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Das Leben ist wie ein Stück Klopapier. Du entscheidest, ob es einlagig oder vierlagig ist, ob es kratzt und reißt oder dich samtig streichelt. Fragen über Fragen, von denen wir leider immer viel zu wenig die Richtigen stellen, lassen uns im Leben oftmals in eine Richtung laufen, die uns nicht weiterbringt. Die Kunst ist es, die richtigen Fragen zu stellen. Wie gehe ich mit Menschen um, die mir auf den Senkel gehen? Wie kann ich vom Alltagsstress abschalten? Weshalb beschäftige ich mich überhaupt mit Problemen und vor allem, wie kann ich dafür sorgen, dass sie gar nicht erst aufkommen? Wo fängt Selbstbeschiss an und wo endet er? Einfach mal etwas über den Tellerrand schauen und sich selbst überraschen. Das Leben im Einklang zu verbringen, ist sicherlich angenehmer als ständig verplant und unzufrieden umher zu wandeln. Du hast es in der Hand, wie du mit deinem Leben umgehst. Aber eines ist doch klar. Ein Leben im Einklang, mit positivem Mehrwert, ist einfach wunderschön. Du entscheidest! Nimm es einfach in die Hand! Wer weiß, was er will, ist wer er will!
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Seitenzahl: 151
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Es ist doch immer wieder verblüffend, wie Konsumenten
einiger selbsternannter Motivationstrainer im Anschluss alles
eins zu eins wiederkäuen und damit ihrer Umwelt teilweise auf
den Geist gehen. Es wirkt plastisch, da es nur kopiert ist.
Anders ist es dagegen sich inspirieren zu lassen. Einiges zu
übernehmen, abzuwandeln, bis es den eigenen Bedürfnissen
entspricht und es für sich gewinnbringend zu verwenden.
(Fahlbusch irgendwann nachts 2017)
Es ist ja schön, dass der selbsterklärte Motivationsguru die
Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Aber ist es auch so? Ich
denke, die Wahrheit liegt in der Mitte. Ganz ehrlich. Setz dich
immer selbst auseinander mit den Dingen, die dich betreffen.
Lerne zu hinterfragen. Hilfe von der Selbsthilfe ist sonst
irgendwann nötig. Das muss ja nicht sein und kann nicht Ziel,
Sinn und Zweck sein.
(Fahlbusch irgendwann noch später nachts 2017)
Gewidmet meiner Frau und meinem Sohn
Ich liebe euch
Das inoffizielle Vorwort
Das offizielle Vorwort
Die Konvention oder einfach die Gewohnheit
Reizüberflutung lenkt ab vom Wesentlichen
Launen übertragen sich auf die Einstellung. Hab Spaß!
Der Transfer von positiven Ereignissen. Nutz es für dich!
Was hat das alles mit der Natur zu tun?
Die Überkommunikation - oder einfach mal die Klappe halten
Was will man eigentlich selbst und was ist auferlegt?
Selbstreflexion ist der Schlüssel
Entspannung ist das A und O
Einfach mal "Scheiß drauf"
Die innere Ruhe hat einen bestimmten Ort
Auch mal Nein sagen
Sei klar, lenke dich nicht ab
Pflichtbewusstsein - oder ein selbstauferlegter Zwang
Der physische Faktor - im Körper steckt ganz viel
Denk auch mal quer!
Ich stelle Fragen
Kommunikation ist schwierig
Glaub nicht alles, was man dir sagt!
Hobbies müssen sein, Zeitmanagement aber auch
Nachwort
(Damit man weiß, worauf man sich einlässt.)
Der Titel ist vielleicht im ersten Moment sonderbar, meine Frau dachte als erste Assoziation an "Durchfall". Ich muss aber sagen, dass es sich verhält, wie mit dem billigen, einlagigen Öko-Recycling-Klopapier in einer mittelprächtigen Herberge. Man will es beenden und auf einmal ist der Finger in der braunen Pampe. Was ich damit sagen will, ist folgendes. Es gibt Dinge, die müssen so angesprochen werden, wie sie sind - offen und direkt.
Eines sollte aber klar sein, wir gehen gewiss alle zum Scheißen in die Hocke. Von daher, niemand ist frei von Fehlern und es ist sicherlich kein überheblicher Durchfall, sondern eine Hilfe, sofern man sie nutzt.
Mit diesem Buch möchte ich natürlich niemandem erzählen, dass sie oder er ein Totalausfall ist. Ich möchte vielmehr Dinge aufzeigen und zum Nachdenken anregen. Irgendwo findet man sich immer wieder.
Das Leben ist wie ein Stück Klopapier.
