Strahlend schön mit Natural Facelifting - Zorica Markovic - E-Book

Strahlend schön mit Natural Facelifting E-Book

Zorica Markovic

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Beschreibung

Du wünschst dir straffe und strahlende Haut, ohne viel Geld für immer neue Cremes und andere Beauty-Produkte auszugeben? Du möchtest dir dein jugendliches Aussehen auch ohne Botox bewahren? Dann setze auf deine körpereigene Anti-Aging-Waffe: deine Gesichtsmuskeln. Zorica Markovic und Uschi Stoxreiter haben mit Face-Shine Training eine effektive Methode entwickelt, mit der du durch gezielte Übungen deine Gesichtsmuskeln trainierst und so deiner Haut seine natürliche Spannkraft zurückgibst. In einem 7-Wochen-Programm mit über 40 Übungen baust du deine Gesichtsmuskeln schrittweise auf und bekämpfst so »Schönheitsfehler« wie Falten, Doppelkinn, hängende Wangen und geschwollene Lider wirksam. Bereits wenige Minuten pro Tag reichen dafür aus. Wissenswertes zu Aufbau und Struktur der Haut, warum sie altert und wie Muskeln deinem Gesicht mehr Kontur verleihen, vervollständigen dein Wissen rund um einen strahlend schönen Teint. Mit Natural Facelifting zurück zu natürlicher Schönheit – ganz ohne Nebenwirkungen.

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Seitenzahl: 107

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Zorica Markovic | Uschi Stoxreiter

Strahlend schön mitNatural Facelifting

Zorica Markovic | Uschi Stoxreiter

Strahlend schön mitNatural Facelifting

Gesicht straffen, Falten reduzieren und um Jahre jünger aussehen

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Für Fragen und Anregungen

[email protected]

Wichtige Hinweise

Dieses Buch ist für Lernzwecke gedacht. Es stellt keinen Ersatz für eine individuelle medizinische Beratung dar und sollte auch nicht als solcher benutzt werden. Wenn Sie medizinischen Rat einholen wollen, konsultieren Sie bitte einen qualifizierten Arzt. Der Verlag und die Autorinnen haften für keine nachteiligen Auswirkungen, die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit den Informationen stehen, die in diesem Buch enthalten sind.

Ausschließlich zum Zweck der besseren Lesbarkeit wurde auf eine genderspezifische Schreibweise sowie eine Mehrfachbezeichnung verzichtet. Alle personenbezogenen Bezeichnungen sind somit geschlechtsneutral zu verstehen.

Originalausgabe

1. Auflage 2022

© 2022 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH

Türkenstraße 89

80799 München

Tel.: 089 651285-0

Fax: 089 652096

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Redaktion: Ulrike Reinen

Umschlaggestaltung: Sonja Vallant

Umschlagabbildung: Nils Schwarz, www.nilsschwarz.com

Bildnachweis: Sämtliche Fotos im Innenteil © Nils Schwarz außer: © Klaus Vyhnalek: 7, 174; Shutterstock: 279photo Studio: 58; 5 second Studio: 34; Chayanuphol: 55; Danijela Maksimovic: 40; Denizya: 32; Fizkes: 50, 67; Geo-grafika: 59: Irina Bg: 27; JeniFoto: 48; Josep Suria: 66; kalinova.mary: 53; Kaspars Grinvalds: 51; kei907: 57; Kiian Oksana: 24; KucherAV: 36; marino bocelli: 28; mi_viri: 37, 45; Milleflore Images: 35; mythja: 38; popcorner: 26; Production Perig: 30; Roman Samborskyi: 27; SizeSquares: 42; Syda Productions: 54; VALUA STUDIO: 47; Vladimir Gjorgiev: 19 Illustrationen: Manuela Amode: 17; Shutterstock/Derya Cakirsoy: 20; Shutterstock/SciePro: 18; Shutterstock/sciencepics: 11

