Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Ein Must-have für alle Männer, die neugierig sind, gerne sammeln und mit unvermutetem Wissen glänzen. Und für alle Frauen, die den Sammler in ihren Männern kennen und ihnen dieses Buch zum Geschenk machen.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 220
Veröffentlichungsjahr: 2007
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Nachdruck 2013 © 2007 by mvg Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH Nymphenburger Straße 86 D-80636 München Tel.: 089 651285-0 Fax: 089 652096
Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
Konzept: Ariadne-Buch, Christine Proske, München Lektorat: wortvollendet, Marion Appelt, Wiesbaden Umschlaggestaltung: init Büro für Gestaltung, Bielefeld Satz: J. Echter, Redline GmbH Druck: Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN Print 978-3-86882-410-0 ISBN E-Book (PDF) 978-3-86415-135-4
Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter
www.mvg-verlag.de
Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unterwww.muenchner-verlagsgruppe.de
Vorwort
1. Wie geht ein Candle-Light-Dinner?
2. Wie viele Ferrarifahrer gibt es in Deutschland?
3. Wie geht Logik?
4. Was finden Frauen an Männern sexy?
5. Warum lieben Marder Motorkabel?
6. Wie verwandelt Mann Bierbauch in Sixpack?
7. Wie killt man innere Schweinehunde?
8. Was hilft wirklich bei Potenzproblemen?
9. Womit kann Mann heute noch Geld verdienen?
10. Wer hat am meisten Spaß im Bett?
11. Wie funktioniert „Romantik“?
12. Wie viel Sex ist normal?
13. Wie geht Verständnis?
14. Hilft Ginkgo dabei, mich an ihren Geburtstag zu erinnern?
15. Wie fälle ich einen Baum?
16. Macht Bier wirklich einen Bierbauch?
17. Wie geht Nassrasieren ohne Pflaster für hinterher?
18. Darf man mit Herzschrittmacher Bungee-Jumping machen?
19. Was tun, wenn sie nur ans Kinderkriegen denkt?
20. Gibt es einen Knigge fürs Bordell?
21. Was fang ich bloß mit dem Weinglas an?
22. Wie viele James Bonds gibt es bis heute?
23. Welche Vorsorgeuntersuchungen kann ich mir sparen?
24. Wo wollen Frauen gerne gestreichelt werden?
25. Wie funktioniert Ausdauertraining?
26. Mit oder ohne Kondom?
27. Woran sterben Männer?
28. Wie viele Millionäre gibt es in Deutschland?
29. Wie stoppe ich Mobber?
30. Was muss ich über Zigarren wissen?
31. Wie stellt man quengelnde Kinder wieder ab?
32. Pasta oder Sushi?
33. Wie hält der Küchentisch erotische Höchstleistungen aus?
34. Welche sind die beliebtesten Sportarten?
35. Wie viele Männer sind impotent?
36. Wie mixe ich einen perfekten Mai Tai?
37. Steinbock, Waage oder Jungfrau – was tun, wenn sie auf Astrologie steht?
38. Wie geht Spiegeleier mit Speck?
39. Was ist emotionale Intelligenz?
40. Was gehört in den Trekking-Rucksack?
41. Ist Homosexualität ansteckend?
42. Wie geht Windeln wechseln?
43. Ist der Multiple Orgasmus wirklich nur was für Frauen?
44. Was sind die gefährlichsten Fallen beim ersten Date?
45. Wie lese ich einen Kompass?
46. Haben auch Männer Chakren?
47. Wie funktioniert „Kümmere dich mehr um deine Gesundheit“?
48. Wie geht „cool sein“?
49. Wie kriege ich mein Cholesterin wieder runter?
50. Was, wenn sie immer noch an ihrem Ex hängt?
51. Wie geht Hypnose?
52. Wie funktioniert selber kochen?
53. Wie werde ich zum echten Whisky-Kenner?
54. Warum können wir Männer nicht zuhören?
55. Welche sind die exklusivsten Klubs und Vereine und wie werde ich Mitglied?
56. Wobei werden Frauen schwach?
57. Hilft Pfefferminze wirklich gegen Mundgeruch?
58. Chianti, Rioja oder Bordeaux?
59. Dreitagebart oder perfekte Rasur?
60. Handwäsche oder Autowaschanlage?
61. Wo speichere ich meine Computerdaten?
