Schwarzes Rosenblut - Natascha K - E-Book

Schwarzes Rosenblut E-Book

Natascha K

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Beschreibung

Schwarzes Rosenblut ist eine intensive Dark-Romance-Geschichte, die Romantik nicht als Rettung, sondern als bewusste Entscheidung erzählt. Im Zentrum stehen Stefanie und Christian, zwei Menschen, die sich in Eckernförde begegnen – einer Stadt, in der Nähe öffentlich wird und Schweigen keine Option ist. Zwischen Machtstrukturen, gesellschaftlichem Druck und persönlicher Verantwortung müssen sie lernen, dass Liebe nicht darin besteht, Dunkelheit zu vermeiden, sondern sie gemeinsam auszuhalten. Der Roman verbindet romantische Nähe mit psychologischer Tiefe und zeigt toxische Dynamiken ohne sie zu verherrlichen. Statt eskalierender Gewalt stehen innere Konflikte, Loyalität und der Mut zum Bleiben im Mittelpunkt. Eine leise, erwachsene Dark Romance mit romantischem, versöhnlichem Schluss. Achtung: Der Autor verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 104

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Schwarzes Rosenblut

Untertitel:

Eine Dark-Romance in Eckernförde über Verlangen, Loyalität und ein Familiengeheimnis, das tötet

Vorwort

Manche Orte wirken harmlos, bis man stehen bleibt und genauer hinsieht. Eckernförde ist so ein Ort. Tagsüber glitzert das Wasser, Menschen schlendern über die Promenade, und in den Straßen der Altstadt klingt alles nach Urlaub. Doch gerade dort, wo alle sich sicher fühlen, können Geheimnisse besonders lange wachsen. Dieses Buch erzählt von drei jungen Erwachsenen, die glauben, ihr Leben zu kennen, bis eine Tür aufgeht, die längst verschlossen sein sollte. Es ist eine Geschichte über Nähe, die wärmt, und Nähe, die fesselt. Über Blicke, die trösten, und Blicke, die besitzen wollen. Und darüber, wie schwer es ist, zu unterscheiden, ob man geliebt wird oder nur gebraucht.

Trigger Warnung / Wichtiger Lesehinweis

Dieses Buch ist eine Dark-Romance-Geschichte mit sehr starkem psychologischem, emotionalem und strukturell bedrohlichem Schwerpunkt. Es enthält Inhalte, die verstörend, retraumatisierend oder seelisch stark belastend wirken können. Dazu gehören unter anderem toxische Beziehungsdynamiken, emotionale Abhängigkeit, Machtmissbrauch innerhalb von Familienstrukturen, Manipulation durch Nähe und Loyalität, Kontrollverhalten, psychischer Druck, Angst, Schuld, moralische Zwangslagen sowie die Darstellung eines familiären Systems, in dem Menschen benutzt, ersetzt oder zum Schweigen gebracht werden. Die Geschichte thematisiert außerdem das Verschwinden von Personen, existenzielle Bedrohung, institutionelle Einflussnahme, emotionale Erpressung und Situationen, in denen Schutz und Besitz nicht mehr zu unterscheiden sind.

Ich schreibe diese Trigger Warnung ganz bewusst und ausdrücklich. Ich möchte nicht, dass dieses Buch von kleinen Jungen oder kleinen Mädchen gelesen wird. Ebenso möchte ich nicht, dass psychisch kranke, seelisch instabile oder akut belastete Menschen diese Geschichte lesen. Ich will nicht, dass jemand durch meine Bücher einen Knacks in der Seele bekommt. Ich will nicht, dass sich jemand durch die dargestellten Machtstrukturen, emotionalen Abgründe oder Loyalitätszwänge innerlich verliert oder sich im schlimmsten Fall selbst etwas antut.

Ich übernehme mit dieser Warnung Verantwortung. Worte wirken. Geschichten wirken. Gerade Geschichten, in denen Nähe zur Falle wird, Familienloyalität zur Waffe und Schweigen über Leben und Verschwinden entscheidet, können sehr stark nachwirken. Deshalb soll dieses Buch nicht von Minderjährigen oder besonders schutzbedürftigen Personen gelesen werden. So wie man keine Zigaretten an zwölfjährige Kinder verkauft, sollen auch diese Inhalte nicht ungeschützt oder unreflektiert konsumiert werden.

