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Die-Ins, Strassen-Aktionen, Boykott, eine Dombesetzung - ab Ende der 1980er Jahre, zu Zeiten des Höhepunkts der Aids-Krise, wirbelte mit ACT UP eine neue Gruppierung die Aids-Politik auf. In ihren Aktionen manifestierte sich auch die Wut auf Ausgrenzung und Diskriminierung, auf Untätigkeit und Ignoranz. Nicht nur über uns, sondern mit uns - Menschen mit HIV und Aids wollten endlich selbst ihre Stimme erheben, wollten aktiv beteiligt werden. 1987 in New York entstanden, traten ab 1989 auch in Deutschland zahlreiche ACT UP Gruppen auf den Plan. Wie und aus welchen Beweggründen heraus entstand ACT UP? Was waren die wesentlichen Aktionen und Aktionsformen? Warum endete ACT UP nach wenigen Jahren wieder? Ulrich Würdemann, damals selbst ACT UP Aktivist, erinnert an ein Stück deutscher Aids-Geschichte und geht der Frage nach, ob ACT UP heute Mythos und 'Gerümpel der Geschichte' ist, oder uns heute noch etwas zu sagen hat.
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Seitenzahl: 171
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Ulrich Würdemann
ACT UP in Deutschland 1989 bis 1993
„My rage is really about the fact that WHEN I WAS TOLD THAT I'D CONTRACTED THIS VIRUS IT DIDN'T TAKE ME LONG TO REALIZE THAT I'D CONTRACTED A DISEASED SOCIETY AS WELL.“
David Wojnarowicz (1954–1992), Postcards from America: X-Rays from Hell (1989)
Für Andreas
Für Jean-Philippe
„Sing if you're glad to be gay, sing if you're happy that way“ – mit diesen Zeilen von Tom Robinson begann Ende der 1970er-Jahre mein schwulenbewegtes Leben. Der Song, ursprünglich für die Londoner Gay-Pride-Parade 1976 geschrieben, war 1978 erstmals auf Platte erschienen und für viele Schwule schnell zu einer der bekanntesten Hymnen geworden. Wir sangen ihn Anfang der 1980er-Jahre auf den ersten CSDs in Hamburg (die damals noch Stonewall hießen), und er drückte treffend mein damaliges Lebensgefühl aus: jung, stark und (nach einigen inneren Kämpfen) unglaublich froh, endlich frei und selbstbestimmt meinen eigenen schwulen Weg durchs Leben zu gehen. Glad to be gay.
Nur wenige Jahre später prägten ganz andere Gefühle und Bedingungen mein Leben. Stolz und Zuversicht drohten von Verlust und Angst erstickt zu werden. Angst vor neuer Repression gegen uns Schwule, aber auch Angst um Freunde, um unser eigenes Leben, um unsere Zukunft.
Als ich zum ersten Mal von der seltsamen neuen Krankheit hörte, die angeblich nur Homosexuelle „befiel“ und deshalb auch „Schwulenkrebs“ genannt wurde, war ich 23 oder 24. Nur wenige Jahre später, mit 27 Jahren, saß ich an einem kalten Märzmorgen bei meinem Hausarzt und hörte ihn sagen, ich sei mit HIV infiziert. Doch zunächst machte ich – nach einer kurzen Zeit der Orientierung – weiter wie bisher, mit meiner Karriere, dem Engagement in der Schwulenbewegung, meinem Alltag.
Andernorts, weit weg, wurden zu dieser Zeit Menschen wütend. Gingen auf die Straße. Entwickelten neue Formen des positiven Protests. Nahmen die Dinge selbst in die Hand.
Wenige Jahre später war auch meine Wut so groß, dass ich aidspolitisch endlich „den Arsch hochbekam“. Mich selbst gegen das engagierte, was abstrakt schon lange, aber bald auch immer tiefer persönlich in mein Leben eingriff: Aids.
