Suff von A - Z - Leif Kostmas - E-Book

Suff von A - Z E-Book

Leif Kostmas

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Beschreibung

In diesem Buch widmen wir uns in ironisch- sarkastisch und doch ernster Art und Weise dem Alkohol. Vom gesellschaftlichen Aspekt und den regionalen bzw. kontinentalen Unterschieden. Die Entstehung des Konsums sowie der Integration in unser Leben als festen Bestandteil, angereichert mit langweiligen Statistiken zum weltweiten Wettsaufen. Die Rolle der Werbung und der Mund-zu-Mund Propaganda sowie deren Ambivalenz zu den Fakten. Der Rausch in seinen Stufen und Erscheinungsformen bis zur Abhängigkeit, und dem Verständnis als Krankheit. Die Folgen des Alkoholismus in nüchternen Zahlen, der Entgiftung und Entwöhnung sowie dem Symptom des Rückfalls. Betrachten die Sucht als solches in unterschiedlichen Facetten und steuern ein durchaus ernsthafteres Glossar bei.

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Seitenzahl: 117

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Gibts denn sowas? Unsere Wissensecke jetzt als praktisdches Taschenbuch für unterwegs!!

ausgegoren.de

Leif Kostmas, geb. 1978,

schreibt unter dem Pseudonym Leif Kostmas

unterschiedliche Texte aus den Bereichen

Sucht und Psychologie

Ein Wort für Herrn Brünger:

„Danke“!

Inhalt

Einleitung

Bestandteil der Gesellschaft

Geschichtliche Entwicklung

Gegenwärtiges

Spezielles von den Kontinenten.

Länderstatistik

Die WHO hat analysiert

Östlich gelegen

Rest Europas & Nordamerika

Korea & China

Südlich des Äquators

Muslimische Länder

Suggestion

Die Mär vom Rotwein

Werbung

Die Kehrseite

Der Rausch

Abwägungssache

Unterschiede

Abstufungen

Abhängigkeit - die Logik

Diagnostisches

Eigene Einstellung

Ursachen

Abhängigkeit - im Gehirn

Licht an!

Da oben gehts rund

Schiffsfriedhof

Krankheit Alkoholsucht

Der lange Weg

Reflexion

Verständnisfrage

Die Folgen

Gesellschaftliches

Berauschte Eile

Zahlen, bitte

Entgiftung - der Einstieg

Carpe diem!

Der Schein trügt

Individualschaden

Gepäckmischung

Entgiftung - der Ausstieg

Von unbunten Pillen

Endlich mal nüchtern

Wenn schon, denn schon

Der Rückfall

Achtung, Kurve nach oben

Ursache & Wirkung

Hier, Ihre Skills, Sir

Rien ne va plus

Gefahr im Verzug

Wenn der Suchtdruck kommt

Begriffsbestimmung

Gefühle Herkunft

Gegenmaßnahmen

(Ver-) Sucht (-e) Anschauung

Was ist Sucht?

Wortschöpfungskette

Was hätten Sie gedacht?

Fragende Aussage

Suchtverlagerung

Das Konzept

Stimmen, die ich hörte

Reise, Reise

Zielverfehlung

Kontrolliertes Trinken

Nachvollziehbare Motivation

Der Selbstversuch

Differenzierung, unbedingt

Unausgegoren

Anhang

Anhang A. Trinkertypen & -Phasennach Jellinek

Kurzüberblick

Trinkertypen

Trinkerphasen

Fallbeispiel

Anhang B. Fristlose Kündigung

Anhang C. Glossar mit Claus

Quellenangaben

Einleitung

In diesem Buch betrachten wir in ironisch- sarkastisch und auch ernsthafter Art und Weise den Alkohol. Vom gesellschaftlichen Aspekt und den regionalen bzw. kontinentalen Unterschieden. Die Entstehung des Konsums sowie der Integration in unser Leben als festen Bestandteil, angereichert mit langweiligen Statistiken zum weltweiten Wettsaufen.

