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Das große Geheimnis des Schlossöffnens ist, dass es leicht ist. Jeder kann lernen, wie man Schlösser öffnet. Die Theorie des Schlossöffnens ist die Theorie des Verwertens mechanischer Defekte. Es gibt einige Grundanschauungen und Definitionen, aber der Hauptteil des Materials besteht aus Tricks für die Öffnung von Schlössern mit besonderen Defekten oder Eigenschaften. Der Aufbau dieses Handbuches reflektiert diese Struktur. Die ersten wenigen Kapitel präsentieren das Vokabular und die Grund-Information über Schlösser und Schloßöffnung. Es gibt keinen Weg das Schlossöffnen zu lernen, ohne ständiges üben und praktizieren. So präsentiert ein Kapitel eine Sammlung von sorgfältig gewählten Übungen die Ihnen helfen werden, die Fähigkeiten des Schlossöffnens zu erlernen. Das Handbuch endet mit einem Katalog der mechanischen Eigenschaften und Defekten, die in Schlössern gefunden wurden und den erkannten Techniken die Sie beim Üben verwerten und anerkennen werden. Der erste Anhang beschreibt, wie man Werkzeuge für das Schlossöffnen herstellt. Der zweite Anhang präsentiert einige der Rechtsfragen beim legalen Schlossöffnen.
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Seitenzahl: 56
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Kapitel 1: Es ist einfach!
Kapitel 2: Wie ein Schlüssel ein Schloss öffnet
Kapitel 3: Das Ebenenmodell
Kapitel 4: Grundtechniken des Schlossöffnens & Der Bindungs-Defekt
Kapitel 5: Das Stift-Säulen-Modell
Kapitel 6: Grundtechnik Harken
Kapitel 7: Fortgeschrittenes Schlossöffnen
7.1 Mechanische Fähigkeiten
7.2 Zen und die Kunst des Schlossöffnens
7.3 Analytisches Denken
Kapitel 8: Übungen
8.1 Übung 1: Springen des Öffnungswerkzeugs
8.2 Übung 2: Der nötige Druck zum Schlossöffnen
8.3 Übung 3: Das nötige Drehmoment
8.4 Übung 4: Identifizieren von gesetzten Stiften
8.5 Übung 5: Projektionen
Kapitel 9: Erkennen und Verwerten der Persönlichkeitszüge eines Schlosses
9.1 Welche Richtung benutze ich zum Drehen
9.2 Wie weit man Dreht
9.3 Schwerkraft
9.4 Nicht gesetzte Stifte
9.5 Elastische Deformation
9.6 Loser Schlosskern
9.7 Der Stift-Durchmesser
9.8 Abgeschrägte Löcher und Abgerundete Stifte
9.9 Pilzkopfstifte
9.10 Generalschlüssel
9.11 Gehäuse- oder Trennstift tritt in den Schlüsselkanal ein
9.12 Schlossöffnen durch Vibration
9.13 Scheibenzuhaltungsschlösser
Kapitel 10: Schlussbemerkungen
Anhang A: Werkzeuge
Anhang B Rechtsfragen
Das große Geheimnis des Schlossöffnens ist, dass es leicht ist. Jeder kann lernen, wie man Schlösser öffnet. Die Theorie des Schlossöffnens ist die Theorie des Verwertens mechanischer Defekte. Es gibt einige Grundanschauungen und Definitionen, aber der Hauptteil des Materials besteht aus Tricks für die Öffnung von Schlössern mit besonderen Defekten oder Eigenschaften.
Der Aufbau dieses Handbuches reflektiert diese Struktur.
Die ersten wenigen Kapitel präsentieren das Vokabular und die Grund-Information über Schlösser und Schloßöffnung. Es gibt keinen Weg das Schlossöffnen zu lernen, ohne ständiges üben und praktizieren. So präsentiert ein Kapitel eine Sammlung von sorgfältig gewählten Übungen die Ihnen helfen werden, die Fähigkeiten des Schlossöffnens zu erlernen.
Das Handbuch endet mit einem Katalog der mechanischen Eigenschaften und Defekten, die in Schlössern gefunden wurden und den erkannten Techniken die Sie beim Üben verwerten und anerkennen werden. Der erste Anhang beschreibt, wie man Werkzeuge für das Schlossöffnen herstellt. Der zweite Anhang präsentiert einige der Rechtsfragen beim legalen Schlossöffnen.
Die Übungen sind wichtig. Üben ist der einzige Weg, wie man lernt, die Defekte in einem Schloss zu erkennen und wie man sie verwerten kann. Das bedeutet, es ist genauso wichtig immer mit dem gleichen Schloss zu üben wie an vielen verschiedenen Schlössern.
Jeder kann lernen, wie man Schreibtisch- und Aktenschrank-Schlösser öffnet, aber die meisten Schlösser unter dreißig Sekunden zu öffnen, ist eine Fähigkeit die Praxis erfordert.
Bevor wir in die Details des Öffnens von Schlössern gehen ist es Wichtig aufzuzeigen, dass das "harken und tasten" nur ein Weg ist, ein Schloss zu umgehen. Außerdem verursacht es weniger Schaden als rohe Krafttechniken. In der Tat, mag es leichter sein, den Riegel-Mechanismus zu umgehen, als das Schloss zu umgehen. Es mag auch leichter sein, einen anderen Teil der Tür zu umgehen oder die Tür sogar völlig zu meiden.
