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Der Bestseller des Verlags Onepress, "Success and Change", hat den Teofrast-Preis 2014 für das populärste Psychologiebuch des Jahres erhalten, der von der Monatszeitschrift "Charaktery" ("Charaktere") verliehen wird. Lernen Sie einen Schlüsselfaktor zu managen, um Ihr persönliches Potenzial voll auszuschöpfen, die eigene Effektivität zu erhöhen und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Konstruktives Denken, erfolgreiche Kommunikation, die gewünschte Kontrolle über die eigenen Emotionen, verwirklichte Ziele, eine starke Persönlichkeit. Um all das erreichen zu können, brauchen Sie nur eine Sache geschickt zu beeinflussen. Nur eine? Ja, denn diese eine Sache entscheidet über alles - Ihr Verstand. Die Zeit ist reif, Ihre Möglichkeiten voll ausnutzen. Ich schlage Ihnen eine Änderung vor: eine Reise von wiederkehrenden Fehlern, Beschränkungen, Genervt sein und Frustrationen hin zu einem bewussten Leben, emotionaler Freiheit, stabilen Beziehungen und der Verwirklichung Ihrer wichtigsten Ziele. Erstens. seien Sie bewusster! Schauen Sie ein bisschen tiefer in sich hinein und finden Sie das Beste in sich. Entdecken Sie die eigenen Beschränkungen und Blockaden, um ein für alle Mal mit ihnen zu brechen. Geben Sie alte Überzeugungen, problematische Beziehungen und anstrengende Gewohnheiten auf und fangen Sie an, Ihr Leben bewusst zu managen! Zweitens - beeinflussen Sie das Geschehen!
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Seitenzahl: 341
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Dieses Buch widme ich den Rebellen, die im Namen der Selbstverwirklichung und des Glaubens daran, dass die Welt größer ist als das, was sie darin vorgefunden haben, bereit sind, alles zu riskieren und sich Prinzipien zu widersetzen. Denn Ihr verändert die Welt. Erschaffe Dir ein Leben, in dem Du die beste Version von Dir selbst bist, das hast, wovon Du träumst, anderen hilfst und die Welt veränderst.
Ich lade Dich zu einem Abenteuer ein. Es wird eines der schwierigsten Abenteuer in Deinem Leben, aber auch eines der schönsten.Das Abenteuer heißt Selbstgestaltung.Es gibt nichts Faszinierenderes als die Möglichkeit der Erkenntnis, dass Du nicht mehr derjenige bist, der Du zu sein dachtest. Schließlich entdeckst Du nach dieser Erkenntnis etwas unglaublich Verlockendes: die Möglichkeit, Dein eigenes Leben selbst zu gestalten.Success and Change ist die erste, einleitende Schulung aus einem ganzen Zyklus, den ich derzeit anbiete. Sie ist zugleich die wichtigste, denn sie enthält alle Bausteine, mit denen Du das Fundament für Dein neues Leben legen kannst. Das erste Element ist eine Reihe von Techniken. Die Techniken, mit denen Du ausgestattet wirst, werden Dir ermöglichen, eine bestimmte Art von Ergebnissen zu erzielen.Eine Technik ist ein Rezept oder besser eine Art Brücke, die in Deinem Leben eine Verbindung zwischen Deiner aktuellen und der angestrebten Welt herstellen kann. Diese Brücke muss jedoch so fest und stabil sein, dass Du ungehindert darüber gehen kannst.Damit das möglich ist, muss die Technik zwei Bedingungen erfüllen. Sie muss zum einen wiederholbar, zum anderen duplizierbar sein. Wenden wir uns an dieser Stelle der Wiederholbarkeit zu.Wenn Du nämlich die jeweilige Technik nur einmal anwendest, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, und sie lässt sich kein zweites Mal wiederholen, dann bedeutet das, dass sie nicht funktioniert und ihr erstes (einmaliges) Funktionieren nur durch Zufall zu erklären ist. Dann weißt Du nicht, ob die Technik tatsächlich funktioniert hat, oder ob ein glücklicher Zufall zum Erreichen des Ziels geführt hat. Wenn Du aber in der Lage bist, das Ziel durch die nochmalige Anwendung derselben Technik zu erreichen, dann hast Du es mit einer wiederholbaren Technik zu tun. Und nur solch eine Technik funktioniert. Mit anderen Worten, durch die Anwendung zufälliger Techniken verlierst Du den Einfluss auf die Dich umgebende Realität. Benutzt Du jedoch wiederholbare Techniken, gewinnst Du die Möglichkeit der Einflussnahme.Deswegen haben wir in der Geschäftswelt mehr Vertrauen zu denjenigen, die es weit nach oben geschafft hatten und dann abgestürzt sind, sich aber wieder aufgerappelt und erneut Erfolg erreicht haben. Denn das bedeutet, dass sie eine gewisse Fähigkeit besitzen, und dass es diese Fähigkeit – und nicht etwa ein Quäntchen Glück – ist, die ihren Erfolg garantiert.Die zweite Bedingung für die Wirksamkeit einer Technik ist ihre Duplizierbarkeit.Das wird am Beispiel eines Unternehmens leicht verständlich.Wenn Dein Unternehmen ausgezeichnet läuft, Du aber Deine Tätigkeit nicht outsourcen kannst, d.h. das Unternehmen läuft nur dann, wenn Du selbst tätig bist, dann heißt das, dass Du nicht die Möglichkeit hast, es zu duplizieren.So führst Du Dein Unternehmen schnurstracks in eine Business-Sackgasse, die jedes weitere Wachstum vereitelt.Denn wenn Du über eine nicht duplizierbare Technik verfügst, kann niemand anders sie wiederholen.Und wenn kein anderer das kann, bleibst Du früher oder später in Deinem eigenhändig geführten Unternehmen stecken, und das zwangsläufig, denn der Tag hat nur vierundzwanzig Stunden und Du hast nur zwei Hände. Damit verurteilst Du Dich selbst zu einer „Sängerkarriere”. Lady Gaga kann auf ihrem eigenen Konzert nicht einfach nicht singen. Sie kann nicht eine Kopie von sich auf die Bühne stellen und Eintrittskarten verkaufen, denn die würde niemand kaufen wollen. Doch die Menschen wollen Karten für Lady Gagas Konzerte kaufen, unter