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Die 18 Bewegungen des Tai Chi Qi Gong wurden in den 70er Jahren von Professor Lin Hou Sheng zu 18 Übungen aus dem traditionellen Qi Gong und Tai Chi Chuan zusammengestellt. Die von Lin Hou Sheng zusammengestellten 18 Übungen wurden in den chinesischen Kliniken zur therapeutischen Unterstützung bei den Patienten angewendet. Von den ursprünglichen 18 Übungen gibt es mittlerweile verschiedene Varianten in abgewandelter Form, die den ganzen Körper und die Meridiane für einen ungehinderten Fluss von neuer Energie öffnen sollen. Die 18 Bewegungen des Tai Chi Qi Gong sind wirksame Übungen mit dem Ziel, eine innere und äußere Ausgeglichenheit zu erhalten. Zudem wird mit den 18 Übungen die Erhaltung und Stärkung der körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit angestrebt, die außerdem zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen beitragen kann.
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Seitenzahl: 41
Veröffentlichungsjahr: 2016
Die Herkunft des Tai Chi Qi Gong
Grundlegendes zu den Übungen
„Die Atmung anregen“
„Den Brustkorb weiten“
„Dem Regenbogen winken“
„Wolken teilen“
„Den Affen abwehren“
„Auf dem See rudern“
„Den Ball heben“
„Nach dem Mond schauen“
„Mit der Handfläche schieben“
„Wolkenhand“
„Wasser zum Mond schöpfen“
„Wellenschieben“
„Die Flügel öffnen“
„Mit den Fäusten boxen“
„Wie die Wildgans fliegen“
„Das Rad drehen“
„Den Ball spielen“
„Die Atmung beruhigen“
Anlagen
Der Buchautor
Für die Unterstützung bei der Erstellung dieses Buches bedanke ich mich ganz herzlich bei Renate Güpner-Krause und bei Ihrem Mann Stephan Krause sowie bei Kerstin Kynast.
Siegfried Kynast
Die 18 Bewegungen des Tai Chi Qi Gong wurden in den 70er Jahren von Professor Lin Hou Sheng zu 18 Übungen aus dem traditionellen Qi Gong und Tai Chi Chuan zusammengestellt. Die von Lin Hou Sheng zusammengestellten 18 Übungen wurden in den chinesischen Kliniken zur therapeutischen Unterstützung bei den Patienten angewendet. Von den ursprünglichen 18 Übungen gibt es mittlerweile verschiedene Varianten in abgewandelter Form, die den ganzen Körper und die Meridiane für einen ungehinderten Fluss von neuer Energie öffnen sollen. Die 18 Bewegungen des Tai Chi Qi Gong sind wirksame Übungen mit dem Ziel, eine innere und äußere Ausgeglichenheit zu erhalten. Zudem wird mit den 18 Übungen die Erhaltung und Stärkung der körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit angestrebt, die außerdem zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen beitragen kann. In China gibt es sehr viele Krankenhäuser und Praxen in denen Krankheiten mit Qi Gong behandelt werden. Auch in den westlichen Staaten wie in Europa wurde die positive Wirkung des Qi Gong auf die Gesunderhaltung des Körpers und des allgemeinen Wohlbefindens des Menschen entdeckt.
Das veranlasste hierzulande viele Kliniken dazu, Übungen des Tai Chi Chuan und des Qi Gong in ihren Programmen zu therapeutischen Zwecken einzubeziehen. Die 18 Bewegungen des Tai Chi Qi Gong können für folgende Krankheiten oder Symptome genutzt werden: Bluthochdruck, Rücken- und Gelenkschmerzen, Herzbeschwerden, Asthma, chronische Nieren- oder Leberentzündungen, Magen- und Darmentzündungen, Übergewicht, Erschöpfung, Zuckerkrankheit, Nervosität, Schlaflosigkeit, um nur einige zu nennen.
Bei den Übungen 1-10 und 14-18 ist die Ausgangsstellung folgende: Die Beine sind etwa hüftbreit bis schulterbreit auseinander und die Knie leicht angewinkelt. Die Füße stehen parallel zueinander. Der Kopf und der Rücken werden gerade gehalten, wobei der Blick geradeaus gehalten wird. Geatmet wird generell durch die Nase. Der Übende kann aber auch durch den Mund ausatmen (Abb.1). Die Übungen 11-13 erfolgen in einer Vorwärtsstellung (Abb.2). Insgesamt sollte eine entspannte Körperhaltung eingenommen werden und die Konzentration richtet sich auf die Atmung und das Körpergefühl. Alle Atemübungen werden – je nach Übung – 6-13mal ausgeführt.
Nur bei den Qi Gong Übungen Nr. 4, 6, 8, 11 und 15 werden beim Einatmen in Richtung des unteren Dan Tian (unterer Bauch) die Zunge gegen den Gaumen gedrückt und die Gesäßmuskeln angespannt, um den kleinen Energiekreislauf des Konzeptionsgefäßes und des Lenkergefäßes zu schließen. Beim Ausatmen wird die Zunge wieder gelöst und die Gesäßmuskeln wieder entspannt.
Abb. 1
Abb. 2
Die hier aufgeführten Qi Gong Übungen zielen bei den einzelnen Übungen auf ganz spezielle Punkte verschiedener Meridiane. Im Allgemeinen aber haben auch diese Punkte insgesamt eine positive Wirkung auf unser körperliches Wohlbefinden. In der dargestellten Tabelle werden die allgemeinen Wirkungsbereiche der Zang-und Fu-Organe in unserem Körper aufgezeigt.
Speicher-Zang-Organe
Hohl-Fu-Organe
Außerordentliche Fu-Organe
Herz, Leber, Nieren, Milz, Lunge
Dünndarm, Dickdarm, Harnblase, Magen, Gallenblase, San Jiao
Uterus, Gehirn, Knochen, Marksubstanz,
•
Sie speichern die Essenzen und das Blut und gehören zum
Yin- Aspekt des Körpers
•
Sie werden fortwährend gefüllt und entleert, transportieren und transformieren Nahrung und Flüssigkeiten und gehören zum
Yang-Aspekt des Körpers
Blutgefäße und Gallenblase
Abb.3
Abb. 4
Abb.5
Abb. 6
Einatmung:
Die Grundstellung wie beschrieben einnehmen, die Hände liegen auf den Oberschenkeln und die Knie sind leicht angewinkelt (Abb. 3). Die Handgelenke bleiben locker und die Finger zeigen nach unten. Jetzt werden beide Arme langsam bis in Augenhöhe angehoben und der Körper aufgerichtet (Abb. 4).
Ausatmung:
Die Finger richten sich nach oben (Abb. 5). Die Handflächen zeigen nach vorne. Langsames Sinkenlassen der beiden Arme bis auf die Oberschenkel, mit gleichzeitigem Einknicken der Knie (Abb. 6).
Die Übung ist wirksam bei:
Die Übung ist gut:
Yin Yang
Akupunkturpunkte:
Perikard-Meridian
PC 8
Laogong
Ren Mai (Konzeptionsgefäß)
RS 4 RS 6 RS 17
Guanyuan Qihai Danzhong
San-Jiao-Meridian (Hand-Shaoyang)
T 4
Yangchi
