STERNENGLANZ – Eliteeinheit des Universums 7 - Arthur E. Black - E-Book

STERNENGLANZ – Eliteeinheit des Universums 7 E-Book

Arthur E. Black

0,0

Beschreibung

Die PARACELSUS III unter Leitung der Beta-Schicht der STERNENGLANZ wurde versprengt und untersucht nun die mysteriösen Vorkommnisse in einem unerforschten Teil der Galaxis. Dämonen, so heißt es dort auf dem einzigen bewohnten Planeten des Systems, würden fremde Schiffe angreifen und verschwinden lassen. Und wirklich wird die PARACELSUS III angegriffen … ihr droht ein grausiges Schicksal. Die STERNENGLANZ fliegt indes ihrem Ziel entgegen. Aber dort, das ahnen sie, werden die Feinde bereits auf sie warten. Und wirklich lauert der Feind nur darauf, sie bei ihrer Ankunft zu zerstören. Beide Crews blicken der Vernichtung ins Antlitz …!

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 116

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0



STERNENGLANZ

Eliteeinheit des Universums

Band 7

WELTRAUM-DÄMONEN

von

IMPRESSUM

STERNENGLANZ

Eliteeinheit des Universums

Herausgeber: ROMANTRUHE-Buchversand.

Cover: Romantruhe (Bildrechte: fotolia).

Satz und Konvertierung:

ROMANTRUHE-BUCHVERSAND.

© 2015 Romantruhe.

Alle Rechte vorbehalten.

Die Personen und Begebenheiten der

Romanhandlung sind frei erfunden;

Ähnlichkeiten mit lebenden oder

verstorbenen Personen sowie mit tatsächlichen

Ereignissen sind unbeabsichtigt.

Abdruck, auch auszugsweise,

Vervielfältigung und Reproduktion sowie

Speichern auf digitalen Medien zum

Zwecke der Veräußerung sind untersagt.

Internet: www.romantruhe.de

Kontakt:[email protected]

Zitat:

Dämonen!

Was sind sie?

Was waren sie?

Ist es so unwahrscheinlich, nach allem, was wir heute wissen, dass diese Dämonen, genau wie Engel und himmlische Wesen, die unsere Erde einst heimsuchten, nichts anderes als den Menschen übel gesonnene Aliens waren.

Wir wissen heute, dass unsere primitiven Vorfahren wieder und wieder Besuch von Aliens erhielten.

Wieso glauben wir, nur die Guten, die Engel, seien auf einen Plausch vorbeigekommen?

Was, wenn wir in den Weiten des Alls eines Tages jene Dämonen treffen, die wir heute in das Reich der Mythen und Geschichten verbannen?

Wenn, können wir nur hoffen, dass sie nicht jene Überlegenheit besitzen, die wir ihnen zuschreiben.

Oder anders gesagt – dass wir Menschen inzwischen technologisch mit ihnen auf einer Höhe stehen. Sei es in friedlicher Kommunikation, sei es in kriegerischem Gefecht!

Rückblick

[…] »Wo sind meine Begleiter?«, fragte Julio, nachdem er eine Dusche genommen hatte und nun mit noch nassem Haar vor einem Spiegel stand und sich die Zähne mit einem Stäbchen putzte, das hier auf Amadaal zur Dentalhygiene genutzt wurde.

»Sie wurden im Gästehaus untergebracht. Gestern hatten sie Gelegenheit, mit Wissenschaftlern zu sprechen, heute wird man ihnen die Schönheit der Stadt zeigen.«

Selara trat hinter ihn, noch immer nackt und mit feucht glänzender Haut. »Du hingegen wirst auch weiterhin mein Gast sein! Ich versprach dir, all deine Fragen zu beantworten, und das werde ich auch tun. An eine Rückkehr auf dein Schiff ist ohnehin nicht zu denken!«

»Warum nicht?«, fragte er alarmiert.

