Sicherheitstraining für Kinder - Steffen Heinemann - E-Book

Sicherheitstraining für Kinder E-Book

Steffen Heinemann

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Beschreibung

Das Buch Sicherheitstraining für Kinder vermittelt ein praxisnahes Konzept für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Sicherheit in Kita und Grundschule. Auf Grundlage langjähriger Seminarerfahrung erklärt das Buch Täterstrategien, stärkt das kindliche Bauchgefühl, zeigt kindgerechte Regeln und bietet praktische Übungen, Rollenspiele und Rituale für den pädagogischen Alltag. Es richtet sich an Erzieher, Lehrer, Trainer und Eltern und liefert sofort anwendbare Methoden, um Kinder zu sensibilisieren, zu stärken und vor Gefahrensituationen zu schützen. Mit Checklisten, Übungsplänen und vielen Fallbeispielen.

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Seitenzahl: 108

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Vorstellung, Persönliche Motivation und die Entstehungsgeschichte

Kapitel 1 – Statistiken und Fakten

Kapitel 2 – Täterstrategien verstehen

Kapitel 3 – Erkennen von Missbrauch und körperlicher Gewalt

Kapitel 4 – Die Schritte bei Verdacht auf Missbrauch

Kapitel 5 – Zentrale gesetzliche Grundlagen

Kapitel 6 – Präventionsarbeit in der Praxis

Kapitel 7 – Die Rolle der Intuition

Kapitel 8 – Körpersprache lesen und einsetzen

Kapitel 9 – Rollenbilder und Geschlechteraspekte in der Präventionsarbeit

Kapitel 10 – Der persönliche Kreis

Kapitel 11 – Umgang mit Hemmungen

Kapitel 12 – Gewalt unter Kindern – Stopp-Regeln und Ich-Botschaften

Kapitel 13 – Die freundliche Beschwerde – Gewaltfreie Kommunikation mit Ich-Botschaften

Kapitel 14 – Meine persönliche Liste

Kapitel 15 – Die 3A-Regel

Kapitel 16 – Das Familienpasswort

Kapitel 17 – Der sichere Schulweg

Kapitel 18 – Allein zu Hause – Regeln und Sicherheit

Kapitel 19 – Eltern als Schutzfaktor

Kapitel 20 – Notfälle und Helfer – Richtig Hilfe holen

Kapitel 21 – Angst verstehen – Freund und Feind zugleich

Kapitel 22 – Der Verlockungsknopf

Kapitel 23 – Rollenspiele für Kinder

Kapitel 24 – Sicherheit auf der Straße

Kapitel 25 – Starke Geschichten und Rituale

Kapitel 26 – Tipps für Trainer und Pädagogen zum Seminarablauf

Kapitel 27 – Reaktionen in schwierigen Situationen

Kapitel 28 – Das Grundschulkonzept von Defense-Concepts

Kapitel 29 – Vorbereitung für einen Elternabend

Vorlagen und Beispiele für Urkunden und Aufkleber

Ausbildung und Lizenzsystem

Wichtige Kontaktdaten in Deutschland

Schlusswort

Literatur- und Quellenverzeichnis

Vorwort zur Entstehung des Buches und zu meiner Person:

Kinder sind das schützenswerteste Gut was es auf der Welt gibt – darum entstand vor vielen Jahren das Sicherheitstraining für Kita- und Grundschulkinder und daraus dieses Buch.

Ich wurde 1973 geboren und gebe seit 1996 Kurse im Bereich von Kommunikation, Prävention, Selbstverteidigung und Selbstbehauptung. Egal ob es um Erwachsene, Jugendliche, Rettungs- oder Sicherheitsdienste oder ältere Menschen geht – das spezielle Thema dieses Buches zum Schutz unserer Kinder liegt mir, als Vater von drei eigenen Kindern, besonders am Herzen.

Warum dieses Buch?

Bereits vor ungefähr 10 Jahren hatte ich das Buch „Sicherheitstraining für Kinder“ fast druckfertig auf meinem Computer gespeichert. Zur Veröffentlichung kam es leider nicht, da durch einen technischen Defekt alle Daten unwiederbringlich gelöscht wurden.

Wahrscheinlich muss man auch hier das Gute erkennen, denn in den Jahren danach konnte ich - durch viele gehaltene Seminare - neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln, die jetzt in diesem Buch einen großen Stellenwert einnehmen.

Der Bezug zur Kampfkunst

Im Alter von sieben Jahren begann ich mit Judo um mich besser behaupten zu können. Ich war eher immer der Kleine unter den Gleichaltrigen und fand damit den Einstieg in die Kampfkunst.

