Verfernte Nähe - Joerg Kemp - E-Book

Verfernte Nähe E-Book

Joerg Kemp

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Beschreibung

Das Eigene, das Andere, die große Liebe in der Nachbetrachtung, im Festhalten am Unmöglichen, die Welt des Poetischen, das Poetische der Welt, Gefühl und Sprache, Gefühllosigkeit und Worte, die die Welt erschaffen.

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Seitenzahl: 261

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Verfernte Nähe

Joerg Kemp

 

Inhaltsverzeichnis
Hund
Schlange
Pferd
Schwanz
Scheide
Maul
Kreis lassend
Feld fallend
Stücke halten
Enden binden
Der Fluss des Kreuzes
Der Fluch der Säule
Das Rot der Liebsten
Impressum

 

Hund

Küsse, duster, brackig,und Poren,die tauen,jetzt.

Jetzt, da’s verliert und verließt, da’s ins Ewigepfängt, da’s leitert ins immer neuerliche Verbleiben,umschobend sich selbst.

Und hinüber legen sich Namen, sandnes Kosen, insÖffnen wurfend. Dem Du zuliebe, dem staubiggestundenen Leib der Zeit.

Und wir versprechen, und wir erhören, und lauter undhöher heuert geunsertes Ich in ein Du, in ein Du-Mehr.

Und zählt und zieht ab und zuht und vonnt, und reingar nichts beinnert, und rein alles beneut neue Namen,beschnittet, bemostet, voll Maß und voll Morgen.

Vom Trüben enttaucht, gepückt und geespert, entwisstmittels Weiß, die Pfote ins Hiersein getunkt.

Wo dreiviertel Stunden und neun an Sekunden jedem bloßeine belassen.

 

Schlange

Ein bernsteinfarbener Tag, an den sich ein Rosa lehnt,geöffnet zum Weilen. Keine Nachricht dringt durch vonden Reitern, den Unsern, die ins Schlangen sich schlagen,die folgen dem langen und längeren Längentausch vor.

Willst es rot, willst es weich, willst es männlichund wild? Willst es sehn, wie es außer sich brandet?

Wie es Eid auf Eid echst, wie es Kolb um Kolb küsst,wie es grunzt? Dann sag ja!

Madame, ich spreche Sie an, weil es Zeit ist. Weil esZeit ist, dass Damm bricht, weil Verweilen die Zeit ist,da der Stein einen Stein und Gebein ein Gebein schwört,dass es jetzt gilt. Jetzt, da Birkhuhn und Rebhuhn, Fasanenund Enten, Tauben und Gänse, Marder und Schnepfe, Bussardund Sperber die Sprache der Hunde leerschüsseln.Amsterdam, Damaskus, Johannisburg, Lissabon, Berlin.

Jetzt wird Wasser zu Fisch. Und ebenjetzt geben tausendeHäupter der Schlacht ihren Atem und metzeln und lassenihr Leben. Und ebenjetzt, da man Häupter vom Rumpf trennt,Haupt-Tun und Haupt-Haben zerstört, da um den Globus eindichtiges Gewölk aus klebrigem Geruß und Gestrahl hundertMillionen totwabert.

Entfernung zum Mond wie gehabt.

Summen, grätig, ohne Beimengung von Fliegen, wie gehabt.Spätes Ticken, Hinausen, Hineinen, zeugrestige Zustände,an die man sich nicht gewöhnen will. GeraphertDokumentenes, das, flugig, sich darin gefällt,Erscheinungen, als seien sie Zustand, herauszuzerren.

Jetzt, wo kleine Schreckenpferdchen niederfallen insSpärliche, fast Trockne; wo tausend Millibar, von Norden,uns ein Schwarz zuendescheinen.

Jetzt, wo Vulkanenes und Geysirenes in Mäßigung erlendet,wo Vogel sich in halber Höhe zwischenhimmelt, wo kleinesBecken großem Becken hundert, darin ein Weißen schoßt,ein Statten. So ist es, gut, und resultiert daraus, dassvölliges Erlischen insofern Futur findet, als es, vomIdeal der Notwendigkeit genährt, alles andere alsfehl-am-Platze erkennt.

Inwieweit es da noch nötig ist, sich Zentimeterchenabzuschneiden, Kreuzchen zu machen, Rumpf und Kubik(nu ham'wer den Raum), Höhle und Schwanz (wo gelächeltwird) zu verleiben, dabei 'n Vierundsechziger zu trinken,dabei mit weißen Händen, weißem Schädel übers Nordsüd-Parkett zu kriechen, jetzt, wo der graue Grundton desSeins sich bloß noch lose übers aufgeblasene Bäckchenstülpt?!

Immerhin - aus etlichen Untiefen setzen Techniker einFräsen in Gang, dass ein Ranzen aus dem Loch röhren undseinen Schatten in Station bringen, somit Geschweiftesaneitern kann.

