Starship Ardon 3 - Nolan McCalleb - E-Book

Starship Ardon 3 E-Book

Nolan McCalleb

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Beschreibung

Die Lage auf Hope schien sich einzuspielen und ein halbwegs normales Leben zu ermöglichen. Doch dann kamen Fremde und mit ihnen neue Erkenntnisse. Die lauernde Gefahr lodert wieder auf und zum ersten mal, scheinen sie der Ursache auf die Spur zu kommen. Welches Geheimnis offenbart sich auf dem Mond? Werden sie die Bedrohung überstehen?

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Seitenzahl: 23

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Nolan McCalleb

Starship Ardon 3

Fremde

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

1

2

3

4

5

6

7

Impressum neobooks

1

„Mors certa, hora incerta?“, echote Kyle den Ausruf des Fremden. Doch statt die Verständnislosigkeit aufzuklären, wiederholte der Fremde immer wieder diesen Satz. Kyle war bewusst, dass dies eine irdische Sprache war. Dennoch hing er dem Gedanken nach, ob es nicht möglich wäre, und im Universum verteilt menschliche Rassen existieren könnten und die eine Art Universalsprache besaßen. Dem Klang der Worte ordnete er die Sprache dem lateinischen zu. Zumindest glaubte er, das Wort Mors zu kennen.

Kyle verließ das Verhörzimmer und beriet sich mit Andy. „Was sagst du, Mors cereta höra …?“, Kyle gab es ihm nicht ganz wortgetreu wieder. „Also Mors bedeutet im lateinischen so was wie Tod. Und das hat der wirklich gesagt?“, fragte Andy ungläubig. „Ja“, bestätigte Kyle. „Nun vielleicht ist es wirklich Latein, was der Fremde da sagt. Wir brauchen jemanden, der die Sprache noch gut und flüssig beherrscht!“ Kyle stimmte ihm nickend zu. Den Gefangenen brachte man zurück zu seinen Gefährten. Anschließend machten sie sich auf die Suche nach jemandem, der diese Sprache noch konnte.

Samantha war eine der wenigen, die aufgrund ihres Studiums Latein lernten. Da sie noch jung war, konnte sie das Meiste auch noch.

„Mors certa, hora incerta. Bedeutet sinngemäß. Der Tod ist sicher, unsicher ist nur seine Stunde“, übersetzte sie.

„Also Aliens, die eine irdische Sprache können? Das ist unglaublich. Ich meine, wielange dachten wir, wir wären allein im Universum und dann finden wir anderes Leben. Und die sehen uns nicht nur wahnsinnig ähnlich, nein sie können auch eine unserer Sprachen“, kommentierte Kyle die Übersetzung.

„Kyle halt. Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass sie Aliens sind. Vielmehr glaube ich, dass sie Menschen sind. Die Time of Free wurde uns doch hinterhergeschickt. Meinst du nicht, dass es möglich wäre, dass sie schneller hier waren als wir?“

Darüber hatte er noch gar nicht nachgedacht, natürlich war es möglich. Die Menschheit hatte innerhalb kürzester Zeit schon immer ihre eigene Entwicklung in den Schatten gestellt und bewiesen das immer ein Vielfaches mehr möglich war. Als es noch kurze Zeit zuvor für möglich gehalten wurde. Allein im Zwanzigsten Jahrhundert waren von Pferdewagen zu Hochleistungsrennwagen mit Strahlturbinen Meisterleistungen vollbracht worden. Wer hätte auch im Zwanzigsten Jahrhundert je gedacht, dass es vom mit einem Teleskop in den Himmel gaffen, zur Mondlandung und schließlich zur Besiedelung anderer Welten in Rekordzeit kommen würde? Worauf er sich aber keinen Reim machen konnte, war die Tatsache, dass die Fremden Latein sprachen. Sollten sie tatsächlich von der Time of Free kommen, so müssten sie doch ihre Sprache sprechen. Stattdessen sprachen sie eine auch auf der Erde schon tote Sprache. Abgesehen von einigen Akademikern, war Latein wenig geläufig.