Du entscheidest ob es einlagig oder vierlagig ist,
ob es kratzt und reißt oder dich samtig streichelt.
Warum trachtet der Mensch in der heutigen Zeit, die wir nur simpel "Digitales Zeitalter" nennen oder noch besser "Informationszeitalter" eigentlich nach rein gar nichts außer der persönlichen Selbstbefriedigung, welche er seltenst erreicht. Liegt es am nimmer während satten Ich? Oder liegt es am Informationsüberfluss oder vielleicht doch an der Tatsache, dass er von seiner natureigenen, gegebenen Lebensweise immer mehr abweicht? Fragen werfe ich definitiv auf und versuche diese auch zu hinterfragen, allerdings ist es mir ein persönliches Anliegen, Sie an die Hand zu nehmen und Ihnen etwas über mich und über sich selbst zu erzählen. Warum eigentlich "Sie" an dieser Stelle? Weshalb kein "Du"? Bringt das Du uns doch näher und schafft es Vertrautheit, nach der sich der Mensch als soziales Wesen doch sehnt. Oder hat der Mensch diese Vertrautheit vielleicht nicht mehr und fühlt sich daher oft unzulänglich, überlastet und weltfremd? Fragen über Fragen, die jeden Menschen beschäftigen, der es schafft sich diese zu stellen. Ja, der es schafft! Du hast richtig gelesen. Denn sind wir einmal ehrlich, weshalb fragen wir uns überhaupt Dinge, die das Leben betrifft und wozu soll das ganze führen, wenn nicht zu mehr Fragen? Die Antwort ist ganz klar - um Antworten zu erhalten. Wir müssen aber lernen, die richtigen Fragen zu stellen, um einen Mehrwert zu erzielen. Der Mensch sehnt sich nach Erklärungen und legt diesbezüglich eine naturgegebene Neugier an den Tag, die es uns möglich macht im Zusammenhang mit seiner gegebenen Intelligenz sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Hierfür muss aber bedacht werden, was überhaupt ein Ziel soll sein. Was möchte ich vom Leben? Warum ist es nicht so, wie ich es gerne hätte? Ist es das vielleicht und ich weiß es nicht? Was ist Erfolg überhaupt und woran macht er sich fest? Wo stehe ich, wo die anderen? Wer sind die anderen überhaupt? Brauche ich sie, brauche ich sie nicht?
Nein, das hier ist kein Schlagersong und auch keine Vorgabe, aber vielleicht für dich ein Weg, Dinge zu meistern und zum Nachdenken anzuregen.
Der moderne Mensch ist ein Teil der Natur, auch wenn es viele nicht mehr sehen. Vergegenwärtigen wir uns die Tastsache, dass jedes Lebewesen Teil der Natur ist. Auch wenn es heute nicht mehr so scheint und der Mensch unangefochten die Spitze der Pyramide bildet. So ist es aber und dieses beeinflusst unser Handeln maßgeblich und macht uns abhängig in unserem Schaffen und Dasein.
Der Weg zum Einklang ist möglich und muss kein Wunsch bleiben, dieses möchte ich dir nun näher bringen und dich anregen und inspirieren etwas zu schaffen. Erfolgreich im Einklang Leben!
Bitte sei nicht verwundert, dass auch hier einige Konventionen aufgebrochen werden. Wenn du weiterliest, wirst du verstehen, warum es so ist, wie es ist.
Verhalte dich also nicht wie ein Lemming und renne nicht nur zur Klippe, weil es andere auch so machen. Hinterfrage die Dinge und gehe deinen eigenen Weg. Wichtig ist, was du für dich machst, nicht das was die anderen machen! Ein gesundes "Am Arsch" ist sehr häufig angebracht!
Der positive Mehrwert nach dem Mehrwertprinzip für dein Ich, ist der Schlüssel, der dich in Einklang bringen kann.
Behandle dieses Buch genauso! Bringt es dir was oder nicht? Beginne gleich damit zu hinterfragen, was ich dir erzähle. Los geht's!
Schauen wir auf die Natur. An was denkst du zunächst? Sei ehrlich zu dir selbst! Ich möchte dich nun nicht mit Prototypensemantik langweilen oder ähnlichem wissenschaftlichen Zeug. Was hast du für ein Bild, wenn du an die Natur denkst? Denkst du an einen Wald, eine Landschaft oder vielleicht an ein bestimmtes Tier?
