Traumbäder - Heinz Kaiser - E-Book

Traumbäder E-Book

Heinz Kaiser

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Beschreibung

DAS BADEZIMMER IST DER ORT, AN DEM FUNKTIONALITÄT AUF ENTSPANNUNG TRIFFT. Wie dies ideal gelingen kann, zeigt das Buch Traumbäder anhand von ca. 40 realisierter Projekte führender Badplaner und stellt dabei die aktuellen Trends rund ums Bad vor. Sowohl im Neubau als auch bei der Modernisierung gibt es zahllose Möglichkeiten, individuelle Gestaltungsakzente im Bad zu setzen. Ob romantisch, klassisch oder minimalistisch, ob kleines oder großes Bad, bei der Realisierung der eigenen Wohlfühloase ist dieses Buch sowohl kreative Inspirationsquelle als auch nützliche Planungshilfe.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 114

Veröffentlichungsjahr: 2024

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HEINZ KAISER

TRAUMBÄDER

INDIVIDUELL & MASSGESCHNEIDERT

Inhalt

VORWORT

EINLEITUNG:

Von der Freude, ein Traumbad zu planen

DIE PLANER

Retro & Farbe neu interpretiert

Doppelter Komfort dank Raum-Fusion

Opulente Bad-Oase im Penthouse

Treffpunkt Familienbad unterm Dach

Innen und Außen verschmelzen

Refugium unterm Dach

Exquisite Bad-Variationen

DAS ORIGINAL SEIT 1968

Skandi-Look unterm Dach

Geheimnisvoller Würfel unterm Dach

Alles dreht sich um den Waschtisch

Ein kleines Bad macht richtig Dampf

Aufregender Stein und ruhiger Luxus

Wohlfühl-Spa im Souterrain

Ein „Fliesengrab“ blüht auf

Flusskiesel sind die heimlichen Stars

Ganzer Gewinn auf offener Fläche

Neues Raumprogramm unterm Dach

Gäste-WC, im Stil fein abgestimmt

LEADING DESIGNS FOR ARCHITECTURE

Das Bad spendet Ruhe in allen Lagen

Mädchenbad wie aus dem Bilderbuch

Neue Sinnlichkeit im Bad

Wenn man im Bad an morgen denkt

Spieglein, Spieglein an der Wand

Überraschung hinter der Tapetentür

Charmante Lichtstimmung beim Baden

Moderne Achse des Komforts

DAS BESONDERE IM ALLTÄGLICHEN

Penthouse-Bad mit Mosaik XXL

Minibad ganz cool: „Industrial Style“

Große Motive im kleinen WC

Naturverbunden in Urlaubsstimmung

Neuer Komfort und elegante Details

Tradition auf neue Weise zelebrieren

Ferrari-Rot setzt den Akzent im Gäste-WC

Stilles Örtchen, gut inszeniert

DIE DUSCHRINNE FÜR FUGENLOSE BÄDER

Klarer Kubismus mit grünen Akzenten

Eintauchen in Naturstein-Stimmung

Zwei Bäder atmen Natürlichkeit

Farbe und Stilmix lassen das Minibad leuchten

ADRESSEN UND BILDNACHWEIS

IMPRESSUM

Lassen Sie sich inspirieren …

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VORWORT

ALLES MÖGLICH MACHEN, WAS MÖGLICH IST

Wir laden Sie ein auf eine Entdeckungsreise in Wohlfühl-Bäder ganz unterschiedlicher Größe und Gestalt. Lassen Sie sich inspirieren von den vielfältigen Möglichkeiten moderner Badkultur und erfahren Sie mehr über die cleveren Ideen der führenden Badplaner aus ganz Deutschland. Das vor Ihnen liegende Buch vereint drei Dutzend herausragende Bäder, die nach individuellen Bedürfnissen geplant und in Perfektion verwirklicht wurden. Dafür steht ein Kreis von Deutschlands besten Badplanern, die sich dem Qualitätsanspruch der Premiummarke Aqua Cultura (AC) verpflichtet haben. Alle inhabergeführten Betriebe verfügen über hochwertige Badstudios, in denen die umfassende Beratung für außergewöhnliche Bäder im Mittelpunkt steht. Fachliche Kompetenz und Kundenorientierung bilden die Basis kreativer Planung.