Dieses Buch ist keine romantische Verklärung von Macht, Kontrolle oder familiärer Loyalität um jeden Preis. Es ist keine Anleitung für Beziehungen und keine Rechtfertigung für Manipulation, Besitzansprüche oder emotionale Erpressung. Die dargestellten Dynamiken werden nicht verherrlicht, sondern bewusst kritisch, düster und mit ihren zerstörerischen Konsequenzen gezeigt. Nähe wird nicht als Rettung dargestellt, sondern als etwas, das gefährlich werden kann, wenn Macht, Angst und Schweigen den Ton angeben.

Bitte lesen Sie dieses Buch nur, wenn Sie volljährig sind, sich psychisch stabil fühlen und wissen, dass Sie mit intensiven, düsteren und psychologisch belastenden Themen umgehen können. Wenn Sie unsicher sind, ob diese Inhalte für Sie geeignet sind, lesen Sie dieses Buch bitte nicht.

Ihre seelische Gesundheit ist wichtiger als jede Geschichte.

Haftungsausschluss

Dieses Buch ist ein fiktionales Werk. Alle Ereignisse, Dialoge und Figuren sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit realen Personen wären zufällig. Reale Ortsnamen, Straßen und Sehenswürdigkeiten dienen ausschließlich der atmosphärischen Verortung. Dieses Buch wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und anschließend redaktionell bearbeitet. Es ersetzt keine rechtliche, medizinische oder psychologische Beratung. Themen wie Macht, Kontrolle, Angst und toxische Dynamiken werden literarisch dargestellt und können belastend sein.

Imprint:

V. i. S. d. P.: Marcus Petersen-Clausen, Ginsterweg 7, 30900 Mellendorf/Wedemark (DE) - Tel.: 491796162178

Dieses Dokument ist lizenziert unter dem Urheberrecht!

(c) 2025 Marcus Petersen-Clausen

(c) 2025 Köche-Nord.de

Achtung: Der Autor verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)!

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 – Salz in der Luft, Rosen im Schatten

Kapitel 2 – Das Haus, das nicht existiert

Kapitel 3 – Der Name, den man nicht sagt

Kapitel 4 – Glocken über dem Wasser

Kapitel 5 – Nähe, die brennt

Kapitel 6 – Schutz ist eine Form von Besitz

Kapitel 7 – Die Frau, die nicht gehorcht

Kapitel 8 – Licht, das nichts erlöst

Kapitel 9 – Die falsche Rolle

Kapitel 10 – Die Entscheidung, die bleibt

Kapitel 11 – Salz auf der Haut

Kapitel 12 – Die Brücke, die nicht trägt

Kapitel 12 – Die Brücke, die nicht trägt

Kapitel 13 – Das, was zurückkehrt

Kapitel 14 – Öffentlichkeit ist eine Waffe

Kapitel 15 – Der Fehler, der bleibt

Kapitel 16 – Der Raum ohne Türen

Kapitel 17 – Beweise sind keine Rettung

Kapitel 18 – Der Preis der Sichtbarkeit

Kapitel 19 – Wenn Schweigen laut wird

Kapitel 20 – Der Bruch

Kapitel 21 – Was bleibt, wenn es still wird

Kapitel 22 – Glocken im Morgenlicht

Kapitel 23 – Das Gesicht der Nähe

Kapitel 24 – Die Stimme, die nicht eingeplant war

Kapitel 25 – Der falsche Ort

Kapitel 26 – Die Tage danach

Kapitel 27 – Der Umweg der Macht

Kapitel 28 – Was man nicht zurückholt

Kapitel 29 – Die Brücke, die offensteht

Kapitel 30 – Bleiben, obwohl man gehen könnte

Kapitel 31 – Nähe ohne Schutz

Kapitel 32 – Morgenlicht

Kapitel 33 – Wenn niemand zusieht

Kapitel 34 – Eine Entscheidung ohne Zeugen

Kapitel 35 – Schwarzes Rosenblut

Nachwort

Kapitel 1 – Salz in der Luft, Rosen im Schatten

Stefanie Seidel war vierundzwanzig und tat so, als wäre sie ein Mensch, der Entscheidungen aus dem Bauch trifft. In Wahrheit traf sie Entscheidungen aus dem Kopf, prüfte jedes Wort, jedes Gesicht, jede Pause dazwischen. Nur heute nicht. Heute stand sie in der Kieler Straße und ließ den Blick an Schaufenstern entlanggleiten, ohne wirklich etwas zu sehen. Sie spürte nur dieses Ziehen in der Brust, als hätte jemand eine dünne Schnur um ihr Herz gelegt und würde sie langsam festziehen.