Die Rolle der Werbung und der Mund-zu-Mund Propaganda sowie deren Ambivalenz zu den Fakten. Der Rausch in seinen Stufen und Erscheinungsformen bis zur Abhängigkeit, und dem Verständnis als Krankheit. Die Folgen des Alkoholismus in nüchternen Zahlen, der Entgiftung und Entwöhnung sowie dem Symptom des Rückfalls.

Betrachten die Sucht als solches in unterschiedlichen Facetten und steuern ein durchaus ernsthafteres Glossar bei.

Leif Kostmas

I. Bestandteil der Gesellschaft

Geschichtliche Entwicklung

Alkoholische Getränke werden seit Jahrtausenden aus den unterschiedlichsten Zutaten wie Getreide oder Früchten zubereitet. Zwar machte sich bereits der Homo erectus vor rund 700.000 Jahren das Feuer zu Nutze; Erfreulicherweise hat dieser nicht umgehend mit dem Destillieren begonnen, es bestand also noch Hoffnung.

Seitdem der Mensch die berauschende und auflockernde Wirkung des Alkohols erkannte, etablierte sich der Rausch immer weiter in unserer Kultur, ist vielerorts und vielfältig ritualisiert: So brauten die Sumerer bereits vor rund 4.000 Jahren Bier, während die Griechen ihrem Wein und Rausch kurzerhand einen eigenen Gott (Dynosis) verpasst haben. Das kollektive Besäufnis wurde zu Ehren des Gottes abgehalten und der Wein als sein Blut betrachtet. Vergessen Sie das mit der Hoffnung, es ging also doch langsam aber sicher bergab.

Oder wie die alten Römer sagen würden: Vedi, Vedi, Bini.

Im Mittelalter gab es noch andere, rein praktische Erwägungen zum Konsum: Als Alternative zum oft verschmutzten Wasser oder der Möglichkeit zur Nahrungs-Konservierung. Für beides gibt es heutzutage andere, technisch ausgereifte, Lösungen. Dies jedoch tat der Herstellung oder dem Konsum von Alkohol keinen Abbruch, im Gegenteil: Die Herstellung wurde technisch hochgezüchtet und die Verfügbarkeit drastisch erhöht. So verfolgt der moderne Mensch emsig das Ziel der industriellen Automatisierung, was ihm auch mit der Herstellung von Alkohol und letztlich der damit einhergehenden Sucht gelungen ist.

Dank knallhart getakteter und rationalisierter Logistikkonzepte mit Schlagworten wie ‚Just in Sequence‚ sind einst lokale Produkte nun weltweit verfügbar, und das innerhalb von 24 Stunden von Ort zu Ort. Der globale Vollrausch in Reinkultur wurde perfektioniert – und er sah, dass es gut war. Es ward der achte Tag – und die Welt ist fertig, endlich fertig. So richtig fertig!

Gegenwärtiges

Ein angeheitert sein ertragen wir heutzutage mit Humor, einen gelegentlichen Vollrausch ebenso. Und wenn es der eigene war wird eben milde lächelnd und zähneknirschend das alte Loblied von „Nie wieder Alkohol“ gesummt, mindestens. Diese Art der Gewöhnung trägt mitunter manches Mal auch seltsame Früchte:

„Man, hast du gestern Abend wieder einen Mist geredet. Hoffentlich hat keiner gemerkt, dass du nüchtern warst.“

Ehefrau /-Mann oder sonstige Partner

Ja, entsprechende Produkte gehören wie selbstverständlich in das Regal in jedem Supermarkt neben unsere Nahrungsmittel. Für uns üblich, beim Essen ein Glas Bier oder Wein zu trinken. Oder den Absacker danach. Oder beides. Oder von beidem mehr als nur einen.

