Survival-Camp - Meine Mutter und ich - Nicolas Dinard - E-Book

Survival-Camp - Meine Mutter und ich E-Book

Nicolas Dinard

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Beschreibung

Der ebenso tabulose wie schamlos heiße Erotikroman »Survival-Camp – Meine Mutter und ich« von Nicolas Dinard jetzt als eBook bei venusbooks. In den Wäldern Oregons kommt es hart auf hart … Der zwanzigjährige Robin und seine verboten heiße Mutter machen ein Survival-Training in der Wildnis, als ein Wolkenbruch die beiden zwingt, Unterschlupf zu suchen. Schnell muss Robin feststellen, dass in der Enge ihrer Unterkunft keinerlei Privatsphäre möglich ist – und dass seine junge Mutter überhaupt kein Problem damit hat! Und obwohl er sich dies zuvor nie eingestanden hat, ist Robin begeistert, dass nun alle Hüllen und Hemmungen fallen … und aus dem Ausflug in die Tiefen der Wälder eine Woche voller unglaublich scharfer und tabuloser Sex-Abenteuer wird! Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der erotische Roman »Survival-Camp – Meine Mutter und ich« von Nicolas Dinard. Lesen ist sexy: venusbooks – der erotische eBook-Verlag. Jugendschutzhinweis: Im realen Leben dürfen Erotik und sexuelle Handlungen jeder Art ausschließlich zwischen gleichberechtigten Partnern im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden. In diesem eBook werden fiktive erotische Phantasien geschildert, die in einigen Fällen weder den allgemeinen Moralvorstellungen noch den Gesetzen der Realität folgen. Der Inhalt dieses eBooks ist daher für Minderjährige nicht geeignet und das Lesen nur gestattet, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind.

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Seitenzahl: 233

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Über dieses Buch:

In den Wäldern Oregons kommt es hart auf hart … Der zwanzigjährige Robin und seine verboten heiße Mutter machen ein Survival-Training in der Wildnis, als ein Wolkenbruch die beiden zwingt, Unterschlupf zu suchen. Schnell muss Robin feststellen, dass in der Enge ihrer Unterkunft keinerlei Privatsphäre möglich ist – und dass seine junge Mutter überhaupt kein Problem damit hat! Und obwohl er sich dies zuvor nie eingestanden hat, ist Robin begeistert, dass nun alle Hüllen und Hemmungen fallen … und aus dem Ausflug in die Tiefen der Wälder eine Woche voller unglaublich scharfer und tabuloser Sex-Abenteuer wird!

Von Nicolas Dinard erscheinen bei venusbooks auch die folgenden erotischen Romane:

Meine Mutter, ihre Freundinnen und ichDer Berg der 1000 Sünden - Es bleibt in der FamilieMama, mon amourMein verbotener LiebhaberReife Lust – Sie weiß, was Männer wollenSex-Urlaub! Zwei scharfe Schwestern brauchen es hartZu geil, um wahr zu seinSünde pur – Meine Tante, das Luder

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eBook-Lizenzausgabe März 2021

Ein eBook des venusbooks Verlags. venusbooks ist ein Verlagslabel der dotbooks GmbH, München.

Dieses Buch erschien bereits 2018 unter dem Titel »Survival« bei Edition Combes

Copyright © der Originalausgabe 2018 Edition Combes im Verlag Frank de la Porte, 96328 Küps

Copyright © der eBook-Lizenzausgabe 2021 venusbooks Verlag. venusbooks ist ein Verlagslabel der dotbooks GmbH, München.

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design unter Verwendung von shutterstock/PawelSierakowski

eBook-Herstellung: Open Publishing GmbH (CG)

ISBN 978-3-96898-108-6

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Liebe Leserin, lieber Leser, wir freuen uns, dass Sie sich für dieses eBook entschieden haben. Bitte beachten Sie, dass Sie damit ausschließlich ein Leserecht erworben haben: Sie dürfen dieses eBook – anders als ein gedrucktes Buch – nicht verleihen, verkaufen, in anderer Form weitergeben oder Dritten zugänglich machen. Die unerlaubte Verbreitung von eBooks ist – wie der illegale Download von Musikdateien und Videos – untersagt und kein Freundschaftsdienst oder Bagatelldelikt, sondern Diebstahl geistigen Eigentums, mit dem Sie sich strafbar machen und der Autorin oder dem Autor finanziellen Schaden zufügen. Bei Fragen können Sie sich jederzeit direkt an uns wenden: [email protected]. Mit herzlichem Gruß: das Team des venusbooks-Verlags

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Im realen Leben dürfen Erotik, Sinnlichkeit und sexuelle Handlungen jeder Art ausschließlich zwischen gleichberechtigten Partnern im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden. In diesem eBook werden erotische Fantasien geschildert, die vielleicht nicht jeder Leserin und jedem Leser gefallen und in einigen Fällen weder den allgemeinen Moralvorstellungen noch den Gesetzen der Realität folgen. Es handelt sich dabei um rein fiktive Geschichten; sämtliche Figuren und Begebenheiten sind frei erfunden. Der Inhalt dieses eBooks ist für Minderjährige nicht geeignet und das Lesen nur gestattet, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind.

