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Mit diesen Gedichtzyklen möchte ich Sie an einer inneren Reise teilhaben lassen. --Du sollst mein Glücksstern sein-- entstand aus Momenten der Nähe und aus dem Versuch, festzuhalten, was sich dem Festhalten entzieht. --Station 5.1--hingegen führt in Räume, in denen sich der Körper verändert, die Sprache stiller wird, und das Wesentliche oft nur noch zwischen den Zeilen existiert. Ich habe diese Texte geschrieben, um etwas zu verstehen und um nicht zu verstummen. Es geht um Träume, die an die Realität stoßen, um das Licht, das manchmal bleibt, wenn alles andere geht. Um Verletzlichkeit. Und darum, wie daraus Stärke wachsen kann, sehr oft ganz leise. Die Gedichte sind persönlich, aber nicht privat. Vielleicht finden Sie sich in ihnen wieder. Vielleicht auch nicht. Aber wenn Sie beim Lesen einen Gedanken lang innehalten, einen anderen Blickwinkel einnehmen oder für einen Augenblick nicht allein sind, dann hat sich etwas erfüllt. Danke, dass Sie mitkommen.
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Seitenzahl: 104
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Mit diesen Gedichtzyklen möchte ich Sie an einer inneren Reise teilhaben lassen.
„Du sollst mein Glücksstern sein“ entstand aus Momenten der Nähe und aus dem Versuch, festzuhalten, was sich dem Festhalten entzieht.
„Station 5.1“ hingegen führt in Räume, in denen sich der Körper verändert, die Sprache stiller wird, und das Wesentliche oft nur noch zwischen den Zeilen existiert. Ich habe diese Texte geschrieben, um etwas zu verstehen und um nicht zu verstummen.
Es geht um Träume, die an die Realität stoßen, um das Licht, das manchmal bleibt, wenn alles andere geht. Um Verletzlichkeit. Und darum, wie daraus Stärke wachsen kann, sehr oft ganz leise.
Die Gedichte sind persönlich, aber nicht privat.
Vielleicht finden Sie sich in ihnen wieder.
Vielleicht auch nicht. Aber wenn Sie beim Lesen einen
Gedanken lang innehalten, einen anderen Blickwinkel einnehmen oder für einen Augenblick nicht allein sind, dann hat sich etwas erfüllt.
Danke, dass Sie mitkommen.
Lektorat: Helga Papadakis
Titelbild auf Basis von Image Creator
Solange wir leuchten
Das Meer der Unerschütterlichkeit
Denke an mich
Der Geschmack der Gleichgültigkeit
Der Traum der Farben
Gazastreifen 2025
Liebe und der Geschmack des Rums
Mein Griechenland
Scham
Sackgasse der Visionen
Zeitlose Sehnsucht
Im Haus des Tees in der Wüste
Am Abend
Die Kapriolen der Erinnerung
Wahnsinn ohne Wiederkehr
Die Jahreszeiten des Herzens
Ich bin mir nicht sicher
In der Dämmerung
Geysire
Ich verharre
Die Heiligenbilder
Genau betrachtet
Der Morgen öffnete den Vorhang
Ich befinde mich in der Kemenate
Braun braun braun blüht
Die Bilder an den Wänden
Eines Tages
Donald John Trump
Mit Kronleuchtern und Fahnen
Mein Vater
Tränen
Der erste Eindruck
Die Farben der Hoffnung
Die Urne
Du sollst mein Glücksstern sein
Symi an einem Julitag
Flammen durchdringen die Dunkelheit
Wahre Menschenfreunde
Ich hatte keine Angst
Martin Luther King
Die Felsen erzählen
Die Welt um uns
Perseus
Arkalohori
Syntagma Platz kurz nach Mitternacht
Die Mauer steht noch
Jedes Ende
Der Spiegel
Dein Leben ist mein Leben
Die Suche nach Antworten
Marvel
Teil 2 --- Station 5.1
Kurze Vorstellung
Bisher erschienen
Solange wir leuchten
Solange wir leuchten,
atmen wir durch fremde Filter
Glaslungen, flimmerndes Sternmehl
im Flur der verschobenen Tage.
Die Zeit tropft in Kammern,
schräg und unentschlossen.
Die Nacht trägt ein blutloses Kleid
aus Neon und Papier
Du sprichst in Morsezeichen,
dein Puls ist eine Melodie,
die ich vergesse,
während ich ihr lausche.
Du warst mein Glücksstern
ein flüchtiger Planet
in der Umlaufbahn des Verschwindens.