Denk immer daran: Es gibt immer einen anderen, oftmals besseren Weg.
Dieses Kapitel veranschaulicht die Grund-Arbeitsweisen von Stift-Zuhaltungs-Schlössern, und das Vokabular, das in dem Rest dieses Handbuches benutzt wird. Die Ausdrücke die Schlösser und Schloss-Teile beschreiben wechseln von Hersteller zu Hersteller und auch von Stadt zu Stadt. Das Bild 2.1 soll Ihnen das Vokabular veranschaulichen.
Das Wissen, wie ein Schloss funktioniert wenn es von einem Schlüssel geöffnet wird, ist nur ein Teil den Sie verstehen müssen. Sie müssen auch wissen, wie ein Schloss beim Aufsperren mit Sperrwerkzeug reagiert.
Kapitel 3 und 5 erklären anhand von Modellen wie das Schloss beim Aufsperren mit Sperrwerkzeugen reagiert.
Das Bild 2.1 erklärt die Einzelteile eines Schlosses. Der Schlüssel wird in den Schlüsselkanal des Schlosskernes eingeführt. Die Vorsprünge auf der einen Seite des Schlüssels werden Einschnitt genannt.
Die Einschnitte beschränken den Satz von Schlüsseln, die in den Schlosskern eingeführt werden können.
Der Schlosskern ist ein Zylinder der rotieren kann, wenn der richtige Schlüssel völlig eingeführt ist. Der nicht-rotierende Teil des Schlosses wird Schlossgehäuse genannt. Der erste Stift der durch den Schlüssel berührt wird wird Stift eins genannt. Die restlichen Stifte werden in Richtung des Schlossendes weiter nummeriert.
Der richtige Schlüssel hebt jeden Stift soweit, bis die Lücke zwischen dem Kernstift und dem Gehäusestift die Scherlinie erreicht hat. Wenn alle Stifte in dieser Position sind, kann der Schlosskern rotieren und das Schloss kann geöffnet werden. Ein falscher Schlüssel wird einige der Stifte so auslassen, dass sie die Scherlinie zwischen Schlossgehäuse und Schlosskern blockieren, genau diese Stifte werden den Schlosskern am Rotieren hindern.
Bild 2.1: Arbeitsweisen von Stiftzuhaltungsschlössern
Um gut im öffnen von Schlössern zu werden, werden Sie ein genaues Verständnis dafür brauchen, wie Schlösser arbeiten, und was geschieht wenn sie geöffnet werden. Dieses Handbuch verwendet zwei Modelle, um Ihnen das Verhalten von Schlössern näher zu bringen. Dieses Kapitel präsentiert ein Modell das die Wechselwirkungen zwischen den Stift-Positionen hervorhebt.
Kapitel 4 verwendet dieses Modell, um zu erklären, wie das Schlossöffnen funktioniert. Kapitel 9 wird auf diesem Modell aufbauen, um komplizierte mechanische Defekte zu erklären.
Das "Ebenen" Modell eines Schlosses wird in Bild 3.1 gezeigt. Dieses ist nicht der Querschnitt eines wirklichen Schlosses. Es ist ein Querschnitt von einer sehr einfachen Schlossart. Der Zweck dieses Schlosses soll zwei Metallplatten vom übereinander gleiten abhalten, es sei denn, das der richtige Schlüssel gegenwärtig ist.
Das Schloss wird so gebaut, das die beiden Platten übereinander liegend gebohrt werden und die Bohrlöcher durch beide hindurchgehen. Das Bild zeigt ein zwei Loch- Schloss.
Zwei Stifte werden in jedes Loch so platziert, dass die Lücke zwischen den Stiften nicht mit der Lücke zwischen den Platten übereinstimmen. Der untere Stift wird Kernstift genannt, weil er im Schlosskern vom Schlüssel berührt wird. Der obere Stift im Schlossgehäuse wird Gehäusestift genannt.
Ein Vorsprung auf der Unterseite des unteren Tellers verhindert dass die Stifte herausfallen, und eine Feder in der oberen Platte drückt auf den Gehäusestift.
Bild 3.1 : Ebenenmodell eines Schlosses
Falls der Schlüssel abwesend ist, können die Platten nicht übereinander gleiten, weil der Gehäusestift durch beide Platten geht. Der richtige Schlüssel hebt die Stiftpaare (Gehäusestift und Kernstift) genau soweit, das der Zwischenraum zwischen dem Gehäusestift und dem Kernstift genau an der Stelle positioniert ist wo sich die Schehrlinie zwischen Schlossgehäuse und Schlosskern befindet.
Schauen Sie auf Bild 3.2. Hier hebt der Schlüssel die Kernstifte mit ihrer Oberkante soweit hoch, dass sie die Schehrlinie erreichen. In dieser Stiftstellung, können die Platten übereinander gleiten.
Bild 3.2 : (a) Der Ebenenschlüssel hebt den Stift
Bild 3.3 illustriert ein wichtiges Merkmal der meisten Schlösser. Es gibt immer eine Bewegungsmöglichkeit. Das heißt, das alle Teile welche übereinander gleiten durch eine Lücke getrennt werden müssen.