62. Wie entkomme ich einer Shoppingtour?
63. Was, wenn sie mich beim Pornogucken erwischt?
64. Wo leben die besten Liebhaber?
65. Blumen oder Schokolade?
66. Was ist die Miss-Jumbo-Wahl?
67. Wohin mit ihr beim ersten Date?
68. Was heißt überhaupt Midlife-Crisis?
69. Wie geht eigentlich „Kuscheln danach“?
70. Was tun, wenn bei meiner Präsentation alle einschlafen?
71. Warum können Frauen nicht einparken?
72. Stimmt es, dass auch Männer in die Wechseljahre kommen?
73. Was, wenn sie auf dem Eso-Trip ist?
74. Wie komme ich mit einem Girlie klar?
75. Wie komme ich an Viagra?
76. Wohin mit dem Ellbogen im Sterne-Restaurant?
77. Warum lieben Frauen Komplimente?
78. Wie lange dauert ein Zyklus wirklich?
79. Wo zum Teufel steckt die Frau in mir?
80. Was gehört in einen gut sortierten Werkzeugkasten?
81. Wie finde ich heraus, ob ihr Orgasmus echt ist?
82. Warum schreit das Baby?
83. Wie geht Flirten?
84. Wann geht „essen ohne Gabel“?
85. Wie wechsele ich eine Sicherung?
86. Warum sterben Männer früher?
87. Wann werden Frauen am ehesten schwanger?
88. Warum sollte ich meine Anruflisten im Handy deaktivieren?
89. Was tun bei Kuckuckskind-Verdacht?
90. Wie geht Small Talk?
91. Was tun, wenn meine Traumfrau einen Kopf größer ist als ich?
92. Joggen oder Fitnessstudio?
93. Wer ist an der Krawatte schuld?
94. Was heißt „nur ein Freund“?
95. Was, wenn ich beim Date feststelle, dass meine Kreditkarte nicht gedeckt ist?
96. Wie faltet Mann eine Unterhose – und wozu?
97. Wie schaffe ich es, ein Macho zu werden (obwohl ich im Grunde meines Herzens ein Softie bin)?
98. Warum habe ich gerade keine Zeit für den Schuhladen?
99. Wie erkläre ich ihr das Abseits, ohne dass es Streit gibt?
100. Wie funktioniert „sparsam Auto fahren“?
101. Großer Busen, großes Herz – was ist dran?
102. Wie macht Mann einen guten Cappuccino?
103. Was, wenn die neue Kollegin zu heiß fürs Büro ist?
104. Was bringt ein Ehevertrag?
105. Was hilft wirklich gegen Schweißfüße?
106. Kriegt Mann Glatze eigentlich jemals wieder weg?
107. Wie geht „essen mit Messer und Gabel“?
108. Wie kriege ich ein Surfbrett ins Flugzeug?
109. Gibt es eine elegante Art, Schluss zu machen?
110. Wie entfernt Mann Brusthaare?
111. Welche Berufe haben Zukunft?
112. Was tun, wenn ich Lust auf ihre beste Freundin habe?
113. Wie öffne ich ihren BH?
114. Rosen, Tulpen oder Nelken?
115. Warum stören dreckige Sockenberge auf dem Boden?
116. Wie komme ich am Türsteher vorbei?
117. Warum sind Frauen immer so kompliziert?
118. Welche handwerklichen Basics muss ein Mann draufhaben?
119. Wie groß ist ein „normaler“ Penis?
120. Was sagen Schuhe über den Mann aus?
121. Kann man einer Frau ansehen, ob sie gut im Bett ist?
122. Wer zahlt?
123. Wie erkläre ich einer Frau, was an Fußball so toll ist?
124. Was tun bei Liebeskummer?
125. Wo um alles in der Welt ist der mysteriöse G-Punkt?
126. Was macht den „Mann von Welt“ aus?
127. Wie lange dauert ein Vorspiel?
128. Wie überrede ich meine Freundin zur Intimfrisur?
129. Warum reden Frauen immer so viel?
130. Wozu soll es gut sein, barfuß durchs Feuer zu laufen? Und wie geht das?
131. Wie pflanze ich einen Baum?
Was muss ein „richtiger“ Mann eigentlich alles wissen? Wie man einen Nagel in die Wand schlägt, den G-Punkt findet, Komplimente macht oder der Shoppingtour entkommt? Oder wie viele Ferrarifahrer es in Deutschland gibt und wie man selbst einer wird? Am besten alles auf einmal, denn ein Mann ist nur dann vollkommen, wenn er den Umgang mit der komplizierten weiblichen Psyche ebenso souverän beherrscht wie die Kunst, einen Kompass zu lesen oder sämtliche Messer und Gabeln im Fünf-Sterne-Restaurant richtig einzusetzen.
