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Sarah Rogalski ist ein erwachsenes Indigokind und inzwischen selbst Mutter solch eines Kindes. Trotz ihrer nicht immer leichten Kindheit, ist sie zu einer selbstbewussten, glücklichen und erfolgreichen Frau geworden. Die durch tiefe Täler, ein geringes Selbstwertgefühl und viele Zweifel und Ängste gegangen ist, ehe sie ihre Andersartigkeit verstand und sowohl den Sinn, als auch die Geschenke, für sich und andere dahinter erkannte. Durch die Geburt ihrer Tochter 2016, die sich als Indigokind entpuppte, konnte sie einen erkenntnisreichen und wertvollen Perspektivwechsel vornehmen, der uns alle, die wir diese besonderen Kinder begleiten dürfen, hilft, diese noch besser zu verstehen. Indigokinder sind sehr willens- und durchsetzungsstark, wollen alles selbst bestimmen, lassen sich scheinbar nicht erziehen, sind gefühlsstark und sensibel. Außerdem hinterfragen sie alles und jeden, suchen und brauchen einen Sinn hinter Tätigkeiten und wollen am liebsten alles alleine schaffen. Die Eltern dieser Kinder beginnen sich oft selbst zu hinterfragen, und häufig treten Selbstzweifel auf, sowie Schuld- und Ohnmachtsgefühle, und vielleicht sogar Scham dem Umfeld gegenüber. Doch der Alltag mit solch einem Kind darf zum Großteil von Harmonie und Freude geprägt sein, anstatt von Machtkämpfen und Verzweiflung auf beiden Seiten. Diese Kinder wollen gesehen und verstanden werden! Die Autorin klärt auf, warum es ein Privileg ist, ein solches Kind beim Aufwachsen zu begleiten, und informiert zudem darüber, was diese Kinder brauchen und wünschen, damit sie zu selbstbewussten, glücklichen Erwachsenen werden und ihre Aufgaben in unserer "neuen" Gesellschaft erfüllen können.
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Seitenzahl: 332
Veröffentlichungsjahr: 2020
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Sarah Rogalski
Perspektivwechsel
Ein Indigo-Kind wird zur Indigo-Mama
Smaragd Verlag
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© Smaragd Verlag, 56269 Dierdorf
Erste Auflage: September 2020
© Cover: Sarah Rogalski
Umschlaggestaltung: preData
Satz: Gaby Heuchemer
ISBN 978-3-752990-80-5
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Vorwort
Ich bin von Dankbarkeit erfüllt, weil dich dieses Buch erreicht hat. Es wollte und sollte zu dir, da bin ich mir sicher. Und zu Beginn möchte ich dich von Herzen beglückwünschen!
Da du diese Zeilen liest, weiß ich, dass du, in welcher Form auch immer – ob als Elternteil, als Großelternteil, Erzieher oder in einer anderen Rolle –, ein sehr großes Privileg hast. Du darfst einen oder mehrere neue Hüter der Erde auf ihrem Weg begleiten. Für die Erde gibt es derzeit kaum etwas Wichtigeres!
Aus eigener Erfahrung, die ich sowohl aus der Perspektive des „Irgendwie anders“-Kindes und später als Mama eines solchen Kindes machen durfte, kann ich nachempfinden, dass dieser Weg teilweise sehr herausfordernd ist. Diese Aufgabe ist aber mindestens genauso wertvoll, und daher möchte ich dir mit diesem Buch ganz viel Mut schenken, sowie Kraft, Inspiration, Unterstützung, Glaube an dich selbst und Wertschätzung.
Die Welt befindet sich bereits seit einigen Jahren in einem großen Wandel. Alte Strukturen werden aufgebrochen, altbewährte Systeme hinterfragt, es kommen Dinge ans Tageslicht, die lange unerkannt waren, und es werden neue Wege gefunden und geebnet. Diese neuen Wege wollen aber erst einmal gegangen werden, und dazu bedarf es Vorreiter. Diese Vorreiter gibt es schon seit einigen Jahrzehnten auf unserem Planeten, doch die Menschen erwachen nur langsam, Stück für Stück.
Ich nehme wahr, dass jetzt ausschließlich die „neuen Kinder“ geboren werden. Kinder, die ein höheres Bewusstsein haben als wir. Sie sind hier mit einem wichtigen Auftrag, und deine Aufgabe als Begleiter dieses Kindes ist daher nicht weniger wichtig. Du bist einer der Menschen, der den Weg deines Kindes mit am meisten prägt und seinen Start ins Leben maßgeblich begleitet und ebnet.
Ich fühlte einen starken Ruf, dem ich nachgab und dieses Buch schrieb. Hier hinein sind mein Herz, mein Wissen, meine gesammelten Erfahrungen und darüber hinaus empfangene Botschaften geflossen, mit der Herzensvision, dass es dir und deinem Kind dienlich sein wird und euch zu einem harmonischen, wertstiftenden Zusammenleben und einer starken Beziehung verhelfen wird. Dieses Buch möchte dir Mut schenken! Den Mut, immer auf dein Herz und deine innere Stimme zu vertrauen. Es möchte dir Kraft schenken, indem es dich daran erinnert, wie wichtig und wertvoll du bist, wenn du ein solch wundervolles Kind begleiten darfst. Es möchte dir Vertrauen schenken. Vertrauen, dass alles genau richtig ist, wie es war, wie es ist, und wie es kommen wird. Und es möchte dir viele Anhaltspunkte schenken, die dir den Alltag mit diesem besonderen Kind erleichtern werden.
Es bricht eine Neue Zeit an, und diese Zeit bringt neue Erdenbürger mit sich: Unsere Kinder, die Kinder der Neuen Zeit.
Schon immer gab es Fortschritte auf der Erde. Doch in den vergangenen Jahrzehnten wuchs der technologische und wirtschaftliche Fortschritt schneller an als der Grad unseres Bewusstseins, was dazu führte, dass unsere Erde fast zu Grunde gerichtet wurde. Wir stehen derzeit an einem sehr wichtigen Wendepunkt in unserer Geschichte, der Geschichte der Menschheit und der Erde.
