Triebe scheuer Rehe - Jenny Be - E-Book

Triebe scheuer Rehe E-Book

Jenny Be

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Beschreibung

Keines der vielen Aufreißer-, Flirt- und Pick-Up-Bücher, die derzeit auf dem Markt sind, kann mit diesem Werk mithalten. Denn dieses geht einen anderen Weg. Der markanteste Unterschied ist, dass "Triebe scheuer Rehe" von einer Frau für Männer geschrieben wurde. So zeigt dieses Buch gewisse Aspekte und Erfahrungserkenntnisse, die andere Autoren gar nicht wissen können. Zudem ist dieser Ratgeber vor allem an Männer gerichtet, die mehr wollen: Nicht nur einen One-Night-Stand, sondern gelungene Flirts, Sexabenteuer und mehr. Und all dies mit Frauen, die nach außen hin eher schüchtern und zurückhaltend wirken (aber insgeheime genau wissen, was sie wollen).

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 247

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Inhalt

Impressum

Vorwort

SEX

Wie viele Männer braucht eine Frau?

Haarige Angelegenheit

Für Sex ist man nicht immer ganz ehrlich

Ein Gentleman schweigt und genießt

Sie „kommt“, damit er bleibt

Sex is all around us

Kopf aus und ab geht die Lucy

Ein großes Kompliment: Sex

Intimität

Odeur corporelle

Wie die Nase…

Gib mir deinen Saft… und leg Hand an, Babe!

69 oder doch 96...

„Wir hatten keinen Sex, sondern nur Oralverkehr…“

Piekser und Wühler

Überbleibsel

Manche mögen‘s wild(er)

Sexuelle Blütezeit

Die Orgasmusgarantie

You can leave your had an

Handjob

Kiss me, stranger

Sanfte Worte

Fingerspiele

Der Grafenberg…

Hui, wie das glänzt

Take your time

Lochbrüder?

Kratz mich! Beiß mich! Gib mir Tiernamen...

Treu mit dem Ex?

Zuckerbrot und Peitsche

Telefonsex

Spielbegleiter

Spielbegleiter I

Spielbegleiter II

Spielbegleiter III

Spielbegleiter IV

Spielbegleiter V

Spielbegleiter VI

Spielbegleiter VII

Wasser marsch!

Just imagine

Sex! But why?

Touchpoint

Kalender

Sportlicher Höhepunkt

Traurige Statistik

Zerreißprobe

Keine Zerreißprobe

Das Problem mit dem O

Nachspiel

Wenn die Sternlein am Himmel stehen…

Ein scheues Reh

Er kann noch so heiß sein..

Größe und Können

Ist das ein Tacker in Ihrer Hosentasche?.. Oder freuen Sie sich, mich zu sehen?

Frauentypen

Die Klitoris

Die Brust

Die Vagina

Ein ernstes Wörtchen

Magische Finger

Die verzerrte 69

Standfestigkeit im Bett

Schmerzhaftes Fremdeln

Flirt

Märchenzeit

Sag ja zum Mut

Gefühlschaos

Mit guter Laune flirtet es sich gleich viel besser

Eine gesunde Portion Egoismus

Nicht entscheidungsfreudig

Va piano

Can touch this

Kommet ihr Mädels, oh kommet doch all

Bitte Lächeln

Winterzeit Pärchenzeit

I just wanne kiss

Lippenbekenntnisse

Lachen macht gesund…

Sanfte Worte

Hui, wie das glänzt!

Funkenflug

Wörtliche Schmeicheleien

Nice to meet you

Let’s go to the mall

Meeting

Textitext

Die Traumfrau

Selbstsicherheit ist das neue Sixpack

Dicke Dinger

Heulsusen

Hindernislauf: erstes Date

Hitliste der Männer-Skills

Like a PUA

Anziehungspunkt

Let me be your Valentine

Schwing deinen Speck

Verführerischer Flirt

Risikoliebend

Ernte reifer Früchte

und der Rest

Liebessprache Frau – Mann, Mann - Frau

Freund und Freund

Hello again

It‘s over now

It’s over now II

Liebeshass

Er gehört mir! Nur mir!

Ohne Worte

Unmöglich

„Male chicks“

Die Gefahr aus dem Internet

Die erste Liebe, ein prägender Zauber?

Web-Gossip

Nee, noch nicht. Aber nachher! Vielleicht...

Toleranz, Eifersucht und Schlampen.. alles nur eine Suche nach Bestätigung

Mach mir den Bären

Backside

Can’t buy me love?

Sexiest Moments

Meckre nicht ständig an mir rum!

„Nu“!

