Starship Ardon 4 - Nolan McCalleb - E-Book

Starship Ardon 4 E-Book

Nolan McCalleb

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Beschreibung

Die Flucht von ihrem Standort war unausweichlich. Kreaturen aus dem Wasser bedrohen das Leben von Samantha und Jan. Als sie dann von den Victori auf die Mondbasis entführt wird, gibt es für Kyle nur noch ein Ziel. Zuvor muss er aber sein beschädigtes Schiff und seine Crew sicher nach Amora führen, zur Stadt der letzten Menschen.

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Seitenzahl: 34

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Nolan McCalleb

Starship Ardon 4

Amora

 

 

 

Dieses eBook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Impressum

1

Jan und seine Begleiter verließen das Schiff, um zu ihren Wassergleitern zu gelangen. Noch während sie an der Luke, der Ardon standen, lugte unter ihnen ein großer Schatten im Wasser hervor. Geschätzte fünfzehn Meter lang und etwa drei Meter breit. Kyle bemerkte es erst, als der jüngste von Jans Begleitern durch einen Wasserstrahl des Tieres in die Flussmündung katapultiert wurde. Keine Sekunde später verschwand er im Maul eines gigantischen muränenartigen Tieres mit Oktopustentakeln und einer türkis gefederten Struktur. Gelähmt durch das ungewöhnliche und unerwartete Ableben des jungen Mannes, standen sie mit offenen Mündern an der Rampe - die von der Luke der Ardon zum Ufer führte. Das Lauteste bei dem Beutezug, war lediglich das Aufplatschen des Körpers auf dem Wasser. Wären sie nicht gerade dabei gestanden, hätte es wohl niemand bemerkt.

Jan bemerkte, wie das Tier ein weiteres mal einen Wasserstrahl auf sie richten wollte, und stieß Kyle kurzerhand um. Er kollidierte mit Samantha, die daraufhin die Rampe hinab rollte. Aus dem Augenwinkel sah er Jan, der ihr hinterher eilte. Die Rampe zog ein und die Luke schloss sich. Jemand auf der Brücke musste den Start eingeleitet haben. Hilflos sah Kyle zu Samantha, die sich gerade mit Jans Hilfe aufrichtete und ungläubig zur Ardon starrte.

„Mach dir keine Sorgen, wir nehmen die Gleiter und treffen sie, wenn wir alle aus der Schusslinie sind“, versuchte Jan sie aufzumuntern. Unfähig auch nur ein Wort zu sagen, suchte sie die Umgebung nach den von Jan versprochenen Gleitern ab. Jan bemerkte ihre Suche und deutete auf eine kleine Böschung rechts von ihr. „Dort sind sie.“

Kyle kam wieder auf die Beine und machte sich auf zur Kommandobrücke. „Umkehren verdammt! Sofort!“, fluchte er. „Sir das geht nicht“, entgegnete ihm sofort jemand. Die Blicke der Crew wandten sich zum Hauptbildschirm. Kyle benötigte einen Moment, um zu realisieren, was er dort sah. Das türkisfarbene Wasser wurde durchzuckt von dunklen Schatten, größere Schemen, als er sie vor wenigen Augenblicken selbst gesehen hatte. „Diese Dinger da Sir, sind sehr viele und die sind verdammt groß!“ Größer als Blauwale zogen die Raubtiere ihre Kreise. Hin und wieder waren Wasserfontänen zu sehen, die das Schiff nur knapp verfehlten. „Wenn wir jetzt runtergehen, wird uns das Schild nicht lange schützen können.“

Samantha und Jan räumten die Tarnung ab und standen vor einem völlig zerstörten Gleiter, einem der zwar in Ordnung aussah, sich jedoch nicht starten ließ und einem kleinen Solo Gleiter. „Toll und du lässt mich jetzt einfach hier und gleitest davon?“, ihre Stimme klang verbittert. Jan hingegen untersuchte die Gleiter weiter, ohne auf ihre Frage einzugehen. „Mach mal deine Taschen leer!“, forderte er sie auf. „Oh jetzt willst du mich also auch noch ausrauben“, giftete sie weiter. Jan verdrehte die Augen und zog ein Taschenmesser aus der Hose. „Vielleicht hast du etwas dabei, dass mir dabei hilft, den Antrieb des Solo Gleiters in den da einzubauen“, er deutete auf den nicht startenden Gleiter, der zwei Personen viel Platz bot.

„Können wir sie orten?“, wollte Kyle wissen. „Theoretisch ja, praktisch im Moment leider nicht. Die Interferenzen sind zu groß, wir müssten weiter runter und hoffen, dass wir ein Signal empfangen“, führte der Techniker Collin aus. Wutschnaubend schlug Kyle mit der Faust auf eine Konsole, die unter dem Gewaltakt zu Bruch ging und Funken sprühen ließ. „Aahh …“, ließ er jeden wissen, wie wütend und verzweifelt er war. „Bring uns hier raus und geh runter, sobald es möglich ist!“, wies er Collin an.