Ja, wir hatten damals tatsächlich „Feuer unterm Arsch“. Es brannte um uns herum, überall, lichterloh. Immer mehr unserer Freunde erkrankten, manche starben, oft unter größtem Leid, schon nach wenigen Monaten.
Wir, das war ein Kreis engagierter Menschen – in Köln und darüber hinaus. Schwul, lesbisch, hetero. Jede_r auf seine_ihre Weise betroffen. HIV-positiv, ungetestet oder HIV-negativ. Was uns einte, war Wut. Sichtbarkeit sowie das Recht, selbst für uns als Menschen mit HIV und Aids zu sprechen – was heute weitgehend erreicht scheint, mussten wir uns damals erst erkämpfen. Ganz besonders galt das für die Bereiche Wissenschaft und Medizin sowie für Aids-Kongresse, aber auch in vielen Aidshilfen war dies Ende der 1980er/Anfang der 1990er-Jahre alles andere als selbstverständlich.
Forderungen und Vorstellungen von Menschen mit HIV und Aids zu Gehör zu bringen, ihre Interessen zu artikulieren und in Entscheidungsfindungen einzubringen – das wurde zu einem der großen Themen von ACT UP.
Einige wenige Jahre lang waren wir präsent mit unserer Wut, die unser Engagement, unsere Proteste und unsere Aktionen befeuerte. Doch schon 1992/93 war „die Luft raus“ aus ACT UP, wie eine Mitstreiterin viele Jahre später formulierte. So schnell, wie ACT UP in Deutschland entstanden war, so schnell war es auch wieder verschwunden. Was ist geblieben? Haben wir zu Veränderungen beigetragen, Spuren hinterlassen, die über den „Mythos ACT UP“ hinausreichen? Ja, ACT UP ist längst zu einem Mythos geworden, der manchmal recht weit von den damaligen Geschehnissen entfernt zu sein scheint. An manches erinnert man sich, anderes wird vergessen. Vieles wird verklärt, einiges missverstanden.
Was hatte es auf sich mit ACT UP? Was bewegte uns Aktive, was waren unsere wichtigsten Aktionen und Ziele? Und ist ACT UP „Schnee von gestern“, oder hat diese Form des Aidsaktivismus der frühen 1990er-Jahre uns auch heute noch etwas zu sagen, wenn wir sie vom Nebel des Mythos befreien?
Zur Klärung dieser Fragen möchte ich mit meinen Erinnerungen beitragen – und mit der Bewahrung unserer Geschichte(n) auch Bausteine für die weitere Arbeit an unserer Zukunft liefern.
Ulrich Würdemann
Hamburg, Frühjahr 2017
Am 5. Juni 1981 veröffentlichte die US-Gesundheitsbehörde CDC in ihrem Morbidity and Mortality Report (MMWR) eine kurze Notiz: Bei fünf jungen Männern in Los Angeles, alle homosexuell, waren ungewöhnliche Fälle von Pilzinfektionen und einer seltenen Lungenentzündung festgestellt worden (Gottlieb 1981). Schon kurz darauf berichtete die New York Times (Altmann 1981), ab Mai 1982 auch die Presse in Deutschland (siehe unten).
Das neue Erkrankungsbild wurde von Mediziner_innen zunächst – frühes Zeichen anstehender Stigmatisierung? – als gay related immuno deficiency oder kurz GRID bezeichnet (auf Deutsch etwa „schwulenbezogene Immunschwäche“), gelegentlich auch als gay cancer („Schwulen-Krebs“). Ende Juli 1982 wurde dann erstmals die neutrale Bezeichnung acquired immuno deficiency syndrome (AIDS) vorgeschlagen, auf Deutsch etwa „erworbenes Immunschwäche-Syndrom“.