einer Bedingung: Dass sie es ist, die für sie singt, und nicht etwa Lady Bubu. Ein solcher Blick auf die Wiederholbarkeit der Technik verschafft Dir sofort einen Vorteil – das Bewusstsein, dass die Technik, die Du erschaffen hast, es Dir erlaubt, eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Die vollkommene Technik – also die beste, die Du zu erschaffen vermagst – ist eine, die immer funktioniert, also gänzlich wiederholbar ist. Doch was bringt Dir das? Du musst Dich nicht mehr auf diese Technik konzentrieren, denn die meisten Tätigkeiten verrichtet Dein Gehirn automatisch für Dich.Darin besteht der Zusammenhang mit der Intelligenz: Du bist in der Lage, etwas zu lernen und jemandem dieses Wissen zu vermitteln, damit er an Deiner Stelle etwas tut, das Dir Ertrag bringt. So funktioniert in der Geschäftswelt das Outsourcing. Und jetzt stell Dir vor, was wäre, wenn Du eine vollkommene Technik erworben hättest und diese, anstatt sie jemand anderem zu vermitteln, damit er etwas an Deiner Stelle tut… an Dein eigenes Gehirn weitergeben würdest. Kannst Du Dir so etwas vorstellen? Du hast etwas gelernt, eine bestimmte wiederholbare Technik erworben, die Dich jedes Mal das Ziel erreichen lässt, und… statt Dich selbst damit zu befassen, überträgst Du die Ausführung dieser Technik Deinem Gehirn.Jetzt hast Du endlich Deine Ruhe und brauchst überhaupt nicht mehr zu überlegen, weil Dein Gehirn Dir die ganze Arbeit abnimmt. Eine schöne Vision? Auch das ist eine Tatsache. Man nennt sie Gewohnheit. Ich versichere Dir, dass Du nach der Lektüre dieses Buches davon überzeugt sein wirst, dass diese Vision nicht bloß erreicht werden kann, sondern dass diese Art zu funktionieren auch Dir ganz einfach zuteilwerden kann.Ich will es Dir an einem einfachen Beispiel zeigen: Du liest jetzt diese Worte auf Deutsch und brauchst sie nicht im Kopf zu übersetzen. Du kennst einfach ihre Bedeutung, weil Dein Gehirn gerade eine der wiederholbaren Techniken anwendet.Du hast Deutsch gelernt, hast dieses Wissen an Dein Gehirn vermittelt und brauchst nicht immer wieder zu überprüfen, ob Du alles verstehst. Das scheint so einfach und offensichtlich. Aber weshalb funktioniert es bei so vielen Menschen nicht, die versuchen, z.B. Englisch zu lernen? Jemand sagt etwas zu ihnen, und sie übersetzen sofort den gehörten Satz im Kopf ins Deutsche.Was tun diese Menschen da? Sie überprüfen, ob die Technik funktioniert. Wären sie nämlich ihrer Technik sicher, wäre also ihre Technik des Englischverstehens wiederholbar, dann bräuchten sie das nicht zu tun.Zudem kann man sich auf diese Weise überhaupt nicht verständigen, denn während Du im Kopf noch den ersten Satz übersetzt, spricht Dein Gegenüber schon den nächsten aus, den Du aber nicht mitbekommst, weil Du ja noch dabei bist, den Satz davor zu übersetzen.Die Beherrschung einer richtigen, wiederholbaren Technik indes erlaubt Dir, Dich auf anderes zu konzentrieren, denn die Technik selbst wird von Deinem Gehirn-Outsourcing-System gewissermaßen im Hintergrund ausgeführt. Schau Dir die größten Kassenschlager aus Hollywood an – etwa die ganze James-Bond-Reihe.Das ist ein Beispiel für eine vollkommen wiederholbare Technik, denn man kann sich kaum einen weiteren Streifen über die Abenteuer des Geheimagenten Ihrer Majestät vorstellen, in dem es keine Verfolgungsjagden und Schlägereien, keinen Bösewicht und keine schöne Frauen gäbe und in dem nicht die Welt gerettet werden müsste.Schau, wie einfach das geht: Man braucht immer nur denselben Helden zu zeigen, der von den gleichen Leuten umgeben ist und die gleichen Probleme löst, um mit diesen Filmen Millionen Dollar zu verdienen. Es genügt, ihn mit den gleichen Requisiten und Bühnenbildern auszustatten und einen Schauspieler zu finden, der einen bestimmten Typ Mann darstellt.Dann stehen die Chancen, dass Du einen solchen Film verkaufen kannst, wirklich gut.Wenn Du jetzt an all die festen Elemente denkst, die immer und jedes Mal in allen weiteren Bond-Filmen auftauchen, dann hast Du eine wiederholbare Matrix erkannt, die 90% so einer Produktion ausmacht. Die restlichen 10% sind natürlich der Kreativität überlassen, aber eigentlich verkauft sich der Film gerade dank der Matrix, bestehend aus James Bond (dem Helden) und seinem Kampf gegen einen Feind, der jedes Mal die Welt zerstören will.James rettet uns davor, indem er Gegenstände benutzt, mit denen er von Q (dem Fachmann für Gadgets) versorgt wird, und die Befehle von M (seiner Chefin) ausführt. Er trägt stets einen Anzug derselben Marke, immer dieselbe Uhr, und je nach Produktplatzierungsstrategie trinkt er diesen und nicht jenen Alkohol.Im Grunde genommen schaust Du Dir jedes Mal denselben Film an, zahlst aber dem Filmstudio wieder Geld dafür. Das ist eine echte Goldader! Denn die Filmindustrie hat ein duplizierbares und wiederholbares System erfunden, das immer funktioniert. Du bist jetzt immer näher dran, Dir eine Situation vorzustellen, in der auch Du für Dein Leben eine entsprechende Matrix erstellen könntest, die für Dich Geld verdient. Eine verführerische Vision, oder?
Deswegen ist es so wichtig, eine vollkommen wiederholbare Technik zu entwickeln, denn alles, was wiederholbar ist, wird mit der Zeit automatisiert. Und unser Gehirn fühlt sich außerordentlich wohl, wenn es Tätigkeiten automatisch verrichtet. Du kannst dich derweil Deinem Verstand zuwenden, Neues lernen und dabei viel Spaß in Deinem Leben haben. Du wirst sagen, dass Du den Verstand ja zum Lernen brauchst. Nein. Sich beim Lernen des Verstandes zu bedienen, ist Zeitverschwendung.
