Smarter texten mit KI - Auf den Punkt - Ursula Martens - E-Book
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Smarter texten mit KI - Auf den Punkt E-Book

Ursula Martens

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Beschreibung

Schreib Zukunft. Kreativ und smart texten mit KI. - Starke Texte: Mit cleveren Prompts für jedes Projekt - Mit erprobten Mensch-KI-Workflows 50 % Schreibzeit sparen - Dein Vorsprung: So wirst du zum KI-Textprofi   KI revolutioniert das Texten: Es wird schneller, strukturierter, überzeugender. Mit diesem Guide machst du ChatGPT, Claude & Co. zu deinem Sparringspartner – mit präzisen Prompts, smarten Workflows und der perfekten Balance zwischen Tempo und Textqualität. - -KI verstehen: zielgerichtet zu brillanten statt beliebigen Ergebnissen - Prompt-Techniken meistern: exakte Briefings für Posts, Newsletter & Landingpages - Textqualität optimieren: Workflows für jeden Texttyp – von der Idee bis zum Feinschliff - Smart arbeiten: Personas entwickeln, Content planen, Texte recyceln & verbessern - Tools vergleichen: ChatGPT, Claude & Perplexity – wann welches Modell punktet - Strategisch skalieren: Custom GPTs & Projekte für eine konsistente Markensprache - Zeitlose Prinzipien: Was gute Texte ausmacht - Praxisnah umsetzen: Erste-Hilfe-Prompts & sofort nutzbare Use Cases - EXTRA: Austausch & Impulse in der LinkedIn-Gruppe »Smarter Texten mit KI«  

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Seitenzahl: 337

Veröffentlichungsjahr: 2025

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© Rheinwerk Verlag GmbH, Bonn 2026

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Die automatisierte Analyse des Werkes, um daraus Informationen insbesondere über Muster, Trends und Korrelationen gemäß § 44b UrhG (»Text und Data Mining«) zu gewinnen, ist untersagt.

Markenschutz

Die in diesem Werk wiedergegebenen Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. können auch ohne besondere Kennzeichnung Marken sein und als solche den gesetzlichen Bestimmungen unterliegen.

Haftungsausschluss

Ungeachtet der Sorgfalt, die auf die Erstellung von Text, Abbildungen und Programmen verwendet wurde, können weder Verlag noch Autor*innen, Herausgeber*innen oder Übersetzer*innen für mögliche Fehler und deren Folgen eine juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung übernehmen.

Ursula Martens

Smarter texten mit KI

Auf den Punkt

Wir hoffen, dass Sie Freude an diesem Buch haben und sich Ihre Erwartungen erfüllen. Falls Sie Anregungen, Wünsche und Kommentare haben, lassen Sie es uns wissen: [email protected].

Informationen zu unserem Verlag und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Verlagswebsite www.dpunkt.de. Dort können Sie sich auch umfassend über unser aktuelles Programm informieren und unsere Bücher und E-Books bestellen.

Autorin: Ursula Martens

Herausgeber: Felix Beilharz

Reihenkonzept und Lektorat: Ariane Hesse

Buchmanagement: Friederike Demmig

Copy-Editing: Sibylle Feldmann, www.richtiger-text.de

Typografie und Layout: Vera Brauner

Satz: III-satz, www.drei-satz.de

Herstellung: Stefanie Weidner

Covergestaltung: Michael Oréal, www.oreal.de

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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://www.dnb.de/ abrufbar.

ISBN Print: 978-3-96009-275-9

ISBN PDF: 978-3-96010-937-2

ISBN ePub: 978-3-96010-938-9

1. Auflage 2026

Dieses Buch erscheint in Kooperation mit O’Reilly Media, Inc. unter dem Imprint »O’REILLY«. O’REILLY ist ein Markenzeichen und eine eingetragene Marke von O’Reilly Media, Inc. und wird mit Einwilligung des Eigentümers verwendet.

© Rheinwerk Verlag, Bonn 2026

Rheinwerk Verlag GmbH • Rheinwerkallee 4 • 53227 Bonn

[email protected]

Inhalt

Vorwort

Felix Beilharz zur Reihe »Auf den Punkt«

Felix Beilharz zu diesem Buch

Danksagung der Autorin

Kapitel 1

Los geht‘s

Zeitlose Textkunst trifft KI

Was dir dieses Buch bringt

So holst du das meiste aus diesem Buch heraus

Texten verändert s(d)ich

Mach KI zu deiner Stärke

Highlight: KI-Toolbox

Kapitel 2

Wie KI-Texte entstehen

Was steckt hinter ChatGPT, Claude & Co.?

Wahrscheinlichkeiten statt Verständnis

Typisch KI!

Halluzinationen: KI erfindet Fakten

Google und KI-Texte

Erkennen Tools KI-Texte?

Generelle Irrtümer über KI

Kapitel 3

Texttools: Auswahl, Einsatz, Erfolge

Mensch und Maschine

Die bekanntesten KI-Textgeneratoren im Überblick

KI-Tools clever kombinieren

Tiefgehende Recherchen mit Deep Research

Kapitel 4

Clever prompten

Warum das Prompten entscheidend ist

Wie du einen guten Prompt formulierst

Vage Anweisungen: Wann sie besser sind

Wie KI ihre Wortwahl trifft

Prompt-Ketten

Rollenzuweisung: Frau Prof. Dr. Head of Marketing von und zu KI

Wer KI beherrscht, schreibt besser

Kapitel 5

Workshop: Besser texten als andere

Die Grundprinzipien guter Texte

Satzbau: Einfach ist NICHT banal

Wortwahl: präzise statt aufgeblasen

Leichte und Einfache Sprache: Klarheit für alle

Aktiv schreiben, Klarheit gewinnen

Weniger Floskeln, mehr Substanz

Füllwörter und unnötige Verstärker

Starke und schwache Adjektive

Verneinungen vermeiden! Doppelte erst recht!

Zusammengesetzte Hauptwörter: Regel, Trend und Strategie

Schreibblockade ade

Kreativer durch unkonventionelle Techniken

Sprich Klartext: Buchtipp

Kapitel 6

Schreiben mit KI: von Naming bis Social Media

Dream-Team: KI und Unternehmenskommunikation

Naming, Slogans und Claims

Webtexte mit KI schreiben und optimieren

Typische Fehler in KI-generierten Webtexten vermeiden

SEO mit KI: was funktioniert, was nicht?