Vorbei also die Zeiten, in denen Männer damit zufrieden sein konnten, Mammuts zu jagen und in die richtige Höhle zurückzufinden. Seit der Steinzeit ist das Wissen der Menschheit geradezu explodiert und „Mann“ ist ja immerhin schon die halbe Menschheit. Ein bisschen was sollte man von ihm also schon erwarten können. Doch wozu den ganzen Mist im Kopf haben, wenn man sich auch ein Buch ins Regal stellen kann? Ob Candle-Light-Dinner, Schraubenzieher-Set, Eifersucht, Flirten oder Vorsorgeuntersuchungen: Irgendwann kann man zwar alles brauchen, aber nichts davon immer.
Dieses Sammelsurium umfasst Informationen, von denen Männer bisher meist nicht einmal wussten, dass es sie überhaupt gibt, geschweige denn, dass sie diese benötigen. Wichtige sowie überflüssige Tipps neben nützlichem und unnützem Wissen zu allem, was Männer bewegt – Frauen, Sex, war da nicht noch was? – helfen beim Überleben. Denn Wissen ist Macht und nichts wissen macht zwar nichts, macht aber eben leider auch weniger Spaß.
Viel Spaß also beim Schmökern und Schlauwerden!
Jon Van Altenaar, Hilversum 2007
Kerzen an, essen, fertig!
Eigentlich werden Candle-Light-Dinner vollkommen überbewertet: Du sitzt im Halbdunkeln und kannst die Speisen auf deinem Teller kaum erkennen, geschweige denn die Frau, die dir gegenübersitzt. Billige Kerzen rauben dir mit ihren Paraffin- und Aroma-Düften Atem und Geschmackssinn. Und am Ende kannst du auch noch froh sein, wenn das Ganze nicht zu einem Großeinsatz der örtlichen Feuerwehr führt.
Und dennoch: Vergiss die objektiven Rahmenbedingungen, denn wenn du deine Liebste mit einem Candle-Light-Dinner überraschst, wird sie auf jeden Fall begeistert sein. Über ein romantisch-festliches Abendessen freuen sich nämlich dreimal so viele Frauen wie über eine neue Espressomaschine. Und immerhin noch doppelt so viele würden eher auf edles Parfum oder elegante Dessous verzichten als auf ein Essen bei Schummerbeleuchtung.
Hier ein paar Tipps für ein reibungsloses Candle-Light-Dinner:
Verzichte auf Duftkerzen! Sollte deine Eroberung mit einem allergischen Schock reagieren, ist der Abend versaut und nur der Notarzt kann ihr dann noch so richtig nahekommen. Stabile Kerzenständer haben schon mehr Häuser gerettet als das Amt für Denkmalschutz. Schau lieber zweimal nach, ob die „Basis“ für den Abend stimmt. Romantik ist etwas ganz Intimes – da sollte man unter vier Augen bleiben. Also Schild an die Tür „Kinder, Eltern, Freunde und Hausierer müssen draußen bleiben!“. Schalte Telefon und Handy aus und häng ein dickes Handtuch über die Türklingel. Da hundertprozentige Überraschungen zu 99 Prozent schiefgehen, solltest du deine Angebetete vor-warnen. Erwähne nur, dass abends eine kleine Überraschung auf sie wartet, das steigert die Vorfreude und mindert das Risiko, dass sie abends Freundinnen oder Überstunden mit nach Hause bringt. Du musst kein Fünfsternemenü auf den Tisch bringen, aber das Essen sollte schon etwas stilvoller sein als Tiefkühl-Pizza. Katastrophen-Köche bestellen das Essen besser gleich auswärts und füllen es zu Hause nur noch in schönes Geschirr. Cocktailtomate drauf, fertig. Zur richtigen Atmosphäre gehören nicht nur Kerzen, sondern auch ein schön gedeckter Tisch mit ein paar Blumen – Rosen natürlich, ist doch klar! Der richtige Sound rundet den Abend harmonisch ab. Punkrock passt nur im Ausnahmefall, besser Mozart, Chopin oder wenigstens die Rock-Balladen aus dem T chibo-Sortiment.Wenn am Ende alles perfekt ist, versau es dann bloß nicht. Ob große Koalition oder Linkspartei, ob Todesstrafe oder nicht, ist doch alles Quatsch. Konzentriere dich lieber auf das Wesentliche: das Wetter, ihren Lieblingsschauspieler oder das neue Cut-and-Go-Angebot ihres Friseurs …
Quelle:frauenportal.net
Ein Ferrari gilt nach wie vor als das Accessoire der Reichen und Schönen. Die Designs von Pininfarina, Scaglietti, Bertone und Vignale für Ferrari machen die Kisten zu einer wahren Augenweide. Pro Jahr werden knapp 4 000 Fahrzeuge gebaut (2005).