Kommen wir noch einmal auf das Lernen von Fremdsprachen zurück. Überleg Dir, ob Du selbst eine Fremdsprache gelernt hast, oder ob das nur Dein Gehirn war, das bestimmte automatisierte Tätigkeiten und Vorgänge wiederholt hat. War das nicht etwa so mit dem… Deutschlernen?Immerhin ist es eine ziemlich schwierige Sprache, und trotzdem hast Du es geschafft, sie zu lernen. Genauer genommen Du hast sie nicht gelernt, sondern Dein Gehirn hat das für Dich erledigt. Du hast dem Gehirn lediglich die richtige Lernumgebung dafür geschaffen – eine Umgebung, in der bestimmte Vorgänge regelmäßig stattgefunden haben. Und das Gehirn hat gelernt, denn es passt sich stets der Situation an.Es hörte die deutsche Sprache, eignete sich zunächst einzelne Wörter, dann einfache und später zusammengesetzte Sätze an, bis es anfing, in der Umgebung, die Du geschaffen hast, die Sprache zu lernen und sie soweit beherrscht hat, dass es ihm nun problemlos möglich ist, ein lockeres Gespräch zu führen oder unter anderem dieses Buch zu lesen. Zu diesem Zweck wandte das Gehirn immer dieselbe wiederholbare Technik an.Du aber hast diese Möglichkeit mittlerweile ganz vergessen, und wenn Du eine Fremdsprache lernen willst, paukst Du Vokabeln, anstatt dem Gehirn die richtige Umgebung zu schaffen, in der es die ihm bereits bekannten wiederholbaren Techniken wieder anwenden kann.
Neben den wiederholbaren Techniken ist der zweite Baustein für das Fundament Deines neuen Lebens die Persönlichkeit. Die Technik allein ist ja nicht alles – sie braucht jemanden, der sie anzuwenden versteht.Wenn Du beispielsweise jemandem die Technik „Formel-1-Rennwagen” weitergibst (also outsourcest), dann muss derjenige ihn auch fahren können.Andernfalls tritt ein grundlegendes Problem auf: Diese Person wird höchstwahrscheinlich nicht damit zurechtkommen, einen derart fortschrittlichen, schnellen und PS-starken Wagen zu fahren. Folglich erfordert die Benutzung vollkommener Techniken auch eine vollkommene Persönlichkeit. Genau deswegen werden die meisten Auto- und Motorradunfälle von jungen Männern zwischen 18 und 25 Jahren verursacht. Die Persönlichkeit eines 18-Jährigen ist einfach nicht der Technik gewachsen, die ein superschnelles, starkes Sportmotorrad bietet.Junge Menschen sind auf solch eine Technik nicht vorbereitet, denn ihre Persönlichkeit ist nicht stark genug, damit die von ihnen angewandte Technik die richtigen Ergebnisse bringen könnte.Übrigens macht sich die Diskrepanz zwischen Persönlichkeit und Technik in vielen anderen Bereichen des Lebens bemerkbar. Genau diese Diskrepanz ist dafür verantwortlich, dass ca. 90% der Glückspilze, die auf der ganzen Welt Riesensummen in allen möglichen Lotterien gewinnen, das Geld innerhalb von zwei Jahren wieder verlieren.Denn die meisten Menschen träumen vom Reichtum, aber wenn der Traum wahr wird, kommen sie mit dieser Bürde nicht zurecht.Schau, wie die großen Stars manchmal enden: Plötzlich kommt das große Geld, und obwohl sie beträchtliche Fähigkeiten besitzen, weil sie z.B. hervorragend singen oder musizieren können, sind sie gleichzeitig nicht in der Lage, mit dieser neuen Situation zurechtzukommen. Dann verfallen sie der Drogensucht oder dem Alkoholismus.Dies ist ein Beispiel dafür, was passiert, wenn eine Supertechnik nicht mit einer Superpersönlichkeit einhergeht. Die Persönlichkeit ist der Situation nicht gewachsen, weil sie es mit einer allzu fortgeschrittenen Technik zu tun bekommt.Stell Dir jetzt selbst die Frage, ob Du bereit bist für den Erfolg. Bist Du es? Kommst Du mit dem Erfolg auch bestimmt zurecht? Bist Du in der Lage, ihn aufrechtzuerhalten? Stell Dir eine Frau vor, die in einem Großunternehmen Karriere macht. Sie ist hervorragend, intelligent, sehr gut gebildet, hat ausgezeichnete Führungsqualitäten.Sie steigt die Karriereleiter hinauf und bekommt plötzlich von ihren Kolleginnen zu hören, dass sie das nicht ihrer Intelligenz verdanke, sondern dem Umstand, mit einem Geschäftsführer nach dem anderen ins Bett gegangen zu sein. Könntest Du mit so etwas zurechtkommen? Ist Deine Persönlichkeit stark genug, das auszuhalten?Oder stell Dir vor, Du hast es endlich geschafft, abzunehmen. Mehr noch, Du hältst nicht nur Dein Gewicht, sondern hast auch angefangen, regelmäßig zu trainieren. Du pflegst Deinen Körper und willst ein bisschen damit angeben, denn Du fühlst dich pudelwohl in Deiner Haut.Du spazierst den Strand entlang und begegnest einem Mann mit einem kugelrunden Bauch, einer Rosinenschnecke in der einen Hand und einem Bier in der anderen, der Dich die ganze Zeit anstiert. Was wird er von Dir denken? „Was für ein Spinner!” Warum?Weil Du für ihn die Verkörperung all dessen darstellst, was er nicht hat. Aber es ist nicht das, was ihn am meisten an Dir frustriert. Am meisten leidet er nicht darunter, dass er nicht so aussieht wie Du, sondern darunter, dass er nichts tut, um so auszusehen wie Du. Also solltest Du dich, bevor Du Erfolg erreichst, ganz besonders mit der Frage befassen, ob Du im Falle des Erfolgs damit zurechtkommen kannst, dass so viele Menschen Dich möglicherweise verabscheuen oder ungerecht beurteilen werden.Denn um wirklich Erfolg zu erreichen, muss man erst mal für diesen Erfolg bereit sein.In den letzten zehn Jahren meiner Arbeit habe ich erkannt, dass die Menschen sich eigentlich am meisten vor dem Gedanken fürchten, was mit ihnen passieren wird, wenn sie diejenigen werden, die zu sein sie bisher nicht mal zu träumen wagten.Mehr noch, sie fürchten sich davor, wie ihr Umfeld dann auf sie reagieren wird. Vor der Geburt meines Kindes, als ich in meinem Leben noch andere Bedürfnisse hatte, habe ich mir mal einen großen Sportwagen gekauft. Ich stand an einer Kreuzung in Warschau an der Ampel. Da trat ein Herr an mein schönes Auto heran und spuckte beherzt auf die Motorhaube. Ohne jeden Grund, einfach aus reinem Neid und Hass auf all diejenigen, die im Leben besser dastehen.Man muss ein starkes Bewusstsein und viel Selbstdisziplin besitzen, um sich in einer solchen Situation selbst zu sagen: „Lass gut sein, er steht eben auf einer anderen Entwicklungsstufe”, anstatt auszusteigen und Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Diese zweite Lösung ist nämlich dessen, wofür Du stehen willst, nicht würdig.