Text-Clinic

Content-Ideen und Blogartikel mit KI entwickeln

Produktbeschreibungen optimieren

Social-Media-Beiträge mit KI

Storytelling mit KI

Erste-Hilfe-Prompts für typische Textprobleme

Einheitliche Tonalität über alle Kanäle

Kapitel 7

Deine KI-Toolbox

Prompt-Bibliothek als Wissensspeicher

Workflows vom Branding bis zur Content-Planung

Eine einheitliche Markensprache entwickeln mit KI

Wiederkehrende Aufgaben automatisieren

Eigene Custom GPTs gezielt einsetzen

KI-Arbeit clever organisieren

Spezielle Workflows für dich

Real Talk: Wie ich KI nutze

Kapitel 8

Verantwortungsvoll schreiben mit KI

Ethische Grundlagen

Psychologische Aspekte

Rechtliche Aspekte

Fakten prüfen: Verantwortung in der Praxis

Kapitel 9

Die Zukunft des KI-Textens

Neue Aufgaben für Texterinnen und Texter

Chancen und Risiken

So ist dieses Buch entstanden

Index

Über die Autorin

Über den Herausgeber

Vorwort

Felix Beilharz zur Reihe »Auf den Punkt«

Meine Karriere im Online-Marketing begann in der SEO: für meinen eigenen Onlineshop, für meine ersten Websites und irgendwann für meine ersten Kunden. In den ersten zehn Jahre als digitaler Unternehmer gehörte mein Herz der Suchmaschinenoptimierung.

Dann tauchte Social Media am Horizont auf, und ich begann, zweigleisig zu fahren. Anfangs war das auch gut machbar. Social Media hieß im Wesentlichen Facebook, etwas YouTube oder Google+ (ja, so alt bin ich). Das war noch überschaubar.

Dann wurde Online-Marketing immer komplexer. Die Zahl der Kanäle nahm zu: Es tauchten Instagram, TikTok, LinkedIn und weitere Player auf. Und auch innerhalb der Kanäle wuchs die Komplexität. Mittlerweile kann man sich problemlos auf TikTok-Werbung, Micro-Influencer-Kampagnen oder 9:16-Video-Content fokussieren – und ist damit voll ausgelastet. Google Ads und die zahlreichen Möglichkeiten des E-Mail-Marketings nicht eingerechnet.

So musste ich mir auch irgendwann eingestehen: Die Breite der Themen, die ich abzudecken versuchte, war nicht mehr zu schaffen. Zu dynamisch war die Entwicklung, zu vielfältig, zu breit und zu tief das notwendige Wissen. Deshalb begann ich, mich auf ausgewählte Themen und die großen Zusammenhänge und strategischen Fragen zu konzentrieren und für Detailfragen immer mehr auf Kolleginnen und Kollegen – Spezialisten aus den verschiedenen Marketingdisziplinen – zu setzen.

Vor diesem Hintergrund ist auch diese Buchreihe entstanden. Ich nutze zwar seit 20 Jahren E-Mail-Marketing, aber über das Detailwissen, um ein ganzes Buch zu füllen, verfüge ich nicht. Gleiches gilt für viele weitere Bereiche des digitalen Marketings.

Deshalb habe ich die besten Experten und Expertinnen der Branche zusammengetrommelt, um sie für diese Reihe zu gewinnen: damit du aus erster Hand das Wissen ausgewiesener Fachleute erhältst und dir zu einem Thema solide Grundlagen aneignen kannst.

Aber keine Sorge: Zwar könnte jede Autorin und jeder Autor locker ein mehrbändiges Lexikon zu ihrem oder seinem Thema füllen, diesen Anspruch erheben wir mit dieser Reihe jedoch nicht. Im Gegenteil: Wir wollen genau die Punkte herausarbeiten, die für dich im Joballtag wichtig und relevant sind. Und die, sauber umgesetzt, für 80 Prozent der guten Ergebnisse verantwortlich sind. So bekommst du bei überschaubarem Aufwand genau das Know-how, das du wirklich brauchst: »Auf den Punkt« eben.

Danke, dass du dich für dieses Buch entschieden hast. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg beim Umsetzen. Lass die Autorinnen und Autoren, die digitale Community in den sozialen Netzwerken gern wissen, was du mitgenommen hast. Wir sprechen uns.

Felix Beilharz zu diesem Buch

Ein Buch einer Texterin über das Texten mit KI. Das klingt erst einmal wie ein kompletter Widerspruch in sich. Macht sich die Texterin damit nicht selbst überflüssig? Wer braucht überhaupt noch Texter*innen, wenn KI das doch viel besser kann?

Und tatsächlich: Den Beruf des Texters wird es bald nicht mehr geben. Zumindest nicht so, wie er bisher war. In absehbarer Zeit wird kein Text mehr ohne KI entstehen.

Also einfach ChatGPT anwerfen, Prompt reintippen und fertig ist der Text. Wozu dann noch dieses Buch? Und warum ausgerechnet von einer Texterin geschrieben?

Nun, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn der gerade beschriebene Prozess führt zu dem, was wir heute schon in Blogs, Artikeln und Social-Media-Postings sehen: langweilige Beliebigkeit, allgegenwärtiges Mittelmaß, einschläfernde Austauschbarkeit. Dann hast du zwar viel mehr Texte als bisher, aber sie werden nicht gelesen werden, geschweige denn jemanden vom Hocker hauen.

Und genau hier setzt dieses Buch an. Du sollst nämlich nicht einfach nur mehr und günstigere Texte erzeugen, sondern bessere. Geilere. Packendere. Buntere. Einzigartigere. Überzeugendere.

Dafür musst du aber drei Dinge wissen: Wie gute Texte überhaupt funktionieren. Was du der KI geben musst, um diesen Output zu erzeugen. Und wo und wie du immer noch selbst Hand anlegen solltest.

Das alles lernst du in diesem Buch. Und zwar nicht von irgend jemandem, sondern von einer Expertin, die sowohl das Wort als auch die KI beherrscht. Ursula Martens war meine erste Wahl für diesen Band der »Auf den Punkt«-Reihe.

Ich kenne Ursula seit über 10 Jahren. Sie hat für einige der bekanntesten Personen der Onlinebranche gearbeitet und ziemlich sicher Texte geschrieben, die du schon gelesen hast. Dabei ist sie meist im Hintergrund geblieben. Ich fand, damit sollte mal langsam Schluss sein.

Ich bin sehr froh, dass ich sie überzeugen konnte, endlich selbst ins Rampenlicht zu treten und ihr Wissen zu teilen. Und ja, als Texterin im traditionellen Sinn macht sie sich damit überflüssig. Damit nimmt sie aber lediglich eine Entwicklung vorweg, die sie (und die ganze Branche) ohnehin überrollt. Ich kann nicht genug betonen, wie klug und wichtig dieser Move ist.

Ursula ist keine bloße Texterin mehr. Sondern eine Texterin, die anderen beibringt, selbst mit KI einfacher und besser zu texten. Das tut sie in diesem Buch. Und genau das wirst du nach diesem Buch können: Texten mit KI.

