Ratgeber Medikamentenabhängigkeit - Karin Elsesser - E-Book

Ratgeber Medikamentenabhängigkeit E-Book

Karin Elsesser

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Beschreibung

Der Ratgeber informiert darüber, welche Medikamente zu einer Abhängigkeit führen können, wie sich verschiedene Formen von Medikamentenabhängigkeit entwickeln und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Medikamentenabhängigkeit bleibt oft lange Zeit vom Betroffenen selbst, seinen Angehörigen und häufig auch von Ärzten unerkannt. Für Betroffene und Angehörige bietet der Ratgeber daher Checklisten und genaue Beschreibungen zur Entstehung und zum Verlauf einer Medikamentenabhängigkeit, die dabei helfen, den eigenen Medikamentenkonsum kritisch zu durchleuchten und eine mögliche Abhängigkeit und Entzugssymptome zu erkennen. Aufgezeigt wird außerdem, was Betroffene selbst tun können, um ihre Abhängigkeit zu überwinden, wie sie aktiv die Behandlung mitgestalten können und welche Hilfestellungen ihnen dabei von Therapeuten zur Unterstützung angeboten werden.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2005

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Ratgeber Medikamentenabhängigkeit

Ratgeber zur Reihe Fortschritte der Psychotherapie

Band 6

Ratgeber Medikamentenabhängigkeit

von Dr. Karin Elsesser und Prof. Dr. Gudrun Sartory

Herausgeber der Reihe:

Prof. Dr. Dietmar Schulte, Prof. Dr. Klaus Grawe,

Prof. Dr. Kurt Hahlweg, Prof. Dr. Dieter Vaitl

Ratgeber Medikamenten- abhängigkeit

Informationen für Betroffene und Angehörige

von Karin Elsesser und Gudrun Sartory

Dr. Karin Elsesser, geb. 1962. 1983-1989 Studium der Psychologie in Wuppertal. 1995 Promotion. 1989-1997 Tätigkeit in Forschung, Lehre und Therapie an den Universitäten Wuppertal und Dortmund. 1997-1998 Vertretung des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Wuppertal. Seit 1999 Leitung eines Forschungsprojektes zur Posttraumatischen Belastungsstörung an der Universität Wuppertal.

Prof. Dr. Gudrun Sartory, geb. 1945. 1963-1969 Studium der Psychologie in Wien. 1969 Promotion. 1969-1986 Forschungstätigkeit im Bereich der Angststörungen am Institute of Psychiatry, Universität London; dort Lecture bzw. Senior Lecture in Psychologie. Seit 1986 Professorin für Klinische Psychologie an der Universität Wuppertal.

Wichtiger Hinweis: Der Verlag hat für die Wiedergabe aller in diesem Buch enthaltenen Informationen (Programme, Verfahren, Mengen, Dosierungen, Applikationen etc.) mit Autoren bzw. Herausgebern große Mühe darauf verwandt, diese Angaben genau entsprechend dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes abzudrucken. Trotz sorgfältiger Manuskriptherstellung und Korrektur des Satzes können Fehler nicht ganz ausgeschlossen werden. Autoren bzw. Herausgeber und Verlag übernehmen infolgedessen keine Verantwortung und keine daraus folgende oder sonstige Haftung, die auf irgendeine Art aus der Benutzung der in dem Werk enthaltenen Informationen oder Teilen davon entsteht. Geschützte Warennamen (Warenzeichen) werden nicht besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann also nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handele.

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Format: EPUB Konvertierung: Brockhaus/Commission

EPUB-ISBN: 978-3-8444-1767-8

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Medikamentenabhängigkeit – was ist das?

1.1 Normaler Gebrauch – Missbrauch – Abhängigkeit

1.1.1 Medikamentenmissbrauch

1.1.2 Medikamentenabhängigkeit

1.2 Welche Medikamente können abhängig machen?

1.2.1 Entspannungs-, Beruhigungs- und Schlafmittel

1.2.2 Schmerzmittel (Analgetika) und Hustenmittel (Antitussiva)

1.2.3 Weck- und Aufputschmittel (Psychostimulanzien)

1.2.4 Andere Medikamente, die missbraucht werden können

1.2.5 Medikamente und Alkohol

1.3 Welche Menschen werden medikamentenabhängig?

1.4 Die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit

1.5 Wie wirkt eine Medikamentenabhängigkeit auf andere?

2 Wie entsteht eine „Medikamentenabhängigkeit“ und warum geht sie nicht von alleine weg?

2.1 Positive Wirkung der Medikamente auf das Erleben

2.2 Körperliche Abhängigkeit

2.3 Was trägt zum Abhängigkeitspotenzial bei?

3 Was kann man gegen eine „Medikamentenabhängigkeit“ tun?

3.1 Die ersten Schritte auf dem Weg aus der Abhängigkeit

3.1.1 Welche Ansprechpartner gibt es?

3.2 Was passiert in der Behandlung?

3.2.1 Die Entzugsphase

3.2.2 Die Entwöhnungsphase

3.3 In welchem Rahmen sollte die Behandlung stattfinden?

3.4 Was kann ich selbst zu meiner Behandlung beitragen?

3.5 Was kann ich von einer Suchtbehandlung erwarten, und muss ich vielleicht in meinem Leben etwas ändern?

4 Fallbeispiel

Anhang

Literaturempfehlungen

Wichtige Adressen

Erklärung der Fachbegriffe

Arbeitsblätter

Vorwort

Die Gefahr, dass der Konsum von Alkohol, Nikotin, Kokain oder Heroin in eine Abhängigkeit führen kann, ist heute allgemein bekannt. Mit dem Begriff Medikamente wird dagegen in erster Linie Gesunderhaltung, Linderung von Beschwerden oder Hilfe bei Krankheiten in Verbindung gebracht. Die Möglichkeit, durch die Einnahme von Medikamenten eine neue oder zusätzliche Erkrankung – nämlich eine Abhängigkeit von der eingenommenen Substanz – zu entwickeln, ist ein relativ unbekanntes und oftmals auch verkanntes Problem. Die Schätzungen zur Häufigkeit von Medikamentenabhängigkeit verdeutlichen jedoch sehr eindrücklich, dass dieses Problem keineswegs eine Randerscheinung ist: Insgesamt wird die Zahl der Medikamentenabhängigen in Deutschland mit rund 1,4 Millionen Menschen angegeben. Damit ist Medikamentenabhängigkeit nach der Abhängigkeit von Alkohol die zweithäufigste Suchterkrankung in Deutschland. Dennoch wird dem Thema Medikamentenabhängigkeit in der Öffentlichkeit oder den Medien deutlich weniger Beachtung geschenkt als beispielsweise der Abhängigkeit von Alkohol oder dem zahlenmäßig viel geringeren Problem der Drogenabhängigkeit, von dem rund 290 Tausend Menschen betroffen sind.