1983 wurden in den USA bereits 3.064 Aidsfälle gemeldet. Bis Ende 1984 waren insgesamt bereits 3.665 Aidstote bekannt, schon 1986 war die Zahl auf 16.301 gestiegen, 1987 dann auf nahezu 28.000. Ein Jahr später wurden allein in New York 6.445 neue Aidsfälle gemeldet, 13.990 Menschen waren bis dahin in der Stadt an den Folgen von Aids gestorben.
Bereits 1983 hatte der Autor Larry Kramer versucht, die Communities in New York wachzurütteln: Am 14. März machte der „New York Native“ mit Kramers Text „1,112 and counting“ auf, seiner längst legendär gewordenen Wutrede gegen Schweigen, Untätigkeit und Desinteresse. Darin heißt es unter anderem:
„Wenn dieser Artikel nicht eure Wut weckt, euren Ärger, eure Rage, eure Aktion – dann haben Schwule auf dieser Erde keine Zukunft mehr. … Unsere weitere Existenz als schwule Männer in dieser Welt steht auf dem Spiel. Wenn wir nicht um unser Leben kämpfen, werden wir sterben.“
(Kramer 1983; Übersetzung: U. W.)
Larry Kramers Text war vermutlich der erste größere Essay über die damals noch neue Seuche, die gerade erst auf den Namen Aids getauft worden war. Die steigende Anzahl der neuen Aidsfälle und insbesondere der Toten sei erschreckend, hielt Kramer seinen Lesern entgegen. Was auch immer es sei, es breite sich schneller und schneller aus, und selbst führende Ärzte und Forscher wüssten nicht, was vor sich gehe (das auslösende Virus wurde erstmals im Mai 1983 noch unter anderem Namen beschrieben und erst drei Jahre später als HIV bezeichnet, kurz für human immunodeficiency virus, auf Deutsch etwa „menschliches Immunschwäche-Virus“).
Kramer kritisierte nicht nur die Untätigkeit von Politik, Gesundheitsbehörden und Forschung, sondern griff vor allem auch die Schwulen und ihre Medien (wie den Advocate, eines der auflagenstärksten US-Homo-Magazine) wegen ihres Schweigens an:
„Ich habe die Schnauze voll vom Advocate… Ich habe die Schnauze voll von Schwulen, die keine Wohltätigkeitsveranstaltungen für Schwule unterstützen … Ich habe die Schnauze voll von Klemmschwestern … Ich habe die Schnauze voll von all jenen in dieser Community, die mir sagen, ich solle aufhören, eine Panik auszulösen.“
(Kramer 1983; Übersetzung: U. W.)
Bereits damals – keine zwei Jahre, nachdem die ersten Fälle von Aids in Medien publiziert wurden – kam Kramer zu einer bemerkenswerten Schlussfolgerung, die sich heute wie ein frühes ACT-UP-Manifest liest, gut vier-Jahre vor der eigentlichen Gründung von ACT UP New York:
„Ich will nicht sterben. Ich kann nur annehmen, dass auch ihr nicht sterben wollt. Können wir gemeinsam kämpfen?“
(Kramer 1983; Übersetzung: U. W.)
März 1987. Knapp sechs Jahre nach den ersten Berichten über Aids. In New York sind zahlreiche Menschen, die meisten von ihnen schwul, an Aids erkrankt, viele bereits an den Folgen gestorben. Im Lesbian and Gay Services Community Center findet am 10. März eine der regelmäßigen Versammlungen statt, bei denen jeweils ein_e eingeladene_r Redner_in spricht. An diesem Tag soll Larry Kramer über Aids sprechen.
Und wieder erhebt der Aktivist wortgewaltig seine Stimme. Zunächst zitiert er aus seinem Text „1,112 and counting“ aus dem Jahr 1983 und verweist trocken darauf, dass die Zahl der Aidsfälle nun, vier Jahre später, allein in den USA 32.000 erreicht habe. Er kritisiert die Untätigkeit der Politik, beklagte das Fehlen jeglicher Medikamente und greift auch bestehende Organisationen wie Gay Men's Health Crisis (die er selbst im Januar 1982 in seiner Wohnung mit gegründet hatte) als „politisch impotent“ an. Kramers Rede gipfelt in der folgenden Frage an die Anwesenden:
„Do we want to start a new organization devoted to political action?“
(Zitiert nach Crimp 1990; auf Deutsch etwa „Wollen wir eine neue Organisation starten, die sich der politischen Aktion widmet?“, U. W.)