Model: Jessica Linden

Layout: Katja Muggli, www.katjamugglie.de

Satz: Daniel Förster

eBook: ePUBoo.com

ISBN Print 978-3-7423-1993-7

ISBN E-Book (PDF) 978-3-7453-1734-3

ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-7453-1735-0

Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter

www.riva-verlag.de

Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter www.m-vg.de

Inhalt

Vorwort

Grundlagenwissen Haut und Muskulatur des Gesichts

Aufbau und Funktion der Haut

Wenn die Haut altert

Gesichtsmuskeln

Ein gesunder Lebensstil für Ihr Gesicht

Die Bedeutung von Schönheit

Hautgesunde Ernährung

Darm und Leber für schöne Haut

Wasser

Gesunder Schlaf

Was die Haut in Stress versetzt

Pflegegeheimnisse

Gesichtstraining – Theorie und Vorbereitung

So wirkt Gesichtsmuskeltraining auf körperlicher Ebene

So wirkt Gesichtsmuskeltraining auf psychischer Ebene

Bevor du mit dem Training beginnst

Die Programme

Aufbau und Anwendung der Programme

Das 7-Wochen-Programm Übungen, die unter die Haut gehen

Das 7-Wochen-Programm: Der Trainingsplan

Die Übungen

Dein persönliches Workout Übungen für Problemzonen

Workout für eine glatte Stirn: Für einen freundlichen Blick

Workout für einen strahlenden Blick: Lasse Augenringe, fallende Augenlider und Krähenfüße verschwinden!

Workout für ein jugendliches Aussehen: Gegen Hängebacken und Nasolabialfalten

Workout für volle Lippen: Festige die Mundpartie für eine positive Ausstrahlung

Workout für einen straffen Hals: Verabschiede dich von deinem Doppelkinn!

Übungen für Zwischendurch

Workouts zur Entspannung

Anwendung der Gesichtsmassage

Akupressur gegen fahle Haut: Lasse dein Gesicht erstrahlen!

Literaturempfehlungen

Dank

Über die Autorinnen

Vorwort

Jedes Gesicht ist einzigartig. Es ist der Spiegel unserer Seele, unserer Verfassung und unserer Gesundheit. Das macht es so wertvoll.

Wir begegnen unserem Gesicht im Laufe eines Tages immer wieder – bewusst oder auch unfreiwillig –, sei es im Badezimmerspiegel, in Onlinemeetings oder auf den inflationär gewordenen Handyfotos.

Unser Gesicht ist immer unbekleidet. Was wir darüber ausdrücken, sind positive wie negative Gefühle – und diese hinterlassen mit der Zeit Spuren. Natürlich sind uns Lachfalten lieber als die Zornesfalten und am allerliebsten hätten wir gar keine, aber das würde unser Aussehen unnatürlich machen.

Wir wünschen uns, dass mit den im Buch beschriebenen Programmen die Einzigartigkeit jedes Gesichts nicht durch Giftstoffe oder operative Eingriffe künstlich verändert wird, sondern das genutzt wird, was uns von Natur aus gegeben worden ist: die Muskulatur. Wir haben über 55 Gesichtsmuskeln im Gesicht und wir können sie gezielt trainieren.

Im ersten Kapitel findest du alle nötigen Informationen rund um die Haut und ihre Funktionen. Wie du mit einem gesunden Lebensstil und einer abwechslungsreichen Ernährung etwas für dein Gesicht tun kannst, verrät dir Kapitel 2. Hier bekommst du auch hilfreiche Tipps zur Hautpflege.

Das dritte Kapitel bereitet dich auf das 7-Wochen-Programm vor, das dir im vierten Kapitel vorgestellt wird: Übersichtspläne, ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Fotos begleiten dich durch jede Woche. Mithilfe dieser Übungen kannst du deine Muskulatur in allen Bereichen des Gesichts aufbauen.

Wenn du ganz gezielt bestimmte Problemzonen angehen möchtest, findest du auch dafür spezielle Programme. Zum Schluss bieten wir dir verschiedene Möglichkeiten an, dein Gesicht mit Massage, Akupunktur, Lymphdrainage oder Klopfen zu verwöhnen.

