Sei du selbst und werde reich - Jeanine Hurte - E-Book

Sei du selbst und werde reich E-Book

Jeanine Hurte

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Beschreibung

Beim Thema Geld verdienen stehen viele Frauen immer noch unter dem Einfluss negativer Glaubenssätze wie »Geld regelt (m)ein Mann« und »Reiche Leute sind arrogant« oder »Es ist einsam an der Spitze«. Sie glauben sich entscheiden zu müssen zwischen viel Geld und Familie. Jeanine Hurte tritt an, dieses Money-Mindset grundlegend zu ändern. Sie will Frauen ermutigen, das Entweder-oder durch ein Und zu ersetzen. Und sie weiß, wie am Ende wirklicher Erfolg stehen kann: Ihr eigenes Business hat sie mit 300 Euro Startkapital und einem Laptop begonnen, ihre erste Million verdiente sie bereits nach 12 Monaten Selbstständigkeit. Die Autorin hat 7 universelle Gesetze des Geldes für sich entdeckt, die sie an ihre Leserinnen weitergeben möchte. Es sind Leitsätze wie Das Gesetz des reinen Potenzials, Das Gesetz des geringsten Aufwandes oder Das Gesetz des Loslassens. In ihrem Buch zeigt sie, wie Frauen ihre typisch weiblichen Fähigkeiten wie emotionale Intelligenz, Fleiß und Kommunikationstalent einsetzen können, um ihre persönlichen und finanziellen Träume zu verwirklichen.

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Seitenzahl: 173

Veröffentlichungsjahr: 2022

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JEANINE HURTE

SEI DU SELBST UND WERDE REICH

JEANINE HURTE

SEI DU SELBST UND WERDE REICH

Was dir bis jetzt niemand über Geld gesagt hat

FBV

Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Für Fragen und Anregungen

[email protected]

2. Auflage 2022

© 2022 by FinanzBuch Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH

Türkenstraße 89

D-80799 München

Tel.: 089 651285-0

Fax: 089 652096

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Die im Buch veröffentlichten Ratschläge wurden von Verfasser und Verlag sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie kann jedoch nicht übernommen werden. Ebenso ist die Haftung des Verfassers beziehungsweise des Verlages und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen.

Korrektorat: Silvia Kinkel

Umschlagabbildungen: Stephanie Lippert

Satz: ZeroSoft, Timisoara

Druck: CPI

eBook by tool-e-byte

ISBN Print 978-3-95972-614-6

ISBN E-Book (PDF) 978-3-98609-157-6

ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-98609-158-3

Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter

www.finanzbuchverlag.de

Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter www.m-vg.de

INHALT

Einleitung

Die universellen Gesetze des Geldes

Warum sind die universellen Gesetze des Geldes die Überholspur?

Das Gesetz des reinen Potenzials aka alles ist möglich

Das Gesetz des Gebens und Nehmens (Polarität)

Das Gesetz des Karmas oder von Ursache und Wirkung

Das Gesetz des geringsten Aufwandes

Das Gesetz von Absicht und Wunsch (Gesetz der Anziehung)

Das Gesetz des Loslassens

Das Gesetz des »Dharmas« oder vom Sinn des Lebens

Jetzt den Kontostand erhöhen!

Sei (nicht) sparsam

Konzentration auf die Einnahmen

Den Geldtrüffelschwein-Status erlangen

Jetzt den Kontostand erhöhen!

Ich bin zu emotional

Was sind Emotionen?

Wie kannst du zu emotional sein?

Die Besonderheiten im weiblichen Zyklus

Die vier Phasen im weiblichen Zyklus

Jetzt den Kontostand erhöhen!

Ich bin es nicht wert

Wie bestimme ich meinen eigenen Wert als Unternehmerin?

Was will ich monatlich/jährlich verdienen?

Wie bestimme ich meinen eigenen Wert als Angestellte?

Was ist der Traumjob?

