Spiel des Lebens - Lasse Merlin Schindhelm - E-Book

Spiel des Lebens E-Book

Lasse Merlin Schindhelm

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Beschreibung

Der Mensch kann fliegen und unter Wasser atmen. Er kann mit jedem anderen Menschen direkt kommunizieren, egal wie weit er weg ist. Er kann fast alle Krankheiten heilen und Neue erschaffen. Er kann Gene verändern und zu seinem Zweck nutzen und gleichzeitig gibt es so viele depressive Menschen, wie niemals in der Menschheitsgeschichte zuvor. Jede vierte Minute verhungert ein Mensch und es gibt so viele, die an dreckigem Wasser sterben, obwohl genug Nahrung und Medizin vorhanden ist. Ich möchte dir keine Utopie vorstellen, sondern verdeutlichen, wie die Lage zur Zeit in der Welt ist und ich möchte dich einladen, dass du dir selbst Gedanken über dich, dein Leben und die Zukunft unseres Planeten machen solltest. Vor allem über die Zukunft unserer Kinder. Ich möchte nicht, dass du so denkst, wie ich. Ich möchte, dass du selber denkst!Ich gebe Beispiele, wie wir mit der Umwelt umgehen könnten und warum wir erreichen können, was wir wollen. Wie? Wir müssen einfach unseren eigenen Weg gehen und nicht mehr auf andere hören, die uns deren Regeln des Lebens verkaufen wollen. Ich mache in meinem Buch durch Esoterik, aber auch durch wissenschaftliche Studien, Schritte auf die Menschen zu, damit sie wieder an sich glauben, sich lieben, zu ihrem Glück finden und dadurch auch andere Menschen und deren ganz eigene Ideologien tolerieren und dass genau das der Weg ist, den es braucht, um glücklich und in Frieden zu leben. Toleranz, Liebe, Glück und Bewusstsein. Denn wer mit sich selbst im Frieden ist, fängt keinen Krieg mit anderen an.

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Seitenzahl: 201

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Lasse Merlin Schindhelm

Spiel des Lebens

Anleitung zu einem bewussteren Leben

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Aufbau des Spiels

Kapitel 2: Grundbedürfnisse

Kapitel 3: Regeln

Kapitel 4: Geschenke

Kapitel 5: Gegenspieler

Kapitel 6: Lehrer

Kapitel 7: Ziel des Spiels

Kapitel 8: Wege zum Ziel (Keine Allgemeinlösungen möglich, nur Beispiele und Ideen)

Kapitel 9: Ende des Spiels

Kapitel 10: Missverständnisse über das Geld/Luxus

Kapitel 11: Arbeit/Schule

Kapitel 12: Ist das normal?

Kapitel 13: Ekelhaft/Schönheit

Kapitel 14: Ernährung und Gesundheit

Kapitel 15: Umwelt

Kapitel 16: Erziehung

Kapitel 17: Bessere Welt

Impressum neobooks

Inhaltsverzeichnis

Spiel des Lebens

Die Anleitung für ein bewussteres Leben

Stell dir vor, du spielst ein Spiel und kennst die Spielregeln nicht. Das Spiel macht mit Sicherheit keinen Spaß. So viele Menschen leben und kennen die Spielregeln ihres eigenen Lebens nicht. Nun wundern sie sich, warum ihnen das Leben keine Freude bereitet und sie neidisch auf jene sind, die in vollen Zügen ihr Spiel genießen und es spielen.Es gibt zwei Arten von Menschen, die die Welt verändern wollen. Die Menschen, die eine Ideologie haben und diese als die einzig Richtige ansehen. Nun wollen sie alle Menschen dazu bringen, ihre Ideologie zu leben, da somit Frieden herrschte. Dies wird aber niemals der Fall sein, denn dazu sind Menschen einfach zu unterschiedlich.

Und dann gibt es noch die Art von Menschen, die die Welt zu einer Besseren machen wollen, in dem sie jedem Individuum helfen wollen, ihren eigenen Weg zu gehen. Ich denke, dass jeder Mensch seinen eigenen Grund der Existenz hat und dass dieser bei jedem Menschen guten Ursprungs ist. Ich denke, dass jeder Mensch von Grund auf gut ist und manche Menschen einfach Hilfe und Liebe benötigen, um wieder auf die glückliche Bahn des Lebens zu kommen. Ich möchte jedem Menschen helfen, seine eigenen Träume wiederzufinden und zu leben. Denn dann gibt es keinen Neid mehr und die Toleranz anderen gegenüber, die auch gerne tun, was sie tun, steigt ebenso, wie die Freude am Miteinander tun.