Auch eine zweite Möglichkeit im Verhältnis zwischen Technik und Persönlichkeit sollte bedacht werden.Was geschieht nämlich, wenn die Persönlichkeit groß ist, die Technik aber zu klein, d.h. wenn Du versuchst, Lewis Hamilton in einen Mini zu setzen?Genau das erleben viele meiner Landsleute, auf denen das „Polnischsein” wie ein Schatten lastet – eine Reihe einengender Überzeugungen, die sich zu einer Mentalität der Nörgelei, des Neids, des Misstrauens, des Bemäkelns, der Minderwertigkeitskomplexe und der Angst vor Fehlern zusammensetzen.Diese Menschen haben wunderbare Ideen, wurden aber durch den jahrelangen Kampf gegen die verschiedensten Angreifer auf großartige Anpassungsleistungen programmiert. Sie haben einen Geschäftssinn, für den sich keine Nation der Welt zu schämen bräuchte.Im Ausland machen sie große Karrieren, doch in ihrer Heimat an der Weichsel bleibt ihnen nur die Rolle der Franchisenehmer. Sie sind wie Genies im Hühnerstall: Ihre großen Persönlichkeiten sind durch das kulturelle Etikett dazu verdammt, Techniken anzuwenden, die ihrem Potenzial nicht gewachsen sind. Dieser Umstand ist mit verantwortlich für den großen Online-Erfolg von „My Słowianie” (Wir Slawen), dem polnischen Eurovision-Song 2014 von Donatan und Cleo, der bis heute fast 50 Millionen Mal angeklickt wurde. Denn dieses Lied behauptet laut und deutlich, dass man stolz darauf sein kann, ein Vertreter der slawischen Völker zu sein, und nicht unbedingt nur darauf, Tellerwäscher in Yorkshire zu sein. Das Interesse an dem Lied ist nicht den allgegenwärtigen Sex-Anspielungen zu verdanken, sondern der Tatsache, dass es gegen den so genannten Negativismus aufbegehrt. Der Negativismus ist auch für die Einstellung der Polen gegenüber dem Erfolg anderer verantwortlich.Man braucht lediglich ein paar Diskussionen im Internet zu verfolgen, um auf eine Anzahl von Hasskommentaren zu stoßen, die jede Vorstellungskraft übersteigt.Deswegen tun sich meine Landsleute so schwer, Erfolg zu erreichen, wenn sie in dem Bezugsrahmen „Ich bin Pole” verbleiben.Auch wenn sie eine absolut geniale Geschäftsidee haben, müssen sie, um diese verwirklichen zu können, aus diesem Rahmen heraustreten. Denn selbst wenn sie lernen, mit dem Negativismus ihrer Nachbarn, der Familie oder der Online-Community zurechtzukommen, so werden sie jegliches Geschäft innerhalb dieses Rahmens stets aus der gleichen Perspektive betrachten:„Das kann nicht klappen.” Und zwar deswegen, weil Polen selbst dann, wenn sie ein sensationelles Potenzial haben, aufgrund dieses Bezugsrahmens stets von einem Gefühl befallen werden, das sie denken lässt: „Ich bin etwas Schlechteres.” Dann dauert es nicht mehr lange, bis sie mit Ihrer Geschäftsidee scheitern, oder sie versuchen gar nicht erst, diese umzusetzen.Die Kultur, die Dich umgibt, oder vielmehr die, von der Du Dich umgeben lässt, macht Dich zum Träger bestimmter Vorstellungen. Und dieses Set von Vorstellungen, das Du in Dir trägst, genügt möglicherweise nicht, um die Welt von Deiner genialen Idee zu überzeugen.Überlege, ob die Einstellung „Ich bin Deutscher” nicht auch etwas zu eng ist, um Dich den weltweiten Erfolg erreichen zu lassen, von dem Du träumst.Vielleicht solltest Du sie durch die Einstellung „Ich bin Europäer” oder gar „Ich bin Weltbürger” ersetzen, um Deine Möglichkeiten wirklich voll auszuschöpfen?Um Dein ganzes Potenzial entfalten zu können?Um noch einmal auf das Beispiel meiner Heimat zurückzugreifen: Das Wort „ubogi” bedeutet im Polnischen sowohl „arm”, als auch wörtlich „bei Gott, in Gottes Nähe”.Das heißt, einem Polen wird gewissermaßen eingetrichtert, dass der Besitz von Geld ihn von Gott entfernt, daher sollte er sich über etwaigen finanziellen Erfolg keine Gedanken machen.
Eine zu enge, eingeschränkte Persönlichkeit wird immer Schwierigkeiten haben, mit einer fortgeschrittenen, wiederholbaren Technik zurechtzukommen. Genau wie der in einen Mini gequetschte Hamilton sich am Rande des Wahnsinns befände, finden sich viele Menschen im Rahmen einer allzu großen Technik nicht mehr zurecht. Wird nämlich Deine Persönlichkeit von der Furcht genährt, ob Du ein englisches Tempus auch tatsächlich richtig verwendest und auch ja nicht den geringsten Fehler in dem einen einzigen Satz begehst, den Du auf Englisch sagen sollst, so wirst Du immer Probleme haben, Dich mit einem Engländer zu unterhalten.Dann werden Dir zwanzig Jahre Englischlernen und jegliche perfekte Sprachkenntnis (also eine vollkommene Technik) nichts bringen, weil Du ohnehin jedes Mal überlegen wirst, ob Du überhaupt den Mund aufmachst.Du pflegst auf diese Weise nämlich eine Persönlichkeit, die nicht in der Lage ist, mit der Technik zurechtzukommen.Ein kleiner deutscher Junge geht unterdessen in ein Geschäft in New York, und obwohl er nicht einmal 20% Deiner Englischkenntnisse besitzt, kann er sich blitzschnell verständigen und alle Anwesenden werden ihn mit Sicherheit mögen.Denn seine Persönlichkeit reicht aus, um seine Technik zu „bedienen”. Er überlegt nicht, ob er für das Gesagte Simple Present oder Simple Past anwenden soll. Seine Zuhörer machen sich auch keinen Kopf darum, weil sie es wahrscheinlich selbst gar nicht wissen.Und Du stehst in der Ladentür und überlegst, was Du falsch machst, oder genauer gesagt, was der Kleine hat, was Dir fehlt. Ich verrate es Dir: Er hat von der Gesellschaft nicht eingetrichtert bekommen: „Die Menschen werden mich für dumm halten!”Selbst wenn seine Technik viel schlechter ist als Deine, hat er eine geeignetere Persönlichkeit – und deswegen kommt er prima zurecht.
