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Den Menschen als untrennbare Einheit verstehen und behandeln.
Dieses Buch bietet eine Hinführung in die Osteopathie für Einsteiger und Quereinsteiger mit den grundlegenden Inhalten aus Diagnose und Therapie. Sie erhalten einen nachvollziehbaren Überblick über die Behandlungsansätze aus
Schritt für Schritt wird das diagnostische Vorgehen erläutert: Anamnese, Untersuchungsprinzipien, globale und spezifische Tests. Die Tests sind gut illustriert und zeigen sowohl die Ausgangsstellung wie auch das Vorgehen.
Kompakte Übersicht über die Osteopathie - pragmatisch und zeitsparend!
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Veröffentlichungsjahr: 2013
Arndt Bültmann
Geboren 1970 in Oldenburg (Niedersachsen). Diplom-Sportlehrer, Heilpraktiker, Osteopath D.O. 1991–1995 Diplom-Sportlehrer-Studium an der Deutschen Sporthochschule, Köln; Ausbildung zum Heilpraktiker im Jahr 2000; Beginn der Osteopathieausbildung im selben Jahr am Institut für Angewandte Osteopathie (IFAO) mit BAO-Abschluss im Jahr 2005. Seit 2006 Dozent am IFAO; in selbstständiger Tätigkeit als niedergelassener Heilpraktiker in Köln und Kerken seit 2004.
Arndt Bültmann
QuickStart Osteopathie
87 Abbildungen
Der QuickStart Osteopathie soll all denjenigen eine Orientierungshilfe bieten, die sich für die osteopathische Therapie interessieren. Therapeuten und Medizinern, mit oder auch ohne manual-therapeutische Ausbildung, soll dieses Werk als globale Übersicht über wesentliche Funktionsweisen der osteopathischen Medizin dienen.
Es erhebt weniger den Anspruch wissenschaftlich fundiert bis ins Detail zu sein, sondern soll dem Einsteiger einen groben Überblick gewähren, ihn vertraut machen, mit welchen Instrumenten er am Patienten arbeiten wird und in welchen Körperregionen Autoregulationen angeregt werden können. Es soll ihm die große Bandbreite an Behandlungsansätzen vor Augen führen und gleichzeitig zeigen, dass mit einem geringen therapeutischen Aufwand ein relativ großer Effekt auf das Wohlbefinden der Patienten erzielt werden kann.
Es dient auch als kleines Nachschlagwerk für diejenigen, die sich über die eigene Behandlung hinaus mit diesem Wissensgebiet auseinandersetzen möchten und dabei bereit sind – wie viele berühmte Osteopathen vor ihnen – in einen anderen Berufszweig zu wechseln.
Durch das Erlernen und Verinnerlichen der Ideen und Konzeptgestaltung dieser manuellen Therapieform eröffnen sich vielleicht auch Ihnen neue Erkenntnisse über sich selbst.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Einstieg in die Osteopathie.
An dieser Stelle sei all jenen gedankt, die mir den Zugang zu dieser schönen Art des Therapierens ermöglicht haben. So nah an den Veränderungen des Patienten zu sein, ist etwas Wunderbares. Aus diesem Grund ein großes Dankeschön an meine Lehrer vom Institut für angewandte Osteopathie (IFAO), Werner Langer und Phillip Richter. Ihr habt mir eine gute Grundlage für die therapeutische Arbeit gegeben und mich, mit eurer motivierten Art zu unterrichten, für meine Tätigkeit an eurem Institut bestens vorbereitet.
Auch dir danke ich, Rene, dass du mich im 2. Ausbildungsjahr so intensiv unterstützt hast, mit der Osteopathie weiterzumachen, und mich damit meinen beruflichen Weg hast finden lassen.
Zum Schluss danke ich v. a. euch beiden, Nicole und Luca, die ihr all die Entbehrungen der letzten 2 Jahre so toll „gemeistert“ habt und mich genau da unterstützt habt, wo ich es am meisten brauchte.