Aber wie viele Ferrarifahrer gibt es nun in Deutschland? Eine einfache Frage, könnte man meinen, aber weit gefehlt. Nur zugelassene Ferraris? Menschen, die mal mit einem Ferrari gefahren sind? Zählen auch Fahrerinnen? Fragen über Fragen …
Und hier die Antworten:
In Deutschland zugelassene Ferraris: 7 070. Das ist nicht viel. Beispielsweise gibt es in Deutschland über 130 000 Porsches. Im Augenblick fahrende Ferrarifahrer: Logischerweise nur eine Schätzung, die abhängt vom Wetter, der Jahreszeit und von der Fähigkeit, gut zu raten. Heute, an einem heißen Sommertag: ca. 3 374. Ferrarifahrerinnen: Auch nur eine Schätzung, aber eine, die immerhin auf einer Umfrage bei einem Ferrarihändler beruht: 1 400. Leute, die behaupten, einen Ferrari zu fahren: Nach einer hochgerechneten Stichprobe rund eine Million. Schon mal Ferrari gefahren: rund 20 000. Schon mal mit Lolo Ferrari gefahren: etwa 50. Deutsche Ferrarifahrer in der Formel 1: Nachdem Michael Schuhmacher abgetreten ist, eigentlich keiner mehr. Aber das Spyker F1 Team (der Nachfolger des traditionsreichen Jordan Teams), das ab 2007 unter niederländischer Flagge fährt, hat für die Formel-1-Saison 2007 einen Motorenvertrag mit dem Ferrari-Rennteam geschlossen. Und bei diesem Team sind zwei Deutsche dabei: Adrian Sutil (Stammfahrer) und Markus Winkelhock (Testfahrer). Also zwei.Wenn dir Ferrari zu prollig ist, geht es natürlich auch deutlich exklusiver. In Deutschland sind zurzeit 3 058 Maseratis, 2 000 Morgans, 1 550 Rolls-Royce und nur 758 Aston Martins zugelassen.
Quelle: Stern Motor-Sport
„Männer wollen eine schöne Frau, Frauen einen reichen Mann.“ Klischees sind für den ersten Überblick gar nicht mal so schlecht. Aber wer genauer hinschaut, merkt schnell, dass es auch ein paar Männer gibt, die Millionärinnen attraktiv finden, während es ja auch Frauen geben soll, die Brad Pitt oder Johnny Depp nicht nur wegen ihrer Kohle, sondern auch wegen ihres knackigen Popos sexy finden.