Um also eine echte, grundlegende Veränderung in Deinem Leben vorzunehmen, brauchst Du zugleich Persönlichkeit und Technik: Du benötigst den Rennwagen und den Profifahrer! Eines musst Du aber unbedingt noch wissen. Während die Menschen sich der Existenz von Techniken im Allgemeinen bewusst sind, ist es den meisten von ihnen leider überhaupt nicht klar, dass es so etwas wie Persönlichkeit geben könnte.Sie ahnen nicht, dass es so etwas geben könnte wie ein „Ich”-Konstrukt, das völlig modellierbar ist und komplett von uns selbst erschaffen wird.Zu seinen Ausdrucksformen gehören genau solche Bezugsrahmen wie „Ich bin Deutscher”, „Ich bin ein Mann” oder „Ich bin schwach.”Doch um dieses Konstrukt zu erkennen, musst Du aus ihm heraustreten, denn erst dann kannst Du es überblicken. Schließlich kannst Du auch nicht erkennen, wie groß das Gebäude ist, solange Du Dich darin befindest. Du musst rausgehen, um es Dir genau anzuschauen und festzustellen, wie es in Wirklichkeit beschaffen ist. Wenn wir ständig wiederholen: „Ich bin Deutscher”, „Ich bin ein Mann”, „Ich bin eine Frau”, erkennen wir nichts außerhalb dieses Schemas, und darum identifizieren wir uns damit so stark.
Beginnen wir mit der sehr wichtigen Unterscheidung zwischen den Soft Skills - der Kommunikation – und den Hard Skills - den Fähigkeiten.Ziehen wir uns ein Wort zur Untersuchung heran, z.B. „Baum”. Der Baum ist ein harter Faktor: Ein konkreter Gegenstand, den es tatsächlich gibt, den man definieren, beschreiben, benennen kann.Doch wenn Du dieses Wort aussprichst, verleihst Du Deiner Stimme eine ganz bestimmte Klangfarbe und sprichst in einem ganz bestimmten Tempo: Die Stimme kann weich sein, das Tempo schnell, langsam usw. Dadurch wirst Du das Gehirn Deines Gesprächspartners auf verschiedene Weisen stimulieren, denn die Art, wie Du das Wort aussprichst, hat Einfluss darauf, wie er sich den Baum genau vorstellen wird. Stimmfarbe und Sprechtempo existieren nicht ohne Inhalt, und der Inhalt existiert nicht ohne sie.Figur und Hintergrund durchdringen einander und sind nicht trennbar. Wenn sich ein Mann mit seiner Frau unterhält, kann er ihr ein Gespräch auf ernste Weise vorschlagen und sie beunruhigen, oder aber es auf eine lockere Art tun und sie neugierig machen.Seine Stimme, die darin enthaltenen Emotionen, Körperhaltung und Gesten – die ganze Art, wie die Information weitergegeben wird, beeinflusst ihren Charakter, ihre Aufnahme und ihre Motivation. Und das ist das Verhältnis zwischen dem „weichen” Faktor (Soft Skills) und dem „harten” Faktor (Hard Skills).
Das lässt sich überall beobachten, auch im Schulwesen. Jahrelang hat man uns beigebracht, im Leben bedürfe es handfester Fähigkeiten und Abschlüsse – als ich mein erstes Studium absolvierte, hatten nur 7% der gesamten Gesellschaft einen Mastertitel und das Versprechen eines Lebens im Wohlstand und eines guten Jobs war ziemlich einlösbar.Heute aber, da das Schulwesen im weitesten Sinne zum Geschäft geworden ist und die Produktion von Magistern ein nie dagewesenes Tempo erreicht hat, ist eine natürliche Sättigung des Marktes eingetreten, so dass Qualität und Status der Abschlüsse gesunken sind.Gefragt sind nun Soft Skills: Verkauf, Kontrolle über Emotionen, Aufbau von Beziehungen, Management und Führung. Sie sind in der neuen Welt der Wirtschaft, Politik und Soziologie von entscheidender Bedeutung.Weiß ein Arzt sich heute nicht mithilfe einer guten Internetseite zu verkaufen, dann wird er gegen andere verlieren, die zwar weniger kompetent sind, dafür aber besser reden können.Die Welt, in der die Hard Skills eines Ingenieurs oder Rennfahrers zählten, ist um eine Welt der Soft Skills ergänzt worden, an denen es insbesondere in meiner Heimat fehlte.Emotionen, Beziehungen, Finanzen, Coaching, das Wissen darüber, wie man lernt, Public Relations, Marketing und Verkauf, Personal Branding, Ernährung oder Spiritualität sind heute kein schmückendes Beiwerk, sondern eine Notwendigkeit für jeden, der die sogenannte Kunst des Lebens beherrschen will.Gleichzeitig sind sie, da sie bislang nicht zum offiziellen Bildungskanon gehören, nicht reglementiert und für die große Mehrheit der unaufgeklärten Gesellschaft unverständlich.Ein Ziel dieses Buches ist es, dieses Wissen zu verbreiten, so dass jeder möglichst umfassenden Zugang zu ihm erhält. Denn dieses Wissen ist von enormer Bedeutung, wenn man bedenkt, dass emotionale Intelligenz von amerikanischen Arbeitgebern dreimal häufiger erwartet wird als intellektuelle Fähigkeiten, dass das Verkaufen zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Buches die weltweit fünftwichtigste Fähigkeit ist – die wichtigsten hingegen sind Verantwortungsbewusstsein und Selbständigkeit. Dies ist die „weiche” Welt, ohne die man heute nicht mehr auskommt. Eine Welt, in der der Blogger mit dem Berufsjournalisten konkurriert, der YouTube-Nutzer mit dem Fernsehproduzenten um denselben Zuschauer buhlt, der Coach den Therapeuten leicht hinter sich lässt und der Verkäufer um ein Vielfaches mehr verdient als der Pädagoge.
All dies zusammen wird allgemein als Erfolgspsychologie bezeichnet – eine Disziplin, die verschiedene Instrumente aus dem Bereich der Kommunikation bereithält, die zum Erreichen der im Leben gesetzten Ziele dienen. Sie ist fern von weitschweifigem Theoretisieren, interessiert sich nicht für Laboruntersuchungen, sondern basiert auf bewährten Modellen von Menschen, die messbare Ergebnisse erzielt haben.Die Erfolgspsychologie sagt: Wer Millionen verdient hat, hat eine Strategie dafür – man braucht nur herauszufinden, was für eine. Wer sich prima mit seinen Kindern versteht, der weiß, wie das geht, und muss irgendein Modell dafür haben. Wer ohne Pharmazeutika und Operationen abgenommen hat und seit Jahren sein Idealgewicht hält, von dem können wir lernen, wie man das anstellt.Es ist die Welt der reinen Praxis, der konkreten Ergebnisse und vor allem des wahren Lebens.