Wie findest du deinen Traumjob?

Warum macht der eigene Traumjob reich?

Jetzt den Kontostand erhöhen!

Es ist ein langer und harter Weg zu meinen Millionen

Mache es (nicht) wie alle und du wirst erfolgreich

Durch Vorbilder lernen, was möglich im Leben ist

Was ist Weiblichkeit?

Jetzt den Kontostand erhöhen!

Es geht nicht schnell genug

Warum sind wir ungeduldig?

Was hilft bei Ungeduld?

Jetzt den Kontostand erhöhen!

Ich kann nicht alles haben

Jetzt den Kontostand erhöhen!

Geld regelt (m)ein Mann

Werde deine eigene (Geld) Heldin

Geld in Partnerschaften

Jetzt den Kontostand erhöhen!

Schlusswort

EINLEITUNG

Ich kann es nicht anders sagen, doch seitdem ich denken kann, liebe ich Geld. Meine ersten und besten Erinnerungen an meine Kindheit hängen mit »meiner« Post und »meinem« Einkaufsladen zusammen - damals konnte ich, natürlich gewinnbringend, die ersten Sachen verkaufen. Meine Post und mein Einkaufsladen waren zwei Papieraufsteller für den Tisch und hatten jeweils ein großes Zeichen, auf dem Post beziehungsweise Einkaufsladen stand. Ich bin gerade einmal in den Kindergarten gegangen, als ich angefangen habe zu verkaufen. Und schon damals habe ich es geliebt.

Wie ging es mit meiner Faszination für das Geld weiter? Mit etwa fünf bis sechs Jahren durften alle Freunde meiner Eltern direkt an unserer Haustür ihr Portemonnaie abgeben. Ein kleines blondes Mädchen mit engelsgleichen Locken stand dort, und statt Hallo zu sagen, fragte es nach dem Geldbeutel. Die Reaktionen der Leute waren von »Was ist falsch mit dem Kind?«, über »Nein!« bis hin zu »Wir kennen uns doch gar nicht!?«. Meine Eltern mussten dann kurz erklären, dass ich Geld liebte und es einfach nur zählen wollte. Selbstverständlich habe ich nie etwas aus dem Portemonnaie der fremden Leute genommen, sondern nur den Inhalt gezählt, fein säuberlich sortiert, den Gästen vorgerechnet, wie viel Geld sie im Portemonnaie hatten, und es dann wieder zurückgegeben.

Ein paar Jahre später haben wir einen Familienurlaub in einem Freizeitpark gemacht. So richtig mit Campingplatz, Pferden und riesigen Spielplätzen. Alles ideal bei schönem Wetter. Leider regnete es die ganze Zeit, und so wurde vom Park ein Alternativprogramm angeboten - Tombola und Zauberei. Im Laufe der Veranstaltung fragte der Zauberer, ob es im Publikum jemanden gebe, für den er etwas zaubern könnte. Es dauerte keine drei Sekunden und ich hob meine Hand. Und wie es das Glück (so nannte ich es damals) wollte, wählte der Zauberer mich aus, ich durfte auf die Bühne kommen. In meinem Kopf waren bereits die wildesten Gedanken, was ich mir denn wünschen könnte. Von Spielzeug über eine eigene Eistruhe (ich liebe Eiscreme) bis hin zu einer Katze war alles dabei. Ich stand auf der Bühne und wartete auf den magischen Moment, in dem der Zauberer mich fragte, was er denn für mich zaubern könnte. Stattdessen kam es anders. Der Zauberer gab mir NUR zwei Optionen vor, aus denen ich auswählen durfte. Er fragte mich, ob er mir einen Hasen oder Geld zaubern sollte. Natürlich in der Annahme, dass ein kleines, süßes Mädchen mit engelsgleichen Locken sich für den Hasen entscheiden würde. Doch hatte der Magier sich gewaltig geirrt. Er hatte das Wort Geld noch nicht vollständig ausgesprochen, da schrie ich schon: »Zaubere mir das Geld!« Der ganze Saal lachte, meine Eltern versanken im Erdboden, und ich verstand die Welt nicht mehr, was mit den Erwachsenen nun schon wieder los war. Der Zauberer fragte noch einmal, ob ich nicht lieber einen Hasen wollte, denn ich sei ja zu klein für das Geld und wisse gar nicht, was das sei. Womit er mich absolut verkehrt einschätzte. Und so sagte ich ihm etwas deutlicher, dass er doch jetzt das Geld zaubern sollte! Er fragte nach, warum ich denn das Geld haben wollte und nicht den Hasen. Daraufhin schilderte ich ihm meine Sicht auf die Dinge: 1. Ich wollte keinen Hasen. 2. Wenn ich einen gewollt hätte, könnte ich mir den ja kaufen von dem Geld, das er für mich zaubern würde. Der ganze Saal lachte wieder laut.