Was Frauen wollen

Urin und Kleintiere

Groß gleich groß

One more try

Bettgeschichten

Im Alter liegt die Wahrheit

Es kommt auf die Geste drauf an

Zögern will gelernt sein

It’s all about the money, money, money

Wissen nebenbei

Nachwort

Literatur

Impressum

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

Für den Inhalt und die Korrektur zeichnet der Autor verantwortlich.

© 2014 united p. c. Verlag

ISBN Printausgabe: 978-3-7103-0825-3

ISBN e-book: 978-3-7103-0900-7

Umschlagfoto: Jenny Be

Umschlaggestaltung, Layout & Satz:united p. c. Verlag

www.united-pc.eu

Vorwort

Die meisten Aufreiß-„How-to“-Bücher für Männer über den Umgang mit Frauen sind von Männern selber geschrieben. Sie berichten hierbei über ihre Erfahrungen. Aber ganz ehrlich? Davon ist sicherlich Einiges beschönigt und überspitzt. Die Autoren geben sich als den Pick-Up-Artist aus, der sie gerne wären; nur wenige von ihnen sind diesen Titel würdig.

Dieses Buch ist daher von keinem wanne-be geschrieben, sondern besticht durch gemachte Erfahrungen, die weitergegeben werden sollen, um die Welt für Frauen etwas schöner zu machen (ja, Kitsch muss ab und zu auch mal sein). Die Erfahrungen sind natürlich nicht nur von mir selber, sondern auch von anderen. Jede wurde danach ausgiebig besprochen und von weiteren Personen für sehr gut empfunden.

Aber warum rede ich lange um den heißen Brei? Einfach lesen, ausprobieren und selber eine Meinung bilden! Viel Spaß dabei!

SEX

Wie viele Männer braucht eine Frau?

Heutzutage ist es schwierig - für beide Geschlechter - die Wünsche und Vorstellungen des Partners zu erfüllen.

Das ist weder männer- noch frauenfeindlich, noch ein Schubladendenken. Allerdings ist es bei vielen noch immer so. Es ist eben alles Biologie.

Frauen sollen sexy und attraktiv, dabei aber nicht eine Schlampe sondern eher unschuldig wirken. Nach Außen ist sie eine Heilige, also ein kleines, süßes Mäuschen, was unschuldig und schüchtern aus der Wäsche guckt, und lieb, wohlerzogen und zuvorkommend ist. Im Bett dagegen eine Sexgöttin, die die Initiative ergreift und auch vor Dirty Sanchez & Co nicht zurück schreckt; aber nur, wenn sie danach sofort wieder die Unschuld vom Lande mimt. (Lady in the street, freak in the sheets).

Frauen wollen selbstständig sein, auf Menschen zugehen und Männern dennoch das Gefühl geben, sie zu brauchen. Kletten sind ebenso unbeliebt wie das Gegenteil, also „Uninteressierte“, die sich nicht melden und nicht nachfragen.

Neben der beruflich erfolgreichen Frau mit finanzieller Unabhängigkeit, wünschen sich Männer meist eine Frau, die überdies hinaus auch noch Kochen und Putzen kann. Weitere Zusatzpakete sind Kumpel-Eigenschaften, um mit ihr auch mal Horrorfilme, Sport oder Pornos zu schauen, zu Zocken und Bier zu trinken.

Frauen sollen, weinen und Gefühle zeigen - aber nicht zu viel -, nicht rumzicken, sich ab und an wie eine Tusse verhalten.

Und Männer?

Als Mann soll man ein Traumprinz sein, der romantisch, führsorglich, aufmerksam und liebevoll ist. Mann soll sich um die Frau kümmern, sie pflegen, versorgen, aber zugleich auch Geld nach Hause bringen und unabhängig sein.

Dabei soll der Mann gut aussehen, fröhlich, humorvoll, charmant und eine Mischung aus Gentleman und Kind sein. Wiederum im nächsten Augenblick dann zum Arschloch überzugehen, der die Frau beschützt, aber auch zeigt, wo es lang geht und sich gerne prügelt (bzw. ausstrahlt, dass er alle fertig machen könnte, die ihn in dem Weg kommen) und mit seinen Kumpels feiert und den Macker raushängen lässt. Ach ja, Treue und Aufmerksamkeit dürfen dabei nicht vergessen werden.

Nun stellt sich aber die Frage, wie kann ein Mann das alles erfüllen?

Gar nicht!

Daher wäre es doch viel leichter mehrere Männer zu haben, für jede Lebenslage und -lust einen. (Dann haben es die Männer auch nicht so schwer mit dem Verstellen ;) ).