Wie jede Disziplin basiert auch die Erfolgspsychologie auf bestimmten Grundlagen.Dieses sogenannte Mindset, d.h. die Herangehensweise, ist der Grundstein des gesamten Gebiets.Vielfach überprüft und bewährt, ist es heute kein Geheimnis mehr, kein Zufall, keine Begabung und auch keine erbliche Veranlagung.Erfolg ist ein Modell: Man kann ihn wiederholen, man kann ihn duplizieren, man kann ihn vermehren, und man weiß, wie er zu erreichen ist.Was zeichnet also Menschen aus, die erfolgreich sind, sei es als Architekten, Künstler, Verkäufer, Wissenschaftler, Millionäre oder glückliche Eltern?
Das wichtigste ist die Leidenschaft. Wer sie spürt, wird sich an keinem einzigen Tag in seinem Leben überarbeiten, und Arbeitssucht wird für ihn ein Mythos sein. Leidenschaft bedeutet, herausgefunden zu haben, was man mag, und dem sein Leben zu widmen.Man gestaltet und erschafft seinen Beruf selbst, anstatt fremde Vorstellungen über das eigene Leben zu verwirklichen. Darauf werden wir später noch zurückkommen. Nach der Leidenschaft erweist sich der Dienst für andere als nächste Determinante des Erfolgs.Erfolgsmenschen fragen sich, wie sie anderen helfen können, deren Probleme zu lösen.Dies verleiht ihnen nicht nur eine große Motivation, sondern es zahlt sich auch finanziell aus: Wir alle geben denjenigen gerne Geld, die mehr an uns denken als an sich selbst. Altruismus hat auch einen positiven Einfluss auf die Produktion von Endorphinen – den Glückshormonen.Ein dritter Aspekt ist harte Arbeit. Man darf sich nichts vormachen: Erfolg gehört den Arbeitstieren. Zum Beispiel arbeiten 60% aller Millionäre weltweit mehr als 60 Wochenstunden.Das ist deutlich mehr als die üblichen 40 Wochenstunden!Wie Arnold Schwarzenegger einst sagte: „Wenn Du länger als sechs Stunden schläfst, dann schlafe schneller!” Eine weitere Eigenschaft der Erfolgsmenschen ist die Konzentration auf einen Aspekt. Anstatt viele verschiedenen Sachen zu tun, bedenke, dass man nicht in allem gut sein kann, und dass es viel leichter ist, in einer einzigen Disziplin Meister zu werden.Ich habe eine Wahl getroffen: Ich möchte der beste Persönlichkeitstrainer und Coach auf diesem Planeten werden, also widme ich dem die meiste Zeit. Verliere daher keine Zeit mit etwas, in dem Du nicht einsame Spitze werden kannst.Weitere Eigenschaften sind Wiederholung und gewohnheitsmäßiges Handeln. Damit Deine Fähigkeiten auf ein meisterliches Niveau gebracht werden, musst Du sie regelmäßig üben. Fähigkeiten entwickelt man auf eine einfache (wenngleich nicht leichte) Art und Weise: Man wiederholt das jeweilige Verhalten so oft wie möglich, und zwar solange, bis es automatisiert ist. Dann schraubt man seine Ansprüche höher und verlangt sich selbst mehr ab, wodurch man den Prozess erschwert.Diese Intensivierung ist notwendig, um das Gehirn, das sich immer wieder an neue Reize gewöhnt, fortwährend zu stimulieren.Tust Du dies immer wieder, übst Du Deine Ausdauer und erfährst, wie lang und gewunden der Weg zum Erfolg ist.Um auf das Geldverdienen zurückzukommen: Das Durchschnittsalter eines brasilianischen Milliardärs ist 84 Jahre. Im Westen hingegen heißt es, dass man das größte Potenzial in seinem Leben zwischen dem 40. und dem 65. Lebensjahr erreicht. Der Prozess verläuft also gemach, aber konsequent! Erfolgsmenschen sind zudem kreativ: Sie erfinden neue Arten und Weisen, das Gleiche zu tun, und leben nach dem Feedback-Prinzip, ziehen also Schlüsse aus ihren Fehlern und verbessern Prozesse, die ohnehin bereits gut laufen. Frage Dich jeden Abend, was Du nächstes Mal besser machen könntest und was Du heute Wichtiges gelernt hast, und schon übst Du diese Eigenschaft der Erfolgsmenschen.Vergiss nicht, Dich fortzubilden – wer darauf setzt, besser zu werden und seine Soft Skills zu entwickeln, hat größere Aussichten auf Erfolg.