Nicht nur in jungen Jahren war ich fasziniert von Geld und seinen Möglichkeiten. Ich dachte eigentlich in jedem Alter komplett anders über Geld als die meisten anderen Menschen. Für mich ist dieses Denken das Erfolgsgeheimnis zu meinem heutigen Wohlstand - und natürlich ab sofort auch für deinen Wohlstand. Lass uns anfangen, deine Gelderfolgsgeschichte zu kreieren. In diesem Buch erfährst du Dinge über Geld, die dir noch niemand verraten hat. Es geht um eine Kombination aus ungeschriebenen und spirituellen Geldgesetzen und meinem persönlichen Fachwissen aus der Finanzwelt als ehemalige Investmentbankerin. Genau diese Kombination hat dazu geführt, dass ich innerhalb von zwölf Monaten meine erste Million als Business Coach für Frauen verdient habe, ohne große Reichweite, ohne großes Team oder bezahlte Werbung. Bis heute denke ich, Multimillionen zu machen ist das Leichteste, was es gibt, wenn du weißt, wie es geht.

Dieses Buch ist vor allem eine Einladung an dich, alles in Frage zu stellen, was du bis jetzt über Geld gelernt hast. Warum? Wenn wir schwimmen lernen wollen, gehen wir zu einem Schwimmlehrer, der bereits schwimmen kann. Wenn wir lesen lernen wollen, dann lassen wir uns das von jemandem beibringen, der lesen kann. Wenn wir Englisch lernen wollen, würden wir nie auf die Idee kommen, zu jemanden zu gehen, der es selbst nicht kann. Bis hierher erscheint alles ganz logisch. Doch von wem wollen die meisten Leute etwas über Geld lernen? Das ist entweder der Staat, was angesichts der aktuellen Staatsverschuldung und den Finanzen des Landes eine seltsame Wahl ist. Oder wir lernen in der Schule von Lehrern, die selbst ein eher bescheidenes Gehalt erwirtschaften. Die meisten Menschen glauben dem Staat (Stichwort: Riesterrente), den Banken oder den Versicherungen. Und genau darum sind so viele Menschen auch pleite. Sie verlassen sich auf die verkehrten Informationen und lernen von Leuten, die selbst nur minimal wenig Geld haben. Aktuell gibt es keine Multimillionäre oder Milliardäre, die uns etwas über Geld lehren. Eine Informationslücke, die ich mit diesem Buch schließen will.

Ich arbeite sehr viel mit den universellen Gesetzen. Gelegentlich stellst du dir beim Lesen vielleicht die Frage: »Wie soll das gehen? Warum kann das funktionieren?« Dann empfehle ich dir die Arbeit und Bücher von Dr. Joe Dispenza. Er erklärt wissenschaftlich mit Studien, Details und Auswertungen, warum diese Gesetze funktionieren. Ich habe einfach akzeptiert, dass diese Gesetze wirken. Es ist wie mit der Schwerkraft, ich kann dir nicht erklären, wieso und warum sie hier auf der Erde funktioniert. Aber ich weiß, wenn ich einen Apfel in meiner Hand halte und loslasse, dann fällt er nach unten, nicht nach oben.