Und immerhin - während sich die Hände noch nach Abständenerorten, Höhen und Längen in Brusthöhe und Halsbereicherfordern, Öffnung um Öffnung nach Verwandtheiterfernen - schießt bäuchlings ein zweites Ranzen vomUnten, der Ewigkeit der Ziele höhnend, denen nunVertonen ansteht, dass geblähtes Wunder (bäh!) die Segelstreicht, wie ein Pfeil versurrt, in einem Über, das nochim Geringsten unbekannt ist.

Es muss noch etwas pliziert werden (wie immer, wie fastimmer), was besagen will, dass ein Teil der Weltverschwunden ist. Selbst die eigene Stimme ist nicht mehrganz da, und das Gedächtnis streicht die Erinnerungs=Fähigkeit, ob da je eine gewesen ist; doch schon rauntein Traum herauf, nach einem Mir-sein, einem Du.

Wo sich Willkür ein ekelferklig pestiges Bett bereitet,verstummt die Bedachtsamkeit, um mit schmerzendenGliedern schrillem Gebet ins Wort zu greifen. Und imPunkt zwischen Punkten spalten Begriffe sich anderemAnderen auf, selben aus.

Jedes Teilchen, jedes Gefühlchen geht auf, bietet sich,geht aufs Ganze, bietet sich feil; und es ist nicht,was es ist, insofern man nicht sieht, was daneben demEs erst seine Tonart erläuft.

Füg zu, Fügerin! Füg Entfernung, leg Weg, metere nahzwischen Weitestes!

Sieh hier, das schmerzende Zittern des Halses und dasder wunden Schrift und das des dreiundfünfzig Zentimeterentfernten Hinterns, seitlich.

Sieh hier, die eine Zeit: dreizehn/vierzehn; und hier,die andere, mittlere, gegenüberliegende Zeit, die immerstracks auf zwanzig zeigt. Auf dem Bildschirm ein letztesAufpulsen der östlichen Union; die Texaten behalten dieOberhand, nach langwieriger Antolution, die Oberhand;man sieht sie sich auf die Schenkel klopfen. "Die Ober-hand behalten", brüllt einer, dessen Bild 'GeneralSchwartz' untertitelt ist.

"Ich bin der Gefechtsführer“, brüllt er, und in der Tat,er ist es. "Das bist du“, grölen die andern. Jedereinzelne sendet kleine Triumphbögen, kleine Wellenhügelzu uns herüber, damit wir uns in aller Ruhe zurücklehnenkönnen.

Eine Pause zwischen zwei Titten, eine Pause, die auf achtSekunden beschränkt bleiben sollte (sonst werden Hörnerattestiert); doch was sind schon acht Sekunden!

Genauere Messsungen erweisen sich als qualvoll. Meter,von hinten nach vorn gewechselt; einer beherbergt einelila Hose, einen blauen Pulli. Wenn jeder Buchstabemachen kann was sie will, womöglich ohne dass sie’s weiß ...

In einer Ecke liegen entfernte einundvierzig Ellen;sie entpuppen nichts, und unter und über dem mächtigenBau einer Zeit danach, die bereits dieselbe ist,befleißigen sich Scharnerien und Schitome, dieTüfteleien der Nimmermüden ins Öffentliche zu zerren.

Verecktes, übergangen, mittlerer- und andererseits.

Die Vereinigten Staaten schlagen Kapital daraus.

Dazu Musik.

Eine 2 flügelt herbei, gehört zu einem breiten M, einemdicken Z, einem schweren K.

Samen tritt aus dem enkellosen Kopf - ins ahnenloseGesäß, sonnt sich im Ausporen, und dieser potenzierteMoment sticht so dringend ins Hören, dass der Schmerzdes Unterschieds dieses Alls und dem Pochen vergangenersolcher eben daran sich verdeutlicht - mit derbetrüblichen Folge eines vordem ungeahnten Grads derZudringlichkeit.

Hohle Augen, hohle Punkte, hohle Riegel; was man fürSonne gehalten hat, findet statt mitten im eigenen Leib.

Die Gewahrwerdung ergibt sich erst durch die übersGebet freiwerdende Ornations- und Nukationsszenerie, derenKonkubination aus flimmerfreiem V und S vom Terminalspeichelt; später taust es in die Oper.

Jetzt, wo’s ausbricht (keine Frage, dass man in N.A., umden Abfall des Basisgewichts auszugleichen, über eigeneStromatoren verfügt) erklingt - wie gehabt - eine Schnulze.

Die Nacktheit enteignet das Wesentliche, und dasBelanglose wirkt. Grau öffnet sich Salinenes, hängt schwerin der Position, in der man beißt; lang, lose, phosphorn;weist ein, zeigt, zeigt wie, und kehrt um. Manches siehtaus wie anderes und kehrt mancher manche Brust insGegenlicht: Nichts Das Wir Brauchen Können.

Staub in den Mündern, leichnamt’s zu. Auf wolkenenMelodien werden wir derweil erfernt; getragen von 'Nanas','Dudus', erleben wir ein weiteres 'LULU'.

Cent und Pont riegeln uns fest, sodass eingerastet undverhodet wir unsere Pfunde zuruhen.