Über mich : Ich bin am 31.03.1996 geboren. Aufgewachsen bin ich in Rendsburg/Deutschland. Meine beiden Eltern sind Erzieher, meine Schwester ist Diplom Finanzwirtin. Ich bin ein Naturkind. Ich laufe immer barfuß herum, habe eine Boardshorts an und gebatikte T-Shirts. Dadurch falle ich auf und habe sehr viele Gespräche mit Menschen auf der Straße, die vielleicht eine Minute dauern, ich werde diese Menschen wohlmöglich nie wieder sehen, aber ich schenke ihnen in dieser Minute meine Aufmerksamkeit, ich schenke ihnen Liebe und bleibe vielleicht in ihrer Erinnerung, dass man nicht in schlichten Farben herumlaufen muss, in der Öffentlichkeit auf gar keinen auffallen darf und ich schaffe damit neue, tolle Momente. Das ist eine meiner Möglichkeiten, Liebe zu schenken. Mit 16 schloss ich die Realschule ab, mit 19 die Ausbildung zum Restaurantfachmann, mit 20 das Fachabitur in der Fachrichtung Ernährung und reiste danach ein Jahr allein in meinem VW-Bus durch Südeuropa. Ich arbeitete 4 Monate in Santander als Au Pair in einer spanischen Familie und 2 Monate in einem Surfcamp in Portugal als Surfguide. Seit Mai 2017 wohne ich in Nordfrankreich und bin Servicekraft in einem Viersterne Hotel. Während meiner Reise fand ich den Sinn meiner Existenz.

Ich bin auf der Welt, um so viele Menschen wie möglich glücklich zu machen.

In diesem Buch möchte ich euch helfen, die Prioritäten im Leben richtig zu setzen. Wir können allen Unsinn machen, sofern wir durch unsere Prioritäten noch immer die Zeit haben, zu tun, was wir wirklich brauchen.

Vorwort :Worauf ich hinaus möchte ist, dass du weißt, wer du bist. Und damit möchte ich nicht, dass du deinen Namen kennst, deine Handschrift, oder dass du weißt, wo du wohnst. Ich möchte dich darauf hinweisen, dass es wichtig für ein glückliches und erfülltes Leben ist, zu wissen, wer du bist. Also was dich einzigartig und besonders macht. Wieso bist du DU und nicht jemand anders? Die Definition von dir: Du bist deine Entscheidungen und deine Träume.

Ein Beispiel: Wenn ich zu dir komme und du mir dein tolles Auto, dein großes Motorrad, dein Snowboard oder deine Surfboards zeigst, dann weiß ich nicht, wer du bist. Dann weiß ich nur, was du hast.

Wenn du aber mit mir aber deine selbst geschriebenen Songs über das Leben spielst, mir deine selbstgemalten Bilder zeigst, mit mir in deinem Gemüsegarten spazierst, dann weiß ich, wer du bist.

Dieses Buch wünsche ich allen jungen Menschen, damit sie mit dem Wissen, das sowohl ich, als auch andere Menschen durch viele Erfahrungen zusammengesammelt haben, von Anfang an glücklicher durch das Leben gehen können. Genauso wünsche ich es aber auch älteren Menschen, die vielleicht verlernt haben, sich selbst zu spüren, ehrlich zu sich zu sein und um den eigenen Weg wiederzufinden. Denn zum wieder glücklich werden, wenn man es verlernt hat, ist es nie zu spät! Ich wünsche mir, alle zu erreichen, sich mit mir in Kontakt zu setzen und dass wir gemeinsam mit Liebe in die Welt gehen können. Mit bereits bestehenden Organisationen, aber auch mit neuen Ideen.Also bist du Du, aber vielleicht nicht der, der du sein willst. Es geht nicht darum, sich zu suchen oder zu finden, sondern sich zu kreieren.

Ich wünsche mir nicht nur glückliche, sondern auch sich bewusste, nachhaltige Menschen in dieser Welt. Menschen, die glücklich und erfüllt, im Einklang mit sich und der Natur leben, sind mein Traum, meine Vorstellung und Hoffnung der Zukunft.