Und wenn die Dunkelheit kam,
blieb es an deinem Namen hängen
wie Licht an einer Narbe.
Das Meer ist unerschütterlich
Seine Wellen schlagen
beständig gegen die Küsten,
unbeeindruckt von den Stürmen,
die die Welt erschüttern.
Das Meer spiegelt den Himmel wider
und steht für die Unendlichkeit,
während die Erde
in chaotischen Tänzen versinkt,
Chorowod, Boogie-Woogie und Dondollari erinnern
an Führer wie Putin, Trump und Kim Jong-Un
die, die Zerstörung choreografieren.
An diesem Ort, wo die Wellen toben,
leben die Humanisten,
Cicero möchte ich hier erwähnen
Und sein Streben nach Bedeutung
Das alles um ihn herum vergaß
Diese Menschen,
mit ihren unbeweglichen Ansichten,
scheinen das Echo einer Ära zu sein,
die 85v. Chr. und 1933 begann.
Ihre Ideen sind wie Steine,
die ins Wasser fallen
und unauffindbar verschwinden
unfähig sich zu verändern.
Sie schaffen eine Art von Stillstand,
eine lähmende Routine,
die alles Lebendige erstickt
und die Kreativität blockiert.
Ich fühle mich wie ein Schiff,
das in stürmischen Gewässern treibt,
gefangen im Netz des Schicksals,
aus dem ich nicht entkommen kann.
Die Strömung zieht mich immer weiter
in die Untiefen
wo die Schatten der Vergangenheit lauern
fragend nach dem Warum und Wohin.
Das Meer, mit seiner unerschütterlichen Präsenz,
ist zugleich mein Zeuge und mein Gefängnis.
Es flüstert mir Geheimnisse zu,
die in den Wellen verborgen sind.
Ich spüre, dass es mehr gibt als Zerstörung.
Doch die Humanisten
hören nicht auf das Rauschen der Wellen.
Sie sehen nur die Gischt, die aufsteigt.
So stehe ich hier,
zwischen den Wellen und Gedanken,
zwischen dem unerschütterlichen Meer
und der chaotischen Welt,
auf der Suche nach einem Funken Hoffnung,
der mir zeigt,
dass es einen Ausweg
aus dem Spiel des Schicksals gibt.
Denke an mich, Herr,
denn ich stehe hier,
in der Stille der Unentschlossenheit,
weder nach links noch nach rechts,
weder oberflächlich noch tief,
sondern unermesslich im Zentrum,
ein Pendel, das schwingt,
unfähig, eine Entscheidung zu treffen,
eingeklemmt zwischen den Extremen,
wo Worte ihre Schärfe verlieren
und Gedanken
die immer nur ins Leere fallen.
Vergiss mich, Herr,
denn meine Sünden sind nichts
als ein flüchtiges Spiel der Veränderung,
ein ständiges Werden und Vergehen.
Denke an mich, Herr,
Bin gefangen
In eine schimmernde Illusion,
die das Licht bricht und zerstreut,
die Wahrheit in Fragmente zerlegt.
Und ich stehe hier,
ein Zeuge deiner Gedanken
der die Stille umarmt,
während sich die Welt weiterdreht.
Es gibt keine letzte Versuchung,
keine süße Verlockung,
die das Herz in den Abgrund zieht.
Die Versuchungen sind Schatten,
die uns umgeben,
die uns zuflüstern,
dass wir uns
in den Strömungen des Lebens
verlieren sollen.
Ich halte inne,
in der Mitte,
und atme die Gefühlskälte der Einsicht ein.
Denke an mich, Herr,
in der Unendlichkeit des Moments,
wo das Jetzt die Vergangenheit umarmt
und die Zukunft zerbricht.
Ich bin hier,
in der Stille zwischen den Worten,
in der Leere, voller Möglichkeiten
und in der Tiefe,
während ich auf die Grenze
der Erkenntnis schaue,
wo jede Einheit sich auflöst
und die Wahrheit verweilt.
In einem Raum, dessen Boden
aus Erinnerungen besteht
dessen Wände mit zerknüllten Träumen
tapeziert ist, steht ein Kamin.
Dieser Rauch schlingt sich durch die Luft
wie unausgesprochene Gedanken.
Der süß-bittere Geschmack der Gleichgültigkeit
schleicht sich in meine Sinne,
ähnlich dem Ouzo, der nach Anis schmeckt.