Das Buch ist wie folgt gegliedert:

Kapitel 1: Die universellen Gesetze des GeldesDu fragst dich vielleicht, was dieses Kapitel hier sucht, denn es geht ja ums Geldverdienen und nicht um Spiritualität. Du hast ein Buch gekauft, um finanziell erfolgreicher zu werden, und nicht, um spirituell zu erwachen. Auf den ersten Blick magst du recht haben mit deinem Zweifel, auf den zweiten Blick ist es aber vorwiegend diese Kombination, die für das schnelle und leichte Wachstum deiner Finanzen sorgt. Ohne die universellen Gesetze zu kennen und zu nutzen habe ich 30.000 € im Monat verdient. Mit den universellen Gesetzen waren es bis zu 500.000 € im Monat. In diesem Kapitel erkläre ich die universellen Gesetze, wie sie funktionieren und wie du sie nutzen kannst, um reich zu werden. Die universellen Gesetze zu verstehen, ist der wichtigste Schritt, um in kurzer Zeit und mit Leichtigkeit etwas an deinem Kontostand zu verändern.

Kapitel 2: Sei (nicht) sparsamDer auf den ersten Blick nötigste Schritt scheint zu sein, einfach jeden Monat möglichst viel zu sparen und dann in etwas zu investieren, das Rendite oder Zinsen bringt. So zumindest wird es einem in jedem Finanzratgeber beschrieben. Früher habe ich auch an diese Herangehensweise geglaubt, und deshalb hatte ich lange kein Geld. Sparen hat mir einfach keine Freude bereitet - ich hatte schon immer wesentlich mehr Spaß am Geldausgeben. Dieses Kapitel ist für alle Sparmuffel und Geldausgeber. Du lernst darin enorm kreative Ansätze zum Geldverdienen kennen, und ich erkläre, wie ich innerhalb kürzester Zeit Multimillionen verdient habe. Dieses Kapitel verändert die Sichtweise aufs Geld und Geldverdienen. Vor allem zeigt es, wie leicht es ist, Geld zu verdienen.

Kapitel 3: Ich bin zu emotionalUns Frauen wurden sehr lange gesagt, wir seien zu emotional - und das sei etwas Schlechtes. Schließlich leben wir in einer Gesellschaft, die vor langer Zeit beschlossen hat, dass Logik, Handeln und Vernunft die höchsten Werte seien. Nur schade, dass wir als Frauen mit diesen Werten nicht ununterbrochen dienen können, denn wir sind zyklische Wesen und habe keine gleichbleibenden Hormone wie Männer. Dieses Kapitel gibt einen Einblick in die Themen Weiblichkeit, Zyklus und Emotionen einer Frau. Zudem geht es darum, wie wir Frauen im Einklang mit dem eigenen Zyklus leben und uns unsere eigenen Kräfte in jeder Phase des Zyklus bewusst machen können. Eine Frau, die im Einklang mit ihrem Zyklus lebt, ist unaufhaltbar. Ein Turbo für alle Frauen, die schnell Geld verdienen wollen.

Kapitel 4: Ich bin es nicht wertUns wurde beigebracht, dass unser Wert, unser Gehalt, unsere Preise von außen bestimmt werden. In der Schule war es der Lehrer, im Job der Chef, im Business sind es die Preise der Konkurrenz. Doch was, wenn das alles gar nicht stimmt? Was, wenn wir es in jeder Sekunde selbst in der Hand haben, wie viel man auf unser Konto überweist? In diesem Kapitel geht es darum, wie du als Angestellte und Unternehmerin das verdienen kannst, was du dir wirklich wert bist. Es beschreibt außerdem, was ein Traumjob ist, wie dieser gefunden werden kann, und vor allem, wie damit genau das Geld verdient werden kann, das man verdienen möchte. Dieses Kapitel stellt viele veraltete Konzepte infrage und ist nichts für schwache Nerven. Ein Kapitel für deinen Selbstwert im Innen und Außen.

