So furzt man im Büro - Mats & Enzo - E-Book

So furzt man im Büro E-Book

Mats + Enzo

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Beschreibung

Furzen oder nicht furzen – das ist hier die Frage Und mit dieser Frage müssen Sie sich zwangsläufig irgendwann auseinandersetzen, wenn Sie in einem Büro oder einem anderen geschlossenen Raum arbeiten. Doch Sie können aufatmen (nur bitte nicht zu tief – Sie wissen nie, aus was sich die Luft in Ihrer Umgebung zusammensetzt). Denn zu Ihrem Glück haben sich die pupulären Flatulenzexperten Mats und Enzo viele Jahre mit diesem windigen Thema befasst. So furzt man im Büro ist ein praktischer Leitfaden zur Lösung jedes Furznotfalls – egal, ob Sie es verbrochen oder bloß gerochen haben. Dieser erleichternde Ratgeber hilft Ihnen nicht nur dabei, jede noch so üble Wolke zu meistern, sondern lehrt Sie auch, wie Sie sich vom Darmwind die Karriereleiter hochtragen lassen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 104

Veröffentlichungsjahr: 2020

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MATS & ENZO

SOFURZTMANIMBÜRO

MATS & ENZO

SOFURZTMANIMBÜRO

Der Leitfaden für den erfolgreichen Umgang mit Druck am Arbeitsplatz

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Für Fragen und Anregungen

[email protected]

1. Auflage 2020

© 2020 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH

Nymphenburger Straße 86

D-80636 München

Tel.: 089 651285-0

Fax: 089 652096

Die englische Originalausgabe erschien 2019 bei Carltons Books unter dem Titel How to Fart at Work. © Text copyright 2019 by Mats and Enzo; Design copyright 2019 by Carlton Books Ltd. All rights reserved.

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Übersetzer: Alexander Kern

Redaktion: Dr. Manuela Kahle

Umschlaggestaltung: Laura Osswald

Layout und Satz: Carsten Klein, Torgau

Druck: Florjancic Tisk d.o.o., Slowenien

eBook: ePubMATIC.com

ISBN Print 978-3-7423-1279-2

ISBN E-Book (PDF) 978-3-7453-0977-5

ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-7453-0978-2

Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter

www.rivaverlag.de

Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter www.m-vg.de

Für all die Büroangestellten, die in Aufzügen ohne Lüftung feststecken.

»Der Donner ist zu hören, bevor du Zeit hast, dir die Ohren zuzuhalten.«

Sunzi, Die Kunst des Krieges

Inhalt

Einführung

Der Experte: Tom Hayatt

KAPITEL 1:Furzen während der Arbeit – Physik und Anatomie

KAPITEL 2:Die Grundkenntnisse

KAPITEL 3:Problematische Situationen

KAPITEL 4:Furzen Sie sich bis ganz nach oben

Fazit

Arbeitsplatzflatulenzen: Auf der Suche nach Erfahrungsberichten

BBS: Erste Hilfe – Rat von Dr. Smith

Einführung

Sie haben beschlossen, sich mit dem Thema Flatulenzen während der Arbeitszeit vertraut zu machen. Ein guter Vorsatz! In vielen Firmen herrschen strenge, allzu oft unausgesprochene Verhaltensregeln. Und in karrieretechnischer Hinsicht sind laute, übel riechende Fürze eigentlich nie wirklich angebracht.

Vor zehn Jahren haben wir uns mit den Problemen befasst, denen Arbeitnehmer auf Firmentoiletten begegnen, und wir haben entsprechende Lösungsvorschläge unterbreitet. (Unser Büchlein How to Poo at Work war ein Bestseller in mehreren Ländern.) Mit demselben Pioniergeist widmen wir uns nun dem Thema der Arbeitsplatzflatulenzen. Vorab möchten wir Sie darauf hinweisen, dass der Titel dieses Werkes ebenso gut lauten könnte: Wie man im Büro nicht furzt. Oder: Wie man sich das Furzen während der Arbeit verkneift. Oder vielleicht auch: Wie man es vermeidet, im Büro des Furzens bezichtigt zu werden.

Im Hinblick auf den weltweiten Erfolg, der unserem bisherigen Werk beschieden war, bescheinigen wir uns selbst die nötige Autorität, um nun auch dieses Tabu zu brechen, dem sein schlechter Duft vorauseilt. Mit dem vorliegenden Büchlein wollen wir erneut eine Debatte anstoßen – auch wenn manch einer darüber nur die Nase rümpfen wird.