Nach einigen Jahren Pause begann ich, nach einer unglücklichen Auseinandersetzung auf dem Parkplatz vor einer Diskothek, mit siebzehn Jahren mit der Kampfkunst Wing Tsun. Diese Faszination hat mich bis heute nicht losgelassen, so konnte ich nach 22 Jahren Studium den Meistergrad erreichen.

Zusätzlich kam ich 2011 mit Krav Maga in Kontakt, in dem ich zwei Jahre sehr intensiv ausgebildet worden bin.

Mit diesem Wissen musste ich aus lizenzrechtlichen Gründen das Self Defense Concepts System entwickeln, das mit Techniken und Konzepten aus beiden Kampfkünsten auskommt und sich permanent an den aktuellen Gegebenheiten der Selbstverteidigung anpasst und verändert.

Mein Werdegang in Kürze

Nach bestandener Fachhochschulreife und nach meinem freiwilligen Dienst als Zeitsoldat, erlernte ich den Beruf des Sozialversicherungsfachangestellten bei einer großen gesetzlichen Krankenkasse und wurde für viele Jahre glücklich im Vertrieb.

Mit gerade mal 30 Jahren wurde ich durch ein Projekt Führungskraft und stellvertretender Abteilungsleiter eines neu gegründeten Outbound-Callcenter meines „alten“ Arbeitgebers.

Durch die Ausbildung im Vertrieb und die verschiedenen Führungskräfteseminare erhielt ich meine Ausbildung als Kommunikationstrainer und bildete mich weiter im NLP.

Zusätzlich bin ich IHK-Sachkunde geprüft im Bewachungsgewerbe und nach §7 WaffG sachkundig für Lang- und Kurzwaffe sowie mit dem Umgang der zugehörigen Munition.

Das schaffte die Grundlagen für die Konzeption unserer Seminare, denn im Grundsatz steht immer die Prävention, also Gewaltvermeidung. Schon Cicero sagte: „Reden lernt man durch reden!“.

Wie ich zu den Trainings kam

Während meiner Zeit im Außendienst bin ich von einem Kunden angerufen worden, dessen 12-jährige Tochter mit einer Freundin auf der Straße in einer nordhessischen Kleinstadt aus einem Auto heraus angesprochen wurde. Damals wurden sie mit 50,-- DM gelockt und sollten einsteigen, um an das Geld zu kommen.

Ich sollte die Mädels in Selbstverteidigung schulen und damit ein Gefühl der Sicherheit bewirken. Das Seminar gab damals so einen Hype, dass ich mich näher mit dem Thema auseinander setzen wollte und so entstand innerhalb von viereinhalb Jahren dann mein – sich immer wieder anpassendes – Grundkonzept.

Denn im Grunde nach kann sich kein Kind im Grundschulalter, ja sogar bis zur weiterführenden Schule, aufgrund der körperlichen Gegebenheiten gut gegen einen Erwachsenen wehren. Nur im Notfall gibt es wichtige Dinge zu beachten. Aber darauf gehe ich im Buch noch genau ein.

Wichtig ist es sich an bestimmte Regeln zu halten unabhängig vom Alter – denn Selbstverteidigung fängt schon viel früher als das körperliche Wehren an.

Mit diesem Konzept bin ich in vielen Kindergärten und Grundschulen seit Jahren erfolgreich in der Gewaltprävention tätig und habe bereits vielfach positive Rückmeldungen von Eltern, Lehrern und Erziehern auf die Funktionalität und die Umsetzbarkeit bekommen.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und viele Anregungen. Egal, ob es für die eigenen Kinder oder Schüler sind.

Zur Sprache in diesem Buch: Ich habe mich bewusst für eine klare, einfache Sprache entschieden. Wenn im Text die männliche oder weibliche Form verwendet wird, sind immer alle Menschen gleichermaßen gemeint. Das Buch stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit dar, sondern spiegelt meine Erfahrungen aus über 20 Jahren wider.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Kapitel 1: Statistiken und Fakten

Ich sehe Statistiken grundsätzlich mit Vorsicht entgegen. Der britische Premierminister Winston Churchill soll einmal gesagt haben: „Ich glaube nur den Statistiken, die ich selbst gefälscht habe.“ So humorvoll dieser Satz gemeint war – er verdeutlicht, dass Zahlen unterschiedlich gedeutet werden können. Trotzdem finde ich Zahlen wichtig, um den Kern des Themas und damit die Ansätze genauer zu betrachten und einfach Ängste von den Eltern zu nehmen.