»Es verschwand, kurz nachdem euer Shuttle in unsere Atmosphäre eintrat. Wir hoffen jedoch, dass es wieder auftaucht! Bis dahin …« Sie massierte seine Schultern, »… werden wir genießen, was uns das Leben dieser Tage schenkt!«

Im Spiegel sah er ihr Lächeln. Es war nicht mehr so gierig und verlangend wie am Abend zuvor, als sie es kaum erwarten konnte, ihm die Kleider vom Leib zu zerren.

Nun war es liebevoll und voll zärtlicher Fürsorge, die er sich nicht erklären konnte.

Ihre Brüste drückten gegen seinen nackte Haut, die hohe Temperatur ihres Körpers übertrug sich auf ihn.

Reiß dich zusammen! Du hattest deinen Spaß. Nun finde heraus, was du wissen musst! Was dir Simpson auftrug, zu erkunden!

Julio spürte unwillkürlich, dass die Antworten in dem Fresko zu finden waren.

Selara reichte ihm einen weiten Umhang.

Erst jetzt fiel ihm auf, dass seine Uniform nicht mehr lag, wo sie am Abend zuvor gelegen hatte. »Mein Diener reinigt deine Kleidung!«, sagte Selara, der Julios suchender Blick aufgefallen war. »Du wirst nur dies hier benötigen!«

Bei diesen Worten blinzelte sie ihm verschwörerisch zu, ehe sie in einen ganz ähnlichen Umhang schlüpfte, nach seiner Hand griff und ihn zu jenem Tisch führte, an dem sie Dinner hatten.

Nun war das Frühstück bereitet.

»Dieses Gemälde in deinem Schlafzimmer … Du sagtest, es habe mit eurer Mythologie zu tun. Kannst du uns mehr sagen?«

Sie schenkte ihm eine heiße, würzig duftende Flüssigkeit ein. »Schon immer glauben wir an den Großen Meister, eine Gottheit, die das Leben im Universum geschaffen hat und auch über seine Kreationen wacht. Zumindest in gewissem Maße!«

Julio kostete von dem Getränk. Zuerst glaubte er, einen süßen Trank zu genießen. Dann aber wandelte sich der Geschmack, und nun war es die Schärfe mehrerer Kräuter, die seine Kehle hinabrann.

»Eines Tages nun«, fuhr Selara fort, »Tausende Jahre vor dem Hier und Jetzt, tauchten mächtige Gebilde am Firmament auf. Sie kamen näher und näher, und bald schon begriffen unsere Ahnen, dass dies Besucher aus fremden Welten waren; Kinder des Großen Meisters, die nun kamen, um uns einen Besuch abzustatten!«

Das Lächeln der Frau wurde sarkastisch. »So zumindest glaubten die Priester und Gelehrten. Doch als die ersten Todesstrahlen niedergingen und die Städte vernichtet wurden, begriffen sie, dass dies kein friedlicher Besuch war!«

»Sie wollten den Planeten erobern?«

Selara nickte. »Das denke ich, ja. Unsere Ahnen glaubten hingegen, der Große Meister habe diese Wesen geschickt, um die Bewohner auf Amadaal zu strafen. Also beteten sie, suchten in Höhlen Zuflucht und versprachen, künftig die Gesetze und Regeln des Großen Meisters zu beachten!«

Julio schaute durch die offene Tür ins Schlafzimmer. »Andere Schiffe kamen …«

Selara lachte leise. »Die Geschichte hat sich vermutlich schon oft in den Weiten des Alls abgespielt. Ja, andere Wesen kamen und sie führten Krieg gegen die Angreifer. Natürlich glaubten unsere Vorfahren, ihre Gebete hätten geholfen. Also feierten sie die Ankömmlinge – bis diese ebenfalls den Planeten angriffen.«

»Das muss die Priester aber sehr verblüfft haben!«, sagte Julio, während er Fett auf ein salziges Gebäck strich.

