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Dieses Buch der Ärzte des Lichts ist eine lichtvolle Reise durch das, was wir "Tod" nennen und weit darüber hinaus. In 14 tief geführten Kapiteln eröffnet es eine neue Sicht auf Sterben, Übergang, Wiederkehr und die bleibende Verbundenheit zwischen den Welten. Es ist zugleich Trostbuch, Weisheitsquelle und Lichtbrücke: Für jene, die gegangen sind. Für jene, die zurückbleiben. Und für alle, die fühlen: Der Tod ist nicht das Ende. Das Buch beleuchtet die Natur des Todes und zeigt, warum er nicht das Ende ist, sondern eine Wandlung in eine andere Form des Seins. Es beschreibt, was im Moment des Übergangs auf seelischer und energetischer Ebene wirklich geschieht, und wie Seelen zwischen den Leben begleitet, beraten und neu ausgerichtet werden. Du erfährst, wie und warum eine neue Inkarnation gewählt wird und welche Rolle frühere Leben, innere Gaben und alte Muster noch heute in uns wirken. Auch die Befreiung von Schuld, Karma und Angst sowie der Weg zurück in die innere Freiheit finden Raum. Die Sichtweise der Geistigen Welt auf Abschied, Freitod, Trauer und die stille Verbindung zwischen den Dimensionen öffnet einen heilenden Blick. Lichtworte, Impulse und Rituale begleiten all jene, die selbst im Übergang stehen oder andere in Liebe begleiten. Dieses Buch ist für Dich, wenn Du einen geliebten Menschen verloren hast. Wenn Du wissen möchtest, was nach dem letzten Atemzug geschieht. Wenn Du fühlst, dass die Seele größer ist als der Körper. Wenn Du Frieden mit dem Sterben schließen möchtest. Wenn Du Heilung suchst; nicht nur für Dich, sondern auch für Deine Linie. Und wenn Du bereit bist, Dich zu erinnern, wer Du wirklich bist – jenseits des Vergänglichen. "Dieses Buch ist nicht nur zum Lesen da, sondern zum Fühlen, Erinnern, Erwachen. Es wird Dich begleiten, nicht nur in den dunklen Stunden, auch in Deinem leuchtendsten Sein."
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Seitenzahl: 144
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Und dann beginnt das Licht
Was wir Tod nennen, ist ein Heimweg
Dieses Buch ist kein Abschied.
Es ist ein Lichttor.
Ein heiliger Raum der Erinnerung und des Übergangs.
Gewidmet allen Seelen, die durch das Dunkel hindurch das Licht erkennen, die wissen, dass kein Weg verloren ist und keine Liebe endet.
Wir, die Ärzte des Lichts, reichen Dir die Hand.
Für Dich. Für die, die Du liebst. Für die, die weiterreisen.
In Dankbarkeit. In Frieden. Im Licht.
Persönliches Vorwort
Es gibt Menschen, für die endet mit dem Tod des Körpers ALLES. Keine Weiterreise. Kein Licht. Kein Danach. Nur Stille. Nur Ende.
Auch das ist eine Sichtweise und sie ist in Ordnung. Denn jeder Mensch darf den Tod auf seine Weise betrachten. Mit Abstand oder Nähe, mit Glauben oder Zweifel und mit Fragen oder Frieden.
Und doch spüre ich wie tief in vielen Menschen eine Angst lebt. Nicht unbedingt vor dem Sterben selbst, sondern vor dem Unbekannten. Vor dem Moment, in dem alles kippt, sich löst und nicht mehr fassbar ist. Sie wollen nicht darüber sprechen; am liebsten nicht einmal darüber nachdenken.
Nach unserer ersten gemeinsamen Lichtbotschaft in Worten
„Erinnere Dich – Das Heilbuch der Ärzte des Lichts“
folgt nun eine weitere Veröffentlichung.
Dieses Buch widmet sich einem Thema, das viele Menschen berührt, aber oft gemieden wird: dem Übergang, den wir Tod nennen.