Das, so zerstückt und zerdunkelt es sein mag, ist deutlicheIrre, am ebenso deutlichen Sammelstrang unserer bezerrtenSaimente hangelnd. Wie werden wir mit all dem Werden?Und wie werden wir so belogen aussehen? Wir erwartenschon etwas anderes (als zu versteinern): wir erwartenFlügel, offene Wand und nach außen torendes Haus; darüberlässt sich reden.

Zu ermäßigtem Jahresbeitrag will die Greifswald-Gesellschaftnun auch dem weiblichen Geschlecht die Möglichkeit bieten,mit dem heiligen Brevier bewaffnet dem heiligen Tun ihrFeuer beizuschüren. Und aus dem Staub erhebt sich einbreites Mäulchen, das, ungeachtet der Tatsache, dass derBau, in den’s schlangt, bereits schlüsselfertig ist,ein Weilchen dagegen sein wird, scheint es nicht zuletztein Gehauf drallöser Wellen, massend manomatischchamitischer Spucke. Auf diese Weise lasse sich keinInstrument stimmen, und ein einfaches Heben des Hinternswerde da keinem Beisammensein Genüge tragen.

Nebenbei (nebenbei!) finden wir verwohnte Gewässer,die sich in oberen Himmeln aufhalten und ein weitangenehmeres Blau besitzen als ich.

Eine Dreizehn viepert, keine Heimat, außenrum still.Drinnen schwillt’s Welten schwall. Gleiten Kotäre insSammelbildchen?

"Das ist schon sehr sehr ..." Ich habe nicht den Muteine anzusehen. Du, sei mehr, sei mehr als man bezeichnet!Sei männlich und weiblich, sei links und rechts! Dass’smeine Fessel sprengt; da’s in mich ronzt!

Ich habe nicht den Mut eine anzuhören; schwillst’s dochunablässig, dass schließlich gar nichts anderes mehrmöglich ist, als geradewegs draufzureiten, zumal’s soverbiestet ist, da’s kein Kunststück zu entwustenvermöcht.

Gleichviel, das alles berechnet sich aus so vielenVerwicklungen, dass bislang keine versöhnlichen Ecken ausden Trockenheiten raustreten.

Und in der Zurückhaltung, die dem anheimliegt, wieselnRadios Linien, würfeln unterschiedlich dünnen Sinnins Geschlachte.

Der kahle Strom, der Beständigkeit durch all uns Umgebendeshautet, setzt einen Schlangenbiss lang aus; darein dieNotwendigkeit ihre Zufälligkeit benattert, darein esunaufhörlich und unauflöslich Unden impft. ‘s kannpraktisch nicht geschlossen werden wie anderswo; keinMunkel wäre geschützt, denn das will gekonnt sein.

Man darf nicht vergessen, dass sich im Besitz des Herrneiniges befindet, und - ganz als wär’s nichts - ist eszum Beispiel aus goldenem Silber und viepert quer undkreuzt längs und enziant was das Zeug hält.

Etliche Glasen, zur Entfaltung jenes hehren Weißentheimnisst, glasen auf: Sowas. Der erste, leise,wohlige Schock, leiblicher Vater dieses Augenblicks!

Dazu brauchen wir uns keine Wölbungen herauszuklauben.

Dass dies schließlich einundzwanzig Taler kostet, spottetjeder Erwähnung; das ist uns die Wohlfahrt wert, denn sodicht dran waren wir noch nie.

Wie Gefirn, wie Gegeste, entfallen, entlöst; wie einenZerriss erahnendes Nest; wie Gefließ, wie Gewicht, entkannt;in die Unruhe des Uhrschlags geweitet.

Und ganz als wär’s nichts, ist es ins Quarzene gegolbt,akkurat und schwarz, was dessen 74er Heimat in Vremjaanbelangt, die eine Republik hat, wo’s nicht umsonst ist,aber auf letztliche Weise von einem Herrn L zu einemandern wechselt, dem das organisch blühende Dutzend sosehr zeigert, dass er vier Eicheln querstreicht undschließlich noch eins draufsetzt.

Das Oval des Weiß, im Verbund seines Eigen, geeit,gestorcht, in der Grube, ist, wie man heute sagt, nichtzu schaffen, so auch der Kinderkrieger eine Thora anheuert,die bei vierzig kmh, was jeder versteht, ins Schleuderngerät.

Was immer das bedeutet, es legt noch nach und geht, dadavon die Rede ist, für weißgottwieviele Taler inniemandes Besitz und endgültig in den Jordan über, wo esals gleichschenklig gilt.

Alles fühlet sich und beeilt sich, zu tuten und Leben inStellung zu bringen, das aber schrecklich schwer undschrecklich schrecklich anzuschieben ist. Wabbernd gewöhntsich Stück an Stück, schlägt 60 und herzt los, wobei esmunter-wird, sich durch die Fieberträumchen schlängeltund Folgsamkeit betet. Dabei benutzt es (aber bestimmt)vierundzwanzig Instrumente, die sich alle im Käfig lang=legen, in die Luft vögeln und, so saturiert, gut Lachenhaben. Wo dem Kopf, kaum dass er seiner mächtig ist, willigesKompost erwächst, entbläut es aber scheußlich - was denPreis drückt. Der ruft dann jemandes - vielleicht seineneigenen - Namen, ohne dass er einen Schimmer hat.