Und wenn du andere Ideen, Wege und Lösungen hast, dann können diese auch völlig richtig sein. Es gibt im Leben nicht nur eine Lösung. Es gibt viele Lösungen, Wege und Ideen. Ein chinesisches Sprichwort sagt: »Es gibt meine Wahrheit, deine Wahrheit und die Wahrheit.« Alle haben Recht!

Keiner soll meinen Weg gehen, so denken und handeln wie ich. Ich möchte und dass du dich selbst reflektierst, die Prioritäten des Lebens selbst hinterfragst. Ich glaube beispielsweise nicht nur an die Reinkarnation, sie ist durchaus real für mich. Außerdem glaube ich an Engel und Trolle und Feen und Elfen, aber nicht an einen Gott, wie man ihn aus der Kirche kennt. Das ist einfach die Welt, die ich mir geschaffen habe, um glücklich zu sein. Meine Freundin hingegen glaubt an nichts dergleichen, aber sie lebt ein durchaus glückliches Leben im Einverständnis mit der Natur und ihrer Ideologie. Ich werde sie niemals davon überzeugen wollen, dass Trolle oder Feen oder die Reinkarnation und die Seelen und die Geistwelt existieren. Genausowenig möchte ich dich als Leser dazu bringen, mir etwas zu glauben, wenn es dich nicht glücklich macht. Ich möchte die Menschen glücklich machen und nicht die glücklichen Menschen ändern.

Wir alle sind frei. Freiheit bedeutet, dass wir alles tun können, was wir möchten, wann wir es möchten, mit wem wir es möchten, wo wir möchten, solange wir möchten. Unsere Freiheit endet in dem Moment, in dem wir in die Freiheit einer anderen Person unerlaubt eindringen.

Wir kommen auf die Welt und kennen unsere Spielregeln, nur verlernen wir sie oft und nehmen jene an, die andere uns beibringen. Wir wissen alle, dass ein Spiel spielen, ohne die Regeln zu kennen, keinen Spaß macht. Viele Menschen leben jedoch, ohne die Spielregeln des Lebens zu kennen und wundern sich, warum das Leben ihnen keine Freude bereitet. Sie sind neidisch auf andere, die mehr Glück haben. Sie hoffen auf das Paradies nach dem Tod, glauben an Götter, die ihnen nach dem Tod versprechen, alles zu haben, was sie zum Glück benötigen. Ich möchte die Spielregeln in diesem Buch lehren und zeigen, dass wir bereits im Paradies sind. Im Paradies auf Erden und dass wir nicht erst bis zum Tod warten müssen.

Kinder sollten unsere Vorbilder sein. Als wir Kinder waren, waren wir frei von jeglichen Vorurteilen. Wir kamen zur Welt und waren begierig auf alles Wissen des Lebens, alles, was uns in die Hände kam. Es war uns egal, ob das Wissen von Menschen aus anderen Kulturen und Ländern kam, ob von Blumen oder anderen Tieren. Und das Wichtigste ist, wir kannten bereits die Spielregeln des Lebens, denn wir wussten, was wirklich wichtig ist, was uns gut tut, was wir gerne tun und was wir benötigen. Da dies aber nicht immer mit den Bedürfnissen anderer Menschen übereinstimmte, versuchten sie uns schon früh, ihre Spielregeln zu vermitteln und oft spielen wir heute das Leben mit Regeln anderer Menschen, die aber nicht zu unserem Glück und unserer Erfüllung führen. Wir nahmen deren Prioritäten an, deren Einstellungen und richteten nun sogar unsere Bedürfnissen nach anderen. Ohne egoistisch zu sein, sage ich, dass es möglich, sich selbst und andere wieder befreiter wahrzunehmen und glücklicher zu werden, indem du tust, was du gerne tust und glücklich damit bist. Dann fühlen sich andere Menschen bei dir automatisch wohl.

Lass dich nicht von allen beeinflussen, die dir etwas erzählen. Denke selbst nach, reflektiere dich selbst und nicht nur einmal. Wieder und wieder, umso öfter, desto besser. Sowohl meine Worte und die der Anderen, als auch deine eigenen. Frage dich, ob du ethisch handelst.