Ein Schluck davon lässt die Welt
verschwommen erscheinen;
die Farben verlieren ihre Klarheit,
während der Rauch
die Konturen der Realität verwischt.
Vor mir liegt eine Finanzanalyse,
die sich aus leeren Zahlen
und unerfüllten Versprechen zusammensetzt.
Diese Zahlen tanzen vor meinen Augen,
ungreifbar und flüchtig,
während ich versuche,
die Bedeutung zu begreifen.
Doch alles bleibt ein Rätsel,
das im Nebel der Bedeutungslosigkeit
verloren geht.
Meine Gedanken kreisen wie Motten
um eine schwache Flamme,
und ich frage mich,
ob ich jemals den richtigen Weg finden werde.
Das Leben selbst wird im Rauch vergehen,
unbemerkt und leise,
wie der Schatten eines Traumes,
der niemals Realität wird.
Ich blicke nach draußen,
wo der Morgen in den Sternen steht,
verborgen hinter einem Dämmerungsvorhang.
Die Sterne flüstern Geheimnisse,
die ich nicht hören kann,
die Stille um mich herum wird zur Melodie
ohne Notenschlüssel
In diesem surrealen Moment fühle ich mich
sowohl verloren als auch befreit,
gefangen in einem Spiel
aus Licht und Schatten,
in dem das Unbekannte
auf die vertraute Einsamkeit trifft.
Ich frage mich,
ob der Geschmack der Gleichgültigkeit
vielleicht doch ein Teil des Lebens ist
ein bittersüßer Tropfen,
der uns daran erinnert,
dass wir alle in diesem Nebel
voller Ungewissheit
miteinander verbunden sind.
Aus dem off höre ich:
Während der Fermentation werden die Proteine in
den Kakaobohnen hydrolysiert, was zu einem Anstieg
an freien Aminosäuren führt.
Lass die Dinge sich drehen wie in einem Kaleidoskop,
in dem die Realität ständig neu arrangiert wird.
Unsere Geschichten werden irgendwann
ihre Farben verändern,
ähnlich wie ein Bluterguss am Arm
während die Zeit sanft darüber hinwegzieht.
Ein Prozess Verlieren und Finden,
ein Tanz zwischen Licht und Schatten,
wo die Grenzen zwischen Vertrautem
und Unbekanntem verschwommen sind.
Ein Vogel schwebt durch den Himmel,
seine Flügel aus Tinte und Licht,
verlieren sich in der endlosen Weite.
Er sucht nach Zielen,
die einst klar und deutlich waren,
aber jetzt nur noch flüchtige Silhouetten
im Nebel der Ungewissheit.
Sein Flug ist ein Symbol für Freiheit
ein stetiger Kampf gegen die Schwerkraft
Die Welt um ihn herum pulsiert in digitalen Bildern
Ein Baum, der aus bunten Träumen emporwächst,
Ein Fluss, der nicht fließt,
sondern sich in spiralförmigen Bewegungen windet,
als wollte er die Zeit selbst herausfordern.
Und die Wolken tanzen in einem Wechselspiel
von Licht und Dunkelheit,
als wüssten sie um die Geheimnisse des Himmels.
In diesen Momenten,
in denen das Helle mit dem Dunklen verschmilzt,
wird die Realität erkennbar,
und so verstehen wir,
dass das Leben ein ständiger Kreislauf ist.
Wir verlieren uns, nur um uns selbst wiederzufinden
in den schimmernden Reflexionen unserer Träume.
Die Farben verändern sich, und wir lernen,
die Schönheit im Wandel zu erkennen,
im flüchtigen Augenblick der Transformation,
wo alles möglich, aber nichts gewiss ist.
Hier, an der Stätte des Massakers,
wo Reisende den Tod herbeisehnen,
liegt die Stille schwer wie ein Vorhang.
Die Wege sind rar
die Luft dünn
kein Entrinnen in den Bergen.
Die Gedanken schwimmen blind in Tiefen
während schreckliche Schreie die Stille durchbrechen.
Die Zeit steht still,
Erinnerungen geistern umher.
Die gespenstischen Berge
sind stumme Wächter der Vergangenheit,
und die schrecklichen Echos
vergangener Schreie tragen die Erde.
Reisende verlieren sich
gefangen in einem unverständlichen Spiel,
ihre Wege verflüchtigen sich
wie Schatten im Sand.
Hier, wo die Dunkelheit
wie ein Nebel schwebt,
gibt es kein Entkommen,
nur ein göttliches Ertrinken
in der Vergangenheit.
