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Nehmt das Buch mit in euren Wohnmobilurlaub! Im vorderen Teil des Buches ist die Reiseroute für die Kinder in Form eines Tagebuches beschrieben. Viele Bilder zum Ausmalen sind dabei. QR-Codes führen zu interessanten Videos, kostenlosen Hörbüchern und Geschichten. Für Kinder ist es spannend, die Personen und Orte aus den Erzählungen dann live im Urlaub wiederzuerkennen. Und wer kann sich noch an die heißgeliebten Schnipseljagden aus der eigenen Kindheit erinnern, heutzutage Geocaching genannt? Jede Menge Geocaches wollen auf der Urlaubsreise gefunden und viele Spielplätze entdeckt werden. Der hintere Teil des Buches ist ein Urlaubsführer für die (Groß-)Eltern. Er ist prall gefüllt mit hilfreichen Tipps zu Parkplätzen, Stellplätzen und Aktivitäten vor Ort. Ihr müsst also nur noch das Wohnmobil packen und starten.
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Seitenzahl: 77
Veröffentlichungsjahr: 2019
Katrin Schade
Strandkorbgeflüster
Wohnmobil-Reiseführer
für Familien
1.Auflage 2019
Herausgeber/Autor
Katrin Schade
Co-Autor
Jette Schade
Illustrationen
Katrin Schade
Maggy Schade
Jette Schade
Lektorat
Janette Schnauber
ISBN für e-book
978-3-7482-3415-9
ISBN für Hardcover
978-3-7482-3414-2
ISBN für Paperback
978-3-7482-3413-5
Verlag & Druck:
tredition GmbH, Hamburg
Vorwort
Wer kennt das auch? Da stehen die schönsten Wochen im Jahr an, alle freuen sich auf den gemeinsamen Urlaub im Wohnmobil und dann ist doch Vieles nicht so perfekt wie gedacht: Papa ist von der Fahrt, den vielen Umleitungen und Baustellen genervt, abends findet man keinen passenden Stellplatz, die Kinder fragen ständig, wann man denn endlich da ist und wo es überhaupt hingeht. Eh man dann vor Ort einen schönen Spielplatz für die Kinder und die richtigen Aktivitäten für alle Familienmitglieder gefunden hat, liegen manchmal die Nerven etwas blank. Und etwas Leckeres zu Essen soll natürlich auch noch zwischendurch auf dem Tisch stehen, der wahrscheinlich nicht gerade ist, weil das Wohnmobil schief parkt…
Wir verbringen seit einigen Jahren mit unseren Kindern den Urlaub im Wohnmobil und wissen, Planung ist alles. Aber sie wird trotzdem jedes Mal über den Haufen geworfen (und manchmal auch überbewertet ☺).
Aber genau das macht ja den Wohnmobilurlaub aus. Man kann spontan entscheiden wo es einem gefällt, wo man länger bleiben möchte oder ob man gleich wieder abreist, weil einem Ort oder das Wetter nicht gefallen.
Damit die Kinder dabei nicht Lust und Laune verlieren, sammeln wir jedes Mal Geschichten und kindgerechte Informationen zu den einzelnen Urlaubsstationen. So haben sie während der Fahrt Zeit zum Lesen, Videos schauen, Bilder ausmalen und lernen auf diese Weise ganz nebenbei die Geschichte und Geografie von Deutschland kennen.
Daraus entstanden sind
aktive Reisetagebücher für euch.
Nehmt das Buch mit in euren Wohnmobilurlaub! Im vorderen Teil des Buches ist die Reiseroute speziell für Kinder in Form eines Tagebuches geschrieben. Viele Bilder sind zum Ausmalen dabei. QR-Codes führen zu interessanten Videos, kostenlosen Hörbüchern und Geschichten.
Für Kinder ist es spannend, die Personen und Orte im Urlaub aus den Erzählungen wiederzuerkennen. Und wer kann sich noch an die heißgeliebten Schnitzeljagden aus der eigenen Kindheit erinnern? Heutzutage wird das Geocaching genannt.
Jede Menge Geocaches wollen auf der Urlaubsreise gefunden und viele Spielplätze entdeckt werden.
Im hinteren Teil ist das Buch ein Urlaubsführer für die (Groß)Eltern. Er ist prall gefüllt mit hilfreichen Tipps zu Parkplätzen, Stellplätzen, Aktivitäten vor Ort. Ihr müsst also nur noch das Wohnmobil packen und losfahren.
Viel Spaß mit …
… der Reisegeschichte entlang der Ostseeküste von Warnemünde über Zingst nach Stralsund.
Lesespaß für alle Kinder, vor allem,
wenn sie im Wohnmobil reisen.
Mit Tipps zu Stellplätzen,
Parkmöglichkeiten, Sehenswertem
und ganz vielen Aktivitäten
für die ganze Familie.
