Tattoomania - Kai Kistenbrügger - E-Book

Tattoomania E-Book

Kai Kistenbrügger

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Beschreibung

Peter kämpft noch mit sich, endlich aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, als seine Tätowierungen plötzlich und völlig unerwartet anfangen, mit ihm zu sprechen. Sie versuchen ihn vehement dazu zu überreden, im Bett zu bleiben, was Peter aus Gründen der Existenzsicherung jedoch ablehnt. Allerdings interessiert Peters Meinung die Körperbilder relativ wenig. Es entbrennt ein heißer Kampf, bei dem nur einer als Sieger hervorgehen kann: Peter, oder seine irren Tätowierungen...

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Seitenzahl: 14

Veröffentlichungsjahr: 2012

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Kai Kistenbrügger

Tattoomania

Kurzgeschichte

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Unangenehmes Erwachen I

Unangenehmes Erwachen II

Impressum neobooks

Unangenehmes Erwachen I

Eigentlich war esein Morgen wie jeder andere, als mich das nervtötende Klingeln meines Weckers aus dem Schlaf riss. Ich hasste dieses Geräusch. Es machte mir schlechte Laune. Was allerdings auch daran liegen konnte, dass ich die kuschelige Wärme meines Bettes verlassen musste, um meinem lästigen, aber leider lebensnotwendigen Job nachzugehen.

Dochwährend ich noch tief vergraben in meinen Kissenbergen mit meinem schweren, allmorgendlichen Schicksal haderte, passierte etwas, dass meine Weltvorstellung völlig auf den Kopf stellte. Ich hörte Stimmen.

Ich gebe zu, es ist nichtsWeltbewegendes, Stimmen zu hören. Ich habe mir sagen lassen, so etwas kommt sogar häufig vor, zumindest im Dialog mit anderen Personen, und ist deswegen nicht zwangsläufig ungewöhnlich. Deswegen sollte ich vielleicht erklärend hinzufügen: Ich wohnte zu diesem Zeitpunkt alleine. Ich hatte keine Freundin, keine Frau, oder einen Ehepartner anderen Geschlechts, keinen Papagei, keinen Mitbewohner, und meine Wände waren dick genug, um mich von dem uninteressanten Geplapper meiner nervigen Nachbarn zu verschonen. Und trotzdem hörte ich Stimmen. Genauer gesagt, war es nur eine Stimme, etwas quakend in der Tonlage, wie von einem kleinen Frosch. Ich konnte nicht genau verstehen, was die Froschstimme sagte. Sie klang etwas unterdrückt, beinahe erstickt. Deswegen war meine erste Vermutung, meine blöde, neugierige Nachbarin, Else Griespott, hätte ihren Fernseher wieder auf volle Dröhnung gestellt, um ihrem zunehmenden Gehörverlust entgegenzuwirken. Die alte Schnepfe.

Nun gut, es war auch egal, ich musste sowieso aufstehen. Mein Wecker zeigte in unerbittlicher Gleichgültigkeit 7:23 Uhr an, was bedeutete, ich war bereits 5 Minuten zu spät dran.