Die folgenden Programme sind ein Werkzeug, welches du, wenn du es einmal gelernt hast, bis ins hohe Alter nutzen kannst. Egal wie alt du bist, wo du auf der Welt auch lebst, welche Cremes du zur Hand hast, du kannst dieses Training immer und überall umsetzen und erlangst zur Belohnung ein strahlendes, gesundes und straffes, einzigartiges Gesicht!

Deine Zorica und Uschi

Kapitel 1

Grundlagenwissen

Haut und Muskulatur des Gesichts

Das größte Organ, die Haut, übernimmt für unseren Körper wesentliche Aufgaben; der sie umschließende Säureschutzmantel sorgt zusätzlich für Geschmeidigkeit.

Unsere besonders empfindliche Gesichtshaut spiegelt den Gesundheitszustand ebenso wider wie das Lebensalter. Unter der Haut liegt die mimische Muskulatur. Sie wird durch unsere Gefühle geformt und bestimmt den Gesichtsausdruck, den wir unseren Mitmenschen präsentieren.

Aufbau und Funktion der Haut

Unsere Haut ist das sichtbarste Organ. Besonders unsere Gesichtshaut wird gleich bemerkt, denn unser Gesicht ist üblicherweise jener Körperteil, der von unserer Mitwelt als Erstes wahrgenommen wird.

Der Zustand unserer Gesichtshaut kann sich ganz erheblich auf unser Selbstwertgefühl auswirken. So lassen sich beispielsweise eine problematische Haut oder Zeichen der Hautalterung im Gesicht kaum verstecken. Nicht selten wird von unserem Hautbild auf Lebensstil und Gesundheitszustand geschlossen. Unsere Gesichtshaut hat damit direkten Einfluss auf unser Selbstbewusstsein und in weiterer Folge auch auf unsere Ausstrahlung.

Physiologisch betrachtet ist die Haut mit einer Fläche von fast zwei Quadratmetern unser größtes Organ und spielt eine entscheidende Rolle für Gesundheitszustand und Wohlbefinden. Denn gesunde Haut bildet die erste Verteidigungslinie gegen Krankheitserreger wie Bakterien und Viren. Darüber hinaus reguliert sie auch das Flüssigkeitsgleichgewicht und die Körpertemperatur. Unsere Haut ist höchst sensibel. Sie registriert sanfteste Berührung und meldet uns geringsten Schmerz.

Es lohnt sich also, einen kurzen Blick auf den Aufbau und die Funktion unserer Haut zu richten, bevor wir uns mit der Wirkweise des Gesichtsmuskeltrainings beschäftigen. Dieses Kapitel erklärt auch, wieso und ab wann unsere Haut altert. Dabei werden wir uns besonders auf die Gesichtshaut konzentrieren. Sie unterscheidet sich nämlich, wenn auch nur leicht, von der Haut am übrigen Körper. Zudem wird sie durch äußere Faktoren wie Sonne, UV-Strahlung, Make-up und Reinigungsprodukte stärker beansprucht als andere Hautpartien.

Die drei Hautschichten

Die Haut ist ein dynamisches Organ, das ständigen Auf- um Umbauprozessen unterliegt. Die sehr dünne und empfindliche Gesichtshaut ist besonders anfällig für Alterserscheinungen. Wie die übrige Haut auch hat sie eine wichtige Funktion als Barriere gegen äußere Faktoren. Aber im Gegensatz zu den bekleideten Körperregionen kommt sie fast immer unmittelbar mit UV-Strahlung und anderen Umwelteinflüssen in Berührung. Die Haut setzt sich aus drei Schichten zusammen:

Unsere Haut lässt sich im Querschnitt in drei Schichten unterteilen.