Nicolas Dinard

Survival-Camp – Meine Mutter und ich

Erotischer Roman

venusbooks

Kapitel 1

»Sag mal, hast du den Verstand verloren!«, schimpfte Janet völlig aufgebracht, als sie mit ihrem Sohn Robin aus dem Schuhgeschäft trat. Sie hätte ihm am liebsten die Tragetasche mit den Schuhkartons um die Ohren gehauen. »Wie kannst du den armen Frauen nur so zwischen die Beine starren!«

»Hab ich doch gar nicht«, wehrte sich Robin.

»Streit es noch ab«, zischte sie und schob ein kehliges »Grrrch« hinterher. »Du willst doch nicht leugnen, dass du dich extra gegenüber auf diesen freien Schemel gesetzt hast, von wo aus du die beiden Frauen im Blick hattest.«

»Ich musste mich ja irgendwohin setzen. Ich kann schließlich nicht eine halbe Stunde im Stehen warten. Warum brauchst du auch immer so lange, wenn du dir ein Paar Schuhe kaufst?«

»Such jetzt nicht nach Ausreden, Robin. Du hast dich ganz bewusst gegenüber hingesetzt, damit du die beiden im Blick hattest. Und dann hast du sie angestarrt, als wolltest du ihnen unter den Rock kriechen.«

»Na ja, ganz so war es nun auch wieder nicht.« Der Ton zwischen Janet und Robin wurde nun etwas gemäßigter.

»Auf jeden Fall möchte ich so etwas nie wieder erleben, Robin, hast du mich verstanden? Als Mutter muss ich mich ja schämen, wenn ich so etwas dulde. Kannst du ihnen nicht in die Augen schauen, wenn du flirten willst?«

»Ich wollte doch gar nicht flirten! Was unterstellst du mir da?«

»Was hat dich dann dazu veranlasst?«

»Sie haben mich provoziert.«

»Oh! Davon habe ich ja gar nichts mitbekommen«, reagierte Janet voller Ironie.

»Kannst du auch nicht. Sie haben ja mich provoziert und nicht dich. Du warst ja mit deinen neuen Schuhen beschäftigt. Die eine hat mich angelächelt, und als ich zurückgelächelt habe, hat sie beim Anprobieren der Schuhe ihre Schenkel geöffnet. Was kann ich denn dafür?«

»Willst du jetzt auch noch das Unschuldslamm spielen?«

»Es war wirklich so. Und plötzlich hat die Frau, die neben ihr gesessen hat, das Gleiche getan. Offenbar sind die beiden Freundinnen.«

Janet schüttelte den Kopf. »Wie scharfsinnig von dir. Und? Was hast du noch gesehen?«

»Die Dunkelblonde hatte kein Höschen an!«

»Robin, du Ferkel! Und da guckst du hin?«

»Jetzt mach mal langsam, Mom. Willst du mich dafür verantwortlich machen, dass die ohne Slip zum Schuhekaufen geht? Und ganz abgesehen davon: Ein Mann kann gar nicht weggucken, wenn ihm so etwas geboten wird.«

»Jetzt spricht der Fachmann. Du bist noch nicht einmal neunzehn und redest wie der große Frauenversteher. Natürlich, es gibt solche Frauen, aber da muss man doch nicht hinstieren, als wollte man gleich aufspringen.«

»Du verstehst die Männer nicht. Lass es dir erklären, Mom. Beim Mann spielt das Visuelle eine dominierende Rolle, und …«

»Redest du jetzt von Sex?«

»Na, jetzt hast du wenigstens einmal schnell geschaltet. Natürlich rede ich von Sex. Wovon reden wir denn die ganze Zeit?«

»Robin, du machst mir Angst.«

»Quatsch, Mom. Im Ernst: Männer gucken bei fast jeder Frau auf Titten, Arsch und, wenn die Kleidung eng genug ist, auf ihre … auf ihre … auf ihre Scham, egal was die Frau gerade trägt. Es ist immer genug zu erkennen, was einen Mann interessiert. Im Tierreich tritt anstelle der visuellen Wahrnehmung die Reizflutung durch den Geruch. Und wenn du wissen willst, woher ich das weiß, kann ich dir das genau sagen. Es ist der Lehrstoff der letzten zwei Monate in Biologie.«

Janet schwieg und wurde für einen Moment nachdenklich. Was ist mit meinem Jungen passiert?, fragte sie sich. Und was war ihr in dieser hochpubertären Phase entgangen?

