, war „auf die Interessen der Industrie und des Verkehrs Rücksicht zu nehmen“ und daran die „juristische Konstruktion“ anzupassen.[9]
5
Im 20. Jahrhundert gingen bestimmte Industriebereiche dazu über, ihre Technologien – auch unternehmensübergreifend – zu bündeln und sog. Patentgemeinschaften zu bilden;[10]