Wir als Eltern, Großeltern oder Pädagogen haben Angst, dass unsere Kinder Teil dieser Statistik werden könnten. Wir haben Angst, dass unser Kind entführt werden könnte, es Gewalt erlebt oder es einfach verschwindet.

Einer der bekanntesten Fälle war sicherlich der von Natascha Kampusch. Hier kam es zu einer Entführung auf ihrem Weg von der Schule zum Hort. Mitten am Tag, mitten auf einer relativ belebten und zugeparkten Straße. Über acht Jahre wussten die Eltern nichts von Natascha, die Polizei tappte im Dunkeln. Bis es dann ein gutes Ende für Natascha nahm.

Auch die kleine Madeleine McCann wurde am 3. Mai 2007 im Alter von fast vier Jahren im Urlaub auf der Algarve aus dem Hotelzimmer entführt und bis heute nicht gefunden. Immer wieder tauchen Hinweise auf – immer wieder keimt Hoffnung bei den Eltern auf, ihre Tochter wieder in die Arme zu schließen.

Doch kommen wir zurück nach Deutschland in das Jahr 1993 und denken an den schwarzen Mann, der in Landschulheime einbrach und Jungs missbraucht und getötet hat und das über viele Jahre hinweg ohne gefasst zu werden. Erst 2001 nachdem der neun Jahre alte Dennis ermordet wurde, kamen sie dem schwarzen Mann auf die Spur. Keine heiße Spur, aber es wurden Zusammenhänge mit den alten Taten gefunden. In 2004 musste noch ein Kind in Frankreich dem schwarzen Mann zum Opfer fallen. Erst am 13. April 2011 schlug die Polizei nach einem Hinweis eines bereits 1995 missbrauchten Jungen zu und konnte Martin N. – der als Betreuer in den Landschulheimen gearbeitet hat - festnehmen.

Ich habe nur drei medienbekannte Einzelfälle herausgepickt. Doch hier liegt die erste wichtige Erkenntnis: Die mediale Wahrnehmung entspricht nicht immer der realen Bedrohungslage. Während die Schlagzeilen ein Bild einer allgegenwärtigen Gefahr zeichnen, zeigen nüchterne Statistiken etwas anderes. Deutschland ist – im internationalen Vergleich – ein relativ sicheres Land für Kinder. Das Risiko, Opfer einer schweren Gewalttat zu werden, ist sehr gering.

Medien zeigen uns eine permanente Bedrohung unserer Kinder, wenn man sich allerdings die Zahlen der Kriminalstatistik in den letzten Jahren ansieht, so bleiben diese in den vergangenen Jahrzehnten relativ konstant. Das heißt, dass bereits bei unseren Eltern oder Großeltern genauso viele oder wenige Kinder entführt worden sind, wie heutzutage. In Deutschland leben wir und unsere Kinder also sicher. Die gefühlte Bedrohung ist größer als die reale Bedrohung. Dennoch: Ein Null-Risiko gibt es nicht!

Die Zahl tatsächlicher Kindesentführungen durch Fremdtäter ist verschwindend gering. Von den jährlich etwa 250 bis 270 registrierten Fällen handelt es sich bei einem Großteil um Kindesentzug durch ein Elternteil – meist in Zusammenhang mit Trennungen oder Scheidungen – auch als Druckmittel. Fälle, wie sie in den Medien große Aufmerksamkeit erhalten, sind also die Ausnahme, nicht die Regel.

Fakt ist: Jeden Tag gehen in Deutschland zwischen 150 und 300 Vermisstenmeldungen bei der Polizei ein. Etwa 50 Prozent dieser Fälle betreffen Kinder und Jugendliche. Die gute Nachricht: Die meisten dieser Fälle klären sich innerhalb weniger Tage. Über 50 % der vermissten Kinder tauchen innerhalb einer Woche wieder auf, 80 % innerhalb eines Monats und 97 % innerhalb eines Jahres (BKA). Oft handelt es sich um Streit mit den Eltern, „Ausreißer“-Situationen oder familiäre Konflikte – nicht um ein Gewaltverbrechen.

Sogenannte „Ausreißer“, meist im jugendlichen Alter, laufen von zu Hause weg, weil sie sich mit den Eltern gestritten haben, in Abhängigkeit von meist älteren Personen oder auch Gruppen stehen, sie evtl. Opfer von Missbrauch oder Mobbing geworden sind oder sie meinen, sich neue Freiräume schaffen zu müssen.