Es trägt längst andere Laune, die sich, in schlichtemPreußisch, spitzgefransten Schaftes, ihr Unterhalt amArmgelenk entziffern, römisch gegen Zeit gewägt, auf dasses in einem fort-gehe.

Der Himmel wiegt ein Leichtes zuviel, mindestens einPfund; infolge dessen entsteht ein Schnappen, einSchnappen nach Mäulern, nach Mäulern, die - die Fünf mitsich selbst malgenommen - dies noch für den Ausgangspunktihres Herzeleids halten.

Zu allem was sie reichen, reichen sie sich, und - in dieMasken ihres Mutes eingemümmelt - ge#hren sie die Tupferhallen, während die Gewichte, eigenst und persönlichst,in ein Jenseits stummen.

Es bedarf, so kompakt ist alles Gefläche, keines Wendensmehr, so nach allen Seiten gedoppelt ist alles Gewerk,dass’s gleich fünffach komplett ist und ein Deck so sehrdem andern gleicht, dass man, den Schaum der Tollwut vonden röhrenden Lippen läutend, gerne seine 748 Heller bezahlt,sowie man für die paar Sekunden, die’s hochspringt, maleben schnell tausend Goldstücke in ein Chromen rahmt,dass’s ein Rechteck hat. Dahinein passen sodann, plattgesiebtund soweit verzahnt als möglich, von einem Vierzigstelbis Siebenundzwanzig, etliche Messerspitzen S und Z,wobei mal was überragen kann, schließlich jedoch - großeStiche, kleine Stiche - wird’s ganz rund mit Leuchtschriftim Auge.

Sieh' vor, vor' vor, phos' vor!

Bis alles ausgeteilt ist, ausgepupst und ausgeschneuztund sich, dem seinen gleich, ins Misstrauen spürt, wo’s,Geschlecht im Vorgebirge Zunge, nicht nur völlig verbunden,sondern auch total verfühlt wird. Endlich brechen LächelSchlaf und eicheln hell furniert durchs Zimmer, dass’sallen Ansprüchen rechtwerde.

Dreh’s um, und aus H wird T, was circa viel ist undSpiegel ertürmt und Lichte erbettet und Kondolen erbautund auframmt. Für einen Preis, den man - öh, öh - nachdingsen kann.

Ein aushurrates Etwas, dem ’n paartausend Trompeten irgendwas zollen, zeigt, wozu’s dieHand und Finger eines spanischen Senor benutzt, was eshat: ungefähr drei sind flach wie Flundern, einerneben'm andern; ungefähr zwanzig sind jeglicher Mittelbar und versuchen sich, so gut es geht, im Wasserlassen,wobei ei'm erstma' auffällt, wie tallig talkig Zeitwerden kann, bis alles, fast alles weggereust ist, nichtsmehr drin ist und es nur battern silbrig sechspunktwinzigwinst. Jetzt sind ein dutzend Schenkel gleich, kann mansagen was man will.

Ein Fisch speit einen Spazierstock aus.

Und Schnitt.

Ein Grau speit eine Landschaft aus.

Und Schnitt.

Ein großes breites langes Ding speit einen Strich oderetwas Ähnliches aus.

Nicht viel mehr.

Eine Welt. Verzungtes Außen auf Kuppe und Lid. Mondkaltbildert Moral binnern, entwegte Nebel innen. Immerhinwird - in absentia - dabei so laut gegluckst, dass’sichwärts reißt, wo’s sich auf Pferderücken legt.

Eines ändert, ändert und ändert, färbt durch undsprießt und flingt und äugt hier und dort und zellt Lukund teilt’s aus und samt Cisse und Disse. Und wie’s sozerpresst zerfliegt, ins Wegetiefe systet, ist es Schall,unmittelbar im Weiß, von wo es ausschweißt und dortherausfallbrechend ein vosives Matt erlöst. Wenn also solcherartvon solchen Orchesterern Zeit poniert wird (unterBerufung auf Eckhart Wiesenmeister und Luise Fuhrhutter),wird alles Leid, dass es nur so stöbt und tieft, und dasses nur so krunkt und im Kreis läuft; sogar bei einemHölzerer selexer Fehlspez auftritt. Wie kommt man da heraus?

Unter Mitwirkung eines CT-T’s, 44 Esse, 63 b-P’s pro mm2,Röhren und Speicher, die Sesams geöffnet unddie Gewichte integriert. Äh? - Unter Wasser?