Und was sagt die Wissenschaft? Was finden Frauen an Männern wirklich sexy? Ganz klar:
Jede zweite Frau in Deutschland legt Wert auf schöne Hände. (Tipp: Nach dem Wechseln des Vergasers kann man mit herkömmlichen Nagelfeilen ganz gut den Dreck unter den Fingernägeln entfernen. Also immer schön waschen, eincremen und wenn nix hilft, ab zur Maniküre …) 34 Prozent der Frauen finden Männer, die beruflich erfolgreich sind, sehr sexy. 39 Prozent der Frauen zwischen 20 und 45 finden eine maskuline Figur wichtig (breite Schultern, schmale Taille, einigermaßen passable Körpergröße). Männer, die es schaffen, charmante Komplimente zu machen, können mehr als die Hälfte aller Frauen locker um den Finger wickeln. Aber bitte nicht nur: „Mensch, du hast aber schöne Augen“; lieber etwas echt Originelles sagen wie: „Mensch, du hast aber schöne grüne Augen. Die sind ja so grün, äh – wie der Bayerische Wald, gell?“ Gerade mal 15 Prozent der Frauen finden Männer, die kochen können, sexy. Aber immerhin: 15 Prozent ist auch wieder nicht sooooo wenig. Nichts gegen Sixpack und Bizeps – was aber die Gesamtattraktivität betrifft, so entscheiden sich über die Hälfte der Frauen für ein „schönes Gesicht“: Nur 24 Prozent bewerten bei Männerfotos zuerst den Körper, 52 Prozent das Gesicht. Übrigens heißt „schönes Gesicht“ nicht unbedingt, dass dein Antlitz das perfekte Ebenbild von Michelangelos David sein muss: Notfalls tut’s auch ein „interessantes“ Gesicht – schau einfach so irre wie Jack Nicholson in Shining oder so knatschig wie ein Englischer Bullterrier. Männerstimmen, die im Bereich von 120 Hertz ertönen, sind bei Frauen besonders angesagt. Was das heißt? Immer schön brummen wie der Petzibär und nicht zu schnell reden! Nasale Laute (wie reden mit verschnupfter Nase) solltest du hingegen meiden – so etwas mögen Frauen laut Umfrage nicht … es sei denn, es handelt sich um Französinnen. Bei ihnen ist das Gequäke nämlich elementarer Bestandteil der Sprache. Und da Französinnen ja besonders gut im Bett sein sollen, solltest du dir das mit der Polypen-OP vielleicht doch noch mal überlegen … Unvorstellbar, aber wahr: 33 Prozent der Frauen stehen auf Uniform! Also streich sämtlichen Ideenreichtum aus deinem Kleiderschrank und zieh dir einfach ne Uniform an. Doch Vorsicht: Die befragten Frauen (jedenfalls die zwischen 20 und 49) stehen fast ausnahmslos auf Flugkapitän- und Offiziersuniformen; mit Briefträger- und Feuerwehrmann-Outfit kommst du nicht halb so gut weg. 64 Prozent der Frauen legen Wert darauf, dass sie einen humorvollen, geistreichen Mann an ihrer Seite haben. Aber bitte keine Ironie, die versteht in Deutschland nämlich kein Mensch. Und auch frauenfeindliche Witze sind nicht so der Bringer. Die richtige Mischung ist ein bisschen Didi Hallervorden, etwas Stand-up-Comedian und ein ordentliches Repertoire an Klein-Fritzchen- und Lehrerinnen-Witzen. Mode-Entwarnung! Gerade mal 4 Prozent der Frauen finden, dass trendige Klamotten besonders sexy sind. Modebewusstsein ist also halb so wichtig. Wenn du humorvoll, gut trainiert, erfolgreich und cool bist, eine tiefe Stimme, schöne Hände, schwarze Löckchen und ein total interessantes Gesicht hast, darfst du auch in Gammeljeans und T-Shirt mit auf die Party. Die anwesenden Damen werden dich dann trotzdem super-sexy finden …Quelle: Lisa; Men’s Health; University of Western Australia, Perth
Diese Liebe ist eher lau. Ganz im Gegenteil leben zerstörungswütige „Automarder“ meist nur ihre Aggressionen an den Kabeln aus.
Der Marder landet übrigens nur in deinem Auto, weil er sich inzwischen erfolgreich an die Zivilisation gewöhnt hat. Weil sich aber in Beton so schlecht Höhlen graben lassen, macht er es sich gerne auch mal im Motorraum gemütlich. Der dient ihm dann als Nahrungsversteck, Rastplatz und manchmal sogar als Kinderstube. Oft bekommt das der Autobesitzer gar nicht mit, denn der Marder ist eigentlich ein eher ruhiger Untermieter: Er geht nur in der Dämmerung auf Beutefang und verpennt den größten Teil des Tages.
