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Jedes Spiel hat seine Regeln, so auch das Spiel des Lebens. Bewegung, Polarität, Wahlfreiheit, und Selbstverantwortlichkeit sind die Regeln, die unser Leben bestimmen. Wer diese Regeln kennt, trägt den Schlüssel zu einem gesunden, erfolgreichen Leben in seinen Händen.
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Seitenzahl: 31
Veröffentlichungsjahr: 2020
Lerne die Regeln gut kennen, damit Du sie effektiv brechen kannst
Dalai Lama
Für Kim-Mailin und Till-Benedikt
Vorwort
Mein Werdegang
Gebrauch des Buches
Spielregeln des Lebens
4.1 Leben ist Bewegung
4.2 Polarität
4.3 Selbstverantwortlichkeit
4.4 Wir sind nicht allein
4.5 Wahlfreiheit
4.6 Wir erhalten, was wir brauchen
4.7 Wir schaffen, was wir beabsichtigen
Nachwort
Endlich! Seit Jahren in meinem Kopf, ist es nun so weit: Mein erstes Buch ist geboren.
Ich wurde immer wieder gefragt, ob ich das Gesagte nicht mal aufschreiben könne. Denn für Menschen, die sich noch nicht mit Lebensregeln und Systematiken befasst haben, ist es zu Beginn etwas viel und verwirrend, was ich ihnen berichte.
Durch meine Praxistätigkeit stellte ich fest, daß selbst bei Nichtverstehen dessen, was ich sagte, der Inhalt bei den Menschen ankam und etwas in ihnen zum Klingen brachte.
Also keine Sorge, wenn beim ersten Durchlesen vieles wie böhmische Dörfer klingt. Es wird leichter mit der Zeit, unser Inneres wird auch ohne Verstehen im Kopf erreicht.
Damit beim Lesen klar wird, wie ich auf diese Regeln gekommen bin, erzähle ich euch etwas über meinen Lebensweg.
Für mich selbst ist es immer wichtig, etwas über die Hintergründe zu erfahren. Wie eine Geschichte zustande gekommen ist, welche Persönlichkeit hinter dem Geschriebenen steht. So kann ich das Gelesene besser einordnen und leichter herausfiltern, was für mich selbst passend ist.
Und so geht meine Geschichte:
Ein Teil meiner Lebensaufgaben liegt hinter mir. Das Führen einer Naturheilpraxis, Seminare und Vorträge halten, Familie gründen, Kinder erziehen. All das hat viele Jahre meines Lebens beansprucht. Danach nahm ich eine Auszeit zur Besinnung und Erholung und um neue Eindrücke zu sammeln.
Und jetzt komme ich sowohl meinem persönlichen Wunsch als auch den vielen Nachfragen meiner Patienten, Zuhörer und Teilnehmer nach und schreibe dieses Buch.
Als Achtzehnjährige entschied ich mich, jedem mit Freundlichkeit und Wohlwollen zu begegnen. Ich wollte, dass sie sich besser fühlten, wenn sie mir begegnet waren. Und mein Minimalanspruch war, dass sich die Menschen nach der Begegnung mit mir nicht schlechter fühlten.
Dies war mein erster bewusst gesetzter Maßstab für meine Lebensführung. Sozusagen die Essenz meines Beobachtens und Suchens während der Jugendjahre.
Wie ich später feststellen musste, war dies ein sehr hoher Anspruch. Doch in meinem jugendlichen Leichtsinn glaubte ich, dass es eine zutiefst menschliche Haltung sei. Und bekanntlich wächst man mit seinen Herausforderungen.
Ich entschied mich, Heilpraktikerin zu werden, um dieser persönlichen Vorgabe einen geeigneten Rahmen geben zu können.
Mit diesem Maßstab ging ich auf die Suche nach weiteren Orientierungspunkten für mein Leben. Ich hinterfragte alles und jeden, überprüfte das Gesagte mit dem Verhalten des Menschens. Ich studierte den menschlichen Körper in Anatomie, Biochemie und Psyche. Ich führte, ohne es zu wissen, eine gründliche Anamnese des Lebens durch.
Welche Zusammenhänge gibt es? Hat schon mal eine Person vor mir das Problem gehabt? Kann man sich selbst belügen? Und wenn ja, wie stelle ich das fest?
Fragen über Fragen, die Zeit bedurften, um beantwortet werden zu können. Das machte mich unruhig und unsicher. Ich dachte alle außer mir, würden den Weg bereits kennen.
Wie ich später feststellte, war dem nicht so. Aber das Leben kann man manchmal nur vorwärts leben und rückwärts verstehen. Hin und wieder versteht man es auch vorher.
Mit Mitte zwanzig musste ich feststellen, dass ich mein selbstgestecktes hohes Ziel nicht erreichen konnte und geriet in eine Sinnkrise.
Statt weniger Fragen wurden es mehr. Doch wie Krisen es so an sich haben, hatte auch diese viel Gutes und Interessantes für mich im Gepäck.