Sie entschloss sich, ihren Sohn bei der nächstbesten Gelegenheit in ein Gespräch zu verwickeln, um ein paar Informationen aus ihm herauszukitzeln. So konnte sie vielleicht erfahren, wie es wirklich um ihn stand. Womöglich vögelt er schon, sagte sie sich, und ich dumme Kuh bekomme von all dem nichts mit.

Janet war nach diesem Vorfall hellwach, und während sie die Hoover Road hinunterschlenderten, ließ sie ihn keinen Meter aus den Augen. Dabei wurde ihr erst einmal so richtig bewusst, was für einen attraktiven Sohn sie hatte. Seine leicht sonnengebräunte Haut und seine tiefschwarze Haarmähne ließen ihn leicht für einen Latino durchgehen, dabei war er genau das Gegenteil, wenn man seinen Stammbaum betrachtete. Sie, seine Mutter, stammte aus Maine, einen Steinwurf von der kanadischen Grenze entfernt, und war wenig Sonne, frostige Winter und schneebedeckte Hügel gewohnt. Dazu hatte sie dunkelblonde Haare, schwedische Vorfahren und lief im Winter gern Ski.

Marc Delors, sein Vater, war Franzose, der erst vor fünfundzwanzig Jahren aus Frankreich in die Staaten übersiedelte. Trotz seiner kohlschwarzen Haare stammte er nicht aus dem Süden, sondern aus Lille im hohen Norden der Republik. Er hatte als Ingenieur einen Auftrag für Umbauarbeiten in dem Wolkenkratzer zu erledigen, in dem Janet arbeitete. Sie sahen sich das erste Mal im Fahrstuhl auf der Ostseite, und als hätte das Schicksal ihnen ein Zeichen gegeben, trafen sie sich in den Folgetagen zu genau gleicher Minute immer wieder in diesem Lift. Bei diesen Begegnungen flogen erst die Blicke, Tage darauf in den Arbeitspausen dann die Unterhöschen, und aus den alltäglichen Begegnungen zu mittäglicher Stunde im Versorgungstrakt des Gebäudes, gleich neben der Heizungsanlage, ging dann Robin hervor. Sechs Wochen vor der Entbindung heirateten sie, um sich nach fünf Monaten wieder scheiden zu lassen. So konnte sie wenigstens mit Fug und Recht behaupten, Robin sei ehelich.

Die Ehe stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Marc Delors wollte lange nichts von einer Heirat wissen, und nur ihr Flehen, das Kind nicht unehelich auf die Welt kommen zu lassen, brachte ihn dazu, einer Hochzeit zuzustimmen. Doch sie sah ihm an, dass er ihr nur diesen einen Wunsch erfüllen wollte. Er bemühte sich nicht um eine gemeinsame Wohnung, und er machte sich auch keinerlei Gedanken, wie und unter welchen Opfern sie das Kind großziehen würde. Von gemeinsamen Zukunftsplänen ganz zu schweigen. Der Herr klinkte sich innerlich aus, noch bevor er den Ring am Finger trug.

Janet war clever genug, ihre Lage realistisch einzuschätzen und sich auf ein Leben mit ihrem Sohn und ohne Mann einzurichten. Sie rang ihm eine Abfindung von neunzigtausend Dollar für den Kindesunterhalt ab, blieb in ihrer siebzig Quadratmeter großen Wohnung und bearbeitete ihren Chef, wegen des Babys von zu Hause aus arbeiten zu dürfen. Nur zwei Mal in der Woche musste sie in die Marketingfirma, um an einem Briefing teilzunehmen und künftige Aufgaben, meistens Auswertungen von Erhebungen, abzusprechen.

Als Robin drei Jahre alt war, kam er in einen Kinderhort in der Westmore Lane, nur zweihundert Meter von ihrem Arbeitgeber entfernt. Von da an entspannte sich die Sache, und Janet ging langsam dazu über, ihre Zukunft neu zu planen.

