Unfassbar entspannt - Ben David - E-Book
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Ben David

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Beschreibung

Druck und Stress greifen weiter um sich, obwohl sich die meisten Deutschen weniger davon wünschen. Stress und seine Auswirkungen haben sich mittlerweile zur Volkskrankheit entwickelt. Die Unfassbaren – Magier Ben David und Showhypnotiseur Christo – verraten in diesem Buch ihre Geheimwaffen gegen Stress, auf der großen Bühne, aber auch im Alltag. Sie zeigen in unterhaltsamen Geschichten, wie du dich für unaufgeregte Wege entscheiden kannst und mit welchen Tipps du ein unfassbar entspanntes Leben führst.

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Veröffentlichungsjahr: 2022

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Unfassbar entspannt

Wie du Stress für dich nutzt und gelassen lebst

Ben David & Christo

Montagshappen Verlag

Alle externen Links und QR-Codes wurden bis zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buches geprüft. Etwaige spätere Änderungen kann der Verlag nicht beeinflussen. Deshalb ist die Haftung des Verlags ausgeschlossen.

Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen

Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über

http://dnb.de abrufbar.

ISBN 978-3-98640-006-4

Text: Ben David & Christo | www.die-unfassbaren.de/

Text: Mona Schnell, Hamburg | www.monaschnell.de/

Lektorat: Jana Assauer, Kürten | www.bildungsbotschaft.de/

Cover, Satz und Layout: Marion Lehmann, Hamburg | www.frau-lehmann.net/

Autorenfoto: Mirko Stoedter

© 2022 Montagshappen Verlag UG (haftungsbeschränkt), Hamburg

Dieses Buch ist urheberrechtlich geschützt. Jede Vervielfältigung, auch in Auszügen, ist ohne Zustimmung des Verlags nicht zulässig und darf nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags erfolgen.

www.montagshappen-verlag.de, www.montagshappen.de

www.facebook.com/montagshappen/

www.linkedin.com/company/montagshappen

www.instagram.com/montagshappen/

Inhalt

Vorwort

I. »Das stresst mich«

1. Die Magie von Stress –

!! In Kürze

2. Volkskrankheit Stress

Ein paar Fakten

Strategien fürs Pause-Machen

!! In Kürze

II. »Das entspannt mich«

3. Das Problem an der Wurzel gepackt

Unser Körper und sein Stress

Ein bisschen Übung

!! In Kürze

4. Zwei Grundstrategien des Unterbewusstseins

Hin zu oder weg von?

!! In Kürze

5. Die Welt der inneren Bilder

!! In Kürze

6. Stress mich nicht!

!! In Kürze

7. Ausweg aus der Stressfalle – für Zuhause

Schritt 1 – Deep Dive in den Stress

Schritt 2 – Gedanken aufschreiben

Schritt 3 – Ergebnisse einordnen

Schritt 4 – Entspannung lernen und üben

Schritt 5 – Die Angst besiegen

Schritt 6 – Emotional neu orientieren

Schritt 7 – Den Ressourcenanker setzen

Die Probe aufs Exempel

III. Bonusmaterial

8. Zugabe

9. Unsere Top-Ten-Soforthilfen bei Stress

I. Kurze Spiegel-Affirmationen

II. Die Ohne-Handy-Herausforderung

III. Die Mini-Meditation

IV. Rückwärts zählen

V. Kurze Selbsthypnose

VI. Glückshormone triggern

VII. Lach dich stressfrei

VIII. Atmen als Stresskiller

IX. Fünf Minuten im Paradies

X. Einmal um den Block gehen

10. Danksagung

11. Über uns

Ben David

Christo

Die Unfassbaren

12. Was wir sonst noch so machen

I. Uns auf Tour mit der Polizei anlegen

II. Hochzeiten magisch und hypnotisch machen

III. Mütter auf Geburtstagspartys schocken

IV. Hotelpartys und andere Gala-Auftritte feiern

13. Über den Montagshappen Verlag

»Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.«

Vorwort

– oder ein Magier und ein Hypnotiseur erklären die Welt

Wie toll, dass du vorbeischaust und dieses Buch gekauft hast. Damit bist du bereits den ersten Schritt in ein Leben ohne Stress gegangen. Irgendwo muss man ja anfangen. Jetzt solltest du das Buch aber auch noch lesen, um wirklich was gegen dein Stresslevel zu unternehmen. Um das, was drinsteht – und zwar wie du zukünftig deinen Stress in den Griff kriegst, darum haben wir uns gekümmert. Wir, das sind „Die Unfassbaren“, der Magier Ben David und der Showhypnotiseur Christo. Let’s go!