Bissschäden an Schläuchen, Kabeln und am besonders beliebten Dämmmaterial kommen vor allem dann vor, wenn der Marder aus Neugier an all den interessanten Dingen seines neuen Unterschlupfs herumknabbert oder wenn Jungtiere beim Herum-tollen etwas übertreiben – aber das kennt man ja auch vom eigenen Nachwuchs … Diese Schäden sind aber eher selten; und es sind auch keine schweren Schäden.
Problematisch wird die Sache erst, wenn ein zweiter Marder ins Spiel kommt. Wie viele andere Wildtiere auch markieren Marder nämlich ihr Revier und so natürlich auch ihren Unterschlupf. Wenn dein von Marder A bewohntes Auto nun unerwartet Besuch von Marder B bekommt, reagiert dieser meist sehr aggressiv auf die schon vorhandenen Duftspuren und lässt seine Wut auf den abwesenden Artgenossen ganz ungeniert am Innenleben deines Motorraums aus. Daher sind auch überdurchschnittlich oft die Autos von Marderschäden betroffen, die an der Grenze zweier Marderreviere geparkt sind oder zwischen Parkplätzen in verschiedenen Revieren pendeln. Besonders gefährdet ist das Auto außerdem im Frühjahr, wenn die Mardermännchen vor der Paarungszeit besonders aggressiv auf die Duftspur von Rivalen reagieren. Woher soll dein Haus-Marder auch wissen, dass sein Rivale in sicherer Entfernung von 70 km das Gebiet um deinen Arbeitsplatz unsicher macht?
Viele Theorien sind also Quatsch. So ist es beispielsweise nur ein Gerücht, dass sich der Marder aus Liebe zum Gummi an deinen Motorkabeln zu schaffen macht oder dass bestimmte Gummi-Mischungen ihn mehr anziehen als andere.
Was wirklich gegen Marder hilft, ist, das Auto in der Garage zu parken, obwohl viele Anti-Marder-Problemlösungen angeboten werden. Aber helfen die wirklich?
Klostein: Die Idee, dass sich das Vieh von dem chemischen Zeugs fernhält, kannst du voll vergessen.
Cayenne-Pfeffer: Leider hat der Marder auch nicht die geringste Abscheu gegen scharfe Speisen; oder zumindest nicht gegen Pfeffer.
Hunde- oder Menschenhaare: Klingt vernünftig – funktioniert aber überhaupt nicht.
Elektroschock- oder Ultraschall-Abwehrgeräte: Entweder billig und nutzlos oder teuer. Und auch dann … Ultraschall funktioniert selten.
Maschendraht unters Auto legen: So erstaunlich das klingt diese – einfache Methode ist ziemlich sicher. Aber mit umständlicher Bastelei verbunden.
Der ADAC empfiehlt außerdem nach einem Marderschaden eine Motorwäsche, damit nach der Reparatur der nächste Marder nicht gleich wieder auf eine störende Duftspur stößt und das Spiel von vorn beginnt …
Quelle: ADAC
Um aus einem Waschtrommelbauch einen Waschbrettbauch zu machen, muss an zwei Fronten gekämpft werden: erstens bei der Ursachenbekämpfung und zweitens beim Training.
Die Ursachenbekämpfung erfordert oft die größere Überwindung. Essen lecker, Bier schmeckt – Waschbrettbauch ade. Schritt eins in der Bierbauch-Bekämpfung ist daher: weniger futtern und vor allem weniger Alkohol, insbesondere Bier (siehe S. 47).