❖ Warnemünde
❖ Gespensterwald Nienhagen
❖ Bad Doberan
❖ Rostock
❖ Karls Erdbeerhof Rövershagen
❖ Ribnitz-Damgarten
❖ Ahrenshoop
❖ Zingst
❖ Stralsund
❖ Vogelpark Marlow
Warnemünde
„Mama, wann sind wir denn da?“, frage ich gefühlt zum hunderten Mal. „Gleich, es ist nicht mehr weit“, bekomme ich als gewohnte Antwort. Wir sind auf der Autobahn Richtung Rostock. Ich schaue gelangweilt aus dem Fenster. Viel gibt es hier nicht zu sehen, doch plötzlich taucht rechts neben der Straße ein großer grauer Turm auf, aus dem weißer Rauch aufsteigt. Er sieht aus wie eine riesengroße Zuckerwattefabrik. Ich frage Mama, was das für ein Turm ist und was dieser weiße Rauch zu bedeuten hat. Vielleicht brennt es dort ja, überlege ich weiter. Ich bestaune den großen Turm, der immer weiter weißen Rauch in den Himmel aufsteigen lässt.
Es bilden sich richtige kleine Wolken daraus. Da kommt mir eine Idee. Hier werden bestimmt die Wolken für die Ostseeküste produziert!
Mama erklärt mir zwar, dass es eine Stromerzeugungsanlage sei und dieser Turm Energie für Rostock herstellt, aber meine Erklärung finde ich besser. Wenig später fahren wir durch einen Tunnel und Mama sagt, dass wir nun wirklich gleich da sind.
Endlich sind wir an unserem ersten Ziel angekommen. Vom vielen still sitzen im Wohnmobil tut mir ganz schön mein Po weh. Er fühlt sich richtig plattgesessen an. Meine Füße sind auch schon vor Langeweile eingeschlafen. Nun nichts wie raus an die frische Luft.
Wir haben auf der Mittelmole in Warnemünde geparkt und mit unserem Wohnmobil einen Stellplatz direkt mit Blick zum Wasser gefunden. Mama atmet tief ein und sagt, dass es hier herrlich nach Meer riecht.
Ich finde auch, dass es riecht, aber für mich ist es eher eine Mischung aus Fisch und Salzwasser, die mir in die Nase steigt. Ob das ein guter Geruch ist, muss ich mir noch überlegen.
Plötzlich tutet es laut und ich schaue in Richtung Wasser. Ein großes Schiff fährt gerade hinaus aufs Meer. Gerade noch dachte ich, dass es ein Haus sei. Es ist ja unglaublich wie groß die Schiffe hier sind. Ich glaube in Warnemünde wird es ein spannender Aufenthalt. Mal sehen was es hier zu entdecken gibt!
Zuerst schlendern wir zum Alten Strom. Hier im kleinen Hafen liegen viele kleine Fischerboote, Sportboote und Ausflugsdampfer.
Hier riecht es jetzt wirklich gut, nämlich nach frisch geräuchertem Fisch und Pommes.
Wer Hunger mitbringt, findet hier bestimmt etwas Leckeres zum Essen. Besonders spannend ist es hier am Vormittag, wenn die Fischer ihren fangfrischen Fisch direkt vom Boot verkaufen und man zusehen kann, wie die Fische in den Räucherofen gehangen werden. Auch die Möwen finden es hier offenbar amüsant.
Es hört sich an als ob sie lachen würden. Sie kommen immer dichter und schnappen sich jeden Krümel, der herumliegt. Einer älteren Dame hat eine Möwe gerade versucht, das Fischbrötchen direkt aus der Hand zu schnappen. Die hat sich vielleicht erschrocken!
Über eine Brücke kommt man auf die andere Seite. Von hier aus geht es geradeaus zur Kirche und zur Touristeninformation.
Daneben findet man eine öffentliche Toilette und einen Spielzeugladen. Wer sein Buddelzeug vergessen hat, wird hier schnell fündig.
Rechts am Wasser entlang führt der Weg zu den Leuchttürmen und zum Strand. Papa sagt, dass wir gleich da sind, aber mir kommt der Weg irgendwie ewig vor. Es ist noch kein Strand in Sicht. Aber einen grünen Leuchtturm kann ich inzwischen sehen. Wir stehen vor einem dänischen Eisladen und Mama spendiert jedem ein Softeis mit bunten Streuseln. Das ist lecker!
Ich nehme aber trotzdem lieber eine richtige Kugel von meinem Lieblingseis: Schokolade! Mit so einem leckeren Eis in der Hand kommt man gleich viel besser voran.
Man muss allerdings immer ringsherum lecken, damit einem das Eis nicht über die Hand läuft und keine Streusel herunterfallen. Noch eh ich mein Eis aufgeschleckt habe, biegen wir nach links ab und stehen vor einem weiteren Leuchtturm.
Auf einem Schild ist zu lesen, dass er das Wahrzeichnen vom Seebad Warnemünde ist. Man kann den Leuchtturm mit seinen 36,9 m besteigen. Die vielen Stufen Richtung Himmel lohnen sich. Etwas aus der Puste staune ich nicht schlecht als ich mir Warnemünde von oben ansehe. Ist das ein großer Strand! Jetzt möchte ich unbedingt endlich zum Wasser.
Während Mama und Papa einen Strandkorb anmieten, laufe ich schon mit den nackten Füßen durch den Sand. Hier ist es toll! Hier können wir bleiben. Mama macht es sich mit ihrem neuen Lieblingsbuch im Strandkorb bequem. Papa und ich packen Eimer und Schaufel aus und gehen zum Meer.