Jetzt fragst du dich vielleicht: »Moment mal, warum können mir ausgerechnet ein Zauberer, der einen Löffel in seinem Mund in eine Gabel verwandelt, und ein Typ, der andere Leute mit seiner Stimme dazu bringt, sich ungeplant schlafen zu legen, dabei helfen?« Das ist eine berechtigte Frage – aber eine, auf die wir vorbereitet waren. Deshalb haben wir gleich mehrere Antworten für dich am Start:

Wir sorgen beide in unseren »Fachbereichen« dafür, anderen Menschen ihren Stress zu nehmen. Manchmal reichen dafür schon zwei Stunden, die sie an unserer Show teilnehmen, um aus dem anstrengenden Alltag zu entfliehen, Sorgen und Nöte beiseiteschieben und sich richtig gut zu amüsieren.Wir sind qualifiziert: Christo ist NLP-Practitioner, systemischer Coach und ausgebildeter Hypnotiseur, nicht nur für die Bühne, sondern auch für klinische Hypnose. Sein Schwerpunkt liegt unter anderem im Bereich Stressreduktion. Ben David ist neben seiner Tätigkeit als Magier auch als Keynote-Speaker im Bereich Motivation unterwegs und beschäftigt sich viel mit Persönlichkeitsentwicklung. Hinzu kommt, dass Hypnose eine anerkannte Wissenschaft ist, um Stress abzubauen. Und Magie basiert hauptsächlich darauf, den Fokus der Zuschauer zu lenken. Das funktioniert über Energie. Und Stress ist ja nun mal fehlgeleitete Energie, die wir gegen uns selbst einsetzen.Wir bringen einen reichen Erfahrungsschatz in Sachen Stress mit. Bereits der Anfang der »Die Unfassbaren«-Geschichte war untrennbar mit Stress verbunden. Aber darauf gehen wir im nächsten Kapitel etwas genauer ein. Du kannst dir sicher denken, auch ohne die Story zu kennen, dass ein Leben auf Tour nicht immer ganz stressfrei abläuft. Wir hätten gerne Sex und Drugs und Rock’n Roll, als Bühnenkünstler steht uns das im Grunde per Job-Beschreibung zu. Aber wir warten noch heute, nach über sieben gemeinsamen Jahren, auf kreischende Groupies und den Drogen-Dealer auf der Schnellwahltaste, wie Nickelback das in ihrem Hit »Rockstar« so schön beschreiben. Ein Hotelzimmer haben wir auch noch nie so richtig zerstört – und das hat sogar die Kelly-Family geschafft. Wir sind halt »nur« Fachidioten und liefern on top ein bisschen Comedy ab.

Aber wir haben es inzwischen geschafft, unser Stresslevel auf Tour so gering wie möglich zu halten. Zum Beispiel liegen unsere Hotelzimmer in der Regel auf unterschiedlichen Fluren. Kein Witz, das steht sogar in unseren Verträgen, die wir mit Veranstaltern schließen. Die Hintergründe dafür erzählen wir dir in einem späteren Kapitel. Wir wollen ja nicht alles schon im Vorwort ausplaudern. Ein bisschen Spannung braucht es schon, damit du weiterliest. Das ist klar.

Fakt ist: Wir mögen uns trotzdem sehr, die Zusammenarbeit klappt perfekt. Sonst würde es mit uns auf der Bühne nicht so gut laufen. Und ein wichtiger Faktor bei der Stressvermeidung ist manchmal eben etwas Ruhe und Abgeschiedenheit. Wie viel du brauchst, zeigt dir im Normalfall dein Körper – besonders dann, wenn du nicht genug davon hast. Wir nutzen unsere selbst gewählte Abgeschiedenheit zum Beispiel dafür, kreativ zu werden und so tolle Sachen zu machen, wie dieses Buch zu schreiben.