Das erste, was sie tat, war, ihren alten Namen wieder anzunehmen. Die vergangenen drei Jahre waren zu hart, um den Vater ihres Kindes in guter Erinnerung zu haben. Sie wollte abschließen, nichts, auch nicht das Geringste, mit ihm gemein haben und untermauerte ihren Entschluss damit, seinen Familiennamen abzulegen. Das ging flugs, aber als sie ihren Mädchennamen auch für das Kind beantragen wollte, stieß sie auf unüberwindbare bürokratische Hürden. Für die Genehmigung war nämlich Marcs Einverständnis erforderlich.

Marc aber war wie vom Erdboden verschluckt. Nicht einmal seine Eltern wussten, wo er sich aufhielt, und Recherchen durch französische Behörden schlugen gleich zu Anfang fehl, weil sich die Beamten nicht zuständig fühlten, ihre Zeit mit der Suche nach ihm zu vergeuden. So hieß Janet fortan Foster, während Robin den väterlichen Namen Delors behielt.

Als Robin zehn wurde und ganztägig in der Schule war, ergriff Janet die Gelegenheit, sich selbstständig zu machen. Obwohl sie ihren Job liebte, reizte es sie, sich etwas Eigenes aufzubauen. Da kam ihr die Scheidung ihrer Freundin Eva Cushing gerade recht. Eva besaß mit ihrem Ehemann Dan ein kleines Fitnessstudio am Lincoln Square, das Janet kurzerhand kaufte, weil es genügend abwarf, um sich ein besseres Leben leisten zu können als das einer einfachen Angestellten. Dass sie dafür mehr würde arbeiten müssen, störte sie nicht. Sie fühlte sich noch jung genug, um sich für das Doppelte an Geld dreimal so viel abzu­rackern.

Janet hatte innerhalb kürzester Zeit das Studio buchstäblich auf Vordermann gebracht. Da sie mit der Abfindung von ihrem Mann sparsam umgegangen war, hatte sie noch genügend finanzielle Reserven, um die Muckibude von Grund auf zu renovieren, die neuesten Geräte anzuschaffen und zwei Bodybuilder-Größen der Stadt anzuheuern. Mit solchen Zugnummern gelang es ihr, zu dem vorhandenen Stamm neue Kunden dazuzugewinnen, und nach nur einem halben Jahr kam dann endlich der Monat X, in dem am Dreißigsten noch Geld übrig war. Von da an entwickelte sich das Studio kontinuierlich zur Top-Adresse der Stadt.

Janet war immer der Meinung, dass ihre beiden Muskelmeister, zwei Landessieger im Bodybuilding und stadtbekannte Fitnesstrainer, die vier Mal in der Woche in ihrem Studio trainierten, dafür verantwortlich waren, dass ihr Unternehmen immer mehr Zulauf erfuhr. Aber das stimmte nicht. Sie – und nur sie – war es, die mit ihrer natürlichen Art, in der sie auf jeden Kunden zuging, die Jungen wie die Älteren an sich band. Es war ihre natürlich-charmante Art, vor allem mit der männlichen Kundschaft umzugehen, und es war vor allem ihr Aussehen, das für die letzte Überzeugung sorgte. Janet, das war nicht nur die Traumfigur, die man in einem Studio dieser Art erwarten konnte, es war auch das bildschöne Gesicht, das dezente Make-up, die makellosen Zähne, die sie bei jedem Lächeln zeigte, und ihr betörender Blick, der jedem Gesprächspartner das Gefühl gab, besonders wichtig genommen zu werden.

Wenn Janet manchmal im Fernsehen die Aerobic-Kurse für Hausfrauen verfolgte, maß sie sich immer an den Übungsleiterinnen. Diese top geschminkten Ladys in den modischsten Fitnessanzügen waren stets ihr Maßstab, und solange sie sich mit ihnen maß, solange konnte sie mehr als mithalten. Nein, sie war besser, weil sie das alles ohne das professionelle Styling eines TV-Teams schaffte.

***

Als sie mit ihrem Sohn nach Hause gekommen war, stellte sie die beiden Taschen mit den Schuhkartons neben den Schuhschrank und machte sich daran, für Robin und sich selbst ein kleines Abendbrot zu richten.

»Was willst du lieber: französische Pastete oder aufgeschnittene Hähnchenbrust?«, rief sie ins Wohnzimmer hinein, wo Robin die Fernsehzeitschrift durchblätterte.