»In den Schriften heißt es, die Priester hätten zehn Tage und zehn Nächte um Erleuchtung gebetet. Sie verstanden nicht, was geschehen war und erflehten Erleuchtung vom Großen Meister. Und sie wurden erhört!«

Julio runzelte die Stirn. »So?«

»Es heißt, als sie aus den Heiligen Höhlen kamen, hätten sie verkündet, dass keine der beiden Gruppen vom Großen Meister gesandt sei, sondern vom Schwarzen Verschlinger, dem Gegenspieler und Vernichter all dessen, was der Große Meister erschaffen hat.«

»Wahrscheinlich ist«, sinnierte Julio, »dass es zwei verschiedene Völker auf die Rohstoffe des Planeten abgesehen hatten, oder?«

Selara nickte. »Das denke ich auch, ja. Aber dann geschah das Seltsame – die Gebete halfen!«

»Wie das?«, wunderte sich Julio.

»Der Große Meister schickte die Dämonen! Sie schufen Drachen, die beide Seiten vernichteten. Sie verschlangen die Schiffe, zerstörten sie, zerrieben sie. Leider …«

Selara legte eine Pause ein. Mit dem Fuß liebkoste sie das Bein des Kadetten.

»Ja?«

»Leider hatte dieser Krieg mit all seinen Waffen große Auswirkungen auf unser System. Das All … ist nicht mehr, wie es einst war. Schiffe, die uns ansteuern, verschwinden. Manche tauchen wieder auf und können fliehen, andere werden verschlungen. Manche glauben, dass noch immer Dämonen dort draußen sind!«

»Du glaubst, dass es Dämonen waren?«

Selara zuckte mit den Schultern. »Mal ja, mal nein!«

Die Sonden? Entstand nicht ein Wirbel, in dem ein Schiff verschwand? Julio blickte zu der älteren, reiferen Frau. »Warum hast du mich ausgewählt und verführt?«

»Du bist jung! Und du bist so anders als die Männer auf diesem Planeten! Du bist … neu!«

»Neu?«

»Als der Krieg einst endete, gab es nur noch wenige Männer. Zudem hatten viele ihre Fähigkeit verloren, Kinder zu zeugen! Die Nachkommen … wurden stets einförmiger. Die Gene waren außerdem nicht sehr gesund. Schon vor Jahrzehnten begannen wir daher, die Gene zu optimieren. Aber das, was am Ende herauskam, schränkte uns weiter ein. Die Intelligenz, die Zeugungsfähigkeit …« Ihre Augen blitzten. »Du bist anders!«

»Der Corporal, der mich begleitete, ist auch … anders!«

»Er hatte sicherlich eine ähnlich interessante Nacht wie du!« Selara stand auf. »Hast du im Moment noch Fragen?«

»Nein!«, sagte Julio. Er musste über das, was er erfahren hatte, nachdenken. »Doch, eine … Wir haben die Theorie, dass der Weltraum in diesem Sektor Falten wirft. Wären die Astronomen auf diesem Planeten in der Lage, diese zu erforschen?«

»Ich werde Daneya kontaktieren, damit sie zu einem Gespräch hierher kommt!« Selara ging zu jener Tür, die hinaus zur Halle führte. »Ich werde einige Dinge erledigen. Kümmere dich nicht um den Tisch, ein Diener wird ihn abräumen!« Sie hielt inne, dann schenkte sie ihm ein Lächeln. »Ich werde schon bald zurück sein!«

Damit verließ sie den Raum.

Julio schaute ihr nach, stand aber auf und trat ans Fenster. Sein Blick glitt hinaus; er konnte einen Teil der Stadt sehen. Menschen spazierten die Straße entlang; manche trugen Einkäufe in Händen, andere waren in Begleitung von Kindern.

Dann wanderte sein Blick hinauf zu dem strahlend blauen Himmel. Selbst wenn die PARACELSUS III dort oben gewesen wäre, hätte er sie nicht sehen können.

Aber sie war nicht da.

Julio hatte keinen Zweifel an den Worten seiner Gastgeberin.