Still, achtsam und zugleich klar öffnet es einen Raum für Verständnis, Trost und innere Orientierung. Es möchte nicht belehren, sondern begleiten auf dem Weg zu einem tieferen Vertrauen in das, was bleibt.
Ein Buch, das nicht auf Lautstärke setzt, sondern auf Tiefe. Das nicht erklärt, sondern erinnert. Das nicht nur vom Tod spricht, sondern vom Leben dahinter.
Für die einen ist der Tod das große Unbekannte, für andere ein stiller Begleiter in der Ferne. Für viele ist er angstbesetzt, verbunden mit Schmerz, Trennung und Verlust.
Und doch: Der Tod trägt auch eine leise Faszination in sich; etwas, das jenseits der Angst flüstert: „Da ist mehr.“
Mich persönlich hat dieses Thema schon lange bewegt. Ich durfte in diesem Leben Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten, manche ganz nah, andere leise im Hintergrund.
Und jedes Mal spürte ich: Es ist kein Ende.
Es kann kein Ende sein. Da ist ein Übergang. Ein Tor. Ein Wiedererkennen. Ein Frieden, welcher mit Worten kaum zu greifen ist.
Ich bin tief dankbar, dass wir, die Ärzte des Lichts und ich, dieses Feld nun gemeinsam öffnen dürfen.
Nicht um zu erklären, vielmehr, um Dich an etwas Tieferem in Dir zu erinnern1.
Nicht um fertige Antworten zu geben, jedoch, um Ängste zu lösen, die Du nicht mehr tragen musst.
Nicht um zu trösten, sondern um stille Räume zu öffnen, in denen Heilung geschieht.
Dieses Buch ist kein Nachruf. Es ist eine Zuwendung an das Leben selbst. Denn wer den Tod ohne Angst sieht, lebt mutiger, echter und freier.
Du bist eingeladen mit offenem Herzen zu lesen, zu fühlen, zu lauschen und Dich vielleicht ein wenig leichter zu erinnern.
An das, was Du bist und an das, was bleibt.
In Liebe und Dankbarkeit,
Christian Teubert
1 „Erinnern“ bedeutet hier nicht, etwas Neues zu lernen, jedoch das Wesentliche in sich selbst wiederzufinden. Es ist ein inneres Wiedererkennen; kein Erwerb von Wissen, sondern ein Rückruf von Wahrheit. Nicht das Außen lehrt, sondern das Innere wacht auf.
Einleitung
Ein stilles Erinnern an das, was ewig ist.
Der Tod. Ein Wort, das zitternd ausgesprochen wird. Ein Schatten über Gespräche, ein Tabu im Alltag, ein Ende, das die Wenigsten wünschen.
Und doch ist er da: unausweichlich, gewiss aber auch ein stückweit geheimnisvoll.
Doch was, wenn wir Dir sagen:
Der Tod ist kein Gegner. Kein Feind. Kein Verlust.
Was, wenn wir Dir sagen:
Es stirbt nicht das Leben, es wandelt sich. Es zieht sich nicht zurück, es kehrt heim in sein wahres Wesen.
Wir, die Ärzte des Lichts, sprechen zu Dir; nicht um Dich zu belehren, sondern um in Dir etwas lebendig werden zu lassen, das schon lange in Dir ruht.
Denn die Angst vor dem Tod ist nicht natürlich. Sie ist erlernt. Eine kollektive Überlagerung.
Du hast schon viele Übergänge erlebt. Du hast Körper verlassen, Welten durchquert und Dich neu verkörpert. Und jedes Mal hast Du gelebt. Weiter. Tiefer. Wahrer.
Doch Du hast es vergessen. So wie viele vergessen haben, dass der Tod nicht das Ende bedeutet, sondern Heimkehr.
Dieses Buch ist kein Bericht über das Sterben.
Es ist eine Einladung zur Rückverbindung mit dem Leben dahinter; dem Leben zwischen den Leben, dem Licht, das bleibt, dem Feld, das Dich trägt, wenn Du alles loslässt.
