Pflege daheim - Hermann Bierlein - E-Book

Pflege daheim E-Book

Hermann Bierlein

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Beschreibung

Praktische Hinweise, Ratschläge und Informationen rund um die häusliche Pflege

Hermann Bierlein hat seine mehrjährige persönliche Erfahrung in der häuslichen Pflege sorgfältig in diesem Buch zusammengefasst und damit für Betroffene eine wahre Fundgrube geschaffen: Alles, was man zum Organisieren der häuslichen Pflege wissen muss, kann man hier erfahren. Was bedeutet häusliche Pflege? Was ist mit der Pflegeversicherung? Welche Pflegedienste und Einrichtungen kommen infrage? Welche Möglichkeiten der 24-Stunden-Betreuung gibt es? Wie beschäftige ich legal Personal aus Osteuropa? Wie sieht die Rechtslage aus?

Stimmen von Experten und BetreuerIn­nen sowie ein umfangreicher Fundus an Musterbriefen und Checklisten runden dieses Praxisbuch ab.



  • Ein hilfreiches und praktisches Buch mit Potenzial zum Standardwerk
  • Mit zahlreichen Musterbriefen und Checklisten

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 122

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Inhaltsverzeichnis

Übersicht der ZeichnungenÜbersicht der TabellenVorwort1 - Pflege und Betreuung in Zahlen2 - Die häusliche Pflege
2.1 Hauswirtschaftliche Versorgung2.2 Grundpflege2.3 Medizinische Behandlungspflege2.4 Betreuung
3 - Pflegeversicherung
3.1 Einführung3.2 Ziel und Aufgabe der Pflegeversicherung3.3 Pflegekassen3.4 Lebensbereiche und Pflegestufen3.5 Leistungen der Pflegeversicherung
3.5.1 Pflegegeld3.5.2 Sachleistungen3.5.3 Verhinderungspflege3.5.4 Zusätzliche Betreuungsleistungen3.5.5 Teilstationäre Tages- oder Nachtpflege3.5.6 Kurzzeitpflege3.5.7 Vollstationäre Pflege3.5.8 Übersicht wichtiger Leistungen in Tabellenform3.5.9 Kombinationsleistung
3.6 Voraussetzungen und Schritte für Leistungen der Pflegeversicherung3.7 Tipps für den Besuch des Gutachters
4 - Pflegedienste und Einrichtungen
4.1 Ambulante Pflegedienste4.2 Auswahl des richtigen Pflegedienstes4.3 Weitere Unterstützung und externe Hilfe
5 - Möglichkeiten der 24-Stunden-Betreuung
5.1 Ambulanter Pflegedienst oder ähnlicher Anbieter5.2 Einzelne Fachkraft über Agentur5.3 Einstellung einer Haushaltshilfe aus Osteuropa über Agentur für Arbeit5.4 Direkte Einstellung einer Haushaltshilfe aus Osteuropa5.5 Illegale Beschäftigung5.6 Dienstleistungsvertrag mit einer Firma aus Osteuropa5.7 Einstellung selbstständiger Betreuerinnen aus Osteuropa5.8 Lösungsmodelle zur 24-Stunden-Betreuung im Vergleich
6 - Personal aus Osteuropa
6.1 Legale Gestaltung6.2 Kosten6.3 Eigene Erfahrungen6.4 Weitere Stimmen aus der Praxis6.5 Vermittlungsagentur, Dienstleistungsfirma, Personal finden6.6 Der Ablauf6.7 Zeugnis oder Dankesschreiben erstellen6.8 Soziale und gesellschaftliche Aspekte6.9 Tipps für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten
7 - Stimmen von Experten
7.1 Experte und Inhaber einer Vermittlungsagentur7.2 Geschäftsführer einer polnischen Dienstleistungsfirma
8 - Wünsche an den Gesetzgeber9 - NachwortDie Seite zum Buch im InternetMusterbriefeLiteraturverzeichnisInformationenPflegekassenStichwortverzeichnisCopyright

