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Millionen Menschen nutzen Pilates, um ihre körperliche und geistige Gesundheit zu verbessern. Dieses fundierte Standardwerk für Einsteiger, Trainer und Therapeuten zeigt, wie die 40 wichtigsten Pilates Übungen auf den Körper wirken. Jede Übung wird von einer anatomischen Illustration begleitet. Eine ausführliche Beschreibung widmet sich der korrekten Ausführung und Atemtechnik sowie dem Ziel der Übung.
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Seitenzahl: 108
Veröffentlichungsjahr: 2010
Bibliografische Information der Deutschen National-bibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.de abrufbar.
Illustrationen: Amanda Williams, Pascale Pollier, Emily Evans und Inga Borg Übersetzung: Max Limper Redaktion: Stefan Vieregg Layout, Satz und Umschlaggestaltung: Cordula Schaaf, Grafik-Design Druck: Firmengruppe Appl, aprinta Druck, Wemding Printed in Germany
Pilates-Anatomie wurde von der Society for the Study of Native Arts and Sciences gesponsert, einer gemeinnützigen Bildungsinstitution, deren Ziel es ist, einen Bildungsansatz zu entwickeln, der über kulturelle Unterschiede hinweg die verschiedensten wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und künstlerischen Bereiche verbindet. Weitere Ziele der Institution sind, eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Kunst, Natur- und Geisteswissenschaften zu fördern und Literatur über das Verhältnis von Körper, Geist und Natur zu veröffentlichen sowie zu verbreiten.
Wichtiger Hinweis Dieses Buch stellt keinen Ersatz für eine individuelle Fitnessberatung und medizinische Beratung dar. Wenn Sie medizinischen Rat einholen wollen, konsultieren Sie bitte einen qualifizierten Arzt. Der Verlag und der Autor haften für keine nachteiligen Auswirkungen, die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit den Informationen stehen, die in diesem Buch enthalten sind.
2. Auflage 2011 © 2010 by riva Verlag, ein Imprint der FinanzBuch Verlag GmbH Nymphenburger Straße 86 D-80636 München Tel.: 089651285-0 Fax: 089652096
Die englische Originalausgabe erschien 2009 bei Lotus Publishing, Nutbourne, und North Atlantic Books, Berkeley, unter dem Titel The Anatomy of Pilates. © 2009 by Paul Massey. All rights reserved.
Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
ISBN 978-3-86883-045-3 eISBN 978-3-86413-253-7
Für Fragen und Anregungen: [email protected]
INHALT
Einleitung
Kapitel 1: Einführung in die Pilates-Methode
Prinzipien der Pilates-Methode
1. Kontrolle
2. Zentrierung
3. Konzentration
4. Präzision
5. Bewegungsfluss
6. Atmung
7. Ausrichtung
8. Koordination
9. Ausdauer
10. Längung
Konzepte und Elemente der Pilates-Methode
Das Powerhouse
Wie man den Transversus lokalisiert
Verbale Hilfestellungen zum Aufspüren des Transversus
Die Box
Bewegung ohne Anspannung
Regeln für gutes Training
»Ohne Fleiß kein Preis«
Lösung
Atmung
Atemmuster
Die Atemmuskulatur
Das ideale Atemmuster
Ineffiziente Atemmuster
Voraussetzungen für ein ideales Atemmuster
Kapitel 2: Haltungs- und Bewegungsanalyse
Körperhaltung
Beurteilungsmethoden
Haltungstypen
