Simsala Gin - Elouise Anders - E-Book

Simsala Gin E-Book

Elouise Anders

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Beschreibung

Cocktail-Mixen für Gin-Fans leicht gemacht! Dieses Buch ist eine umfassende Sammlung der besten Gin-Cocktails – für mehr Geschmack und Abwechslung in Ihrer Hausbar. Egal, ob Sie Profi oder Neuling in der Welt der Cocktails sind: Hier finden Sie alles, was Sie brauchen, um Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und sich mit einem erlesenen Drink zu verwöhnen. Von Klassikern über moderne Longdrinks bis hin zu selbst gemachten Sirups und Infusions ist alles dabei für die perfekte Happy Hour zu Hause. Genießen Sie einen Martini mit Rosenblättern oder überraschen Sie Ihre Freunde mit einem Gin-Perol Spritz – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

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Seitenzahl: 54

Veröffentlichungsjahr: 2024

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SIMSALA GIN

ELOUISE ANDERSILLUSTRATIONEN: ANNA MANOLATOS

SIMSALA GIN

Die besten Cocktails und Longdrinks für Gin-Liebhaber

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.de abrufbar.

Für Fragen und Anregungen

[email protected]

Wichtiger Hinweis

Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wurde auf eine genderspezifische Schreibweise sowie eine Mehrfachbezeichnung verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen sind somit geschlechtsneutral zu verstehen.

1. Auflage 2024

© 2024 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH

Türkenstraße 89

80799 München

Tel.: 089 651285-0

Die englische Originalausgabe erschien 2023 bei Smith Street Books unter dem Titel Juniperlooza. © 2023 by Smith Street Books | smithstreetbooks.com. All rights reserved.

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Wir behalten uns die Nutzung unserer Inhalte für Text und Data Mining im Sinne von § 44b UrhG ausdrücklich vor.

Übersetzung: Dr. Katrin Korch

Redaktion: Stephanie Kaiser-Dauer

Design und Illustrationen: Anna Manolatos

Umschlaggestaltung: Isabella Dorsch

Satz: inpunkt[w]o, Wilnsdorf (www.inpunktwo.de)

eBook: ePUBoo.com

ISBN Print 978-3-7423-2716-1

ISBN E-Book (PDF) 978-3-7453-2488-4

ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-7453-2487-7

Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter

www.mvg-verlag.de

Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter www.m-vg.de

Inhalt

EINLEITUNG

GIN-SORTEN

INFUSIONS: INFOS UND TIPPS

KLASSIKER

MIT TWIST

FIZZES und SPRITZES

MOD LIBATIONS

INFUSIONS

SIRUP

EINLEITUNG

GESCHÜTTELT ODER GERÜHRT – GIN IST DIE BASIS VIELER GROSSARTIGER COCKTAILS

Martini (Seite 25). Negroni (Seite 21). Gimlet (Seite 26). Gin hat zur Entstehung vieler köstlicher Drinks beigetragen – und er hat eine durchaus interessante Geschichte, die es sich zu lesen lohnt, während man an einem Tom Collins (Seite 22) nippt.

Wacholderbeeren und Alkohol sind seit Jahrhunderten gute Freunde, auch wenn das Ergebnis ihrer Vereinigung nicht immer so gut schmeckte wie heutzutage. Schon im 11. Jahrhundert in Italien mischten Benediktinermönche Wacholder und Alkohol zu medizinischen Zwecken. Im 17. Jahrhundert erhielt die Kombination in den Niederlanden einen eigenen Namen: Genever. Man mischte Malzwein und Wacholderbeeren – auch wenn dabei bei Weitem noch nicht das herauskam, was wir heute für unseren Gin Tonic verwenden.

Und dann kamen die britischen Soldaten. Ihre Abkürzung des Namens »Genever« brachte uns den Gin, und der Gin bescherte England einen neuen Zeitvertreib. Im frühen 18. Jahrhundert überschwemmte die Spirituose quasi das gesamte Land, doch längst nicht zur Freude aller: Nicht nur in der Kunst wird diese Zeit des »Gin Craze« als Kollaps der Gesellschaft dargestellt. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts verloren die Engländer Berichten zufolge nach und nach ihren Verstand, schuld daran war der Gin. Sein Ruf wurde immer schlechter, bis er in den 1750er-Jahren per Gesetz weitgehend verboten wurde und bis Anfang des 19. Jahrhunderts von der Bildfläche verschwand.