Wir schreiben für Dich,
wenn Du Angst hast vor dem, was Du nicht siehst,wenn Du trauerst um jemanden, den Du vermisst,wenn Du anderen zur Seite stehst, ohne zu wissen wie,oder wenn in Dir dieses leise Wissen ruft: „Da ist mehr.“Der Tod ist nicht das Gegenteil von Leben. Er ist ein Tor in das Erinnern. Ein Ruf zurück zu Deinem Ursprung und ein leiser Spiegel, der Dich fragt: Was ist jetzt wirklich wichtig?
Wenn Du bereit bist Dich zu erinnern, werden Worte zu Licht, Fragen zu Türen und Stille zu einer Präsenz, die Dich wieder ganz macht.
Wir begleiten Dich durch dieses Buch, um Räume mit Dir zu öffnen.
Räume, in denen Heilung geschieht, weil Du wieder fühlst, wer Du bist.
Wir möchten Dir, ganz behutsam, die Angst vor dem Tod nehmen. Denn wer den Tod ohne Angst sieht, lebt wahrhaftiger und liebt tiefer.
Du bist bereit. Sonst wärest Du nicht hier.
Wir sind da. Im Licht. In der Erinnerung. In Dir.
Die Ärzte des Lichts
Kapitel 1: Der Tod ist kein Ende
Und so schauen wir gemeinsam neu auf das, was so oft verschwiegen oder gefürchtet wird. Nicht, um Erklärungen zu liefern, denn das, was viele „Sterben“ nennen, ist in Wahrheit nicht das Ende. Es ist der Anfang eines anderen Seins.Ein Schritt, nicht aus dem Leben, ein Schritt in eine andere Form von Leben.
1.1 Was wir „Sterben“ nennen
Der Tod.Ein Wort, das in vielen einen Schatten wirft und doch ist es nur das: ein Wort.Ein Begriff, der nach Ende klingt, nach Abbruch und nach etwas, das nicht mehr ist. Doch genau das ist der erste Irrtum.
Was wir „Sterben“ nennen, ist in Wahrheit kein Ende, sondern ein Übergang.Keine Zerstörung, sondern eine Wandlung. Keine Dunkelheit, sondern ein leiser Ruf zurück in das, was immer war: reines Sein.
Der letzte Atemzug ist nicht der letzte Moment. Er ist ein Tor. Ein Durchgang von einer Wirklichkeit in eine andere. Ein Loslassen des Körpers. Ja. Aber nicht des Wesens. Nicht der Seele.Denn das, was Du bist, war nie auf diesen Körper begrenzt.Du hast ihn bewohnt, aber Du warst nie nur Haut, Knochen und Muskeln. Du bist Bewusstsein. Und Bewusstsein stirbt nicht. Es wandelt sich.Viele glauben, der Tod sei Dunkelheit. Wir aber sagen Dir: Der Tod ist Licht. Ein Rückkehren. Ein Erinnern. Ein Heimkommen.Der Tod ist nicht Auslöschung, dieser ist Erweiterung. Nicht Verlust, sondern Wiederanknüpfung.
In diesem Moment des Übergangs geschieht etwas, das mit irdischen Worten kaum zu fassen ist:Die Grenzen des Körpers lösen sich, das „Ich“ weitet sich und das Licht, welches immer da war, tritt hervor.
Was bleibt, ist nicht das Sichtbare, es ist das Verbindende:Liebe. Bewusstsein. Licht.
Sterben ist kein Versagen, kein Unglück, keine Strafe. Es ist der vollendete Kreis eines Lebens. Ein Schritt aus der Zeit hinein in die Weite.
Und ja! Der Körper stirbt. Doch Dein Wesen nicht. Es geht weiter: anders, feiner und lichtvoller.
Manchmal, ganz still, kannst Du es fühlen: Die Nähe derer, die gegangen sind. Nicht weit entfernt, sondern jenseits des Schleiers, durchlässig für das Herz, das sich erinnert.
