Schrot&Korn Kochbuch - Schrot&Korn - E-Book

Schrot&Korn Kochbuch E-Book

Schrot & Korn

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Beschreibung

Brunnenkresse, Spinat, Löwenzahn im Frühling. Paprika, Artischocken, Tomaten im Sommer. Schwarzwurzeln, Rüben und Rosenkohl im Herbst. Grünkohl und Co. im Winter. Alles am besten zu seiner Zeit – so ist Genuss garantiert. Sie möchten aus saisonalen und möglichst regionalen Produkten etwas Leckeres kochen? Wunderbar – genießen Sie Rote-Bete-Apfelsuppe, Erdbeer-Spinat-Salat, Kürbistarte oder Klassiker wie Linsen und Spätzle. Alle Gerichte sind saisonal sortiert und vegetarisch oder vegan. Ob Suppen, Salate, deftige Hauptspeisen oder köstliche Desserts – rund 80 Rezepte schmecken der ganzen Familie.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 101

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhaltsverzeichnis

Cover

Titel

Schrot&Korn und seine Rezepte

Rezepte für alle

Vegetarisch und vegan

Das brauchen Sie

Frühling

Sobald die Obstbäume blühen, folgt früher oder später auch das erste Frühlingsgemüse. Es wächst noch nicht viel, aber das, was jetzt kommt, hat viel Charakter: Rhabarber, Spargel und später dann die ersten Erdbeeren. Auch besonders zarter Frühlingsspinat, der sich gut für Salate eignet, ist mit von der Partie und ebenso Wildkräuter wie Bärlauch, Brennnesseln, Löwenzahn oder Giersch.

SUPPEN

SALATE

HAUPTGERICHTE

DESSERTS & KUCHEN

Sommer

Der Sommer schmeckt nach Ratatouille und Provence. Sonnengereifte Paprika und Tomaten sowie junge Zucchini gibt es nun in Hülle und Fülle. Und die Saison für grüne Bohnen beginnt endlich! Auch Karotten, Kohlrabi und Fenchel kann man nun genießen. Und natürlich ist Sommerzeit Beerenzeit: Heidelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren wachsen alle in unseren Breitengeraden.

SUPPEN

SALATE

HAUPTGERICHTE

DESSERTS & KUCHEN

Herbst

Im Herbst schöpfen wir aus dem Vollen und feiern Erntedank. So viel wie jetzt reif ist, kann man gar nicht auf einmal essen. Zum Glück können die meisten Gemüse- und Obstsorten gut eingelagert werden, sodass wir gut über den Winter kommen mit Kartoffeln, Zwiebeln, Sellerie, Rote Bete, Kürbis sowie Äpfeln und Birnen. Nun gibt es auch frische Waldpilze, Lauch, Zwetschgen und natürlich Weintrauben.

SUPPEN

SALATE

HAUPTGERICHTE

DESSERTS & KUCHEN

Winter

Im Winter wird’s deftig mit der ganzen Palette von Kohlgewächsen – Weißkohl, Spitzkohl, Rotkohl, Rosenkohl, Wirsing und Grünkohl. Grünkohl oder auch „Kale“ schmeckt besonders gut, wenn er einmal den Frost zu spüren bekommen hat. Auch Schwarzwurzeln haben jetzt Saison. Frisches Obst kommt nun aus dem Mittelmeerraum, wie beispielsweise Winterorangen und Mandarinen.

SUPPEN

SALATE

HAUPTGERICHTE

DESSERTS & KUCHEN

Fotografen und Rezeptautoren

Impressum

Schrot&Korn und seine Rezepte

„Das schmeckt … interessant!“ Zugegeben: Die ersten Versuche mit Miso und Tofu in unserer Verlagsküche waren keine kulinarischen Highlights. Vollwert und Makrobiotik waren das heutige Vegan und auch wir haben uns manchmal, in den Anfangszeiten, daran die Zähne ausgebissen.

Doch Interesse an Neuem und Spaß am Ausprobieren führten schnell zu einer großen Auswahl an Rezepten und neuen Möglichkeiten. So kamen Körner und Hülsenfrüchte auf den Tisch, Grünkern und Emmer wurden wieder entdeckt. Schätze aus anderen Erdteilen wie Amaranth, Agavendicksaft und Gojibeeren haben unseren Speiseplan bereichert. Unsere große Sammlung vegetarischer Rezepte war für viele am Anfang sehr ungewohnt.