Wie viele Männer braucht eine Frau daher rein theoretisch um ihre ganzen Bedürfnisse als Frau zu befriedigen und ihrem Mann nicht den letzten Nerv zu rauben?

Also,

• einen Liebhaber, der einer Frau das Gefühl gibt, es gibt noch den Prinz auf dem Schimmel, der sie in jeder Lage rettet, gut kochen kann und zusammen mit ihr Liebesfilme schaut oder romantische Sachen ins Ohr flüstert;• einen Beschützer, der sie beschützt, rumpöbelt und auch ein richtiger Kerl ist. Also sich besäuft, mit seinen Freunden abhängt, den ganzen Tag zockt und Poster von nackten Frauen in seiner Wohnung hängen hat, seiner Lady eine Klapps auf ihren Po gibt und dabei Machosprüche raushaut aber auch mal was reparieren kann;• einen für die Freizeit, also Shopping, Kultur, Sport;• ein Kind, der seiner Liebsten den ganzen Tag im Bett liegt, Zeichentrickfilme aus unserer Kindheit guckt und mit uns Süßigkeiten nascht;• einen Liebhaber für richtig guten Sex;• einen Charmeur mit Stil, für die eleganten und schimmernden Zeiten, der intelligent ist und von dem wir etwas lernen können.

Insgesamt also sechs. Wobei der Charmeur auch mit dem Prinzen kombiniert werden kann. Guten Sex sollte man mit dem charmanten Prinzen und dem Macho haben, so kommt Abwechslung ins Liebensleben. Und da für Freizeit, Sport und Shopping auch die Freunde herhalten können, sind es nur noch drei Männertypen, die eine Frau glücklich macht.

Männer! Sooo kompliziert ist es dann doch nicht mehr!

Und die Frauen...?

Was für die Bedürfnisse von Frauen gilt, darf für die Männer nicht anders sein. Anstelle sich um die Suche nach der perfekten Frau zu kümmern, sollte Mann sich nach seinen Bedürfnissen spezialisierte Damen anlachen und einfach sein Leben genießen.

Sextipp #1 Handauflegen

Wenn der Mann bei der Frau seine Hand über ihren Venushügel legt - während des Aktes - und diese Stelle leicht drückt. So wird die Gebärmutter etwas weiter nach unten gedrückt, was den Orgasmus der Frau fördert.

Haarige Angelegenheit

„Für jeden die richtige Intimfrisur“ prangert es an den Schaufenster der Waxingstudios.

Das ist etwas übertrieben, da Intimfrisuren nicht den Träger ausmachen und definieren. Wiederum ist es durchaus wichtig, auch nackt und somit unten herum gepflegt auszusehen. Ist es zudem auch noch an- und erregend. Aber was bei Frauen schon zur täglichen Prozedur unter der Dusche gehört, ist bei Männern noch etwas verschrien. „Zu viel Arbeit“ oder „Es juckt dann immer so“. Ja?! Als ob das bei Frauen nicht anders ist.

Eine Komplettrasur erinnert allerdings meist an Kinder und viele fühlen sich hierbei etwas pädophil. Dennoch sollten auch männliche Schamhaare etwas gestutzt und gepflegt sein. Dies ist besonders beim Oralverkehr förderlich und von Vorteil, liebe Herren.

Sextipp #2 Das erogene „Bein“

Eine eher unbekannte erogene Zone bei einigen Frauen und Männern, ist das Ende des Steißbeins. Dieses sanft massiert bringt sie/ihn ziemlich schnell in Fahrt (zusätzlich noch Küsse/Bisse in den Nacken und der Partner wird sich freuen).

Ein Gentleman schweigt und genießt

Frauen reden vielmehr über Sex mit ihrem aktuellen Partner als Männer.

Zwar denken Frauen, dass es genau anders ist, also die Männer mit ihren Geschichten prahlen („hey, meine Freundin stöhnt voll merkwürdig wenn ich das und das mache“), aber das ist eher nicht so.

Klar, geben sie bis zu einem gewissen Alter mit ihren Eroberungen und Erlebnissen an, aber sobald sie zum Gentleman „herangewachsen“ sind, ändert sich dies. Dem sollten sich viele Frauen anschließen.

Denn Sex ist etwas Wunderbares und Zerbrechliches. Guter Sex lebt von Vertrauen, und sobald der Partner erfährt, dass über seine intimsten Situationen mit Dritten gesprochen wird, ist es aus mit dem Vertrauen. Daher sollte Sex nur den beiden Menschen etwas angehen, die ihn haben.