Du wirst sehen, damit öffnen sich ganz neue Welten im Content Marketing. Unabhängig davon, ob du die Texte für deine Website, deinen Blog, deine Socials, deinen Newsletter oder deine Ads einsetzt. Du wirst bessere Ergebnisse erzeugen als alle, die »von Hand« schreiben. Und bessere als alle, die von der KI schreiben lassen. Es werden deine Texte sein. Nur einfacher, besser, schneller und wirkungsvoller.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg beim Umsetzen.

Dein Felix

Danksagung der Autorin

Für meine Lieblingssöhne Tyll und Sören. What a Time to be Alive!

Liebe Ariane, mit deiner empathischen Art, deinem Wissen und deiner Erfahrung hast du mir Sicherheit, Struktur und Vertrauen geschenkt. Und den Titel des Buches. Danke für eine wunderschöne, im besten Sinne herausfordernde Zeit! Deine Arbeit ließ mich wachsen.

Hey Felix, danke für deine Einladung und Ermutigung, dieses Buch zu schreiben. Du verkörperst für mich, was netzwerken sein sollte: ein inspirierender Mensch sein, wertvolles Wissen teilen und anderen helfen to shine.

Hey Leser, hey Leserin, ich kenne die Herausforderungen beim Texten und im Marketing aus eigener Erfahrung. Dieses Buch soll dich und deine Projekte scheinen lassen!

Kapitel1Los Geht‘s

Du schreibst täglich und oft unter Druck: Website-Texte, Kampagnen, E-Mails, Social Media-Posts. Oft fehlt Zeit für Kreativität. KI kann dir helfen. Nur wie setzt man sie sinnvoll ein? Dieses Buch zeigt dir praxiserprobte Workflows für Texte, die begeistern. Seit Mitte 2023 arbeite ich täglich mit KI und weiß, was funktioniert.

Als Online-Marketer, Texter, Content-Creator oder als PR-Profi kennst du diesen Alltag: Texte! Texte! Texte! Alles soll gut klingen – und einheitlich. Dein Workload wächst und wächst:

»

Jede Marke soll so klingen, wie sie klingen soll.

»

Konsistente Texte? Alle im Team schreiben anders.

»

Deadline frisst Kreativität. Du brauchst die Texte JETZT.

KI kann dich entlasten! Ob du schon mit ChatGPT & Co. gearbeitet hast oder neu einsteigst – ich nehme dich mit auf eine abenteuerliche Reise. Lies selbst, wie du am besten mit KI arbeitest und Texte schreibst, die begeistern.

Zeitlose Textkunst trifft KI

Die perfekte Symbiose

Dein Wissen und deine Erfahrungen im Texten sind keineswegs für die Katz. Sie sind zeitlos wertvoll, denn überall begegnen wir Texten, die weder berühren noch verkaufen. Und du kannst genau das ändern – für deine Kunden und für dich selbst. Die Prinzipien guter Texte, die du in Kapitel 5 findest, sind universell. Sie galten vor hundert Jahren und werden auch in hundert Jahren noch gelten. Warum ist das so?

Ganz einfach: Weil gute Texte auf grundlegenden psychologischen Prinzipien basieren, die bestimmen, wie unser menschliches Gehirn Informationen verarbeitet. Unsere Emotionen, Wünsche und Bedürfnisse sind tief in unserer Natur verankert und verändern sich kaum über die Zeit. Diese psychologischen Mechanismen bleiben, egal wie sehr sich die Technologie um uns herum wandelt.

Genau hier liegt die Stärke der KI-unterstützten Textarbeit: Durch gezieltes Prompten, das diese zeitlosen Prinzipien berücksichtigt, entfalten moderne KI-Werkzeuge ihr volles Potenzial. Sie werden erst dann wirklich effektiv, wenn sie mit deinem tiefen Verständnis dafür kombiniert werden, wie Menschen denken, fühlen und entscheiden.

Entdecke mit mir die perfekte Balance zwischen zeitloser Textkunst und innovativen KI-Werkzeugen!

Was dir dieses Buch bringt

Wissen, das dich weiterbringt.

»Smarter texten mit KI« ist eine Gebrauchsanleitung für die aktuell mächtigsten Tools im Marketing: textgenerierende KIs. Mit KI schreibst du schneller, strukturierter und oft auch besser. Ja, sorry, ist so. Das sage ich mit fast 20 Jahren Erfahrung als Texterin.

Entdecke auch du KI als starken Partner, der »mitdenkt« und dich inspiriert. Beim Lesen wirst du wahrscheinlich öfter feststellen: »Ach, das geht auch mit KI!« und genau das ist das Ziel dieses Buches: dir Anwendungen zu zeigen, die weit über das hinausgehen, was du bisher für möglich gehalten hast.

Ich arbeite täglich mit verschiedenen KI-Tools: ChatGPT, Claude und Perplexity. In diesem Buch liegt der Fokus auf ChatGPT, weil es aktuell das vielseitigste und zugänglichste Tool ist. Dabei berücksichtigen wir selbstverständlich auch die jüngsten Entwicklungen wie die Einführung von GPT-5, damit du immer auf dem neuesten Stand der Technik bleibst. Und du erfährst auch, wann andere KIs die bessere Wahl sind.

So holst du das meiste aus diesem Buch heraus

Let the magic happen!

Du willst nicht irgendeinen Text, du willst wirklich gute Texte schreiben. Texte, die klar sind, Menschen packen und genau das transportieren, was du sagen willst. Dabei hilft dir dieses Buch, und du kannst es auf verschiedene Arten nutzen.

»Der gefährlichste Satz einer Sprache ist: ›Das haben wir schon immer so gemacht.‹«

– Grace Hopper, Informatikerin

Deine persönliche Reiseroute

Als komplette Entdeckungstour: Tauche ein und lies das Buch von Anfang bis Ende wie einen spannenden Roman. Mit jedem Kapitel gewinnst du mehr Sicherheit und Kreativität im Umgang mit ChatGPT, Claude und anderen KI-Tools. Du verstehst, was gute Texte ausmacht, und kannst KI für brillante anstelle von beliebigen Ergebnissen nutzen.

Als gezielte Hilfe: Mitten in einem Textprojekt und es hakt? Spring direkt zu den Erste-Hilfe-Prompts für typische Textprobleme in Kapitel 6 oder zu einem anderen passenden Kapitel. Hier findest du Lösungen für deinen nächsten LinkedIn-Post oder die Landingpage, die nicht konvertiert.

Als strategische Toolbox: Du weißt genau, was du brauchst? Dann steuere direkt »Deine KI-Toolbox« in Kapitel 7 an und hol dir die Werkzeuge für deine aktuelle Aufgabe.

Ob du nun systematisch Seite für Seite liest oder gezielt nach Lösungen suchst: Dieses Buch bringt dich dahin, wo KI für dich arbeitet.

Good to know: Technik-Talk vs. Praxis

Im Laufe des Buches wirst du auf einige technische Begriffe wie Temperatur, Top-p und Stop-Token stoßen (Kapitel 4). Diese Abschnitte erklären lediglich, wie die KI im Hintergrund arbeitet.