Das Training mag manchem hingegen wie ein Klacks vorkommen: Mach einfach jeden Tag 100 Sit-ups und schon kannst du dem Sixpack beim Wachsen zusehen! Sich aber 100 Sit-ups pro Tag vorzunehmen ist wesentlich einfacher, als diese auch zu machen. Und um gleich mit einem Gerücht aufzuräumen: Nicht allein durch Sit-ups wird das Fett am Bauch in Muskeln umgewandelt, denn Training baut Muskeln auf, Fressen baut Fett auf und man kann beides gleichzeitig tun! Du kannst also enorme Bauchmuskeln und einen ebensolchen Bauch haben. Und selbst ohne Fettpolster: Kräftige Bauchmuskeln machen noch keinen Waschbrettbauch. Also, wenn du es wirklich ernst meinst, ein paar Tipps:
Täglich mindestens dreimal Sit-ups machen, bis es nicht mehr geht. Sicher willst du nicht durch den Waschbrettbauch einen Rückenschaden bekommen: Achte also darauf, dass dein Blick während der Sit-ups gerade nach oben zur Decke gerichtet ist, der untere Rücken in Kontakt mit dem Boden bleibt und dass du die Bauchmuskeln auch zwischen den einzelnen Sit-ups leicht anspannst. Und das Wichtigste, damit sich auch – geduldiges Trainieren vorausgesetzt – ein Waschbrettbauch bildet: unbedingt ausatmen und Bauch einziehen, bevor du die Aufwärtsbewegung beim Sit-up machst! So werden die richtigen Muskeln trainiert und der Bauch kommt langsam in Form. Trainiere auch mental. Das heißt: Denk nur an das tolle Endergebnis. Mach dir ein Bild davon. Mach ein Foto von deinem Bauch in seiner jetzigen Form, damit du Fortschritte erkennen kannst. Klebe abschließend das Foto neben das eines Mannes mit Waschbrettbauch.Und noch etwas: Mach das Ganze um Himmelswillen nicht, um Frauen zu beeindrucken. Die meisten finden einen Waschbrettbauch nämlich weniger erotisch als ein Minibäuchlein.
Das Rauchen aufgeben, weniger essen, sich mehr bewegen oder endlich an der eigenen Karriere arbeiten – all das sind beliebte Ziele des inneren Schweinehunds, der uns ein ums andere Mal davon abhält, all die guten Absichten auch wirklich in die Tat umzusetzen. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier, und der innere Schweinehund, die Sau, ist der perfekte Hüter dieser ewigen Stagnation – ein echter Höllenhund mit mindestens drei Köpfen, von denen jeder einzelne uns stets neue Ausreden einflüstert. Doch auch ohne Jagdlizenz und scharfe Munition kannst du deinem inneren Schweinehund zu Leibe rücken.
Hier sind sie – die besten Schweinehund-Killer:
Setz dir erst einmal kleine, leicht zu verwirklichende (Teil-)Ziele und steigere dich dann langsam, indem du dir nach und nach höhere setzt. Konzentriere dich auf konkrete, erreichbare Vorhaben und Ziele, an denen dir wirklich etwas liegt. Setze dir unbedingt einen Zeitrahmen und Kriterien, anhand derer du das Erreichen deines Ziels klar festmachen kannst. Verbinde dein Vorhaben mit einem positiven Gefühl, indem du dir gleich zu Beginn vorstellst, wie toll es ist, wenn du es endlich geschafft hast, wie dich alle dafür bewundern werden und wie gut du dich dann fühlst. Such dir Mitstreiter, die dasselbe Ziel haben. Was bei den Anonymen Alkoholikern oder den Weight-Watchers zum Erfolg führt, funktioniert auch bei anderen Zielen: Gemeinsam macht es einfach mehr Spaß! Bring deinen inneren Kritiker zum Schweigen: Wenn dem inneren Schweinehund nichts Besseres mehr einfällt, quält er dich mit Kritik à la „Das schaffst du ja eh nicht …“. Wehr dich dagegen mit einem trotzigen „Das werden wir schon sehen!“. So kannst du sogar zusätzliche Kräfte aktivieren.Was tun, wenn Mann im Bett schwächelt? Statt zu Viagra zu greifen (teuer, Nebenwirkungen, nur mit Arztbesuch zu empfehlen), lieber auf die guten alten Aphrodisiaka bauen? Warum nicht: Die sind zumindest nach der griechischen Liebesgöttin Aphrodite benannt – und das ist doch schon mal was. Ob als Aufguss, in Kapselform, als Massageöl, Pülverchen oder gar im Suppenteller: Aphrodisiaka wecken den sexuellen Appetit, beleben die Libido und/oder steigern das Lustempfinden.