Lordotische Haltung (Lordose)
Flachrücken
Kyphotische Haltung (Kyphose)
Zurückgelehnte Haltung
Haltungsanalyse
Häufige Haltungsfehler
Bewegungsanalyse
Das Gehen
Die Kniebeuge
Der Ausfallschritt
Einbeiniges Stehen
Die Schulterbeugung
Der Liegestütz (Push-up)
Das Aufrollen (Curl-up)
Vierfüßlerstand
Brücke
Körperhaltung während des Trainings
Haltung
Stellung der Beine
Haltung des Kopfes
Wie man den Kopf richtig hält
Neutrales Becken
Neutrale Wirbelsäule
Haltung des Brustkorbs
Stellung der Füße
Stabilisierung der Schulterblätter
Übung für neutrale Schulterblätter
Die Körpermitte und die Muskelketten
Kapitel 3: Anwendung der Pilates-Methode
Muskuläre Balance
Stabilisatoren und Mobilisatoren
Ausgewogene Bewegung
Muskuläre Dysbalance
Entstehung muskulärer Imbalancen
Motorisches Lernen
Drei-Phasen-Modell des motorischen Lernens
Entwickelte Fähigkeiten
Motorische Steuerung: Stabilisierung, Koordination
Motorische Koordination
Flexibilität
Übungen zur Längung bestimmter Muskeln
Nutzen der Flexibilität
Regeln für das Flexibilitätstraining
Regeln für Dehnübungen
Wichtige Tipps
Kräftigung
Muskelgruppen
Leistungseinschränkungen
Ursachen für das Scheitern einer Übung
Faktoren, die zu Muskelschwäche und Leistungseinschränkungen beitragen
Pilates-Trainingsprogramm
Übungsablauf
Schema einer Pilates-Übung zur Rumpfstabilität
Bewegungskomponenten einer Pilates-Übung
Zusammenstellung der Übungen
Übungsauswahl nach Bewegungsmuster
Übungsauswahl nach Schwierigkeitsgrad
Kapitel 4: Die klassischen Pilates-Übungen
The Hundred
Roll-up
Roll Over
Single Leg Circles
Rolling Like a Ball
Single Leg Stretch
Double Leg Stretch
Single Straight Leg Stretch
Double Straight Leg Stretch
Criss-Cross
Spine Stretch Forward
Open Leg Rocker
Cork Screw
Saw
Swan Dive
Single Leg Kick
Double Leg Kick
Neck Pull
Scissors
Bicycle
Shoulder Bridge
Spine Twist
Jack Knife
Side Kick Lift
Side-lying Leg Circles
Torpedo
Teaser
Hip Circles
Swimming
Leg Pull Front
Leg Pull Back
Side Kick Kneeling
The Twist
Boomerang
Seal
Rocking
Control and Balance
Push-up
Mermaid
Spine Curls
Glossar
Anatomische Richtungsbezeichnungen
Muskelgruppen
Muskeln des Bewegungsapparates
Bibliografie
Einleitung
Joseph H. Pilates wurde 1880 in Mönchengladbach bei Düsseldorf geboren und war ein schmales, kränkliches Kind, das unter Rachitis, Asthma und rheumatischem Fieber litt.
Um seine Gesundheit und seinen Körperbau zu verbessern, erarbeitete er ein Trainingsprogramm für sich und probierte dazu allerlei Sportarten aus, darunter Boxen, Gymnastik, Skifahren und Selbstverteidigung. Durch die sportliche Betätigung entwickelte er eine derart ausgeprägte Muskulatur, dass er sogar für anatomische Zeichnungen Modell stand.
1912 zog Pilates nach England, wo er weiterhin als Boxer trainierte und sich zum Selbstverteidigungstrainer ausbildete. Aber als 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, wurde er wie viele in England lebende Deutsche in Lagern interniert, erst in Lancaster und dann auf der Isle of Man. In dieser Zeit unterwies er die anderen Lagerinsassen in Körperertüchtigung und entwickelte Rehabilitationsprogramme für Kriegsversehrte.