Du kannst sie für das grundlegende Verständnis einfach überfliegen. Wie du im Buch sehen wirst, steuere auch ich die KI fast ausschließlich über klare Worte und präzise Anweisungen, nicht über technische Parameter.

Wenn du noch nie mit ChatGPT gearbeitet hast

Du brauchst keine Vorkenntnisse, um mit diesem Buch zu arbeiten – nur Neugier und etwas Zeit zum Ausprobieren.

Du lernst hier Schritt für Schritt,

»

wie du Prompts formulierst,

»

wie du die Antworten der KI bewertest und

»

wie du aus einem ersten KI-Entwurf richtig gute Texte machst.

Egal ob du gerade erst mit KI anfängst oder schon ein paar Versuche hinter dir hast – dieses Buch holt dich ab und führt dich sicher durch die wichtigsten Funktionen, Strategien und Werkzeuge.

Good to know: Prinzip statt Prompt-Rezepte

Dieses Buch ist keine Prompt-Sammlung zum Nachbauen. Es zeigt dir die Prinzipien dahinter. Damit du verstehst, wie gute Prompts funktionieren und eigene entwickeln kannst, die zu deinem Ziel passen.

Mein Tipp: Starte mit deinem eigenen Prompt. Sieh dir das Ergebnis an. Und wenn du nicht zufrieden bist, vergleiche mit dem Beispiel im Buch. So lernst du durch Praxis, was wirkt und warum.

Die Prompts hier sind bewusst kurz gehalten, damit du flüssig lesen kannst. Ergänze bei Bedarf Zielgruppe, Format oder Tonalität. Die Beispiele sind Startpunkte. Mach sie zu deinem Werkzeug.

Wichtig: KI-Antworten variieren, auch bei identischem Prompt. Das ist kein Fehler, sondern Funktionsprinzip. KI arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten, nicht mit festen Regeln.

Noch mehr rausholen: Im Abschnitt »Prompt-Check: 28 Fragen für bessere Ergebnisse« auf Seite 69 in Kapitel 4 findest du eine Checkliste mit Fragen, mit denen du deine Prompts gezielt optimierst – von Tonalität über Zielgruppe bis hin zur Struktur.

Probier es aus und entdecke, wie viel Einfluss du auf die Antworten hast!

Texten verändert s(d)ich

Schlimm?

KI verändert nicht nur, wie wir schreiben. Es verändert auch, wer schreibt und welche Fähigkeiten gefragt sind. Die Zeiten reiner Schreibarbeit sind vorbei. Heute bist du Textmanagerin, Textstratege oder KI-Kuratorin. Deine Rolle wird anspruchsvoller, vielfältiger und spannender. Denn Text ist und bleibt mehr als Worte: Intern hält er Teams zusammen, extern verkauft er Produkte und Ideen.

Unternehmen, die KI ignorieren, verpassen Effizienzgewinne und gefährden ihre Marktposition. Denn Kommunikation entscheidet über den Erfolg eines Unternehmens – heute mehr denn je. Selbstständige Texter, die sich der KI verweigern, riskieren je nach ihren Aufgaben ihre Existenz. Es ist deine Entscheidung, ob du deine Zukunft mitgestaltest oder womöglich von neuen Technologien überrannt wirst.

Bevor wir uns deine neuen Möglichkeiten ansehen, sollten wir einen Moment innehalten. Denn mit großer Macht kommt große Verantwortung. Die Frage, was KI kann und darf, ist entscheidend. Wie unterscheiden wir beispielsweise, ob wir mit einem Menschen oder einer Maschine kommunizieren? Diese und andere ethische Fragen werden wir in Kapitel 8 diskutieren. Unter anderem im Kontext von Alan Turings bahnbrechenden Überlegungen und einem aktuellen Ansatz.

Mach KI zu deiner Stärke

Dein Vorsprung beginnt mit Haltung.

Erfahre, wie du mit KI smarter textest. Wie du Zeit sparst und mehr Struktur für deine Aufgaben entwickelst. Für dein eigenes Business, deine Arbeitgeber oder deine Kundinnen und Kunden. Darauf kannst du dich freuen:

»

Praxisnah:

Viele Beispiele und Prompts.

»

Sofortwirkung:

Ab Tag eins mit diesem Buch sparst du Zeit.

»

Ausgewogen:

Erfahre, was KI kann. Und was nicht.

Good to know: ChatGPT ist mehr als ein Ausführender

ChatGPT kann mehr als »nur« deine Eingaben beantworten. Bei den meisten Aufgaben schlägt ChatGPT dir konkrete weitere Schritte vor und hilft dir dabei, den nächsten Schritt zu planen. Weniger Kopfzerbrechen, mehr Optionen!

Highlight: KI-Toolbox

Nutze die Power!

Die KI-Toolbox (Kapitel 7) schafft die Voraussetzungen für konsistente, markengerechte Inhalte und spart wertvolle Zeit. Anstatt jedes Mal bei null zu starten, entwickelst du mit der KI-Toolbox eine solide Basis für wiederkehrende Textaufgaben. Egal, ob für dein Business, deinen Arbeitgeber oder deine Kundinnen und Kunden.

Die KI-Toolbox: Das ist drin

Markensprache auf Knopfdruck: Erschaffe maßgeschneiderte KI-Assistenten (Custom GPTs), die genau im Ton deiner Marke oder deiner Kundschaft kommunizieren – ohne jedes Mal von vorn anzufangen.

Komplette Prozesskette: Vom Kunden-Avatar über Namensfindung und Contentplanung bis hin zu fertigen Landingpages, Social-Media-Posts und Pressetexten – alles in einem System.

Die KI-Toolbox macht dich zur Architektin oder zum Architekten erfolgreicher Inhalte. Ob für dein eigenes Unternehmen oder für Kunden: Du entwickelst klare, wirkungsvolle Texte, die Marken stärken, Reichweite erhöhen und Verkaufszahlen steigern. Du optimierst Abläufe, sparst Zeit und lieferst gleichbleibend hohe Qualität.

Mit zur Toolbox gehört auch deine eigene Prompt-Bibliothek, ein Sammelort für alles, was funktioniert. Spart Zeit, bringt Qualität und macht Teamarbeit leichter. Wie du sie aufbaust und smart nutzt, erfährst du in »Prompt-Bibliothek als Wissensspeicher« in Kapitel 7. Spoiler: Es lohnt sich!

Deine Reise beginnt jetzt

Die Zukunft des Textens ist da und sie ist aufregend! Werde jetzt zum KI-Profi, der das Beste aus menschlicher Kreativität und künstlicher Intelligenz herausholt. In den nächsten Kapiteln nehme ich dich mit auf diese spannende Reise und zeige dir alle Tricks, die du brauchst.