Kapitel 5: Es ist ein langer und harter Weg zu meinen MillionenIn der Schule wird uns beigebracht, dass wir dazugehören, wenn wir wie der Durchschnitt sind. Es ist nicht förderlich, zu gut oder zu schlecht zu sein. Wir lernen, dass es darum geht, unsere Schwächen zu unseren Stärken zu machen - statt uns permanent auf unsere Stärken zu konzentrieren und auf das, was uns Freude bereitet. Dieses Kapitel zeigt dir, wie du Schnelligkeit und Leichtigkeit in den Prozess des Geldverdienens bringen kannst und herausfindest, was deine Stärken und Talente sind, was dich einzigartig macht und wie du herausfindest, was du wirklich im Leben willst.

Kapitel 6: Es geht nicht schnell genugDie meisten Menschen erreichen ihre Ziele nicht, weil ihnen die Geduld fehlt. Sie gehen gefühlt einmal ins Fitnessstudio und erwarten, mit einem Sixpack wieder herauszukommen, obwohl sie ein Leben lang täglich Chips gegessen haben. Es mag etwas überspitzt klingen, doch die meisten Leute haben sich finanzielle Routinen antrainiert, die sie arm halten. In diesem Kapitel geht es deshalb um die Ungeduld beim Veränderungsprozess. Es geht darum, was Ungeduld überhaupt ist, warum wir ungeduldig sind und was wir von unserer Ungeduld lernen können.

Kapitel 7: Ich kann nicht alles habenDas Leben ist kein Ponyhof, du kannst nicht alles haben. Frauen müssen sich entscheiden zwischen Karriere und Partnerschaft - mit diesen Glaubenssätzen werden wir aufgezogen. Dieses Kapitel räumt mit den alten Vorgaben auf und zeigt, wie du alles im Leben haben kannst, was dir wichtig ist. Außerdem geht es darum, wie du Zugang zu deiner eigenen Intuition finden und Entscheidungen aus dem Herzen und nicht aus dem Kopf treffen kannst. Warum haben die meisten Menschen diesen Zugang verloren, und wie kann dir die eigene Intuition den Weg zu den Millionen zeigen?

Kapitel 8: Geld regelt (m)ein MannEin Dank an Cinderella, Dornröschen und all die anderen Disney-Filme, die uns Frauen immer und immer wieder vorgeführt haben, dass ein Prinz kommen und uns retten wird. Zahlreiche Filme lehren uns, dass wir Frauen erst mit einem Mann vollständig sind, was dazu führt, dass wir manchmal glauben, für das Thema Geld gar nicht zuständig zu sein. Dieses Kapitel zeigt, wie Geld mit dem Partner easy besprochen werden kann, was ein Geld-Date ist und warum jeder eines vereinbaren sollte. Am Ende des Kapitels gibt es einige Tipps für den entspannten Umgang mit Kindern und dem Thema Geld.

DIE UNIVERSELLEN GESETZE DES GELDES

»Reich sein ist eine bewusste Entscheidung. Arm sein auch.«

JEANINE HURTE

Ich habe schon immer Geld geliebt, und ich hatte auch immer welches in meinem Leben. In jungen Jahren habe ich die Freunde meiner Oma aus ihrem Dorf zu uns nach Hause eingeladen und sie bewirtet. Sie durften alle im Wohnzimmer meiner Oma Platz nehmen, es sich gemütlich machen, gemeinsam erzählen und natürlich von meiner selbst gemachten Menükarte bestellen. Auf der Karte befanden sich Getränke und selbst gebackener Kuchen, und selbstverständlich gab es hinter den Gerichten auch die entsprechenden Preisangaben. Die Zutaten kamen unentgeltlich aus der Küche meiner Oma. Und so habe ich mit Freude die Freunde meiner Oma bewirtet und am Ende abkassiert. Als gute Kellnerin und Geldliebhaberin, schon im Alter von zehn Jahren, habe ich freundlich darauf hingewiesen, dass ein Trinkgeld mehr als erwünscht sei.