Wenn Du heute über den Tod nachdenkst, dann erinnere Dich: Er ist nicht das Gegenteil von Leben, sondern Teil davon.Wie die Nacht zum Tag gehört, so gehört der Übergang zum Sein.Und wer sich erinnert, beginnt zu leben: freier, wahrhaftiger und ohne Angst.
1.2 Der körperliche Tod und das seelische Weiterleben
Wenn der Moment des Sterbens naht, beginnt der Körper sich langsam zurückzuziehen.Die Lebensenergie zieht sich aus den Zellen zurück, nicht abrupt, sondern oft wie in Wellen. Atmung und Kreislauf verändern sich, die Funktionen verlangsamen sich und der Ausdruck wird weicher, stiller und feiner.
Doch während der physische Körper diesen Weg des Abschieds geht, geschieht etwas ebenso Tiefgreifendes auf seelischer Ebene: Die Seele beginnt sich zu lösen.Sie entfernt sich nicht, sie weicht nicht zurück, sie steigt auf, wie ein sanfter Nebel, der sich vom Fluss des Irdischen löst.Dieser Prozess kann, aus Sicht der Seele, als ungeheuer friedlich erlebt werden.Ein Gefühl von Weite. Von Loslösung. Von Licht.Nicht selten berichten Menschen, die dem Tod nahe waren, von einem Gefühl des Schwebens, von einer liebevollen Präsenz oder einem Tunnel aus Licht.Was sie beschreiben, ist keine Einbildung, es ist Erinnerung.
Denn die Seele weiß genau, wohin sie geht. Sie kennt den Weg und sie ist ihn schon oft gegangen. Und während der Körper stirbt, lebt die Seele weiter. Ungebrochen. Klar. Frei.
Der Moment des physischen Todes ist eine energetische Trennung, aber keine Auslöschung.So wie man sich von einem Kleidungsstück trennt, wenn es zu eng geworden ist, so legt die Seele den Körper ab, der ihre Zeit auf Erden begleitet hat. Was stirbt, ist die Form, nicht das Wesen. Was vergeht, ist das Sichtbare, nicht das Seiende.
Und genau hier beginnt das Missverständnis vieler Kulturen:Der Tod des Körpers wird als das Ende des Menschen gesehen. Doch wer sich erinnert, weiß: Der Mensch war nie nur Körper. Der Mensch war immer Seele. Bewusstsein. Licht in Ausdruck.
Das seelische Weiterleben nach dem Tod ist kein Traum, keine Hoffnung, es ist ein natürlicher Fortgang des Seins. Ein Weiterwirken in einer anderen Dichte. Ein Übergang in ein Feld, welches ebenso real ist wie die Welt, die Du kennst; nur subtiler, feiner und lichtvoller. Die energetische Trennung mag für die Zurückbleibenden schmerzhaft sein, doch für die Seele selbst ist sie meist sanft, klar und voller Führung.Sie kehrt zurück in eine Ebene, die nicht fremd ist, sondern vertraut.Denn dort war sie, bevor sie hier war. Und dorthin kehrt sie zurück, in voller Erinnerung.
1.3 Angst als Schleier vor der Wahrheit
Die Angst vor dem Tod ist nicht angeboren. Sie ist erlernt.Ein Schleier, gewebt aus Generationen von Geschichten, Bildern, Glaubenssätzen und kollektiver Vergessenheit.
Denn in den frühen Kulturen dieser Erde war der Tod kein Feind. Er war Teil des großen Kreises, ein Übergang, der mit Ritualen, Gesängen und stiller Würde begleitet wurde. Man wusste: Die Seele geht weiter. Die Ahnen sind nicht fort, sie sind nur in einer anderen Form nahe.Doch mit der Zeit veränderte sich die Sicht auf das Sterben.Kriege, Leid, Krankheit, dogmatische Religionen und gesellschaftliche Machtstrukturen begannen den Tod zu dramatisieren. Er wurde zur Strafe erklärt. Zum Urteil. Ein Ende, das gefürchtet oder gar verdient war.Viele religiöse Lehren prägten das Bild eines richtenden Gottes, eines Himmels nur für Auserwählte, einer Hölle für all jene, die „versagt“ haben. Diese Bilder, tief verankert in den kollektiven Feldern, begannen das ursprüngliche Wissen zu überlagern.