Jeder von uns kennt diese Fragen noch aus Kindheitstagen und muss vielleicht just in diesem Moment an eine Erinnerung aus dem Kindergarten oder aus der Grundschule denken, wo die Lehrerin oder der Lehrer sagt: „Malt mal ein Bild über die Natur.“ Jeder von uns verbindet wahrscheinlich als erstes einen Wald oder etwas Ähnliches mit dem Begriff. Aber wer kann schon von sich behaupten, dass er als Erstes an sich selbst gedacht hätte. An sich als menschliche Persönlichkeit als ein Teil dieser Natur, die es zu „malen" gilt?
Wie hätte die Lehrerin oder der Lehrer wohl geguckt, wenn das Kind einfach sich selbst in einem Sportwagen gemalt hätte? Wahrscheinlich wäre damit niemals gerechnet worden und es hätte fragende Gesichter geerntet für diese Aktion. Aber an dieser Stelle eine kleine Zäsur. Ist es denn falsch? Nein, nur nicht gebräuchlich so zu denken, da unser halbes Leben aus Konventionen besteht, die weitergegeben, weitergereicht und seltenst hinterfragt werden. Dieses ist auch stellenweise gut so, muss aber in dem Zusammenhang gemacht werden. Also was ist damit gemeint? Vereinfacht dargestellt nichts weiter als die Tatsache, dass bestimmte Normen und Regularien in bestimmten Situationen angewandt werden und es gegebenenfalls bestimmte Handlungsmuster gibt, die von einer bestimmten Gruppe erwartet werden. Das kann der Händedruck in einem Vorstellungsgespräch sein oder die Tatsache, dass in einem Restaurant ein Trinkgeld für die Bedienung hinterlassen wird. In dem einen Land ist das Pflicht, im nächsten selbstverständlich und in einem noch weiteren sogar eine Beleidigung. Gar nicht so einfach, aber machbar. Das Schlagwort, das du dir jetzt unbedingt in diesem Zusammenhang merken solltest, lautet "Gewohnheit". Was hätte also die Lehrerin oder der Lehrer wahrscheinlich gemacht? Sie bzw. er hätte auf der Grundlage der Gewohnheit reagiert und das Kind möglicherweise, naja sind wir ehrlich, wahrscheinlich darum gebeten, ein neues Motiv zu malen. Es sieht ja auch seltsam aus, wenn sich an der Klassenzimmerwand auf einmal viele bunte Bilder von Landschaften, Wäldern und Tieren neben dem eines Sportwagens mit einem lachenden Kind gesellt. Dabei ist es egal, dass es sich um einen Sportwagen handelt. Es kann auch Omas Wohnmobil sein. Aber sind wir mal ehrlich, irgendetwas würde an dieser Stelle nicht passen. Es wäre somit nicht im Einklang mit der Bilderwand der Klasse. Oder ist vielleicht alles andere nicht im Einklang mit dem Bild des Kindes? Es kommt also auf mehr an, als in Kategorien zu denken, sondern viel mehr absolut zu denken. Es ist ja nicht falsch, was das Kind gemacht hat und hätte sicherlich überspitzt "juristische Berechtigung" dort zu hängen, aber passen würde es wohl nicht. Dieses liegt aber nicht an der Tatsache, dass es ein Auto mit einem Menschen zeigt, sondern ist vielmehr der Tastsache geschuldet, das die Gesellschaft verlernt hat, sich selbst als Teil der Natur zu betrachten. Alleine auf dieser Konvention, die so fest in den Köpfen der Mehrheitsgesellschaft verankert ist, beruht dieser ganze Konflikt, sofern er denn einer ist.