Oder auch der Poet Pablo Neruda sagte:

„Hotels spionieren Gäste aus, Fenster notieren Namen. Sogar die Straßen haben Augen und Parks Agenten. Die Schandmäuler Plappern ununterbrochen über einen Jungen und sein Mädchen, die doch nur etwas Einzigartiges tun wollen: gemeinsam in einem Bett liegen und sich lieben“.

Sextipp #4: Vino

Zwar ist Wein lecker und gehört für Viele zu einem (romantischen) Abend, allerdings vermindert Wein die Speichelproduktion. Dies kann sich negativ auf den Oralverkehr auswirken.

Sie „kommt“, damit er bleibt

Viele Frauen täuschen ihren Orgasmus vor oder haben es zumindest schon einmal getan.

Dies geht aus einer Studie von der Columbia University New York sowie Todd Shackelford und Viviana Weekes-Shackelford hervor. Der Studienleiter erklärte, dass ein Hauptgrund für FakeOrgasmen ist, das Interesse des Mannes an der Partnerschaft hoch zu halten. Die Frauen hoffen, dass der Mann ihnen nicht abtrünnig wird und zu einer anderen überläuft, wenn er ihr zu ihrer vollkommenen Befriedigung verhilft.

Allerdings werden Frauen, die den Orgasmus nur vorspielen, in der Studie als ihrem Partnern gegenüber eifersüchtiger und misstrauischer dargestellt, als Frauen, die laut eigenen Angaben noch keinen Orgasmus vorgetäuscht hatten. Die meisten Vortäuscherinnen wenden auch andere Taktiken an, um ihren Partner bei der Stange zu halten. Sie legen sich öfter mit sexy Dessous ins Zeug und sind gefallsüchtiger als die ehrlicheren Geschlechtsgenossinnen.

Viele Frauen gehen sogar noch einen Schritt weiter und machen ihren Liebsten absichtlich eifersüchtig, um ihn bei der Stange zu halten.

Woran merken nun Männer, ob die Frau vortäuscht oder nicht? Darüber gibt es sehr sehr viele Berichte und sogar Bücher.

Am Wenigsten lässt sich aber die Biologie austricksen: Nach dem Orgasmus ist die Klitoris überreizt. Wird diese unmittelbar nach dem Sex berührt, wird die Partnerin erst einmal wegzucken. Wenn ihr das allerdings sehr gefällt und sie nicht weggezuckt ist, hat sie mit ziemlicher Sicherheit vorgetäuscht.

Auch Höhepunkte auf zurufen („Komm! Dann komm ich auch!“ / „Ich komme, wenn du kommst“), sind eher schauspielerisches Talent.

Ein weiteres Anzeichen für einen echten Orgasmus hingegen ist ihr Wegtreten kurz vor dem Höhepunkt. Ihre Augen sind geschlossen und sie hat sich vollkommen auf sich und ihr Innerstes konzentriert. Ihre Muskeln sind angespannt und sie wird sich - da sie sich ja auf sich selber konzentriert- weniger mit Küssen und Streicheln beschäftigt sein, wie noch zuvor.

Ein Indiz für einen vorgetäuschten Orgasmus ist, wenn sie danach noch kitzelig ist. Denn Muskeln sind schlaff, die Nerven haben auf Regeneration statt Reaktion geschaltet und Reize werden kaum noch verarbeitet. Erst, wenn die Muskeln nach ein paar Minuten wieder zu ihrem angespannten Grundtonus finden, ist man erneut empfindlich.

Sextipp #5: Die S-Lippen

Die Schamlippen sind rückgebildete Hoden und somit sehr empfindlich und empfindsam. Beim Liebesspiel sollten sie daher so behandelt werden, wie die Hoden des Mannes.

Sex is all around us

Die Welt verändert sich immer mehr. Auch die Gesellschaft.

Menschen werden geprägt durch die äußeren Einflüsse, durch Medien, das Umfeld und die Umwelt.

Der Ausspruch „Sex sells“ verbreitet sich immer mehr. Die Welt ist in dem Bereich auch immer offensiver geworden. Wo gestern noch Körperteile gepixelt oder mit einem schwarzen Balken versehen wurden, werden diese offenkundig preisgegeben und gezeigt.

Sex is all around us.

Auch die Modeindustrie trägt ihren Teil dazu bei. Frauen müssen hübsch und feminin zugleich aussehen und unterschwellig vermitteln, dass sie immer bereit für Sex aber zugleich total unschuldige Jungfrauen sind.

Männer müssen durchtrainiert und humorvoll sein und ebenfalls immer für Sex bereit, fit und erfahren sein.

Dies alles führt zu einer Veränderung der Gesellschaft und des Miteinanders. Ein hierdurch hervorgerufenes Ereignis sind „offene Beziehungen“. Diese sind eine Mischung aus Monogamie und Kommunenleben.