Wenn um 15h die Fußball WM live angepfiffen wird aus einem Stadion, dessen Namen wir nicht aussprechen können, und sich die deutsche Nationalmannschaft zu diesem Zeitpunkt auch noch aktiv dran beteiligen sollte, gibt es draußen Public Viewing. Und im Büro wird die Arbeit niedergelegt und mit dem Chef gemeinsam im Konferenzraum ‚Fussi‘ geguckt. In beiden Fällen sind alkoholische Getränke dazu kaum weg zu denken.

Es wäre zumindest seltsam, wenn nicht sogar eine Zumutung, je nach spielerischer Leistung. Und den Namen vom Stadion können wir uns eh nicht merken, also darf es auch ein Bier mehr sein – auf diesem Kontinent.

Apropos: Spezielles von den Kontinenten

Afrika

Sehr weit südlich von uns, in Afrika, treffen wir auf einen Kontinent der Kontroversen. Laut WHO sind rund ein Viertel aller weltweiten Koma-Trinker in Afrika angesiedelt, obwohl der Kontinent nur rund 15% der Erdbevölkerung ausmacht. Wiederum gelten besonders die muslimischen Teile wie Tunesien, Ägypten oder dem Sudan als sehr abstinent.

Südafrika stellt den höchsten Anteil der Folgen; Hier gelten von den Alkoholkonsumenten 54% als schwere Trinker. Die Quote der mit FAS zur Welt gebrachten Kinder liegt hier 12x so hoch wie in Mitteleuropa.

Und die Entwicklung ist steigend, da die Verlagerung von der Unter- zur Mittelschicht sich auch hier vollzieht und somit mehr Kaufkraft entsteht. Um Konzerne anzulocken, gewähren viele Staaten diesen Steuerfreiheit, was ein Experte bereits als „staatlich geförderten Selbstmord“ bezeichnete.

Aktuell gibt es in der Art des Konsums, besonders auf dem Lande, noch starke Unterschiede. So trinkt der schwarze Farmer in einfachen Kneipen aus zusammengenagelten Brettern, so genannten Shebeen’s, seinen vergorenen Mais- oder Hafersaft bis zum Umfallen, während der weiße Farmer Coke mit Brandy auf der Veranda bevorzugt – bis er ebenfalls umfällt.

Schließlich weiß man auch hier: Viele Wege führen nach Rom.

Traditionen folgend und Herstellungsprozesse nicht kennend, waren zunächst nur Getränke mit wenig Alkoholgehalt verfügbar. Die hochprozentigen Destillerieprodukte brachten später erst die Europäer mit.

In den Slums wird bis heute noch illegal gebrannt, nicht selten mit tödlichem Ausgang. Der Changaa genannte Schnaps enthält oft Methanol, Flugbenzin oder andere Gifte, welche die Wirkung verstärken sollen. Die Alkoholkonzerne machen sich dies zu nutze, indem sie ihrerseits Changaa herstellen, allerdings die höhere Reinheit und somit reduzierten Gefahren explizit bewerben.

Amerika

In Amerika wurde Alkohol zur Zeit der Prohibition ab 1920, also wenige Jahre nach dem ersten Weltkrieg, vollständig verboten.

Unter dem Druck der Abstinenzbewegung war dies, angesichts des drohenden Verlustes der christlichen Werte, welche letztlich den Einfluss auf die Menschen aus machten, ein letzter Versuch, diesen Einfluss durch das Verbot zu erhalten.

Hintergrund war die Tatsache, dass viele Brauereien eigene Saloons für den Ausschank betrieben. So kam es nicht selten vor, dass eine solche Trinkhalle auf nur 200 Einwohner kam. Von der ‚Anti-Saloon-Liga‘ beeinflusst, gab man schließlich dem ‚Saufteufel‘ die Schuld an allen Missständen wie Elend, Korruption und Kriminalität sowie sozialen Problemen.