Wissenschaftler vermuten ja, dass viele der Aphrodisiaka nur aufgrund des Placebo-Effekts wirken. Doch was soll’s: Wenn der Glaube schon Berge versetzen kann, dann wird er wohl auch den schlappen Johannes wieder fit kriegen, oder? Und hier sind sie, die besten Aphrodisiaka:
All die leckeren Klassiker, auf die sich die Sache mit den versetzten Bergen wohl am ehesten beziehen dürfte … Sie sind aber trotzdem einen Versuch wert, denn irgendwo muss der Mythos ja herkommen. Also: fleißig Trüffel, Schokolade, Austern, Spargel und Stierhoden (oder wenigstens Eier aus dem Bioladen) essen. Maca (Lepidium meyenii): Schon die Inkas nahmen das Rettichgemüse aus den Anden zu sich. Chinesische Forscher haben inzwischen bei Probanden tatsächlich eine Erhöhung der Spermien-zahl festgestellt. Die Knolle kann entweder gekocht, gebraten oder zu Pulver zerrieben und in den Drink gemixt werden. Mäuse sind auf jeden Fall begeistert: Im Labor entwickelten sie eine dreimal so starke sexuelle Aktivität – wobei, was sollen die Nager auch sonst den ganzen Tag machen … Ginseng (Panax ginseng) ist in China seit 5 000 Jahren der Potenz-Klassiker. Anfangs durften nur staatlich anerkannte Kaiser an der Wurzel knabbern heute darf das jeder Depp. Die Saponine Panaquilon, Panaxapogenol, Panacen und Panaxin (alles klar?) regen Drüsenfunktion, Stoffwechsel, Hirn, Herz und eben auch Schniedelwutz an – das Zeug scheint also ein echter Jungbrunnen zu sein! Die Empfehlung aus Fernost: Ab dem dreißigsten Lebensjahr am besten täglich einnehmen roh, als Tee oder als Kapseln. Yohimbe (Corynanthe yohimbe) wird in Afrika seit Menschengedenken als Aphrodisiakum geschätzt. Deutsche Kaufleute berichteten schon vor 150 Jahren von Häuptlingen, die nach dem Verzehr ihre Rituale mit Dauerständern vollführten. Der Wirkstoff Yohimbin ist durch wissenschaftliche Experimente eindeutig belegt. Das enthaltene Alkaloid wirkt gefäßerweiternd und versetzt den Rezeptoren der Sexualzentren einen Kick – drei-bis vierstündige Erektionen sind da kein Einzelfall. Leider genauso häufig wie epileptische Krämpfe, hoher Blutdruck, Herzrasen oder Sauerstoffmangel. Die Liebesfreuden könnten also von kurzer Dauer sein! Ähnlich wie bei Viagra gilt daher: Erst zum Arzt, und dann auf die Matte! Muira Puama (Ptychopetalum olacoides) stammt aus Brasilien und führte bei Erektionsgestörten innerhalb von 14 Tagen zu deutlichen Erfolgen – das behaupten jedenfalls französische Sexualforscher. Obwohl das „Potenzholz“ im Regenwald schon ewig als Lust-Pusher bekannt ist, wird es bei uns immer noch vorwiegend als Nerventonikum verkauft. Macht aber nichts: einfach zwei bis drei Esslöffel davon eine Viertelstunde lang in 300 ml Wasser köcheln lassen, abseihen und mindestens eine halbe Stunde, bevor es ernst wird, trinken. Willst du die Wirkung noch erhöhen, trinkst du noch ein Schnäpschen dazu. Traditionell wird das Zeug übrigens in den Penis einmassiert (nicht der Schnaps, der Wurzelsud natürlich!). Und die Nebenwirkungen? Mehr Energie, besserer Schlaf und gehäufte Morgenerektionen – mit so etwas kann Mann doch leben, oder? Viagra bekommt übrigens Konkurrenz: PT-141, so die vorläufige Bezeichnung, soll 2008 auf den Markt kommen. Die Hormontablette soll sowohl Männer als auch Frauen erotisch in Schwung bringen und „intensive Lust“ wecken. Die amerikanische Zulassungsbehörde hat die letzten Phase der Erprobung bereits eingeläutet – also abwarten und (Rot-)Wein trinken: Dessen Inhaltstoffe sollen nämlich ebenfalls potent machen. Doch Vorsicht: Das gilt nur bei richtiger Dosierung und das sind gerade mal ein bis zwei Gläser Wein täglich.