Man ist mit jemand zusammen, hat zusätzlich die Option mit anderen zu schlafen.

Ein weiteres „neues Phänomen“ sind „Friendship with benefits“ (oder auch Freundschaft plus). Männer und Frauen sind miteinander befreundet, unternehmen etwas zusammen (alles was Freunde eben tun), haben aber auch Sex miteinander.  Zudem haben sie keine Verpflichtungen. Es werden also die körperlichen Bedürfnisse befriedigt.

Sind „friendship with benefits“ also nun einfach eine Weiterentwicklung von „offenen Beziehungen“?

Beide „Beziehungsformen“ haben gemein, dass man nicht alleine ist, seine sexuellen und anderen körperlichen Bedürfnisse befriedigen kann, jeder jedoch seine Freiheiten hat, sich auf sich selbst konzentrieren kann - ohne egoistisch zu wirken - und sich weder rechtfertigen noch treu sein muss.

Das verdeutlicht auch, weshalb dieses Miteinander so im Trend liegt.

Die Entscheidung hierzu hat zwei verschiedene Gründe. Entweder wurde man (von seiner „großen Liebe“) enttäuscht, scheut deshalb Bindungen und möchte sich einfach nur darüber hinwegtrösten (und hat keine Lust, ständig auf die „Jagd“ gehen zu müssen) oder man wartet noch auf die Richtige/den Richtigen und will sich alle Möglichkeiten offen lassen, zudem aber nicht alleine sein.

Ein aufkommender Trend ist zudem „Fuck your friends“. „Friendship with benefits“ steht eher die Befriedigung der körperlichen Bedürfnisse im Vordergrund, wobei bei „Fuck your friends“ das Zwischenmenschliche an erster Stelle ist. Es geht hier primär um die Intensivierung und Vertiefung der Freundschaft. Man kennt sich durch und durch und weiß alles von dem Anderen.

Sind „offene Beziehungen“ und „friendship with benefits“ also nun die neue Art des Zusammenseins?

Sterben (monogame) Beziehungen aus?

Wird man in Zukunft mit immer mehr unterschiedlichen Menschen aus seinem Leben aus unterschiedlichen Gründen Geschlechtsverkehr - wie die Schimpansen - haben?

Die Filmindustrie macht noch immer und zukünftig sehr viel Geld mit dem Thema Liebe und vor allem Happy Endings. Dies verdeutlicht, wie groß die Sehnsucht vieler noch nach der Richtigen/dem Richtigen ist (denn wenn man nach daran glauben und die Hoffnung aufgeben würde, würde man sich derartige Filme nicht ansehen!).

Doch die Ansprüche an eine Partnerschaft und den Partner wachsen mit diesen Geschichten und der Gesellschaft immer mehr. Es gibt nicht den „perfekten Partner“. Dieses gerät immer mehr in Vergessenheit.

Man wird sehen, was die Zukunft bringt.

Sextipp #6: Alkohol

Alkohol enthemmt, kann aber genauso gut Libido-Killer sein.

Denn in einem betrunkenen Zustand braucht es viel mehr Stimulation und Reizen, bis sich etwas tut. Meist bleibt der Orgasmus dann auch aus.

Zwar sind ein Glas Sekt oder Wein in Ordnung; aber eher nur zum Auflockern, denn sonst geht es vielleicht schief