Heute, nach mehr als 30 Jahren, erreicht das Bio-Magazin Schrot&Korn jeden Monat zwei Millionen Leser. Sie schätzen einen Blick über den Tellerrand und lassen sich begeistern für Lebensmittel, die ihren Namen verdienen.

Schrot&Korn will Interesse daran wecken, wo und wie Lebensmittel produziert werden. Trends beobachten wir und setzen sie manchmal auch: So waren z. B. Beluga-Linsen nach kurzer Zeit in den meisten Bio-Läden ausverkauft, als sie in Schrot&Korn vorgestellt wurden. Die Rezepte im Magazin kommen inzwischen von Kochbuch-Autoren, Sterneköchen, Foodbloggern. Sie machen neue und alte Ernährungstrends jeden Monat zum geschmacklichen Erlebnis. Und wir tun das, was wir am besten können: Recherchieren, Ausprobieren und wenn wir sicher sind „Das schmeckt lecker!“, dann lesen Sie es in der nächsten Schrot&Korn.

Schöner und handlicher als die Rezepte jeden Monat aus dem Magazin auszuschneiden ist es, sie in einem Buch zu haben. Deshalb haben wir diese Sammlung an Lieblingsrezepten für Sie zusammengestellt. So sind sie immer griffbereit im Küchenregal und warten nur darauf, ausprobiert zu werden.

Ich wünsche Ihnen schöne Stunden beim Kochen und Genießen.

Sabine Kauffmann – Geschäftsführerin bio verlag –

Rezepte für alle

Es wird Sie nicht überraschen: Wir lieben Essen! Mal raffiniert, mal wie Omas Küche, mal Ferner Osten, mal einfach für jeden Tag und noch viel mehr. Immer vegetarisch, immer bio.

Seit über 30 Jahren stellen wir mit Leidenschaft in unserem Magazin Schrot&Korn Rezepte zusammen. Doch Schrot&Korn ist mehr: Als größtes Bio-Magazin Deutschlands schreiben wir für unsere mehr als zwei Millionen Leser über Themen wie gesunde Ernährung, ökologische Landwirtschaft, fairen Handel und Nachhaltigkeit.

Woher wir kommen

Die Leidenschaft liegt in unseren Wurzeln. 1978, als Start-Up-Gründer noch Idealisten oder Spinner hießen, zogen Sabine, Ronald und ihre Mitstreiter mit Kind und Kegel, Bürotischen und Schreibmaschinen in das Mehrfamilienhaus im südhessischen Schaafheim ein. Sie besaßen fast nichts weiter als eine Mission: Sie wollten die Welt ein bisschen besser machen. Dazu gründeten sie einen Verlag. Durch ihre Bücher und Zeitschriften sollten Menschen für eine nachhaltige Lebensweise und eine gesunde, ursprüngliche Ernährung begeistert werden. Es war die Zeit, in der die industrielle Landwirtschaft ihre ersten Schatten warf.

Wie die Verlagsgründer machten sich in den 1970er- und 1980er-Jahren viele auf den Weg. Vom niedersächsischen Buxtehude bis zum 3000-Seelen-Ort im Allgäu stürzten sich Menschen mutig in ein neues Leben. Viele setzten für ihre Idee alles auf eine Karte, kauften sich zusammen mit anderen einen alten Bauernhof oder einen klapprigen VW-Bus und wurden so über Nacht zu Bio-Bauern, Naturkosthändlern oder Produzenten. Ihnen gemeinsam war der Wunsch, Lebensmittel umweltfreundlicher herzustellen, als es üblich war. Die Zeit war kritisch und politisch. Damals wurde der Grundstein für das Bio von heute gelegt: Das, was in den 1980er-Jahren gelebt wurde, floss später in die erste Bio-Gesetzgebung mit ein.

Inzwischen ist die aufregende Gründerzeit der Bio-Branche vorbei. Waren es 1972 gerade mal eine Handvoll Bio-Läden hierzulande, gibt es mittlerweile Tausende alleine in Deutschland. Die Nachfrage nach ökologischen Produkten ist riesig. Darüber freuen wir uns sehr, denn seit 30 Jahren begleitet Schrot&Korn diese Bewegung, die sich im Laufe der Zeit zum Mainstream entwickelt hat. Früher wie heute möchten wir durch unsere Themen Menschen für eine nachhaltige Lebensweise begeistern.

Bis eine Schrot&Korn in Druck geht wird viel diskutiert – und gelacht.