Hierfür ist die Perspektive sehr wichtig, die wir einnehmen und die uns die Welt zeigt, wie wir sie sehen. Oder zeigen es uns andere, die uns nur noch mit einfachster Unterhaltung bombardieren und zu blindem Konsum verleiten und uns der Fähigkeit berauben zu genießen. Bitte versteh mich jetzt nicht falsch! Du hast hier keine Konsumkritik in den Händen. Vielmehr etwas, was dir Wege aufzeigt, mit denen du deinen Blick auf die Welt verändern kannst, um deinen persönlichen Einklang zu finden. Aber was meine ich denn jetzt mit diesem Einklang, in dessen Verhältnis ich die ganze Zeit das Leben bringen möchte? Der Einklang ist das Ziel und die Lösung ist es, dieses zu erreichen. Das ist möglich und ist nur durch sich selbst zu ermöglichen. Verabschiede dich von dem Gedanken, dass andere dieses für dich erreichen können. Andere können dir helfen, du bist aber der Schlüssel zu deiner persönlichen Erfolgsgeschichte. Diesen Weg musst du aber nicht alleine gehen, sondern musst vielmehr auf Menschen vertrauen, die dir Geborgenheit geben und ein Umfeld, welches nicht negativ geprägt ist. Andere geben Mehrwert, Liebe und Geborgenheit oder eben lauter negative Attribute. Daher ist es wichtig zu verdeutlichen, was ein gesundes Umfeld ausmacht, was man ernst nehmen muss und wo man gerne ignorieren sollte, um sprichwörtlich gesagt, niemanden umsonst in deinem Kopf wohnen zu lassen. Es sollte klar sein, was hiermit gemeint ist. Höre hierfür auf deinen Bauch, überlege, wer es gut mit dir meint und wer nicht. Die zwischenmenschliche Interaktion ist entscheidend. Achte darauf, ob man auf dich und deine Bedürfnisse eingeht. Versuche zu sortieren, wer gut für dich ist und wer nicht. Wer bringt dir einen Mehrwert und wer könnte auch morgen verschwinden und du würdest sie oder ihn nicht vermissen? Wichtig hierbei ist, dass solche Handlungen auch Entscheidungen erwarten. Du musst bereit sein, Entscheidungen für dich zu treffen. Das wird dir nicht abgenommen. Ansonsten findest du dich ganz schnell im Konventionsstrudel wieder, der anfangs schon beschrieben wurde. Man darf eben nicht andere alles für sich entscheiden lassen und schon gar nicht darauf warten, dass sich Probleme von selbst erledigen oder von anderen für dich erledigt werden. Sicherlich, Ausnahmen bestätigen die Regel. Manchmal geschieht das natürlich, obwohl ich gerade versuche zu sagen, dass das Gegenteil der Fall sein sollte. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass du dir vergegenwärtigst, wie du damit umgehen möchtest. Übernimmt jemand etwas für dich gerne, dann nimm es an und danke es dieser Person an geeigneter Stelle oder gegebenenfalls in einer bestimmten Situation. Das gebührt die Höflichkeit und sollte zu einem moralischkorrekten Grundauftreten gehören. Dieses ist aber nirgends fixiert und beruht auf Konventionen, die du für dich selbst schaffen kannst. Ein Mikrowertesystem, mit dem du mit deiner Umwelt interagierst. Hierzu muss dir aber im Klaren sein, dass es große Worte sind, aber eigentlich nur kleine Taten erfordert. Es ist das einfache "Hallo", das "Bitte", das "Tschüss" etc... Handle so, wie du selbst behandelt werden willst. Somit gehst du nicht die Gefahr ein, ständig dein eigenes Verhalten reflektieren zu müssen. Sicherlich, es gibt Menschen, denen ist das egal. Aber wenn wir ehrlich sind, wir kennen nur die wenigsten Personen, die wirklich erfolgreich sind und das als Stinkstiefel, mit Einheitsgesicht und Neidvisage. Oder etwa nicht?
Dieses ist der springende Punkt. Solche Menschen sind Prototypen des schlechten Geschmacks. Wo sie sind, ist es negativ, man fühlt sich unwohl und denkt ganz oft: „Komm geh sterben...“ oder ähnliches. Gerade das ist ein Indiz für den bereits beschriebenen Fall. Wir sollten aussortieren und uns mehr mit den Menschen beschäftigen, die wir positiv finden, als Kapazitäten (Zeit, Mühe) an jene zu verschwenden, auf die wir gerne verzichten können. Ein Mehrwert bleibt uns bei solchen Personen leider vorenthalten. Zu mehr als zur Belustigung dienen solche Menschen nicht und solch ein Verhalten sollte uns fremd sein, sofern wir etwas Stil für uns selbst wahren wollen. Das Ergebnis hier sollte sein "Qualität vor Quantität". Oder kurzum, nervt mich eine Person dauerhaft, ignoriere ich sie und reduziere meine soziale Interaktion mit dieser Person auf das Nötigste. Wichtig ist aber, nicht zu schnell zu urteilen und völlig wertneutral an eine Person heranzutreten. Wenn ich das schaffe, habe ich die beste Grundlage zu beurteilen und das muss ich. Mache ich dieses nicht, ist das Ergebnis oft unbefriedigend und ich fange an zu viel Zeit zu verschwenden, was mich stresst und nichts bringt. So etwas mag keiner gerne und sollte vermieden werden. Generell ist aber zu sagen, dass ein positiver Zugang zu Menschen meistens positiv erwidert wird und das ist toll. Wie man mit Ausnahmen verfahren sollte, ist glaube ich genug erwähnt worden.