Und vielleicht weißt du bereits alles, was ich schreibe, es ist dir nur nicht so bewusst. Ich habe keine Studien durchgeführt und kann dir nichts Weltbewegendes, Neues berichten. Ich möchte nur dein Wissen in dein Bewusstsein zurück rufen und dir helfen, jeden Moment voll auszukosten. Und vielleicht sind einige Dinge Gedankenstützen für dich. Sie können dich daran erinnern, dass du dich fragen solltest, wieso du die Dinge machst, die du machst. Und wieso du die Dinge kaufst, die du kaufst. Machst oder kaufst du es, da es etwas ist, was dich weiter auf dem Weg des Glücks hält oder zumindest näher dorthin bringt, oder kaufst du Dinge, die du nicht brauchst, um Leuten zu imponieren, die du nicht magst, mit Geld, das du nicht hast? Sei dir über deine Taten im Klaren, handle aus Leidenschaft und Liebe, nicht aus Angst oder um sozial anerkannt zu werden. Handle aus Liebe und sie wird dir gegeben. Ersetze alles, was dich davon abhält, glücklich zu sein durch eben diese Dinge, die dir Freude bereiten.

Du kannst mich gerne konstruktiv kritisieren. Ich möchte aber gerne vorwegnehmen, dass es hier nicht um mich geht. Ich möchte Dir etwas Gutes tun! Wenn man nur lange genug bohrt, dann findet man bei jedem Menschen eine Lücke im Panzer der Ausreden und Ideologien, als auch der eigenen Meinung und man findet Paradoxe in den Handlungen Anderer. Ich bin so wenig perfekt wie alle anderen Menschen. Es geht im Leben aber nicht darum, Lücken im Panzer der anderen zu suchen und hineinzustechen, sondern um die Aufrichtigkeit zu seinen Stärken und Schwächen. Es geht nicht darum, hundertprozentig etwas oder jemandem zu folgen. Das Leben ist widersprüchlich. Und manchmal ist es schöner, wenn man sich selbst widersprechen darf.

Und wie du schon bemerkt hast. Ich werde meine Leser in diesem Buch Dutzen, was nicht bedeutet, dass ich dich nicht respektiere. Ich verstehe nur dieses förmliche, offizielle nicht. Es gibt ebenso Menschen, die ihren Gesprächspartner Sietzen und dennoch nicht respektieren. Das Äußerliche sagt nichts über Einen aus. Das Innere zählt. Ich respektiere jeden Menschen grenzenlos, sofern er mich respektiert.

Kapitel 1: Aufbau des Spiels

Alles, was wir am Anfang unseres Lebens haben, sind unsere Familie und unser Körper, Geist und Seele. Das ist das Grundgerüst und schon ausreichend, um glücklich zu sein. Die Hauptspielfigur ist unsere Mutter, die mit uns die ersten 9 Monate ununterbrochen in Verbindung steht und für jedes Bedürfnis aufkommt. Noch in ihrem Körper beginnen wir, uns als vollständiger Mensch zu entwickeln. Wir erlangen erste Erfahrungen in Motorik und erkennen unsere Muttersprache. Die Abhänigkeit von unserer Mutter ist nahezu grenzenlos, da sie uns mit Ernährung und Liebe am Leben hält und jedes unserer Bedürfnisse liest. Sie ist sogar unser Immunsystem durch die Muttermilch. Des Weiteren haben wir noch einen Vater, der bei der Erziehung eine wichtige Rolle spielen kann. Das Zusammenleben der beiden Eltern wird noch vor der Erlangung der Muttersprache und des Laufen lernens beobachtet, nachgeahmt und übernommen. Kinder bemerken jedes der Gefühle ihrer Eltern. Sie lernen nicht, Geühle zu haben, sie lernen von ihren Eltern die Art und Weise, wie sie zu äußern sind.

Zum Beispiel las ich einst eine Geschichte in dem Buch »Das kompetente Kind« von Jesper Juul, wie eine Mutter ihren Mann und damit den Vater ihrer beiden Kinder im Krieg verlor und selbstverständlich zu tiefst betroffen darüber war. Jedoch zeigte sie in der Anwesenheit ihrer Kinder nichts von ihrer Trauer, da sie der Meinung war, sie würde ihren Kinder das Leben erleichtern, gar etwas Gutes tun, wenn sie die eigene Trauer unterdrückt. Alles, was die beiden Söhne jedoch erlernten, war die Art und Weise, mit der Trauer umzugehen. Und da Kinder entweder genauso handeln wie unsere Eltern oder im kompletten Gegensatz dazu stehen, war eben der ältere Sohn genauso schweigsam, unterdrückte die Trauer in Anwesenheit anderer, war sozial in der Schule und mit Freunden und der kleinere Bruder weinte sich die Seele aus dem Leib. Er zeigte die Gefühle, die seine Mutter unterdrückte, welches durch jene zum Leid der ganzen Familie wurde.