Wie wir leben …

Ob nachhaltiger Konsum, die Liebe zur Umwelt oder soziales Engagement – das, worüber wir schreiben, leben wir auch. Sicherlich geht immer noch ein bisschen mehr, aber der Wille zur Veränderung begleitet uns noch immer.

Von Anfang an wird Schrot&Korn auf Recyclingpapier gedruckt. Wo durch die Produktion unserer Zeitschriften CO2-Emissionen entstehen, werden sie mit Klimazertifikaten ausgeglichen. Auf unserem Dach gibt es eine Fotovoltaikanlage und der komplette Verlag läuft mit Öko-Strom. Auch beim Konsum denken wir an die Umwelt: ob Putzlappen, Kugelschreiber oder Toilettenpapier – wir entscheiden uns fast immer für die Öko-Variante.

Seit einigen Jahren gehören fünf Bienenvölker zur Belegschaft unseres Verlages. Und die summenden Kollegen fühlen sich sichtlich wohl. Kein Wunder, bietet unser Gelände doch auch alles, was Bienen besonders gut schmeckt: Krokusse, Obstblüten, Akazien und Linden. Als Dankeschön produzieren sie leckersten Verlagshonig – regional und frei von Pestiziden oder Gentechnik. Damit sind die Bienen die besten Botschafter für unsere langjährige Kampagne gegen Gentechnik „Genfood? Nein danke!“.

Jeden zweiten Monat treffen sich alle Verlagsmitarbeiter. Dann stehen wichtige Themen und Entscheidungen auf der Tagesordnung.

Fünf Bienenvölker gehören zu unserer Belegschaft. Und viele Tiere – unserem Öko-Garten sei Dank.

Rund um unser Verlagsgebäude wächst und gedeiht ein richtiger Öko-Garten – mit Nistkästen für Meisen und Mauersteinkörben, in denen sich Zauneidechsen wohlfühlen. Und unser kleiner Teich gefällt ganz besonders Fröschen und Enten, die uns regelmäßig besuchen.

Was uns außerdem am Herzen liegt, ist unsere Stiftung Natur. Mensch. Kultur, die ökologische Projekte weltweit und lokal unterstützt. Seit 2009 sind wir Teil der bundesweiten Initiative „BioBrotBox“, die Schulanfängern ein gutes, ökologisches Frühstück schenkt. Schon mehrmals wurden wir für unsere Familienfreundlichkeit ausgezeichnet. Kein Wunder also, dass bei uns mehr Frauen als Männer arbeiten. Obwohl sich das gerade wandelt …

Doch egal, ob Mann oder Frau, alle haben das gleiche Mitbestimmungsrecht, das komplett bei den Mitarbeitern liegt. Seit einigen Jahren liegt der Verlag in Mitarbeiterhand. Das bedeutet, dass die wichtigen Entscheidungen durch die Mitarbeiter getroffen werden. Dazu werden alle ausführlich von der Geschäftsführung (übrigens die Sabine von 1978) informiert und können so gemeinsam per Abstimmung entscheiden. Für viele Unternehmer ist dies vielleicht ein Schreckensszenario, für uns gelebte Tradition. Sind die Gründer doch einst angetreten, um auf Augenhöhe und respektvoll miteinander zu arbeiten.

Alle packen an: Auch ein Öko-Garten braucht Pflege.

Das Motto von 1978 gilt noch heute: Gemeinsam ökologisch handeln!

… was wir lieben

Wenn es nach uns ginge, stünde Schlemmen auf unserer Tagesordnung. Deshalb heißen alle Verlagsmitarbeiter auch jeden Monat die neueste Ausgabe von Schrot&Korn mit einem kleinen Imbiss willkommen. Auf den Tisch kommen dabei nur Schrot&Korn-Rezepte und werden mit genüsslichen „Mmmh!“- und „Lecker“-Bekundungen belohnt. Weil dieses monatliche Ereignis für unseren Appetit natürlich viel zu selten ist, wurde das Dienstagsessen eingeführt. Einmal in der Woche essen wir miteinander zu Mittag. Natürlich alles bio, vegetarisch und vegan. Ab 12 Uhr zieht dann ein feiner Essensgeruch durch den Verlag und lockt eine Schar von hungrigen Kollegen vom Bildschirm hinunter in unsere Caféteria.