Unsere Kinder werden, wie bereits erwähnt ,mit einem erhöhten Bewusstsein geboren. Wir, ihre Eltern, Großeltern und Wegbegleiter, dürfen lernen, sie so zu begleiten, dass sie ihr Geschenk offenen Herzens in die Welt bringen. Wir dürfen ihnen vertrauen, genau wie uns selbst. Unserer Intuition!
Dieses Buch richtet sich speziell an die Führer der Neuen Zeit. Kinder, die besondere Merkmale aufweisen, die im Laufe des Buches noch ausführlicher beschrieben werden. Unser Verstand kategorisiert bekanntlich gerne, und so haben die Kinder der Neuen Zeit unterschiedliche Namen bekommen: Gefühlsstarke Kinder, hochsensible Kinder, hochbegabte Kinder, Lichtkinder oder auch Indigo-Kinder. Auch wenn ich kein Freund von Schubladen-Begriffen bin, so werde ich im Laufe des Buches den Begriff „Indigo-Kinder“ oder „Indigos“ benutzen, weil dieser Begriff, anders als die anderen, alle wesentlichen Merkmale umfasst und nicht nur Teilaspekte ihres Wesens.
Die Führer der Neuen Zeit brauchen kurz zusammengefasst:
Einen geschützten Rahmen, Raum für ihre Entwicklung, Unterstützung, sowie das Gefühl, gesehen und bedingungslos geliebt zu sein.
Das benötigen natürlich auch alle anderen Kinder. Ich richte das Wort jedoch speziell an die Indigos, weil ich hier aus eigener Erfahrung sprechen kann. Aus zwei Sichtweisen heraus: Als Indigo-Erwachsene, also als ehemaliges Indigo-Kind, und als Mama eines Indigo-Kindes. Und vielleicht magst du dich spätes-tens an diesem Punkt des Buches fragen: „Von wem lese ich hier eigentlich gerade?“, und dieses Rätsel mag ich für dich in einem der folgenden Kapitel lüften.
Ich blicke gerade in diesem Moment zurück auf meine Vergangenheit und muss schmunzeln, weil mir bewusst wird, dass alle Schicksalsschläge, Lernerfahrungen, mein beruflicher Werdegang und vieles mehr, mich auf genau diese Aufgabe vorbereitet haben. Und auch wenn es mir an Zeit mangelt, wie du es als Mama oder Papa eines solch besonderen Kleinkindes sicher gut nachempfinden kannst, kann ich gar nicht anders, als dieses Buch zu schreiben, weil es mich drängt und ruft.
Was dieses Buch so besonders macht sind folgende drei Dinge:
1.Ich schreibe authentisch aus der Sicht eines Indigo-Kindes, weil ich selbst eines war.
2.Ich schreibe aus der Perspektive einer Mama eines Indigo-Kindes, weil ich selbst eine bin.
3.Ich ließ Botschaften mit einfließen, die ich empfangen habe. Deren Herkunft ist rational nur schwer erklärbar, und ich mag dir an der Stelle nur den Impuls geben: Lies mit dem Herzen, spüre die Wahrheit und nimm nur die Worte an, mit denen du in Resonanz gehst.
Nun folgt noch eine kurze Anleitung, wie du das Buch für dich am besten nutzen kannst, und dann hüpfen wir schon direkt hinein in die wunderbare Welt der Indigos mit dem Ziel, dass es das Leben deines Kindes als auch dein eigenes Leben bereichert und darüber hinaus unsere Erde zu einem besseren Ort werden lässt.
Ich sende dir tiefe Dankbarkeit und Herzensgrüße für deine Offenheit und dein wertvolles Wirken.
***
Wegweiser durch dieses Buch
An dieser Stelle magst du dir vielleicht denken, wieso du einen Wegweiser für ein Buch brauchst. Lesen, umblättern, lesen – und fertig. Und ja, damit ist der Hauptteil bereits abgedeckt. Aber Spaß beiseite!
Was erwartet dich also?
In dieses Buch sind viele meiner persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen hineingeflossen, wie du an der einen oder anderen Stelle anhand von Alltags-Beispielen erkennen wirst.
Du wirst zwei ganz besondere Kapitel finden:
Eins über mein Leben als Indigo-Kind, und eins über das Mama-Sein eines Indigo-Kindes. In beiden Kapiteln werde ich dich authentisch in Teilbereiche meines Lebens schauen lassen, um dir zu helfen, dein Kind besser zu verstehen, und dich selbst auch.
Des Weiteren habe ich für dich alle wichtigen Indigo-Merkmale aufgelistet und ausführlich erklärt, sowie das, was diese Kinder brauchen, um ein harmonisches Beisammensein zu erschaffen. Zudem habe ich die Fragen und Unsicherheiten von Eltern aufgegriffen, die mir immer wieder begegnen, und ausführlich beantwortet. Du wirst erfahren, wie dein Kind dir bewusst oder unbewusst dabei hilft, immer tiefer mit dir selbst in Verbindung zu kommen.
Aber eins kann ich gar nicht genug betonen: In diesem Buch geht es um die Kinder, um dein Kind, aber ganz besonders auch um dich! Also – lass dich überraschen…
Und jetzt kommt der entscheidende Punkt für dieses Kapitel! Du wirst immer wieder auf Stellen in kursiver Schrift stoßen. Diese Zeilen habe ich empfangen. Das heißt, sie sind nicht in meinem Kopf in Form von angesammeltem Wissen und zusammengetragenen Gedanken entstanden, sondern entstammen einer Quelle, für die es keinen herkömmlichen Quellennachweis gibt. Ich habe sie über meine Hellsinne empfangen – und das ist ein großes Merkmal für einen Indigo. Über die Hellsinne berichte ich im Folgenden noch ausführlicher.
Bitte schlage dieses Buch jetzt nicht genervt oder gefrustet zu, oder verschenke es gar, sondern bleib offen! Denn das, was nun folgt, ist kein verrückter Eso-Kram. Auch hier weiß ich aus eigener Erfahrung, wie man über solche Botschaften denken kann, wenn man damit (noch) nicht wirklich etwas anfangen kann. Ich habe tatsächlich überlegt, das Buch ausschließlich bodenständig zu verfassen und alles, was als esoterisch abgetan werden könnte, wegzulassen. Aber das fühlte sich ganz und gar nicht stimmig an, weil es einen sehr großen Anteil verdrängen und verleugnen würde. Das geht gegen meine Werte, und damit gar nicht!
