Rollenspiele im Swinger-Hotel - Bernadette Binkowski - E-Book

Rollenspiele im Swinger-Hotel E-Book

Bernadette Binkowski

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Beschreibung

Eine Reise in die Lust! Sie ahnt nicht, was sie erwartet ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 21

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Rollenspiele im Swinger-Hotel

Perverse Story

Bernadette Binkowski

Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.

Ich kuschelte mich tiefer in den Beifahrersitz, während ich durch die Windschutzscheibe unseres Autos den kalten Winter an uns vorüber flitzen sah. Die Wintersonne schien hell aber kraftlos von einem eisblauen Himmel, und selbst den Wolken schien es heute zu kalt zu sein, denn es war keine zu sehen.

Ab und zu sah ich zu meinem Liebsten herüber, der mit abenteuerlustigem Gesichtsausdruck hinterm Steuer saß und sich wahrscheinlich mehr PS gewünscht hätte. Hin und wieder grinste er mich verheißungsvoll an, und ich fand es einfach süß, dass ihm die Einlösung des Geschenkgutscheines – sein Weihnachtsgeschenk für mich – mindestens genauso viel Freude bereitete wie mir.

Zwei Wochen war der Heilige Abend jetzt her, als er mir den Eventgutschein überreichte – ein Wochenende in einem romantisch gelegenen Wellnesshotel an der Märchenstraße. Damit hatte er genau meinen Geschmack getroffen, vor allem, weil wir im vergangenen Jahr nicht allzu viel Zeit für romantische Stunden zu zweit gehabt hatten. Die Arbeit hatte uns oft räumlich und zeitlich voneinander getrennt, und aus unserem einstmals abwechslungsreichen und phantasievollen Liebesleben war ein immer nach gleichem Schema ablaufender, müder Quickie geworden, der höchstens alle zwei Wochen stattgefunden hatte.

In den Tagen nach dem Weihnachtsstress hatte ich mir aus Vorfreude den Geschenkgutschein immer mal wieder angeschaut, und irgendwann war mir dabei aufgefallen, dass das Design irgendwie nachgemacht aussah. Das Logo war tatsächlich ein Fake, wie ich schnell herausfand, und genauso unprofessionell war es, dass es von dem Wellnesshotel lediglich ein Foto gab, aber kein Name und keine Adresse dazu. Mein Liebster hatte mich verkohlt – aber warum? Romantikwochenenden im Wellnesshotel gehörten doch wohl zum Standardprogramm einer jeden Eventagentur, das musste man sich doch nicht selbst zusammenbasteln. Mich beschlich das Gefühl, dass es wohl einfach preiswerter war, die Organisation selbst durchzuführen, anstatt dies bei einer Agentur zu buchen. Zähneknirschend beschloss ich, ihm nicht böse zu sein, denn schließlich zählten die Absicht und der Gedanke dahinter: Wir würden allein sein, niemand würde uns stören, und wir konnten uns endlich mal wieder einander hingeben, mit allem drum und dran. Außerdem war das Foto wirklich vielversprechend: Ein Schlösschen aus dem Mittelalter, augenscheinlich restauriert und abgeschieden gelegen – besser ging es nicht!