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In praller Sonne cremen sich vernünftige Menschen mit Sonnenmilch ein. Zum Winter prüfen wir, ob wir genug warme Kleidung im Schrank haben. Und wir haben Verbandsmaterial im Haus, falls wir uns mal verletzen. Reine Vorsorge für den Fall der Fälle. Doch es gibt weitaus größere Risiken, die viele gar nicht im Blick haben und auf die sie sich folglich gar nicht vorbereitet haben. Du erfährst, wie Krisen entstehen, wie sie ablaufen, wie Du dafür vorsorgen kannst - und was die 5 schlimmsten Denkfehler sind, wenn es um Krisenvorsorge geht: https://klickehier.com/die-5-schlimmsten-denkfehler. Ein gängiges Wort für jede kluge Vorsorge ist "Preppern" geworden, das vom englischen Verb "to prepare" abstammt. Katastrophen können schnell zu großen Herausforderungen in unserem alltäglichen Leben führen. Es ist nämlich beileibe nicht so, dass staatliche Stellen auf Deinen Anruf hin zu Dir kommen und Dir aus der Patsche helfen. Das musst Du schon selbst. Die kümmern sich allenfalls "ums große Ganze". Sie koordinieren den Einsatz von Hilfsorganisationen und je nach Lage Straßen räumen oder sperren und Bahngleise und Stromleitungen reparieren. Klar, jeder von uns hat ein anderes Gefühl dafür, was er für eine Gefahr hält und wie er Krisen oder Katastrophen einschätzt und meistern kann. Eltern und Großeltern fürchteten nach dem Zweiten Weltkrieg nichts mehr als neue militärische Konflikte. Die atomare Hochrüstung waren für jene Generationen einschneidende politische Ereignisse, die vielen Angst machten. Und wir heute? Wir müssen erleben, wie im Krieg mit der Ukraine ganz aktuell im September 2022 die zentralen Versorgungsleitungen für Erdgas aus Russland, Nord Stream 1 und 2, mit mehreren Hundert Kilogramm TNT zerstört worden sind und damit eine der bis vor kurzem zentralen Gas-Versorgungsleitungen Europas kaputt ist. So überraschend können Katastrophen über uns hereinbrechen. Wichtig ist, dass hier keine Ängste geschürt, sondern Risiken vernünftig erörtert werden. Es geht aber auch durchaus um Dein Handy, das nach drei Tagen Stromausfall nicht mehr funktioniert, um die kalte Wohnung, um die Überschwemmung im Keller und die von Plünderern ausgeräumten Supermärkte und die gesperrten Tankstellen. Kraftstoff wird nämlich unter Polizeischutz dann nur noch an Rettungsfahrzeuge abgegeben. Aber sei beruhigt: Für fast alles im Leben lässt sich vorsorgen. "McPrepper" ermöglicht Dir ein so weit sorgenfreies Leben, weil Du nach allen Regeln der Kunst vorgesorgt hast. Komfort auch in Katastrophen ist nämlich eine Frage kluger Vorsorge. Dir können Krisen dann kaum noch etwas anhaben, ein angenehmes Selbstbewusstsein erfüllt Dich und gibt Dir die Selbstsicherheit, Meister solcher Krisen sein zu können. Ans Werk, wir gestalten das gemeinsam Schritt für Schritt!
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Seitenzahl: 22
Veröffentlichungsjahr: 2023
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Auflage 1 / Januar 2023 / Birger Bahlo
Es soll heute regnen, Du nimmst eine Regenjacke oder einen Schirm mit auf Deinen Weg. Oder es soll heiß werden, verbunden mit einer hohen UV-Belastung. Du cremst Dich vorsorglich mit einer Sonnenmilch ein. Im Winter soll es kalt werden, weil wir alle zum Sparen von Energie die Heizung runter oder in manchen Räumen ganz ausstellen sollen. Wir prüfen, ob unsere Sweatshirts noch passen und kaufen eventuell ein neues, warmes Kleidungsstück hinzu. Du hast Pflaster und anderes Verbandsmaterial, für den Fall, dass Du oder andere sich verletzen.Du „prepperst“ also bereits, herzlichen Glückwunsch! Das mag nun wirklich banal klingen, aber ich erzähle das so, weil in diesen alltäglichen Vorgängen bereits viel drinsteckt von unserem Thema. So fällt es mir leicht, Dir Sinn und Zweck des Prepperns zu erklären. Es heißt kaum mehr als: Vorsorge treffen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wenn es ums Preppern geht, werden nämlich immer wieder die gleichen schlimmen Denkfehler gemacht, die Dir ab sofort nicht mehr passieren werden, wenn Du sie kennst: https://klickehier.com/die-5-schlimmsten-denkfehlerDu stellst Dir sicher vor, dass es für Dich im Regenschauer ungemütlich werden kann. Also sorgst Du vor, dass Dir das nichts anhaben kann. So sehr Du Dich auf den sonnigen Tag freust, willst Du Dich selbstverständlich vor der Strahlengefahr schützen. Im Herbst ein paar warme Klamotten kaufen ist die natürlichste Sache der Welt, um sich auf den Winter vorzubereiten. Das ist einfach gesunde Vorsorge. Und um nichts anderes geht es im weiteren Verlauf dieses E-Book-Ratgebers. Allerdings sprechen wir gleich von viel schwereren Krisen als etwas zu viel Sonne oder ein bisschen Frieren im Winterhalbjahr.
Jeder von uns hat ein anderes Gefühl dafür, was er für eine Gefahr hält und wie er Krisen oder Katastrophen einschätzt. Eltern und Großeltern fürchteten nach dem Zweiten Weltkrieg nichts mehr als neue militärische Konflikte. Unterdrückung der Freiheitskämpfe in Ungarn 1956 und in der Tschechoslowakei 1968, der Bau der Berliner Mauer 1961 oder die Kuba-Krise 1962 und die atomare Hochrüstung waren für jene Generationen einschneidende politische Ereignisse, die vielen Angst machten. Es gab damals gewaltige Vorsorge. Ja, der Bau von Atombunkern – damals mit staatlicher Förderung sogar im Privathaus – gehörte genauso dazu wie der Aufbau von Sirenen und der Probebetrieb, um die Bevölkerung vor einem neuen Krieg warnen zu können.