Darum fließt wirklich all mein Wissen mit ein, was wesentlich für die Kinder und dein Zusammenleben mit ihnen ist. Aber auf eine bodenständige Art und so, dass diese Zeilen wirklich jeden erreichen können, der ein solch wundervolles Kind zu Hause hat. Ganz gleich, welche Einstellung und Sichtweise du aktuell hast. Es geht nur darum, dein Leben, das deines Kindes, euer Zusammenleben und die Erde zu bereichern. Ja, ich weiß, ich wiederhole mich. Aber es ist so unglaublich wichtig – du bist so unglaublich wichtig, genauso wichtig wie dein Kind, und Wiederholungen gehen leichter ins Unterbewusstsein.
So, und jetzt kommen meine jeweiligen Vorschläge:
Möglichkeit 1)
Du bist mit den Themen „Hellsinne“ und „Seelensprache“ schon häufig in Berührung gekommen. Vielleicht sind sie auch bereits so normal für dich wie Lesen, Schreiben und Sprechen.
Dann sage ich: Wunderbar! Lehne dich zurück und genieße jede Zeile!
Möglichkeit 2)
Du warst mit diesen Themen schon in Berührung, bist aber unsicher und teilweise noch skeptisch.
Dann rate ich dir: Lies das Buch mit offenem Herzen, lies es so offen, als hättest du noch gar keine Prägungen erhalten, und achte stets darauf, ob das, was du liest, mit dir in Resonanz geht. Nimm nur das an, was sich für dich stimmig anfühlt.
Möglichkeit 3)
Du kannst noch gar nichts mit den Dingen anfangen, die man weder anfassen noch sehen kann.
Aber auch dann möchte ich dir ans Herz legen: Lies das Buch dennoch! Es wird dir nicht ohne Grund zugefallen sein. Und bitte lies es möglichst offen – neugierig, gespannt und in der Haltung, wenigstens etwas mitzunehmen, was sich als bereichernd und wertstiftend für dich herausstellt.
Und nun genug der einleitenden Worte. Es geht los, und zwar authentisch, ohne Blatt vor dem Mund. Ich schreibe mit offenem Herzen und Geist, auf dass das Buch dich genau auf die Weise erreicht, auf die es dich erreichen soll.
***
Was sind Indigo-Kinder?
Diese Kinder sind die Botschafter der Neuen Zeit. Zukünftige Erwachsene, die alte Systeme hinterfragen, neue Wege aufzeigen und diese beschreiten. Mit dem tieferen Sinn dahinter, unsere Erde zu retten. Das klingt erst einmal dramatisch und somit beinahe nach einem Roman, jedoch steht die Erde derzeit an einem kritischen Punkt, und es ist jetzt an der Zeit, etwas zu verändern, um unseren Planeten langfristig zu erhalten.
Indigos sind für mich die Führer der Neuen Zeit. Dabei führen sie jedoch nicht durch Dominanz und Rechthaberei, sondern auf eine liebevoll begleitende und unterstützende Weise. Sie hinterfragen Strukturen und Systeme und zwingen ihre Eltern damit regelrecht, es ihnen gleich zu tun. Es geht darum, nicht weiter blind der Masse zu folgen, sondern unseren gesunden Menschenverstand und unser tiefstes Gefühl, unsere Intuition, weise zu nutzen und den Mut aufzubringen, die Dinge anders zu leben, als sie uns vorgelebt wurden.
Diese Kinder führen die Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen auf neue Wege und leben neue Möglichkeiten vor. Dabei ist es vollkommen belanglos, ob sie spirituell erwacht sind oder sich ihrer Herkunft gar nicht bewusst. Es spielt ebenso keine Rolle, ob sie als Coach, Lehrer oder in der Wirtschaft, der Politik, im medizinischen Bereich, oder wo auch immer, Fuß fassen.
Sie rütteln bereits während ihrer Kindheit auf und „zwingen“ sozusagen ihre Eltern, neue Wege zu beschreiten. Einfach, indem sie rebellieren, ob still oder laut. Die Eltern spüren, wenn es ihrem Kind nicht gut geht, und in der heutigen Zeit hat ein „Da muss er/sie eben durch!“, „Das härtet ab fürs Leben!“ und so weiter in meinen Augen keinen Platz mehr. Das Leben darf leicht sein, es darf Freude machen. Trotz aller Prüfungen und Herausforderungen, vor denen wir immer wieder stehen. Doch sollten wir, du und ich, also die Generation der Älteren, unsere Kinder ermutigen, sich ihr Leben so zu gestalten, dass es sich gut und erfüllend für sie anfühlt. Als Kind hätte ich mir die heutigen, alternativen Möglichkeiten sehr gewünscht, und auch heute ist noch so viel mehr an neuen Möglichkeiten drin. Wir stehen ja erst am Anfang!
Jeder Einzelne ist dabei wichtig und von unschätzbarem Wert, wobei die eigene Bedeutung oftmals unterschätzt wird. Viele Mütter stellen sich und ihre Fähigkeiten in Frage. Sehen andere Kinder, die scheinbar „funktionieren“. Nur das eigene nicht! Doch genau darum geht es den Indigos auch: nicht zu funktionieren und ins System zu passen, sondern andere und neue Wege zu gehen.
Vielleicht denkst du dir an der Stelle schon so etwas wie: „Na super, hätte es nicht einfacher sein können? Wieso ich? Wieso bei mir?“ Aber vielleicht bist du jetzt schon voller Ehrfurcht und von Dankbarkeit erfüllt, weil du solch eine besondere Seele ins Leben begleiten darfst. Wenn dem noch nicht (ganz) so ist, dann mag ich dich zum Umdenken anregen:
Glaube mir, du hast dich felsenfest auf Seelenebene dazu entschlossen, dieses Kind in die Welt zu bringen, und tief in dir weißt und spürst du das. Auch wenn es Momente und Tage der Verzweiflung gibt. Und ich möchte dich mit diesen Zeilen dazu anregen, das Indigo-Kind ein solches sein zu lassen, ihm zu helfen, sich zu dem zu ent-wickeln, wer er oder sie im Ursprung ist, aber nicht mit innerem oder äußerem Kampf, sondern in Einklang und Harmonie. Das klappt wunderbar, wenn man beginnt, diese Kinder zu verstehen und die Perspektive zu wechseln. Ich möchte, dass du und dein Kind in Harmonie leben könnt, Freude genießt, Liebe fließt, das Herz deines Kindes weit offen bleibt und dabei dein eigenes Herz heilt, damit es sich ebenfalls wieder öffnet. Denn die meisten Menschen tragen noch schützende Herzmauern mit sich, auf die ich im weiteren Verlauf noch eingehen werde.