Zum Abitur und während des Studiums hatte ich immer Nebenjobs. Jedoch nicht irgendwelche, sondern immer die bestbezahlten. Warum? Weil ich damals schon dachte, wenn ich nun meine Zeit gegen Geld tausche, dann doch da, wo ich am meisten dafür bekomme. Auch wenn ich manchmal lange Nächte und kurze Tage beim Kellnern, bei Übersetzungstätigkeiten oder den zahlreichen Promotion-Jobs durchstehen musste. Ich hatte ein finanzielles Ziel -100.000 € in einem Jahr - und das wollte ich so schnell wie möglich erreichen. In den ersten Jahren der Festanstellung nach meinem Masterstudium in internationaler BWL entschied ich mich grundsätzlich für den Arbeitgeber, bei dem ich am meisten verdienen konnte. Von Anfang an habe ich bei den Gehaltsverhandlungen immer die Obergrenze getestet. Egal, ob mehr Geld, mehr Urlaubstage oder mehr Flexibilität, ich wollte immer wissen, was für mich möglich war. Mit 25 Jahren habe ich als Wirtschaftsprüferin in Luxemburg zu arbeiten begonnen, und mit 29 Jahren habe ich das erste Mal über 100.000 € im Jahr verdient. Das war damals mein erstes großes finanzielles Ziel.

Eine Sache zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben: Ich habe schon immer mehr Geld verdient als andere in meinem Alter. Doch der wirkliche Shift kam, als ich mein eigenes Unternehmen mit 30 gestartet und meine erste Umsatzmillion innerhalb von zwölf Monaten erreicht habe, ohne bezahlte Werbung, ohne großes Team, und das mit gerade einmal 300 € Startkapital. Im Laufe des Buches wirst du noch mehr dazu erfahren, doch Logik, Vernunft und Verstand haben mir damals gezeigt, wie ich 4.000 € im Monat verdienen und einen Studienkredit über 42.000 € aufnehmen kann. Unvernunft, mein Herz und viele unlogische Entscheidungen haben mich zu meinen Millionen gebracht. Die wichtigste Frage an dieser Stelle ist, bist du bereit, alles, wirklich ALLES über Geld zu ent-lernen, was du bis jetzt gelernt hast? Wenn ja, herzlich willkommen zu deinen Millionen!

Für mich war diese große Veränderung möglich, weil ich zum ersten Mal in meinem Leben ganz bewusst die universellen Gesetze des Geldes anwandte.

Jetzt könnte man einwenden, dass ich ja schon wusste, wie man ein Unternehmen führt, schließlich hatte ich BWL studiert, im Investmentbanking gearbeitet und andere Unternehmen von der Gründung bis zum Börsengang begleitet. Aber das stimmt so nicht. Rückblickend würde ich eher sagen, dass ich lediglich zugesehen hatte, wie andere reich wurden, nicht ich selbst. Weder im Studium noch in meinen vorherigen Jobs wurden mir die entscheidenden Dinge über das Unternehmertum beigebracht.

Gott sei Dank habe ich mein Unternehmen mit 300 € Startkapital, einem Laptop und einer Google-Suchleiste begonnen, denn so musste ich mir alle Fähigkeiten selbst aneignen. Denn eines habe ich heute verstanden: Ist der Schüler bereit, dann taucht der Lehrer auf. Wenn wir uns auf den Weg machen, um unsere eigenen Ziele und Träume zu verwirklichen, schickt uns das Universum immer die Leute, Personen und Fähigkeiten, die wir für den nächsten Schritt benötigen.