Gratuliere! Den ersten Schritt in die Zukunft des Textens hast du mit dem Kauf dieses Buchs schon gemacht. Doch bevor wir uns in die praktische Anwendung stürzen, wirst du ein grundlegendes Verständnis von KI entwickeln:

»

wie KI-Texte entstehen,

»

wie du KI-Tools optimal steuerst,

»

und welche Chancen und Grenzen für dich als Texter entscheidend sind.

Komm mit auf die Reise und mach dich mit der Funktionsweise von KI, den Möglichkeiten der Texterstellung und den Stolperfallen von KI-Texten vertraut!

Kapitel 2 Wie KI-Texte Entstehen

KI-generierte Texte sind überall: in Produktbeschreibungen, Newsportalen, Blogartikeln, Social-Media-Posts und sogar in E-Mails und Social-Media-Kommentaren. Doch wie entstehen diese Texte eigentlich? Warum klingen sie manchmal verblüffend gut und manchmal seltsam holprig? Dieses Kapitel gibt dir Klarheit, wie generative KI funktioniert, warum sie Fehler macht und woran du typische KI-Texte erkennen kannst.

Was steckt hinter ChatGPT, Claude & Co.?

So funktionieren moderne Sprach-KIs wirklich.

Stell dir vor, du hättest eine riesige Bibliothek mit Milliarden von Büchern, Artikeln und Gesprächen. Aber anders als eine echte Bibliothek, in der man bestimmte Textstellen nachschlägt, hat die KI all diese Texte »verspeist« und in ein statistisches Modell umgewandelt. Solche KIs nennt man Large Language Models (LLMs), also große Sprachmodelle, die Sprache statistisch »verstanden« haben. Seit August 2025 gilt GPT-5 als modernstes Large Language Model von OpenAI. Es arbeitet nach demselben Prinzip, punktet aber mit umfangreicheren Kontextlängen, einem stabileren Umgang mit Fakten sowie dem neuen Thinking-Modus für komplexe Aufgaben.

Good to know: Was ist ein LLM?

LLM steht für Large Language Model, also großes Sprachmodell. Gemeint sind KI-Systeme wie ChatGPT, Claude oder Gemini, die mit riesigen Mengen an Textdaten trainiert wurden.

Ein LLM erkennt Muster in der Sprache und nutzt diese, um neue Texte zu generieren – Satz für Satz, Wort für Wort. Es versteht keine Bedeutung im menschlichen Sinne. KI berechnet Wahrscheinlichkeiten: Welches Wort passt statistisch und im Zusammenhang am besten zum bisherigen Text?

Im August 2025 wurde GPT 5 veröffentlicht, das modernstes Large Language Model von OpenAI. Es arbeitet nach demselben Prinzip, kann aber beim Verarbeiten und Erzeugen von langen Texten mehr Kontext berücksichtigen. GPT-5 kann Wiederholungen oder Floskeln besser vermeiden und im sogenannten Thinking-Modus komplexere Aufgaben noch präziser lösen.

LLMs sind der technologische Kern moderner KI-Textgeneratoren, und deshalb schreiben sie oft erstaunlich flüssig.

Wenn du eine Frage stellst oder einen Textanstoß gibst, sucht die KI nicht nach fertigen Antworten. Stattdessen nutzt sie ihr Modell, um Wort für Wort einen neuen Text zu generieren. Dabei wählt sie jedes Wort basierend auf Wahrscheinlichkeiten: Welches Wort passt am besten zum bisherigen Kontext?

Diese Art zu arbeiten, nennt man generative KI, weil sie neue Inhalte erzeugt, statt vorhandene exakt zu kopieren. Es ist, als würde ein Musiker, der Tausende Lieder gehört hat, nicht einfach eine bekannte Melodie nachspielen, sondern aus vertrauten Mustern eine neue Komposition erschaffen.

Doch anders als ein Musiker fühlt die KI nicht, was sie schreibt. Sie versteht keine Emotionen, keine Nuancen, keine echten Bedeutungen. Sie erkennt nur Muster, das allerdings in Hochgeschwindigkeit. KI rät. Und sie rät mit beeindruckender Präzision. Das macht sie zu einem krassen Tool für schnelle Texte. Aber: Wer nur rät, kann auch danebenliegen. Genau hier kommst du ins Spiel: mit deinem Wissen, deinem Feingefühl, deiner Erfahrung.

Möchtest du mehr erfahren über die technischen Details von KI-Sprachmodellen? Online bekommst du gute Erklärungen auf den Blogs von OpenAI (creators.ai) und Anthropic (anthropic.com/blog).

Wahrscheinlichkeiten statt Verständnis

KI denkt nicht, sie rechnet.

KI entscheidet nicht bewusst, welches Wort sie als Nächstes schreibt. Sie arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten: Basierend auf allen ihr bekannten Textmustern berechnet sie, welches Wort mit der größten Wahrscheinlichkeit als Nächstes folgt. Diese Entscheidung hängt von ihrer Datenbasis, vom Prompt und vom Kontext ab:

»

Die Wortwahl wird sich je nach Prompt massiv verändern.

»

Ein förmlicher Prompt und ein lockerer, humorvoller Prompt führen zu unterschiedlichen Texten. Die KI passt sich dem Ton an und berechnet für jeden Stil andere Wahrscheinlichkeiten für die passenden Wörter.

»

Das Modell passt sich dem gewünschten Stil und dem Kontext an.

Beispielprompts:

Prompt 1: »Schreibe einen LinkedIn-Post für eine Anwaltskanzlei.«

Die KI wird seriöse Begriffe wie »Mandanten«, »Rechtsberatung« und »Vertragsprüfung« bevorzugen.

Prompt 2: »Schreibe eine Social-Media-Anzeige für einen veganen Smoothie.«

Wörter wie »frisch«, »natürlich«, »gesund« und »boost« werden wahrscheinlicher. Denn die KI wählt nicht einfach die häufigsten Wörter aus ihren Trainingsdaten aus. Sie entscheidet sich für Wörter, die im aktuellen Zusammenhang am besten passen. Dabei berücksichtigt sie den Kontext deiner Anfrage und alles, was sie bisher geschrieben hat.

Typisch KI!

Marotten!

Manchmal kann man gar nicht so leicht sagen, ob ein Text von einer KI oder einem Menschen geschrieben wurde. Dennoch gibt es bestimmte Muster, die auf unbearbeitete KI-generierte Inhalte hindeuten.

KI-Texte können, wie zuvor erwähnt, auf den ersten Blick erstaunlich gut klingen. Doch sobald du sie genauer liest, fallen dir typische Schwächen immer wieder ins Auge: ungenaue Aussagen, Wiederholungen, Floskeln und manchmal sogar frei erfundene Inhalte.

Generell sind KI-Texte oft zu glatt, übermäßig höflich und wenig originell. Sie vermeiden klare Meinungen und nutzen oft eine allgemeine, politisch korrekte Sprache. Im Folgenden zeige ich dir einige der am häufigsten anzutreffenden Schwächen, die rein KI-generierte Texte verraten können.

