SCHÄTZE. Bildende Kunst & Architektur - Helmar Matthias Bazinger - E-Book

SCHÄTZE. Bildende Kunst & Architektur E-Book

Helmar Matthias Bazinger

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Beschreibung

Skulpturen und Bauten, Denkmäler und Mosaike, Installationen und Malereien in geschichtlich-künstlerischem Kontext neu betrachtet und liebevoll dargestellt. Mit wachem Auge blicken wir auf großartige Werke und spannende Arbeiten von Pozzo bis Gironcoli und Siegel bis Nouvel, neben den schon bekannten Hauptattraktionen der Walzerstadt. Wir gehen auf Entdeckungsreise und betrachten bisher unbeachtete Wiener Schätze aus neuen Perspektiven und in historischen Zusammenhängen, die uns der Autor, selbst bildender Künstler, durch seine Expertise näherbringt. Nicht alle vorgestellten Werke sind herausgeputzt und geschniegelt, doch gerade das macht Lust, genauer hinzusehen, um dabei unerkannte Schönheiten zu entdecken. Finde wertvolle Schätze abseits bekannter Wege!

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Seitenzahl: 107

Veröffentlichungsjahr: 2025

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SCHÄTZE

BILDENDE KUNST & ARCHITEKTUR – UNBEACHTETE WERKE IN WIEN ENTDECKEN

PLACES 5

HELMAR MATTHIAS BAZINGER

INHALT

Willkommen

1. MOSAIKE

Glanz der Pixel

2. FANTASTISCHES

Reichtum der Vorstellung

3. SAKRALES

Schätze der Kirchen

4. BRUNNEN

Kunstvolle Wasserwerke

5. BRUTALISMUS

Aus-Sicht-Beton

6. BAUTEN

Schönheit & Nutzen

7. PERSONEN

Bewegte Geschichten

8. U-BAHN-KUNST

Die größte Galerie der Stadt

9. SKULPTUREN

Form & Konzept

10. FIGURALES

Das menschliche Maß

11. ÜBER DEN AUTOR

Hinweise zu externen Links

WILLKOMMEN

Wien war und ist viele Städte: Eine römische, eine mittelalterliche und eine barocke, Hauptstadt des Heiligen Römischen Reichs und von Kakanien, ein politisches Zentrum Europas, eine Stadt der Bürger und des Kaisers, des Adels und des Volks, der Christlich-Sozialen und der Sozialdemokraten. Und so manche kulturelle und auch politische Bewegung hat ihren Ausgangspunkt in der Walzerstadt genommen. Und daher ist es auch kein Geheimnis, dass Wien eine reiche Stadt mit vielen Schätzen ist, die im Lauf der ebenso bewegten wie tragischen Geschichte Europas geschaffen wurden.

In diesem Buch geht es um die Schätze, die nicht auf der Grand Tour der Stadtbesichtigung liegen. Natürlich existiert ein Kanon der wichtigsten Sehenswürdigkeiten für den Touristen, dem meistens auch die eingesessenen Wiener:innen folgen. Und doch gibt es noch mehr Werke, Bauten und Orte, die einen kunsthistorischen Wert besitzen. Aber nicht jedem Schatz wurde das Siegel Weltkulturerbe durch die UNESCO verliehen und eigentlich ist das auch gut. Denn so sind wir selber gefordert und können offenen Auges auf Entdeckungsreise gehen. Unsere Schätze finden sich an den unterschiedlichsten Orten. Sie können auch als ein Teil einer bekannten Sehenswürdigkeit verborgen sein, der für sich nie die Wertschätzung erfährt, die ihm eigentlich zukommen sollte, weil er immer im Schatten steht.

Oft gehen wir immer dieselben Wege zur Arbeit und zu unseren Freizeitvergnügungen und verpassen auf diese Weise vielleicht die Kunstinstallation, die sich etwa zwar an derselben U-Bahn-Station, aber an einem anderen Ausgang als dem von uns benutzten befindet. Gerade an öffentlichen Orten ist es die Reizüberflutung, die uns so manche Schönheit übersehen lässt. Und nicht zuletzt sind einige Schätze auch einfach gar nicht so leicht zu finden.

Der Autor ist selbst bildender Künstler. Dadurch hat er einen ganz eigenen Zugang zum kulturellen Besitzstand der Stadt. Unter anderem legt er sein Augenmerk auf die unterschiedlichen Techniken, die den Kunstwerken zugrunde liegen und deren Kenntnis zu einem tieferen Verständnis führen könnte. Einen wahren Schatz zu entdecken ist ein großes Vergnügen. Idealerweise sollte das Erlebnis dem Betrachter einen neuen Stein in das Mosaik seiner Stadt setzen.