Dem gemessnerten Soll, Zoll aller Dinge, einen Bisszufügen, wenn aller Staub sich unter Staub gelegt; wieschlanke Acht, ein Ehemals im Arm, durch schneckendesChromosom, durch dringende Zeit, Welt dringend, skaiendund bändernd und rosenkranzgekreuzt. Wie dünkelhaftbetibt der Bescheid des Minzenstamm, des Akmeisten, desgroßohrig neklazinen Richters, des dickbusigen Versers,des Floreszinen Formers. Schon wird es wieder umgestückt;das Grüne aufgedeckt zeigt Stein und Traurigkeit undRauschen neunzehnhundertfünfundzwanzig. Wo’s das hohl?Flocken Gebälks, läppisches Zwinkern, alle angesteckt,und der Umhohner wirft ein Führwort. Die Seele gyptet'nen Brief. Anker stiften, Werk stoßen!

Trotz 79 Marken, der ideale Schwanz erlebt nichts mehrund formelt freundlich schwer die Antwort vom unmöglichBedeuten. Der Hund überhauptet nichts mehr. Die kosmo=logische Krankheit, ein kupfernes Freudenhaus; ein Sternbringt Ewigkeit in Stellung; ein Zorn und noch ein Zorn,und jedes Tun wird Abschied; ein Schlangenbiss ins leereZentrum weist Götter in die Lausigkeit. Die tropfen ihrödes Geschwätz wie Murmeln in die immer-alten Tage:

"Gut, dass wir wünschen tot zu sein." Pause.

"Der Rutenpreis vor fünfzig Jahren:" Pause.

"Und heute."

Das ist das Hohlen der Leere - und umgekehrt. Aus diesemGehäuse spangt etwas mit trunkener Erhabenheit Poliertes,elft und vertallt. Ein remulöses Bein zeigt Wiederzeit,oval; zwot Blatt und zittert, wenn’s hochkommt; sechstHalbe, schwärzt Arme breit und einst Komma vier.

Fernab von einem Anderswo geht’s fremd, gibt’s Steuer frei,aufdass die Masse entmündigt wird, was einen solchen Schwallsilbriger Vokabeln rauspoppen lässt, dass’s, einem Foggen=meer gleich, der Enge gleich, die noch unter Röcken Weg zuckt,liedet, mithin Dauer ins Gemäuer brennt, grad da,wo Wirkliches uns krank-quallt. Nicht genug damit,säuselt da windschiefes Gebieder: "Be all!"

Wo P ist D (le fou!) und pieselt, woraus zu schließenist, dass’s am Damm entsetzlich reißt. "Sky all!", fröscht

es ins Freie. Wir beten uns ganz nah heran und legenselber Hand an; ein Zeitbeweis. Ein Supergau, zwei Florim Voraus; gütiger Gott, wie’s austeilt und ficht! Undwie’s eine Elf empfindlichst zufleckt, Lilien am Gürtel,um den Hub des rallenden Hinterns zu zügeln.

Am Herzgrund jungt und trachtet Misston, lehmig. Vonnun an ist kein Wille mehr denn Fluch. Der heult dieDauer eines Lächelns. Der ganze Tag ist dahin.

Das Grausen ringsum von similitener Besetztheit; einbraunes Karree, goldig genarbt, ein schöner Kontrast.

Lulu erduftet Anker, rohbusiges Werg, rankt, in sichverliebt, durch die Verlorenheit, und schichtig fällt’sentzwei, hanst Blumen, frankt Suhren. Verlegte Zeit,ein Weltleben; Blüten felsen und tattern achtern siebzig,wo Olav O Remus, ein Verwandter, die Lichtfurt dolcht, umendlich dreihunderttausend Nannus zu sekunden. Nase,Stuhl und Rücken, die darunter leiden, halten sichgefällig außerhalb der Erwähnung, sowie Haufen und Popelnicht zur Rede gestellt werden möchten, sowie Flausenund Pupser in keinem Akt ihr Wehelied zu singen bereitsind. Doch sondert Satz sich erst mit immenser Länge undträumt eine zweite Scheibe des verwanzten Hundes in Sicht,indem der Schwanz Sekunden frisst, ein Aktiv in die Zeitpökelt, wo’s über-setzt, sodass das eine dem andern keinFass mehr ist. Beim Anblick solchen sich schlängenden Goldes,das Stößiges steinig reedet, klebrige Stauden rundbuchtet,dass sich vorm Haus Gänge bilden, darin sich Flechten sehrhübsch ausnehmen, stehen, wie’s nicht anders sein kann,die Augachsen wie Stiele aus der Erde, während die Fuß=sohlen den Kopf festhalten.

Das Maß, sich vollstolzend, dass alles sein werde, setztsich nun prall ins Karossene. So, im Kleid des Masturbators,ätzt es halbes Tausend kupfrige Ixe ins Gepfühl. Seinhammerähnliches Etwas steigt hoch, und - in der Tat -trotz Singulars ist Stärke, schön und quaschig, einTautohikel, das nicht jedem .... Wie Ei - ü-ett - keiltForm ins Bug, und lachend steigt ein Heck, gekräftigt.

Und keilt, dass man, wenn man hinsieht, Spüren spürt.