Halluzinationen: KI erfindet Fakten

KI-Fantasie!

KIs tragen keine Verantwortung für die Inhalte, die sie liefern. Sie haben keinen Bezug zu Fakten oder zum Wahrheitsgehalt. Auch wenn einige Modelle mittlerweile externe Datenquellen abrufen können, bedeutet das nicht, dass sie diese kritisch analysieren. Generative KI erkennt nur Muster und Wahrscheinlichkeiten, keine objektive Wahrheit.

Good to know: Halluzinationen

Als Halluzinationen bezeichnet man Inhalte, die eine KI frei erfindet und als Fakten präsentiert. Das ist eine Nebenwirkung der Art, wie KI-Modelle arbeiten: Sie ergänzen Lücken mit plausibel klingenden, oft fehlerhaften Informationen.

Das Problem mit Halluzinationen: Stoßen KIs auf eine Wissenslücke, »füllen« sie diese oft mit erfundenen Informationen.

Beispiel: Eine KI kann in einem Text über Marketing behaupten, dass eine bestimmte Strategie die Conversion-Rate um 75% erhöht. Klingt erst einmal überzeugend, – basiert aber auf keiner echten, überprüfbaren Quelle, sondern auf erlernten Sprachmustern und der daraus berechneten Wahrscheinlichkeit.

Diese sogenannten Halluzinationen entstehen, weil KIs keine Wahrheit erkennen. Sie generieren lediglich das nächstwahrscheinliche Wort, basierend auf ihren Trainingsdaten oder eingeholten Informationen, ohne Plausibilitätsprüfung. Selbst wenn eine KI externe Quellen nutzt, fasst sie diese lediglich zusammen, ohne Faktencheck.

Um dieses Problem zu verringern, setzen einige moderne KI-Modelle auf Retrieval Augmented Generation (RAG). Dabei wird generative KI mit einer externen Wissensbasis kombiniert, sodass Antworten nicht nur aus den Trainingsdaten stammen, sondern durch zusätzliche Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen ergänzt werden. Das verbessert die Genauigkeit. Aber auch RAG verhindert Halluzinationen nicht vollständig, denn die KI prüft nicht aktiv, ob die herangezogenen Quellen wirklich zuverlässig sind.

Das betrifft selbst spezialisierte Modelle, die für bestimmte Branchen wie Medizin oder Recht entwickelt wurden. Sie neigen zwar weniger zu Halluzinationen als allgemeine Sprachmodelle, können aber immer noch falsche oder übermäßig vereinfachte Antworten liefern. Denn auch sie arbeiten nicht mit echtem Verständnis, sondern mit Wahrscheinlichkeiten.

Good to know: Retrieval-Augmented Generation (RAG)

Retrieval-Augmented Generation ist ein cleverer Ansatz, mit dem KI über ihren Tellerrand hinausschaut. Sie verlässt sich nicht mehr nur auf ihr antrainiertes Wissen. Über RAG ruft die KI aktiv externe, aktuelle Informationen ab, um Antworten zu finden.

Der Prozess läuft in zwei Schritten ab:

»

Retrieval (Abrufen):

Die KI durchsucht externe Wissensquellen wie das Internet oder eine bestimmte Datenbank nach relevanten Informationen.

»

Generation (Erstellen):

Auf Basis der gefundenen Fakten formuliert die KI eine neue, fundierte Antwort.

Beispiel aus dem Marketingalltag:

Ein Content-Marketer will die wirksamsten LinkedIn-Strategien für B2B-Unternehmen analysieren. Statt einer allgemeinen KI-Antwort basierend auf veraltetem Wissen, nutzt er ein RAG-gestütztes Tool (wie Perplexity oder ChatGPT Deep Research). Die KI durchsucht aktuelle Marktstudien von 2023 bis 2025, identifiziert die wichtigsten Kennzahlen und fasst die Ergebnisse in einem Bericht zusammen, inklusive Quellenangaben.

Warum ist das ein Gamechanger?

Im Gegensatz zu klassischen Sprachmodellen, die nur auf ihr Trainingswissen zugreifen, kann RAG:

»

aktuelle und kontextbezogene Informationen nutzen

»

Quellen nennen und Fakten überprüfbar machen

»

das Risiko von Halluzinationen deutlich verringern

Eine detaillierte Anleitung zur Anwendung dieser Technologie mit dem Tool »Deep Research«, inklusive Praxisbeispielen, findest du in »Tiefgehende Recherchen mit Deep Research« in Kapitel 3.

Ausblick: Die Zukunft der KI-Halluzinationen

Entwickler und Forschende arbeiten intensiv daran, KI-Halluzinationen zu reduzieren. Auch wenn sie vermutlich nie vollständig verschwinden werden. Zukünftige KI-Modelle werden Informationen noch besser mit zuverlässigen Quellen abgleichen und Nutzer bei unsicheren Inhalten warnen können. Parallel dazu schaffen Regierungen und Unternehmen regulatorische Rahmenbedingungen, um die Risiken zu minimieren.

Doch eines bleibt: Du trägst die Verantwortung für deine Texte. Wie weit sich die Technologie auch entwickelt: Die letzte Qualitätskontrolle bleibt bei dir.

Wiederholungen: Wenn KI-Texte im Kreis laufen

KI-generierte Texte neigen dazu, bestimmte Gedanken oder Formulierungen mehrfach aufzugreifen. Das liegt am grundlegenden Funktionsprinzip dieser Systeme.

KIs analysieren den bereits geschriebenen Text und berechnen für jede Position die wahrscheinlichste Fortsetzung. Da sie sich stark am vorhandenen Kontext orientieren, erscheinen bereits verwendete Begriffe und Gedankengänge im statistischen Modell als besonders passende Kandidaten für die Weiterführung. Die KI »erinnert« sich gewissermaßen an ihre früheren Formulierungen und greift diese leichter wieder auf, wodurch ein kreisförmiges Argumentationsmuster entstehen kann.

Es fehlt den Systemen an einem übergeordneten Verständnis der gesamten Textstruktur, das ihnen helfen würde, unnötige Wiederholungen zu erkennen und zu vermeiden.

Typische Anzeichen für unnötige Wiederholungen:

»

Derselbe Gedanke taucht mehrfach in leicht abgewandelter Form auf.

»

Bestimmte Schlüsselwörter werden übermäßig häufig verwendet.

»

Die KI greift Punkte wieder auf, die sie bereits ausführlich behandelt hat.

»

Absätze enden mit einer Zusammenfassung, die dann im nächsten Absatz noch einmal aufgegriffen wird.

Diese Redundanz entsteht nicht, weil die KI bewusst kopiert, sondern weil sie den bereits erzeugten Text als Kontext für ihre weiteren Entscheidungen nutzt. Anders als ein menschlicher Autor plant sie nicht den gesamten Text im Voraus, sondern arbeitet sich schrittweise voran.