Kerken, im Oktober 2011Arndt Bültmann
Vorwort
1 Osteopathie – Definition, Begründung, Geschichte
1.1 Begründer und Wegbereiter der Osteopathie
1.1.1 Der Vater der Osteopathie
1.1.2 Der Nachwuchs aus Schottland
1.1.3 Geburtsstunde der kranio sakralen Osteopathie
1.1.4 Entwicklung der Osteopathie in Europa
1.2 Stellung der Osteopathie innerhalb der Medizin
1.2.1 Im Spannungsfeld von Intuition und Wissenschaft
1.2.2 Akzeptanz heute
1.3 Anerkennung der Osteopathie in Deutschland
1.3.1 Rechtliche Situation
1.3.2 Stand der Forschung
1.3.3 Fachverbände in Deutschland
1.4 Voraussetzungen für die osteopathische Praxis
1.4.1 Qualifikation – der Weg zum Erfolg
1.4.2 Therapeutische Schwerpunkte
1.4.3 Anforderungen an den Therapeuten
1.5 Wann ist eine osteopathische Behandlung indiziert?
1.5.1 Indikationen in der täglichen Praxis
1.5.2 Gesunderhaltung und Prophylaxe
1.5.3 Osteopathische Behandlungsfelder
2 Fünf Grundpfeiler der Osteopathie
2.1 Bewegung und „Bewegen“ steht über allem
2.1.1 Muskeln als Motor des Lebens
2.1.2 Regulation durch Bewegungsimpulse
2.2 Vorherrschaft der Arterie – Zirkulation der Körperflüssigkeiten
2.2.1 Flüssigkeitssysteme
2.2.2 Förderung der Zirkulation
2.3 Der Mensch als untrennbare Einheit
2.3.1 Vernetzung aller Strukturen
2.3.2 Osteopathische Funktionsketten
2.4 Beziehung von Struktur und Funktion
2.4.1 Von Beginn an – Embryonal entwicklung
2.4.2 Anpassungen des mütterlichen Körpers
2.5 Fähigkeit zur Autoregulation – Selbstheilungskräfte
2.5.1 Regel- und Steuerungsprozesse
2.5.2 Anregung zur Selbstheilung
3 Drei Teilgebiete der Osteopathie
3.1 Parietale Osteopathie
3.1.1 Historische Epochen der Manualtherapie
3.1.2 Orientierungskriterien der parietalen Osteopathie
3.2 Kraniosakrale Osteopathie
3.2.1 Therapeutische Orientierung der kraniosakralen Osteopathie
3.2.2 Mechanismus der kranio sakralen Therapie
3.2.3 Faszialer Spannungs mechanismus
3.2.4 Kraniosakrale Untersuchung am Beispiel des Sphenobasilargelenks
3.2.5 Dysfunktionen des Sphenobasilargelenks
3.3 Viszerale Osteopathie
3.3.1 Viszerale Behandlungsmethoden
3.3.2 Theorie der viszeralen Bewegung nach Barral
4 Anamnese
4.1 Gesprächssituation
4.1.1 Gesprächssetting
4.1.2 Gesprächsführung
4.2 Differenzialdiagnostik
4.3 Erhebung kausaler Zusammenhänge der geschilderten Symptome
4.3.1 Die ersten Minuten gehören dem Patienten
4.3.2 Differenziertes Vorgehen – der Behandlungsplan
4.3.3 Fragenkatalog – die W-Fragen
5 Untersuchungsprinzipien in der Osteopathie
5.1 Osteopathische Dysfunktionen
5.1.1 Wer sucht, der findet!
5.1.2 Von global zu spezifisch – den richtigen Einstieg finden
5.1.3 Genaue Einsicht nehmen – die Patienteninspektion
5.2 Globale Tests
5.2.1 Globale parietale Tests
5.2.2 Globale viszerale Tests
5.2.3 Globale kraniale Tests
5.3 Spezifische Tests
6 Diagnostisches Vorgehen – Schritt für Schritt
6.1 Einstieg in die Diagnostik
6.1.1 Osteopathische Assoziationen
6.1.2 Leitfaden zur Diagnose und Behandlung
6.2 Globale Diagnostik in der Praxis
6.2.1 Physiologischer Test
6.2.2 Differenzialdiagnose
6.2.3 Test der Leber und des Gallenblasenkomplexes
6.2.4 Test der Halswirbelsäule
6.2.5 Assoziation Kopfgelenke
6.2.6 Assoziation Synchondrosis sphenobasilaris
6.2.7 Assoziation Schädelnaht zwischen Os occipitale und Os temporale
6.2.8 Assoziation Klavikula
6.2.9 Inhibitionstests
6.3 Spezifische Diagnostik in der Praxis
6.3.1 Spezifische Lebertests
6.3.2 Assoziation Lebermobilität
6.3.3 Assoziation Sympathikus
6.3.4 Assoziation Diaphragma thoracale
6.3.5 Assoziation Lendenwirbelsäule
6.3.6 Assoziation Iliosakralgelenk rechts
6.3.7 Assoziation kraniosakrales System
6.4 Praktische Behandlung
6.4.1 Behandlung der Leber
6.4.2 Behandlung der assoziierten Strukturen
7 Abbildungsnachweis
8 Sachverzeichnis
Es war einmal vor langer Zeit in Amerika… So oder ähnlich könnte der Beginn der Erfolgsgeschichte Osteopathie lauten.
Bei der Betrachtung von ▶Abb.1.1 fällt dem Leser wahrscheinlich als erstes der in der Hand gehaltene Knochen auf. Der Mann, der diesen Knochen zwischen seinen Händen hält – es ist übrigens ein Oberschenkelknochen – ist Andrew Taylor Still. Im schwarzen Anzug, mit Weste und kniehohen Stiefeln, ist er gekleidet wie ein Mann des Westens aus dem letzten oder gar vorletzten Jahrhundert. Sein Hut, der lange Bart und sein Brillengestell lassen vermuten, dass es sich bei diesem Mann um einen Lehrer, einen Mann Gottes oder vielleicht sogar um einen Arzt handeln könnte. Das Interesse des Mannes ist zumindest auf den großen röhrenförmigen Knochen gerichtet… als ginge eine wundersame Aura von ihm aus.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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