Erste Anlaufstelle ist und bleibt immer die Polizei, später dann der „Weiße Ring“ oder auch die „Elterninitiative vermisste Kinder“. Die Kontaktdaten finden sie im Anhang des Buches. Un dhab

Missbrauch und die unsichtbare Gefahr

Ein für mich sehr wichtiger Punkt in meinen Seminaren handelt von der Prävention bei Missbrauch. Die Statistiken hierüber sind laut Experten schwierig zu lesen, denn es herrscht eine hohe Dunkelziffer. Studien zeigen, dass 6 bis 16 Prozent aller Kinder in ihrer Kindheit oder Jugend Opfer sexueller Gewalt werden.

Nur wenige der Täter sind tatsächlich Fremde – in über 80 Prozent stammen diese aus dem sozialen Umfeld der Kinder und werden häufig wegen Beschämung „unter den Teppich gekehrt“ oder es wird einfach weggeschaut. Ein Kind muss sieben Personen (!) ansprechen, ehe es tatsächlich angehört wird (Wolters 1994). Diese Zahl macht deutlich, wie wichtig es ist, Kindern zuzuhören, Signale ernst zu nehmen und ihnen zu vermitteln, dass sie mit jeder Sorge ernst genommen werden.

Aufgrund der vielen Skandale in öffentlichen Einrichtungen – ich denke da unter anderem auch an die Fälle an der Odenwaldschule – sind wir zu mehr Aufmerksamkeit aufgerufen.

Laut einer repräsentativen Umfrage aus 2011 unter 14-90 Jährigen, hat jede/r Zehnte in seiner Kindheit oder Jugend sexuellen Missbrauch erlebt (Häuser 2011) – andere Studien gehen von Häufigkeiten zwischen sechs und sechszehn Prozent aus. Die Kriminalstatistiken von 2024 haben 16354 Fälle von Kindesmissbrauch und 1191 Fälle bei Jugendlichen verzeichnet – vergleicht man das mit den oben genannten Studien, belegt dies die hohe Dunkelziffer der nicht gemeldeten Fälle. Aus einer Studie von Kürzinger aus 1996 wird von einer Dunkelziffer von 90 Prozent ausgegangen – also nur etwa 1/10 der Straftaten werden polizeilich relevant gemeldet und angezeigt.

Wir stehen also vor einem Spannungsfeld:

Die gefühlte Gefahr (durch Medienberichte verstärkt) ist hoch.

Die reale Gefahr (laut Statistik) ist vergleichsweise gering, wenn es um Fremdtaten geht.

Die unterschätzte Gefahr liegt im Nahbereich, wo Kinder Täter oft kennen und vertrauen.

Das Ziel von Prävention ist es daher nicht, Kinder in Angst zu versetzen. Vielmehr geht es darum, sie zu stärken, zu sensibilisieren und handlungsfähig zu machen. Sie sollen lernen, ihre eigenen Gefühle ernst zu nehmen, Grenzen zu setzen und im Notfall Hilfe zu suchen.

Achtung:

Studien und Praxiserfahrungen aus der Kinderschutzarbeit zeigen:

Ein Kind muss sich im Durchschnitt sieben Mal jemandem anvertrauen, bevor es wirklich Hilfe bekommt.

Die Gründe dafür:

Erwachsene wollen oder können den Verdacht nicht wahrhaben.

Kinder sprechen oft in Andeutungen oder durch Verhalten, nicht in klaren Worten.

Täter manipulieren Kinder(„Niemand wird dir glauben“, „Das ist unser Geheimnis“).

Autoritätspersonen werden zunächst eher geschützt als hinterfragt.

Wichtige Botschaft für Eltern und Pädagogen:

Wenn ein Kind etwas Belastendes andeutet – nehmen Sie es ernst!

Lieber einmal zu viel hinschauen und nachfragen, als einmal zu wenig.

Unser Staat und das Gesetz

Doch auch unser Staat versucht Verbesserungen in der Gesetzgebung zum Schutz unserer Kinder bei sexuellem Missbrauch zu erreichen. Seit Mitte der 90er Jahre und auch im Jahr 2003 wurden die Gesetze zum strafrechtlichen Schutz der Kinder, vor allem im Rahmen von Strafmaßerhöhungen verbessert und auch für Rückfalltäter ein erhöhter Strafrahmen eingeführt.

Auch wurde bereits in 1998 damit angefangen, Therapien für Sexualstraftätern auszuweiten und die Qualität von Prognosen bei möglichen Rückfallgefahren zu optimieren, damit gegebenenfalls Sicherheitsverwahrungen gerichtlich durchgesetzt werden können.

Zum Täterprofil sind über 90 % der Tatverdächtigen männlich, bei den Opfern sind es ca. 75 % Mädchen, die von Sexualdelikten betroffen sind (Zahlen aus dem Sicherheitsbericht der Bundesregierung 2006).