Beschreibung

Was kommt dabei heraus, wenn eine schwarze Katze die Ermittlungen der Münchner Polizei durchkreuzt und dabei immer wieder die Kollegen an den Rand des Nervenzusammenbruchs treibt? Wenn ein strafversetzter Kommissar, eine eifrige Polizeianwärterin und ein urbayerischer Afroeuropäer im Rollstuhl gemeinsam einen Mordfall aufklären wollen? - Auf jeden Fall ein Mordsspaß. Ist Hauptkommissar Steinböck ein Fall für den Polizeipsychologen, oder schafft er es, alleine mit den nervigen und politisch unkorrekten Kommentaren der Katze klarzukommen?

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Seitenzahl: 250

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Kaspar Panizza

Saukatz

Frau Merkel und der Kommissar

Impressum

Personen und Handlung sind frei erfunden.

Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen

sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

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© 2016 – Gmeiner-Verlag GmbH

Im Ehnried 5, 88605 Meßkirch

Telefon 0 75 75 / 20 95 - 0

[email protected]

Alle Rechte vorbehalten

1. Auflage 2016

Lektorat: Claudia Senghaas, Kirchardt

Herstellung/E-Book: Mirjam Hecht

Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart

unter Verwendung eines Fotos von: © TaoTina/Fotolia.com

ISBN 978-3-8392-5128-7

Widmung

Vielen Dank an meine liebe Freundin Bea Fischer, für ihre unermüdliche Unterstützung.

Für Lola, die immer durch meine Gedanken schlich und mich zu diesen Buch inspiriert hat.

Montag

Genervt nahm Steinböck die letzten Stufen.

Verdammt, dritter Stock ohne Lift, das muss dann schon eine Traumwohnung sein, dachte er und klingelte an der Wohnungstür. Es dauerte fast eine Minute, bis die Tür schwungvoll geöffnet wurde.

»Sie sind spät«, raunzte ihn eine aufgetakelte Wasserstoffblonde an, die die 50 schon deutlich überschritten hatte, und drückte ihm ein Blatt Papier in die Hand.

»Hier, füllen Sie das aus. Ich hoffe, Sie haben einen Stift dabei.«

»Sind Sie die Maklerin?«, fragte er irritiert.

»Natürlich, oder sehe ich wie die Lottofee aus?«, entgegnete sie schnippisch. Steinböck musterte sie noch einmal von oben bis unten.

»Nein, ganz bestimmt nicht. Aber haben wir uns nicht schon mal gesehen?«

»Und wo sollte das gewesen sein?«, fragte sie genervt.

»In der Trio Bar. Haben Sie da nicht vor Jahren an der Stange getanzt?«

»Das ist lange her«, sagte sie kleinlaut. »Füllen Sie jetzt das Formular aus, ich muss mich um die anderen kümmern.«

Sie drehte sich abrupt um und ging den Gang entlang.

»Zumindest die Figur erinnert noch an ihre besseren Zeiten«, murmelte er.

Er war auf Wohnungssuche. Man hatte ihn kurzfristig in die Stadt versetzt. Und das war sein erster Maklertermin. Jetzt wusste er, warum die neuen Kollegen so hämisch gegrinst hatten. In der Wohnung waren mindestens 30 Leute, von denen jeder auf seine Weise versuchte, das Formular auszufüllen. Glücklich diejenigen, die eine Zeitung oder Ähnliches als Unterlage dabei hatten. Die meisten jedoch drückten das Blatt gegen die Wand oder eine Fensterscheibe. Steinböck schob die Tür zum Bad weiter auf. Auf der zugeklappten Toilette saß bereits eine schwangere Frau, dafür war auf dem Badewannenrand noch ein Platz frei. Er setzte sich neben einen jungen Mann, der nur kurz aufsah, dann aber eifrig weiterschrieb. Steinböck suchte vergeblich nach seiner Lesebrille. Also hielt er den Zettel so weit von sich, bis er den Text einigermaßen lesen konnte. Die Schwangere grinste.

Leise vor sich hin murmelnd überflog er den Text.

»Verheiratet, ledig, Bankauskunft, polizeiliches Führungszeugnis, selbstständig – wenn nein, Führungszeugnis des Arbeitgebers. Sind Sie politisch aktiv? Betreiben Sie eine gefährliche Sportart? Wären Sie bereit, einen Teil des Mietzinses im Voraus zu zahlen? Wenn ja, drei Monate, sechs Monate oder zwölf Monate.« Steinböck begann laut zu fluchen. »Was soll die verdammte Scheiße?« Seine Stimme wurde immer lauter.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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