Was ich damit sagen möchte ist, dass es darauf ankommt, ehrlich mit sich und seiner Familie zu sein und zu seinen Gefühlen zu stehen. Denn wir sind die Vorbilder unserer Kinder, der kommenden Generation in dieser Welt und genau das ist der Ort, an dem wir anfangen müssen, die Welt eine bessere werden zu lassen.

Und neben den Eltern haben wir noch Körper, Geist und Seele. Und es ist wichtig, darauf zu hören, wenn eins mit dem anderen kommuniziert. Denn wie Dr. Eckart von Hirschhausen so schön im Buch »Wunder wirken Wunder« schreibt : »Gesundheit ist das Schweigen der Organe«. Alles muss im Gleichgewicht sein, es gibt keine Prioritäten unterschiedlicher Organe, denn das Eine geht ohne das Andere nicht. Sobald wir eine Krankheit bekommen, ist das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele nicht mehr gegeben und der Körper möchte uns mitteilen, dass wir bitte etwas ändern, um es wieder herzustellen. Stattdessen nehmen wir häufig nur Schmerztabletten oder andere Medikamente gegen die Symptome und hoffen, dass die Pharmaindustrie uns mit der Medizin das Gleichgewicht dauerhaft gewährleistet, wenn wir nur genug bezahlen. Zu sehen, wie Menschen an ihrem eigenen Körper nur die Symptome bekämpfen, anstatt sich um die Ursache zu kümmern, ist schwer für mich. Wenn bei unserem Auto die Öllampe leuchtet, dann fahren wir ja auch in die Werkstatt und lassen die Ursache überprüfen und das Problem beheben, anstatt die Öllampe auszubauen und zu glauben, das Problem sein nun behoben. Warum handeln wir aber so radikal mit unserem eigenen Körper? Das Auto können wir wechseln, den eigenen Körper nicht.

Das waren einige der Regeln des Lebens, die uns andere beigebracht haben, da sie uns ausnutzen, um auf ihren eigenen Weg des Glück zu kommen. Zum Beispiel die Werbemacher sind Menschen der Sorte, die uns neue Regeln verkaufen, indem sie ganz gezielt auf unsere größten Sehnsüchte und Bedürfnisse anspielen, welche uns näher ans Glück, das Ziel des Lebens, bringen und nicht nur das. Sie vermitteln uns auch, dass unsere Ängste wahr werden und das wir nicht glücklich werden können, wenn wir dieses Produkt eben nicht in unserem Besitz haben.

Es sagt die alte Heilerin der Seele:

Nicht dein Rücken tut weh, sondern die Last.

Nicht deine Augen schmerzen, sondern die Ungerechtigkeit.

Nicht dein Kopf schmerzt, sondern deine Gedanken.

Nicht die Kehle, sondern das, was du nicht ausdrückst oder mit Wut sagst.

Nicht der Magen tut weh, sondern was die Seele nicht verdaut.

Nicht die Leber schmerzt, sondern die Wut.

Nicht dein Herz tut weh, sondern die Liebe.

Und es ist die Liebe selbst, welche die mächtigste Medizin beinhaltet.

Zitat: Ada Luz Marquez

Kapitel 2: Grundbedürfnisse

Die körperlichen Grundbedürfnisse essen, trinken und schlafen sind ohnehin essentiell. Aber auch unser Geist und unsere Seele haben Bedürfnisse zusammen mit dem Körper, um das Gleichgewicht dauerhaft zu erhalten.Soziales Leben :

Wir sind soziale Tiere und benötigen Liebe von anderen Wesen dieser Welt. Bekommen wir keine Liebe, so versuchen wir händeringend Aufmerksamkeit zu erlangen. Koste es, was es wolle. Bekommen wir in der Kindheit von unseren Eltern nicht die Liebe, die wir benötigen, dann machen wir auf uns aufmerksam. Einige werden gewalttätig, andere selbstzerstörerisch. Wie auch immer es sich äußert, ein Mensch ohne Liebe kann nicht glücklich sein.