Und keilt, dass ein Dessous, nicht anders könnend,fleischene Funken techtelt. Bleiblächler dienern herbei,fort hebt sich ein Spiegel, leckt erhaben Nacht herein.

Ein Wunder strömt kinnwärts. Szenider Sonnenregen salztheran (frei nach der Köchelnummer öffentlicher Fern=Sprecher), und Blut stöhnt steinern aufs Grab. Funken. Punkt.Wellen. Punkt. Luft. Punkt. Geworfenes Erlischen entschattet.Einig Tekelwerk schmückt den Tag.Neid kaut Wunden in den Anblick, die wiederumanzusehn, nicht jedermanns Sache ist. Vielmals einzeltaußer Band Rand ins Umfasste; mausetumb entseufzt ein Ach.Grund genug für einige Kisel, Hub mit Segeln vollzusetzen,Reling zu verstellen und 598 Kopeken (!) zu verlangen.

Eine Entblößung, von der gar nicht zu begreifen ist, wiesie hier reinkommt: ein Moment, so staubfein, dass ermit einem mächtigen Zeitzug verschluckt werden kann.

Die Schläge schwalben sich sehnsuchtsgleich in dieHerzen der Unerlauchten, die, vor einer Schüssel vollOsmatik, zu welpen beginnen: hei-heimig und wo-wonnig,sa-samig und gu-guchtig selmen sie’s aus.

Saphirnerne Augen, ins Volle mäandernd, ketten allessie Erblickende ohne Umweg ins Tau, dass es nur soFünfhunderter zastert. Darunter die Lippen nähern sichganz langsam einem Biss - bis sie bluten. An der Größe,mit der diese Geschwindigkeit Verhältnis sucht, nagtNichtigkeit, die nach Kosmos riecht. Und später - wennman so sagen kann - wächst ein Farn - zu spät - ins All.Sachte blutstumpft Leid zum Rumpf. Zeit wird.

Ums Licht taphert Wahrheit und tunkt Erkenntnis insVerstehn und wandelt sich zum Hindernis, begegnet sichim Nichtsdafür, alleingegondelt und vertäut, siehtnichts als Nichts, wo Wechsel fällig wären.

Ein Plotz, ein Mal mit einer Uhr, schleicht sich einund zahlt demgemäß Präzision, was dem wunderbaren Netzder monomanen Linien, die sich satt ins Muster zagen,keinen Abbruch tut. Kaum dass man dieser attraktivenWirkung zunickt, rechnet sie sich in D-Pence.

Beute bitternde Bedeutung ist eine Unheimliche, wenn sieauf die Schliche kommt und einfach davonnisst. Doch demsteht der Wert im Weg, der kleine Schrittchen von großemBelang macht, die er wie folgt schmückt: Slogan'Kontiphore Dephinat'; mit den Worten „Tworf“ und„Wikkel“ visiert er eine Erklärung an, obwohl die Erhebungvon Eman & Eman kein Wasser trübt. Man hört und staunt, dasses sich um eine Paraphie handelt, mit andern Worten eineiphosophes Musterstückchen, mit andern Worten einhilolines Edaraph, dessen Zeptersporn zutiefst insUnbedingt dringt, wo sein Profil dem Potentat Rechnungträgt. Euphrat und Tigris! Nun weiß man mehr. Dabei - legt man ein Irgendwer darauf, dass Niederungen Linienführen, die sich wie Höhlen bauchen und luftstoßartigschelten - ist, was herauskommt, massegleiches Sibelsehnensowie zufallschenkliges Quadukt, das auch bei tiefenGeschwindigkeiten für hohen Kielgang sorgt.

Ein Schlager, der seine Zeit mit Mutterkuchenschmücken tut, zwölfriger Silberzitz, geht Tausend=schönchen mal ins Mark.

Wer sich wie in Schutz häuft, folgt hundert Zeilen ausdem Regelbuch 'Puls der Vernunft.' Wichtig: man teiltsich dreimal und opfert dem Möglichen ein Weiß:ein Pferd dem Feuer, eins dem Wasser, eins dem Staub.

Auf Art und Umfang, auf Imperativ und Kalorien achten!Einmal klopfen bedeutet Ja, zweimal Nein, dreimalIchweißnicht, viermal Heu, fünfmal Tang. Eine Melodiean einem Orden viepert nicht, trägt Dreieck.

In Wahrheit aber fliegen natürlich die Brücken mehrals zur Hälfte nicht übers Wasser, sondern übers Salz,dessen Geschmack man in sich aufnimmt, leitern übersOstinate mit entgegensingendem Kontrapunkt und stapelnübers verwaiste Lid dessen, was Ohr ist und weiß.

Die sich also prächtig ins Rundliche hülsen, dass mandenkt, es gibt gleich Zoff, tangen und zupfpunktenund kalken ständig - auf himmelblauem Umber.

Ein Goldberg rollt vom Elfenbein. Was spielt es denn?"Alles Ruft & All Cries",jauchzt im Sopran ein Rot.