Zum Abschluss dieses Kapitels möchte ich dir noch verraten, wodurch der Begriff „Indigo-Kind“ geprägt wurde: Hellsichtige Menschen nehmen die Aura dieser Kinder als Indigoblau wahr und können sie allein dadurch sofort erkennen. Menschen mit dieser Aura-Färbung gab es vor einigen Jahrzehnten noch nicht. Es hat einen Grund, weshalb sie gerade jetzt vermehrt auftauchen. Falls du jedoch zu der Vielzahl der Menschen gehörst, die sich von Anfang an auf ihre physischen Sinne verlassen haben, so wie auch ich einst geprägt wurde, erkläre ich dir im Folgenden, woran du ein Indigo-Kind noch erkennen kannst.
***
Woran du ein Indigo-Kind erkennst
Sie sind irgendwie anders
Jedes Kind ist einzigartig und etwas ganz Besonderes, das ist unumstritten. Doch Indigo-Kinder scheinen irgendwie anders zu sein als andere Kinder. Sie verhalten sich anders, sie haben extreme Gefühle und fallen immer irgendwie auf.
Sie sind weiter in ihrer Entwicklung
Oft sind sie in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung weiter als Gleichaltrige. Können zum Beispiel sehr früh sprechen, laufen, haben früh eine ausgeprägte Mimik, und auch ihre Talente zeigen sich frühzeitig. Manchmal kommen aus dem Mund eines Indigo-Kindes beinahe erschreckende Botschaften, weil diese so weise und tiefsinnig sind und es keine rationale Erklärung für ihre Aussagen gibt.
Sie sind sehr intelligent
Spielend leicht lernen sie neue Dinge, begreifen sehr schnell, haben großes Interesse daran, Neues zu lernen, sofern es einen Sinn für sie ergibt und sie weiterbringt.
Die meisten dieser Kinder sind außerdem hochbegabt und haben einen überdurchschnittlich hohen IQ. Dieses Merkmal bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass sie besonders gut in der Schule sind. Denn oft rebellieren sie genau in diesen Systemen, was sie jedoch nicht mit Absicht oder mit der bewussten Intention tun, „Ich hebe das System aus den Angeln!“, sondern weil sie den Sinn nicht sehen, unter- oder überfordert sind und die Lehrer nicht als Autoritäten achten können, weil sie sich ihnen im Kern überlegen fühlen und spüren, dass einige der Lehrer nicht mit dem Herzen dabei sind.
Sie haben ausgeprägte Hellsinne
Jeder Mensch wird mit Hellsinnen geboren, genauso wie mit den uns bekannten körperlichen Sinnen. Bei den Indigo-Kindern fällt auf, dass sie über besonders ausgeprägte Hellsinne verfügen, die entweder offen bleiben, oder – wenn das nicht der Fall ist – im Laufe ihres Lebens wieder entdeckt und bewusst ausgebildet werden können.
Mit den Hellsinnen verhält es sich ähnlich wie mit unseren Muskeln. Je mehr sie genutzt werden, desto kräftiger werden sie, und desto müheloser und natürlicher können sie eingesetzt werden, bis sie zu einem natürlichen Bestandteil des Lebens werden. Sie werden dann so natürlich gebraucht wie die physischen Sinne. Lernt ein Kind laufen, so ist es erst einmal sehr instabil und wackelig auf den Beinen. Es fällt und steht immer wieder auf. Es übt Tag für Tag, und irgendwann läuft es mühelos, ganz selbstverständlich. Laufen lernen ist völlig natürlich für uns Menschen. Wir leben es den Kindern vor, und sie machen es uns von ganz alleine nach.
Doch genauso, wie es in einem Kind angelegt ist, die Beinmuskulatur soweit zu stärken, um laufen, rennen und springen zu können, sind auch die Hellsinne im Menschen von Geburt an vorhanden.
Allerdings verkümmern sie bei den meisten Kindern aus zwei Gründen: Entweder, weil diese nur so lange von ihnen genutzt werden, bis sie feststellen, dass sie mit diesen Sinnen nicht „normal“ sind und allen anderen diese Fähigkeiten scheinbar fehlen. Und dann beginnen sie, sich zu schämen und sich zu hinterfragen, weil auch sie allmählich glauben, nur eine lebhafte Fantasie zu haben. Und irgendwann hören sie auf, über diese Sinne wahrzunehmen und sie zu nutzen, denn jedes Kind möchte sein wie die anderen. Das ist ein Ur-Bedürfnis von uns Menschen und führt häufig zu inneren Konflikten der Indigo-Kinder, sowie der erwachsenen Indigos.
Oder aber es bilden sich bereits in frühester Kindheit Herzmauern. Darüber wirst du später noch mehr erfahren.
Ich wurde ebenfalls mit ausgeprägten Hellsinnen geboren, doch vergaß ich meine Gaben, als ich heranwuchs. Ich hielt sie für nicht normal, weil niemand sonst so fühlte wie ich. Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich einfach nur normal sein und dazu gehören wollte. In dieser Zeit unterdrückte ich den anderen Anteil in mir. Später, als ich begann, mit Tieren zu kommunizieren, ließ ich diese Fähigkeiten wieder bewusst zu.
Heute helfe ich den Menschen unter anderem, ihre eigenen Hellsinne wieder zu aktivieren, um die natürlichste Form der Sprache wieder ins Bewusstsein zu rufen: die Seelensprache!
Die Seelensprache wird uns allen wieder in Fleisch und Blut übergehen und irgendwann wieder so normal werden, wie es Sehen, Hören oder Fühlen für uns ist.