Musik :Das hören von Tönen ist beinahe genauso wichtig für uns. Wir benötigen sie, um uns so in der Welt orientieren. Und mit Musik meine ich nicht den Lärm, den du aus dem Radio oder von Spotify kennst, sondern jegliche Art von Tönen. Musik ist ein Ton, der direkt dort entsteht, wo er gehört wird. Wenn du an einer Weide mit Kühen stehst, dann sind die Geräusche der Kühe Musik, nicht die Tonaufnahmen, die du dir davon zuhause anhörst. Diese Töne verlieren dadurch ihre Magie. Genauso Gespräche mit anderen Menschen oder die Geräusche der Natur am Meer, in den Bergen oder in deiner Wohnung. Alle Töne, die direkt entstehen, sind Musik. Es gibt einen Raum, in dem Menschen sich beispielsweise auf die Raumfahrt vorbereiten. Dieser Raum ist aus massiven Wänden und lässt keinen Ton von außen hinein. Die Menschen werden dort allein gelassen und können nichts anderes hören als das, was sie selbst von sich geben. Es bedarf eine Menge Training, sich unter diesen Umständen zurechtzufinden. Mein Respekt geht dementsprechend an alle tauben Personen, die nicht mehr in der Lage sind, zu hören und dennoch mit einem Lächeln durchs Leben gehen.

Tanzen :Der Tanz, also unsere Bewegung, ist eine weitere sehr wichtige Komponente, die wir als Glück bezeichnen können und der viele von uns sich viel mehr widmen sollten. Ein Spaziergang am Tag ist im Alter häufig ein guter Rat der Ärzte, aber genauso gut tut es einem jungen Menschen natürlich, seine Muskeln zu bewegen, die Gelenke wieder frei zu bekommen, Blut schneller durch den Körper pumpen zu lassen. Es ist ein Geschenk, das wir danken annehemen sollten. Es tut uns wirklich gut. Ein kluger Kopf wird noch leistungsfähiger, wenn sich auch dessen Körper regelmäßig anstrengt. Und wer sagt, er sei nicht sportlich, der kann und sollte sich trotzdem auf die Art bewegen, die er mag. Sei es ein Spaziergang, Schwimmen, Fahrrad fahren, Hometraining oder Tanzen. Ich meine nicht Sport wie aus dem Schulsport oder wie ein Leistungssportler. Die einfache körperliche Bewegung sollte regelmäßig stattfinden.

Kapitel 3: Regeln

Du bist Schöpfer deines Glücks.

Und du entscheidest, ob du glücklich sein willst oder nicht. Denn die Welt ist subjektiv. Also deine Welt. Es gibt keine objektive Welt, alles ist nur in unserer subjetiven Wahrnehmung. Es gibt nicht eine Realität, die Objektive, und wir müssen lernen, diese zu verstehen. Es gibt 8 Milliarden Realitäten, einige überschneiden sich in Punkto Ethnik, durch unsere Kultur und Herkunft etc. Aber keine ist wie die Andere, jede Realität in uns ist individuell und einzigartig. Also wieso machen wir uns das Leben so schwer? Wir haben das Recht, unsere Realität so zu gestalten, dass wir glücklich sind, solange kein Anderer darunter Schaden nimmt. Und wir können sie gestalten, genauso wie wir die Welt verändern können. Du sagts, du kannst die Welt nicht verändern? Du veränderst die Welt mit allem, was du tust oder lässt, auch wenn es nur ein bisschen ist. Du hast die Wahl, ob du die Welt ins Positive oder ins Negative veränderst. Deine Welt! Unser Glück genauso, wie unseren Stress und unsere Probleme. Ein Problem macht nur Ärger, wenn du Ärger aus dem Problem machst.

Beispiel: Das unberechenbare Wetter

1. Du hast etwas geplant und willst unbedingt mit an diesem Plan festhalten, nur spielt das Wetter nicht mit. Du musst etwas anderes unternehmen und bist den ganzen Tag mies drauf, da dein plan nicht auf geht.

2. Du bist immer spontan und offen für neues. Du kannst die Situation nicht ändern, du bist nicht Herr desWetters, aber du kannst deine Laune verändern, egal was du tust. Also tust du etwas, das bei diesem Wetter funktioniert und genießt, am Leben zu sein, mit den Personen zu sein, die dich umgeben oder du geniest einfach, was du tust.

Probleme sind ja nur etwas, das nach einer Lösung verlangt, wie man sein Leben in Zukunft erfolgreicher gestaltet. Jeder Mensch lernt aus jedem Problem, aus jeder Situation für das nächste mal.

