So klappt's auch mit der Liebe - Lilia Bluhm - E-Book

So klappt's auch mit der Liebe E-Book

Lilia Bluhm

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Beschreibung

Wenn Sie lieben, egal ob Mann oder Frau, wird die Angst immer zugleich mitgeliefert. Er oder Sie könnte Dich ja verlassen. Schließlich hat Sie oder Er ja wen anderen verlassen, sonst wäre Sie/ Er ja nicht bei Dir. Warum haben wir Angst? Weil wir Angst vor dem Leben und der Liebe selbst haben. Dieser Ratgeber wird ihnen helfen, die Ängste in ihrer Beziehung zu besiegen.

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Seitenzahl: 35

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Lilia Bluhm

So klappt's auch mit der Liebe

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

So klappt's auch mit der Liebe

Wie geht es wirklich?

Impressum neobooks

So klappt's auch mit der Liebe

So klappt´s auch mit der Liebe.

Ein Ratgeber für das Gelingen Ihrer Beziehung

von

Lilia Bluhm

Lektorat: Wolfgang Schreitl

Cover Design: Catrin Knußmann

Titelbild: shutterstock.com

1. Auflage 2014

© 2014 MOONHOUSE Publishing

Wie geht es wirklich?

Wesentliche Merkmale des Menschen im Vergleich zu den übrigen Lebewesen.

1. Der Mensch ist ein Lernwesen.

2. Der Mensch hat als einziges Lebewesen Selbstbewusstsein, er kann sich quasi selbst gegenübertreten und damit zu seinen Trieben und instinktgesteuerten Impulsen Stellung nehmen. Er kann Impulse unterdrücken oder die Bedürfnisbefriedigung hinausschieben. (Das muss er allerdings lernen).

3. Der Mensch lebt als einziges Lebewesen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

4. Weil der Mensch in die Zukunft lebt, plant und handelt er. Er passt sich aber nicht nur handelnd der Umwelt an, sondern er verändert sie auch handelnd, um sie seinen eigenen Bedürfnissen anzupassen.

5. Der Mensch lernt durch Konditionierung und Anpassung, allerdings lernt er auch durch Einsicht. Er lernt quasi Lernen.

6. Der Mensch hat zudem die Fähigkeit, durch Identifikation mit Vorbildern, zu lernen, mit denen er sich emotional verbunden fühlt.

7. Der Mensch hat nicht nur primäre Bedürfnisse nach Nahrung, Flüssigkeit und Befriedigung des Geschlechtstriebes, sondern auch das Bedürfnis nach Liebe, Sicherheit, Geborgenheit und Selbstverwirklichung.

8. Diesen Bedürfnissen entsprechen primäre und sekundäre Motivationen. Die Beweggründe seines Handelns werden nur gering von physiologischen Bedürfnissen bestimmt, sondern eher von dem Streben nach Lob, Liebe, Geltung, Ansehen, Macht Geld und Prestige.

9. Nur der Mensch besitzt die Wortsprache. Er hat damit die Fähigkeit Sachverhalte darzustellen.

10. Der Mensch ist kein Nestflüchter, wie der Rest der höheren Säuger, sondern ein Nesthocker, wir haben den aufrechten Gang und besitzen, eine über die Brutpflege hinausgehende.

11. Der Mensch muss Sozialisierung erst lernen.

12. Nur der Mensch kann ein Gewissen entwickeln, das jedes Zuwiderhandeln, ihm selbst gegenüber, mit stark negativen Gefühlen bestraft.

13. Der Mensch hat die Fähigkeit zu werten und Wertordnungen aufzubauen.

Angst kontra Liebe (Vertrauen)

„Ein weit verbreitetes Erziehungsbild“ von Frauen ist die Angst „nicht zu genügen.“ Frauen lernen u.a. als Mädchen von der Mutter (und dies gilt selbst heute noch als Generationsübergreifend): „Wenn Du immer brav bist, d.h. putzen und gut kochen lernst, allen - immer alles recht machst, dem Potentiellen Kinder schenkst und sie wohl erziehst, dann wirst Du (auch) einen „guten Mann“ bekommen.“ Mädchen „lernt“ beizeiten „zu funktionieren.“

Wenn Sie als Frau dann in einer Beziehung bestehen will, sollte Sie diese „Technik“ (für viele Männer) auch beherrschen. Sexualität gehört natürlich auch dazu. Frau sollte alle Facetten einer Professionellen in der Schublade haben, doch keinesfalls praktische Erfahrungen darin. Eine Kreuzung zwischen „Jungfrau Maria und Donna Juana“ beschreibt eine Ideallinie der Männerhirne.

Das heißt für den Mann, Frau sollte „Hure“ und „Heilige“ zugleich, nein, natürlich nacheinander, sein. Es gibt auch noch ein paar weitere „Persönlichkeiten“ die FRAU mit in die Beziehung bringen sollte: Mutter, treue Ehefrau, Grande Dame in der Gesellschaft, Romantikerin, größte Bewunderin SEINER Begabungen und Fähigkeiten (Die Renner sind: ER ist der GRÖSSTE im Bett!, ER ist der BESTE auf der Straße, auf der Piste und nicht zu vergessen trotz allem Mamas Liebling, Entertainer, Sportler, komme und was wolle – Es kann nur EINEN geben - Ihn!..)

Wenn Sie lieben, egal ob Mann oder Frau, wird die Angst immer zugleich mitgeliefert. Er oder Sie könnte Dich ja verlassen. Schließlich hat Sie oder Er ja wen anderen verlassen, sonst wäre Sie/ Er ja nicht bei Dir.

Warum haben wir Angst? Weil wir Angst vor dem Leben und der Liebe selbst haben. Deshalb hat der Mann Angst vor Frauen und umgedreht. Liebe ist wie ein kleiner Tod. Liebe verlangt Hingabe. Aber wer möchte sterben? Wir wollen uns nicht hingeben, sich hingeben macht Angst. Wir verlieren dabei die Kontrolle. Deshalb wollen wir, dass der andere sich hingibt, wir wollen einen „Sklaven“, der uns liebt, der uns das verlorene Gefühl der Symbiose wiedergibt. Wir wollen geliebt werden, gleich ob Mann oder Frau. Die Techniken der gegenseitigen „Versklavung“ mögen verschieden sein, doch der Wunsch ist derselbe.