Betrachten wir den Begriff „Erfolg” an sich. Man kann viel lernen, indem man die Herkunft von Wörtern analysiert.Diese Wissenschaft nennt sich Etymologie, und wie sich gleich herausstellen wird, kann sie uns aufmerksam auf erstaunliche Wechselwirkungen zwischen den kulturellen Mustern und der Persönlichkeit machen, die von der jeweiligen Kultur geschaffen wird. Betrachten wir das Wort „Verantwortung”. Darin stecken sowohl die „Antwort” als auch das „Wort”.Bedeutet das nicht etwa, dass man die richtigen Worte finden (also das entsprechende Wissen haben) muss, um jemandem seine Frage beantworten zu können?Folglich bedeutet Verantwortung, dass man, um jemanden für etwas verantwortlich zu machen, ihm zunächst mit den richtigen Antworten (dem entsprechenden Wissen) ausstatten muss, damit er dieser Verantwortung gewachsen ist. Verantwortung ohne Wissen zu übertragen wäre so, als schenkte man jemandem ein Marmeladenglas... ohne Marmelade.Sofort erkennen wir, dass dieses Glas ohne Inhalt nur ein leerer Glasbehälter ist, der einem Hungrigen nichts nützt. Betrachten wir jetzt das Wort „Erfolg” (Sukzess). In vielen Sprachen bedeutet es, dass etwas auf etwas anderes „folgt”. So bedeutet „Erbfolge” (Sukzession), dass ein Nachfolger des Königs den Thron besteigt. Somit wäre Erfolg im Sinne von „Folge” die Konsequenz von etwas – und zwar eines bestimmten Handelns. Heute würde Erfolg als Selbstverwirklichung, Kompetenz und Autonomie bezeichnet werden. Der erste Bestandteil dieses Schemas ist die Überzeugung, dass früher oder später jeder von uns in eine Lage kommt, in der er einfach er selbst sein möchte. Dies führt dazu, dass ein „gut situierter” vierzigjähriger Konzernmitarbeiter plötzlich feststellt, dass der sichere Hafen, den sein Schreibtisch, sein Auto, sein gutes festes Gehalt und die Möglichkeit, seine Pflichten nur oberflächlich zu erfüllen, darstellen, ihm nicht mehr ausreicht.Er möchte mehr, noch ohne zu wissen, was genau dieses „Mehr” sein soll, er weiß aber, dass sein bisheriges Leben ihm nicht mehr zusagt.Das Problem besteht darin, dass er, sobald er seine Selbstverwirklichung erreicht, nicht mehr „anstellbar” ist und wohl oder übel seinen sicheren Hafen verlassen muss.Das passiert, weil diejenigen, die die Ebene der Selbstverwirklichung in ihrem Leben erreicht haben, beginnen, die Realität selbst zu erschaffen, und nicht länger in dem Trott ihrer bisherigen Realität verharren können. Denn die bestehende Realität wird ihnen zu eng, und die einzige Möglichkeit in dieser Situation besteht darin, eine neue zu erschaffen. Darum entwickeln solche Menschen entweder selbst Visionen, oder sie schließen sich denjenigen an, die das tun. Man kann sie nicht mehr einfach so anstellen.Sie werden zu Erschaffern. Sie entwickeln neue Schemata und laden andere dazu ein. Die Selbstverwirklichung ist der erste Baustein eines großen Abenteuers, in dem Du andere Menschen in Deine Welt einlädst. In diesem Augenblick entwickelst Du die Tendenz, in Kategorien zu denken wie „Ich kann für etwas stehen”, „Ich kann die Welt verändern.”Das einzige Problem ist, dass Du nicht „für etwas stehen” kannst, solange Du nicht „Du selbst” geworden bist! Und um Du selbst zu werden, musst Du Dir zunächst einige wichtige Fragen stellen:„Was mache ich hier, in diesem Leben?”, „Was ist mein Platz im Leben?”, „Wozu bin ich geboren?”, „Welche Rolle habe ich zu spielen?”, „Was für einen Auftrag hat Gott mir gegeben?” Natürlich kannst Du je nach Religion jeden beliebigen Gott aus jeder möglichen Ecke der Welt und jeder Glaubensrichtung einsetzen.
Der zweite Baustein der Selbstverwirklichung ist die Kompetenz, und das ist ja nichts anderes als die Möglichkeit, etwas gut zu können. Die Menschen haben das einfache Bedürfnis, etwas gut zu können. Wenn wir die geeigneten Bedingungen dafür schaffen, dass sie ihre Kompetenzen erhöhen können, dann wird ihr „Ich” wachsen. Das wiederum ist die Grundvoraussetzung für die Entwicklung einer Persönlichkeit, die mit den besten, fortschrittlichsten Techniken zurechtkommt. Die heutigen Verhältnisse zeigen ganz klar, dass in Wirklichkeit nur Kompetenzen und Fähigkeiten zählen.Du kannst mehrere Studienabschlüsse und Zeugnisse von hervorragenden Hochschulen haben und trotzdem arbeitslos bleiben.Das ist deshalb so, weil der Besitz eines Diploms allein Dich nicht zu einer kompetenten Person macht.Die Bildung hat ihr einstiges Ansehen und Prestige verloren. Heutzutage hast Du entweder Fähigkeiten und weißt Dich zu verkaufen (dann bist Du in der Lage, Dich durchzuboxen), oder Du wirst im Arbeitsleben unter Deinen Möglichkeiten bleiben und Deine Erwartungen werden nicht erfüllt. Zudem verlieren Hard Skills derzeit an Bedeutung gegenüber den Soft Skills. Zuletzt hat eine in den USA durchgeführte Studie gezeigt, dass von zwei Ärzten derjenige eher eine Anstellung findet, dessen Lebenslauf mehr zwischenmenschliche als fachliche Kompetenzen aufweist.Dabei kann man sich kaum einen fester umrissenen Beruf vorstellen als den des Arztes.Ein Arzt benötigt enormes Fachwissen. Allerdings zeigt sich, dass es sich nicht lohnt, einen Arzt anzustellen, der nicht mit Patienten kommunizieren kann… denn die Menschen werden ihn nicht aufsuchen.Bei der „Gewinnung” von Patienten hat derjenige größeren Erfolg, der besser zu reden versteht, besser gekleidet ist und besser aussieht. Er ist natürlich auch kompetent, was seine medizinischen Fähigkeiten anbelangt, doch wenn er seinem Rivalen kommunikativ überlegen ist, dann wird er unweigerlich gewinnen, selbst wenn dieser Rivale ihm an Hard Skills etwas voraushat.
Kompetenz heißt, wie bereits erwähnt, etwas gut zu können. Wenn Du aber etwas gut können willst, musst Du Dir vergegenwärtigen, dass Du nicht in allem zugleich gut sein kannst. Früher oder später musst Du Dich auf eine Sache konzentrieren, um darin Weltmeister zu werden.Denn sobald Du feststellst, dass es höchste Zeit ist, Kompetenzen in einem einzigen, ganz bestimmten Bereich zu erwerben, und Dich darauf konzentrierst, wirst Du keine Zeit mehr mit Sachen verschwenden, die Dir nichts nützen, die weder Deine Kompetenzen erhöhen, noch Deinen Kontostand.Der Versuch, Kompetenzen in allem Möglichen zu erwerben, endet nämlich damit, dass man sich mit allem selbst befasst. Dies wiederum führt dazu, dass Du keine Aufgaben delegieren kannst, immer überfordert bist und Dich schließlich zu Tode schuftest.