Ich habe es sehr simpel dargestellt. Aber jedes Problem, das sich uns bietet, ist erst ein so unangenehmes Problem, wenn wir dies daraus machen.

Also kannst du die Dinge gelassener nehmen. Finde einfach, wenn nicht alles glatt läuft, eine Lösung. Denn das ist Intelligenz. Die Fähigkeit, Lösungen für unsere Probleme zu finden. Unser Gehirn ist nicht geschaffen, um zu denken, zu lernen oder ein Ich-Bewusstsein zu haben. Es ist ein Lösungsfinder. Und es findet Lösungen, wenn wir es wollen. Dazu nochmal. In unserer Gesellschaft ist Lernen ja ein wichtiger Punkt. Wir sollen in der Schule lernen, in der Universität, im Job, in der Freizeit. Dabei lernen viele nicht, sondern sie lernen auswendig, was ein entscheidender Unterschied ist. Sie lernen nichts aus etwas, das zur Lösung eines Problems in ihrem Leben beitrug, sondern sie merken sich etwas für den Lehrer oder Professor und kotzen es zum Examen aus, um es danach wieder zu vergessen. Das hat nichts mit lernen zu tun. Lernen ist nur ein Nebenwirkung vom Lösungsfinden. Einige Menschen empfinden viel Wissen als Intelligenz, dabei ist Intelligenz die Fähigkeit, Lösungen aus Problemen zu finden. Ein IQ-Test beispielsweise besteht aus Problemen, die zu lösen sind. Verwechsle dies nicht.

Es hängt von dir ab, ob du eine Lösung finden willst, oder ob du nur Probleme suchst. Ein Sucher sucht, ein Finder findet.

Möchtest du glücklich werden, solltest du ein Finder werden.

Was hilft dabei?

Wenn wir etwas erreichen wollen, dann haben wir zwar das Ziel vor Augen, aber wir suchen nach Gründen, wieso es nicht klappen könnte. Wir sind zu sehr Sucher. Nimm ein Blatt Papier, erstelle eine Liste und schreibe als Überschrift »Dein Ziel« und darunter über die zwei Spalten:

»Was mich zum Ziel führt« und »Warum es nicht klappen könnte«. Und dann streichst du letzteres einfach durch. Verschwende keine Zeit mit suchen. Nutze die Zeit, die du hast damit, Lösungen und Wege zu finden.

Außerdem müssen wir täglich Kompromisse machen. Das Leben ohne Kompromisse ist unmöglich, aber auch dabei können wir selbst entscheiden, welche der mindestens zwei Möglichkeiten wir nun annehmen wollen. Nach welchen Regeln sollten wir alle denken?Ich entschied mich in meinem Leben für einen Weg und du auch. Aber woher weißt du, dass der Weg, der gegangen wird, überhaupt vertretbar ist und du nicht lieber einen ganz anderen Weg gehen solltest? Du solltest deinen ganz eigenen Weg gehen, auf dein Herz hören und manchmal die Perspektive ändern.

Eine kleine Geschichte über das hungrige Huhnn: Ein Huhn steht vor einem Maschendrahtzaun und sieht direkt dahinter eine Schale mit Körnern. Leider ist dieser Zaun so hoch, dass das Huhn durch seine gestutzten Flügel nicht hinüber kommt. Es springt, so sehr es kann, doch es reicht nicht. Es rennt mit voller Wucht gegen den Zaun, aber dieser gibt nicht nach. Es verhungert schließlich. Hätte das Huhn allerdings die Perspektive gewechselt, sprich es hätte einen Meter zurück gehen können, dann hätte es gesehen, dass der Zaun nach links und rechts nur einen Meter lang ist. Es hätte einfach herum gehen und essen können.

Sei nicht so streng fokussiert auf das Problem, schaue von anderen Perspektiven. Beispiel 1: Du kannst dich im Geiste 75 Jahre alt machen und kurz vor dem Tod stehen. Schaust du nun zurück, was hättest du gemacht, damit dein Leben einen glücklichen Weg annähme.

Beispiel 2: Da viele ein Problem haben, sich ihren eigenen Tod vorzustellen. Stell dir im Falle, jemand anderes macht ein Problem, vor, dieser Jemand hat noch 3 Monate zu leben. Du wirst auf einmal sehr viel toleranter mit dieser Person.