»Ist mir egal, hab eh keinen Hunger.«

»Das sind ja wieder Antworten!«, murmelte sie vor sich hin und stellte fest, dass sie ihren Sohn seit dem Vorfall im Schuhgeschäft irgendwie mit anderen Augen betrachtete. Robin war in der Pubertät, wurde ihr abermals bewusst, und das bedeutete doch, dass er hinter den Mädchen her war, sich für alles Sexuelle interessierte und regelmäßig masturbierte. Warum nur war ihr bisher nichts von all dem aufgefallen? Hatte er vielleicht heimlich eine Freundin, die er schon regelmäßig vögelte? Oder eine Beziehung zu einer älteren und möglicherweise alleinstehenden Frau? Das wäre eine Erklärung dafür, dass seine Barthaare in letzter Zeit so stark wuchsen. Oh Gott, wie schrecklich das ist, durchfuhr es sie, wenn man von diesen Dingen nicht die geringste Ahnung hat.

Janet servierte einen grünen Salat, etwas Pastete und Toastbrot und bat ihren Sohn an den Tisch.

»Was ist denn das für ein Thema, das ihr in Biologie im Augenblick durchnehmt?«, fragte sie.

»Reproduktionsbiologie nennt sich das. Es geht um die Grundlagen der sexuellen Annäherung, also das Markieren durch Duftstoffe, Balzgesänge, Tänze, Brunftzeiten und die Auswahl der stärksten Individuen für die Fortpflanzung. Streng nach Darwin. Und natürlich um die Reproduktionsrate. Damit nur das beste Genmaterial weitergegeben wird. So wird …«

»Ist ja schon gut! So genau wollte ich es nun auch nicht wissen«, gab sich Janet zufrieden und fand sich in ihrer Vermutung bestätigt, dass ihr Sohn schon wesentlich weiter war, als sie angenommen hatte. Wenn die so etwas schon in der Schule behandeln, dann habe ich bisher wohl ein bisschen zu kurz gedacht, mutmaßte sie. Also dann!, ermutigte sie sich selbst. Ein neues Leben beginnt. Ich habe wieder einen Mann im Haus.

Als sie gegessen hatten, blieben sie noch eine Weile am Tisch sitzen, wie sie es an ihrem freien Tag immer machten. Es war die Gelegenheit, sich etwas ausführlicher zu unterhalten als an normalen Werktagen, wenn jeder seinen Verpflichtungen nachzugehen hatte und von einem Termin zum anderen raste.

»Du wolltest dir doch mal überlegen, was wir an deinem Geburtstag machen können. Willst du mit deinen Freunden grillen oder irgendwohin fahren? Oder lieber zum Bowling gehen?«

»Ich glaube nicht«, kam es gedämpft zurück. »Ich will diesmal nicht mit den Jungs feiern.«

»Oh, das wundert mich aber. Vor vier Wochen hat sich das noch ganz anders angehört. Habt ihr euch gestritten?«

»Nein, das ist es nicht, aber Gartenparty oder Bowling, ich glaube, ich bin dafür schon ein bisschen zu alt.«

»Na, na, na, was ist denn jetzt los, Robin? Habe ich da irgendetwas verpasst?« Sie wusste nicht, wie sehr sie mit ihrer Vermutung recht hatte.

»Nee, aber der Geburtstag fällt in die Ferien, und da ist sowieso keiner da. Die sind alle irgendwie unterwegs.«

»Und was hast du dir jetzt vorgestellt? Ich meine, willst du deinen Geburtstag allein feiern? Willst du ihn überhaupt feiern?«

»Nein, ich hätte schon eine Idee, was man machen könnte, aber da müsstest du mitziehen.«

»Ich???«, fragte sie erstaunt und deutete mit ihrem Zeigefinger auf ihre Brust. »Du willst wirklich, dass ich mit dir feiere? Jungs in deinem Alter sind normalerweise froh, wenn die Eltern meilenweit weg bleiben.«

»Ja, aber was ich vorhabe, ist anders. Da brauche ich dich.«

»Aha, du hast dir schon etwas Konkretes ausgedacht«, konstatierte Janet. »Was ist so wichtig, dass du mich dazu brauchst?«

»Ich traue mich nicht, es zu sagen. Es ist auch viel zu teuer. Und du müsstest dir richtig Urlaub nehmen.«

Janet stutzte. Was mag da wohl kommen, wenn er selbst schon solche Einschränkungen macht?

