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Praktische Hinweise, Ratschläge und Informationen rund um die häusliche Pflege
Hermann Bierlein hat seine mehrjährige persönliche Erfahrung in der häuslichen Pflege sorgfältig in diesem Buch zusammengefasst und damit für Betroffene eine wahre Fundgrube geschaffen: Alles, was man zum Organisieren der häuslichen Pflege wissen muss, kann man hier erfahren. Was bedeutet häusliche Pflege? Was ist mit der Pflegeversicherung? Welche Pflegedienste und Einrichtungen kommen infrage? Welche Möglichkeiten der 24-Stunden-Betreuung gibt es? Wie beschäftige ich legal Personal aus Osteuropa? Wie sieht die Rechtslage aus?
Stimmen von Experten und BetreuerInnen sowie ein umfangreicher Fundus an Musterbriefen und Checklisten runden dieses Praxisbuch ab.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 122
Veröffentlichungsjahr: 2013
Abbildung 1Abbildung 2
Tabelle 1Tabelle 2Tabelle 3Tabelle 4Tabelle 5Tabelle 6Tabelle 7Tabelle 8Tabelle 9Tabelle 10Tabelle 11Tabelle 12Tabelle 13
Das Thema Betreuung von Pflegebedürftigen berührt sensible Bereiche. Meistens sind es die nächsten Angehörigen, die allmählich oder auch ganz unerwartet mit der Fürsorge konfrontiert werden. Häufig mischen sich unter die Sorgen auch Schuldgefühle, wenn etwa die Erwartung der Pflegebedürftigen oder der hohe Selbstanspruch der Angehörigen bezüglich der Betreuung nicht erfüllt werden kann.
Die Übernahme einer intensiven Pflegeaufgabe kann das eigene Leben für längere Zeit einschneidend verändern. Vielleicht muss der Beruf aufgeben werden, womöglich bleibt keine Kraft mehr für ein Engagement im Verein und für die ganze Familie kann die Situation durchaus belastend werden. Deshalb sollte eine solche Entscheidung sorgfältig überdacht werden. Es gibt gute Gründe für und auch gegen eine häusliche Pflege. Am besten lässt sich das Für und Wider ohne akuten Zeitdruck abwägen. Durch gründliche Information können Pflegebedürftige und Angehörige eine Entscheidung sorgfältig vorbereiten und schließlich fällen. Aus diesem Grund wäre eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit diesem Thema hilfreich. In der Praxis erzwingt allerdings ein unvorhersehbares Problem wie ein Unfall oder eine plötzliche Krankheit oftmals eine schnelle Entscheidung.
In diesem Buch wenden wir uns der Frage zu, wie eine häusliche Pflege bzw. Betreuung bestmöglich zu gestalten ist. Uns geht es dabei um eine Lösung, die sowohl dem Pflegebedürftigen als auch den Angehörigen ein Leben mit möglichst hoher Lebensqualität ermöglicht. Im Schwerpunkt klären wir, wie ambulante Pflegedienste und Betreuerinnen aus Osteuropa eine gute Rundumversorgung zu Hause sicherstellen können. Wir möchten dieses Thema nicht als nüchternes Sachbuch abhandeln. Schließlich spielen hier auch Gefühle und moralische Einstellungen eine große Rolle. Zwischen dem Pflegebedürftigen, den Angehörigen und auch den evtl. eingeschalteten Pflegekräften entwickeln sich teilweise tiefe wechselseitige Beziehungen. Jede Partei will als Mensch mit den jeweiligen Bedürfnissen und Empfindungen gesehen werden. Trotzdem müssen wir wichtige Themen wie Finanzierung, Pflegeversicherung, rechtliche Fragen, Pflegedienste etc. sachlich und streckenweise etwas trocken darstellen. Hier darf man sich den klaren Blick auf das Notwendige und Mögliche nicht durch falsch verstandene liebevolle Verbundenheit verstellen.
Die Ausführungen zur Pflegeversicherung, zur rechtlichen Situation und auch alle genannten Zahlen beziehen sich immer auf Deutschland. Die Leser aus den deutschsprachigen Nachbarländern bitten wir um Verständnis.
Sorgfältige und umfassende Information macht notwendige Entscheidungen nicht einfacher, aber verbessert deren Qualität. Zunehmend nutzen die Betroffenen dabei auch das Internet als wichtige Informationsquelle. Wir tragen diesem Trend Rechnung, indem wir alle Quellen/Verweise dieses Buches und weitere Informationen stets aktuell auf einer speziellen Internetseite kostenlos zur Verfügung stellen. Von dieser Seite aus können alle angeführten Informationsquellen, Dienste und Vermittlungsagenturen durch einen einfachen Mausklick erreicht werden: www.pflege-daheim-statt-heim.de
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in der Regel die männliche Schreibweise. Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass sowohl die männliche als auch die weibliche Schreibweise für die entsprechenden Beiträge gemeint ist.
Die Menschen werden immer älter. Vor allem in den letzten Lebensjahren brauchen viele Hochbetagte fremde Hilfe. Im Dezember 2009 waren 2,34 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes .
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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