Bevor Sie in unser erstaunliches neues Werk eintauchen, sollten Sie einen raschen Blick auf die schockierenden Zahlen werfen, die viel, viel lauter nachhallen als die geflüsterten Worte, mit denen wir uns für gewöhnlich über dieses Thema austauschen. Unsere in 445 verschiedenen Firmen durchgeführten Studien haben ergeben, dass jeder Angestellte während der Arbeitszeiten durchschnittlich 8 bis 15 Mal einen fahren lässt. Sie (ja, auch Sie, machen wir uns doch nichts vor!), ihre Lieblingskollegin, die Mitarbeiter aus der Buchhaltung, der nette Herr am Empfang, Ihr Chef, die immer so fesch gekleidete Kollegin aus der PR-Abteilung, die Sie immer schon bewundert haben … Wir können nun belegen, dass all diese Menschen, denen Sie täglich im Büro begegnen, zwischen 8 und 15 Mal pro Arbeitstag furzen.

Wir haben diese Ergebnisse anschließend in Kalkulationstabellen übertragen, um das Ganze auf jährliche Werte hochzurechnen und uns so die Reichweite des Problems zu vergegenwärtigen. Ein durchschnittlicher Betrieb beschäftigt 154 Menschen. Daraus ergibt sich für eine einzelne Firma bereits die erstaunliche Summe von 1232 bis 2310 Fürzen pro Tag. Und das ist nur ein Durchschnittswert. In größeren Firmen kann die Anzahl von täglichen Hintertür-Entlüftungen auf über 30 000 ansteigen. Sogar bis zu 50 000 Gasangriffe pro Tag sind möglich, wenn es in der Kantine Bohnensuppe gibt.

Aber zurück zu Ihnen, der Sie zwischen 8 und 15 Fürze pro Arbeitstag und mehr als 150 000 Fürze in Ihrem gesamten Berufsleben absondern. Sie, der Sie sich jedes einzelne Mal und ganz allein um eine Lösung des Problems bemühen müssen. Stellen Sie sich das mal vor: 150 000 vertrackte Situationen, in denen Sie (genau wie jeder andere Angestellte auf diesem Planeten) um eine sekundenschnelle Lösung Ihres Problems bemüht sind, damit ihre Kollegen und Vorgesetzten nicht hören oder riechen, was Sie da verbrochen haben. Sekundenbruchteile, in denen Sie und all die anderen armen Seelen abschätzen müssen, ob sich da etwas ankündigt, das laut, übelriechend oder beides ist; in denen Sie einen Weg finden müssen, der Konsequenzen dieses physiologischen Problems Herr zu werden, das im Mindesten beschämend ist, im schlimmsten Fall aber Ihren guten Ruf oder gar Ihre gesamte Karriere schädigen kann.

Lassen Sie sich versichern, dass sich alle Angestellten mit denselben Problemen wie Sie plagen müssen. Nur wagt es niemand, das Schweigen zu brechen, wenn es um dieses heikle Thema geht. All Ihre Kollegen tun so, als würde dieses laute, übelriechende Problem nicht existieren oder zumindest sie selbst nicht betreffen.

Die Beweislast ist jedoch erdrückend:

Ein Kollege kommt aus dem Fahrstuhl und scheint nicht wirklich erfreut, Sie zu sehen. Sobald Sie den Lift betreten, riechen Sie den Grund dafür.Ein Kollege springt plötzlich von seinem Stuhl auf und verlässt eilig den Raum, als hätte er etwas Dringendes zu erledigen. Nach nur einer Minute kehrt er jedoch mit leeren Händen wieder an seinen Platz zurück.Ihr Chef beginnt eine Unterhaltung mit Ihnen. Plötzlich wird er unruhig und verlässt Ihren Arbeitsplatz eilig wieder.Nach einer zweistündigen Teambesprechung riecht jeder Tagungsraum, als wäre dort ein Tier verendet.

Die Frage, die sich unweigerlich stellt: Warum hat noch keiner eine clevere Lösung für Probleme dieser Art gefunden?