Die Seelensprache ist für mich die Sprache der Neuen Zeit, neben der verbalen Kommunikation und der Körpersprache. Die nächste Generation bringt sie daher umso intensiver mit. Ich beobachte, dass viele Menschen bereits jetzt sensitiver reagieren und ihre Hellsinne unbewusst einsetzen. Zum Beispiel, indem sie spüren, ob ihr Gegenüber gerade die Wahrheit spricht oder lügt, oder indem wir binnen Sekunden fühlen, ob ein uns fremder Mensch ein hohes oder niedriges Selbstwertgefühl hat.
Ich weiß noch haargenau, wie sich der andere Anteil anfühlt, der absolut skeptische, der sich an die Stirn tippen und „Ja, nee, ist klar!“ sagen will. So ging es mir in meiner Jugend, als ich das erste Mal den Begriff „Tierkommunikation“ hörte. Lange war ich skeptisch und pochte auf Beweise, die meinen Verstand zufriedenstellen und überzeugen sollten. Heute ist es das Normalste von der Welt für mich, allerdings bin ich mir bewusst, dass es für viele andere noch nicht normal ist und auch nicht sein muss.
Dabei ist es eigentlich absurd, dass wir die feinstoffliche, energetische Welt so sehr ausklammern – hier in unserer grobstofflichen, also materiellen Welt. In Wahrheit ist beides da! Und beides ist gleichermaßen wichtig. Der Unterschied ist nur, dass wir das eine, die grobstoffliche Welt, sehen und anfassen, sie also mit unseren physischen Sinnen wahrnehmen können. Die energetische Welt hingegen können wir weder sehen noch berühren, aber wir können sie mit unseren Hellsinnen wahrnehmen, sofern diese ausgebildet sind. Mittlerweile hat selbst die Wissenschaft Beweise dafür erbracht, dass in Wahrheit nichts stofflich ist. Alles ist schwingende, sich formende und verändernde Energie. Das ist Fakt. Schwingt die Energie niedrig, so erscheint sie uns als feste Form, als Materie. Es gibt so viel zwischen Himmel und Erde, was höher schwingt und messbar ist, wir jedoch physisch nicht erfassen können. Wir haben unsere Hellsinne, wie auch unsere körperlichen Sinne. Sie sind nur subtiler, feiner und sehr leise.
Wofür benötigen wir unsere Hellsinne eigentlich?
Mit der Seelensprache ist die Übertragung von Wissen und Emotionen binnen Millisekunden möglich, wofür wir beim Aufschreiben oder Erzählen viele Minuten bräuchten. Sie ist sehr exakt und frei von Missverständnissen. Die Seelensprache hilft uns, unser Gegenüber zu einhundert Prozent zu verstehen.
Mit der Seelensprache können wir mit allem kommunizieren, was beseelt ist und nicht verbal kommuniziert, zum Beispiel mit Säuglingen, Kleinkindern und Tieren. Aber es ist damit auch möglich, an das tiefe Wissen der Seele eines Menschen zu gelangen, wenn dieser dem zustimmt.
Zum Beispiel, um zu erfahren, weshalb ein Trauma entstanden ist und wie Heilung stattfinden kann. Das heißt, wir kommen an das Wissen der Seele und des Unterbewusstseins, wenn das Wachbewusstsein keine Ahnung hat, weshalb zum Beispiel eine irrationale Angst vor engen Räumen, dem Fliegen oderÄhnlichem besteht.
Hellhören
Das bedeutet, dass man innerlich – also nicht über die Ohren – Worte oder ganze Sätze hört. Sie sind einfach plötzlich da, als Gedanke, der aber nicht uns selbst entspringt. Wenn du dir jetzt eine dir vertraute Stimme vorstellst und wie sie etwas zu dir sagt – ein Wort oder einen Satz –, dann hast du eine gewisse Vorstellung vom Hellhören.
Hellsehen
Es gibt zwei Formen des Hellsehens. Manche Menschen können die Aura, also das Energiefeld, eines anderen Menschen sehen, so, wie sie auch den Körper wahrnehmen. Es gibt aber auch die inneren Bilder, die plötzlich aufblitzen. Man sieht sie wie bei einem Tagtraum, oder, wenn du jetzt an ein rotes Auto denkst und es dir in allen Einzelheiten vor deinem inneren Auge ausmalst.
Hellfühlen
Beim Hellfühlen nimmt man eins zu eins wahr, was das Gegenüber fühlt. Man spürt es so intensiv, als würde es einen selbst betreffen. Ist dem anderen kalt, wird plötzlich Kälte wahrgenommen. Ist der andere voller Energie, wird diese ebenso gefühlt. Auf diese Weise ist die komplette Palette der Emotionen wahrnehmbar.
Das Hellfühlen ist der Hellsinn, der bei mir von der Kindheit an bis heute immer da war, wenn auch sehr unkontrolliert und nur unterschwellig.
Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Nacht in meiner Jugendzeit, in der ich im Bett lag und plötzlich krampfartige Bauchschmerzen bekam, während es mich gleichzeitig zu meiner Stute rief. Mein Verstand riet mir, einfach liegen zu bleiben. Es war spät, und am nächsten Tag musste ich früh aus dem Bett. Doch die Schmerzen wurden immer schlimmer.
Nachdem ich minutenlang versucht hatte, meinen Impuls zu verdrängen und einzuschlafen, war ich irgendwann so hellwach, dass ich nicht anders konnte, als mich anzuziehen und zu den Pferden zu gehen, die bei uns mit auf dem Hof standen. Gott sei Dank! Denn da fand ich meine Herzensstute, die sich schwitzend in der Box hin und her wälzte. Sie hatte eine schlimme Kolik. Die Nacht verbrachte ich dann gemeinsam mit dem Tierarzt auf dem Hof herumwandernd, anstatt in meinem Bett. Die Stute erholte sich schnell und war am nächsten Tag wieder schmerzfrei.
Damals traute ich diesen Gefühlen und Eingebungen noch nicht. Schließlich lebte sie mir keiner vor. Es war einfach nicht normal für mich, und niemand brachte mir bei, wie ich damit umgehen könnte. Es muss nämlich nicht sein, dass man sich, weil man fremde Schmerzen fühlt, so sehr quält, aber das wusste ich damals noch nicht.