»Na, jetzt möchte ich doch mal wissen, was in deinem Kopf herumgeht, Robin. Los, überfall mich mit deinen abenteuerlichen Plänen. Ich bin auf alles gefasst.«

»Okay, Mom, du sagst klipp und klar ja oder nein, und bei Letzterem sprechen wir nie wieder darüber. Es ist wirklich nur eine Frage, eine Bitte, ein Wunsch, und wenn du ihn nicht erfüllen kannst, ist es auch gut. Ich bin dir wirklich nicht böse, wenn du ablehnst.«

»Nun mach schon!«, drängelte Janet.

»Erinnerst du dich an Cutty’s Creek?«

»Hm, im Moment kann ich damit nichts anfangen.«

»Ich habe dir Bilder davon gezeigt. Chris Mitchell und Terry Gibbs waren letztes Jahr dort zum Forellenfischen …«

»Ja, ich erinnere mich schwach. Liegt das nicht in Oregon?«

»Ja, aber es geht nicht ums Fischen. Dort, wo sie untergebracht waren, gibt es ein Camp, ein Survival Camp, um genau zu sein, und da möchte ich für eine Woche hin.«

Janet hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. »Ist das nicht eine Schnapsidee?«, fragte sie ganz höflich.

»Keineswegs, Mom, du darfst mich ruhig ernstnehmen. Hier schau, ich habe mir extra einen Prospekt schicken lassen. Im Internet ist alles natürlich ein bisschen ausführlicher.«

Janet schaute sich die Bilder in dem Flyer an, las die Erläuterungen zu dem einwöchigen Kurs, studierte die Preisliste und zuckte dabei nicht einmal mit den Mundwinkeln.

»Sag mal, wieso planst du mich da eigentlich ein? Kannst du da nicht alleine hingehen? Das ist doch eh alles Männersache.«

»Wollte ich ja, aber ich darf nicht«, klärte er sie auf. »Unter achtzehn Jahren geht überhaupt nichts, und unter einundzwanzig muss eine autorisierte Begleitung dabei sein. Ich werde aber erst neunzehn.«

»Autorisiert? Was soll das denn?«

»Na ja, du weißt doch: entweder ein Elternteil oder ein Erwachsener mit Einverständnis der Eltern. So ähnlich steht es auch im Internet.«

»Aha, so ist das. Ziemlich einleuchtend«, gab sie sich zufrieden. »Dann werde ich mal versuchen, dir ein guter Partner zu sein.« Sie hatte gerade ausgesprochen, da hielt sie inne. »Robin, das ist alles doch ein bisschen viel auf einmal. Gib mir ein paar Minuten Zeit«, sagte sie, und man konnte ihr ansehen, wie die Gedanken in ihrem Kopf herumrasten.

Robin starrte sie an wie eine Lottokugel, die jeden Moment den Hauptgewinn anzeigen würde. Dann zwang sie sich zu einer schnellen Entscheidung, obwohl noch gefühlte hunderttausend Fragen unbeantwortet waren. »Okay, das machen wir, Voraussetzung ist aber, meine Urlaubsvertretung lässt mich nicht im Stich. Das muss ich unbedingt noch klären, bevor wir hier das große Planen beginnen.«

Janet erhob sich, um den Tisch abzuräumen, und Robin stand ebenfalls auf. Er trat einen Schritt auf seine Mutter zu und nahm sie in den Arm.

»Danke, Mom«, hauchte er ihr ins Gesicht und drückte ihr einen dicken Kuss auf die Wange.

Janet blieb wie angewurzelt stehen. War das ihr Robin, der letzte Woche noch wie ein Junge an ihrem Rockzipfel gehangen hatte? Der den Eindruck hinterließ, als wollte er niemals erwachsen werden und ewig den lausbubenhaften Schuljungen geben?

Jetzt war er mit allem, was seine junge Persönlichkeit hergab, in ihr Bewusstsein gerückt: seine breiten sportlichen Schultern, die muskulösen Oberarme, die schmalen Hüften, der beginnende Bartwuchs und der schmachtende Blick, den er nicht einmal bei ihr ablegen konnte. Robin war zu einem jungen Mann herangewachsen, das war ihr jetzt endlich klar. Und mit ihm wollte sie für eine Woche in ein Camp?

Sie wusste im Moment nicht, ob es die Herausforderung war, die sie reizte, oder ob es die Liebe zu ihrem Sohn war, die sie so schnell zu dieser Zusage veranlasst hatte. Auf jeden Fall würde sie sich auf ein Abenteuer einlassen, auf das sie nicht im Geringsten vorbereitet war.