Dieses Projekt stand schon lange auf unserer Bucketlist. Endlich konnten wir dieses Vorhaben in die Tat umsetzen. Auch das war manchmal ganz schön stressig. Sich zu motivieren, ist nicht immer leicht. Das brauchen wir dir aber sicher nicht zu erzählen. Du kennst das doch sicher auch.

Im Endeffekt haben wir es aber geschafft und den Lesestoff für dich fertiggemacht. Wir liefern dir in diesem Werk jede Menge interessanter Fakten, zahlreiche Geschichten und geben dir Tipps, die du in Stressmomenten selbst ausprobieren kannst. Sie funktionieren. Wir haben sie getestet und für gut befunden.

Viel Spaß beim Lesen und Üben und dabei, deinen Stress hinter dir lassen!

Teil I

»Das stresst mich«

1

Die Magie von Stress –

alles eine Frage der Perspektive

Albert Einstein soll einmal gesagt haben: »Der Hauptgrund von Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten«. Ein Satz, den mit Sicherheit viele von uns sofort unterschreiben würden. Beschreibt er doch so anschaulich das, was wir empfinden, wenn die Menschen um uns herum sich nicht so verhalten, wie wir das gerne hätten. Auch wenn sich sicher viele in Einsteins Nähe wie Idioten gefühlt haben, bezweifeln wir, dass dieser Satz tatsächlich von Einstein stammt. Ein so intelligenter Mann wie er hätte wahrscheinlich keinen so unreflektierten Satz rausgehauen. Im Grunde spielt der Zitatgeber hier auch keine Rolle. Wirklich wichtig ist die Aussage des Satzes. Sie zeigt die Haltung vieler Menschen gegenüber anderen. Sie bewerten Menschen um sich herum und sie werten sie ab, weil sie deren Äußerungen und Handlungen nicht verstehen und nicht nachvollziehen können. Also entscheiden sie sich dafür, dass die anderen »Idioten« sind.

Bewerten ist menschlich

Weißt du was, dieses Bewerten ist ziemlich menschlich. Wir tun es, du tust es und all die anderen um uns herum tun es auch. Die Evolution hat Schuld – es geht um unseren Platz in der Welt. Wir brauchen das für unser Selbstwertgefühl, für unser Ansehen, für unseren Status. Im Grunde machen wir uns also über die Herabwürdigung anderer größer. Ein Satz wie

»Der Hauptgrund von Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten« sagt also viel mehr über diejenigen aus, die ihn äußern, als über diejenigen, die er adressiert. Und der Witz dabei: Er zeigt eine Haltung, mit der wir Stress verursachen – und zwar bei uns selbst. Wie sagt Ben immer so schön: »Es gibt nichts und niemanden im Leben, der Stress auslöst – du reagierst mit Stress.« Dein Stress ist also vor allem eins: dein Ding. Wie wir es auch drehen und wenden, ob es uns gefällt oder auch nicht. Genau so ist es. So lange du dir also den Schuh anziehst, andere zu bewerten, schaffst du dir selbst Stress, den du erst einmal nicht brauchen kannst. Trotzdem können wir diesen Druck, der dadurch bei uns entsteht, häufig nicht abstellen oder gar vermeiden. Aber, wir können den Blick darauf verändern. Dann löst sich die Anspannung oft wie magisch und verwandelt sich in pure Energie.

Eine Geschichte!

It’s a match – Ben und Christo lernen sich kennen

Dazu wollen wir dir eine Geschichte erzählen. Aber nicht irgendeine, es ist unsere Geschichte. Die ist nämlich auch untrennbar mit Stress verbunden, und zwar mit unnötigem, den wir uns selbst gemacht haben. ABER: Auch aus diesem Stress hat sich ja was ganz Tolles entwickelt. Da wir uns über den Ablauf nicht mehr ganz einig sind, gibt’s die Story gleich aus zwei Perspektiven. Es war einmal ...

Christo:

... 2015. Ich wurde unter 200 Bewerbern ausgewählt, am Finale des Stockstädter Kleinkunstpreises teilzunehmen. Ich weiß noch ziemlich genau, wie ich da ankam und begrüßt wurde. Ben stand über mir auf einer Empore. Er schaute runter, ich schaute hoch und wir dachten beide: »Was für ein Idiot!« Es war Abneigung auf den ersten Blick. Also gingen wir uns aus dem Weg und redeten nicht wirklich miteinander. Stattdessen beäugten wir uns kritisch aus der Ferne, wir waren ja Konkurrenten und beide angetreten, um zu gewinnen.