Doch dann verbesserten sich die Destillationstechniken und damit auch die Klarheit der Spirituose. Auch die Zutatenliste wurde ausgereifter: Wacholder trat in den Vordergrund und verdrängte das Terpentin. Dry Gin (siehe Seite 9) tauchte auf dem Markt auf und britische Segler begannen, ihn in ihr Malariamittel zu mischen: Tonic Water. Dann kamen noch Limetten dazu, die Barkultur entwickelte sich weiter und es entstand eine Menge klassischer Cocktails, die wir heute noch kennen und gerne genießen.

Im 20. Jahrhundert gerieten Cocktails und mit ihnen auch der Gin für eine Zeit lang wieder in Vergessenheit, um die Jahrtausendwende jedoch erlebten beide eine Renaissance. Heute gibt es eine Menge Gin-Brennereien, die klassische Dry Gins und moderne Varianten mit ganz neuen Mischungen herstellen – großartige Nachrichten für Liebhaber von Gin-Cocktails. Während der Martini nach wie vor unbezwingbar ist, haben die blumigen, fruchtigen und würzigen Gins, die heute auf dem Markt sind, alte Cocktail-Klassiker verändert und neue erschaffen, sind aber auch pur ein echter Genuss.

In diesem Buch treffen Gins der Vergangenheit und der Zukunft aufeinander: im Martini (Seite 25) und Vesper (Seite 51), im Southside (Seite 18) und Bramble (Seite 91). Gießen Sie sich einen Bee’s Knees Spritz (Seite 66) ein, nippen Sie an einem Cherry Pie (Seite 104) oder starten Sie mit einem Breakfast Martini (Seite 107) den Tag. Mischen Sie mit Ihren eigenen Infusions neue Drinks und entdecken Sie mit über 60 Rezepten die Kräuternuancen des Gins.

Für Ihren eigenen »Gin Craze« finden Sie in Simsala Gin alles, was Sie brauchen. Kühlen Sie also die Martini-Gläser, laden Sie ein paar Freunde ein und mixen Sie sich ein paar gute Cocktails.

GIN-SORTEN

Wie Wodka besteht auch Gin aus neutralem Alkohol, der aus Getreide wie Weizen, Mais oder Roggen destilliert wird.

Wacholder und andere Botanicals – also pflanzliche Stoffe und Zubereitungen – werden während der Destillation hinzugefügt, sodass ein neuer Kräuterschnaps entsteht. Dank der jüngsten Gin-Renaissance gibt es mehr Destillerien, die mehr Gin-Sorten herstellen als je zuvor – ideal für Liebhaber von Gin Tonic, aber schlecht für alle, die sich beim Einkaufen nicht entscheiden können. Heute steht traditioneller Gin neben modernen Craft-Versionen im Regal, die mit neuen Geschmacksaromen experimentieren. Wenn Sie sich fragen, welchen Sie kaufen sollen, hier ein schneller Überblick.

London Dry

Wenn Sie schon einmal einen Martini getrunken haben, haben Sie wahrscheinlich auch schon London Dry Gin probiert.

»Dry« heißt hier, dass während der Herstellung dem Grundalkohol nur Botanicals hinzugefügt werden und nach der Destillation nichts außer Wasser. Die Gin-Sorte tauchte Mitte des 19. Jahrhunderts auf, als sich Fortschritte in der Destillationstechnologie auf den Geschmack auswirkten. Fortan musste Gin nicht mehr gesüßt werden, um genießbar zu sein.

Der Wacholder konnte nun ohne minderwertige Destillation (und Zusätze wie Sägemehl) so richtig zur Geltung kommen. Heute wird diese Gin-Sorte nicht mehr nur in London hergestellt; sie ist vielseitig und für die meisten Cocktails gut geeignet. Wenn Sie eine Flasche Gin auf Vorrat kaufen wollen, wählen Sie einen London Dry.

New Western Dry

Während Wacholder auch bei dieser Gin-Sorte noch der Star ist, dominiert er doch den Gaumen nicht so sehr. Andere Botanicals spielen eine größere Rolle und lenken den Gin in eine ganz neue Richtung.

Wenn Sie abenteuerlustig sind, bieten diese Gins eine tolle Möglichkeit, um den Klassikern einen neuen Kick zu geben oder sie mit innovativen Kreationen zu kombinieren. Wenn Sie etwas Fruchtiges oder Würziges mixen, sollten Sie sich bei den New Western Gins umsehen.

GENEVER