Der dritte Baustein dieses psychologischen Modells ist die Autonomie, also das Bedürfnis nach Unabhängigkeit. Dies bedeutet die Möglichkeit, selbständig zu handeln, unter anderem um sich selbst zu verwirklichen; die Möglichkeit, Dich autonom zu entwickeln, denn erst dann bist Du in der Lage, Dein ganzes Potenzial zu nutzen. Das bedeutet, Dir bewusst zu werden, wer Du bist; ob Du das, was Du tust, gut genug kannst; und ob Du in der Lage bist, so zu handeln, dass keine äußeren Faktoren Dich einschränken.Denn alles, was Dich einschränkt, muss irgendwann über Bord geworfen werden. Alles! Auch Deine Angst. Wir könnten natürlich darüber nachsinnen, wie viel Zeit Du dafür brauchst, doch eigentlich ist es jetzt irrelevant, wie lange es dauert.Entscheidend ist, dass Du beginnst, Deine Träume zu verwirklichen, und das wird nicht gelingen, solange Du Dich vor etwas fürchtest, solange Dich etwas einschränkt.Es ist noch niemandem gelungen, in seinen Träumen über das hinauszugehen, wovor er sich fürchtete. Wie Du bereits weißt, brauchst Du Dich nicht so sehr vor dem Erfolg selbst zu fürchten, als vielmehr vor Deinen Vorstellungen davon, was passiert, wenn Du ihn erreichst.Und davor fürchten sich die meisten: Dass Ihnen der Erfolg womöglich zu Kopfe steigt und dass sie ihr bisheriges Leben und ihre Beziehungen ruinieren.Leider ist diese Angst nicht unbegründet, denn die meisten von uns pflegen in solchen Situationen „abzuheben”.Wie viele Männer kennst Du, die, nachdem sie die Karriereleiter erklommen und beruflichen Erfolg erreicht hatten, plötzlich ihre Ehen zugrunde gerichtet haben, indem sie sich mit um ein Vielfaches jüngeren Models liierten – was sich später als der Moment erweisen sollte, in dem sie auf die schiefe Bahn gerieten. Danach wurde es nur noch schlimmer: Sie verloren ihre Familien, ihr Geld und nicht selten auch ihre Karrieren. Ich bin der Meinung, dass die meisten Menschen nicht mit Erfolg und Geld umgehen können. Genauso geht es den meisten Frauen mit ihrer Schönheit. Wie viele Frauen fürchten sich vor ihrer Attraktivität, um von ihrem Umfeld nicht geächtet zu werden?Sie kümmern sich also nicht so um sich, wie sie es gerne täten, so stark ist die Angst, die Furcht vor dem Erfolg. Sie kaufen der Gesellschaft das Märchen ab, es sei besser, gewöhnlich zu sein, weil man dann nichts riskiert.Und weißt Du, wie viele Menschen auf der Welt in dieses Schema fallen? Beinahe alle! Man kann natürlich damit zurechtkommen, doch da sind wir wieder am Anfang unserer Ausführungen angekommen, denn dazu gehört… eine starke Persönlichkeit.
Wenn Du Dich fragst, was Erfolg ist, dann tauchen bestimmte Begriffe auf, bestimmte Signale, anhand derer Du ihn erkennen kannst. Das erste, was Dir jetzt vielleicht einfällt, ist Geld. Aber Geld verdienen wir nie um seiner selbst willen. Wir verdienen es, damit es für etwas steht. Es kann für das Konzept „Ich kann es!” oder „Ich bin der Beste!” stehen,oder es kann uns ein Gefühl der Sicherheit verleihen. Erfolg kann auch als gelungene Beziehungen definiert werden:Dass wir zum Beispiel die richtigen Menschen um uns haben, uns mit Menschen umgeben, die klüger sind als wir, weil wir nur mit solchen Menschen wachsen und uns entfalten können. Menschen also, durch die Du mehr erreichen kannst – was dann natürlich auch einen gewissen Frust hervorrufen kann, denn wenn sich eine solche Beziehung erschöpft hat, wirst Du sie aufgeben, um eine neue einzugehen.Die beste Beziehung ergibt sich allerdings dann, wenn Dein Gegenüber – derjenige also, der Deine Entfaltung ermöglicht – selbst mit Dir zusammen wächst.Dann wird sich die Beziehung nie erschöpfen, denn Du wirst Dein Gegenüber einfach nie einholen. Stetes Wachstum garantiert Dir also nur die Beziehung zu jemandem, der nicht nur größer ist als Du, sondern sich auch weiterentwickelt. In meinem Leben ist meine Frau eine solche Person. Ich wachse an ihrer Seite stetig, denn sie kauft mir meine Geschichten nicht ab. Es wäre ja so einfach, sich mit einer Frau zu liieren, die uns anhimmelt und auf jeden Gedanken von uns wartet, den wir ihr gnädigerweise mitteilen. Angenehm wäre es schon, doch es würde Stillstand bedeuten. Bei so einer Frau kannst Du glänzen, aber Du entwickelst Dich nicht weiter. Du wächst nicht! Jetzt hast Du verstanden, dass Erfolg heißt, im Leben fortwährend zwischen dem zu wählen, was einfach ist, und dem, was uns erlaubt, uns zu entwickeln.Denn das, was einfach ist, hindert uns meistens daran, zu wachsen.Wenn Du jedoch den Weg dieser schwierigen, aber richtigen Wahlen beschreitest, dann wirst Du sehen: Je schwierigere Ziele Du Dir setzt, je größere Probleme Du zu lösen lernst, desto schneller kannst Du Dich entwickeln – und dementsprechend Erfolg erreichen.Nach jedem überwundenen Hindernis wird Dir Dein Ego zuflüstern, es sei Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, weil Du doch schon so viel geschafft hast.Dann musst Du die nächste Hürde überspringen, nämlich genau diese Selbstzufriedenheit, und um das zu tun, musst Du das nächste Problem finden, dem Du Dich stellen könntest.Denn Wachstum und Entwicklung sind eine Art Selbstmord – ein Prozess, in dem Du ständig Dein eigenes Ego bezwingen musst.
Erfolg bedeutet auch Führung – Leadership. Das bedeutet, sich bewusst zu werden, dass man der Leader ist. Es ist der Augenblick, in dem die Angst verschwindet und der Mut an ihre Stelle tritt.Die Zweifel machen der Gewissheit Platz. Überlegung tritt an die Stelle des Frustes. Ein Leader ist jemand, der Energien einführt, der modifiziert, der gewisse Aktivitäten, Situationen und Möglichkeiten voranbringt. Aber er ist auch jemand, der keinen Applaus mehr braucht, denn er weiß, dass es immer noch genug zu tun gibt;jemand, der keinen stehenden Beifall entgegennimmt, weil das für ihn vertane Zeit ist.
Ein Maß des Erfolgs kann auch die Attraktivität sein – die vom lateinischen Begriff attrahere, „anziehen”, kommt. Im Sinne des Erfolgs muss Attraktivität nämlich gar nicht an ein gutes Aussehen geknüpft sein, da sich die Schönheitsideale ohnehin fortwährend ändern.Hier geht es darum, dass sich Gleiches und Gleiches anzieht.Es ist die Situation, in der Du beginnst, nach dem Gesetz der Fülle oder einem anderen allgemeingültigen menschlichen Gesetz zu leben, wenn Du Dich zu jemandem entwickelst, der automatisch nach Menschen sucht, die ihm ähnlich sind.Du wirst unterbewusst empfänglicher für Signale von solchen Personen und sendest selbst solche Signale aus.Genau dieser Mechanismus sorgt dafür, dass Du, sobald Du mehr Geld verdienst, Dich unbewusst mit Menschen umgibst, die ein ähnliches Einkommen haben wie Du.