Für dieses Buch öffnen die glücklichen Bauherren ihre Türen und lassen Sie an einer enormen Bandbreite moderner Badgestaltung, vom Neubau bis zur Altbausanierung, vom Penthouse bis zum Gästebad, teilhaben: Für die kompakten Beschreibungen haben wir den erfahrenen Bad- und Wohnjournalisten Heinz Kaiser gewonnen, der die besonderen Merkmale und dahinterstehenden Ideen der Praxisbeispiele beschreibt. Eine Liste der wesentlichen Produkte und Materialien, die das einzelne Bad und Gäste-WC ausmachen, ergänzt jede Mini-Reportage. Denn dieses Buch möchte auch ein Mutmacher sein: dafür, dass knifflige Grundrisse und Bedingungen bei guter Planung keine Hindernisse für Badkomfort sind.

Knifflige Grundrisse und Bedingungen müssen bei guter Planung keine Hindernisse für Badkomfort sein.

Die langjährig erfahrenen Badplaner spüren für Sie die Trends auf und kennen die optimalen Materialien und Designs für Ihr Traumbad. Auf dem Weg von den individuellen Wünschen zu einem optimalen Ergebnis, das lang anhaltende Freude bereitet, sind sie Ihre verlässlichen Guides und Möglich-Macher. Wie es ein AC-Mitglied auf den Punkt bringt: „Unsere Badplaner erstellen auf Grundlage Ihrer Wünsche und Bedürfnisse ein individuelles Konzept, das alles möglich macht, was möglich ist.“ Dabei reicht der Radius der Recherche weit über das hinaus, was in Großhandelsausstellungen zu erwarten ist.

Begleiten Sie uns in moderne Privatbäder, in denen Bad und Wohnen verschmelzen, in Spa-Ambiente voller Natürlichkeit, in kleine Bäder, die mit Farbe und Design-Akzenten faszinieren, und in puristische Bäder mit Luxusduschen und raffinierten Lichtideen. Lernen Sie Naturstein in seiner Vielfalt und innovative Materialien für maßgefertigte Lösungen kennen. Moderne Technik zieht in vielfältiger Weise in die Top-Bäder ein, seien Sie dabei: Neben Neubaubädern, Altbausanierung und Renovierungen – für Single- ebenso wie für Familienbäder – finden Sie eine Auswahl attraktiver Gäste-WCs, die jeweils zur Visitenkarte des Hauses wurden.

Kleine Bäder faszinieren mit Farbe und Design-Akzenten, puristische Bäder mit Luxusduschen und raffinierten Lichtideen.

Wir wünschen viel Freude beim Entdecken der Möglichkeiten, und lassen Sie sich inspirieren.

ANNA WOITHE MARTIN HENRICH

(VORSTAND AQUA CULTURA)

Kleine Bäder gewinnen durch ausgesuchte Details.

Das Gäste-WC ist der ideale Ort, gestalterisch etwas zu wagen.

EINLEITUNG

VON DER FREUDE, EIN TRAUMBAD ZU PLANEN

Wer sein Bad neu baut oder ein bestehendes renoviert, der investiert in Körper und Seele. Das sei übertrieben, meinen Sie? Keineswegs: Denn nichts anderes vermitteln uns die vielfach notierten Beschreibungen vom Bad als Wohlfühl-Ort, als Bad-Refugium oder als private Spa-Oase. Die geläufige Abkürzung Spa (lateinisch sanusper aquam – gesund durch Wasser) lässt sich sogar noch erweitern: Mens sana in corpore sano meint den Gleichklang von geistigem und körperlichem Wohlbefinden – heutzutage ein Etikett für exklusive Bad-Oasen. Und auch wenn der Kurzbegriff auf dem Weg von der Antike zu uns eine gewisse Umdeutung erfahren hat, so trifft er auf unsere heutigen Wünsche an das Bad mehr denn je zu.