Was hat das nun alles mit Konventionen zu tun? Sollte der Hobbylektor hier nicht schon im Dreieck springen? Nein, ein kleiner Spaß. Natürlich hat das alles einen Bezug. Es geht darum, kleine Konventionen mit sich selbst auszumachen, um einen roten Faden in sein Leben zu bekommen. In der Natur läuft es ähnlich. Die Einteilung lautet schlichtweg Freund oder Feind. Allerdings ist das sehr unspezifisch und plump, zumal das Wort "Feind" wohl sehr stark übertrieben ist, wenn es nur um irgendeine Person geht, die dich möglicherweise auf die Palme bringt. Es sollte aber dein Bestreben sein, solche Konflikte zu Lösen und richtig damit umzugehen. Lass die Person liegen - "Guten Tag, guten Weg". Reduziere, wie bereits beschrieben, die Interaktion und schmeiße diese Person aus deinen Gedanken, bevor ein Karussell entsteht und du vor lauter negativer Sachen, die positiven nicht mehr siehst. Negative Emotionen haben den Nachteil, dass diese die vielen, oftmals kleineren, positiven Emotionen überschatten können. Das verhindert wiederum den Einklang. Der Vergleich mit der Tierwelt ist bewusst gesucht, denn Natur ist Natur und wir sind schließlich ein Teil von ihr. Man sollte aber eher pauschalisieren auf die Begrifflichkeiten Freund, neutral oder Feind. Das würde es treffsicherer beschreiben.
Wie würde nun also ein ausgeglichener Hund reagieren? Er beschnuppert, urteilt, ordnet für sich ein und interagiert auf dieser Grundlage. Dieses würde im Übertrag bedeuten, dass wir uns ebenfalls ein Bild machen von einer Person oder einem Umstand, dieses auswerten, einordnen und danach handeln. Der Hund, als klassisches Tier reagiert meistens gleich und das bedeutet, dass es für ihn einfach ist. Einfachheit schafft Lockerheit. Das heißt nicht, dass es auch richtig oder falsch ist, aber für ihn ist es so, wie es ist. Er lebt damit. Er befindet sich im Einklang und entscheidet schnell nach gewissen Kategorien. Vorausgesetzt es handelt sich um einen Hund im Einklang. Ein Hund, den wir als ausgeglichen und freundlich empfinden. Natürlich hast auch du bestimmt mal die Erfahrung gemacht, dass dir ein Hund ziemlich auf die Nerven gegangen ist und du dachtest: „Was für eine Misttöle ...!“ Dort finden wir auch gleich die Gemeinsamkeit und den Rückbezug zur Natur. Wir haben zwei natürliche, soziale Wesen, die wir miteinander abgleichen - Hund und Mensch. Die Gemeinsamkeiten sind doch aber schon verblüffend. Sei ehrlich, hast du darüber schon einmal nachgedacht?
Man muss sich im Einklang befinden, um die Reaktionen seiner Umwelt hervorrufen zu können, die man gerne erzielen möchte. Gestresste Menschen erzeugen Stress, dieses überträgt sich auf andere, wie das Lachen einer Mutter auf ihr Baby. Positives erzeugt Positives. Negatives erzeugt Negatives.
Ich habe ganz bewusst das Positive zuerst genannt, denn das sollte immer mehr Beachtung finden als das Negative. Negatives muss immer erst als zweites betrachtet werden. Auch wenn das schwer fällt, weil es oft von außen von anderen Personen in unser Leben hineingetragen wird. Die Gründe mögen so vielfältig sein, wie die Charaktere ihrer Träger, sollten dich aber nicht beeinflussen. Dafür ist es extrem wichtig, sich zu vergegenwärtigen, ob ein positiver Mehrwert besteht, den man darüber stellen kann. Ein kleines Beispiel soll kurz verdeutlichen, was hiermit gemeint ist.
Wendet sich jemand in negativer Absicht an dich und gibt dir keinen Mehrwert, wie zum Beispiel Vertrauen, Respekt oder Ähnliches, ist diese Person nicht gerade sehr hilfreich für dich. Das können zum Beispiel Personen sein, die dich als Mülleimer benutzen und nur den Weg zu dir finden, wenn sie Probleme haben. Selbstverständlich kann man sich vor negativen Einflüssen nicht schützen, man kann aber sondieren. Hat eine Person, die dir ansonsten aber eher gut zugewandt ist, Probleme, kann auch mal Negatives Einzug erhalten. Das ist dann natürlich ganz normal und verdient auch deine Aufmerksamkeit. Der Lehrer, der immer nur meckert, ist ein Arsch. Der meckernde Lehrer, der sonst in Ordnung ist, hat vielleicht einen scheiß Tag erwischt. Kommt dir hier einiges bekannt vor? Ja, so ist es doch vereinfacht dargestellt. Ich denke, es sollte nun klar sein, was gemeint ist.