Hellwissen
Bei diesem Hellsinn weiß man die Dinge einfach, ohne sie einordnen zu können. Man kennt von jetzt auf gleich den Grund, warum sich ein Mensch so verhält, wie er es tut. Binnen Millisekunden empfängt man alle Informationen und Erfahrungen, die derjenige in der Vergangenheit gemacht hat – und plötzlich versteht man alles.
Man kann Hellwissen für alle möglichen Zwecke einsetzen. Es ist ein tiefes, inneres Wissen, was unmittelbar eintritt.
Hellriechen und Hellschmecken
Diese beiden Hellsinne sind am wenigstens relevant, aber der Vollständigkeit halber möchte ich sie hier nicht unerwähnt lassen. Es ist möglich, einen Geruch in der Nase zu haben, den man genau beschreiben kann, ohne dass man ihn mit der Nase wahrnimmt oder eine Quelle dafür hat. Auch kann man plötzlich einen Geschmack wahrzunehmen, ohne etwas Entsprechendes gegessen oder getrunken zu haben.
Telepathie
Häufig wird Telepathie mit den Hellsinnen gleichgesetzt, ist aber nicht dasselbe.
Telepathie bezeichnet Gedankenübertragung, die im selben Moment stattfindet. Beide – Telepathie und Hellsinne – sind sehr eng miteinander verknüpft, zumal Telepathie auch über die Hellsinne funktioniert und somit die Seelensprache mit einschließt. Der Unterschied ist, dass Telepathie ein sofortiger Austausch von Informationen ist.
Ich erlebe Telepathie durch die ausgeprägten Hellsinne tagtäglich, zum Beispiel, indem meine Tochter gerade ein Thema anspricht, an das ich genau in dem Moment gedacht habe, obwohl wir gerade mit einer ganz anderen Sache beschäftigt waren. Oder indem ich an eine Freundin oder Bekannte denke, von der ich schon lange nichts mehr gehört habe, und später sehe ich, dass eine E-Mail oder eine Nachricht über das Handy von ihr gekommen ist. Ich glaube, dieses Phänomen hat jeder schon mindestens einmal erlebt.
Mit Hilfe der Seelensprache ist es jedoch auch möglich, an Informationen zu kommen, die dem Bewusstsein unbekannt sind. Zum Beispiel kann man auf Seelenebene fragen, warum sich eine Krankheit oder ein Symptom zeigt, oder wie eine seelische Wunde Heilung erfahren kann. Die Möglichkeiten hier sind nahezu unbegrenzt.
Aktive Hellsinne bei deinem Kind
Woran erkennst du aber nun, ob dein Kind seine Hellsinne noch hat oder sogar nutzt?
Alle Indigos fühlen sehr genau, wer die Wahrheit spricht und authentisch ist und wer nicht. Diese Fähigkeit geht ihnen niemals verloren. Sie spüren haargenau, ob jemand sie ernst nimmt oder Interesse an ihnen nur vorspielt.
Es gibt jedoch auch einige Vorkommnisse, die die Eltern irritieren oder sogar sorgen und ängstigen können. Alles, was wir nicht kennen, neu und für den Verstand nicht einzuordnen ist, erzeugt erst einmal Angst und Unsicherheit. Das ist vollkommen normal und von Natur aus so angelegt, um unser Überleben zu sichern.
Ich hoffe, dass ich dir mit den Erzählungen und Beispielen sowie mit dem ganzen Rest deine Unsicherheit nehmen und dir dafür ganz viel Vertrauen in dich und dein Kind schenken kann!
Wenn du dich für dein Kind und das Neue öffnest, erwartet dich eine ganz neue Welt, eine völlig neue Perspektive der Dinge, und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das möchte ich nie mehr missen!
Sehr viele Kinder haben sogenannte imaginäre Freunde. Das Wort „imaginär“ bedeutet so viel wie „scheinbar“, „nur in der Vorstellung stattfindend“ oder „unwahr“. Dabei sind diese Freunde realer als so manches, was wir glauben. Hat ein Kind imaginäre Freunde, so wird es häufig als sehr fantasievoll beschrieben, es wird als Phase deklariert, und die bleibt es auch, da das Kind irgendwann und meistens sehr schnell spürt, dass es nicht normal zu sein scheint. Auch wenn seine Eltern es darin bestärken, einen Platz für den imaginären Freund frei halten etc., so spüren die Kinder dennoch die tiefe Wahrheit dahinter. Sie spüren, dass ihre Eltern es gut mit ihnen meinen, aber sie ihnen nicht glauben, und erkennen natürlich schnell, dass die Eltern ihre Freunde nicht wahrnehmen können.
Die Grenze zwischen der feinstofflichen und grobstofflichen Welt ist für Kinder noch sehr verschwommen. Immer mehr Kinder werden mit diesen offenen Hellsinnen geboren, um die Erde auch in der Hinsicht bei ihrem Fortschritt zu helfen. Es wird die Erde und unser Miteinander sehr bereichern, wenn wir alle wieder mehr ins Fühlen kommen. Wenn wir die feinstoffliche Welt verstehen und sie genauso in unseren Alltag integrieren, wie die uns bekannte materielle Welt. Alles ist im Ausgleich. Auch eine Idee ist zunächst etwas Feinstoffliches, ehe sie umgesetzt wird in etwas Grobstoffliches, wie zum Beispiel ein neues Gebäude, ein Bild oder ein Buch.
Wie gehe ich damit um?
Bestärke dein Kind in seiner Wahrnehmung. Gib ihm das Gefühl, dass es genau richtig ist mit allem, was es ausmacht. Du darfst und solltest hier auch absolut authentisch sein. Sage deinem Kind ganz ehrlich, dass du etwas nicht wahrnehmen kannst, was es gerade gesehen oder beschrieben hat. Aber füge hinzu, dass es nicht heißen muss, dass es nicht real ist. Es genügt, wenn dein Kind spürt, dass du ihm glaubst und ehrlich mit ihm bist. Du kannst ihm auch sagen, dass dir diese Dinge noch unheimlich sind und ganz neu und fremd, aber du dich sehr freuen würdest, wenn es dir mehr darüber erzählen mag. Wie in allen anderen Lebensbereichen auch, ist es den Kindern nur wichtig, sich auf eine ehrliche und unterstützende Weise gesehen und verstanden zu fühlen.