Übersicht der Zeichnungen

Abbildung 1Abbildung 2

Übersicht der Tabellen

Tabelle 1Tabelle 2Tabelle 3Tabelle 4Tabelle 5Tabelle 6Tabelle 7Tabelle 8Tabelle 9Tabelle 10Tabelle 11Tabelle 12Tabelle 13

Vorwort

Das Thema Betreuung von Pflegebedürftigen berührt sensible Bereiche. Meistens sind es die nächsten Angehörigen, die allmählich oder auch ganz unerwartet mit der Fürsorge konfrontiert werden. Häufig mischen sich unter die Sorgen auch Schuldgefühle, wenn etwa die Erwartung der Pflegebedürftigen oder der hohe Selbstanspruch der Angehörigen bezüglich der Betreuung nicht erfüllt werden kann.

Die Übernahme einer intensiven Pflegeaufgabe kann das eigene Leben für längere Zeit einschneidend verändern. Vielleicht muss der Beruf aufgeben werden, womöglich bleibt keine Kraft mehr für ein Engagement im Verein und für die ganze Familie kann die Situation durchaus belastend werden. Deshalb sollte eine solche Entscheidung sorgfältig überdacht werden. Es gibt gute Gründe für und auch gegen eine häusliche Pflege. Am besten lässt sich das Für und Wider ohne akuten Zeitdruck abwägen. Durch gründliche Information können Pflegebedürftige und Angehörige eine Entscheidung sorgfältig vorbereiten und schließlich fällen. Aus diesem Grund wäre eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit diesem Thema hilfreich. In der Praxis erzwingt allerdings ein unvorhersehbares Problem wie ein Unfall oder eine plötzliche Krankheit oftmals eine schnelle Entscheidung.

In diesem Buch wenden wir uns der Frage zu, wie eine häusliche Pflege bzw. Betreuung bestmöglich zu gestalten ist. Uns geht es dabei um eine Lösung, die sowohl dem Pflegebedürftigen als auch den Angehörigen ein Leben mit möglichst hoher Lebensqualität ermöglicht. Im Schwerpunkt klären wir, wie ambulante Pflegedienste und Betreuerinnen aus Osteuropa eine gute Rundumversorgung zu Hause sicherstellen können. Wir möchten dieses Thema nicht als nüchternes Sachbuch abhandeln. Schließlich spielen hier auch Gefühle und moralische Einstellungen eine große Rolle. Zwischen dem Pflegebedürftigen, den Angehörigen und auch den evtl. eingeschalteten Pflegekräften entwickeln sich teilweise tiefe wechselseitige Beziehungen. Jede Partei will als Mensch mit den jeweiligen Bedürfnissen und Empfindungen gesehen werden. Trotzdem müssen wir wichtige Themen wie Finanzierung, Pflegeversicherung, rechtliche Fragen, Pflegedienste etc. sachlich und streckenweise etwas trocken darstellen. Hier darf man sich den klaren Blick auf das Notwendige und Mögliche nicht durch falsch verstandene liebevolle Verbundenheit verstellen.

Die Ausführungen zur Pflegeversicherung, zur rechtlichen Situation und auch alle genannten Zahlen beziehen sich immer auf Deutschland. Die Leser aus den deutschsprachigen Nachbarländern bitten wir um Verständnis.

Sorgfältige und umfassende Information macht notwendige Entscheidungen nicht einfacher, aber verbessert deren Qualität. Zunehmend nutzen die Betroffenen dabei auch das Internet als wichtige Informationsquelle. Wir tragen diesem Trend Rechnung, indem wir alle Quellen/Verweise dieses Buches und weitere Informationen stets aktuell auf einer speziellen Internetseite kostenlos zur Verfügung stellen. Von dieser Seite aus können alle angeführten Informationsquellen, Dienste und Vermittlungsagenturen durch einen einfachen Mausklick erreicht werden: www.pflege-daheim-statt-heim.de

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in der Regel die männliche Schreibweise. Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass sowohl die männliche als auch die weibliche Schreibweise für die entsprechenden Beiträge gemeint ist.

1

Pflege und Betreuung in Zahlen

Die Menschen werden immer älter. Vor allem in den letzten Lebensjahren brauchen viele Hochbetagte fremde Hilfe. Im Dezember 2009 waren 2,34 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes .

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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