Der Schwarzmarkthandel und die Schwarzbrennerei blühten infolge dessen, und manch Mafiosi wurde dadurch zum gemachten Mann. Dass derlei Erzeugnisse manches Mal erst recht schädlich waren, rührt daher, dass in den illegalen Destillen ab und an undefinierbare Substanzen mit verarbeitet wurden. Gerüchteweise traten durch den Genuss hier und dort mal der Teil- oder gar Totalverlust des Sehvermögens oder direkt ein irreparabler Hirnschaden ein. Was aber auch zu vernachlässigen war: Schließlich war das Zeugs eh illegal, also wen kümmern die Zutaten.

Insofern kann die Prohibition exemplarisch als krachend gescheiteres Beispiel heran gezogen werden, dass sich Alkohol nicht verbieten lässt und der Versuch oftmals noch größeres Übel verursacht, als das, was man eigentlich zu bekämpfen hoffte.

Seit bereits 1933 längst wieder erlaubt, kocht jeder Bundesstaat dort sein eigenes Regelgebräu, was sich dann in den jeweiligen Gesetzen wieder findet.

Asien

In Asien wiederum sorgt eine Besonderheit vieler Einwohner für ein anderes Trinkverhalten: Rund 50% der Einwohner aus beispielsweise Japan oder China fehlt aufgrund genetischer Veranlagung ein bestimmtes Enzym, welches maßgeblich für den Alkoholstoffwechsel verantwortlich ist und diesen somit abbaut: Sie vertragen Alkohol sehr schlecht und bereits bei geringen Mengen setzt die so genannte „Flush-Reaktion“ ein, also Herzrasen, Übelkeit und Schweißausbrüche.

Diese Genveränderung soll laut aktuellen Forschungen auf die Anfangszeit des Reisanbaus zurück gehen: Die Bauern konservierten den Reis mit Hilfe von Hefepilzen, welche dabei als Nebenprodukt Alkohol erzeugte. Dieser wurde in großen Teilen der Bevölkerung mit dem Reis ständig in großen Mengen zu sich genommen, was zu den bekannten Organschäden führte. Ob sich die Bevölkerung von jung bis alt folglich in einer Art Dauerrausch befand, ist nicht bekannt.

Man vermutet, dass sich daraus eine Alkoholintoleranz als Schutz vor diesen Schäden entwickelte. So scheint sich im Laufe der Jahrhunderte diese genetische Veränderung fest im Erbgut verankert zu haben (Evolutionäre Logik: Man lasse ein bestimmtes Enzym weg, womit das Ethanol nicht mehr in das giftige Acetaldehyd verstoffwechselt werden kann. Folglich wird der Alkohol aber auch nicht mehr abgebaut und dem Konsumenten widerfährt so gar nichts gutes dabei).

Arabische Staaten

Unsere muslimischen Mitbürger haben bekannter Weise ein anderes Verhältnis zum Alkohol: Nämlich gar keins. Zwar kann man auf Entgiftungsstationen auch ab und an einen gläubigen Moslem antreffen, aber grundsätzlich ist Alkohol unter Moslems bekanntermaßen kein Thema.

Man stelle sich einmal vor, ein deutsches Unternehmen lädt zum Meeting mit potentiellen Käufern/Interessenten (= Geldgebern) aus Saudi Arabien. Im Meetingraum scheinen die Weichen auf sprudelnde Einnahmen bereits gestellt, man will den Erfolg abrunden und organisiert das Essen im Anschluss. So weit, so gut – aber:

In eine Pork-Barbecue & Whisky Bar! All you can eat ( & drink…). Was auch immer die an der Planung beteiligten Personen dabei im Vorfeld geritten hat – hier wurde buchstäblich nicht über den eigenen Tellerrand hinaus gesehen und die benannten gestellten Weichen landeten im hohen Bogen im Hochofen.

Auf der nächsten Seite zerlegen wir die Kontinente etwas feiner und schauen uns ein paar Vergleiche im weltweiten Wetttrinken an.