Die Menge antwortet mit einem vielfachen „Ja“. Bereits zwei Tage später treffen sich etwa 300 Personen, überwiegend Schwule und Lesben. Sie alle eint Wut – und das Gefühl, dass die nationale wie auch lokale Politik in New York die Aidskrise weitgehend ignoriert und nichts unternimmt, dass Ärzte und medizinische Forschung wenig interessiert sind, dass Aidskranke und HIV-Positive irgendwo zwischen Desinteresse, Wegsehen, Ignoranz, Untätigkeit und offener Homophobie dahinsiechen. Sie gründen die AIDS Coalition to Unleash Power, kurz ACT UP (auf Deutsch etwa „Aids-Koalition, um Kraft zu entfesseln“; U. W.). Bereits wenige Tage später, am 24. März 1987, findet die erste Aktion statt – eine Demonstration in der Wall Street, mit der sie breiteren Zugang zu den noch experimentellen Substanzen gegen Aids fordern.
Schon bald darauf beschreibt sich ACT UP New York als
„a diverse, non-partisan group of individuals united in anger and committed to direct action to end the AIDS crisis. We meet with government and health officials; we research and distribute the latest medical information. We protest and demonstrate; we are not silent“.
(Zitiert nach Strub 2014, S. 202; „eine vielfältige, überparteiliche Gruppe von Menschen, vereint in Wut und dem Ziel verpflichtet, in direkter Aktion die Aidskrise zu beenden. Wir treffen uns mit Regierungs- und Gesundheitsangestellten, wir recherchieren nach den neuesten medizinischen Informationen und verbreiten sie. Wir protestieren und demonstrieren, wir schweigen nicht“; U. W.)
„We are not silent“, „wir schweigen nicht“ – diese Grundhaltung findet bald Ausdruck in einem Slogan, der schnell zum zentralen Motto von ACT UP wird:
Mit dieser Selbstbeschreibung sowie dem zentralen Motto sind die wichtigsten Handlungsfelder von ACT UP bereits früh benannt: Die Aktionsgruppe will sich mit
Aktionen zivilen Ungehorsams (civil disobedience), aber auch
Gesprächen und Informationen
den zentralen Feldern
Aidspolitik,
Bürgerrechte sowie
medizinische Forschung und Versorgung
widmen.
Auf die New Yorker Gruppe folgen schon bald in zahlreichen Städten der USA weitere ACT-UP-Gruppen, dann auch außerhalb der USA in Kanada, Südamerika, Südafrika, Australien und Europa. Die erste deutsche ACT-UP-Gruppe entstand 1989 in Berlin, bald folgten weitere.
Das zentrale Signet von ACT UP wird zu dem Symbol für Aidsaktivismus überhaupt, zum „Markenkern“ von ACT UP.
ACT UP hat dieses Motto und Signet, das zu einem zentralen Identifikations-Symbol wurde und sehr lange Zeit blieb, von Beginn an verwendet. Entstanden allerdings ist es schon einige Zeit vor der Gründung der ersten ACT UP Gruppe.
Der Rosa Winkel, Zeichen der Verfolgung schwuler Männer in den KZs der Nazis, war bereits in den 1970er-Jahren in Europa wie auch in den USA zu einem Symbol der politischen Schwulen-Emanzipations-Bewegung umgedeutet worden.