Kopf aus und ab geht die Lucy

Ein paar kleine Tipps

1. Nichts planen sondern einfach geschehen lassen. Denn es gibt weder den perfekten Zeitpunkt noch die optimale Vorbereitung. Man kann noch so gut rasiert sein, Kerzen anzünden und Rosenblätter verstreuen, aber die entsprechende Stimmung lässt sich nicht erzwingen. Sex sollte nicht durchgestylt sein oder nach einem Terminkalender ablaufen, sondern geschehen, wenn es passiert.2. Man sollte sich also nicht unter Druck setzen lassen oder selber unter Druck setzen. Denn Sex ist voller Lust. Selbst wenn alles schiefläuft: Es kann Jedem passieren. Sei es durch fehlendes Abschalten oder körperliche oder mentale Eingeschränktheit. Vor allem wenn man sich noch nicht kennt, stellt die Nervosität häufig dem Plan ein Bein und vieles läuft schief.1. Also, jedes Malheure locker sehen und mit Spaß an die Sache rangehen. Dann sollte man den Sexpartner so behandeln, wie man selber gerne in der entsprechenden Situation behandelt werden möchte.3. Alkohol in Maßen und nicht in Massen. Denn abgesehen von Potenzproblemen nach extremen Alkoholgelagen, ist zu viel Sekt zum locker werden generell keine allzu brillante Idee. Denn Sex sollte genossen und nicht nur indirekt wahrgenommen werden. (Und der mäßige Alkoholkonsum zahlt sich spätestens am nächsten Morgen aus, wenn man nicht erschrickt und sich „ekelt“, wer da neben einem liegt).4. Angemessener Sex. Man muss nicht in einer Nacht zeigen, welche Stellungen und Praktiken man drauf hat (auch wenn es ein ONS ist). Dies ist einfach nur Arbeit. Und die Stellungswechsel im Minutentakt sind für einen selber und für den Partner nach einigen Malen nur noch nervig. Lieber sich gehen lassen und nur das anwenden und ausprobieren, was passt und worauf man Lust hat! Manchmal tuts auch einfach nur die gute alte Missionarsstellung. Und ein gemeinsames Entdecken und Ausprobieren ist eh viel spannender (und man kann was lernen).5. Absolutes No-Go, wenn es nicht um das Druckablassen geht sondern um ein intensives Sexerlebnis: Nach der eigenen Lustbefriedigung (z.B. Oralverkehr, wenn der andere es (noch) gar nicht will) und zur Seite rollen und einschlafen.6. Das Gegenteil ist allerdings ebenfalls so genauso schlimm: Sexpartner, die sich selber aufgeben und angestrengt und scheinbar nach Lehrplan versuchen, alles richtig zu machen um den anderen zu befriedigen, ihn dabei jedoch zu beobachten und analysieren. Sex ist kein Laborexperiment! Klar sollte man auf die Körpersprache des anderen achten und darauf eingehen, dabei aber nicht seine eigenen Bedürfnisse und seinen eigenen Körper außer Acht lassen. Sex ist Geben und Nehmen, und nur Geben ist nicht unbedingt ein Zeichen von Größe, sondern eher der Beweis dafür, sich nicht entspannen zu können. Dann läuft was falsch.7. Manchen kann man in den Augen ablesen, dass sie sich beim Sex nicht fallen lassen wollen, weil sie Angst haben, die Kontrolle zu verlieren und die durchdachte Performance zu riskieren. Am besten einfach nur die Zeit und den Augenblick genießen! 8. Sex ist Spielerei, Spaß, Experiment. Man muss keinen Auftrag oder eine Mission erfüllen und dabei ernst und seriös sein. Denn eine gewisse Selbstironie ist sexy.

Sextipp #7: Spiel mit dem Essen

Anregende Lebensmittel sind teilweise unverzichtbar beim Vorspiel.

Einerseits können sie mit ins Vorspiel integriert werden, andererseits können sie auch aphrodisierend wirken.

Wie bereits erwähnt, ist ein Glas Sekt nicht schlecht. Zusätzlich noch Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren, Feigen, Bananen und Co (gerne mit Schokolade oder Honig) etc. tun ihr Übriges.

Zudem können auch Gewürze, Minzblätter (siehe die Wirkung bei Katzen) oder Knoblauch den Akt zusätzlich würzen. Scharfe Speisen sind allgemein bekannt für ihre Wirkung. Und wie wäre es mit Minzeblättern (siehe die Wirkung bei Katzen) oder Knoblauch.

Aber Achtung! Alles sollte nur in Maßen verzehrt werden, denn ein zu voller Magen macht auch träge und lustlos.

Ein großes Kompliment: Sex

Am Anfang einer Beziehung ist alles ganz leicht.

Die Gefühle durchströmen den Körper und den Geist und man lässt seinen Emotionen freien Lauf, macht Komplimente, lobt seine Partnerin und gibt ihm das Gefühl, dass sie etwas Besonderes ist. Und alles ohne große Mühe.

Allerdings lassen mit der Zeit die überwältigenden Gefühle (die Verliebtheit) nach. Klar besteht die Liebe meist weiterhin, doch die Kreativität verfällt dem Alltag. Komplimente und Lob werden immer weniger. Man hat doch schon alles gelobt oder kommt sich vor wie ein Papagei, wenn man die bereits gemachten Komplimente wiederholt.

Doch Lob ist nicht nur ausgesprochene positive Worte. Man sollte dem Partner etwas zuliebe tut um ihm eine Freude zu machen. Das A und O von Beziehungen ist, den Partner zu nehmen, wie er ist und zu akzeptieren, dass er anders ist als man selber und anders, als man ihn gerne hätte.

Wenn man dies nicht sieht oder versteht, werden oft gegenseitige Vorwürfe gemacht. Der Eine wirft dem Anderen vor, dass er schneller isst oder länger schläft. Stattdessen sollte man aus diesen Unterschieden Vorteile machen. Dies geht, wenn man es akzeptiert oder als interessant ansieht; also seinen Partner mit seinen Macken respektiert. Denn Respekt ist mit das Wichtigste in einer Beziehung.