So entstand ein kollektiver Schleier:Der Tod wurde mit Schmerz, Verlust, Auslöschung und Trennung verknüpft. Und mit dieser Verzerrung kam die Angst.Doch Angst ist nie die Wahrheit, sie ist der Schatten über der Erinnerung.
Wenn wir diesen Schleier lüften, wenn wir beginnen, über den Tod zu sprechen, ehrlich, ruhig und verbunden, dann geschieht etwas Erstaunliches:Die Angst weicht. Und an ihre Stelle tritt etwas ganz anderes: Frieden.
Denn wir beginnen zu erinnern, was in uns schon immer gewusst wurde:Dass der Tod kein Abbruch ist, sondern ein Übergang.Dass unsere Seele ewig ist. Dass niemand jemals verloren geht. Dass wir alle verbunden sind durch Raum, Zeit und Dimensionen hinweg.Wenn wir über den Tod nicht mehr schweigen, sondern ihm in Liebe begegnen, verliert er seine Schärfe. Er wird nicht länger das große Unbekannte; der Tod wird ein Teil des Lebens, eingebettet in Sinn und getragen von Licht.Und mit dieser Erinnerung geschieht Heilung, nicht nur individuell, sondern kollektiv. Denn jeder, der seine Angst vor dem Tod wandelt, befreit auch andere. Jeder, der den Schleier lüftet, bringt Klarheit in ein Feld, welches seit Jahrhunderten verdunkelt war.
So wird der Tod, was er wirklich ist:Nicht das Ende, hingegen ein Anfang in anderer Form.Nicht das Dunkel, sondern das Licht hinter der Tür.
1.4 Die Seele kennt keinen Tod
Was wäre, wenn all das, was wir über den Tod glauben, nicht das Ende beschreibt, jedoch einen Neubeginn?
Viele haben gelernt: Der Tod sei ein Punkt, ein Abbruch und ein Dunkelwerden. Doch das ist nicht die Wahrheit der Seele.
Denn Deine Seele, das, was Du in Deinem tiefsten Wesen bist, kennt kein Ende. Sie kennt keinen Verfall, keinen Stillstand und keinen Abgrund. Sie kennt nur Wandlung.
So wie das Licht nicht verschwindet, wenn die Sonne untergeht, allerdings an einem anderen Ort weiterstrahlt, so wechselt die Seele nur den Raum, jedoch nicht das Sein.Sie ist unendlich verbunden mit dem, was größer ist als jedes einzelne Leben:Mit der Quelle. Mit dem Licht. Mit dem Bewusstsein, aus dem alles entsteht und in das alles zurückkehrt.
Ja. Der physische Körper hat ein Verfallsdatum. Aber die Seele ist kein Produkt des Körpers. Sie ist zeitlos. Und sie ist immer eingebettet in ein größeres Feld: das Feld der Liebe, der Wahrheit und des Lichts.
Wenn der Körper stirbt, streift die Seele eine Hülle ab; vergleichbar mit einem Kleid, das zu eng geworden ist. Und was bleibt, ist nicht Leere. Was bleibt, ist Weite. Ein Empfinden von Heimkehr und nicht von Verlust.
Die Seele weiß: Es ist kein Ende. Es ist ein Erinnern. Ein Zurückkehren in ihren natürlichen Zustand und das klar, fein und verbunden.
Viele Menschen spüren das im Übergang eines geliebten Menschen:Eine Präsenz, ein sanftes Strahlen, das nicht greifbar, aber fühlbar bleibt. Das ist kein Wunschdenken. Das ist Wahrheit.Denn Energie, welche aus Liebe besteht, kann nicht verschwinden. Sie bleibt. Verändert, aber lebendig.Jenseits von Raum und Zeit.
Und so erinnert Dich der Tod, wenn Du bereit bist, ihn mit offenem Herzen zu betrachten auch an etwas Tiefes:Dass Du nie allein warst. Dass Du nicht endest. Dass Du ewig getragen bist, im Bewusstsein Deiner Seele.