Und wenn auch Schönheit im Auge des Betrachters liegt, so sind unabhängig davon die hier vorgestellten Bauten und Werke auf jeden Fall sehenswert. Nicht zuletzt ist dieses Buch an einen Freund oder eine Freundin gerichtet, die in die Stadt kommen, die sie möglicherweise schon ein wenig kennen und die trotzdem etwas Neues oder Altbekanntes neu sehen möchten. Lasst uns also die Entdeckungsreise beginnen.

Places online finden:

Alle Schätze sind am Handy abrufbar. Nachfolgenden QR-Code mit der Handykamera scannen und via Link den Übersichtsplan in Google Maps öffnen.

IMPRESSUM

Die Informationen in diesem Buch wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die Benutzung dieses Buches und die Umsetzung der darin enthaltenen Informationen erfolgen ausdrücklich auf eigenes Risiko. Verlag, Autoren und Lektor können für etwaige Unfälle und Schäden jeder Art, die sich beim Besuch von beschriebenen Orten aus diesem Buch oder bei der Anreise dorthin ergeben, aus keinem Rechtsgrund Haftung übernehmen. Alle Anreiseangaben ohne Gewähr.

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©verlag rittberger+knapp

Edition WildUrb, Buchtitel: SCHÄTZE

ISBN: 978-3-902999-66-5,

1. Auflage 2025.e

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Autor: Helmar Matthias Bazinger; Medieninhaber: Rittberger+Knapp OG, Schrannenplatz 3/2, 2340 Mödling, Austria; [email protected], www.rittbergerknapp.com; Lektorat und Öffi-Anreise-Angaben: Loris Knoll BSc. (grüngrätzlwege.at); Für den Inhalt verantwortlich: Doris Rittberger

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Alle Rechte vorbehalten, auch das der auszugsweisen Wiedergabe in Print- oder Online-Medien. Kommentare und Fragen gerne an:

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KAPITEL1

MOSAIKE

GLANZ DER PIXEL

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PLACES

1. Abendmahl

2. Werden der Natur

3. Fünf Kontinente

4. Elisabethkapelle

5. Altlerchenfelder Pfarrkirche

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1. COVERVERSION

Leonardo in Wien, da Vinci, nicht DiCaprio, den gibt es wirklich, wenn auch nur als Kopie. Unseren Schatz entdecken wir im linken Seitenschiff der Minoritenkirche. Dort befindet sich eine Kopie des letzten Abendmahls von Leonardo da Vinci. Wer das Original von 1497 nicht kennt, welches sich in Mailand im Kloster Santa Maria delle Grazie befindet, ist vielleicht über die Größe von 9,18 mal 4,47 Metern erstaunt. Doch unsere Fassung kommt den Maßen seines Vorbilds recht nahe.

Napoleon ließ für die Sammlung im Louvre aus ganz Europa Kunst rauben. Für das große Wandgemälde gab er allerdings ein Duplikat in Auftrag. Das Original war auch zu diesem Zeitpunkt schon in einem traurigen Zustand. So fielen Jesus' Füße irgendwann einem Wanddurchbruch zum Opfer und die Farbe war am Abblättern. Man entschloss sich für ein Mosaik. 1805 machte sich der Künstler Giacomo Raffaelli daran, die Malerei mit den Mitteln des Mosaiks umzusetzen.

Das Werk ist also nicht wie das Original gemalt, sondern aus kleinsten Mosaiksteinen zusammengesetzt. Der große Vorteil ist, dass diese nicht verblassen und immer ihre Frische behalten. Was wir vor uns haben, ist also nicht eine bloße Reproduktion, sondern eine Übersetzung von Malerei in buntes Glas. Diese Umsetzung bedingt aber auch Unterschiede. Nicht jede Farbe der Malerei kann mit Mosaiksteinen nachgeahmt werden. Daher unterscheiden sich die Farben vom Original.

Wer die Arbeit mit dem Original vergleicht, bemerkt auch Unterschiede in der Innenarchitektur. Wo das Gemälde im Dunkel versinkt, setzte Giacomo Raffaelli Details, die erst durch die von ihm verwendeten winzigen Steinchen möglich wurden. Sie sind nur mit guten Augen oder einem Feldstecher zu sehen. Gerade in diesen Bereichen hat der Künstler eigenständige Lösungen gefunden und interpretierte das Werk der Hochrenaissance im Stil des Klassizismus.

Erst 1814 wurde Raffaelli mit der Herkulesaufgabe fertig. Da befand sich der Auftraggeber aber schon im ersten Exil auf Elba. Als einer der Gewinner der napoleonischen Kriege kauften die Habsburger das fertige Werk wohl günstig ein und brachten es nach Wien. Kaiser Ferdinand fand schließlich, dass das »l’Ultima Cena« in der Kirche der »Congregazione italiana«, der italienischen Gemeinde, am besten aufgehoben sei. Seit 1847 hängt es mit seinen unverändert strahlenden Farben an diesem Ort.