Doch auch wenn die Partner sich gegenseitig respektieren, sollte man ihn loben.

Und wenn nicht mit Worten, dann auch mal mit dem Körper. Und was ist da besser als Sex? Denn Sex ist an sich schon ein Lob, ein Zeichen, dass man jemanden begehrt. Aber es gibt da Geschlechtsnuancen. Den Frauen geht es meist um die Frage: Werde ich gesehen, bin ich gemeint? Den Männern geht es um die Frage: Bin ich gut? Für sie zählt mehr die Performance. Dies zeigt sich auch in der Tierwelt. Wenn Pfauen und Frauen mit ihren imposanten Schwanzfedern buhlen, werben Menschen um das Weibchen, indem sie Sprüche klopfen, sich aufplustern und der Frau imponieren wollen. Sie erwarten hierdurch - neben dem Sex natürlich - Anerkennung und nach dem Sex auch positives Feedback (z. B., dass er ein toller Liebhaber ist), dabei sollte das Feedback allerdings nicht zu genau werden wie: wo anfassen, wie fest, wie schnell, wie feucht. Zwar ist es teilweise auch eine Hilfe, allerdings ist zu viel Feedback für einige Männer kränkend, verursacht Unsicherheit und wirkt einschränkend. Frauen und Männer sollten ihre Vorstellungen und Wünsche eher als eine Art Einladung anstatt eine Forderung formulieren. Denn, verführen ist besser als Einklagen.

Zu unterscheiden ist allerdings auch die Art des Verführung. Frauen haben es lieber, wenn die Forderungen ausgeschmückt formuliert werden, da die Erotik bei ihnen vor allem auch durchs Ohr geht. Zu den Flüstereien gehört zudem nicht nur Dirty Talk, sondern auch geflüsterte Zärtlichkeit über das Besondere, über ihre Körperlichkeit und ihre Bewegungen, Bemerkungen darüber, was speziell an ihr scharf und interessant ist, wirken für Frauen wie ein Aphrodisiakum. Dies ist ein großes Lob für Frauen.

Und nicht zu vergessen. Nicht alles zu ernst nehmen! Denn alles läuft besser mit einer Prise Spaß und Ironie. Selbstironie macht attraktiv, denn sie ist mit Humor verwandt. Eigenlob mit einem Augenzwinkern wird charmant gewertet.

Sextipp #8:

Viele Frauen stellen sich die Frage, ob sie zu dick oder gar zu dünn sind. Vor allem beim Sex, wenn man den nackten Tatsachen ausgesetzt ist, kommt die Frage in die Köpfe geschossen. Also zum „richtigen Zeitpunkt“.

Dabei ist es Männern relativ egal, ob sie dick oder dünn ist. Schließlich hat er die Dame ausgesucht und steht auf die Rundungen an ihrem Körper.

Und wenn nicht?

Er ist auch nicht perfekt und zweifelt spätestens wenn der erste graue Haaransatz erscheint oder der Bauch sich nicht mehr vollkommen einziehen lässt.

Intimität

Menschen brauchen lange, um sexuelle Reife zu erlangen. Sexuelle Reife bedeutet, dass man sein Verlangen nach einer Person hat und den Wunsch hegt, mit diesem etwas zu teilen, im Gegensatz zur Befriedigung der eigenen Geilheit. Dies ist auch der maßgebliche Unterschied zwischen der Sexualität eines Jugendlichen und der Sexualität eines Mannes bzw. einer Frau.

Dieser Reifeprozess hat auch viel mit Intimität zu tun. Allerdings sind die allgemeinen Vorstellungen von Intimität und Sexualität sehr lückenhaft, weshalb viele Paare eine falsche Erwartung von ihrer eigenen Beziehung haben. Die Partner glauben, dass sie nach Intimität streben. Dem ist nicht so! Denn in Wirklichkeit streben sie nach der Bestätigung ihres Partners, etwas Liebenswerts und Wertvolles zu sein. Diese Wunschvorstellung definieren wir mit Intimität, anstatt echte Intimität zu geben und spüren. Denn wahre Intimität ist nicht nur immer wunderbar, sie kann auch verunsichern, weshalb wir vor ihr zumeist zurückschrecken und sie verbergen.

In Massenmedien ist Intimität in populärpsychologischen Erklärungen und alternativen Lebensentwürfen ein derart beherrschendes Thema, was auf einen Hunger nach inniger Gemeinsamkeit hindeutet.