Sie sind sehr durchsetzungs- und willensstark
Indigos haben einen enorm starken Willen und wissen ganz genau, was sie wollen und wie sie es wollen! Wird ihr Wille nicht erfüllt, so reagieren sie in der Regel mit heftigem Widerstand und rebellieren so lange, bis sie ihren Willen bekommen oder man ihnen auf Augenhöhe begegnet und sie gebührend begleitet. Oft wird ihnen Unrecht getan, indem man sie als „Dick- oder Sturkopf“ bezeichnet. Außerdem haben sie eine starke Meinung und pochen auf ihr Recht. Sie rücken nur selten von ihrer Meinung ab, außer wenn sie gute, sinnvolle Argumente hören und sich ernst genommen fühlen.
Indigos brauchen diese enorme Willensstärke und das Gefühl, Recht zu haben für ihren Weg. Hierauf gehe ich in einem der folgenden Kapitel noch tiefer ein.
Sie verlangen sehr viel Aufmerksamkeit
Sie können sich schwer nur mit sich selbst beschäftigen und wünschen sich Gesellschaft und gesehen zu werden. Wichtig ist ihnen die uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Ist die Mutter körperlich anwesend, aber telefoniert, während das Kind spielt, so wird es in aller Regel nicht damit einverstanden sein. Ebenso wenig, wenn die Mutter anwesend ist und mitspielt, aber in Gedanken ganz woanders ist. Das spüren sie und reagieren entsprechend.
Sie lassen sich nicht manipulieren, bestrafen oder erziehen
Bei Indigo-Kindern helfen keinerlei Erziehungsmethoden. Sie lassen sich nicht manipulieren, also in eine gewünschte Richtung lenken, und sie lassen sich auch nicht bestrafen. Spüren sie die Unbewusstheit ihrer Begleitperson und scheinen sie der Strafe nicht entkommen zu können, wird sie zwar vollzogen, aber im Kern nicht angenommen. Das Kind lernt dabei nichts dazu, außer, dass es Recht hatte. Es fühlt sich in seinem Gefühl bestärkt, dass seine Begleitperson keine Führungsqualität besitzt, weil sie sich unsicher und hilflos gefühlt und das Große Ganze nicht verstanden hat. Für diese Kinder macht es keinen Sinn, wenn sie zum Beispiel wegen zu vielen Fernsehens nicht auf die Geburtstagsparty des besten Freundes dürfen. Oftmals steckt dahinter ein Überlegenheitsgefühl. Diese Kinder wissen im Kern um ihre wahre Größe. Ihre Körper sind klein, aber ihre Seele ist uralt und unglaublich wissend. Außerdem spüren sie aufgrund ihrer ausgeprägten Hellsinne deine wahren Absichten, durchschauen Lügen und Manipulationen sofort.
Nicht selten haben Mütter von Indigo-Kindern deshalb Gedanken wie: „Habe ich etwas falsch gemacht?“ oder „Wieso ist mein Kind so anders als alle anderen?“.
Ich verstehe dich! Und ich möchte dir die Antwort geben: Weil die Indigos einfach so ticken, wie sie es tun. Sie sind eben anders! Und das ist auch gut und genau richtig so! Dennoch ist es schwierig im Zusammenleben mit ihnen und vor allem im Leben in der Gesellschaft, denn sie lassen sich in der Regel nicht anpassen. Das ist einer ihrer Aufträge: Nicht ins System zu passen, sondern aufzuzeigen, dass die Zeit reif ist, Neues zu kreieren.
Nicht ohne Grund werden Indigos als Rebellen bezeichnet. Sie rebellieren gegen sämtliche ungesunden Zustände hier auf der Erde, und sie tun es mit den allerbesten, höchsten Absichten. Sie wollen die Erde und mit ihr alle ihre Bewohner retten. Doch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es dadurch im Alltag einer Mutter nicht immer einfach ist. Es hilft, wenn du dir immer wieder den besonderen Auftrag deines Kindes bewusst machst und dir überlegst, was du dir von Herzen für dein erwachsenes Kind wünschen würdest. Was ist besser: Ein angepasster Erwachsener, der zu allem „Ja und Amen“ sagt, der sich verbiegt für die Anerkennung anderer, und dem System und dem alt bewährten Trott folgt, obwohl es ihn unglücklich und ungesund macht? Oder ein selbstbewusster, glücklicher Erwachsener, der mit sich selbst im Reinen ist, der erfüllt ist, neue Wege geht und damit ein Zeichen setzt für alle anderen?
Ich persönlich wünsche mir die zweite Option für meine Tochter, und da du dein Kind liebst, denke ich, du auch. Auch wenn eine kleine, fiese Stimme im Hintergrund vielleicht sagen mag: „Das andere wäre aber einfacher…“ Ja, vielleicht einfacher, aber auch sinn-los und weitaus nicht so erfüllend.
Sieh dein Kind als das an, was es ist: ein Weltveränderer! Im Großen oder im Kleinen ist dabei überhaupt nicht entscheidend. Es ist ein Mensch, der beeinflusst. Vielleicht nur sein unmittelbares Umfeld, vielleicht aber auch mehr. Vielleicht im Spirituellen, vielleicht aber auch in der Wirtschaft, in der Politik, im Sport oder wo auch sonst. Völlig egal! Lass dein Kind das leben, wofür es hierhergekommen ist, und es wird euch beide erfüllen. Denn auch du hast damit einen immens wichtigen Auftrag auf der Erde.
