Säure - Basen kurz & bündig - Iris Hammelmann - E-Book

Säure - Basen kurz & bündig E-Book

Iris Hammelmann

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Beschreibung

Sie können Ihren Säure-Basen-Haushalt ganz einfach ins Gleichgewicht bringen, mit einem sanften Umstieg auf ein basisch geprägtes Leben oder mit einer strengen Basenkur. Das funktioniert ohne großen Aufwand und ist daher auch alltagstauglich.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 84

Veröffentlichungsjahr: 2007

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Iris Hammelmann

Autorin mit großer Affinität zur Naturheilkunde und zur Traditionellen Europäischen Medizin. Sie ist sowohl journalistisch, als auch für einige Buchverlage tätig. Während sie in Sri Lanka lebte, beschäftigte sie sich viel mit Akupunktur und Ayurveda. Heute lebt sie an der Ostsee, hält sich mit Sport und Tai Chi fit und hat sich auf Medical Wellness und gesundheitliche Selbsthilfe spezialisiert.

Vorwort

Zu diesem Buch

Machen Säuren sauer? Oder macht sauer doch lustig? Die Schlagworte der Übersäuerung und der basischen Ernährung machen die Runde, aber viele wissen gar nicht, was dahintersteckt. Kein Wunder. Während die einen behaupten, wer sauer lebt, verschlackt, sagen die anderen, dass es überhaupt keine Schlacken gibt. Und die Verwirrung wird auch nicht gerade kleiner, wenn hier zu hören ist, Übersäuerung mache müde und schlapp, und da erzählt wird, Säuren lösen Schmerzen im Bewegungsapparat aus. Was denn nun?

Säure – Basen in Balance

Atmen Sie durch, denn so kompliziert, wie es auf den ersten Blick scheint, ist es bei Weitem nicht. Sie müssen eigentlich nur wissen, dass Säuren bei übermäßigem Vorkommen dem Organismus Probleme bereiten. Und zwar Probleme der verschiedensten Art: von Antriebslosigkeit bis Schmerzen. Ist Ihre Säure-Basen-Balance gestört, kann das zu einer Menge Beschwerden führen. Auf den nächsten Seiten erfahren Sie deshalb, was Säuren und Basen denn nun sind, wie Sie herausfinden, wie es mit Ihrem persönlichen Haushalt aussieht, und vor allem natürlich, wie Sie durch einfache kleine Veränderungen im Alltag die Balance wieder herstellen und damit mehr Wohlbefinden gewinnen.

Was sind überhaupt Säuren und Basen?

Säure- und Basenmoleküle sind chemische Gegenspieler, die einander neutralisieren. Keine der beiden Stoffgruppen ist also schlecht. Sie benötigen für die biochemischen Vorgänge in Ihrem Körper sowohl Säuren als auch Basen. Es kommt lediglich auf das richtige Maß an.

Kurze Einführung in die Biochemie

wasser ist Leben. Und so besteht auch der menschliche Körper zu rund 70% aus Wasser. Oder besser gesagt: Er besteht aus Flüssigkeiten, in denen verschiedene Substanzen gelöst sind. Diese Flüssigkeiten sind entweder sauer, neutral oder basisch. Ausschlaggebend ist der Protonengehalt. Protonen sind, um es ganz einfach zu erklären, positiv geladene Teilchen. Sie machen eine Lösung sauer: je mehr Protonen, desto saurer.

Der ph-Wert

Obwohl nur verschwindend kleine Mengen positiv geladener Teilchen, im Gegensatz zur Anzahl der Moleküle, in einer wässrigen Lösung vorhanden sind, haben sie eine sauer. Süßigkeiten sind also nicht automatisch basisch. Cola mit seinem hohen Zuckergehalt ist saurer als Essig. sehr große Bedeutung. Die Protonen sind nämlich am reibungslosen Ablauf verschiedenster Stoffwechselvorgänge beteiligt. Nur wenn der Gehalt stimmt, können Enzyme ihre Aufgaben erfüllen. Dazu gehört, dass Nährstoffe verwertet und weiterverarbeitet und Abfallprodukte zügig entsorgt werden. Je nach Körperregion benötigen die Enzyme ein unterschiedliches Milieu, um ihren Job erledigen zu können. Im Magen ist es extrem sauer, wogegen beispielsweise der Dickdarm eher leicht basisch ist.

An verschiedenen Stellen unseres Körpers herrschen unterschiedliche pH-Werte. Sie müssen exakt eingehalten werden, damit die Enzyme in den jeweiligen Geweben und Organen optimal arbeiten können.

Gut zu Wissen

Nicht der Geschmack entscheidet!

Nicht etwa, was sauer schmeckt, ist auch wirklich sauer. Süßigkeiten sind also nicht automatisch basisch. Cola mit seinem hohen Zuckergehalt ist saurer als Essig.

Um zu verstehen, was im Organismus geschieht, wenn Säure- und Basenmolekül aufeinandertreffen, betrachten Sie zunächst den Idealfall. Säure trifft auf Base und gibt ein Wasserstoffion ab. Die Base ist dank ihrer Beschaffenheit in der Lage, das Ion an sich zu binden. Damit neutralisieren sich die beiden Stoffe. Es entsteht Wasser und ein Salzmolekül, das ausgeschieden werden kann. Überwiegt aber eine Gruppe, wird der Körper mit Säuren – was meistens der Fall ist – oder Basen überschwemmt. Das kann er sich nicht leisten, denn ohne peinlich genau konstant gehaltenes Milieu in den jeweiligen Organen kommt der Stoffwechsel zum Erliegen. Und ohne Stoffwechsel können wir nicht überleben.

