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In dieser Broschüre lesen Sie, wie Sie sich schützen können, sollten Sie trotz aller Vorsicht in eine gefährliche Situation geraten. Sie erfahren, wie Sie Ihr Hab und Gut sichern sollten, wie Sie vermeiden können, auf Trickbetrüger hereinzufallen, welchen Gefahren gerade ältere Menschen ausgesetzt sind und wie Sie besonders Ihre Kinder schützen können.
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Veröffentlichungsjahr: 2012
Sicher Leben
So schützen Sie sich vor Verbrechen
Christina Juckel
published by: epubli GmbH, Berlin, www.epubli.de
Copyrigt: © 2012 Christina Juckel
ISBN 978-3-8442-3500-5
Vorwort
Stündlich werden in Deutschland Menschen Opfer eines Verbrechens.
Die Täter haben es meist auf Geld oder andere Wert- gegensstände abgesehen. Um in den Besitz von Geld oder Schmuck zu gelangen, gehen sie häufig ohne Rücksicht auf die Gesundheit oder das Leben ihrer Opfer vor.
In dieser Broschüre lesen Sie, wie Sie sich schützen können, sollten Sie trotz aller Vorsicht in eine gefährliche Situation geraten. Sie erfahren, wie Sie Ihr Hab und Gut sichern sollten, wie Sie vermeiden können, auf Trickbetrüger hereinzufallen, welchen Gefahren Senioren ausgesetzt sind und wie Sie besonders Ihre Kinder schützen können.
Doch bei allen schlimmen Geschichten, die Sie täglich hören oder in der Zeitung lesen sollten Sie eines beachten:
Genießen Sie Ihr Leben. Aber seien Sie dabei wachsam und passen Sie auf sich auf!
Christina Juckel
Ein Tag im Januar um 21 Uhr. Monika S. wollte noch in eine Disko und benötigte dafür Bargeld. Kein Problem, dachte sie und hielt mit ihrem Auto an einem Geldautomaten ihrer Bankfiliale an. Als sie dann ihre Scheckkarte in den Schlitz des Geldautomaten steckte, legte ihr ein unbekannter Mann seinen Arm um den Hals und zwang sie mit einer Waffe, 1.000 Euro abzuheben. Dann schlug er Monika S. und warf sie zu Boden. Die Frau erlitt einen schweren Schock und es dauerte mehrere Monate, bis sie sich psychisch so weit gefangen hatte, dass sie sich abends im Dunkeln wieder auf die Straße wagte.
Monika S. hatte einen folgenschweren Fehler begangen. Geldautomaten und der Schutz der Dunkelheit sind schreckliche Verbündete. Fatalerweise ist Monika genau in eine Gefahrenzone der heutigen Zeit getappt. Geldautomaten sollten nämlich nur am Tage, auf keinen Fall aber in der Dunkelheit spät abends und ohne Begleitung aufgesucht werden.
Monika hat leichtsinnig gehandelt. Sie hätte das Bargeld für ihren Discobesuch bereits am Nachmittag abheben müssen.
Damit es Ihnen nicht so ergeht wie ihr, sollten Sie zuerst einmal die folgenden Fragen ehrlich beantworten:
1. Kennen Sie die Gegenden in Ihrer Stadt, die nachts dunkel und unbeleuchtet sind?
2. Fahren Sie häufig allein durch Städte oder Gebiete, in denen Sie sich nicht auskennen?
3. Kennen Sie die sichersten Parkplätze (Frauenparkplätze) in einem Einkaufszentrum oder in einer Tiefgarage?
Nun vergleichen Sie Ihre Antworten mit den unten angegebenen Punkten und treffen Sie die angegebenen Vorsichtsmaßnahmen:
Zu 1. Meiden Sie alle Örtlichkeiten, die nachts dunkel und unbeleuchtet sind. Auch wenn Sie glauben, Ihnen könne nichts passieren - nehmen Sie ein Taxi, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, an Ihr Ziel zu gelangen. Das ist sicher und im Endeffekt billiger, als Opfer eines Überfalls zu werden.
Zu 2. Wer alleine in einerfremdenStadt gemütlich an Schaufenstern vorbeibummeln oder einfach nur durch die Straßen schlendern möchte, sollte folgende Vorsichtsmaßnahmen treffen:
a) Suchen Sie rechtzeitig den schnellsten, kürzesten und sichersten Weg aus, auf dem Sie vor Einbruch der Dunkelheit die unbekannte Gegend wieder verlassen können.
b) Wenn Sie trotzdem einmal nachts durch einsame Straßen fahren müssen, tun Sie dies niemals, ohne die Autotür von innen zu verriegeln und die Fenster zu verschließen. Sie laden sonst einen potentiellen Verbrecher geradezu ein.
c) Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Wenn Sie in einer fremden Stadt sind, schalten Sie Ihr Navigationsgerät ein oder kaufen Sie sich einen Stadtplan und planen Sie Ihre Tour bei Tageslicht.
d) Bedenken Sie: Alleine zu reisen ist grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko.
In großen Parkhäusern kann das Parken des Autos gefährlich sein. Besonders nachts. Dies ist ein Grund, warum gerade Frauen Park- und Tiefgaragenplätze meiden. Viele Städte schreiben deshalb bereits beim Neubau einer Tiefgarage oder eines Parkhauses vor, Parkplätze speziell für Frauen einzuplanen. Diese Frauenparkplätze sind in der Nähe des Ausgangs gelegen und besonders leicht einzusehen, auch von Videokameras, die in vielen Parkhäusern die Stellplätze überwachen. Parken Sie deshalb Ihr Auto möglichst nicht an Stellen, die nicht eingesehen werden können. Beachten Sie auch folgendes: Wenn Sie sich unsicher fühlen, schleichen Sieniemalsan der Parkhauswand entlang, sondern gehen Sie immer so, dass Sie den Überblick behalten. Sie werden so auch besser von der Videoüberwachung erfasst und potenzielle Angreifer, die Ihnen auflauern, haben es bedeutend schwerer, Sie zu überraschen.
Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie Parkplätze nutzen, die in hell erleuchteten Straßen liegen. Auch wenn Sie dort eventuell eine Parkgebühr zahlen müssen. Das Geld ist gut angelegt.