Im Bad treffen viele Bedürfnisse aufeinander, vermutlich mehr Anforderungen und Wünsche als in allen anderen Räumen von Haus und Wohnung: abschalten und auftanken, sich im Wannenbad oder unter der Regendusche wegträumen, jeglichen Stress vergessen und in einer wohligen Kulisse aus Wassergeräuschen, Dampf und Wärme den Alltag hinter sich lassen. Die gänzlich private, intime Umgebung eines Badezimmers, in die wir oft schutzlos eintreten, ist aber auch der Ort, sich auf neue Anforderungen für die angemessene Rückkehr auf die Bühne des Lebens vorzubereiten. Von Reinigungsritualen bis zur Kosmetik. Dabei müssen wir uns nicht selten koordinieren, und mit all den nützlichen und gewünschten Bad-Utensilien wird es manchmal eng.

Im statistischen Durchschnitt haben die meisten Bäder 8–10 Quadratmeter, was erst einmal nichts aussagt über die gelungene oder verbesserungswürdige Abstimmung von Funktionalität, Komfort und Design. Anders gesagt: Traumbäder können auch klein sein, wenn zum Beispiel die Dusche geschickt geplant ist, Materialien und Farben ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht zaubern und clevere Innenarchitektur das Optimum aus dem Raum herausgeholt hat. Keine Frage: Mehr geht immer, aber nicht immer ist das Mehr auch ein Gewinn an Nutzbarkeit und Optik. Wellness ist eben nicht in erster Linie eine Frage der Raumgröße, auch nicht zwingend eine Budgetfrage, sondern Ergebnis einer gelungenen Planung. Die setzt voraus, dass im Vorhinein viele Fragen beantwortet werden – bei den Bauherren untereinander und mit möglichst professionellen Planern: Wer nutzt das Bad, wie sind die Verhältnisse vor Ort, welche Bedürfnisse und Prioritäten gelten heute – und, soweit man das überblicken mag, auch noch morgen?

Wellness ist nicht in erster Linie eine Frage der Raumgröße, auch nicht zwingend eine Budgetfrage, sondern Ergebnis einer gelungenen Planung.

MODERNE BÄDER SIND SO VIEL MEHR ALS NUR NASSRÄUME

Erst nach einer gründlichen Bedürfnisprüfung, bei der über unterschiedliche Prioritäten intensiv diskutiert werden darf, geht es an die Auswahl von Keramik, Armaturen, Brausen und Design. Denn eines ist gewiss: Eher wird in ein neues Auto als in ein neues Bad investiert. Die meisten Bäder sind fast 20 Jahre alt, hat der Verband der Sanitärindustrie schon vor Jahren ermitteln lassen und rief zu einer neuen Betrachtungsweise und Bewertung vom „Bad als Gesundbrunnen“ und „Generationenbad“ auf. Kein Zweifel: Moderne Badausstattung bedeutet mehr als ein funktionierender Wasseranschluss, Ablauftechnik und vielleicht noch ein WC. Der Raum sollte idealerweise auch für künftige Bedürfnisse gerüstet sein – Stichwort: Komfort im Alter.

Der Gedanke ans Morgen ist ja nicht von ungefähr eine Triebfeder für die Bad-Modernisierung oder den Neubau bei vielen Badprojekten. Selbstverständlich wollen dabei alle Renovierer und Bauherren den Eindruck von pflegetauglichen, sozusagen klinischen Bädern vermeiden. Ein verständlicher Wunsch, der sich mit den entsprechenden Ideen und kompetenter Produktauswahl auch leicht realisieren lässt. Das gilt natürlich für alle Präferenzen, auch stilistischer Art. Kurzum: Es gilt, in Recherche und Beratung einzutauchen, auch anhand herausragender Beispiele wie in diesem Buch, um sich beim Thema Sanitär auf den neuesten Stand zu bringen.