Beispiel für inhaltliche Wiederholungen:

KI-generierte Texte wiederholen oft ähnliche Gedanken, manchmal im selben Absatz, manchmal über den gesamten Text verteilt. So könnte ein Text über KI im Arbeitsalltag diese Wiederholungen enthalten:

»

In der Einleitung:

»Die Nutzung von KI-Tools kann die Produktivität im Büro steigern.«

»

Im Mittelteil:

»Durch den Einsatz KI-gestützter Software können Mitarbeiter effizienter arbeiten.«

»

In der Schlussfolgerung:

»Wie wir gesehen haben, verbessern KI-gestützte Prozesse die Produktivität erheblich.«

Obwohl diese Sätze an verschiedenen Stellen im Text stehen könnten, sagen sie im Kern dasselbe – nur mit anderen Worten.

Beispiel für redundante Formulierungen:

Insbesondere ChatGPT und ältere KI-Modelle verwenden häufig Wortdopplungen, die momentan noch in vielen Trainingsdaten vorkommen. Neuere KI-Versionen und Tools wie Microsoft Copilot arbeiten daran, diese automatisch zu korrigieren. Typische Beispiele sind:

»

»Qualitativ hochwertig«: Hochwertig ist definitionsgemäß von Qualität geprägt.

»

Wichtige Schlüsselrolle«: Eine Schlüsselrolle ist immer wichtig.

»

»Innovative neue Lösungen«: Etwas Innovatives ist immer neu.

Vorsicht, Floskeln!

KI-Texte greifen häufig auf Floskeln und Allgemeinplätze zurück. Das ist ein typisches Muster, das selbst fortschrittliche Modelle betrifft. Auch dieses Phänomen hängt direkt zusammen mit der Funktionsweise von KI-Systemen: Sie lernen Sprachmuster aus riesigen Textmengen und identifizieren dabei häufig vorkommende Formulierungen als besonders »typisch« oder »passend«.

Da Marketingtexte, Geschäftsberichte und andere formelle Dokumente in den Trainingsdaten überrepräsentiert sind, übernehmen KIs deren stilistische Eigenheiten. Floskeln erscheinen in diesen statistischen Modellen als sichere, unangreifbare Formulierungen. KI-Systeme können nicht eigenständig bewerten, ob eine Phrase tatsächlich Inhalt transportiert oder nur als sprachliche Füllmasse dient.

Beispiele für typische KI-Floskeln:

»

Zeitgeist-Klischees:

»In der heutigen digitalen Welt …« oder »In Zeiten rasanter technologischer Entwicklung …« – diese Einleitungen klingen zeitgemäß, bieten aber keinen Mehrwert.

»

Marketing-Sprech:

»Unsere maßgeschneiderten Lösungen …« oder »Innovative Ansätze für Ihre Herausforderungen …« – vage Versprechen ohne konkrete Aussage.

»

Pseudotiefe Konzepte:

»Eine ganzheitliche Herangehensweise …« oder »Nachhaltige Strategien für langfristigen Erfolg …« – diese Formulierungen suggerieren, durchdacht zu sein, bleiben aber unspezifisch.

»

Selbstverständlichkeiten:

»Es ist wichtig zu beachten …« oder »Man sollte nicht vergessen …« – solchen Wendungen folgen selten wirklich bedeutsame Aussagen.

Diese Floskeln mögen vertraut und eindrucksvoll klingen, doch sie verwässern Texte und ersetzen präzise, konkrete Aussagen durch vage Allgemeinplätze. Ein Text mit vielen solcher Wendungen wirkt oberflächlich und austauschbar – genau das Gegenteil von dem, was gute Kommunikation erreichen will.

Sprachliche Feinheiten

Ein Schwachpunkt selbst fortschrittlicher KI-Textgeneratoren bleibt ihr Umgang mit sprachlichen Feinheiten. Moderne KI-Systeme wurden zwar mit enormen Textmengen trainiert und beherrschen grundlegende Grammatik und Syntax sehr gut. Doch bei nuancierten sprachlichen Unterscheidungen zeigen KIs noch immer Defizite.

Das liegt daran, dass KIs Sprache statistisch erfassen – ohne ein tiefes Verständnis der kulturellen, fachlichen oder kontextuellen Bedeutungsebenen. Besonders in Fachgebieten mit präziser Terminologie oder bei stilistischen Feinheiten können daher auch fortschrittliche Systeme subtile, aber bedeutsame Ungenauigkeiten produzieren.

Einige typische Beispiele:

Subtile Verschiebungen im Fachjargon: KIs erfassen nicht immer alle kontextabhängigen Nuancen von Fachbegriffen.

Eine KI könnte in einem Text über Psychologie schreiben: »Die Therapie zielt darauf ab, die Depression zu heilen.« Psychologen würden stattdessen von »behandeln« oder »lindern« sprechen, da Depressionen oft als Zustände betrachtet werden, die man managen kann, nicht unbedingt »heilen« im medizinischen Sinn.

Übermäßige Verwendung von Parallelkonstruktionen: KIs neigen zu Formulierungen wie »nicht nur …, sondern auch …«, wo ein einfaches »und« natürlicher klänge. Leichter verständlich wäre es außerdem.

Beispiel: »Das Unternehmen hat nicht nur seine Umsatzziele erreicht, sondern auch seine Marktposition verbessert«. Einfacher und darum besser: »Das Unternehmen hat seine Umsatzziele erreicht und seine Marktposition verbessert.«

Präzision in juristischen Kontexten: Juristische Texte erfordern höchste Genauigkeit. Schon kleine Unterschiede in der Wortwahl können zu abweichenden Auslegungen führen. Sprachmodelle neigen jedoch dazu, Begriffe gleichzusetzen, die im Recht streng getrennt werden müssen. Deshalb ist in diesem Bereich besondere Vorsicht geboten: Selbst minimale Abweichungen können Verträge oder Regelungen erheblich verändern. KI-Systeme erkennen zwar Grammatik zuverlässig, haben aber oft Schwierigkeiten mit feinen Bedeutungsunterschieden.

Diese Schwierigkeiten entstehen durch die Art ihres Trainings: Sie lernen aus großen Textmengen, ohne die juristische Tiefe zu erfassen. Dein eigenes Gespür bleibt daher unverzichtbar. Und bei Texten mit rechtlichem Bezug solltest du im Zweifel stets anwaltliche Beratung einholen.

Diese sprachlichen Schwächen sind kein Zufall. Sie spiegeln wider, wie häufig solche Formulierungen in den Texten der KI-Trainingsdaten zu finden sind. Genau deshalb ist dein Gespür für Sprache beim Feinschliff von KI-generierten Texten so wichtig.

Google und KI-Texte

Heikle Beziehungen.