***

Robin kramte einen weiteren Prospekt über das Camp aus seiner Schultasche und starrte auf die aufgeschlagenen Seiten, aber er las kein einziges Wort. Seine Gedanken waren schon längst vor Ort und beschäftigten sich mit den wildesten Fantasien. Natürlich reizte es ihn, nur mit einem Messer ausgestattet in der Wildnis zu überleben, Feuer mit nassem Holz zu machen und an Baumrinden die Himmelsrichtung zu erkennen, sich an Seilen über Bäche zu hangeln und Tiere für die eigene Verpflegung zu jagen. Was ihn aber am meisten beschäftigte, war die Tatsache, dass die Teilnehmer gemischt waren und, soweit es das tägliche Survivalprogramm betraf, es keine strikte Trennung zwischen Männern und Frauen gab. Das würde Momente unvorhersehbarer Vertrautheit nach sich ziehen, da war er sich sicher.

Auch Janet war in Gedanken mehr in dem Camp, als dass sie sich mit dem Gedruckten beschäftigte. Aber natürlich sah sie die Sache ausschließlich aus der Sicht einer Erwachsenen, und die Frage, die sie am meisten beschäftigte, war, ob sie fit genug war, diese Strapazen zu meistern. Und dabei dachte sie nicht nur an die körperliche Belastung, sondern vor allem an die psychische. Das Klischee vom Essen allen möglichen Getiers vom Wurm über Raupen bis zu Spinnen drängte sich bei jedem Gedanken in ihr Bewusstsein.

»Meinst du, ich schaffe das?«, fragte sie ihn.

»Aber Mom!«, reagierte er erstaunt. »Du bist Fitness-Trainerin! Du hangelst die Seile hoch, du bist schnell mit den Beinen, und du hast einen Körper wie eine Stahlfeder – ohne ein Gramm Fett und durchtrainiert bis zum Gehtnichtmehr. Ich bin sicher, an deine Fitness kommt keiner heran.«

»Aber so ein Camp ist etwas anderes als ein beheiztes Studio mit allen Sanitäranlagen und gepolsterten Matten. Bei mir kann sich ja nicht einmal einer den Knöchel verstauchen, wenn er von einer Fußbank herunterspringt. Alles ist gepolstert und gedämmt. Du kannst das Studio ja nicht mit einem Urwald vergleichen.«

»Das weiß ich ja, und so habe ich es ja auch nicht gemeint, Mom. Aber glaub mir, wenn jemand dafür fit genug ist, dann bist du es.«

»Na gut, lassen wir es dabei. Gibt es denn so etwas wie eine Checkliste, was wir alles mitnehmen müssen?«

»Ja, die gibt es. Die bekommen wir nach der Anmeldung. Ich habe gelesen, es sei nicht viel mehr als das, was wir am Leibe tragen. Natürlich beste Allwetterkleidung. Plus die Zahnbürste. Zahnpasta und Seife werden gestellt. Ach ja, ein Messer dürfen wir mitnehmen.«

»Ein Jagdmesser oder Fahrtenmesser?«

»Ja, so etwas in der Art.«

Alles klang so plausibel, dass Janet dem einwöchigen Versuch, ohne technische Ausstattung in der Wildnis zurechtzukommen, immer mehr Positives abgewinnen konnte. Doch dann stockte sie plötzlich. »Und wie ist das mit der Verpflegung?«, brachen die Bedenken sich schließlich doch noch Bahn. »Da stehen doch nicht wirklich Insekten und Würmer auf dem Speiseplan?«

Robin grinste in sich hinein. Mit dieser Frage hatte er schon lange gerechnet. Wenn man mit Frauen über Survival redete, ging es immer nur darum, ob ein Spiegel im Camp war und ob irgendwelches Getier auf dem Speiseplan stand, das zu verzehren ihnen ein Graus war.

»Keine Angst, Mom. Das steht nur am vorletzten Tag auf dem Programm, und obendrein gibt es eine Alternative: graue Eichhörnchen. Die sind dort so zahlreich, dass sie zur Plage geworden sind. Wir vergreifen uns also nicht an der Natur.«

Robin redete jetzt wie ein Mitarbeiter aus dem Camp, der unbedingt ein Ticket für den Kurs verkaufen wollte, und Janet fand, dass ihr Sohn von der Unternehmung dermaßen begeistert war, dass sie ihm die eine Woche unmöglich ausreden durfte. Dafür liebte sie ihn viel zu sehr. Hoffentlich klappte das mit der Urlaubsvertretung.