Gab es je einen Manager, der eine lange Teambesprechung mit Anwesenheitspflicht anberaumt hätte, um über das Flatulenzproblem und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren? Nein.Haben Sie je an einem Brainstorming zum Thema Büroflatulenzen teilgenommen? Nein.Haben Sie jemals eine E-Mail mit einem Leitfaden oder hilfreichen Tipps zum Thema Büroflatulenzen erhalten? Nein.Kam jemals jemand auf den schlichten Gedanken, einen Lufterfrischer im Aufzug anzubringen? Nein.Gibt es an Ihrem Arbeitsplatz einen schalldichten, belüfteten Raum, in dem Sie furzen könnten – vergleichbar einem Raucherzimmer? Nein.

Wie an so vielen Arbeitsplätzen wird vermutlich auch bei Ihnen das Problem der Flatulenz völlig ignoriert. Bisher waren Angestellte auf sich selbst gestellt, wenn sie sich Tausende Male im Jahr in einer Situation wiederfanden, die sie ganz sicher lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit erlebt hätten. Das stellt einen erheblichen Stressfaktor dar, der nie Berücksichtigung findet, wenn die Auswirkungen von Arbeitsstress untersucht werden.

Schauen wir uns doch mal an, was hier tatsächlich auf dem Spiel steht. Ein einziger achtloser Moment oder eine falsch berechnete Furzflugbahn, ein unangebrachtes Knattern oder ein übler Geruch können eine florierende Karriere zerstören. Wir wissen alle, wie so etwas abläuft. Man muss nur zweimal auf frischer Tat ertappt werden, schon wird einem der Spitzname »Herr Donnerbläh« angehängt und die Kollegen lachen über einen, wenn man außer Hörweite ist. Plötzlich setzt sich beim Mittagessen niemand mehr zu einem und jedes Mal, wenn eine Beförderung ansteht, wird man mysteriöserweise übergangen …

Die Menschheit hat dank ihrer Möglichkeiten, neu erlangtes Wissen zu teilen, unglaubliche Fortschritte gemacht. Weil aber das Thema Flatulenzen mit einem Sprechverbot belegt scheint, fristet es bis heute ein Schattendasein. Neue Erkenntnisse in Sachen Bürofurztechniken wurden nie öffentlich gemacht, weshalb hart arbeitende Männer und Frauen überall auf der Welt auf sich selbst gestellt sind.

Sinn und Zweck unserer Arbeit ist die wissenschaftliche, systematische und äußerst innovative Auseinandersetzung mit Themen wie diesem. Unermüdlich arbeiten wir an Lösungen zu echten Problemen, die jedem von uns regelmäßig am Arbeitsplatz begegnen, die aber allzu oft übersehen oder komplett ignoriert werden. Auch diesmal haben wir wieder Hunderte Tage (Monate gar!) in Tests und Experimente gesteckt, um Techniken zu entwickeln, die tatsächlich funktionieren, wenn Sie während der Arbeit den Drang zu furzen verspüren.

Wir haben für dieses Projekt mit Tom Hayatt zusammengearbeitet – einem weltbekannten Experten zu allen kniffligen Fragestellungen, die sich mit dem Verdauungstrakt des modernen Arbeiters befassen.

Glauben Sie bloß nicht, dass wir uns nicht darüber im Klaren wären, wie kontrovers dieses Buch ist. Ein paar der von uns präsentierten Techniken werden bei bestimmten Personen für Verstörung sorgen. Aber wir wissen ebenso, dass dieses Werk umgehend Eingang in die Reihe der bedeutendsten Management-Ratgeber aller Zeiten finden wird. Es wird seinen stolzen Platz in den Regalen von Eliteuniversitäten wie Harvard, Stanford und Oxford einnehmen und vermutlich sogar auf den Titelblättern bedeutender Magazine zu sehen sein. Es wird sich einreihen in den Klassikerkanon – bestehend aus Titeln wie Führungskräfte: Die vier Schlüsselstrategien erfolgreichen Führens (Warren Bennis), EQ. Emotionale Intelligenz (Daniel Goleman), Lean in: Frauen und der Wille zum Erfolg (Sheryl Sandberg) und Der Weg zu den Besten. Die sieben Management-Prinzipien für dauerhaften Unternehmenserfolg (Jim Collins).