Ober-, Leder- und auch Unterhaut bestehen ihrerseits wiederum aus mehreren Schichten. Dazu kommen die Hautanhangsgebilde: Follikel, Talg- und Schweißdrüsen. Jede der drei genannten Schichten kann altern und weist dabei unterschiedliche sichtbare Zeichen der Hautalterung auf.

Epidermis

Die Epidermis (Oberhaut) ist die äußerste Hautschicht, jene, die wir sehen und berühren. Sie bildet die Grenzfläche unseres Körpers zur Außenwelt und erfüllt wesentliche Barrierefunktionen. So schützt uns die Epidermis vor Giften, Krankheitserregern wie beispielsweise Viren und Bakterien und sie bewahrt uns vor Flüssigkeitsverlust. Auch ist die Epidermis für unseren Hautton verantwortlich. Sie besteht selbst aus fünf verschiedenen Zellschichten und unterliegt einer ständigen Erneuerung.

Die unterste Schicht der Epidermis ist die Basalzellschicht. Hier entstehen laufend neue Basalzellen, die langsam durch die weiteren Schichten in Richtung Hautoberfläche wandern. Dadurch werden die darüberliegenden Zellen kontinuierlich immer weiter nach oben geschoben. An der Oberfläche trocknen sie langsam aus, sie verhornen und bilden als Hornschicht die oberste Schicht der Haut. Die Wanderung dieser wasserreichen »Babyzellen« von der Basalzellschicht bis zur Oberfläche dauert in der gesunden Haut etwa einen Monat, mit fortschreitendem Alter etwas länger. Das heißt, der Zellerneuerungsprozess verlangsamt sich mit zunehmendem Alter.

Das besondere an der Epidermis ist, dass sie keine Blutgefäße enthält, sondern durch Diffusion aus den unteren Hautschichten ernährt wird. Der nach und nach in Richtung Oberfläche versiegende Nährstoffstrom ist einer der Gründe für das Sterben der Zellen in der Epidermis. Diese abgestorbenen Zellen werden regelmäßig abgestoßen beziehungsweise abgeschuppt. Die äußerste Schicht der Epidermis und damit auch die äußerste Hautschicht nennt sich Hornschicht. Sie beherbergt die Poren der Schweißdrüsen und die Öffnungen der Talgdrüsen.

Die Schutzfunktion der Epidermis ist den Lipiden (Fetten) zu verdanken, die zwischen den Zellen der Hornschicht eingelagert sind. Sie binden die Feuchtigkeit und bilden die eingangs erwähnte Schutzbarriere gegen Krankheitserreger und Flüssigkeitsverlust. Wir können uns die Epidermis also wie eine Schutzmauer vorstellen: Die Hornzellen werden durch einen »Zement« aus hauteigenen Fetten zusammengehalten und stetig durch neue Babyhautzellen aus tieferen Hautschichten ersetzt.

Mangelt es an Lipiden, kann die Haut trocken werden, spannen und sich rau anfühlen. Die Wundheilung verschlechtert sich und es steigt die Infektionsanfälligkeit. Die epidermalen Lipide sind für die Hautgesundheit also unverzichtbar. Möchte man diesen Lipiden etwas Gutes tun, muss man eine Etage höher gehen, nämlich auf die Oberfläche der Epidermis.

Umschlossen wird unsere Haut von einem Säureschutzmantel, auch Hydrolipidfilm genannt, eine natürliche Emulsion aus Wasser und Lipiden (daher der Name). Er besteht unter anderem aus Wasser, fettspaltenden Enzymen, Schweiß, Talgsubstanzen und Zellverbänden, die aus der Abschuppung der Hornschicht gebildet werden. Sein pH-Wert liegt optimalerweise im leicht sauren Bereich, nämlich zwischen 5,4 und 5,9. (Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch etwas ist).

Der Säureschutzmantel bietet die Basis für hautfreundliche Mikroorganismen, wohingegen schädliche abgetötet werden. Weiter bietet er das ideale Umfeld für die Bildung der epidermalen Lipide und von Enzymen, welche die Abschuppung steuern. Ebenso werden Schäden an der Hornschicht im gesunden Hautmilieu zügiger repariert.

