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Endlich Wochenende! Endlich abschalten, kreativ sein und etwas für mich tun! In Sew me – Lässige Styles nähen findest du alles, um dein kreatives Wochenende zu einem rundum perfect weekend zu machen. Die Kombination der Schnitte und Nähtechniken in diesem Buch ist ideal für alle, die ihre begrenzte Freizeit am Wochenende effektiv, aber ohne Stress nutzen wollen. Ob kuscheliges Sweatshirt für den Sofa-Sonntag, lässiger XXL-Shopper für den Stadtbummel oder stylisches Kleid für ein spontanes Date – so verleihst du deinem Look den Wow-Faktor! Und das Beste: mit Soulfood-Rezepten, Relax-Time-Outs und einer spotify-Playlist für den richtigen weekend-Sound kreierst Du dir dein ganz eigenes, perfektes DIY-Wochenend-Package. Für den Einstieg in deine kreative Freizeit gibt es spezielle Hacks und Hilfestellungen zum Wochenend-DIY und natürlich werden auch die Näh-Grundtechniken erklärt. Also, nichts wie ran an die Nähmaschine und ab ins Wochenende – lass los und leg los!
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Seitenzahl: 78
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Wochenende! Endlich Zeit zum Relaxen und Wohlfühlen! Zeit, in der du auf dem Sofa zu deinem Lieblingssound einen »Matcha Tee« schlürfen, dir ein selbst gemachtes Fußpeeling gönnen oder dich auf deiner Yogamatte tiefenentspannen kannst. Zeit zum Kochen, zum Genießen und endlich Zeit zum Nähen! Mit diesem Buch möchte ich dir Anregungen für ein kreatives und erholsames Wochenende geben. Ich habe zwölf einfache Nähprojekte und viele weitere Ideen für dich zusammengestellt. Keine Angst – »Sew me« ist kein Arbeitsbuch, sondern dein Wochenendbegleiter, ein Buch, in dem du auch mal nur blättern und dich inspirieren lassen kannst – ob auf dem Balkon oder in deinem Lieblingssessel. Für jede Jahreszeit, für Anfänger und Fortgeschrittenere ist etwas dabei, und mit den ausführlichen Fotoanleitungen führe ich dich sicher zum Ziel: zu deinem selbst genähten Lieblingsstück. Ich wünsche dir viele Mußestunden mit diesem Buch! Auf dass es gelesen wird, viele Seiten mit Kaffeetassenrändern und Eselsohren bekommt und dir deine Wochenenden versüßt!
Yours Silke
All you need to make your weekends just perfect.
Ein Maßband zum Maßnehmen und Prüfen der Maße, ein Handmaß zum Nachmessen kleinerer Strecken.
Eine Papierschere zum Ausschneiden der Schnittteile, eine scharfe Stoffschere zum Zuschneiden des Stoffs.
und langes Lineal zum Anlegen und Schneidematte zum Schneiden längerer Strecken und dickerer Stoffe.
zum Übertragen von Markierungen mittels Kopierpapier vom Schnittmuster auf die linke Stoffseite.
Bewährt sind Schneiderkreide oder Markierstifte.
Näheres >.
Stecknadeln, Handnähnadeln und Sicherheitsnadeln zum Einfädeln von Gummibändern etc.
Sie fixieren mehrere Stofflagen oder dickere Stoffe. Beim Nähen mit der Overlock sorgen sie für Halt.
zum Korrigieren kleinerer Fehler und zum Öffnen von Knopflöchern.
Bevor du mit dem Zuschneiden und Nähen loslegst, sorge für einen aufgeräumten Arbeitsplatz. Dein Bügelbrett sollte in der Nähe der Nähmaschine stehen, deine Utensilien griffbereit sein. Wähle für deinen Arbeitsplatz außerdem einen hellen Ort in deiner Wohnung und sorge für genügend Lichtquellen. Wie schnell verliert man am Wochenende die Zeit, und auf einmal ist es Abend … Richte den Arbeitsplatz doch schon in aller Ruhe am Freitagabend her, dann kannst du direkt am Samstag loslegen!