Wir wissen auch, dass dieses Buch im Handel oft und fälschlicherweise in der Abteilung »Humor« landen wird – von Angestellten einsortiert, die es eben nicht besser wissen. Weshalb sie es nicht besser wissen, haben wir bereits dargelegt. Sie begreifen einfach nicht, dass das Buch, das sie da in ihren Händen halten, die Lösung zu ebenjenem Problem bereithält, dem auch sie täglich während ihrer Arbeit begegnen. Aber wir sind willens, diese Schmach hinzunehmen, wenn das bedeutet, dass sich unserem Buch dadurch eine größtmögliche Leserschaft erschließt.

Sie halten jedoch durchaus kein Witzebuch in Ihren Händen. Wir haben diesen Titel veröffentlicht, weil wir der festen Überzeugung sind, dass es höchste Zeit ist, dass dem Thema Arbeitsplatzflatulenzen ernsthafte Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nie wieder sollen Karrieren enden wegen eines unbedachten Lunches im mexikanischen Restaurant um die Ecke. Oder wegen eines sich ankündigenden Magen-Darm-Infekts. Oder weil ein entweichender Pups viel deftiger ausfällt, als man es vermutet hätte.

Wir haben die Lösungen und wir wollen sie mit Ihnen teilen.

Das Buch, das Sie in Ihren Händen halten, wird Ihnen einen besseren Einblick in ein komplexes Thema verschaffen, das so unterschiedliche Bereiche wie Arzneikunde, Aerodynamik, Sozialpsychologie und Management berührt. Wir werden Ihnen erfolgreich erprobte Techniken präsentieren. Schluss mit endlosen Momenten der Verzweiflung, wenn Sie versehentlich im Aufzug oder im Großraumbüro einen fahren lassen – oder wenn ein Kollege in Ihrem Büro seine Darmwinde hinausschmettert.

Lernen Sie, wie das Verhalten von Luft und Flatulenzen zusammenhängt. Erfahren Sie, wie Sie Fürze vermeiden und Ihre Mahlzeiten in der Kantine entsprechend auswählen … Fünf Jahre lang haben wir uns unermüdlich mit solchen Themen befasst, um Ihnen Ratschläge zu präsentieren, die Sie nirgendwo sonst finden.

Wie jedes gute Management-Buch Ihnen sagen wird: Aus jedem Problem kann eine Chance werden. Beachten Sie dazu auch das letzte Kapitel namens »Furzen Sie sich bis ganz nach oben«, in dem wir Ihnen in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären, wie Sie Ihre Flatulenzen als Karriere-Booster nutzen können.

Unser Buch steckt voller Informationen, und ein einzelner Lesedurchgang wird nicht ausreichen, um die Gesamtheit unserer brillanten Lösungsvorschläge zu verinnerlichen. Sie sollten alle hier vorgestellten Techniken auswendig lernen und zu Haue üben, bevor Sie sie während der Arbeit anwenden. Bitten Sie zum Beispiel ein Familienmitglied, Ihnen beim Üben zu helfen.

Kein Arbeitnehmer sollte sich von Flatulenzen die Karriere ruinieren lassen. Wir schlagen diese Schlacht im Verlauf dieses Buches mit Ihnen zusammen. Gemeinsam sind wir stark!

Mats & Enzo

Der Experte: Tom Hayatt

Tom Hayatt ist unbestreitbar eine Autorität, wenn es um die Nutzung von Toiletten am Arbeitsplatz geht. Mit seinem 1987 in dem angesehenen Management-Journal des Massachusetts Institute of Technology (MIT) publizierten Artikel Soziale Dynamiken beim Toilettengang am Arbeitsplatz war er der Erste, der das Thema ins Licht der Öffentlichkeit brachte. Am Anfang nahm man ihn nicht ernst. Aber 1992 fand er endlich die Anerkennung seiner Fachkollegen, was insbesondere an einem Preis lag, der ihm in jenem Jahr verliehen wurde: die Goldene Klobürste. Eine Zeit lang wurde er sogar als möglicher Kandidat für den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften gehandelt.

Schon bald erkannte Tom Hayatt, dass er sich auch des zweiten großen Themas würde annehmen müssen, das in keinem anderen Management-Buch Beachtung fand: dem Furzen am Arbeitsplatz. Mit der perfekten Kombination aus Ehrgeiz und Tatkraft mauserte er sich zum Experten auf dem Gebiet der Businessflatulenzen – ohne dabei seine Arbeit zum Thema Arbeitsplatztoiletten zu vernachlässigen.