Jeder Atemzug wird zum Kampf,
während die Realität
zu einem Traum wird,
aus dem es kein Erwachen gibt.
Die Berge, die wie Wächter
der Vergangenheit stehen,
sind stumm und unbarmherzig,
und die Luft ist so dünn.
Die Berge hier bestehen aus Sand und Dünen
Hier, wo das Blut heult,
und die Dunkelheit wie ein Nebel
über den Gedanken schwebt,
ist kein Entrinnen,
aus den sandigen Tiefen der Erinnerung.
Das nächste Kleinkind wird
In wenigen Minuten den Hungertod erleiden.
Die Liebe ist offen und unbeschwert,
auch wenn viele sie leugnen.
Sie ist wie ein Sonnenstrahl,
der plötzlich durch die Wolken bricht
unerwartet und ungebeten,
aber dennoch warm und lebendig.
Sie tanzt in den Herzen der Menschen,
flüstert den Einsamen zu und verwebt Träume
und Hoffnungen
zu einem bunten Teppich des Lebens.
Der Rum hat seinen eigenen Weg;
er fließt durch die Gläser
wie ein goldener Fluss,
der Geschichten erzählt
von Nächten voller Lachen
und von Sehnsüchten,
die im Dunkeln erblühen.
Er trägt sowohl die Bitterkeit der Enttäuschungen
als auch die Süße der Augenblicke,
in denen die Zeit stillsteht und die Herzen im
Rhythmus der Musik schlagen.
Doch der Zauber verblasst
wenn die Dämmerung einsetzt.
Die Realität schleicht sich heran,
wie ein Schatten der Nacht,
der die Farben der Freude raubt.
Die einst geflüsterten Worte verhallen in der Stille,
und die warmen Umarmungen
verwandeln sich in Erinnerungen,
die wie vergilbte Fotos an der Wand hängen.
Maria Kalogeropoulou
weint in der Stille ihrer Gedanken.
Ihre Tränen drücken aus, was nicht gesagt wurde
die Liebe, die wie ein zerbrechlicher Schmetterling
in der Hand zerdrückt wurde.
Sie weint um verlorene Chancen, um Augenblicke,
die nicht festgehalten werden konnten,
um Träume, die im Nebel verschwanden.
Doch in dieser Trauer
gibt es einen Funken Hoffnung.
Denn die Liebe ist aufgeschlossen
sie findet stets ihren Weg,
Sie lehrt uns, die Bitterkeit zu erkennen,
damit wir die Süße umso mehr wertschätzen.
In den Tränen von Maria blüht die Möglichkeit
eines neuen Morgens,
an dem die Liebe erneut erblühen kann
wie der Frühling nach einem langen Winter.
Maria Callas (eigentlich Maria Anna Cecilia Sofia
Kalogeropoulou,
* 2. Dezember 1923 in New York City
† 16. September 1977 in Paris)
war eine griechische Sängerin. Sie war eine der
bedeutendsten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts.
Mein Griechenland hat mich nicht enttäuscht,
die Armut spricht hellenisch
erzählt Geschichten aus vergessenen Gassen,
in die die Sonne nicht dringt.
In den verworrenen Straßen habe ich mich integriert,
aber meine Individualität entglitt
wie Sand zwischen den Fingern.
Ich verlor mich in den Klängen der Bouzouki
und in den lebhaften Farben der Märkte,
wo das Leben voller Energie pulsiert
und zugleich stillsteht.
Den Mann,
der meine Jugend auf seinen Schultern trug,
ließ ich zurück,
als wäre er ein Schatten,
der in der Dämmerung verschwindet.
Wenn ich meine Augen öffne,
sehe ich die Ehre an erster Stelle,
strahlend und fest
wie ein Leuchtturm in der Dunkelheit.
Doch hinter dieser Fassade
lodert ein unbändiges Feuer,
das zugleich wärmt und verbrennt.
Es ist ein verzweifeltes Spiel,
ein Tanz zwischen Hoffnung und Verzweiflung.
Ich umarme die Kälte der Realität
Obwohl ich weiß,
dass diese Anerkennung
oft nur ein trügerisches Licht ist,
fühle ich mich wie ein lebendiger Mensch,
der in einer Welt voller Geister gefangen ist.
In den Augen der anderen
spiegelt sich die Melancholie meiner Seele,
und ich erkenne,
dass wir alle in diesem Spiel gefangen sind,
im Zustand zwischen Sein und Nichtsein.