1919, nach Kriegsende, kehrte Pilates nach Deutschland zurück, um Hamburger Militärpolizisten Selbstverteidigung und Körpertraining beizubringen. In dieser Zeit arbeitete er mit Rudolf von Laban zusammen, einem Tänzer, Choreografen und Tanztheoretiker, der mit Tänzerinnen und Tänzern arbeitete. Laban entwickelte in Zusammenarbeit mit Pilates Trainingsprogramme für die Fitnessindustrie, in denen Pilates’ Ideen umgesetzt wurden. Pilates bekam das Angebot, für die Reichswehr zu arbeiten, aber da ihm dies nicht behagte, wanderte er nach Amerika aus.
Auf der Überfahrt nach Amerika im Jahr 1926 traf der 45-jährige Pilates seine zukünftige Ehefrau Clara. Gemeinsam eröffneten sie ein Studio auf der Eighth Avenue in New York, in einem Gebäude mit mehreren Tanzstudios. Dieser Standort inmitten der Tanzszene ließ die Pilates-Methode für viele Tänzer zum festen Bestandteil ihres Körpertrainings, ihrer Ausbildung und der Rehabilitation nach Verletzungen werden.
In dieser Lebensphase entwickelte Pilates unter der Bezeichnung Contrology seine eigene Trainingsmethode. Er nahm Schüler auf, die bei ausreichender Qualifikation eigene Schulen aufmachten, die Methode weiterentwickelten und mit eigenen Ideen und Ansätzen bereicherten.
Joseph H. Pilates’ wichtigstes Vermächtnis sind seine klassischen Übungen. Verschiedene Pilates-Schulen unterrichten und modifizieren sie auf unterschiedliche Weise, sodass sich die Methode letztendlich in ständiger Entwicklung befindet. Dieses Buch stellt das klassische Trainingsprogramm in allen Einzelheiten und mit besonderem Augenmerk auf Atmung und kontrollierte Bewegung vor.
Die Pilates Method Alliance®, das ist der für die Lehren von Pilates zuständige Berufs- und Zertifizierungsverband, stellt fest:
»Im Mittelpunkt des Pilates-Trainings stehen Körpersymmetrie, Atemsteuerung, Stärkung der Bauchmuskulatur, Stabilisierung von Wirbelsäule, Hüften und Schultern, Flexibilität der Muskeln, Beweglichkeit der Gelenke und Kraftentwicklung über den gesamten Bewegungsumfang der Gelenke hinweg. Statt isolierter Muskelgruppen wird der ganze Körper trainiert, sodass die oberen und unteren Gliedmaßen mit dem Rumpf zusammenwirken.«
Der Verband fügt außerdem hinzu: »Heutzutage können die Pilates-Prinzipien auf alle Arten von Bewegung oder Leibesertüchtigung, sei es im Sport oder im Alltag, angewandt werden, so wie Joseph es im Sinn hatte.«
Wie bereits angemerkt hat sich die Pilates-Methode zu einem Trainingsprogramm für Körper und Geist entwickelt, das klar definierte Bewegungsmuster einsetzt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Qualität der Bewegungen, nicht auf der Quantität oder der Zahl an Wiederholungen.
In der Anwendung folgen die Bewegungen oder Übungen einer präzise festgelegten Reihenfolge, und mit jeder kontrolliert ausgeführten Übung ist ein bestimmtes Atemmuster verbunden.
Mit dem hier vorgestellten Bodentraining lassen sich alle Muskelgruppen trainieren, wobei zunächst an der Stütz- und erst mit fortschreitendem Trainingserfolg an der Bewegungsmuskulatur gearbeitet wird. Bei allen Übungen kommt das Pilates-Prinzip zur Anwendung.
Prinzipien der Pilates-Methode
Konzepte und Elemente der Pilates-Methode
Atmung
Pilates als Trainingsprogramm ist eine einzigartige Methode zur gleichzeitigen Krftigung und Mobilisierung der Muskulatur. Das Programm wird in Verbindung mit einer Atemtechnik angewendet, die whrend der Bewegung Rumpf, Schulterbltter und Hften koordiniert. Auerdem stellt die Methode das muskulre Gleichgewicht im Bewegungsapparat wieder her.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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