Sie haben eine starke Passion
Die Indigo-Kinder sind sehr leidenschaftlich bei den Dingen, die sie lieben. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass sie desinteressiert und gelangweilt mit Themen umgehen, die sie nicht interessieren. Sie verwenden mehr oder weniger bewusst ihre Zeit für die Dinge, die sie lieben und die einen Sinn für sie ergeben. Der Sinn für ein Indigo kann auch einfach „Es macht Spaß!“ sein. Was für mich mittlerweile höchst spirituell ist, da wir oft im Laufe der Zeit dem sogenannten Ernst des Lebens verfallen. Von den Kindern können wir so unglaublich viel lernen. Zum Beispiel, einfach etwas ohne logischen Sinn zu tun, außer dem sehr großen, dass es uns einfach Freude macht. Wenn sie ihre Leidenschaft noch nicht gefunden haben, können sie orientierungslos und deprimiert wirken. Sie brauchen und suchen regelrecht den Sinn in ihrem Leben. Erfahrungsgemäß ergeht es jedoch nur Kindern so, die in sehr jungen Jahren schon dabei waren, sich zu verlieren, weil sie immer wieder das Gefühl bekamen, irgendwie falsch und anders zu sein, und weil sie überlagert wurden von Prägungen und Ängsten, die vom Umfeld unbewusst übergeben wurden.
Dies ist einer der größten Beweggründe für dieses Buch. Ich liebe es, den Menschen dabei zu helfen zu erkennen, weshalb sie auf der Erde sind. Sie darin zu unterstützen, ihren persönlichen Seelenweg zu gehen, denn ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir stets erfüllt und glücklich sind, wenn wir uns auf unserem Seelenweg befinden. Egal, wie turbulent oder schwierig es sich gerade anfühlt oder wie segensreich natürlich. Tief im Kern spüren wir, dass wir dennoch dort richtig zu sein scheinen, wo wir stehen, und entwickeln ein tiefes Vertrauen ins Leben, wenn wir anschließend zurückblicken und erkennen, wohin uns die Schwierigkeiten und Herausforderungen gebracht haben und wie sehr wir an ihnen gewachsen sind.
Eine große geistige Krankheit der Menschen besteht darin, dass sie sich vollkommen verloren haben. Dass sie von ihrem Seelenweg abkommen und ihrem eigenen Ego verfallen. Sich mit anderen vergleichen, beurteilen, bewerten. Wenn wir unsere Kinder darin unterstützen, die zu werden, die sie schon sind, dann gehen sie automatisch den Weg, der für sie bestimmt ist. Sie werden sich nicht verlieren, sondern stark und selbstbewusst durch alle Aufgaben des Lebens gehen und sich ein Leben erschaffen, das sie erfüllt. Und das ist meiner Meinung nach eine der Aufgaben, die alle Indigos vereinigt: Als Vorbild zu dienen.
Sie haben einen starken Gerechtigkeitssinn
Indigos haben ein großes Gespür dafür, was gerecht ist und was nicht. Wenn in ihren Augen etwas unfair abläuft, dann stehen sie für ihr Recht oder auch das Recht eines anderen ein. Sie sind hier sehr wachsam und korrekt, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als würde es dem widersprechen, dass sie mit den Regeln und dem aktuellen System brechen.
Die Indigos interessieren sich tatsächlich nicht für Regeln, wenn sie in ihren Augen keinen Sinn machen. Sie reagieren ihrem Charakter, ihrem Temperament und ihren Prägungen entsprechend.
Ich bin ein introvertierter Mensch und war als Kind sehr schüchtern. Ich nahm Regeln daher stillschweigend wahr, aber hinterfragte sie dennoch innerlich. Meine Rebellion geschah stets still, wenn ich mich nicht sicher fühlte, wie zum Beispiel in der Öffentlichkeit oder in der Schule den Lehrern gegenüber. Ich befolgte die Regeln, aber verlor den Respekt vor dem jeweiligen Menschen, oder ich gab keine Widerworte, aber befolgte eine Regel einfach nicht, wenn sie in meinen Augen keinen Sinn machte.
Meine Tochter ist da ein ganz anderer Typ. Sie ist extrovertiert, offen und sehr selbstbewusst. Sie hinterfragt alles, auch laut, wenn es in ihren Augen keinen Sinn ergibt. Sie spricht offen aus, was sie denkt, und denkt nicht darüber nach, wie es auf ihr Gegenüber wirken könnte. Sie ist jedoch auch sehr kooperativ, wenn ihr etwas ehrlich erklärt wird und sie den Sinn dahinter versteht. Bei dem Gerechtigkeitssinn der Indigos geht es nicht um die geschriebenen Regeln, sondern um die gefühlten. Sie möchten, dass sie, so wie andere Lebewesen, fair behandelt werden, und dafür stehen sie ein.
Sie fühlen sich als etwas Besonderes und wollen auch so behandelt werden
Die Indigo-Kinder werden mit einem Gefühl geboren, als seien sie königliche Hoheiten und erwarten, genauso behandelt zu werden. Sie fühlen sich als etwas Besonderes und können nicht verstehen, wenn sie respektlos behandelt oder in ihrer inneren Größe nicht erkannt werden. Dieses Gefühl kenne ich aus meiner eigenen Geschichte. Immer wieder ertappe ich mich bei dem Gedanken: „Erkennt ihr mich denn nicht?“, und es stellt sich ein tiefes, ruhiges Gefühl ein, wenn ich erkannt werde.
Bei meiner Tochter beobachte ich es ebenso, wieder in der sehr extrovertierten Variante. Sie sagt genau, was sie möchte, und auf welche Weise. Besonders gut kann ich es beim Eltern-Kind-Turnen beobachten. Sie weiß genau, dass man sich nicht vordrängeln darf. Aber sie tut es dennoch – aus Überzeugung! Und spannenderweise beobachte ich es bei vielen anderen Indigo-Kindern ebenfalls. Es sind immer wieder die gleichen Kinder, die von ihren Eltern ans Ende der Warteschlange gestellt werden, die auch alle anderen Merkmale eines Indigos aufweisen und die ich als solche einfach fühlen kann. In solchen Situationen erkläre ich Mila die weltlichen Regeln und sorge dafür, dass sie sie einhält, aber ich gebe ihr auch das Gefühl, dass ich sie verstehen kann.
Ich empfinde es als meine Aufgabe, ihr die aktuelle Welt zu erklären, aber ihr ebenfalls den Freiraum zu lassen, eine neue zu erschaffen. Indem ich ihr tiefe Wurzeln wachsen lasse und ihr immer wieder das Gefühl gebe, dass sie genau richtig ist, wie sie ist.