II. Länderstatistik

Die WHO hat analysiert:

Noch etwas feiner wird der Unterschied deutlich, wenn man die Statistiken der WHO betrachtet. Zur Vereinfachung: Wenn von einem Liter reinen Alkohols die Rede ist, so kann man sich diese Menge wie folgt versinnbildlichen:

3,3Fl Schnaps mit 40% Alc, oder

6,6Fl Liköre u.ä. mit 20% Alc, oder

11,11Fl Rotwein mit 12% oder

14,8Fl Weißwein mit 9% oder (Bis hier hin galt die Einheit zu 0,75l Flaschen)

21 Maß bzw 42. halbe Liter Bier bzw. 104 Kölsch im 0,2l Glas

Mit dieser Schablone bewaffnet, kann sich nun jeder ein Bild davon machen, was genau gemeint ist, wenn wir uns den Zustandsbericht über Alkohol von der WHO aus dem Jahre 2011 ansehen:

Östlich gelegen

Acht von zehn Staaten in den Top 10 sind in Osteuropa zu finden. Andorra bildet die westeuropäische Ausnahme mit 13,8l pro Kopf, davon fast die Hälfte Wein. In der Liga zwischen 13-14l gesellen sich die Ukraine, Ungarn, Tschechien und die Slowakei dazu. Tschechien als Erfinder des Pils trinkt erwartungsgemäß mehr als 50% davon Bier, während Ungarn seine 13,3l insgesamt zu etwa gleichen Teilen auf Bier, Wein und Spirituosen verteilt. Die Ukraine mit 13,9%l und die Slowakei mit 13,0l sind jeweils mit über 45% Anteil Konsumenten von Spirituosen.

In den Top 5 sind mit 14-18l pro Kopf Rumänien (14,4l), Russland (15,1l), Litauen (15,5l), Moldau (16,8l) und Weißrussland (17,6l) zu finden. Litauen und Rumänien bevorzugen mit jeweils etwa 50% das Bier, während die anderen drei Länder mit ab 50% Anteil lieber Spirituosen trinkt.

Rest Europas & Nordamerika

Unter den Top 11-40 sind 21 weitere europäische Staaten. Von Portugal bis Estland und von Irland bis Griechenland einmal quer durch Europa ist dies die Liga der 10-13l Konsumenten. Im Schwerpunkt steht Bier an vorderster Stelle, wenn man von den typischen Weintrinker- Nationen wie etwa Frankreich (Platz 18 mit 12,2l, davon 56,5% Wein), Griechenland (auf Platz 38 mit 10,3l, davon 47,3%) oder auch Kroatien, Slowenien oder der Schweiz absieht.

Der deutschsprachige Raum tummelt sich auf den Rängen 23 (Deutschland), 34 (Schweiz) und 36 (Österreich). Weit abgeschlagen sind Norwegen auf Platz 65 und, trotz aller Weine, Italien mit Platz 87; Also zieht der äußerste Norden und Süden einfach nicht mit.

Damit ist Sense für Europa, reicht ja auch irgendwie: Von 190 erfassten Staaten ist Europa unter den ersten 40 so gut wie vollständig vertreten.

Einmal über den großen Teich nach Nordamerika trinkt man sich in Kanada mit 10,2l pro Kopf auf Platz 40 und verteilt das zu 50% auf Bier und je 25% auf Wein und Spirituosen. Damit ist man acht Plätze vor den Schwestern und Brüdern aus den USA, welche bei 9,2l zu 50% Bier bevorzugen und weitere rund 33% auf Spirituosen entfallen.

Am anderen Ende der Welt haben sich die Australier auf Platz 19 mit 12,2l bei 44% Bier und 36% Wein hoch gearbeitet – während die Nachbarn in Neuseeland sich mit Platz 31 bei recht ähnlichen Getränkevorlieben begnügen.

Korea & China

Einen Sonderfall in Asien stellen die Koreaner da: So scheint hier das Thema mit dem fehlenden Enzym nicht so gehäuft vorzukommen. Jedenfalls schiebt sich der trinkfreudige Südkoreaner mit seinem ‚Soju‘ (Überwiegend aus Reis destilliert)