Jana Möller, ein Jahr jünger, ging neben ihr, den Kragen ihrer Jacke hochgeschlagen. Jana kaute an einem Fingernagel, so konzentriert, dass sie es selbst nicht merkte. Dieser Tick kam immer dann, wenn sie etwas nicht aussprach. Stefanie kannte Jana gut genug, um zu wissen: Wenn Jana schwieg, war das Schweigen ein Satz, der im Hals stecken geblieben war.

„Wir hätten auch einfach nach Hause fahren können“, sagte Jana schließlich, ohne Stefanie anzusehen.

Stefanie hörte den Trotz und das Bedürfnis nach Sicherheit, beides gleichzeitig. „Und dann?“, fragte sie. „Wieder so tun, als wäre es egal gewesen?“

Jana zog kurz die Schultern hoch. „Vielleicht ist es das ja.“

Stefanie blieb stehen. Zwischen ihnen und dem Winterhimmel lag der Geruch der Stadt: ein bisschen Meer, ein bisschen Fritteuse irgendwo, ein bisschen Parfüm von Menschen, die aneinander vorbeiliefen, ohne sich zu kennen. Stefanie sah Jana an, und in diesem Blick lag eine Bitte, die sie nicht laut aussprechen wollte: Gehen Sie nicht weg, wenn es ernst wird. Jana antwortete mit einem Blick, der sagte: Ich gehe nicht weg. Ich habe nur Angst.

Sie bogen Richtung Hafen, und mit jedem Schritt wurde das Licht offener. Das Meer lag nicht weit. Auf dem Weg dorthin dachte Stefanie an die Nachricht, die alles ausgelöst hatte. Eine Einladung, so elegant formuliert, dass sie wie eine Selbstverständlichkeit klang. Keine Bitte. Kein „Wenn Sie möchten“. Nur ein Termin, ein Ort, ein Name.

Christian von Hardenberg.

Der Name hatte sich in Stefanies Kopf festgesetzt wie ein Lied, das man nicht hören will und trotzdem nicht loswird. Christian war achtundzwanzig, reich, zu höflich für echte Höflichkeit und zu ruhig für echte Ruhe. Sie hatte ihn vor zwei Wochen zum ersten Mal gesehen, bei einer Veranstaltung in der Stadthalle, wo Jana sie hingeschleppt hatte, weil „ein bisschen Kultur“ angeblich half, nicht an die eigenen Probleme zu denken. Stefanie hatte sich in der Menge klein gefühlt, bis Christians Blick sie traf und sie plötzlich das Gefühl hatte, jemand hätte sie aus einem dunklen Raum in eine helle Ecke gezogen.

Es war kein freundlicher Blick gewesen. Es war ein prüfender Blick. Als würde er entscheiden, ob sie echt war.

Im Foyer hatte er sich später neben sie gestellt, so unauffällig, dass es wirkte, als sei es Zufall. Doch Zufälle rochen anders. Zufälle hatten nicht diese Kontrolle in der Haltung, diese ruhige Dominanz in den Schultern, die keinen Platz ließ für Widerrede. Als Christian „Stefanie Seidel“ wiederholte, als hätte er den Namen bereits gekannt, war ihr Magen kalt geworden.

„Sie sind nicht von hier“, hatte er gesagt.

„Doch“, hatte Stefanie geantwortet.

Er hatte gelächelt, aber das Lächeln war nicht warm gewesen. „Dann sind Sie gefährlicher, als Sie wirken.“

Jana hatte später behauptet, Stefanie bilde sich das ein. Jana hatte gesagt, reich sei nicht automatisch böse. Stefanie hatte genickt, aber sie hatte in jener Nacht kaum geschlafen. Denn Christian hatte sich verabschiedet, als wäre ein Gespräch eine Vereinbarung. Und er hatte ihr eine Karte zugesteckt, ohne dass Jana es sah. Darauf stand nur eine Adresse und eine Uhrzeit.

Reeperbahn.

Jetzt, auf dem Weg dorthin, wurde Stefanies Schritt langsamer, obwohl Jana schneller ging. Die Reeperbahn in Eckernförde war eine echte Straße, eine gewöhnliche Linie auf dem Stadtplan, und doch fühlte es sich für Stefanie an wie ein Eingang. Als würde sie eine Schwelle übertreten.

„Wenn es komisch wird, gehen wir“, sagte Jana plötzlich. Sie hörte auf, an ihrem Nagel zu kauen, als hätte sie einen inneren Entschluss gefasst. „Versprechen Sie mir das.“

Stefanie nickte. Sie merkte, wie Jana das „Sie“ benutzte, obwohl sie sonst du sagte, und daran erkannte Stefanie, wie ernst es war. Jana baute Distanz auf, um nicht zu zittern.