Zusammengefasst hält der Hydrolipidfilm die Haut geschmeidig und fungiert als weitere Barriere gegen Bakterien und Pilze. Schöne Haut können wir nur mithilfe einer starken Hautbarriere erreichen.

Schütze den Säureschutzmantel deiner Haut!

Oft meinen wir es mit der Hygiene zu gut und denken »mehr ist mehr«. Mehr Seife, mehr Duschgel, mehr Reinigungsmittel – und auch Kosmetik und Make-up können unsere Haut schwächen. Besonders konventionelle Beautyprodukte setzen unserem Hydrolipidfilm und damit dem Säureschutzmantel unserer Haut zu.

Sind die Pflegeprodukte zu sauer, reizen sie die Haut. Sind sie im basischen Bereich, sprich bei einem pH-Wert über 7, wie ihn beispielsweise klassische Seifen besitzen, werden feuchtigkeitsbindende Lipide und Salze aus der Haut geschwemmt. Die Haut trocknet auf lange Sicht aus und wird anfälliger für Rötungen, Irritationen und Ekzeme.

Die optimale Pflege unterstützt den Säureschutzmantel der Haut mit einem pH-Wert von 5,5. Dieser ist auf den Produkten ausgewiesen. Zudem können Hydrolate im Verbund mit natürlichen Ölen wertvolle Dienste beim Schutz des Hydrolipidfilmes leisten.

Gut zu wissen: Im Lauf der Zeit erhöht sich der pH-Wert unserer Haut, weshalb die hauteigenen Regenerationsprozesse nur noch verlangsamt ablaufen. Für reifere Haut sind daher Hautpflegeprodukte mit niedrigem pH-Wert (4,0) ideal. So kann die Haut wieder in den idealen, leicht sauren Bereich um 5,5 abgesenkt werden. Junge Haut mit einem eher niedrigen pH-Wert verträgt dagegen basischere Produkte.

Dermis

Die Dermis, auch als Lederhaut bekannt, liegt direkt unter der Epidermis. Die Lederhaut verankert die Epidermis und versorgt selbige mit Nährstoffen, denn diese hat – wie bereits erwähnt – keine Blutgefäße. Sie enthält das Bindegewebe, die Talg- und Schweißdrüsen, Nerven und Haarfollikel. Weiter befindet sich in der Lederhaut ein ausgeprägtes Gefäßnetz (Arterien, Venen, Lymphgefäße). Zudem liegen in ihrem Bindegewebe auch Muskelzellen: die glatten Muskeln, die wir nicht bewusst steuern können, sowie die quergestreiften Muskeln. Letztere sind jene, die wir bewusst bewegen und somit durch das Gesichtsmuskeltraining kräftigen können. Das dichte Geflecht kollagener und elastischer Fasern der Lederhaut bildet das Bindegewebe. Die kollagenen Fasern sind für die Reißfestigkeit (Stabilität) der Haut verantwortlich. In der Jugend können sie reichlich Wasser binden, wobei das Wasserbindevermögen im Alter deutlich abnimmt und dadurch die Haut an Festigkeit und Straffheit verliert. Den elastischen Fasern verdanken wir die Verformbarkeit (Dehnbarkeit) unserer Haut. Sie bestehen zum Großteil aus Elastin – einem dehnbaren Protein (Eiweiß) – und können im Laufe des Lebens nicht nachgebildet werden. Alle Fasern in der Lederhaut werden von einer gelartigen Matrix umgeben. Diese hält den Wasser- und Elektrolythaushalt sowie die Elastizität aufrecht. Alle Bestandteile dieser Matrix, unter anderem die Hyaluronsäure, haben ein hohes Wasserbindevermögen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Menge dieser Bestandteile ab und damit auch das Wasserbindevermögen. Der Anteil an Flüssigkeit, der in der Lederhaut gebunden ist, bestimmt, wie straff unsere Haut aussieht.

Subkutis