Sandtaucher - Hugh Howey - E-Book
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Sandtaucher E-Book

Hugh Howey

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Beschreibung

Unsere Welt ist zerstört, begraben unter mächtigen Sanddünen, die alles verschluckt haben, was die Zivilisation einst ausmachte. Die wenigen Überlebenden an der Oberfläche führen ein einfaches, entbehrungsreiches Dasein. Doch sie haben sich eine besondere Fertigkeit angeeignet: das Sandtauchen. Tief unter den Dünen begeben sie sich auf die Suche nach den wertvollen Artefakten aus vergangener Zeit. Dabei finden sie etwas, das ihnen äußerst gefährlich wird ... Der furiose Science-Fiction-Roman von Bestsellerautor Hugh Howey.

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Inhalt

Cover & Impressum

Widmung

Teil 1

Der Gürtel der begrabenen Götter

1 – Das Tal der Dünen

2 – Der Gürtel der Götter

3 – Die Karte

4 – Die Grabung

5 – Der Tauchgang

6 – Danvar

7 – Ein Begräbnis

8 – Piratenalltag

Teil 2

Eine Besucherin

9 – Das Leben, nur ein kurzes Zischen

10 – Sandkriecher

11 – Eine Verabredung?

12 – Vaters Stiefel

13 – Der Sohn einer Hure

14 – Die Sandfalle

15 – Die Sünden eines Vaters

16 – Die lange Wanderung

17 – Der Stier und der Junge

18 – Das Niemandsland

Teil 3

Rückkehr nach Danvar

19 – Die verlorene Tochter

20 – Schnorrerhandwerk

21 – Lebendig begraben

22 – Der Kampf mit dem Wahnsinn

23 – Der verschwundene Schatz

24 – Ein verrückter Sprint

25 – Das Risiko, an etwas zu glauben

26 – Ein langer Weg nach oben

27 – Mutter

28 – Kein Ort, an dem man atmen kann

29 – Die Last einer Seele?

30 – Hinaus in die sternenerfüllte Nacht

31 – Ein Kopfgeld

32 – Flucht

33 – Das geschieht nicht wirklich

34 – Die letzte Umarmung

Teil 4

Donner im Osten

35 – Die Oase

36 – Eine Nachricht von Vater

37 – Die sanderstickten Schreie der Sterbenden

38 – Kein Ort für ein Mädchen

39 – Eine Rose auf dem Kissen

40 – Tickende Bomben

41 – Eine geschmuggelte Geschichte

42 – Der Brief

43 – Der große Wall

44 – Gewaltsam zu Boden gedrückt

Teil 5

Anklopfen am Himmelstor

45 – Ein leiser Sonnenaufgang

46 – Eine begrabene Gemeinschaft

47 – Zu wenig Eimer

48 – Ein paar Glückliche

49 – Halbschwestern

50 – Die Rücken der Götter

51 – Auf dem Wasserpumpenkamm

52 – Eine Rauchsäule

53 – Vaters letzte Riten

54 – Low-Pub

55 – Ein tiefes Unbehagen

56 – Ein Ort der Stille

57 – Gottes Weitblick

58 – Ein Klopfen am Himmelstor

Widmung

Für jene, die zu helfen wagen.

6 – Danvar

Hap erreichte das Gebäude vor ihm. Es war ein Sandkratzer, der sämtliche Sandkratzer von Springston in den Schatten stellte, der sie alle auf einmal verschlingen konnte, wie eine Schlange eine Handvoll Würmer. Die Spitze war mit guten Sachen übersät, hell aufleuchtende Blitze aus einem Metall, das kein Schatztaucher jemals berührt hatte. Rohre, Draht und alles Mögliche. Palmer fröstelte, obwohl ihn der Sand so bedrängte.

Ich nehme eine Probe, sagte Hap.

Normalerweise hätten sie etwas Loses vom Boden aufgehoben, ein Artefakt oder ein Stück Metall, mit dem sie aufgetaucht wären. Palmer stieß sich tiefer und sah zu, wie Hap das riesige Dach des Gebäudes musterte. Adrenalin und der Anblick solcher Reichtümer ließen die Bewegung im Sand etwas leichter fallen – das plötzliche Aufwallen von Willenskraft und Verlangen half. Aber jeder Atemzug war mühsam geworden.

Hier ist nichts locker, beschwerte sich Hap und erforschte das Dach. Die Oberseite des Gebäudes musste so groß wie vier Häuserblocks in Springston sein.

Ich breche etwas ab, sagte Palmer. Er war jetzt genauso tief wie sein Freund. Tiefer. Sein Ehrgeiz hatte ihn am Rand des Baus vorbeigetrieben, ihn ein gutes Stück an der Dreihundert-Meter-Marke vorbeigebracht. Die Einstellung seines persönlichen Rekords ging in der Aufregung über eine solche Entdeckung verloren. Was für ein unglaublicher Fund. Er befürchtete, dass ihnen niemand glauben würde, aber natürlich nahm das Visier alles auf. Es würde den ganzen Tauchgang dokumentieren, würde die Umrisse unter ihnen kartografieren, diese riesigen Säulen, die wie die Finger einer seit Langem begrabenen Gottheit in die Höhe griffen.

Und jetzt wurde die Handfläche dieses riesigen Gottes, der Boden zwischen den Sandkratzern, undeutlich sichtbar. Er war übersät mit hellen Metallbuckeln, die Palmer als Autos identifizierte. Dem Signal nach zu urteilen waren alle in einem großartigen Zustand erhalten. Aber in dieser Tiefe fiel es schwer, die Farben zu lesen. Und als wollte sie das unterstreichen, schaltete die Sauerstoffanzeige auf seinem Visier von grün auf gelb. Ein Tank war leer, ein gedämpftes Klicken zeigte an, dass das Ventil umgeschaltet hatte. Kein Problem. Sie würden ja nicht tiefer gehen. Das war der halbe Weg. Und beim Aufstieg würde man weniger Luft benötigen. Verdammt, sie würden hier wieder verschwinden. Sie würden es schon schaffen. Sie mussten nur noch etwas finden, das sich abbrechen ließ, ein Souvenir.