Viele fragen sich: Erkennt Google KI-generierte Texte? Und wirkt sich das negativ auf das Ranking aus? Die kurze Antwort: Google ist die Herkunft egal. Entscheidend ist die Qualität.

Ob KI oder Mensch: Gute Inhalte ranken gut. Schlechte Texte, die nur auf Keywords optimiert wurden oder keinen Mehrwert bieten, nicht. Google will hilfreiche Inhalte, die Nutzern wirklich weiterhelfen. Punkt.

Was Google offiziell sagt: Ein Blick auf die Richtlinien

Google hat mehrfach betont, wie es mit KI-generierten Inhalten umgeht, und formuliert das auch weiterhin sehr klar:

Januar 2023: KI-generierte Texte sind grundsätzlich erlaubt, sofern sie für Menschen geschrieben sind, nicht für Maschinen.

Quelle: Google Search Central Blog, 26. Januar 2023

Februar 2023: Google stellt klar: Entscheidend ist der Mehrwert für Nutzer. Texte dürfen KI-basiert sein, müssen aber hochwertig, vertrauenswürdig und nicht manipulierend sein. Maßstab ist E-E-A-T: Erfahrung, Expertise, Autorität, Vertrauen.

Quelle: Google Search Central Blog, 8. Februar 2023

März 2024: Mit dem »Spam Update« geht Google gezielt gegen »scaled content abuse« vor – also gegen massenhaft generierte Inhalte ohne Mehrwert. Auch hier: Nicht die Art der Erstellung ist entscheidend, sondern ob ein Text Substanz hat.

Quelle: Google Search Central Blog, März 2024

Mai/Juni 2024: AI Overviews starten. Google launcht KI-gestützte Antworten in den Suchergebnissen (»AI Overviews«). Sie basieren auf verlässlichen, gut strukturierten Inhalten. Wer dort genannt werden will, braucht klare Aussagen, belegbare Fakten und nachvollziehbare Strukturen.

Juli/August 2024: Nach der Einführung der AI Overviews zeigte sich: Die Anforderungen steigen. Inhalte, die von der KI zitiert werden, müssen E-E-A-T auf höchstem Niveau erfüllen. Wer nur Bestehendes zusammenfasst – wie es viele KI-Texte tun –, hat es schwerer. Originäre Einblicke, eigene Erfahrungen und klar strukturierte Argumente werden wichtiger.

Google bleibt bei seiner Linie: Qualität vor Herkunft.

Weitere Klarstellungen von Google

Helpful Content statt KI-Kennzeichnung: Google fragt nicht »Wer hat’s geschrieben?«, sondern »Hilft es dem Leser?«. Inhalte, die rein für Suchmaschinen erstellt wurden – egal ob von Mensch oder Maschine – gelten als nicht hilfreich.

Kennzeichnung von KI-Inhalten? Nicht nötig. Google verlangt keine Kennzeichnung. Aber: Transparenz kann Vertrauen stärken, vor allem bei sensiblen Themen.

Scaled Content Abuse bleibt tabu. Automatisiert massenhaft produzierte Inhalte ohne menschliche Kontrolle sind weiterhin ein klares No-Go. Google bleibt hier streng.

Was das für dich bedeutet:

Wenn du KI für deine Inhalte nutzt, achte weniger auf die Technik, sondern mehr auf die Qualität. Gute KI-Texte:

»

liefern echten Mehrwert,

»

sind klar strukturiert,

»

nennen verlässliche Quellen,

»

und zeigen originäre Perspektiven.

Dann ist auch Google zufrieden.

Erkennen Tools KI-Texte?

So lala.

Es gibt diverse Anbieter, die behaupten, dass ihre Tools KI-generierte Texte zuverlässig erkennen. Doch in der Praxis sind diese KI-Detektoren oft ungenau. Und die neuesten Entwicklungen machen das Problem noch komplexer.

Good to know: Detektoren für KI-generierte Texte

Diese Tools versuchen, KI-generierte von menschlichen Texten zu unterscheiden:

»

GPTZero:

gptzero.me

»

Content at Scale AI Detector:

contentatscale.ai/ai-content-detector

»

Copyleaks AI Content Detector:

copyleaks.com/ai-content-detector

»

Originality.ai

:

originality.ai

Teste einen Text mit mehreren Tools! Du wirst überrascht sein, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen können. Und wie wenig verlässlich sie oft sind.

Woran scheitern die Tools?

»

Viele KI-Erkennungsprogramme haben eine Fehlerquote von rund 40%

.

Quelle: Studie der Stanford University, »Challenges in Detecting AI-Generated Text«, 2023

»

Häufig markieren sie auch

von Menschen geschriebene Texte fälschlicherweise als KI-generiert

.

»

Humanizer-Tools

wie Undetectable AI oder HIX Bypass machen es noch schwerer: Sie schreiben KI-Texte so um, dass sie menschlich wirken. Das geschieht gezielt gegen die Erkennungsmechanismen.

»

Aktuelle Analysen aus 2024/2025

zeigen: Selbst die besten Detektoren produzieren viele False Positives. Dies geschieht besonders bei Nicht-Muttersprachlern, Fachtexten und juristischen Inhalten. Die Fehlerquote liegt teils

über 10%

.

»

Die Ergebnisse sind

inkonsistent

: Ein und derselbe Text wird je nach Tool oder Zeitpunkt ganz unterschiedlich bewertet.

»

Systematischer Bias

wurde bestätigt: Detektoren stufen Texte von Menschen mit ungewöhnlichem Stil, sachlicher Sprache oder sprachlichen Eigenheiten oft zu Unrecht als KI-generiert ein.

»

KI-Modelle entwickeln sich rasant weiter

, während Detektoren oft hinterherhinken. Texte neuerer Modelle ab GPT-4.5 oder Claude 3.5 lassen sich kaum mehr eindeutig erkennen, insbesondere wenn Menschen sie überarbeiten.

»

Menschen mit KI-Erfahrung erkennen KI-Texte oft besser als Detektoren

. Eine Studie von 2025 zeigte: Wer regelmäßig mit Tools wie ChatGPT arbeitet, trifft deutlich sicherere Urteile über die Herkunft eines Textes als jede Software.

Fun Fact: Bibel unter Verdacht. Und Menschen auch!

KI-Erkennungstools haben manchmal echte Trust Issues: In einer Studie der University of Maryland (2023) wurde ausgerechnet der King-James-Bibeltext als vermutlich KI-generiert eingestuft.

2024 und 2025 wurde dieser Effekt noch öfter beobachtet: Detektoren stufen Texte als »verdächtig« ein, wenn sie nicht dem Standard-Internetstil entsprechen. Also etwa bei sachlichen Fachtexten, juristischer Sprache, stilistischen Besonderheiten oder bei Autoren und Autorinnen, deren Muttersprache nicht Deutsch oder Englisch ist.

Generelle Irrtümer über KI

Glaub nicht alles, was du denkst.