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Einführung
Liebevoll zubereiten und formvollendet präsentieren!
Mit dem Garnierring in Form gebrachte Gerichte immer direkt auf dem Teller anrichten, auf dem Sie auch servieren. Beim Umsetzen könnten die Speisen sonst zerstört werden.
An einem gedeckten Tisch zu sitzen, der mit edler Tischwäsche, feinem Besteck und Porzellan und funkelnden Gläsern, in denen sich das Kerzenlicht widerspiegelt, gestaltet wurde, gibt feinem Essen einen stilvollen Rahmen. Das Essen delikat zuzubereiten, ist das eine, es ansehnlich anzurichten das andere. Dabei gehört nicht viel dazu, Speisen geschmackvoll auf den Teller zu bringen, wenn man ein paar Grundsätze beachtet.
Mit den Garnierringen haben Sie wunderbare Hilfsmittel zur Hand, mit denen Sie Ihr Rezept ganz einfach und effektvoll in Szene setzen können. Nach einem erstmaligen Reinigen in Spülwasser sind die Ringe gebrauchsbereit. Sie können mit ihnen kalte und heiße Gerichte anrichten, Cremes darin gelieren lassen oder Küchlein darin backen.
Für warme Speisen empfiehlt es sich, auf jeden Fall das Geschirr vorzuwärmen. Denn das Arrangieren der Speisen auf dem Teller benötigt meist etwas Zeit, in der das Essen schnell abkühlen würde. Nach dem Anrichten in den Ringen ist beim Abheben eine ruhige Hand gefragt, damit die Dekoration nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, die Garnierringe erst nach dem Platzieren der Teller am Tisch abzuheben.
In der Gastronomie wird oft der Satz gebraucht: »Der Tellerrand gehört dem Service!« Diesen Grundsatz zu beherzigen ist sinnvoll, denn der Teller muss von der Küche zum Tisch gebracht werden, und dabei sollte man ihn auch anfassen können, ohne das Gesamtarrangement zu zerstören. Zudem ergibt sich eine unschöne Optik, wenn die einzelnen Speisekomponenten rundherum auf dem Teller angeordnet werden, die Mitte aber nahezu frei bleibt. Hilfreich ist es daher, ein Zentrum auf dem Teller zu bilden, in das man den Hauptbestandteil des Gerichtes anrichtet. Rundherum können Sie anschließend die weiteren Komponenten verteilen.
»Weniger ist oft mehr!« Nicht alle Bestandteile eines Rezeptes müssen auf einmal auf dem Teller angerichtet werden. Wird ein Gericht mit Sauce serviert, empfiehlt es sich, gerade nur so viel davon auf den Teller zu geben, dass die Speise damit umrahmt oder verziert wird. Die übrige Sauce serviert man separat in einer Sauciere. Gleiches gilt für die anderen Rezeptkomponenten: Richten Sie nur so viel auf einem Teller an, dass dieser nicht überladen wirkt. Was übrig bleibt, wird extra gereicht.
Die Garnierringe werden mithilfevon Esslöffeln gefüllt. Kurz vor dem Servieren werden die Ringe vorsichtig abgehoben.
Impressum
Redaktionsleitung
Susanne Kirstein
Projektleitung
Eva Wagner
Gesamtproducing
v*büro - Jan-Dirk Hansen, München
Redaktion
Claudia Lenz, Essen
Bildredaktion
Christa Jaeger
Korrektorat
Susanne Langer
eISBN : 978-3-641-03647-0
9817 2635 4453 6271
Über den Autor
Kay-Henner Menge ist Diplom-Oecotrophologe. Nach dem Studium zog er die praktische Arbeit am Herd der trockenen Analyse am Computer vor und arbeitet heute für verschiedene Zeitschriften als Rezeptautor und Foodstylist in der Versuchsküche eines großen Verlages. Daneben schreibt er Kochbücher zu unterschiedlichen Themen. Die Herausforderung, Für 2 Personen Gerichte zu kreieren, die sich im Ring anrichten lassen, machte ihm besondere Freude.
Hinweis
Die Ratschläge/Informationen in diesem Buch sind von Autor und Verlag sorgfältig erwogen und geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung des Autors bzw. des Verlags und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen.
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© 2009 by Südwest Verlag, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH, 81637 München.
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Bildnachweis
Alle Fotos stammen von Julia Hörsch, Hamburg
Leseprobe
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