Die Bauherren und Endbenutzer sind beim Informationsbedarf entschuldigt: Wer äußerst selten mit einer Badplanung konfrontiert ist, hat vermutlich nie gehört vom Dusch-WC, dem gesundheitsfördernden privaten Dampfbad, rutschhemmenden Premium-Oberflächen, Armaturen mit hohem Bedienkomfort und innovativen Brausestrahl-Arten. Ganz zu schweigen vom technologischen Fortschritt beim bodengleichen Ablauf, der es ermöglicht, begehbare Duschen zu installieren, wo es sie früher aus baulichen Gegebenheiten gar nicht geben konnte. Badreportagen in diesem Buch zeigen, was alles bei unterschiedlichen Voraussetzungen möglich ist. Auch innovative Anwendungen mit Quarzstein bzw. Mineralwerkstoff für Möbel und Badobjekte geben wertvolle Anregungen. In der Praxis wenden sich die Bauwilligen tunlichst an versierte Badplaner und Innenarchitekten, die sich mit dem Fortschritt im Bad auskennen, praktische Erfahrungen mitbringen und nicht zuletzt ein Händchen für Gestaltung haben.

DAS INDIVIDUELLE BAD BRAUCHT BESONDERE ZUWENDUNG

Es sei an dieser Stelle eine These gewagt: Hochbauarchitekten und planende Bauingenieure, die heute die meisten Einfamilienhäuser, Eigentum in sogenannten Quartieren und Wohnungen von der Stange entwerfen und ausstatten, bringen diese Kenntnisse nicht immer mit. Schade, aber für sie ist das Bad in der Gesamtplanung ein nebensächlicher Raum, über den die meisten im Studium nicht viel erfahren haben. Ein Blick in die Prospekte aktueller Angebote für Wohnraum im Fertighaus, Reihenhaus oder sogar im gehobenen Geschosswohnungsbau zeigt es: Viel Kreativität und Individualität zwischen Waschbecken und Duschplatz ist nicht zu finden. Das gilt leider auch im hochpreisigen Segment, was dazu führt, dass zwar eine hohe Summe für die Eigentumswohnung in bester Lage bezahlt, aber oft nur gehobener Standard erworben wird.

Für Neubauwillige und Käufer einer neu gebauten Wohnung könnte die Empfehlung lauten: Haus und Wohnung im Hinblick auf Bad und Küche im Rohzustand kaufen, sich die im Gesamtpreis reservierte Summe für die „übliche“ Ausstattung rabattieren lassen und den eigenen Badplaner für das Traumbad hinzuziehen. Nur so können individuelle Wünsche rundum verwirklicht werden, auch wenn der Bauträger alternativ drei verschiedene Wasserhähne im Angebot hatte. Es reicht einfach nicht, nur für die Auswahl der Fliesen und Keramik in eine Ausstellung geschickt zu werden. – Aber welche Bedürfnisse bestehen denn nun wirklich?

In den folgenden Abschnitten sollen die wesentlichen Bereiche im Bad genauer betrachtet werden: Wie kann ein Waschplatz wirken, welche Gesichtspunkte sind in der Dusche wichtig, welche Entscheidungen beim Thema Badewanne fällig? Nicht zuletzt sollen auch Lichtkonzepte und Ansätze für „smarte“ Technologie im Bad angesprochen werden.

INDIVIDUALITÄT IST AM WASCHPLATZ GEFRAGT

Der Waschtisch ist der Dreh- und Angelpunkt im Bad: Es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass er der meistbenutzte Ort im Badezimmer ist. Kein Wunder also, dass sich die Planung im Neubau oder in der Renovierung, wenn es um täglichen Komfort und Ästhetik geht, um diese zentrale Anlaufstelle dreht. Auch hier stehen an erster Stelle die Überlegungen: Wer nutzt das Bad, gibt es noch ein Zweit- oder Gästebad, ein separates WC, und welchen Stil bevorzugen die Besitzer, gibt es besondere Anforderungen?