Dann kamen die anderen Kandidaten an und wir hatten plötzlich etwas gemeinsam: Wir waren nervös und wir wollten unbedingt besser sein. Vielleicht war es auch die gewisse Arroganz, die du als Künstler brauchst, um vor einer Jury gegen andere anzutreten. Es kam mir auf jeden Fall ganz gelegen, dass eine der Kandidatinnen nicht glauben wollte, dass Hypnose wirklich funktioniert. Also hypnotisierte ich sie auf eigenen Wunsch. Das wiederum fand Ben ziemlich unterhaltsam. Es war dann der Moment, von dem an das Eis gebrochen war und wir uns gewissermaßen verbrüderten. Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, dass ich vor Ben den zweiten Platz gemacht hatte. So viel Zeit muss sein, auch wenn es nur drei Punkte Vorsprung waren.

Was hat das mit Stress zu tun?

Generell verursacht eine Situation, in der wir mit anderen konkurrieren zunächst einmal Stress. Denn, wenn wir es genau nehmen, stehen wir ja im Wettbewerb ums »Überleben«. Steinzeitlich betrachtet bedeutet es, dass wir, falls wir einen Contest nicht gewinnen, nichts zu futtern kriegen: kein Erfolg bei der Jagd, kein Mammut auf dem Tisch. Auf heute und auf die Künstlersituation übertragen heißt ein hinterer Platz, dass wir nicht wahrgenommen werden und dass wir keine mediale Berichterstattung bekommen. Wir können unseren 15-Minuten-Fame also nicht gewinnbringend für uns nutzen. Im schlimmsten Fall verschwinden wir trotz großer Chancen wieder in der Versenkung. Ja, etwas überspitzt gesagt. Aber was ist schon rational, wenn wir nervös sind, Angst vor dem Versagen haben, uns anderen gegenüber nicht unterlegen fühlen wollen?

Ben:

In meinen Augen war es so, dass wir die ersten Akteure waren, die dort aufgeschlagen sind. Ich dachte ja, Christo wäre vor mir schon dort gewesen. Aber sei’s drum. Vielleicht weiß er es auch besser. Damals sah Christo noch wie ein ganz lieber, junger Bub aus. Ich fand ja, wir waren gleich sehr offen im Umgang miteinander und haben auch relativ schnell über unsere Fachbereiche Zauberei und Hypnose gesprochen. Grundsätzlich, da sind wir uns einig, fand ich Hypnose superspannend. Ich konnte mir aber das kritische Auge nicht verkneifen. Ich wollte erst mal was sehen, bis mich das Thema in Kombi mit Christo wirklich überzeugte. Wie wir Schwaben sagen: »Kerle, zoig erscht Mol, was de kannsch.« Tatsächlich hatte unsere Mitstreiterin auch nicht dran geglaubt und als sie dann unter Hypnose plötzlich umfiel, war ich überzeugt. Ich glaube halt nur Sachen, die ich selbst sehe. Von da an dachte ich: »Ach du Scheiße, das muss tatsächlich funktionieren.« Das war ein richtiger Schlüsselmoment, um zu sehen, die Materie ist verrückt und der Christo muss es richtig draufhaben, wenn die nach zehn Minuten am Boden liegt. Die Klappen, die vorher zu waren, gingen auf und meine Einstellung, »das kenn ich nur aus dem Fernsehen und glaub das nicht«, hat sich in Begeisterung verwandelt.

Ok, es stimmt, Christo hat vor mir den zweiten Platz gemacht. Aber das lag nur daran, dass ich einen Kumpel dabeihatte, der im Publikum ständig »Ben David« gebrüllt hat. Da dachten die anderen wohl: »Der kriegt eh genug Stimmen und haben dann Christo gewählt.«

Und die Moral von der Geschichte?

Was dir diese Geschichte zeigen soll: Die Perspektive auf dieselbe Situation variiert von Person zu Person – genauso verhält es sich auch mit Stress.

---ENDE DER LESEPROBE---