Die körpereigenen Puffer

Während dem Urmenschen überwiegend basenbildende Nahrungsmittel zur Verfügung standen, nimmt der Zivilisationsmensch zum größten Teil Säurebildner zu sich. Der Stoffwechsel hat sich aber im Laufe der Evolution nicht so umgestellt, dass wir heutzutage etwa mehr Säuren benötigen würden. Wir essen gewissermaßen einen Überschuss und lassen unseren Organismus selbst sehen, wie er damit fertig wird. Tatsächlich hat er dafür Möglichkeiten, die ihn vor dem Zusammenbruch des Stoffwechsels schützen. Puffer aus verschiedenen Molekülen sind in der Lage, Säuren an sich zu binden und bei Bedarf später wieder abzugeben. Oder sie entsorgen die entstandene Säure über entsprechende Ausscheidungsorgane. Bei der Energiegewinnung passiert das ständig. Wir verbrennen Stoffe, um daraus Energie zu machen. Dabei bleiben Säuren übrig, die entsorgt werden müssen. Gleichzeitig entsteht aber auch eine Pufferbase, die die Säure an sich bindet und zur Lunge transportiert. Dort findet eine Umwandlung in CO2 statt – die überschüssigen Protonen werden abgeatmet. Die Pufferbasen verbrauchen sich bei diesem Vorgang. Und jetzt kommt das Problem: Wenn Sie Ihren Körper durch eine ungünstige Lebensweise mit Säuren überfluten, stoßen auch die natürlichen Puffer an ihre Grenzen. Die Pufferbasen reichen hinten und vorne nicht mehr, das Milieu in den verschiedenen Bereichen passt nicht, der Stoffwechsel wird gestört, und Sie fühlen sich schlecht und werden krank.

Die Rolle der Organe im Säure-Basen-Haushalt

Wie Sie eben schon gelesen haben, hilft die Lunge beim Entsäuern. Glücklicherweise ist sie nicht das einzige Organ, das uns im Kampf um eine ausgeglichene Wohlfühl-Balance helfen kann. Die folgenden Abschnitte verraten kurz, warum Sie sich Haut, Leber, Niere und Lunge zu Ihren Verbündeten machen sollten.

Die Haut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Und sie ist viel mehr als nur ein natürliches und möglichst hübsches Kleid. Immerhin ist sie Teil des Immunsystems und wehrt schädliche Eindringlinge ab. Darüber hinaus gehört sie zum Team der Müllabfuhr. Indem sie Flüssigkeit in Form von Schweiß nach außen befördert, reguliert sie nämlich nicht nur die Körpertemperatur, sondern kann auch lästige Säuren loswerden. Wenn Sie den ph-Wert Ihres Schweißes messen, stellen Sie fest, dass dieser im sauren Bereich liegt. Schwitzen, ob beim Sport oder in der Sauna, ist also ein Werkzeug, das Sie gezielt für Ihren Säure-Basen-Haushalt einsetzen sollten.

Detailansicht Haut mit Schweißperlen

Die Leber

Wenn Sie an Ihre Leber denken, fällt Ihnen zuerst vermutlich der Abbau von Alkohol ein, der dort erledigt wird. Wesentlich weniger bekannt ist, dass die Leber eine entscheidende Rolle in der Regulierung des Säure-Basen-Haushalts spielt. Das Tolle: Sie kann sozusagen messen, wie es um den Bestand an Pufferbasen bestellt ist. Bei einer guten Versorgung mit den wichtigen Säure-Entsorgern bedient sich die Leber ihrer Hilfe, um überschüssigen Protonen den Garaus zu machen. Besteht allerdings eher ein Notstand, kennt das schlaue Organ andere Wege der Müllabfuhr. Es kann die sauren Teilchen in Stoffe umwandeln, die vom Blut zur Niere transportiert und dort in den Urin verfrachtet und ausgeschieden werden. Pufferbasen werden geschont. Bei bestimmten Entsorgungsvorgängen in der Leber entstehen sogar Moleküle, die Säuren abbauen können. Das heißt, in einem Arbeitsgang werden Protonen unschädlich gemacht und der körpereigene Puffer gestärkt.

Die Niere

Klar, auch die Niere gehört zum Entsorgungsbetrieb des Organismus. Sie hat sich in erster Linie auf sogenannte fixe Protonen spezialisiert. Das sind diejenigen, die aus organischen Säuren stammen und nur zu einem sehr kleinen Teil im Körper entstehen. Die meisten dieser Protonen nehmen wir mit der Nahrung auf, bzw. führen wir uns durch eine ungesunde Lebensweise zu. Bitte bedenken Sie, dass die Zahl der Säuren, die von der Niere bearbeitet werden können, äußerst begrenzt ist. Mediziner gehen davon aus, dass schon die durchschnittliche Ernährung des Mitteleuropäers die Kapazität des Organs voll ausschöpft. Kommen jetzt noch Krankheit, Stress oder Frischluftmangel hinzu, sind die Nieren überfordert.

Gut zu wissen

Viel trinken

Helfen Sie Ihren Nieren, ihren Job in vollem Umfang zu erledigen. Das erreichen Sie, indem Sie viel trinken. Wasser und Kräutertee sind die besten basischen bzw. neutralen Durstlöscher.

Die Lunge

Vielleicht fällt es Ihnen schwer, sich vorzustellen, dass Säuren ausgeatmet werden können. Aber genau das ist der Fall. Wie schon beschrieben, entsteht CO2 als Endprodukt unseres Stoffwechsels. Das Blut macht daraus Protonen und Pufferbasen und transportiert beides zur Lunge. Dort läuft die Reaktion in umgekehrter Reihenfolge ab, sodass wieder CO2 vorliegt, das einfach ausgeatmet werden kann. Tiefes Atmen tut darum doppelt gut. Es versorgt mit extra viel Sauerstoff und entfernt fiese Säuren.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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