Mach dir gute Musik oder ein Hörbuch an und drucke dir schon am Freitagabend deinen Lieblingsschnitt aus. Vielleicht schaffst du es ja auch schon, das Schnittmuster zusammenzukleben und deine Größe auszuschneiden? Dein Wochenende steht dann ganz im Zeichen des Nähens …
Der Allrounder unter den Stoffen – vielseitig einsetzbar und easy zu nähen.
passt sehr gut für Shirts aller Art und Sportswear. Du nähst ihn am besten mit einer Overlockmaschine oder mit einem elastischen Stich.
Aus diesen meist dehnbaren Stoffen bestehen sehr oft Shirts aller Art und Sportswear.
Daraus nähst du luftige Blusen und Kleider.
werden aus Wolle hergestellt. Filz passt eher für Accessoires wie Hausschuhe und Taschen, Walkloden auch für Kleidung wie z. B. Jacken und Mäntel.
Näheres >.
Am besten ist ein Universalnähgarn aus Polyester.
Damit nähst du Nähte von Hand vor oder überträgst Markierungen von der linken auf die rechte Stoffseite.
Es gibt sie nicht teilbar z. B. für Hosen, nahtverdeckt z. B. für Kleider und teilbar für Jacken und Mäntel.
Nähen macht nicht nur Spaß, sondern ist ein nachhaltiges Hobby: Du schneiderst dir deine Klamotten selbst und musst nicht auf evtl. unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellte Kleidungsstücke zurückgreifen. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Stoffanbietern, die sich auf GOTS-zertifizierte Stoffe spezialisiert haben. Der Global Organic Textile Standard ist eines der strengsten Zertifikate für fair und sauber produzierte Textilien.
Gekaufte Stoffe solltest du vor dem Nähen einmal entsprechend der Kennzeichnung waschen. Das gilt insbesondere für Baumwollstoffe, denn sie können beim ersten Waschen noch ein bisschen einlaufen. Damit du am Samstag gleich loslegen kannst, empfehle ich dir, die gekauften Stoffe schon am Freitag zu waschen und zum Trocknen aufzuhängen.
Auch wenn es online mittlerweile ein großes Angebot an Stoffen gibt und du dir aus Australien den gewünschten Stoff schicken lassen kannst, manchmal findet man einfach nicht das, was man sucht. Dann kannst du einen weißen Stoff in der gewünschten Farbe färben. Oder du versuchst dich in wunderbaren wiederbelebten Batiktechniken wie z. B. Shibori? Dafür findest du im Netz viele tolle Anleitungen.
Für jedes Kleidungsstück aus diesem Buch kannst du dir unter www.gu.de/diy/62403 das Schnittmuster herunterladen – entweder im A4-Format zum Ausdrucken zu Hause oder als 1 : 1-Datei, die du an einen Plotservice weiterleiten kannst. Auf den Schnittmustern findest du eine Maßtabelle, die dir bei der Wahl der Größe hilft, eine technische Zeichnung, den Schnittlageplan, eine Legende zum Schnittmuster und eine Anleitung zum Zusammenkleben der »print at home«-Datei. In allen Schnittmustern ist bereits eine Nahtzugabe von 0,7 cm oder 1 cm enthalten, d. h., du schneidest den Stoff direkt entlang der Papierkante zu.
Bevor du die Schnittteile auf den Stoff legst, solltest du den Stoff waschen, trocknen und bügeln. Wie die einzelnen Schnittteile auf den Stoff ausgelegt werden, siehst du auf dem Schnittlageplan. Hier steht auch, ob du den Stoff einfach oder doppelt legen musst. Bei einem einfach liegenden Stoff zeigt die rechte Stoffseite – die »schöne« Stoffseite – nach oben, die Papierschnittteile werden mit der beschrifteten Seite nach oben auf den Stoff gesteckt. Wird er doppelt gelegt, faltest du den Stoff einmal parallel zum Fadenlauf. Dabei liegt die rechte Stoffseite innen, die linke zeigt nach außen.
Die Schnittteile legst du immer parallel zum Fadenlauf auf den Stoff. Nur so verzieht sich das Kleidungsstück später nicht. Der Fadenlauf verläuft bei gewebten Stoffen parallel zur Webkante, das sind die seitlichen Kanten des Stoffes. Diese erkennst du z. B. durch einen Namensdruck des Herstellers oder dadurch, dass sie als offene Kante nicht ausfranst. Bei gestrickten Stoffen läuft der Fadenlauf senkrecht zur Maschenreihe. Um ganz sicher zu sein, kannst du eine Lupe verwenden.Der Fadenlauf ist auf dem Schnittmusterbogen mit einem langen Pfeil gekennzeichnet.