Dort zeichnet sich ein Band und eschert sogenanntesPfund aufs Pfund. Ein Fragenmark vermehrt sich raschund bündelt sich proklamen Punkt. Aus keinem Winkelsieht man’s.

Im Rund topt Blau sich in Gezeitenbalken, ein Rindlabt sich am Ausgeliefertsein. Ein Irrer gürtelt Nachtum sich. Bloß gut, dass’s keiner sieht, oder, wer es sieht,nicht hört, wie asynchron verspätet, wie eiteldissonant es tönt, wie welpenwinzig im Vergleich zumHund. Man kann sagen vier: Haar zum Quadrat imParabelgeäst: von links nach rechts: Oktober,Donnerstag, Abendbrot und zwei Minuten, Stich ins Grün.Die tiefe Nacht der Ahnen zu leben, die ewig dieGewänder wechselt, die sich herauftollt ruhelos, und sichim Immer wälzt, und sich im Alles dreht. Auch treibt mandraußen einen Keil ins Gelb, was ja wenig wahrscheinlichund in der Tat überhaupt nicht der Fall ist.

In einem solchen, zur allerersten Obhut, blüht immer=währendes Geleit und ewigdauerndes Gezingel.

Bloße Klammer trägt genüge, wenn es sich um kleineSondeln handelt - und wächst ins ewig Pfosterne undstreift Umgleitung als Bestimmung und nimmt vor Ort dieStunden und wäscht sie täglich, alle.

Ein braunes Segel taucht Himmel ins Wasser. Ein Ufersonnt Zusammenhang ins Haar; es ruft „Achthundert“,beugt sich um und mehlt ins Kolossale. Gewölbe werfensich ins Zeug: "Spezial, spezial!" Vom Dach krülltGläsernheit zum Wohl der Verben. Man schaltet Zeit wieLicht und umgekehrt. Röhren, Fuß und Ufer. Drei Schlagerim Quadrat, rund und mild und weiß, ganz rot. Stattetwas Etwas etwas Nichts, ungefugt.

Darin ein braisches Gereihe, gealgt vom Stolperwort,gezollt vom Niebelring, von Mutterschicht geurt, vonAllsalz geäugt, bebrückt und umnotet, pferdig undschimmlig, ins Land gelabt, ans Kreuz gebohrt;Schweiß, Mist, Hoden, Himmel kahlgeschoren, Seelenleergeseelt; Leere und Seele und alle anderenErrungenschaften, die eine an ihnen reich gewordeneBiegsamkeit hindern, gut und ganz zu Zeiten.

Grün immert und Blau immert.

Blumen sind muliert und halten stoisch ihr Aroma insMinutental: man könne Außenwelt doch nur ertragen, weilman, was einem blüht, nicht weiß und wissen kann undkennen mag - und halten walzern Duft bis hin zur Kimmung.Ticken fällt an ein geregnetes Fenster, an das derHimmel tropft, wie alleweil. Dasselbe Bellen, das sichwiederholt; aber da es dasselbe ist, so ist es im Grundewenig korrekt, von Bellen zu sprechen; es sollte ® vonEinerleien, von Jetzten, von Ewigen die Rede sein.

Irgendwer wechselt die Stellung, irgendwer nennt seinenNamen. Man kelcht dir ein wie man dir gestern kelchteund dir morgen kelchen wird. Ein Schlager, rund,fliedern, scheint durch, macht Pünktchen rot, vespertzwei Minuten, Schlag Null, im Kreis.

Nicht selten haubt sich, schürzt sich das Hochgestelltemit Symbol, spielt Staat und hält sich Beißer. Und eskommt vor, dass die Gäule ganz weiß-dunkeln und denMistern ganz verklärte Nacht zuhaufeln. Er hat überhauptkeinen Kesselflicker bemerkt, noch nie etwas vonKolluption gehört, so empört sich der Graf beim Lamm desAbendmahls. „Weil mich ja die Hunde Tag und Nachtfressen." Dabei ist der Hund ganz halb unterm Himmel;ein hündisches Etwas bewegt sich in einer gemeinenNährflüssigkeit. Fünfundfünfzig Tätschel, Damen undHerren! Nichts wülpt sich jetzt, ewig kelcht’s.

Mit Bezug auf das Bellen aber von Druss, von Gemopstem,von Geflautem zu sprechen, ist parasurd. Solange es alsoährt, endet nicht Schlund und Schauer, und Schund undSchwindel, und Schand und Schwulst, und Schweif undSchuld. Daran sind wir satt. Und an jedwedem sonst.

Denn eigentlich ertragen wir nur uns. Allen andernwerfen wir was. Nix was tickt und stickum tönt undultrakurz mal sechszehn Tasten hat. Monstranz, Monsieurs!Mit Altar und Doppel-X, Mesdames! Mit Techtel und mit B,zwei Herzen laufen leer, zwei Reusen fischen aus,Sandbänke laufen auf, kinderleicht, im Schlaf, fürdreizehnhundert! Schlager, gemondet, schwarzfingrigauf hellgeblautem Grund; zehn kichern, zwei umblaut, zweiumfleischt, sechs über Nacht; distinguiert und aufgeblautund aufgeschwärzt, sieben aufgeschauzt; vier wir,vier ihr.