Dann aber betrat er das Schlafzimmer, suchte sein Headset heraus und versuchte, eine Verbindung zur PARACELSUS III herzustellen.

Vergebens.

Was, wenn sie nicht zurückkehren? Wenn sie wirklich fort sind? Weiß die STERNENGLANZ, wo wir sind? Weiß es irgendjemand? Oder bin ich hier auf ewig gestrandet?

*

»Amadaal ist noch immer nicht wieder aufgetaucht!«, sagte Anna Palao mit einer Spur Verzweiflung in der Stimme.

»Wir versuchen unser Bestes!«, sagte Donna ruhig. »Mister Simpson, wenn Ihre Theorie stimmt, liegt zwischen uns und dem Planeten eine Falte, richtig?«

Der Wissenschaftsoffizier nickte.

»Ist es möglich, durch diese Falte hindurchzufliegen?«

»Ich weiß es nicht! Solche Falten sind Neuland. Vielleicht können wir sie durchfliegen, wenn wir kurz auf LSF 1 gehen. Es wäre aber auch möglich, dass wir in dieser Falte auf komprimierten Raum treffen, auf Verzerrungen im Raum-Zeit-Gefüge … Wir könnten eine Katastrophe heraufbeschwören!«

»Ich schlage vor, wir warten noch! Die Bewohner des Planeten nehmen keinen Schaden, wenn er von unseren Monitoren verschwindet. Es sind noch keine 24 Stunden vergangen … Es ist sicherer, im Moment nichts zu tun!«

»Dem stimme ich zu!«, sagte Simpson.

Donna blickte zu ihrer Kommunikations-Offizierin. »Und du, Anna?«

Diese nickte, obwohl es ihr schwerfiel.

»Gut, dann …«

Der Alarm heulte auf, rotes Licht flutete die Brücke.

»Sonden!«, rief Simpson. »Diesmal sind es vier; sie haben uns in der Zange!«

Ein greller Blitz zuckte außerhalb des Schiffs auf, dann aktivierten die Sonden ihre Strahlen. Gleichzeitig entstand am Heck der PARACELSUS III ein Wirbel, der mehr und mehr anschwoll.

Licht, grell und schmerzhaft, ließ die Brückencrew aufstöhnen. Aber diese Geräusche gingen in dem schrillen, klagenden Heulen unter, das von den Sonden wiedergegeben wurde.

Die Klagelaute all der Opfer, die durch sie starben.

In diesem Moment fürchtete jeder Einzelne, dass sich seine Schreie schon bald mit jenen anderen mischen würden …

I

Cara Fox rekelte sich ein wenig in ihrem Sessel. Sie hatte schon fast vergessen, wie gut sich der Platz in der Mitte anfühlte.

Ihre Finger glitten über die Tasten der in den Armlehnen eingelassenen Kontrollen, kurz rief sie die Status-Meldungen der einzelnen Stationen auf.

»Computer – verzeichne die sofortige Kommandoübernahme durch Captain Cara Fox!«

»Die Kommando-Übernahme wurde verzeichnet. Willkommen zurück, Captain Fox!«, sagte die sanfte Stimme.

Applaus brandete auf der Brücke aus, den Cara mit einem Lächeln zur Kenntnis nahm.

»Also«, sagte sie, nachdem wieder Ruhe eingekehrt war, »dann pusten wir unseren Schatten aus dem Stream! Alles bereit?«

»Wir haben alle Vorbereitungen getroffen. Ich muss jedoch darauf hinweisen, dass ein Restrisiko bleibt. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 17,8 Prozent werden wir selbst in Mitleidenschaft gezogen!«

»Dann hoffen wir, dass wir 82,2 Prozent Glück haben«, sagte Cara. Dann aktivierte sie das Intercom. »Alle Stationen sichern, Gurte und Kraftfelder aktivieren. Wir führen ein gefährliches Manöver durch!«

Selassie aktivierte die Heck-Schirme und versorgte sie mit der gesamten Energie.

