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Sie will eine Sub werden! Doch das mit der Demut muss sie noch lernen ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Veröffentlichungsjahr: 2020
Viola lernt fürs Leben
BDSM Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Viola saß still auf dem Stuhl und wartete darauf, dass sie aufgerufen wurde. Sie hatte sich in einem neu eröffneten Club auf Sylt beworben. Der Club wurde von einem gewissen Alexandre Clerc betrieben, und der warb mit exzellenter Ausbildung und familiären Unterkünften.
Das hatte Viola angesprochen und nun saß sie auf einem unbequemen Stuhl in einem Zimmer, wo alle Mädchen zu warten hatten, die sich auf das Inserat hin beworben hatten.
Mit tränenüberströmtem Gesicht kam gerade eine Bewerberin aus dem Zimmer heraus, in welchem die Gespräche geführt wurden. Sie senkte den Kopf und sagte keinen Ton. Viola suchte den Blickkontakt, und das Mädchen schaute sie aus unendlich traurigen Augen an.
«Viola May, bitte», drang es da auch schon an ihr Ohr.
Viola wirbelte herum und sah sich einer groß gewachsenen, herrischen Frau gegenüber, mit der sicherlich nicht gut Kirschen essen war. Ein Vorurteil. Vielleicht!
«Sie sind Viola May?», meinte Claire die Alexandres rechte und linke Hand war und am heutigen Tag für die Einstellungen Tag zuständig war.
«Ja, das bin ich», meinte Viola und ich komme auf Empfehlung einer Freundin von mir. Kitty Wandell, die in ihrem Club auf Nizza ausgebildet wurde.»
«Ah, die legendäre Kitty, nicht wahr?», vermutete Claire und neigte leicht den Kopf. «Ja, sie war wahrlich ein Goldstück, leider lebt sie heute im Königreich Oman, also von daher … für diese Information werden leider keine Sonderpunkte vergeben.»
Viola sah die Frau aufmüpfig an. «Sollte es auch nicht – ich habe es lediglich erwähnt. Ich kann mich schon selbst behaupten, ich brauche keinen Türöffner.»
«Oh lala», meinte Claire, «da prescht aber jemand weit vor. Du weißt also, was dich hier erwartet? Weißt, worum es in diesem Club geht. Und ich muss dich nicht erst darüber aufklären wie die Kleine vor dir. Hat es leider nicht gut aufgenommen, wie ihr sicherlich bemerkt habt.»
Viola war voll im Bilde. Sie wusste, dass Alexandre Clubs auf der ganzen Welt sein Eigen nannte. Clubs in denen Mädchen zu willfährigen Subs ausgebildet wurden, die der elitären Klientel jeden Wunsch von den Lippen abzulesen hatten. Sie waren dafür vorgesehen es den Gästen so angenehm wie möglich zu machen, dazu gehörte eine exzellente Erziehung, die der Club selbst vornahm, Demut, Ergebenheit und die Bereitschaft mit dem Klienten die Kellerräume aufzusuchen und sich gegebenenfalls auspeitschen zu lassen.
Alexandre zahlte gut für all das, und sein Ruf in der Branche eilte ihm voraus. Nicht wenige Mädchen hatte das angelockt. Zudem war es der erste Club in Deutschland, den der Meister der Lust, wie er insgeheim genannt wurde, eröffnete, und dazu noch auf Deutschlands Promi-Insel Nr. 1, der Insel Sylt. Dies war einer für Viola ein Grund gewesen, sich aufzumachen um ihr Glück zu versuchen.
«Nun, meine Liebe», meinte Claire, «was würdest du sagen, zeichnet deine Person aus. Wieso bist du hier?»
Viola holte Luft und erwiderte schlagfertig: «Ich möchte voller Demut, Untertänigkeit und Folgsamkeit mein Leben in die Hände des Clubs legen – ich bin dafür bereit, Schmerzen zu ertragen, denn ich sehe meine Lebensaufgabe darin, anderen zu dienen und zu gehorchen. Ich habe studiert, bin vierundzwanzig Jahre alt, und spreche vier Sprache fließend, zudem bin ich generell allem Neuem gegenüber aufgeschlossen. Ich würde es sehr gern versuchen.»
«So, so.» Claire hatte sehr genau hingehört. «Dann sei dir erst einmal Folgendes gesagt, mein Kind. Unterwürfigkeit oder andere Wortkombinationen die dich von vornherein herabsetzen, hören wir hier gar nicht so gern. Dieses Lebensgefühl dass unser Tun und Sein bestimmen wird, muss aus dir selbst herauskommen. Du