Kapitel 2

Die Tage bis zur Abreise ins Camp verliefen für Robin viel zu langsam. Er konnte es kaum erwarten und versuchte sich vorzubereiten, indem er reihenweise Bücher über das Überleben in der Wildnis verschlang. Für Janet hingegen verging die Zeit viel zu schnell. Seit sie selbstständig war, war die bevorstehende Woche im Camp der erste Urlaub, den sie sich gönnte. Und jetzt wurde ihr plötzlich klar, was es bedeutete, ein eigenes Geschäft zu führen. Jeder Handgriff im Studio ging praktisch von ihr aus, und wenn sie selbst nicht aktiv wurde, so hatte sie die Arbeit delegiert und kontrolliert. Jetzt musste sie das eine oder andere in fremde Hände legen, und darin lag etwas so Unsicheres, dass sie bereits zweifelte, dass die Woche ohne Schaden fürs Geschäft vorüberging. Da war ja nicht nur das Auf- und Zuschließen der Studioräume. Vielmehr musste noch eingekauft werden, damit die Vorräte an der Erfrischungstheke nicht ausgingen, da mussten bereits gemachte Termine verschoben und last but not least die Buchführung erledigt werden.

Andere Selbstständige gehen auch in Urlaub, sagte sie sich immer wieder, warum sollte das bei mir nicht möglich sein? Sie musste nicht einmal schließen, sondern konnte den Betrieb weiterlaufen lassen und Einnahmen verbuchen. Warum sollte sie sich also Sorgen machen?

Drei Tage vor ihrem Urlaubstermin war sie ausge­powert wie an jedem Donnerstag. An diesem Tag lief der Betrieb bis zehn Uhr abends, und bis die nötigsten Handgriffe für den nächsten Tag getan waren, vergingen noch einmal zwanzig Minuten. Janet hatte an diesem Tag zwei Aerobic-Kurse gegeben und den Rest der Zeit an der Theke ausgeschenkt. Sie wollte eigentlich unbedingt noch einmal ficken, bevor sie ihren Urlaub antrat, aber was sich heute in ihrem Studio tummelte, war nicht das, was sie zwischen ihre stählernen Schenkel haben wollte.

Heute war ihr nicht nach einer schnellen Nummer zumute, wie sie ab und zu unter der Woche vollzogen wurde. An diesem Tag vor ihrem Urlaub brauchte sie eine Schmusestunde, einen ausdauernden Schwanz, und der Typ, der daran hing, musste ein ganz normaler Stecher sein und nicht so ein hochgezüchtetes Muskelpaket mit zurückentwickeltem Pimmel.

Sie hatte ihre genauen Vorstellungen, und deshalb fiel ihr Urteil für den Abend auch recht eindeutig aus: Kein Schwanz in Sicht, heute war deshalb Selbsthilfe angesagt.

Als die letzten Kunden gegangen waren, schloss sie die Tür von innen ab und steuerte auf die Dusche zu. An ihrem privaten Spint blieb sie stehen, entriegelte das Schloss und griff ganz hinten in eine Tasche, der sie zwei Latexdildos entnahm. Der größere war die Abbildung eines kräftigen, aderbewehrten Männerschwanzes, der dünnere mehr ein Vibrator in Fleischfarben. Sie betrat einen der Umkleideräume, breitete auf der Sitzfläche einer der Holzbänke ein Handtuch aus und setzte sich breitbeinig darauf.

Sanft strich sie mit zwei Fingern über das weiche Fleisch ihrer rasierten Scham, ließ ihre Finger in dem Spalt zwischen ihren Labien auf und ab gleiten und umkreiste jedes Mal, wenn sie oben ankam, ihre wachsende Perle mit den Fingerspitzen. Den ganzen Tag schon hätte sie aus ihrem Höschen springen können, so sehr war ihr nach Sex zumute. Und jedes Mal, wenn sie auf die Toilette ging, war sie in Versuchung, sich einen schnellen Orgasmus abzufingern. Aber dazu fehlte ihr dann doch die Ruhe. Es war einfach zu viel los an diesem Donnerstag. Jetzt, wo sie den Arbeitstag hinter sich lassen konnte, dauerte es nur Sekunden, bis sie ganz auf ihr einsames Sexstündchen eingestellt war. Ihre ganze Möse schien nur auf diesen Moment gewartet zu haben, denn als zu den Liebkosungen ihres Kitzlers noch der eine oder andere sanfte Stoß zwischen ihre Labien kam, spürte sie, wie ihre verwaiste Möse begann, den Saft der Liebe abzusondern. Das war das Signal, sich von dem stärkeren der beiden Dildos herausfordern zu lassen.