Und Höflichkeit flickt soviel Verachtung ins Tuch,dass’s wie Bissen im Halse spikt. Dreiunddreißig klammtans Ufer, woher? man weiß es nicht - und spielt ihreRolle. Und spielt für den sie Luft ist, was den Ort derKogge genau bestimmt und ein einzelnes Reißen leitert,wem entschieden wird, sowie, was minnt, allem Pompgenügt, was auf die Spitze passt. Alles in allem:was in der Ferne daheim ist - und umgekehrt - liebt’sschlammig - auch wenn’s fermetiert ist: das machtgewaltige Phosophien, die ganz bewegungslos recht allesfugen und deshalb die Hündin unter sich werfen, in derWeise, dass sie sie in ihr Gelaxe sperren, wo’s fliegstwas das Zeug hält und Witterung aufnimmt. Strebt’s nachVereinigung? Macht’s Kunststückchen im Gegenteil? MeinMärz kehrt um und sasielt Februar. Doppelzwölf läuft Saumund donnert Kuckuck, wenn’s beliebt.

Bis es soweit ist, werden Monaden geschnipselt,gefilzt, geholzt, gekorkt; Kandelaber gestürzt, Kadavergestümpft; auf alles was klebt, und das ist alles.Dutzend wird geduzt und wie Pogrom gelärmt, kein Grammverzeiht Bereitschaft, Seite bei Seite, geschafft.Ergriffen fällt Vernunft ins Leere und lehrt, zu Staubund Gegenstaub und Und und Gegenund geträufelt, dasTräufeln. Das stempelt und druckst Glyphen und gluckstGuration und ist. Prochrones, längs der Zeit, was wasergibt und ein Nebenher pogritiert und reklographiert.Rotes Revier. ‘s lauert dazwischen, muttelt und atteltund surdelt Tarie und nimmt’s zum Anlass, Wort zu fassenwie andre Brot, ja Silbe, bis die Gebeine vier schwereSätze ursen, ganz klingwörtlich. Zum Schluss icht es,damit es ein Selbst hat - und andersherum.

Jeder Riss icht ja etwas; wobei ein solches Ja für solchenIcher unerläßlich ist. Dass das Ichige, so ein Dieser,ohnmächtig sich angebindet findet ans Wirkliche, nichtdass es ihm entkommen kann, kann es doch, dem weichend,ihm nie genügen und bietet nur Armseligkeit. Zähl runter!Tei, tem! In Zeit gefaltet - von einem Werst bis zwölfmalMond - springt’s rücklings, dass dein Geschlecht ein Segelist; darein, dass es gefährlich hülst, sind unter anderemStenger aus Eisen, Flusshocker aus Stahl, Deutscher ausFels, Becker aus Strass, Teumberger aus Steiß, Nobel ausErz, Christensen aus Balk, Kupp aus Beiz, Jaeger ausKlump, Hille aus Höhe oder Hanser aus Fülle. Der eineoder andere wird von Raufspitzen durchbohrt, so Rückeraus Groß, wobei, wobei sich was reimt, zwei Zonen zumBeispiel, sich was ver-liebt, mit sechs Zungen Unter=schub, Mamsdams!

Wurf schorft durchs Zelt. Gilt gewöhnlich, wenn sich’shochrichtet, als verpatzt, als verdeet; übrigens auchwenn’s am Kragen Knöpfe sind. Hauptsache, der Mai machtalles Pohlen trumfig!

Seit 1892 wird die Welt verkleinert; wir fiebernNalisierung ins Gekuchte. Bei soviel Erfahrung ist esklar, dass was vorragt, von dem sich Anstand löst, was,neben wohligem Kitzel, sprüslige Blessuren eineitert.Wenn’s abgesenkt wird, verkucht es rechtwinklig, woAnsatz tischt, und’s macht bessere Draufsicht zumStochern, eben halt einfacher, und man kann im Sitzenreiten. Dort zeigert ein Feld voll Dunkelheit, bis mansich leuchtfingert. Es weht Spuren, die sich traurig-trauen, bis an die Grenze, wo ein Staber plitzt undplinzt und Bild für Bild fötiert, nehmen wir nurAnaphrase auf ein Kalpat, so selten wie nie, wo manRiesen sich reißen sieht, wo Aussatz sich dehnt, fiktiertund endlich, ganz momös, sich unterätzt und aufs Ganzegeht. Klingt seiden. Daraus ein Aufstand, den niemandwundert, der ermittelt, wundert; mit neuer Figur.

Ebenso enfloren und entlogt wie ein Entsetzen im Bade.

Ein Simmen bindet vier runde Punkte rot, grünt einenPint, fliedernd weißgelotet wie Busenmeer, ins Grün.

Will sagen, dass im Umbrigen ein unsinniges Verlangensteckt: eins nach Unumbrigkeit. Und mag’s’s?