Sie gingen weiter, vorbei an Menschen, die lachten, vorbei an Fenstern, hinter denen warmes Licht stand. Stefanie dachte kurz an den Kurpark, an die Preußerstraße, an den Weg, der dorthin führte, und an diese Bänke, auf denen sie als Teenager gesessen und sich geschworen hatte, niemals abhängig von irgendwem zu werden. Sie hatte damals geglaubt, Unabhängigkeit sei eine Entscheidung. Heute wusste sie, Unabhängigkeit war manchmal nur Glück.

Als sie die Ecke erreichten, sah Stefanie das Gebäude nicht sofort. Sie sah zuerst Christian.

Er stand nicht direkt an der Straße. Er stand einen Schritt zurück, als würde er sich selbst nicht zeigen wollen und gleichzeitig sicher sein, dass man ihn sieht. Er trug einen dunklen Mantel, schlicht, aber so perfekt sitzend, dass er wie ein Teil seines Körpers wirkte. Seine Haare waren ordentlich, seine Hände entspannt, als hätte er nie in seinem Leben gezweifelt. Er lächelte, als Stefanie näherkam, und diesmal war das Lächeln noch immer nicht warm, aber es war... vertrauter. Als hätte er beschlossen, sie zu mögen.

„Stefanie“, sagte er. Nur ihren Vornamen. Als wäre es sein Recht.

Stefanie spürte, wie ihr Rücken sich straffte. Sie zwang sich, nicht zurückzuweichen. „Christian.“

Sein Blick wanderte zu Jana. Er musterte sie offen, ohne Scham. Jana hob das Kinn, verschränkte die Arme, eine Geste, die Stärke spielen sollte. Christian nickte, als wäre Jana ein Detail, das er einkalkuliert hatte.

„Sie sind klug, dass Sie nicht allein gekommen sind“, sagte er zu Stefanie.

Stefanie schluckte. „Warum haben Sie mich eingeladen?“

Christian trat näher. Nicht zu nah. Genau nah genug, dass Stefanie seine Stimme besser hörte als die Geräusche der Straße. „Weil Sie nicht wegsehen“, sagte er leise. „Und weil mein Name Ihnen Angst macht. Das ist selten.“

Jana machte einen Schritt nach vorn. „Was soll das hier werden?“

Christian wandte sich ihr zu, und für einen Moment war sein Blick so scharf, dass Jana unbewusst die Luft anhielt. Dann entspannte sich sein Gesicht wieder, kontrolliert, höflich.

„Ein Gespräch“, sagte er. „Mehr nicht. Wenn Sie das möchten.“

Stefanie hätte lachen können. Dieses „wenn Sie das möchten“ war so glatt, dass es wie eine Drohung klang. Sie schaute an Christian vorbei, auf die Tür hinter ihm. Die Tür war nicht groß. Keine Villa. Kein Schloss. Nur ein unscheinbarer Eingang.

Christian folgte ihrem Blick. „Nicht hier“, sagte er. „Hier ist nur der Anfang.“

Er reichte Stefanie eine kleine, schwarze Schachtel. Kein Schmuck. Kein Geschenkpapier. Nur mattes Schwarz, als würde es Licht schlucken.

Stefanie nahm sie nicht sofort. „Was ist das?“

Christian lächelte wieder, und diesmal zeigte sich etwas, das fast wie Zärtlichkeit wirkte. Fast. „Ein Schlüssel“, sagte er. „Für einen Ort, den meine Familie lieber vergessen würde.“

Jana starrte die Schachtel an, als könnte sie daran erkennen, ob das alles ein Spiel war. Stefanie spürte, wie ihr Herz schneller schlug. Sie dachte an ihre Mutter, an alte Gerüchte in der Stadt, an reiche Namen, die man nur flüstert. Sie dachte an die Art, wie Christian „meine Familie“ gesagt hatte, als wäre das Wort eine Kette um seinen Hals.

„Warum ich?“, fragte Stefanie noch einmal.

Christian senkte den Blick kurz, und in dieser kleinen Bewegung lag etwas Menschliches. Etwas, das nicht geplant wirkte. Als er wieder aufsah, war es weg.

„Weil Sie mir schon jetzt näher sind, als Sie wissen“, sagte er.

Stefanie nahm die Schachtel. Sie fühlte das kalte Gewicht darin. Ein Schlüssel war immer auch eine Einladung. Und manchmal ein Urteil.