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ABENDMAHL

1010 Wien, Minoritenplatz 2A (Minoritenkirche)

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ÖFFENTLICHE ANREISE

Linie U3 › Herrengasse

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KIRCHENÖFFNUNGSZEITEN

08:00-19:00, Oktober-März 08:00-17:00

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2. WELT OHNE MENSCHEN

Angesichts von 360m2 Fläche dicht besetzt mit rund vier Millionen Mosaiksteinchen aus Glas ist allein schon für die Handwerksleistung Ehrfurcht geboten. Die Steine stammen aus Italien, welches immer noch ein Zentrum der Mosaikkunst darstellt. Einige der Paneele wurden nach Entwürfen, die man zuvor vergrößerte, in Spilimbergo gelegt und so nach Österreich transportiert, der Rest in mehrjähriger Arbeit in Wien bis 1991 fertiggestellt. Mosaike sind Bilder aus Steinpixeln, deren Auflösung durch die Größe der Steine bestimmt wird. Die Bahnsteige sind lang und die Mosaike hängen hoch und sind weit entfernt. Ab einer bestimmten Entfernung verschmilzt die Wahrnehmung sie von einer digitalen zu einer analogen Fläche und vermittelt dem Betrachter vom Bahnsteig aus den Eindruck von Malerei.

Der Künstler war Anton Lehmden, dessen Liebe der Landschaftsdarstellung galt und der stilistisch der Wiener Schule des Phantastischen Realismus angehörte. Aber es sind keine realen Landschaften, die er malte. Er orientierte sich bei seinen Kompositionen an den symbolträchtigen Landschaften der sogenannten »Donauschule« des 16. Jahrhunderts. Das Monumentalwerk ist eine Zusammenfassung und der Höhepunkt des künstlerischen Schaffens des Malers. »Das Werden der Natur« handelt von Erdzeitaltern, der Entwicklung vom Urknall bis hin zum Leben. Die Bilder sind von einer kindlichen Freude erfüllt, komplexe Zusammenhänge bildlich darzustellen. Haben wir nicht alle während der Schulzeit einmal einen Schnitt durch die Erde gemalt, vorbei an Dinosaurierskeletten bis hin zum heißen Kern? Und auch Planeten, die um die Sonne kreisen?

Weltentstehung, bevor die nächste U-Bahn kommt

Viel spannender als eine bloße naturgeschichtliche Leseart ist es, das Werk als eine Darstellung der Welt, so wie sie jetzt ist, zu deuten. Die Farbgebung, in der Blau und Grün dominieren, ist sehr kühl. Selbst der »Big Bang« auf der größten Tafel ist nur ein gelb-oranger Fleck, der seine Umgebung nicht aufzuwärmen scheint. Ist das das Ende oder der Anfang einer Eiszeit? Das Meer mit seinen vielen Fischen ist fast überbevölkert. Grüne Ebenen liegen hoch über Klippen aus geschichtetem Material, von der See aus schwer zu erreichen. Viel eher könnten das die Vögel tun, die über die Inseln fliegen. Auf den Wiesen kriechen nur wenige Amphibien. Sind die Inseln verlassen oder noch gar nicht besiedelt? Folgt in dieser Welt das Anthropozän erst noch, wie das neue geologische Zeitalter heißt, welches der Mensch formt? Oder ist es schon wieder vorbei? Denn für die Bilder wurde es schon vorübergehend dunkel, als man aus Energiespargründen 2022 die Beleuchtung abschaltete.

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WERDEN DER NATUR

U3-Station Volkstheater (oberhalb des ringseitigen Bahnsteigabschnitts)

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ÖFFNUNGSZEITEN

geöffnet zu den Betriebszeiten der Linie U3;

gültiger Fahrschein erforderlich

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In der Mitte der Doppeladler

3. MIT DEN AUGEN DES WEISSEN ÖSTERREICHS

Das Mosaik an der Adresse Kärntner Straße 16 ist ein Fragment eines historistischen Gebäudes aus dem Jahr 1898. Es zierte einst die Rückseite des Hotels »Meissl & Schadn«, das seinen Haupteingang am Neuen Markt auf der anderen Seite des Häuserblocks hatte. Nach einem Bombentreffer und einem Brand im Hotel gegen Ende des Zweiten Weltkriegs blieben zur Kärtner Straße hin nur mehr die untersten zwei Stockwerke übrig. Über dem zweiten Stock erhebt sich eine farblose Fassade aus der Nachkriegszeit, die die Pracht des darunter liegenden Mosaiks noch zusätzlich betont.