Und irgendwer hat im Verlag immer Geburtstag, ist Vater oder Mutter geworden oder hat am Wochenende ein Schrot&Korn-Rezept ausprobiert oder einfach mal so einen veganen Kuchen gebacken. Denn Selbstgemachtes lieben wir alle. Und Vitamine bekommen wir durch das Obst aus unserer Bio-Kiste, aus der jeder Mitarbeiter naschen darf. All das zeigt, was uns beim Essen wichtig ist: Gesunde und frische Lebensmittel, ökologisch und saisonal.

Das wünschen wir uns

Dass Sie ganz viele Lieblingsrezepte finden! Blättern Sie los, entdecken Sie Neues oder Altgeliebtes. In unserem Kochbuch haben wir das Beste aus 30 Jahren Schrot&Korn zusammengestellt.

Wir sind immer sehr dankbar für Feedback. Wenn Sie also Fragen zu den einzelnen Rezepten oder Verbesserungsvorschläge haben, können Sie diese gerne auf unserer Internetseite www.schrotundkorn.de loswerden.

Schrot&Korn-Redakteurinnen suchen die besten Rezepte aus.

Und wenn Sie nicht genug von unseren Leckereien bekommen können, holen Sie sich einfach jeden Monat die neueste Ausgabe unseres Bio-Magazins in Ihrem Naturkostladen um die Ecke. Und Schrot&Korn gibt es auch im Abo. So bekommen Sie regelmäßig Infos rund um Bio und viele leckere Rezepte – für das tägliche „Mmmhh“-Gefühl.

Vegetarisch und vegan

Schrot&Korn steht für vegetarische Rezepte – und das schon von Anfang an, also seit über 30 Jahren. Der Zeitgeist damals war „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“, vegetarische Rezepte gab es kaum.

Mit unserer Entscheidung für vegetarische Rezepte stellen wir uns aber nicht gegen Fleisch generell, sondern gegen den übermäßigen Verzehr. Die konventionelle Massentierhaltung, die in der Regel daraus resultiert, finden wir äußerst problematisch. Sei es wegen der Art, wie die Tiere gehalten werden, oder wegen der Umweltprobleme, die der extreme Soja-Anbau für Futtermittel mit sich bringt. Wir möchten Alternativen aufzeigen und Lust darauf machen, öfter mal auf Fleisch zu verzichten. Auch, weil es gesünder ist. Wenn es Fleisch sein soll, dann natürlich aus ökologischer Tierhaltung.

Unser Motto: Weniger Fleisch, aber dafür hochwertig.

Heute sind vegetarische Rezepte eine Selbstverständlichkeit. Immer mehr Menschen ernähren sich sogar vegan. Sie verzichten nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern auch auf Milch, Käse, Honig und Eier. Eine Entwicklung, die wir auch mit Schrot&Korn begleiten. Im Rezeptteil finden Sie deshalb auch viele vegane Leckereien zum Nachkochen.

INFOS ZU DEN REZEPTEN

Alle Rezepte in diesem Buch sind entweder vegetarisch oder vegan und entsprechend der Jahreszeiten sortiert, beginnend mit dem Frühling. Vorn stehen jeweils die Suppen, dann kommen Salate, kalte Gerichte, anschließend folgen die Hauptgerichte und zuletzt die Desserts und Kuchen.

Hauptsache saisonal

Die gesamte bunte Vielfalt von Obst und Gemüse kann man am allerbesten genießen, wenn Sie Früchte, Knollen und Grünzeug auf dem Höhepunkt seiner Reife essen. Die Generationen vor uns haben sich alle nach diesem Prinzip ernährt, weil der Transport schlichtweg viel zu teuer und aufwändig war – geerntet wurde innerhalb der Saison, und das, was man nicht auf einmal aufessen konnte, wurde in irgendeiner Art und Weise konserviert: milchsauer vergoren, getrocknet, eingekocht etc. Auf die heutige Zeit übertragen, würde dies bedeuten, im Winter auf Tomaten zu verzichten oder auf Dosen-Tomaten auszuweichen.

Heimische, knackig-frische Buschbohnen im Juli sind ein Gedicht. Und je weiter das Jahr voranschreitet, werden aus feinen Böhnchen irgendwann holzige, trockene Bohnenstängel, und man merkt: Die Zeit ist vorbei. Früher Rhabarber stammt in der Regel aus dem Treibhaus und das schmeckt man: Treibhaus-Rhabarber hat nicht so ein intensives Aroma wie Freilandware, die etwa ab April bei uns zu haben ist.

Gemüse schmeckt am besten, wenn es Saison hat.