Schrägbander werden – wie der Name schon sagt – immer im 45- Grad-Winkel zur Webkante zugeschnitten. So erhält der Stoffstreifen die größtmögliche Dehnbarkeit, und das fertige Schrägband legt sich perfekt in die Rundungen des Kleidungsstücks.
Wenn du alle Schnittteile aus dem Stoff zugeschnitten hast, solltest du die Markierungen von den Papierschnittteilen auf den Stoff übertragen. Für größere Teile wie z. B. Taschenansatzkanten oder Tunnelzüge verwendest du am besten Kopierpapier und das Kopierrädchen. Das Kopierpapier legst du mit der färbenden Seite nach oben unter den Stoff, dieser liegt mit der rechten Seite nach oben. Dann fährst du mit dem Kopierrädchen die Markierungen auf dem Papierschnittteil nach. Und schon sind auf der linken Stoffseite jetzt die Markierungen an der richtigen Stelle zu sehen. Ist der Stoff doppelt zugeschnitten, musst du die Markierungen noch auf die linke Stoffseite des anderen Schnittteils übertragen. Dafür verwendest du am besten einen Heftfaden.
Auf dem Schnittmuster sind auch sogenannte Knipse eingezeichnet. Das sind kleine Linien am Rand des Schnittteils, die dir helfen, die Schnittteile auf Pass zusammenzubringen. Diese Knipse kannst du ebenfalls mit Kopierpapier und Kopierrädchen übertragen, oder du schneidest mit einer spitzen kleinen Schere vorsichtig die Nahtzugabe am Knips ein. Denke dabei aber bitte daran, dass die Nahtzugabe je nach Projekt nur 0,7 cm bzw. 1 cm beträgt! Der Markierungsschnitt darf also nicht mehr als 0,5 cm betragen.
Einige Projekte in diesem Buch werden mit dehnbaren Stoffen wie Jersey oder Sweat verarbeitet. Am saubersten nähst du diese Stoffe natürlich mit einer Overlockmaschine. Sie heftet, versäubert die Nähte und schneidet die Kanten in einem Arbeitsgang. Der Overlockstich sorgt außerdem dafür, dass die Nähte elastisch bleiben und nicht reißen. Du kannst aber dehnbare Stoffe auch ohne Probleme mit einer normalen Haushaltsnähmaschine verarbeiten, wenn du ein paar Dinge beachtest.
Je nach Modell haben Nähmaschinen bereits eine Auswahl an Stretch- und Overlockstichen. Für die Verarbeitung von Jerseystoffen bietet sich hier der elastische Jerseystich an, bei der Verarbeitung von Sweatshirtstoffen stellst du am besten den geschlossenen Overlockstich ein.
Sollte deine Nähmaschine keine dieser Stiche anbieten, dann arbeitest du bei dehnbaren Stoffen nicht mit dem normalen Geradstich, sondern mit einem sehr schmalen Zickzackstich (Stichlänge 2,5–3, Stichbreite bei dünneren Stoffen 0,5, bei dickeren Stoffen 1,5).
Prüfe vor dem Nähen auch, ob der Stoff stark franst. Bei vielen dehnbaren Stoffen kannst du die Stoffkanten auch unversäubert lassen oder mit einer Zickzackschere »versäubern«.
Dehnbare Stoffe wie Jersey nähst du am besten mit einer Jerseynadel. Sie ist an der Spitze etwas abgerundet und sticht zwischen die Maschen. So reißt das Gewebe nicht, und es entstehen keine Laufmaschen. Die Jerseynadeln gibt es in verschiedenen Stärken zwischen 70 und 90. Hier gilt die Faustregel: Je dünner das Material, desto niedriger die Nadelstärke. Jersey nähst du dementsprechend z. B. mit einer 70er-Nadel, Sweatshirtstoffe mit einer 90er-Nadel.
Weitere Infos zu Zwillingsnadeln bekommst du auf > und >.
Yeah! It’s time to start.