Der Künstler Eduard Veith, Mitglied des Künstlerhauses, entwarf für dieses Mosaik ein zeitgemäßes Bildprogramm. Üblicherweise wird als Thema »Die fünf Weltteile« genannt. Und tatsächlich werden beispielhaft Tiere und Menschen aus allen Erdteilen in diesem Zyklus zitiert. Entzückend, wie sich am rechten Rand ein Känguru ins Bild drängt. Links präsentiert ein muslimischer Afrikaner ein Dromedar mit Beißkorb. Auf einem weißen Pferd rechts hingegen trägt ein stolzer Reiter eine Fahne in Österreichs Farben. Und auch ganz zentral zwischen einer Frau mit rotem Mantel und einem Ritter in Prunkrüstung prangt ein Schild mit dem österreichischen Doppeladler. Die Gewänder und Rüstungen stammen dabei aus geschichtlich unterschiedlichen Epochen und inszenieren eine Art festlichen Umzug in historischen Kostümen.

Veith nimmt dabei die Perspektive eines weißen Europäers auf die Welt ein und setzt das Habsburgerreich in deren Mitte. Ganz hoch steht die Göttin der Weisheit Athene, die mit ihrer Eule und der Fackel der Aufklärung der Welt Vernunft bringt. Der französischen Marianne rechts mit ihrer phrygischen Mütze steht ein Germane mit Flügelhelm links gegenüber. Am unteren Rand finden sich neben Herrscherfiguren aus aller Welt in prächtigen Gewändern viel nackte Haut samt tätowiertem »Indianer«, aber vor allem auch exotisch verführerische und auch barbusige Frauen. Das opulente Werk beschwört vor allem eine prachtvolle Welt kolonialer Verfügbarkeiten, die schließlich der Erste Weltkrieg in Trümmer legte.

Im Speisesaal des alten Hotels hinter den Rundbogenfenstern hat 1916 dann der Sozialdemokrat Friedrich Adler den österreichischen Ministerpräsidenten und Kriegsbefürworter Karl Stürgkh erschossen, um das Schlachten zu beenden.

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5 KONTINENTE

1010 Wien, Kärntner Straße 16 (ehemaliges Hotel Meissl

& Schadn)

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ÖFFENTLICHE ANREISE

Linien U1, U3 › Stephansplatz (Ausgang Kärntner Straße)

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ÖFFNUNGSZEITEN

jederzeit zugänglich

Ein »edler Wilder« über der Kärntner Straße

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4. SISI-KULT

Wer die Donau über die Reichsbrücke quert, kennt die massive Franz-von-Assisi-Kirche, auch Mexikokirche genannt, mit ihren roten Dächern, die sich um einen raketenförmigen Mittelturm gruppieren. Die wuchtige rheinische Neoromanik lässt nicht vermuten, dass sich in ihrem Inneren ein Kleinod des Jugendstils verbirgt.

Nachdem im Jahr des Baubeginns der Kirche 1898 Kaiserin Sisi ermordet wurde, beschloss man ihr im linken Querschiff eine Kapelle zu widmen. Zum romanischen Stil der Kirche passend, entwarf man dafür eine neue Version der alten achteckigen Pfalzkapelle Karls des Großen in Aachen. Die Architekten waren zu Anfang Victor Luntz und später August Kirstein. Sisi war die erste Patronin des Roten Kreuzes, was man auch am Kreuz im Wappen des Doppeladlers über dem Kapelleneingang sieht.

Die Kaiserin-Elisabeth-Gedächtniskapelle wurde ausschließlich durch eine Spendenaktion des Roten Kreuzes finanziert. Diese war so einträglich, dass kostbare Materialien verwendet werden konnten. Marmorintarsien unterschiedlicher Farben bedecken den Boden und schmücken streifenförmig die Wände. Selbst die Sitzbänke tragen Intarsien. Farbe überall, auch auf den Altarfiguren. Gold und Grün und Blau und Weiß, die Farben des Frühlings.

Die Kuppel ist durch den Künstler Karl Ederer ganz als Mosaik ausgeführt. Da treten Engel in würdevoller Pose aus einem Goldgrund, der ein übernatürliches Licht auszustrahlen scheint. Mit ihren lockigen Kurzhaarfrisuren könnten sie Eleven einer Modeklasse von 1907 sein, dem Jahr der Fertigstellung der Kapelle. Sie halten mit stillem Ernst Lorbeerkränze vor sich, Symbole des Sieges von Jesus über den Tod. Und diese Kränze sind selbst als gestaltendes Element in die Gesamtkonzeption eingefügt.