Pfoten Liebe - Dennis Gasterich - E-Book

Pfoten Liebe E-Book

Dennis Gasterich

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Beschreibung

In diesem Buch findet man Grundlegende Übungen und Trainingsmethoden für Anfänger. Dort sind Übungen vom Welpen alter bis hin zum Straßenhund nachzulesen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 46

Veröffentlichungsjahr: 2023

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So gelingt das Zusammenleben im Alltag

Liebe Hundefreundin, lieber Hundefreund,

Du liebst deinen Hund und genießt das Zusammenleben mit deinem vierbeinigen Freund, da bin ich mir sicher. Doch bestimmt gibt es die eine oder andere Sache, die dich stört und die noch wesentlich besser laufen könnte, oder nicht?

Und damit stehst du nicht alleine da, denn es ist doch immer dasselbe, was nicht klappt.

Bei dem einen ist es die Leinenführigkeit, beim anderen das sichere Heranrufen oder das Alleine-bleiben …

Es gibt einfach Themen, die sind für jeden Hundehalter wichtig und sind Grundlage für ein entspanntes Leben mit Hund.

Mein Hund Zeus ist beispielsweise nahezu perfekt abrufbar. Und damit das so bleibt, baue ich hin und wieder in unseren Alltag die ganz einfachen und grundlegenden Übungen zum Herankommen ein. So, als stünden wir dabei noch ganz am Anfang. Ähnlich ist es mit der Leinenführigkeit, die – um ganz offen zu sein – allerdings wesentlich besser sein könnte …

Damit auch du Neues trainieren, Erlerntes festigen oder sogar noch verbessern kannst, habe ich in diesem Buch Tipps und Tricks zusammengestellt, die für

jeden wichtig sind.

Inhaltsverzeichnis

Die schwierige Sache mit der Konsequenz

Sei ein guter Lehrer für deinen Hund

Wenn dein Hier-Kommando wirkungslos verhallt

In Sieben Tagen Stubenrein

Die 8 wichtigsten Grund-Kommandos für den Hund

Unsauverkeit bei erwachsenen Hunden

Dein neuer Straßenhund

Die schwierige Sache mit der Konsequenz

Hundeerziehung bedeutet immer, auch an sich selbst zu arbeiten.

Konsequent sein!

Welcher Hundehalter hat das nicht schon tausend Mal gehört. Es scheint bei allen Problemen, die es in der Mensch-Hund-Beziehung gibt, das Zaubermittel zu sein. Doch hört sich das nicht zu einfach an?

Konsequenz ist harte Arbeit!

Es hört sich in der Tat einfach an, aber dahinter versteckt sich ein wirklich schwieriger Prozess. Denn konsequent zu sein, bedeutet, das eigene Verhalten auf den

Prüfstand zu stellen, eingespielte Verhaltensmuster zu erkennen, ständig aufmerksam und immer kontrolliert zu sein.

Das zeigt, dass Konsequenz nicht nur im Training, sondern im täglichen Miteinander gelebt werden muss. Und genau das macht es so schwer: Wir müssen immer auf der Hut sein und dranbleiben. Denn sonst stellt sich die Frage: „Wer erzieht hier eigentlich wen?“

Was bedeutet Konsequenz?

Der Begriff hat leider für viele Menschen einen negativen Beigeschmack. Konsequenz scheint das Gegenteil zu sein von Spontanität, Unbeschwertheit, Gelassenheit und Lebensfreude. Doch ganz so finster darf man die Sache nicht sehen. Es

bedeutet vielmehr:

Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Ein konsequenter Hundeführer ist für seinen Hund „vorhersehbar“. Und das ist gut, denn dadurch kann der Hund entspannen, Verantwortung abgeben und Vertrauen aufbauen. Konsequenz gibt also einen Rahmen vor, der Sicherheit vermittelt.

Was einmal gilt, gilt immer

So könnte man die Zauberformel für eine konsequente Hundeerziehung auf den Punkt bringen. Doch leider tappen wir immer wieder in die gleichen Fallen, sodass wir viel öfter, als wir denken, die Regeln brechen (lassen) – und uns dann wundern, warum unser Hund nicht so reagiert, wie wir es uns doch eigentlich wünschen würden.

Hier lauern die größten Stolperfallen

Überprüfe einmal, ob du dich in den folgenden Abschnitten wiedererkennen.

Meist ist man ganz überrascht, wie oft man doch den leichten Weg geht – und die Konsequenz der Einfachheit halber außen vorlässt.

1. Sei eindeutig Konsequenz

Es fängt bei der Sprache an. Deine Kommandos müssen immer die gleichen sein, damit dein Hund sie wirklich lernen kann. Auch das hat jeder Hundebesitzer schon oft gehört, aber es ist so viel schwerer in die Tat umzusetzen, als man glauben mag.

Denn:

Du musst für die gleiche Aktion auch immer den gleichen Befehl geben.

Und auch der Rest der Familie oder der Hundesitter muss genau diese Begriffe benutzen.

Bei Wut, Aufregung, unter Ablenkung oder allgemein in stressigen Situationen werden wir unpräzise. Wissen wir auf dem Hundeplatz noch ganz genau, dass wir den

Hund mit „Platz!“ abliegen lassen, kommt uns im Restaurant wie selbstverständlich ein „Leg dich hin!“ über die Lippen. Und wenn wir wütend sind, wird daraus schnell ein lautes „Hinlegen“.

2.Stelle deinen Wortschatz auf den Prüfstand!

Beobachte dich einmal in Situationen, in denen es mit der Hundeerziehung nicht rundläuft. Könnte es daran liegen, dass du dich undeutlich ausdrückst?

Dass du für verschiedene Dinge sehr ähnliche oder sogar gleiche Begriffe nutzt?

Das beliebteste Beispiel hierfür ist dabei „Komm, geh weg!“. Jeder hat sich sicher schon dabei ertappt, genau diesen absolut widersprüchlichen Satz zu seinem Hund gesagt zu haben.

Extra-Tipp: Erstelle ein Trainings-Wörterbuch

Das mag sich für dich zunächst übertrieben anhören. Aber es geht weniger um ein ganzes Buch als um eine Liste, um sich selbst klarzumachen, welche Begriffe du für was nutzen und was sie eigentlich bedeuten. Schreibe zu jedem Kommando kurz dazu, was der Hund machen soll. Und dann überprüfe in den nächsten

Tagen, ob du wirklich konsequent Ihre Kommandos einsetzt.

Da man selbst manche Fehler nicht bemerkt, wäre es gut, wenn jemand, der ebenfalls hundebegeistert ist und sich auch mit dem Thema auskennt, von außen deine Kommunikation beobachtet. Dir fällt vielleicht gar nicht auf, dass du „Komm!“ immer dann rufst, wenn der Hund bis zu dir kommen soll, aber unterwegs den

gleichen Begriff nutzt, um deinen freilaufenden Hund, der gerade an einem Busch schnuppert, zu sagen, dass es jetzt weitergeht – und eben nicht verlangst dass er zu dir kommt, sondern damit einfach nur ein Weitergehen meinst.

Verabrede dich doch für einen gemeinsamen Hundespaziergang und macht euch gegenseitig darauf aufmerksam, wenn Kommandos nicht eindeutig gegeben werden.

3. Setze deine Kommandos durch