Verführt 2 - Tyler Sue Dark - E-Book

Verführt 2 E-Book

Tyler Sue Dark

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Beschreibung

Für Miguel ändert sich ständig etwas im Leben. Seit er das Mädchen getroffen hat, fühlt er sich verstanden. Denn sie glaubt an das Gute in ihm. Er schwört, sie zu beschützen und hilft ihr durch eine schwere Zeit. Zudem bringt er sie auf den richtigen Weg und sie zeigt, wer sie sein will.

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Seitenzahl: 71

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Wie die Zeit vergeht

Wachturm Beta

Auf die richtige Bahn bringen

Aufbauendes Potenzial

Verbesserung des Lebens

Die erste Liebe

Temperaturen im roten Bereich

Nachwort

Vorwort

Wenn sich das Leben ändert, erfordert es manchmal auch andere Maßnahmen. Hilfe geben, Zuhören und Umsetzung.

Wiederrum braucht es eventuell eine Art Strenge, die genauen Worte, um vorwärts zu kommen.

Wie die Zeit vergeht

Dina ist bereits wieder zu Hause und blüht voll auf. Dem Anschein nach ließ sie das Erlebte an sich vorbeiziehen, denn sie versprüht gute Laune und ist am Tag, wie die Sonne und strahlt. Hinzukommt, dass sie sich der Achtsamkeit verschrieben hat und sie liebt das abendliche Ritual, welches ihr Vater und Miguel teilen. Denn sie sitzen zusammen, nur um einen Scotch zu genießen und sobald Miguel zur Tür hineinkommt, steht sie ebenfalls auf der Matte.

Miguel merkt schnell, was noch zum Abend gehört, denn sie zieht nicht nur den Abend in die Länge, wenn es heißt, dass sie schlafen, gehen soll. Ihre gute Laune weicht abrupt dem Trotzkopf eines Teenagers, um ihren Willen durchzusetzen.

Rob tut sich mal wieder auf die ganze Diskution einlassen, obwohl es ihn langsam nervt.

„Du gehörst aber ins Bett Dina. Schluss mit der dauerhaften Nörgelei.“

„Ich bin aber nicht müde.“

Wenn Rob tief Luft holt, kann er unwiderstehlich werden und Miguel wartet und ahnt, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis es ihm endgültig reicht.

Auch Nati war mal wieder nicht zuhause.

„Jetzt ab ins Bett! Ich sag es nicht noch einmal.“

Doch sie bleibt einfach stehen und das provoziert ihn dermaßen, dass Rob schon aufgestanden ist. Miguel mischt sich im Normalfall nicht ein, aber diesmal steht er auf, um zu vermeiden, dass er jetzt explodiert.

„Ich mach das. Gieß doch nochmal nach.“

Da steuert er auf Dina zu, hebt sie sich wortlos über die Schulter und als er mit ihr vor ihrem Bett steht, lässt er sie einfach darauf fallen. Sein Blick zeigt die Ernsthaftigkeit, als sie ihm erschrocken ins Gesicht blickt. Denn Miguel ist sauer.

„Unterlass das gefälligst. Hast du das verstanden! Was ist mit dir los?“

Ihr rinnen die Tränen hinunter.

„Ich weiß es nicht, es passiert einfach. Es tut mir leid Mik. Ich wollte nicht, das Vater böse ist.“

„So geht das aber nicht Dina. Den ganzen Tag gut drauf und abends ziehst du so eine Schote ab. Wenn es heißt, geh ins Bett, dann mach das einfach. Jetzt wird geschlafen. Gute Nacht.“

Da geht er Richtung Tür.

„Sei nicht böse.“

Er dreht nur seinen Kopf etwas in ihre Richtung.

„Es nervt echt und wenn du nicht sagen kannst, warum du dich so aufführst, habe ich dafür auch kein Verständnis.“

„Entschuldige Mik, ich weiß, dass es falsch gewesen ist.“

„Dann mach es in Zukunft richtig.“

Ohne weiter darauf einzugehen, verlässt er ihr Zimmer und zieht die Tür hinter sich zu.

Er lauscht in ihre Richtung, als er sich wieder zu Rob an den Tisch setzt, aber es ist ruhig.

„Damit hat sie überhaupt nicht gerechnet Mik. Jetzt jeden Abend dasselbe Theater.

Was ist nur mit ihr?“

„Sie wird fünfzehn. Vielleicht knallen ihre Hormone durch.“

Rob würgt den Schluck Scotch runter und steht auf.

„Machst du Scherze? Ich hoffe, dass für heute Abend Ruhe ist. …

Da öffnet sich leise ihre Tür.

… Ich habe mich zu früh gefreut.“

Doch da läuft sie verweint ihrem Vater entgegen und nimmt ihn fest in den Arm.

„Es tut mir leid.“

Rob konnte nicht lange böse sein und drückt sie noch fester an sich.

„Bekommen wir das in Zukunft ab jetzt besser hin, oder geht das nun jeden Abend so weiter?“

„Ich will gar nicht so sein, aber es platzt einfach aus mir heraus. Ich möchte auch nicht, dass einer wegen mir böse wird.

Bitte sei nicht mehr böse auf mich.“

„Dann jetzt ab ins Bett, oder soll Mik dich nochmal packen.“

„Nein, bin schon weg.“

Miguel wartet, bis sich ihre Tür geschlossen hat und blickt Rob an.