In Konzentrationslagern der Nazis wurden Homosexuelle mit einem auf der Spitze stehenden Rosa Winkel gekennzeichnet. Als Signet der politischen Schwulenbewegung in Europa und bald darauf in den USA wurde der Rosa Winkel als Zeichen der Transformation oft umgedreht, sodass die Spitze nach oben zeigte (nicht jedoch zum Beispiel im Logo des 1975 gegründeten und inzwischen erloschenen „Verlag rosa Winkel“).
Zu Beginn der Aidskrise war der Rosa Winkel in der Schwulenszene in den USA wie auch in Deutschland vergleichsweise weit bekannt. Es stand auch für die Errungenschaften der Schwulenbewegung, die es nun, in Zeiten der Aidskrise, zu verteidigen galt – für eine Kultur des Experimentierens, der (auch sexuellen) Freiheiten, der Promiskuität, die gewissermaßen „unter Generalverdacht“ geraten war und von Reagan in den USA bis zu Gauweiler und Praunheim in Deutschland angegriffen wurde.
Das Logo erwies sich als überaus symbolträchtig. Der ersten Verwendung auf Plakaten folgten schon bald Buttons, Aufkleber und T-Shirts, die zu einer wesentlichen Einnahmequelle von ACT UP wurden. Das Signet wurde schnell erfolgreich – und erwies sich als äußerst wirksam. Wer ACT UP kannte, wusste sofort, um was es ging. Und wer das Zeichen zum ersten Mal sah, kam kaum umhin zu fragen, was es mit dieser Gleichsetzung auf sich habe.
Vom „Silence=Death“-Logo gab es übrigens vereinzelt auch Versionen, in denen der Rosa Winkel mit der Spitze nach unten zu sehen war; ACT UP verwendete in der Regel aber die Version mit dem auf der Basis stehenden Rosa Winkel.
Die an der Gestaltung des Fensters beteiligten etwa zwölf ACT-UP-Mitglieder beschlossen, auch über die Aktion hinaus zusammenzuarbeiten, und formierten sich als „autonomes Kollektiv“. Es nannte sich nach dem Plymouth Gran Fury, einem PKW, der von der Polizei New Yorks als Zivilfahrzeug benutzt wurde, „Gran Fury“ – und wurde bald ACT UPs „inoffizielles Propaganda-Ministerium“.
Bereits seit den Anfangsjahren der Aidskrise setzten sich Künstlergruppen kritisch mit Aids, der Aidspolitik und den Auswirkungen von Aids auf Kunst, Kulturbetrieb und Communities auseinander. Zwei der am weitesten reichenden und gerade auch im Kontext des Aidsaktivismus bedeutendsten Beiträge stammten von den Künstlergruppen Gran Fury und General Idea.
General Idea, ein 1969 von den kanadischen Künstlern Felix Partz, Jorge Zontal und AA Bronson gegründetes Kollektiv, wandelte 1987 das 1964 von Robert Indiana geschaffene Buchstaben-Emblem „LOVE“ (das ursprünglich für eine Weihnachtskarte des Museum of Modern Art entwickelt worden war), für eine Fundraising-Aktion der American Foundation for AIDS Research zu „AIDS“ um. Da die Künstler selbst dies als „geschmacklos“ empfanden, wandelten sie das Emblem in einer Reihe von Gemälden ab, die unter anderem in Posterreihen in New York, San Francisco und später auch Berlin zu sehen waren – Auftakt für eine Kampagne namens IMAGEVIRUS, die unter anderem Skulpturen, Videos, Poster und Ausstellungen in verschiedenen, auch europäischen Städten umfasste. Das Emblem wurde vielfach aufgegriffen, etwa auf Postkarten und Briefmarken, und ist bis heute Bestandteil des Logos der Deutschen AIDS-Stiftung.
Allerdings war das „AIDS“-Emblem unter Aids-Aktivist_innen sehr umstritten. Die aus der Arbeit an der Installation „Let the record show“ (siehe oben) entstandene und ACT UP auch weiterhin nahestehende Gruppe Gran Fury