Von diesem Bild sollte man sich loslösen.

Vor dem Zeigen der Gefühle sollte nicht zurückgeschreckt werden, denn dies zeigt auch Intimität und intensiviert den Sex. Des Weiteren sollte man sich nicht nur auf den Partner sondern auch auf sich selber konzentrieren.

In funktionierende Beziehungen wird daher der Sex und die Beziehung an sich eher als eine Art Verschmelzung gesehen. Jeder geht seinen eigenen Weg, achtet aber auch auf den Anderen und dass man en Gro einen gemeinsame Weg geht. Dabei sollte man nach den Regeln leben und lieben, die uns das Leben vorgibt, sich dabei jedoch nicht selber verraten. Zudem werden die Ziele des Partners auf eine Stufe mit den eigenen gestellt und die Prioritäten entsprechend verschoben.

Dies knüpft ein besonderes Band zwischen beiden Partnern und bringt noch mehr Intimität hervor, was beim Sex nur förderlich sein kann.

Sextipp #9

Streicheln, Küssen, Lecken, Beißen… gehören zum Vorspiel. Aber beim Küssen doch bitte darauf achten, dass die Partnerin nicht befürchtet, aufgegessen zu werden. Ebenso beim Lecken (am ganzen Körper). Es gibt doch tatsächlich Männer, die sich in dem Punkt wie Hunde verhalten... Und Beißen kann auch sehr erotisch und anregend sein. Nur bis zu einem gewissen Punkt, denn wenn man Angst um sein Ohr oder seine Hauptschlagader haben muss, hört das Erregende dann doch auf.

Odeur corporelle

Körpergeruch ist so eine Sache..

Einerseits kann er sehr anziehend sein; vor allem, wenn der Partner nach Pheromonen riecht. Zumeist nimmt man jedoch nur unbewusst den Körperduft des anderen wahr. Jedenfalls dann, wenn dieser nicht unangenehm auffällt...

Klar definieren der Schweiß, die Genitalien und die Haut den eigenen Körperduft, da er auch eine Zusammensetzung aus genetischen Signalen des eigenen Immunsystems und der DNA ist. Jeder sucht sich - zumindest auf den zweiten „Blick“ - seinen Partner nach dem Geruch aus, allerdings riecht man auch nicht immer gleich..

Wichtig ist eine gesunde Körperhygiene. Sie sollte nicht übertrieben, allerdings auch nicht untertrieben sein.

Zudem ist viel Wasser trinken und eine gesunde und ausgewogene Ernährung von Vorteil. Viele Vegetarier riechen etwas säuerlich. Ebenso wie Menschen auf Diät.

Auch Bier, Rotwein und Schnaps sowie dunkles Fleisch begünstigen einen nicht sehr angenehm riechenden Körper..

Wiederum beeinflusst eine ausgereichende sportliche Aktivität (wie zum Beispiel 2x pro Woche 45 Minuten joggen) sowie genügend Schlaf einen angenehmen Körperduft.

Vermieden werden sollten Vitamin-Kombi-Präparate sowie gewisse Medikamente z. B. gegen Nagelpilz.

Und: viele Frauen verweigern ihrem Partner einen Cunillingus bei ihnen aus Angst, unangenehm „dort unten“ zu riechen oder zu schmecken. Nach „Fisch“ riecht das weibliche Geschlechtsteil allerdings nur, wenn SIE zum Beispiel einen neuen Mann hat und die ersten Male mit Sex ohne Kondom hat. Die vaginale Flora muss sich nämlich erst an das alkalische Sperma des Mannes gewönnen. Daher reagiert sie zu Beginn sauer auf die Alkaloide.

Der zweite Grund wäre eine Infektion. Damit sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen. Denn durch Bäder u. Ä. wird der Geruch und auch die Infektion nur noch schlimmer.

Sextipp #10

Was jetzt kommt ist - hoffentlich - Basiswissen.

Das Vorspiel. Dazu zählen nicht nur Berührungen und Küssen, sondern auch Ertasten des ganzen Körpers.

Die Hände sind neben den Lippen mit das Wichtigste beim An- und Erregen.

Wie bereits erwähnt, ist das Massieren der Scharmlippen sehr anregend. Dabei ist es „leicht“, wenn der Finger mal etwas mehr in die Mitte und dann auch immer tiefer in die feuchten und warmen Gegenden der Frau rutscht.

Man sollte zuerst ein bis zwei Finger nehmen und etwas rumspielen. D.h. sie kreisen lassen, krümmen, strecken, innen mit den Fingerkuppen streicheln. Je nachdem kann man natürlich auch mehr Finger nehmen. Einfach schauen, was ihr gefällt.