»Mister Cesar, rufen Sie die STARDUST! Ich möchte niemanden in unnötige Gefahr bringen! Sie sollen Gelegenheit haben, ihre Frontschirme zu verstärken!«

»Aye!«

Es dauerte nicht lange, bis das Gesicht von Admiral Alderon erschien. Er sah Cara, und ein zorniges Funkeln trat in seine Augen. Seine Lippen bewegten sich, doch noch sagte er nichts.

»Admiral Alderon!« Cara schenkte ihm ein ironisches Lächeln. »Sie wissen sicher, dass Ihr Verrat aufgeflogen ist! Wir wissen, warum Sie und Ihre Freunde mit den Aggressoren zusammenarbeiten!«

»Das bezweifle ich!«, sagte der Admiral. Sein graues Haar war kurz geschnitten, seine Haut gebräunt. Er wirkte trotz seines Alters von über 50 Jahren jugendlich und agil, hielt sich in Form und man sah deutlich, dass er dieses Schiff kommandierte, nicht sein Captain.

Er hatte nie aufgehört, ein Kommandant zu sein.

»Sie bezweifeln, dass wir von den Verbannten wissen? Von dem Vorstoß, deren Nachfahren die Rückkehr zu gestatten und zu der Ablehnung des Antrags?«

Alderon kniff die Augen zusammen. »Ich habe mich geirrt, Fox – Sie haben Ihre Hausaufgaben gemacht! Aber das nutzt Ihnen auch nichts mehr!«

»Sie könnten aufgeben. Einige Ihrer Mitverschwörer wurden entmachtet, das Geheimnis um Daeva’s Fluch ist keines mehr und die Flotte wird schon bald begreifen, wer den Verrat begangen hat.«

»Noch ist es nicht vorbei!«, sagte Alderon. »Haben Sie noch etwas zu sagen?«

Cara nickte. »Verstärken Sie die Front-Schirme. Wir blasen Sie aus dem Stream!« Sie gab Cesar ein Zeichen, damit er die Verbindung unterbrach. Gleichzeitig bedeutete sie Selassie, zu beginnen.

Der Haupt-Screen zeigte nun das Heck der STERNENGLANZ. Sie sahen das enorm heiße, grün-leuchtende Fluid austreten.

Die STARDUST, unfähig, innerhalb des Streams zu navigieren, jagte der Wolke entgegen.

Dann, kurz bevor das Schiff in das Fluid eintauchte, entzündete ein Partikelstrahl die Masse.

Die Detonation war gewaltig!

Sie breitete sich innerhalb des Streams aus und traf die STARDUST mit großer Wucht. Der schwere Kampfkreuzer brach seitlich aus, die Schirme versagten und ohne den geringsten Schutz durchbrach die STARDUST den Stream.

Ein heller Punkt flammte am Bug auf, unmittelbar unter dem Brückenaufbau, vergrößerte sich und für einen Moment schien es, als würde reine Energie über die Hülle fließen, sie zersetzen und Kacheln, Aufschriften und Sensor-Aufsätze auslöschen.

Dann aber wurde die STARDUST zurückgeschleudert, hinein in den Stream. Für einen Moment sahen sie, dass die Integrität des Kampfkreuzers nicht länger bestand. Die Hülle verzog sich, eine Navigations-Düse brach ab und jagte davon.

Dann kam es zu einem Bruch etwa in der Mitte des Schiffes. Der Bugteil schoss nach vorne, noch immer angezogen von der STERNENGLANZ. Er kam näher und näher, deutlich konnten Cara und ihre Crew erkennen, dass die Brücke noch immer intakt war.

Das Heck der STARDUST detonierte. Ein greller Blitz, der jedoch rasch verging.

Cara sah, dass ein Partikelstrahler der STERNENGLANZ das Bugstück traf. Es glühte auf, verzog sich und die Lichter auf der Brücke des Kampfschiffes erloschen für immer.

Dann löste sich das Bugstück auf.