6,99 €
Mit 39 Jahren hörte Anda Frei den Satz: „Sie haben Brustkrebs“. Wahrlich kein Grund zu lachen. Auf ihrem langen Weg durch die medizinischen Therapien erlebte sie vieles, was bei allem Ernst der Situation auch komische Seiten enthielt. So entstand dieses Buch: eine Reisebeschreibung durch die Behandlungen, Cartoons zum Schmunzeln und zum Nachdenken, Informationen und persönliche Tipps.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 25
Veröffentlichungsjahr: 2013
Anda Frei
Erfahrungen, Erlebnisseund krause Gedankenwährend meiner Brustkrebstherapie
Books on Demand
Mit 39 Jahren hörte Anda Frei den Satz: "Sie haben Brustkrebs". Wahrlich kein Grund zu lachen. Auf ihrem langen Weg durch die medizinischen Therapien erlebte sie vieles, was bei allem Ernst der Situation auch komische Seiten enthielt. So entstand dieses Buch:
eine Reisebeschreibung durch die Behandlungen
Cartoons zum Schmunzeln und zum Nachdenken
Informationen und persönliche Tipps
Anda Frei studierte Psychologie und hatte mit dem Thema Krankheit und Gesundheit schon von Berufs wegen zu tun. Bei ihrer Arbeit in der neurologischen Rehabilitation lernte sie viele tapfere Patienten kennen, die z.B. durch einen Schlaganfall "mit einem Schlag" aus ihrem Leben gerissen worden sind.
Plötzlich war sie diejenige, die aus dem gewohnten Leben gerissen wurde: Diagnose "Brustkrebs"!
In der Phase der Therapien entdeckte sie die Lust am Zeichnen. Nach und nach entstanden immer mehr Cartoons. "Trotzdem lachen" ist ihre erste Buchveröffentlichung.
Vorwort
Tumorkonferenz
Vollwaschprogramm
Raumschiff Carzinoma
Von den Haaren überholt werden
Das Leben ohne eigene Haare
Hairkiller
Märchenhaftes
Therapien
Medikamente
Gespräche
Bürokratie
Oh, der Kopf
Ersatzteile
Gesund leben
Wechseljahre
Untersuchungen
Fläumchen
Identitätskrise
Vom Winde verweht
Fragen gibt´s
Schatten und Visionen
Nachbeben
How to survive a Cancer-Therapy - ein paar Tipps und Hilfen -
Die Cartoons sind während und nach den Brustkrebstherapien entstanden. Ich hatte schon immer eine Schwäche für Cartoons, z.B. von Peter Gaymann und von Uli Stein. Schwarzer Humor hatte mich oft zum Lachen gebracht. Auch Lern-Cartoons haben mich in schwierigen Lernphasen immer sehr erheitert.
Als ich krank wurde, fiel mir auf, wie viele Bücher es zum Thema Krebs generell und Brustkrebs im Besonderen gab. Viele, viele Informationen und Erfahrungen. Wieso dann dieses Buch? Dazu kam es so:
Schon viele Jahre zuvor ermutigte mich eine Studienfreundin, Cartoons zu zeichnen. Sie hatte gesehen, wie ich in den Vorlesungen immer gerne kleine Zeichnungen machte. Und ich hatte mich schon gewundert, warum die anderen gerne meine Mitschriften kopierten.
Ein Treffen mit einer anderen Freundin beim Italiener brachte während meiner Chemotherapie die ersten Cartoon-Ideen zum Thema Brustkrebs. Die ersten Skizzen wurden gemacht, um die Ideen festzuhalten. Ich besuchte dann Zeichenkurse. Nach und nach entstanden immer mehr Cartoons zu den seltsamen Situationen, die ich erlebt habe. Gelegentlich habe ich auch „krause Gedanken“ verbildlicht weitergesponnen, die mir einfielen oder die sich in Unterhaltungen ergeben haben.
Mich ließ das Cartoonzeichnen nicht mehr los. Erste Probeguckerinnen lachten und amüsierten sich über die Cartoons und waren auch berührt - eine Rückmeldung, die mir Mut machte, das Ganze immer weiter auszubauen. Und so entstanden immer mehr Bilder, in denen ich die Absurditäten einer Krebserkrankung und -therapie, wie ich sie erlebt habe, aufs Korn nahm und mir eben manchmal so meine Gedanken machte.
Als ich die „frohe Botschaft“ erhielt, an Brustkrebs erkrankt zu sein, wurde medizinisch so genau wie möglich abgeklärt, wie schlimm es schon - oder noch nicht - war.