„Was ziehst du mich, da mit rein?“

„Deine Aktion scheint gewirkt zu haben, denn das hat sie so noch nicht gemacht, geschweige das sie sich entschuldigt hat.“

„Dann hoffen wir mal, dass es für eine Weile anhält. Ich verdünnisiere mich dann auch mal, Rabe hat mich eben angeschrieben, dass ich noch was prüfen soll.“

„Heute noch?“

„Nee, morgen früh erst, aber ich fahre noch kurz beim Club vorbei und dann ins Bett.“

„Gut, ich kann ja nicht mit. Sehen wir uns dann wenigstens morgen Abend?“

„Klar, wir trinken unseren Scotch, und mal sehen, wie es morgen Abend läuft.“

Rob grinst unsicher und zuckt mit den Schultern, als Miguel die Tür schließt.

Miguel fragt sich, wozu er eigentlich zum Club gefahren ist, denn es liegt nichts an und Rabe ist auch nicht da gewesen. Aber da setzt er sich neben eine junge Frau an die Bar und er lächelt sie lieb an.

„Darf ich dich auf einen Trink einladen?“

„Danke, aber ich habe eben erst ausgetrunken.“

Ihre Augen glänzen in der Thekenbeleuchtung und das spricht ihn ohne Worte an. An diesem Abend ist er nicht auf der Suche nach Sex, sein Körper sehnt sich nach einer Massage, um einfach entspannen zu können. Das würde ihm genügen.

„Wäre es ok, wenn du noch etwas trinkst und das geht auf mich.“

„Danke, aber das ist nicht nötig, denn mehr trinke ich nicht und ich werde jetzt gehen. Ich wünsche noch einen schönen Abend.“ „Das ist wirklich schade. Darf ich dir einen Vorschlag unterbreiten, indem du bei mir noch etwas trinkst, und ich bringe dich dann nach Hause.“

„Ein netter Versuch, aber ich leg es auf sowas nicht an.“

„Verstehe, aber ich suche nix fürs Bett, nur einen gemütlichen Abend zu zweit.“

„Und wie gestaltet sich so ein gemütlicher Abend?“

„Etwas Trinken, Reden. Einen Film schauen und vielleicht ein wenig dabei kuscheln.“

„Wo ist der Haken?“

Miguel grinst und nickt gleichzeitig.

„Mein Körper schreit nach einer Massage, ich bin total verspannt.“

Da stellt sie sich hinter ihn und massiert seine Schultern. Dabei drückt er sein Rückgrat durch und pustet aus.

„Das tut gut, bitte mach weiter. …

Doch da springt er hoch, greift ihre Hand und zieht sie mit sich zu seinem Jeep.

… Steig ein. Du wirst es nicht bereuen.“

„Du fährst mich nach Hause?“

„Keine Angst.“

Da steigt sie in den Jeep und fährt mit zu ihm.

Sie schaut sich um, und nimmt das Glas Wein entgegen, was Miguel ihr reicht.

„Verrätst du mir deinen Namen?“

„Sina. Du hast eine schöne Einrichtung Fuchs.“

„Du weißt, wer ich bin. Super, dann fühl dich doch einfach wohl. Ich freue mich auf die Massage.“

Sie folgt ihm ins Schlafzimmer und beobachtet, wie er sich bis auf die Unterhose entkleidet und sich der Länge nach in seinem Bett auf den Bauch legt.

Dabei stützt er seinen Kopf auf den Armen ab und lächelt ihr lieb zu.

„Ich beiße nicht.“

Sina legt ihre dünne Jacke ab und schlüpft aus ihren Schuhen, um sich auf seinen Rücken zu setzen.

Miguel spürt, wie sich seine verspannten Muskeln lockern, als sie unter ihrer Massage an den Schultern sie vernehmen kann. Sie wandert mit leichtem Druck an seiner Wirbelsäule hinunter und wieder hinauf, sodass er sein Rücken durchstreckt und er genießt jede Berührung. Miguel schließt seine Augen und überlässt seinen Körper ihren Händen, bis er den richtigen Moment findet. Er dreht sich unter ihr und zieht sie mit sich auf die Seite, wo er sie sanft an sich zieht.

„Bleib nur heute Nacht, es passiert nix.

Ich möchte nur nicht allein schlafen und kuscheln.“

„Fahr mich nach Hause.“

Miguel ist zu platt und hat auf dieses Hin und Her keine Lust.

„In der ersten Seite im Kleiderschrank sind T-Shirts, zieh dich um und komm zu mir ins Bett Sina. Ich bin zu platt, um noch Auto zu fahren.“

Sina holt tief Luft und steht vom Bett auf.

„So ein falscher Fuchs. …

Miguel erhob sich und stellte sich vor ihr.

„Ich bin nicht falsch, ich bin einfach zu müde. Du hast nun zwei Möglichkeiten, du legst dich mit hin, oder du musst laufen. Ich riskiere keinen Autoumfall, weil ich dabei eingeschlafen bin.“

Da senkte Sina ihren Blick.

„Und wenn mir unterwegs etwas passiert, nur weil ich so unvernünftig gewesen bin. …

„Dann sei vernünftig und bleib hier. Es passiert dir nichts.“

Doch sie kann ihn gerade nicht einschätzen.

… Du bist doch jetzt böse Fuchs.“

„Ich will dir nicht an die Wäsche, naja vielleicht ein bisschen, indem ich dich umarme zum Kuscheln. Wenn ich böse wäre, wärst du längst draußen.