WARUM SIND DIE UNIVERSELLEN GESETZE DES GELDES DIE ÜBERHOLSPUR?

Ich war bereit, mehr zu verdienen. Auf gar keinen Fall wollte ich noch einmal so wenig Geld haben wie zu Beginn meiner Zeit als Unternehmerin. Ich habe mein Business mit 300 € Startkapital gestartet, da ich gerade von einer Weltreise kam, meine Ersparnisse ausgegeben hatte und gar nicht bewusst vorhatte, ein eigenes Unternehmen zu starten. Anfangs fand ich einfach die Idee nett, meine eigene Chefin zu sein - mit allen Freiheiten, die ich haben wollte. Ehrlich gesagt wusste ich kaum etwas über das Online-Unternehmertum. Wie baue ich ein Online-Business auf? Wie funktioniert Marketing online? Wie finde ich online zahlende Kunden?

Und so verbrachte ich fast jede freie Minute online und lernte so viel wie möglich über diese Themen. Ich habe mit den Dingen angefangen, von denen mein Verstand mir erklärte, sie wären wichtig und notwendig, um Geld zu verdienen - ein Podcast, eine Webseite, jede Menge Social-Media-Beiträge auf Instagram und Facebook, eine Facebook-Gruppe und vieles mehr. Das alles hat nur dazu geführt, dass ich enorm beschäftigt war und nichts verdient habe.

Die ersten sechs Monate in meinem Business habe ich komplett durchgearbeitet. Montags bis sonntags, 7 Uhr morgens bis 21 Uhr abends. Warum? Das hatte ich überall gelesen, du musst viel arbeiten, du musst hart arbeiten, ein Business aufzubauen ist kein Kinderspiel. Du musst viel kostenlos machen, damit die Leute dich kennenlernen, und erst nach sechs Monaten, wenn du Vertrauen aufgebaut hast, kannst du ihnen etwas verkaufen. Das sind nur einige der Dinge, die ich von anderen Leuten hörte oder von denen ich online las. Diese Statements hörte ich so oft und von unterschiedlichen Leuten, die wesentlich weiter in ihrem Business waren als ich, dass ich dachte, es müsste ja alles wahr sein, eine allgemeine Gültigkeit haben. Und so verbrachte ich die Tage vor meinem Laptop und tat all die Dinge, die »man« halt tun soll:

Ich veröffentlichte einen Podcast mit dem Titel Rich and Happy mit jeweils drei wöchentlichen Folgen im ersten Jahr.Ich startete einen Blog mit wöchentlichen Beiträgen, um bei den Suchmaschinen gut gerankt zu werden. Denn man »muss« ja ein gutes Google-Ranking haben!Ich postete täglich kostenlose Videos in meiner Facebook-Gruppe und auf meinem Instagram-Kanal.Ich setzte aufs E-Mail-Marketing und verschickte wöchentlich einen E-Mail-Newsletter.Ich erstellte meine erste Webseite.

Dies ist nur ein Teil der Dinge, mit denen ich mich beschäftigt gehalten habe, ohne auch nur einziges Teammitglied einzustellen. All diese Maßnahmen führten dazu, dass ich bereits ab dem zweiten Monat mehr als 10.000 € im Monat verdiente. Ab dem fünften Monat waren es dann mehr als 100.000 €. Je mehr ich gearbeitet habe, desto mehr habe ich auch verdient. Ich war bei etwa 80 Arbeitsstunden in der Woche angekommen und ziemlich ausgepowert. Ich glaubte zu wissen, dass mein Business nur wachsen könnte, wenn ich noch mehr arbeitete oder begann, mir ein großes Team aufzubauen. Ehrlich gesagt, keine dieser beiden Optionen löste bei mir damals Jubelschreie aus.