Der Tod ist keine Trennung. Er ist eine Rückbindung. An das, was wirklich bleibt: Licht. Liebe. Wahrheit.
Wenn Du das begreifst, nicht nur mit dem Verstand, sondern im Herzen, wird aus der Angst ein Verstehen. Und aus dem Schmerz: Frieden.
1.5 Was wirklich endet und was nicht
Wenn wir vom Tod sprechen, glauben viele: Jetzt ist alles vorbei. Doch in Wahrheit endet nicht alles; es wandelt sich. Ein Teil geht, und ein Teil bleibt. Der entscheidende Unterschied liegt darin, zu erkennen, was wirklich vergeht und was weiterlebt.
Oft meinen wir mit „Tod“ den physischen Verfall. Das Aufhören von Atem, Herzschlag und Körperfunktionen. Doch was in Wahrheit stirbt, ist nicht das Du. Es stirbt das, was Du getragen hast und nicht das, was Du bist.
Und das Ich?Das Ich verschwindet nicht. Es wird nicht ausgelöscht. Es kehrt zurück in ein größeres Bewusstsein, aber mit der Erinnerung daran, wer es war, was es gelernt hat und wen es geliebt hat.
Was stirbt?
Es stirbt:
Die Rolle, die Du gespielt hast in dieser Welt: als Vater, Tochter, Freundin, Kollege.Die Persönlichkeit, die Du entwickelt hast: mit Vorlieben, Mustern, Gewohnheiten und Ängsten.Der Name, den man Dir gab: ein Klang, der für eine Zeit Dich benannte, aber nicht Dich als Seele beschreibt.All das fällt ab wie Kleidung, die Du am Abend ablegst. Nicht weil es schlecht war, sondern weil Du sie nicht mehr brauchst.Viele Menschen fürchten diesen Moment, weil sie glauben, sie würden sich verlieren. Doch in Wahrheit geschieht das Gegenteil.Die Masken, die Du getragen hast, um zu funktionieren, um geliebt zu werden und um zu überleben. Sie lösen sich. Sie werden nicht mehr gebraucht.Du erinnerst Dich. An das, was Du immer warst jenseits aller Rollen, Erfolge, Fehler und Geschichten. Du erinnerst Dich an Dein wahres Selbst.
Was bleibt?
Was bleibt, ist:
Dein Bewusstsein. Klarer als je zuvor.Deine Liebe. Gereinigt von Besitz oder Bedingungen.Deine Verbindung. Zu allem, was war, ist und sein wird.Dein Seelenlicht. Unversehrt, weit und wahr.Die Grenzen, die Dir im Leben so eng erschienen, lösen sich. Die Masken, die Du getragen hast, fallen. Und was bleibt, ist Echtheit. So rein, dass es beinahe still ist.
Die RückkehrDu kehrst zurück. Nicht an einen Ort, sondern in ein Bewusstseinsfeld, das größer ist als jede Erinnerung. Du wirst nicht jemand anderes. Du wirst mehr von Dir selbst.
Was stirbt, ist das Vergängliche.Was bleibt, ist das Ewige.Was vergeht, ist die Geschichte.Was weiterlebt, ist das Licht.
Und in diesem Licht wirst Du gesehen; nicht beurteilt, sondern erkannt. Nicht getrennt, sondern geborgen.
Was bleibt, ist Deine Essenz. Dein wahres Wesen.
Das, was Dich immer ausmacht und immer ausgemacht hat, über jedes Leben hinaus:
Deine Liebe.Dein Licht.Dein Bewusstsein.
Was ist mit den Beziehungen, die Dir wichtig waren? Vergehen sie?
Nein. Auch sie wandeln sich. Sie lösen sich von Erwartungen, Konflikten und Rollen. Sie werden feiner, reiner und wahrhaftiger. Liebe hört nicht auf, weil ein Körper geht. Im Gegenteil: Liebe kann jenseits des Körpers oft klarer gespürt werden.