Zum einen ist das Bad heute längst nicht mehr der versteckte Raum für die Hygiene, sondern wird auch gerne mit seiner ausgesuchten Gestaltung vorgezeigt und soll zum Anspruch der Besitzer passen. Zum anderen spielen Sehgewohnheiten eine Rolle, die ein Material bevorzugen und andere Oberflächen ablehnen. So ist für viele das Thema Holz im Bad immer noch eines, an dem sich buchstäblich „die Geister scheiden“; ebenso gefällt nicht jedem die Dominanz von glänzender Keramik, Chrom und Glas. Naturstein, ob matt glänzend oder rustikal, könnte gefallen und zum übrigen Wohnstil passen. Nicht zuletzt das Stichwort Geometrie fällt unter diese Vorentscheidungen: Ist eine groß dimensionierte Waschtisch-Anlage gewünscht und machbar, mit aufgesetzten Schalen oder mit Becken, die in die Oberfläche integriert sind? Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile: Die Schalen ermöglichen individuelle Design-Statements, die eingelassenen Beckenmulden erleichtern die Pflege der Waschtischoberfläche. Beim Stichwort Doppelwaschtisch gibt es auch zwei Auffassungen, die mit Wünschen für den Nutzen und die Intimität zu tun haben: Steht das Paar tatsächlich nebeneinander beim Zähneputzen und den Pflegeritualen?

Wichtig ist die Entscheidung, wo am Waschplatz Stauraum und Ablagen einzuplanen sind. Ist eine Badmöbel-Lösung die richtige, in der Waschtisch-Unterschrank und Oberfläche harmonisch verbunden sind, samt der dazugehörigen Schale oder dem Aufsatzbecken? Oder ist eine vergleichsweise filigrane Lösung mit Wandkonsole ohne Unterbaumöbel gewünscht, vielleicht auch ein Waschplatz-Modul mit Metallgestell und offener Ablage? Auch ein Säulen-Waschtisch kann im Design-affinen Bad in Betracht kommen, der ohne Seitenablagen monolithisch und puristisch auftritt. Ablagen und Stauraum müssten dann an anderer Stelle im Bad organisiert werden, oder es wird Schrankraum für die weniger häufig benutzten Dinge und Handtuchstapel im Schlafzimmer nebenan reserviert.

Stauraum schaffen – in einem Unterschrank, als offene Ablage oder doch lieber im Schlafzimmer nebenan?

Kein Waschtisch ohne Spiegel und hinreichende Beleuchtung! Beim Thema Licht hat die LED-Technik eine Revolution am Waschplatz ermöglicht: Plötzlich sind die Lichtstärke und Farbstimmung der Lampen frei wählbar, je nach Anlass – wenn der Lichtspiegel oder die separate Beleuchtung entsprechend geregelt werden kann. (Es gibt LED-Lampen mit und ohne Farbwechsel; dimmbar sind die entsprechend gekennzeichneten.) Für die Atmosphäre im Bad und die Aufenthaltsqualität ist das ganz entscheidend. Die Position der Beleuchtung, die Abstimmung der Lichtfarbe und deren mögliche Steuerung sollten auf jeden Fall in der Badplanung berücksichtigt werden. Auf den Punkt gebracht: Tageslichthelles und eher kühles Licht belebt morgens und kommt auch der farblich korrekten Kosmetik zugute, warmes „Glühlampen“-Licht schmeichelt am Abend, lässt uns zur Ruhe kommen – nicht zuletzt beim Wannenbad. Einige Lichtspiegel- und Leuchtenhersteller bieten „smarte“ Technik an, bei der sich die Beleuchtung mittels einer App anpassen lässt – mit Gewinn!

WASCHTISCH UND ARMATUR SPIELEN IM DUETT